Indiana Tribüne, Volume 15, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1891 — Page 2

Jttdtmm TribÄtte. Erscheint Züczlich unt 5cuni;tgö.

Dr tSgliche Tribüne- kofict durk, den Tröster Cents per Woche, die Ssnntezs'.TrlbSoe- S CtS xer Woche. Bcide jufiumen ISCentS ober SS CeS Vr Mont. Per Post zugeschickt tn Vor zgöbeZahlunz $3 per Jc:hr. Office : 130 Oft Müryland StrsZze. Indianapolis, Ind., 20. Oktober '01. TaS Vrvt dr Tropen. . Etwa ein Drittel der nach den Ver. Staaten iinportitten Bananen stammt von der Insel Jainaica. Trotz des starken EzportcS weiden dort jahrlich hunderttauZende von Bündeln fortae dorfttk, nur auK dem Grunde, weil vielleickt ein oder z:?ei zu klein gerathene Früchte darunter sind, ei wcil die Früchte zu reif erscheinen' um den Transport auszuhalten. Häufig genug, bleiben ganze Haufen solcher Bananen auf den Werjtsn von Kingston unfce achtet liczen. N-.eniand braucht sie. besä der Ertrag ist so ungehener. daß jeder Einwohner über und über seinen Vi'hars daran gebrft bat. ' Bereits Alexsnd.-r von 'Humboldt hatte auf den vÄN großen Nährwerth dieser Frucht binqekikesen. Er berechn nete daß 3? PfnnÄ LZeizm und' 00 Wfund Kartoffeln einen Jlä.tenraum in Anspruch nehmen, der mit Leichtigkeit 4030 Pfund Bananen herVorbrinzt, und daß drei völlig auSgeüsachsene Bananen ebensoviel RöZzrwerth enthalten. wie ein Laib Brid von 14 Unzen. Es ist wunderbar, mir der ,Bänm deS Pa radiz'es", Mua furadisiaea, aal de? Erde und der Atmosphäre die Nährkraft extrahirt und in den Mehligen und lüften Früchten ablagert. Und doch läßt sich die Banzne nur auf verhält' nikmäiz geringe En:Zernunzen trans portiren. So ist sie auf einer Reise nach EU' ropa beeeit dem Verderben ausgefetzt, und vergebens hat man sich bemüht, nne sichere Methode zu erfinden, die Bananen zu trocknen und zu Mchl zu verarbeit!. Vvri Deuterara b:Z nach Britisch HonduraZ. von (Solen biK nich Eamana würde man viel d'rum geben, wenn ein solcher Proceß erfunden Würde, denn dann ronrde sich der Äbsatzmarkt außerkirdentlich vergrößern un) der Anbau der nützlichen grucht um das zehnfach? fiti-jc. In Afrika, der Heimath der Banane, soll man von dem Genuß der rohen Früchte nichts wissen woJen. Doit inerten diese zukiZchst nach Art der Va-ckxflaumen in einem heißen ftn-jsi ge:rocknet und dann zn Mehl gaahke, aus welchem man dann ein nahrhaftes und schaiackhaftes 'Brot bäckt. Mit anderen Früchten ist der Trockannzsproceß vorzuglich gelun gen, so mit dr Maniotwnrzel in Bra Zilien. welchz zu? Herstellung der sazoähnlichem Perl Tapw?a dient, mit der KaffüLaniurzel, mit tem schwarzen Kakas der Karibisch -n Inseln u. s. w. Voulauger ein L!onrunheld. Vsulangers Ende so schreibt der Parlser Eclair" bat gewiß alle seine Anhänge? auf's Höchste überrascht. Niemand hat:e voran zefeben, daß der Soldat der Revanche, der Volksheiland vom 27. Januar, dessen Bild jee Halte in Frankreich schmückte, sich am dem Grabe seiner Geliebten mitten unter den von ihm selbst herdeigetragenen Blumen den Tod geben wurde. Nichtsdestoweniger ist dieses Ende die logische Folge eines Lebens, in dem das Gefuol (seatimeni.) einen größeren Vlatz kmnahm, als die Poiück. BonZanzers ureigen Kraft bestand in dem zanberhasten Einstusie, den er aus Andere ausübte. Er hatte eine gewisfe Anziehüngs- '. welche die Frauen allein zu ertlä -. mögen. Ein unleuabares Änm ! Ve üle. ngsoermSzen, ein wunderbares mdniß für Äeußerlichknten, für ng und äußere Ausstattung, ein freu.-".icher Handedrnck, leichtes Ver sprechen, ne gewisse faniilUre BereitZamkeit, die den Mangel an Gedanken verdeckte damit bezauberte er alles. Tazn kom noch die Uniform, der Gene ralsranz uns nicht zu allerletzt sein Lart. Uno den Männern erging es töenso, wie den Frauen und sie erlagen nner unerttärlrchen Anziehungskraft. Man begriff e nicht, wie sie sich in Sieses Abenteuer einlassen konnten und z?enn man der Sache auf den Gruud zing. fand man nichts anseres als das Bcvi: Liebe". i'inr um diese Liede zandelte es sich während der ganzen Zeit. Er Cäsar? Nicht im entferntesten: Fr war Ton Juan! Was ihm bei sei' ien Erfolgen am meisten schmeichelte, var der Beifall der Frauen, und wenn :r vor seinen Truppen einhergaloppnte oder sich sonst zur Schau stellte, so war es für ,sie. Und mit er nur an die Frauen, so dachten diese uur an ihn. Frankreich selbst erging es nicht anders. Bit alle anderen warf es sich ihm an öen Hals, denn er hatte einen schönen blonden Bart, ein schönes schwarzes Pferd, ritterliches Aussehen und geivinncnde Manieren. Frankreich liebte ihn ohne Vernunft in einem tollen Fieöer, das Monate und Monate dauerte. ,2s liebte ihn seiner selbst wegen und , außerdem erinnerte .er es auch ein wenig eines jungen corsischen Artillerie.-Lieu !kcnan!s.. Tiefe Liebschaft zwischen Frankreich und dem General Benlan zer bildete das Gespräch der ganzen , elt. Tee Boulangismus war nur ein Roman. Er ist zu Ende sein Schluß wird sentimentalen Seelen ge-"-'lallen.' . Tle Etscnvnyn der Zukunft. ?lus der ElektrJtechniker-Versamm-lung in Frankfurt a. M. sprach sich Pipernöwski aus Pest, dem wir die 'klektrischinTraNsftrmatüren verdanken, über den schnellen eleltriZchen Fernher kehr , im aUgemeinen und über die von ihm geplante' elettrifche Bahn Wien Pest insbesondere aus. Tie Bahn eenkt sich Zipernowski folgendermüZen:

Zteme Mge me? oie xn zangern ZwiZchenräumen verkehren, sondern ein;elne elektrische Wagen, die sich womög' lich alle zehn Minuten folgen, so daß oer Reisende nie länger zu warten hat, als bei der Berliner Stadtbahn. Diese Wagen befördern je 5 Personen und sind mit großen zweiflanschigen Trieb, räsern ausgestattet, welche die Eneichung einer Geschwindigkeit von 250 Kmtr. in der Stunde ermöglichen. Da zu ist aber, die Beseitigung aller Krummungen unter 2000 Mtr. Radius, die Verlegung sehr schwerer Schienen auf kinn Mauerwerks Unterbau und die Ersetzung der Erodämme durch Viaducte erforderlich. Leider tojlrbe dies die Baukosten bedeutend steigern uud e? dürsten die ZipernowZklschen Bahnen ;n?eieinhalbmal soviel kosten, als die letzigen. Slö wären daher nur bei sehr starkem Verkehr angebracht. Die Trieb kraft erzeugt Zipernowski in Elektrici tärswerken unmittelbar an der Bahn in der Gestalt von sehr hockigespannten Strömen (mindestens 10,000 Volts), welche mittels Transformatoren aus 1000 Volts abgeschwächt werden, mrauf sie in die Bahnle tungen und 23a' ;en-Eleklromotoren übergehen. Unsere HolzbrelIndustrle.

Ganz erstaunlich sind die Fortschritte, welche hierzulande in der erst seit wem gen Jahren bestehenden Holzbrei oder Holzpulp Industrie gemacht worden sind. Sie hat einen Umfang gewonnen, von dessen Größe Viele, die nicht in direkter Verbindung damit stehen, gar keinen Begriff baben. Anfänglich be nutzte man Holzbxei ausschließlich n der Herstellung von Zeitüngspapier, aber setzt wird er zu mannigfachen Zwecken verwendet. Vielfach wird der Pulp zur Anfertigung von Formen bt nutzt. Fässer, Waschzuber, Eimer, Wascbbretter. Wasserröhren. Thuren, Kästchen, Ehaisenkasten. Fußboden und Möbeln, Za sogar Nachahmungen von Leder und eidenzeugen werden da raus hergestellt. Neuerdings sind auch erfolgreiche Versuche gemacht worden, den Holzbrei zur Anfertigung von Schutzplatten gegen Geschützseuer zu verwenden. Am mc.sten' Holzpulp und zwar nahezu 00 Procent der gesammten Production wird jedoch gegenwartig für die Papierfabrikation gebraucht. Beinabe alles Papier, was jetzt fabricirt wird vom bolzigen AeitungSvavier an, bis zum feinsten Schreibpapier enthält mehr oder weniger diese Be standtheile. Sckon jetzt sind 238 Pulvmuhlen, in voller Thätigkeit und noch immer werden mebr gebaut. Tiefe Mühlen fabriciren täglich ungefäbr vier Millionen Pfund Pulv und verbraw chen dam jedes Jabr eine Million Klafter Halj. Wahrend der letzten acht Iakjre bat die'e Industrie um etwa fümbnndert Procent zugenommen, und eZ unterliegt nicht dem geringsten Zweifel, daß ihr Wachsthum in Zukunft noch arSfzer sein wird. Vor kaum vier Jahren wurde der erste Holzbrei durch Anwendnng von Säuren gewonnen (eine deutsche Ersindung), und schon prospe riren neunundzwanzig Fabriken, in welcher derselbe hergestellt wird, und zwölf weitere geben der Vollendung i res Baues entgegen. Angeuchts dieser schnellen und rieft' gen, beständig zunehmenden AuSdeh nung dieses Geschäfts kann eS nickt Wunder nehmen, daß die Freunde des Waldes und der Forstkultur mit groner Besorgnis auf diese Thatsache blicken. Sie befürchten die Beschleunigung deS Verschwindens unserer Wälder und bei dem vollständigen Mangel einer geord' neten Waldpflege wohl nicht ohne Ur. sacke. Wenn auch Verwüstung des Wald standes durch die Pulp-Jndustrie in keinem Verhaltn! zu derjenigen siebt, welche durch das Schlagen von Äauholl angerichtet wird.- so sind es jetzt doch zwei große 'Industrien, welche die Wälder lichten. Tie Nothwendigkeit einer rationellen Forstkultur tritt da durch immer klarer zu Tage, die llmä lige natürliche Erneuerung der Wald?r ist absolut unzureichend, es muß für Nachwuchs gesorgt und der Forstcultur von Regierungswegen groye Aufmerk. ke.t und Pflege gewidmet werden. Ge sch?ebt das nicht: so wird das Land einer seiner, größten Hilfsquellen beraubt werden? '-Für die Holzpulpbereitung sind Bäume im Alter von dreißig bis fünf' unddreißig Jahren am tauglichsten.. Es würde demnach beinahe em Menichen alter dazu gehören, einen neuen Vorrath für die e Industrie zu ziehen. Dazu gehört aber eine Kenntniß der Walöwirthschaft, mit der es hierzulande noch immer recht schlecht bestellt " Nelch und Netchslande. Die so vielfach - als übel angebrachte Milde verschrieene Ausbebung bez. Milderung der Paßvorschriften für die Deutschen Reichslande scheint sich doch in den betroffenen Provinzen einer ganz außerordentlichen Popularität zu erfreuen. In anderem Sinne laßt sich wohl kaum die von den Straßburgern dem Statthalter Fürsten Hohenlobe dargebrachte freiwillige Huldigung denten. Im engsten Zusammenhange damit skbt eine im Pariser GauloiS von dessen, Berichterstatter ansführlich mit' getheilte Unterredung mit dem elsassischen Reichstagsabgeordneten Petri, worin dieser an der Hand der Verordnung über die Aufhebung ber Paßvorschrieen seine Ueberzeugung von dem dauernden und sicher gegründeten Bestände der deutschen Regierung in. Q.U saß-Lotbringen darlegt. Herr Petri erklärte U. A. : Es ist selbstverständlich, daß die deutsche Regierung in Elsaß-Lothringen diejenigen französischen Snmyathien bekampst, welche einen politischen Charakter tragen und danach streben, direkt oder indirekt die Bande zu lösen, welche uns mit dem Reiche verbinden. Aber es würde nach meiner Ansicht unrecht sein, auch diesenigen Sympathien zu bekämpfen, welche durch eme bundert jäbrige Verbindung mit Frankreich ohne politischen Beize'chmack na.-urFemäß bestehen. Ich und viele meiner LandS' leute mit mir, wir sind der festen An sictt. daß' der Anschluß an die beSehen-

den Verbältnisse und das TeuticheÄet sehr wohl mit diesen Sympathien zu vereinigen ist. Die unauflösbare Vereinigung Elsaß Lothringens mit dem Deutschen Reiche ist eine geschichtliche Thatsache, und man kann nur wünschen, daß daran von keu ner Seite mebr gerührt werde. Und selbst ' unter denjenigen Personen in ElsaßLothringen. welche sich mit der gegenwärtigen Lage noch nicht abzefunden haben, sind nur sehr wenige, welche einen politischen Wechsel wünichen." Wie das?" Weil nur um den Preis eines blutigen Krieges, dessen Schauplatz Elsaß - Lothringen bilden müßte, ein Wechsel der Nationalität sich in Elsaß' Lothringen vollziehen könnte. Aber wir kennen den 5!rieg nur zu wohl und wis sen, welch' schreckliche Geißel er ist.' Nun wohl, indem man den Frankfurter Frie dens vertrag zu zerreißen versucht, treibt man in verhängnißvoller Art zum Kriege. Demgegenüber sagt die über wiegende Mehrzahl majo rit): Sir bleiben lieber, was wir sind, als daß wir einenKrieg herbeiwünschen. Daß dem5orrefpondenten des Gau lois diefeErklärulN, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt, durchaus nicht behagte, verkehlt er keineswegs. Er empfand eine tiefe Abneigung gegen Herrn Petri, Nun. die deutsche Regie rung kann sich jedenfalls nur Glück wün fchen, daß sie wieder einen Schritt vorwärts in der Welbunz' um die Zuneigung der Rezchslande gemacht hat.

SelbftentjQndete Jener. Die Zahl der Feuer, welche durch Selbsten: ;ündnng entstehen, ist wahr scheinlich viel größer, als im Allgemei neu angenommen wir. Eine unzähl bare Masse von Substanzen sind dem SelbstverbrennunAs Proceß ausgesetzt und da betreffs der Bedingungen, welche zn dessen Entwicklung erforderlich sind, große Unkenntniß besteht, so lohnt eS sich wohl der Mühe, darüber einige An dcutungen zu machen. Viele rgani sche und auch einige Ntchr organlsche Subkianzen nehmen, wenn sie der Luft im feuchten Zustande ausgesetzt sind, Sauerstoss m sich auf und entwickeln da durch Hir.e. Das Ro?ten des Eisens, die Verwesung der Blätter, die Fäulniß stickstoff ra!t:ger Materien i,rnd Beispiele freier Art von Processen. In gewöhnlichen Fallen lst die Masse dr sich mit Sauersioff verbindenden Stosse klein und confequenter Weise hat die Hitze, da sie sich sä neu vertheilt, gerrnge Kraft, oder sie ist bei gewöhnlicher Untersuchung nicht einmal sühlhar. Hitze wird jedoch im wer erzeugt und wenn, wie in Mistbeten, dle Mane bedeutend it, so wnd tie ch bemerkt. Werden große Massen angehäuft, denen genügende Luft zuge fürt wird, ohne daß jedoch die Mögl.ckkeit einer freien Ventilation damit verbünden lst. so wud die Hitze zuweiken so groß, daß eine wirkliche Verbren nung eintritt. In wenigen wohlbe kannten Fallen findet das statt, wenn hnmit in Neri'ibrllna aebrackt Wird. Wenn z. B. Baumwolle in feuchtem Zustund an Bord emes Gchif fes oder in Waarenspeichern dicht verpa.kt liegt, so entzündet sie sich bekannter Weise und gefährliche Feuer sind auK dieser Ursache oft entstanden. ' Heu. das im feuchten Zustande in Scbober geatzt wird, erhitzt sich immer sehr stark und häufig verkoült es durch und durch, es bricht sogar oft in hellen Flammen aus und dasselbe Pbänomen ist in Scheunen und Getreidespeichern beobachtet worden. Viele Feuer auf dem Lande entstcben unzweifelhaft aus . i... vieler urwcye uns weroen zumenen Brandstutnngcn zugeschrieben. Koh !en, welche vlel Schwefelkies enthalten, absorbiren Sauerstoss und erhitzen sich sehr schnell, wenn sie feucht werden und obglelch eS gewöhnlich unmöglich ifU )ie beweise dafür zu liefern, so glaubt man doch allgemein, daß Feuer sehr oft, namentlich zur See, in dieser Weise entstanden sind. Die grö'te Gefahr entsteht jedoch, wenn Baumwolle, .Hanf. Jute, Flachs oer sogar Sägemehl oder Holzkohlen, gelrankt mit Oel oder Terpentin, in Massen aufgehaust sind. Der Zutritt von Lust wird in solchen Fällen sehr be schränkt uad Verbrennung durch Selbstentzüttdng tritt zuweilen ganz sicher' ein.. Es kann daher nur von großem Nutzen, besonders sür Eigenthümer von Waarensreichern und Schiffen fein, wenn sie sich mit der Beschaffenheit und den Ursachen der Feuersgefahren bekannt machen. Rußlands Änleiheund Frankreich. Der Mummenschanz von Kronstadt mit ieiner. Verbrüderung zwischen Cbampagner und Wutkt hat sich doch als eine recht kra-'tige und praktische tteklame für die neue russische Anleihe erwiesen. Wahrend die übrigen Börsen EuropiS diese mit kühlem Achsel zucken abfertigten, wird die Pariser Börse und der nach Anlage für seine Erspärnssse-besorgtefranzösische Reutner bereits schon, in gehöriger Weise von der p ariser Presse bearbeitet. Bereits singt diese das Lob Rußlands in allen Tonarten, preist dessen Macht und Reichthum aus vollen ! Backen. Die baßlichen Nachrichten . über russische Hungersnoth werden 'als böswillige Ers'ndunzen der . Prussiena" gekennzeichnet. . - ' Obgleich nun der französische Rentncr durch Erfahrung klug geworden sein und eigentlich wissen sollte, was von den Empfehlungen seiner Presse zu. yslen ist, die ihn on Panama und vielen andelen Unternehmungen so gründ lich hineingelegt hat, - so ist er doch in Bezug auf Rußland 'in eine solche Sckwärmerei hineingejagt worden, daß er jeder nüchternen Ueberlegung un'fähig geworden ist. Tie Franzosen wissen im Grunde zwar ss gut wie nichts von Rußland, aber die russische NaticnalbUmne hat sie so berauscht, daß ihnen Rußland in jeder Bczieliung Va. Muüerland erscheint, das ' nicht nur über alle Begriffe sympathisch, sondern euch ebenso sicher und zahlungsiähiq ifL-e b :;:1;i:!:li:i1:;q u' e i'fe c irt : - ; i rr'H 11 c bcr f I u vorkauden, und der jede Vernunft überneigende Kursstand der französischen Rente eigt am besten, daß daS kleine franzöniche Capital in wirklicher Verl , legenyeit ist, wie es feine Ersparnisse 'anlegen soll. 1 ZK . M,Ä

,ekit mr roenlg. und der srnzösische kleine Kapitalist wird zu der Ueberzeugung gebracht werden, daß russische Rente der französischen an Werth vollständig gleichstehe. Und da man es hler sehr liebt, sich nicht nur patriotisch zu zeigen, sondern auch da dadurch Geld zu verdienen, so wird man bei der Russischen Anleihe einen geradeso starken Anlauf erleben, wie :enn eme franzosische Rente auserlegt wird. Es ist blos das eine erstaunlich, daß die Russen sich mit der Lappalie von 5 '0 Millionen begnügt haben, wo sie d?ch ganz ruhig das Doppelte und mehr hätten verlangen können. . Der unausbleibliche Katzenjammer der Franzosen ?ann den Russen ja sehr gläckgillig sein, denn ihr, Geld bekommen sie ja siAer. Von! Attlanve. . Einen der herzlich st en Glückwünsche zur Geburt feines Töchterleins Ruth hat Grover Cleveland vom Präsidenten Harrifon erhalten. ExGouveneur I. Madison Wells, der berühmte Carpetbag ger" von Louisiana, ist jetzt 85 Jahre alt und beinahe blind.. . George W e st inghouse soll einen elektrischen Straßenbahn Motor erfunden haben, welcher 28,000 Pfund fortzieht. Senator Pfeffer ist e n t schlössen, sich um jeden Preis in Ohto populär zu mähen. Er hat soeben angekündigt, daß. er diesen Herbst keine Reden mehr dort kalten will. Die Bevölkerung des Ter ritorjums Utah hat sich nach dem. 11. Census um 4Mv Procent vermehrt. Sie betrug im Jahre 1880 144,963

Und Zählt jetzt Äi)?,S05. Der Versuch, auS Jndianern Soldaten zu mzchen. ist dem Brigadezeneral Thomas H. RugeZ, Com Mandant des Departements von Cali' formen, absolut nicht gelungen. So sagt er' wenigstens in seinem Jahresbericht an's Kriegs ministeriuin. Er hatte es versucht, eine Compagnie zu bilden. , Nicht weniger als L50 Carladungen Rosinen sind jetzt schon in diescr Saison von Fresno. Cal., nach New Aort via New Orleans geschickt worden. Das Wetter ist in den leyten Wochen außerordentlich günstig zum Trocknen der Trauben gewesen, sodaß die zweite Ernte von größerer- Quantität und besserer Qualität ausfallen wird. Für den ÄewissenSfondsim Bundes schatzamte ist vor wenigen Tagen aus New Aork eine fünfhundert Dollarsnote mit einem Begleitzettel eingetroffen, auf welchem geschrieben stand, daß es die Ziusea einer Summe seien, um welche die Regierung einst betrogen, die aber nun sammt Zinsen zurückerstattet worden sei. ES giebt doch noch immer ehrliche Menschen im Lanöe. Stonewall Jackson Bibel sind jetzt gangbare Artikel im Buchhandel. 'Ein New Yorker Schwindler hat dieselbe Bibel, welche der Rebellen Häuptling beständig in seiner Tasche derumgetragen hat. zu einem Höhen. Preise losgeschlagen und soweit mehrere Hundert abgesetzt. Wer noch ein Exemplar davon zu haben wünscht, muß sich beeilen, denn es sind nur noch wenige vorhanden. Kein Compagnon ist nach amerikanischen Gesetzen zu irgend einer Bezahlung für geistige und körperliche Arbeiten oder Dienste berechtigt, die er seinem Compagnie Geschäft geleistet hat, da er zu allen Dienstleistungen im In teresse und sür den Erfolg desselben verpflichtet ist, es müßte den em beionderer Contract darüber abgeschlossen worden sein. Wenn aber der geschäftsführende Compagnon seine minderjährig gen Kinder mit Zustimmung des oder der anderen Compagnons beschäftigt, so hat er gesetzlichen Anspruch auf Bejah, lung ihrer Dienstleistungen. Im Einblick aufdie Ausstellung in Chicago w:rd in England der Bau von Schnelldampfern erörtert, nelche die Strecken' von Queenstown nach New York in' fünf' Tagen, statt bisher in sechs, zurückleaen sollen, was eine Geschwindigkeit von 23j Knoten bedingt. . Die Länge der neuen Schiffe würde 190m erreichen, 3(3 mehr als beim Fürst Bismarck", und es wären Maschinen von 33,000 Pferdestärken erforderlich. Wir bezweifeln, vag die Schiffe unter solchen Verhältnissen sich je bezahlt machen. Die Betriebskosten jlnd zu gro. Einen verdienten Rüffet erhielt kürzlich der Hnss'Bundesichatz meiuer ln Boston vom Finanzminister Fozter, weil er sich geweigert hatte, eine der neuen Schatzamtsnoten im Be rrage von $iyx aus Verlangen ,n Go!lf einzulösea. wodurch dem Vorsitzer des demokratischen StaatscomiteS von Massachusetts Gelegenheit gegeben wurde, die Finanzpolitik der Regierung anzuzrenen. . Mit Ausnahme der Sil ber-Certisicate müssen alle Banknoten ant Verlangen m Gold eingelöst werden. Jetzt hat man ein Mittel entdeckt, um festzustellen ob unterirdische Müsse in Verbinduag mit oberirdischen 'teden. Man Nimmt allgemein an. daß z. B. der Fluß, welcher die Mammuth Höhle in Kentuckn durchström!, ein Arm des Grcene River ist. Um sich nun darüber zu vergewissern, braucht man nur das Flußwasser in der Höble zu färben. Geradezu unfaßbar ist das Järbermögen eines neuen Farbstoffes, deSSluorescelnS. Derselbe färbt Wasser grün si lb't den der mehr als homSöpathifchen Dose von einem Hunder'tmil. lionstel, und zwar ohne das Wasser untrinkbar zu machen. ES wurde der Vorschlag r gemacht. - daS Jä bevermögen ' des Fluor- s.-einS zur Unterm, chung des . Lauses . - - unterirdischer Flüsse zu verwenden Schüttet ' man r.amiich : eine winzige,, Menge ' deS' selben in den Wasserlauf an der Stelle, wo ' er verschwindet, und erweisen sich die Ausflüsse als grün gefärbt, so ist da.nit der Zusammenhang ermiesen. ' r$'tyC-rr& ' ! :i'!:r;:;:"' -iii::;;'' Eine traurig e.S cen e spielte sich vor einig en Tagen in de r B arzeOfnce zu Ne.v Sork ab. Vor etwa einem Jahre, kam Moses Rosenblu aus einer kleinen Stadt bei Warschau nach Ame-

rtta, lerne Frau mit drei kleinen Klndern mußte er aus Mangel an GeldMitteln zurücklassen. Er arbeitete hart und sparte soviel Geld zusammen, daß er seine Familie' nachkommen lassen konnte. Letzten Montag kam dieselbe mit dein Dampfer Augusta ZZictoriain New York an. Frau Ch:a Rosenblum brachte auch ihre bejahrte Mutter mir, ihr Vater war mit seinem Schwie gersohn, ihrem Mann, zusammen ausgewandert. Die Ankömmlinge mußten in der Barge-Office bleiben, da Chias Vate ohne Rosenblum gekommen war. dieselben abzuholen. Rosenblum war vor mehreren Wochen krank in's Mount Sinai Hospital geschickt wordeirund als sein Schwiegervater von der Barge-Of-fice nach Hause zurückkehrte, erhielt er die Nachricht, daß er schon vor einer Woche gestorben sei.. Am Donnerstag Morgen ging der alte Mann wieder in die Baroe-Ossice, seine Tochter wun-

derte sich, daß er ihren Manu auch dies mal nicht mitbrachte; ihr Vater antortete nicht, theilte aber dem dabeisteh.mden Jnipektor ,n englischer Sprache dessen Tod mit und eine andere EinWanderin überhörte und verstand die Unterhaltung zwnchen beiden und erzäNte, was sie gehört, der Chia Rosen blum wieder. Die arme Frau stürzte händeringend auf ihren Vater und den Inspektor mit der Frage hin: Wer ist todt? Mem Mann, mein Mann!" und ihre Kinder und Freunde brachen in Thränen aus über die vor Schmerz zusammenbrechende junge Wittwe. Bürgschatt wurde von ihres Vaters Freunden gestellt und weinend uns trauernd zog ie mit ihren Arabern t.t Die neue Hermaih ein. Der Erfolg in der Vieh zucht scheint in diesem Jahre Schritt zu halten mit der reichen Ernte in unleren Nckerdau Prvducteu. Zvcontanz hat nach dem Osten bereits Stuck Rindvieh zu emem Durchschnittspreise von $35 per Stück geschickt. Die Viehzüchter in Colorado sind hocherfreut über die Aussichten auf einen guten Markt für diesen Winter. Es ist eine immense Zahl von Vieh aus den Weiden, welches Heuer einen gutenPreis bringt. Tie Viehzucht ist ,n den letz teu Jahren nicht besonders gewesen. I s r a e I P ie r c e wurde im Hum-Zriedhof zu Troy, Pa., vor fahren beerdigt. Seine Anverwandten ließ'.n den Leichnam kürzlich auszraben und nach einem anderen Kirchhof bringen. 'Zle weiche war vounandig ver steuert und so schwer, daß es sechs starke Manner bedürfte, um sie zu traoen. Oom VuSlande. Die Londcner Gescywo renen werden dieser Tage über einen seltsamen Crimlnaliall adzuurtheileg haben. Ein Engländer, der seit mehreren Jahren verheirathet war, unter nahm im December vorigen Jahres eine Reise nach Italien. Seine Frau blieb in London zurück. In Neapel lernt, er eine schöne, junge Italienerin ken nen, zu der er eine tiefe Zuneigung faßte. DaS Mädchen erwiderte feine Liebe, und eines Tages hielt der wackere Sohn Albions, der sich seiner Geliebte gegenüber als unverheirathet ausgab, um ihre Hand an. Das Mädchen willigte ein und. am 10. Januar feierten die Beiden ihre Trauung am Bord eines englischen Dampfers. Die Trau, ungg. Ceremonie fand kurz vor 12 Uhl Vormittag? statt, worauf das junge Paar nach Neapel zurückkehrte. Einige Tage später erhielt der unzetreue Eng länder die Nachricht, daß seine London ner Gattin an demselben Tage, da er sich mitderNearo!itanerinverheiratbete,um 10z Uhr Vormittag? gestorben sei. Der wackere Sohn AlbionS nahm die Nach' richt nicht mit allzu großer Betrübniß auf, denn nun war er der drückenden Ehebande in London frei. Er reiste unverzüglich mit feiner nencn Gattin nach England ab. Doch der gute Mann hatte ohne die Skrupulosität der londo ner Behörden gerechnet. Diese fanden nämlich, dah der Engländer sich der Bigamie schuldig gemacht habe, und zwar auf Grund des Zeitunterschiedes zwischen London und Neapel! Die Nachrechnung ergab, daß die Frau in London erst 23 Minuten nach der zweiten Trauung ihreS ungetreuen Gat ten gestorben war. Die Jura wird nun zu entscheiden baben. ob der edle Sohn AlbionS thatsächlich schuldig ist, um 23 Minuten z früh seine zweite Frau geheirathet zu haben. I n den Londoner G e , richtshösen kommen oft seltsame Dinge vor. Kürzlich wurde ein Mann zu einer Geldstrafe verurtheilt, weil er einen Musikanten niedergeschlagen und ihm seine Trompete zertreten hatten Anlaß dazu war dadurch gegeben worden, daß eine Anzahl Mitglieder des Gewerkvereins der' Schuster -vor die Wohnungen einiger College sich begr ben hatten, um sie dolfür zu strafen, daß sie gegen die Ordre des Vereins Arbeit in ihrer Behausung für Schweißtrei ber? verrichteten. Die Strafe" bestand in ohrenzerreißender Blase Musik, die mit dem Trauermarsch- aus Sau! endete. An einer solchen Strafe" betheiligten sich bei einer anderen Gelegenheit nicht weniger als zwei Tan send Mann! ' Von demselben Richter wurde einem Jüngling eine Strafe dafür zudiktirt,- weil er an einem Armen Hause um Mitternacht anhaltend die Glocke zu läuten pflegte.' Er entschul digte sich damit, daß er dies in bester Absicht vor vielen Zeugen allnächtlich zu thun begonnen habe, , um das in dem Hause befindliche Gespenst . zu vertreiben. Das ! Haus ,j gelte in der ganze Nachbarschaft als ein Spuck. Hausl.', '::?. ,t Heute, ist Alles möglich, sogar in der Lotterie zu gewinnen, ohne einen' Einsatz gemacht zu haben. In Berlin lebte vor Jahren eine gläubige alte Frau, welche, ohne je im Best? eines Lotterieloses gewesen zu sein, doch nach jeder Ziehung zu einem bestimm ten Lotteriecollecteur g -ng undUaM fragte, ob sie nicht gewonnen habe. Auf den Bescheid, wenn sie kein Loos habe, könne sie auch nicht gewinnen, pflegte sie.stetS mit einer gewissen überlegenen Miene vertrauensvoll zu antWorten: .Wenn'S der liebe Gott haben will, werde ich auch ohne LooS gewinnen." Schade, daß die gute Seele nicht mehr lebt, denn heute könnte ihr gehol

sen werden. iin menger iogenann:er Kunstverein" bereitet nämlich in der That insbesondere den Provinzbewoh' nern. die er vom Pessimismus der Großstadt noch nicht angekränkelt glaubt, dergleichen Ueberraschungen. So erhielt jüngst zu seinem höchsten Erstau nen ein . Abonnent unseres Blattes in W. ein Schreiben des - betreffenden Kunstoereins", worin ihm mitgetheilt" wurde, man habe ihn an der Verloö' fang kostbarer Gemälde theilnehmen lassen und für ihn auf Nr. 2122 das herrliche Gemälde Schloß Sanssouci" Ladenpreis 35 Mark gezogen, das ihm NUN gratis zur Verfügung flehe. Nun kommt aber das sogenannte dicke Ende nach. Das Bild soll dem unireiwilltgen glücklichen Gewinner gleich in einem Prachtrahmen, der 14,75 Mk. kostet (33j Procent billiger als anderwärts!) zugesendet werden. Daß mit diesem Gelde der Vrachtrahmen" und das kostbare (Oeloruck) Gemälde um die Hälfte zu theuer bezahlt sind, das brauchen wir unseren Lesern gegenüber wohl nicht erst besonders hervorzuheben. Und so hat denn auch unser mit dem Gewinn beglückter Abonnent mit Entschiedenheit auf das ihm oktroyirte Glück verzichtet. DemFremdenblatt wird ans Budapest gemeldet: Ein eigen thümlicher Skandal trug sich jüngst anläßlich einer Trauung in einer Kirche zu. Ern in einer EifenmZbeifabrik a.i gestellter Maler hatte vor U Jahren in Wien mit einer Jüdin eme in Uu garn un gütige Civilehe eingegangen. Acht Kinder entsprossen dem Bunde. Nun verliebte sich der Mal in eine 17jährige Kellnerin, mit der er eine Eye einzugehen beschloß. Kürzlich sollte die Trauung in einer stillen Ofener Kirche stattfinden. Als das Brautpaar mit dea Gästen vor den Altar trat, er schien die verlassene Gattin mit sämmt liche.l Kindern und mit sammtlichm Ärbeitern aus der Möbelfabrik. Es spielten sich unerhörte Scenen ab. Die Braut und der Bräutigam wurden vor der Menge beschimpft und angespieu. Te? Priester mußte sich unverrichketer Dinge zurückziehen. Als die Polizei erschien, um die ganze Hochzeitsgefell schast und die Angreifer aus das Commzssariat zu bringen, hingen dem Brautpaare tu ji leider in Fetzen vom Leibe. Bis auf zwei Arbeiter, welche besonders ejredi hatten, wurden Alle freigelassen. Nach einer anderen Version trug sich der Skandal nach vollzogener Trauung ;u. .Auch soll keine Civilehe, sondern nur eine wilde Ehe zwischen dem Maler und der verlassenen Frau bestanden haben. In London h a t s i ch e i n i musikalische Gcköe der h. Eäciliä gebil-

der, nur aus Dilettanten bestehend, oeren Leistungen dem Zweck dienen follen. Kranke in Hospitälern nach ärztli cher Consultlrung durch den Klang der Töne zu beruhigen, ihr Angstgefühl da mit zu besänftigen oder Schlaflosigkeit zu heben. Es wird eine Halle errichtet, aus welcher die heilenden Melodien durch das Telephon nach bestimmen Kranken-Abtheilungen hinübergetragen werden. Die zur Verwendung kom menden Instrumente sind das Pianino, eine Harfe und Violine; Singstimmen: Sopran, Contraltö und Bariton, alles in sanfter Dämpfung gehalten, je nach Erforderniß ernst odercheitec stimmend. Eine Probe wurde kürzlich im Westmin ster-Palast-Hotel abgehallen.' Ueber die näheren U mstande beim Tode des türkischen Ministers Agiob Pascha wird aus Constan tinopel geschrieben: Der Minister unternaam im venen Wooliein etnen Spazierritt von seiner am Bosporus gelegenen Sommerwodnung aus längs der nach - Kalionder führenden Landstraßc, ws er ebenfalls eine Besitzung hat. Etwa eme Viertelstunde von sei nem. Gehöft begegnete er zwei großen Hunden, welche sich gegenseitig wüthend tzerumzerrten. Als.zedoch der Retter gerankam, sprang einer der Hunde aus das Pferd loS und bin es m den Ober sbenkel. Das verwundete Thier stürmte daraus in rasendem Galopp fort, und ftgiob war nicht mebr im Stande, die tfüae! zu bitten. Das Pferd lief, bis an die Mauer des ihm wohlbekannten Gehöftes und schleudert? hier -feinen Herrn gegen die Steinwand, wo dieser rtit itirtmftarrt - ?3?ffllSps 11 ttrt litt VUitl UlVitll WMVV tgvt blieb. Die herbeistürzenden Landleute und Diener des Gutes konnten nichts weiter thun, als den sterbenden Miniuer in das Daus tragen, und die nach eines halben Stunde eintreffenden Aerzte conitatirten bereits den Tod. Durch einen Eilboten wurde von dem Vorfall sofort der Sultan benachrichtigt, auf )en die Meldung einen erschütternden Eindruck machte. Er entsaadte sofort einen Adjutanten nach der Unglücks statte, sowie einen anderen Ofsicier zu der Wittwe Aglops. welcher er sein tief stes Beileid aussvrechen ließ. Agio Pascha war Armenier und der einzige Ehrist m dem neugeblldeten türkischen Ministerium. M a n f ch r eibt a u S L ö n von: Von dem jungm Lord Dudleg, er sich die'er Ta;e verheiraihete, wird erzählt, daß er seine Verlobung seiner Mutter in einer besonders zarten Weise mittheilte. Er küßte sie und sagte, er hatte wohl die lieblichste Dame Eng lands zum Altar führen mögen, das iber ginge nicht, da ein Mann nicht seine Mutter heiratben könne so habe er sich denn entschlossen, Herz und Hand dem ,5ianlein Gurnen anzutragen. Die verwilswere aou Quoten i oerannr lich auch heute noch eine Schönheit ersten Äauges " D er ttr sprung der Sprache hat, ' wie bekannt, zu den gelehrtesten .,orzchge.i Anlan gegeben. Aber der Ute Sa' vom Verstand der Verstandi gen bewahrheitet sich auch hier wieder einmal, em "kindlich Gemüth" hat eS zeiunden, was die Weisen der Völker nicht herausgebracht. ! , Ein kleines Maochen 'plagte sich mit der Lehraus -za b eu n) fragte be kümmert den Bruder ; Paul, wo ist nur d ese fürchterliche Mrne Warte hergekommen ?" Siehst t u. L eschen, vom Zanken unter den Manschen. Du weißt, dann giebt ein Wortdass,andere.",ZösVßß :.i,HH;:4:i Ül.FSi'g Das Urtheil der vaussrau.'n geht einstimmig dahin, daß H. S ch ni e del's Bürsten die besten sind. 423 M G H ' -ii .ir ' . ,-. j.- ' I i' ,.! !r ' 'k! il ' -l''-'it'--,,'-Y'.'.',i .BirgiNia,Avc.Mz

ElZenbäyn-Tabelle

Anknisst und Abgang der verschiedenen Eism bahnzgge nn Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Psstzug ... 7 50 VlN ...II öVVm ... IM Am ... 4(X3irn ... 7 00 m xpre Erpreß Acconiodation Erpreß Erpreß . . llMNm 3 1 4 15 S?rn 10 00 im 2 50 ?m Ankunft Expreß Expreß Accomodation . . Expreß Schnellzug Accomadatio 5 20 Vm 7 45 91 in Neveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Erpreß 6 30 Vm Cxxre Expreg Limited Erpreß. Erpreß , . ....... 9 37, 11 45 m 3 20 92 6 45 Nm .... .. 7 00 Pn: 11 10 Srn 11 55 Vm 5 00 Nm 1 50 Am Ankunft Expreß ..... Exprev . . Limited Erpreß. Expreß Expreß . Ct.- LouiS Division. Abgang Expreß . . 7 30Vm Llnuted Expreß Z2WNm Expreß 5 20 Nm Erpreß, täglich 10 53 Vlm Ankunft-Expreß taglich 3 20 Vm prey . . u t srn Limited Expreß 2 55 Vm Expreß '. 20Vm Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 55 $m 7 07. Vm I0 55VM 3wNm . ,s m Tm , öNm . nccomyvatwn tagircy Accomodation Postzug Accomod. (nur Sonntags) Accomodation Ankunft Rushville Accomodation.1 35 Vm Postzug I I 5) Pm Jnd'pls Acc. (nur Sonnt.).lS V Nm Accomodation 5 00 Nm Accomodation .... 10 45 Nm Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. AbgangAccomodation 7 10 Vm 3!fcfr.'änfV H 111 frn wluiivm fjvj. .... ... .... ' Lasauette Accomadation. ... SIS Nm Schnellzua 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 20 Vm Lasayette Accomodation . . . io Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 615 Nm Pcoria Division westlich. Abgang Expreß 7 45 Vm Expreß 12 3 Nm Tanville Accomodation.... 5V5Nm Expreß 10 52 Nm Ankunft Expreß 1 15 Pm Danville Accomodation. ... 10 40 Vm Expreß 2 40 Nm Expreß li 35 Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 3 35 Vm Accomodation 5 30 Vm Expreß 3 05 Nm Ankunft Expreß ...ll 45 Vm Accomodation 9 w Vm Expreß W 30 Nm Lake Erie und Western ' Abgang Expreß Erpreß Erpreß , Schnell-Expreß ... Ankunft SchneU-Expreß . Expreß , .... 7 15 Vm .... I20Nm ... 7MNm ....11 WMm .... 3 20 Vm ....10 30Vm ... 2 50 Nm Expreß Erprek 20 Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Erpreß 4 45 Vm ColumbuS Accomodation. .. 9 00 Vm 1 Erpreß.......... 3wNm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 30Nm Ankunft Richnrond Accomodation v 00 Vm Schnellzug ll 40 Vm Expreß , Accomodation Erpreß , Expreß 3ilR 3 45 Am i 50 Nm 9 00 Nnl Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß.... Erpreö ...... .1105VM .ll30Nm . 3 30Vm Ankunft Erpreß Erpreß 3 45 Nm Louisvills Division. ' Abgang Erpreß 3 40 Vm Louisville Accomodation... 8 00Vm Schnellzug. 3 55 Nm Acconwdation 4 31 Nm Ankunft Accomodation 10 25 Vm cyneuzua, .. .i 11 1)0 Vrn 00 Nm Accomodation Spezial täglich .10 50NM Cincinnati, Hamilton und Jndianapolis. Abgang Expreß 3 55 Vm Cincmnati Accomodotivn . . 10 45 Vm Expreß.. 30ONrn Erpreß...... 3 30Nm Expreß..... 30 Nm Llnkunft Accomodatton 9 15 Vm Expreß......... 11 15 Vm Expreß... 7 45Nm Expreß ...10 55Nm Expreß 12 35 Vm Indianapolis und Vinccnnes. Abgang Expreß 7 30Vm Vmcennes Accomodation.. . 410Rm Ankunft Vinccnnes Accomodation! 1 00 Nm Expreß 5 05 Nm Cincinnati, Wabafh und Michigan Abaana Expreß 30 Vm Expreß . .11 45 Vm Expreß 645 Nm Ankunft Expreß .11 10 Vm Erpreß 5 00 Nm Expreß.,... 1050Nm Indianapolis, Dccainr und Western. Abgang Expreß . . Vm Accomodation 4,M,N Schnell. En'lö .... x Ankunft SchnUexpß ... 1 m A - Accomodation . x x H U f ::. Cxpreß , w:,, ii 'i m -''--H .- " ' v '.. . LouiöpiUe, ew Albany und Chicago. Abgang Expreß . . , i . . .... le 40 m i Expreß ;.Wii'vVM .Vm Monon Zlecoinodatlon . 5 2t Nm Ankunft Expreß ;irv?i . ... 25 Vm - :; ; Monon Accomodation..... 10 40 Vm , ii Expreß .H't,.. i, . 3 20 Nm ft(WA.M t yttr I brtnr inA y Jahm uMSla.lrvr...iai im lor tt. i;dr, fmtnmf nt.t k Bturh, bul r.a iMtch )r("mqtiirk.ly butr turatn trm t'S to O Ux t k, urt, n4 mot , oa ga m. Huin x, 11 fr. In n ii vt Imnn. ru ran cottinicnr t huiu, rixit( all f uur iiair.or .r. in.mu onl. io ll. Work. All U n.w. Cml y Htlit f. vnrf tr. W wuut Ttu, furnbbln( rrtliinr. EAI1LT. Sr'KKl'ILV kammU rAKl'ICCLAlLÜ FUKE. Adänm onr. tlUMiS tO., itttTLUkA, liUi. ,

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? ss rlvuns ist das einzige Blatt in Sndiana, welcheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht dzr Plutokraüe vertritt. AIS Organ des Volkes und nicht einer Partei oder ParkennKressen kämpft sie unentwegt für Freiheitu. Recht auf allen Gebieten deS LebenS. Die Arbeit deS VolkcS ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Re formen, welche die Arbeit zur frcudcbringenden. Lust, statt zur niederdrück enden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte es als moralische Pflicht empsinden Leser der Indiana Tribüne zu sein. DaS reichhaltige i f ii M. smr M. mw'vi.iimv.y vv v bietet eine Fülle unterhaltenden Lese floffes.'- ' - - h m& ii! Der Zlbotttteu:euts - Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des Sonntagsblatts 5c, beider zusammen II CtS., per Woche oder I CtS. per Monat. , - " : '. " 's ., Durch die Post versandt, kostet das Tageblatt HZ, daS Sonntagsblatt . ' , , : $2 per Jahr, beide zusammen ; v : 96 in Vorausbezahlung. :; aller Art werden rasch und. billig auS ai7 Eintrittskarten, . : Quittungen. : ... 1 . "'! " Konstitutionen,. li- . - f - Ncchnungen, GeftbästSkarten, Briefköpfe, Zirkulare, ' -7r7 :f . Programme n. f. w. rtprii nrr v ; . für Geschäftsleute und Vereine werden I: . ! , " J i ' i ' ,: : .,' 1 I !' . ' -t, W , - .,. ' J S-' -VElili gcfch ma ckv oll auSgefüh rk !,.; i iMh Y' !'' "!! : h:l:'!.i. "i" l: ui'1"' !i pk-pß liiiV; ll'iSi 'i.: ; r , 't;;;!:!.,, ":!it!;;r'i'iit:;;i " l,-4ti.lt .rrl 5 , T-nf r1TTl - rl fitllltlll.il ' u u rny i' v m . v u i X. : rn n un u v kkMLü k yi'üiiiüülti llilOii :!,!?":':::;:;fii,

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