Indiana Tribüne, Volume 15, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1891 — Page 3

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Das Testament.

Roman in Wnden von G. I. Lysaght. (Fortfchung.) Aus demÄ ranken lager. Frau Glendowe? war so sehr daran gewohnt, in ihrer vcrwittweten Tochter eine geduldige und allzeit unlerlhänige Sklavin zu besitzen, daß nur das je ringste Anzeichen von Unabhängigkeitgefühl seitens Agnes ihrer Mutter gan; unerträglich erschien. Als nun der Tag schwand und Agnes nicht heimkehrte, gelangte Frau Glendower -schnell aus dem Stadium erstaunten Unwillens in das der positiven Wuth. Tcs Tageslicht erblich. Als das Dienstmädchen hereinkam, um die Lampe anzuzünden und das Feuer aufzuschüren, wurden seitens Frau Glendower die heftigen Worte laut: Ist Frau Gmynne noch nicht zu. rückgekehrt ? NeinFrau Gwynne ist noch nicht zurück.Das Mädchen verschwand rasch. Frau Glendower zog ihre Uhr hervor und verglich dieselbe mit der Uhr auf dem Kaminsims. Sie hat gänzlich vergessen, wie spät eS schon ist sagte sie sich ärgerlich, .sie vergißt eben alles, wenn sie thn sieht, selbst mich, ihre arme Mutter, die so viel für sie und für ihn getban hat! Aber das ist der Lauf der Welt, da müht man sich ab und quält sich, gönnt sich nicht die Haut auf den eigenen Knochen und erntet dafür doch kettie Dankbarkeit! Es ist eine harte, eine grausame Äelt, es wäre sicherlich besser für mich, ich ginge davon!" Sie vergoß einige Thränen, mehr auö Wuth, als aus ilummer. Tann erfaßte sie plötzlich ein für sie ganz furchtbarer Gedanke. Das blaß gelbliche, stark gefurckte Gesicht wurte von einer Leichenbläsie überzogen. 0 gewiß, so wahnsinnig, so thöricht kann sie doch sicherlich nicht gewesen sein, ihm das zu sagen V sprach sie halblaut vor sich hin. Mein Gott! Das wäre ja geradezu Verrücktheit! WeZhalb erlaubte ich ihr aber auch, ihn zu besuchen? Ein Brief würde gerade so gut gewesen sein. Sie hat keine Ver nunjtkein richtiges Gefühl, ihr ist nicht mehr zu trauen, als einem Kinde; nein, sie ist noch zehnmal schlimmer, als ein Kind. Denn hinter all' ihrem ruhigen Wesen ist 'eine Hartnäckigkeit, ein Eigensinn verborgen, sie setzt sich allerlei Gedanken in den Kopf, bildet sich ein, dies und jenes sei unrecht, und mag nun durch ein paar Worte uns alle zu Grunde gerichtet haben, sich selbst, mich und ihn.Sie schlug mit der mageren, geballten Hans auf den Tisch, neben welchem sie aß. Sie strich sich das dünne graue Haar aus den Schläfen und schob ihre Witmenhaube von den Ohren, damit sie besser und eher das Geräusch hören konnte, welches die Schritte der Schuldigen auf dem zum Hausthor führenden Kiesweg verursachen würden. .Das wird mich tödten ich werde verrückt, wenn sie nicht bald kommt.Sie saß gerade ausrecht in ihrem Lehnsessel, lauschend; in ihrem blassen Gesichte loderten die dunkle Augen wie brennende stöhlen. Von umeit ertönte schwaches Geräusch; das Dienstmädchen sang bei ihrer Arbeit halblaut eine JJie lodie, rasselte mit den Schüsseln und Tellern. Draußen auf der Straße, vom Hause nur durch den kurzen Kiesweg getrennt, hörte sie Leute vorübergehen, hin und wieder rollte auch ein Wagen vorbei. Lange saß die alte Frau aufrecht; Aufregung, Zorn. Ungewißheit und Zweifel deutlich in jedem Zuge ihre gierigen Gesichtes ausgeprägt. Und als nun endlich, endlich das Geräusch von Wagenrädern herankam, die in großer Hast die Straße herunter, rasselten und vor der Gartenpforte anhielten, wurde die Ausregung und der Zorn noch größer, weil sich die Unge wißheit und Zweifel in Gewißheit verwandelt. Das mußte Agnes sein ; Be. suche waren nur spärlich bei Frau Glendower. Herr le Marchant hatte sie heimge. fahren, ohne Zweifel das erklärte daZ Geräusch der Räder. Die alte Frau empfand bei diesem Gedanlen eineunge meine Erleichterung, welcher auch sofort der Entschluß folgte, es Agnes empsindlich fühlen zu lassen, so lange ausgeblieben t.u sein. Schonen- war ein Verbum, das Frau Glendower memalS konjugirte. Immer eifriger lebte sie sich in den Entschluß binein, Agnes bei dieser Ge lcgenheit nicht zu schonen. - Dieser Vorsatz verwandelte sich aber in blaffe Furcht,- als .sie zweimal ein lautes, starkes Klopfen an der Hausthür vernahm. In solch' eiliger, befehlen der, gebieterischer Weise hatte sich Agnes in ihrem ganzen Leben noch nicht ange kündigt. Gewiß, das ist nicht Agnes!- dachte ihre Mutter mit verhaltenem Athem. Wer konnte das aberfein?Die Treppe hinaufkam ein schwe rer Fuß, kein Frauenschritt: kann ließ sich Prusten und Blasen von jemand vernehmen, der reichlich außer Athem gekommen, ehe die Thür geöffnet ward, und das beknnte Gesicht und die Gestalt von Doctor Arbulnok erschien. Doctor Arbuinot! Er kam zwir ziemlich oft, aber rn diesem Augenblicke lag in seiner Erscheinung sicker etwas Erschreckendes. Sein , Besuch bereitete ihm auch keineswegs ' besonderes Vergnügen, denn die- , spitzzüngige zänkiscke Frqu Glendower zählte zu den Lieblingen unter seinen Patienten Nicht. , Sind Siedas. HerrDoctor?- fragte Frau Glendower. indem , sie forschend hinter seinen Rücken blickte, ob sich die sundige Agnes nicht dahinter verbarg. Er schloß aber die Thür hinter sich und setzle sich mit der größlmöglicbsten Heiterkeit nieder, die er zu heucheln rermochte. ' ' Ja. ich bin es. Ich komme soeben von Änaernbof und dachte. Ihnen auf

ifciiii dem Nückwege eine kleine Bestellung von Frau Gwynne auszurichten, oder viel mehr über sie." Ueber AgneS? Wo ist sie denn? Sie sollte mindestens schon vor zwei Stun den zurück sein !- . Erschrecken Sie, liebe Frau Glendo wer, nicht allzusehr, entgegncle der Doctor mit der BeZchmichtigungsmiene sei nes Berufes und ängstlich gesorgt, die Mittheilung so sanft als möglich wirken zu lassen, der Umstand ist bitte, sehen Sie mich nicht so entsetzt an, der Umstand, der nun, Frau Gwynne ist plötzlich erkrankt und kann deshalb natürllch so schnell von Angernhös- nicht herübergebracht werden. Sie wird bei Herrn le Marchant sehr gut gepflegt, dessen dürsen Se sich versichert halten. Herr le Marchant ist ein so alter Freund, obgleich noch ein so junger Mann, aber darauf können Sie sich verlassen, daß sie dort bestens aufgehoben ist. Was die Behandlung betrifft, so werde ich natürlich mein Bestes thun, und wsnn ich eine andere Ansicht zu hö ren, für nothwendtg erachte, so werde ich leinen Augenblick zögern, Herrn le Marchant um daS Erforderliche zu er suchen.Eine andere Ansicht!" So muß sie denn wohl sehr krank sein; oder sie redet sich das am Ende ein sie hat immer fize Ideen, es wäre doch viel, viel besser gewesen, wenn sie heimge-kehrt.-Was sür ein unmenschliches Weib sie ist," dachte der Doctor bei sich, sagte zber dann laut: Hier ist thatsächlich von Einbildung schwer zu reden. Frau Gwynne bat schon seit geranmer Zeit recht-schlecht und kranklich ausgesehen; ich habe das bemerkt, auch meine Frau. Es Icheint ihr e:was schwer auf dem Herzen zu liegen. Als sie sich nun heute von Herrn le Marchant verabschiedete, fiel sie in eine schwere Ohnmacht, worüber er sich sehr erschreckte, umsomehr. als es eine sehr lange Zeit dauerte, bis sie wiLder einigcrmaßm zu sich fam. Er schickte sosort zu mir. und da ich glücklicherweise zu Hause war. trat kein Zeit Verlust ein. Ich fand sie in einem sehr schlimmen Zustand, sie war abermals ohnmächtig geworden, und ich ordnete sofort an, daß sie zu Bett gebracht wur de. Noch einmal, für ihre Pflege ist vorzüglich gesorgt elch' ein Unsinn. Wollen Sie mir wirklich im vollen Ernst sagen, daß sie nicht zurückkommen konnte? Ich bin doch auch schon beinahe ohnmächtiz geworden, daß ist doch nicht so slimm Was soll ich nun aber hier jetzt, ganz allein, ohne sie machen? Sie beabsichtigt doch sicher nicht dort zublev ?en?Es handelt sich gar nicht um ihre Absichten oder Wünsche.- entgegnete der Arzt, sondern darum, wie ihre Krankheit verläuft. Es sind alle Anzeichen von Nerrensieber vorhanden; ob dasselbe zum Ausbruch kommt oder eine andere Krankheit, kann ich in d sem Augenblicke noch nicht fagen. Zwei' fellos ist aber, daß sie bleiben muß. wo sie ist.-' Er verlieh den letzten Worten noch dadurch Nachdruck, daß er seinen Stock aus den Fußboden stieß. Das ist aber wahrlich zu arg. Als sie mich heute verließ, war sie vollkommen wohl ganz sicher, ihr fehlte nicht das geringste; solch' ein plötzlicher Anfall, Ohnmacht, oder wie Sie es sonst nennen mögen, ist doch ganz son derbar. Es passiren aber auch ganz sonder bare Dinge, und die'es ist nun passirt." sagte der Doctor, welcher anfing, die Geduld zu verlieren. Sie können Ihrem Schöpfer danken, daß sie im Huseeines Freundes erkrankte. Bei dem Unglück konnte gar kein größeres Glück sein. Ich weiß, wie gut Frau Gwynne gegen Herrn le Marckant ge wesen, wie sie ihm die eigene Mutter ersetzt, nun ist es gerade nur recht, daß er ihr theilweise für alles, was sie an ihm gethan. Heimzahlung leistet. Das ,st es auch, was er mich besonders bat. Ihnen zu bestellen, und deshalb können Sie sich über Ihre Frau Tochter auch vollkommen beruhigen." Das ist leicht gesagt, vollkommen beruhigen,- meinte Frau Glendower mit einem hestigen Blicke. Sie vep gessen ganz, wie schwach ick bin, völlig allein, an den Stahl gefesselt und wie ich niemand Zu meiner Pflege habe, außer dem Dienstboten." Der Himmel stehe mir bei,- rief er, .es ist doch Ihrer Tochter nicht zur Last zu legen, wenn sie plötzlich so schwer erkrankt. Jeder mit Augen im Kopse mußte sehen, wie schwach und nervös sie in der letzten Zeit gewesen ist. Wenn Sie das nicht beachtet haben, so ist das Ihre Schuld; ich habe es gesehen. Ich kannJhnen die Versicherung geben, daß es ein Wunder wäre, wenn sie dem Nervenfieber entginge. Wir wollen das Beste hogen.Er hatte überlegt, daß, wenn er ihr nicht ein wenig Furcht einflöße, sie es vielleicht fertig bekommen konnte, dem armen kranken Wesen die Aufforderung zu übelsenden, aufzustehen und nach Hause zurückzukehren. Mit ungläubiger Miene äußerte sie die Ansicht: Es werden Personen häufig ohnmächtig, ohne gerade das Neroensieber zu bekommen." . ' .Ganz gewiß. EerM so, w!e viel kerrensieder haben, ohne je in Ohn wfrti-fv iiofrtssi'tt i so t-it sWlrmtitt MW IjllMUt H4 IIWI. " . QIUU ViVV)UilV ' vtni ist ii nhtr rnsifnt nthtrt Yirtortf 4 ''Vtfc4ltVl& 4jtt len. sorgsam behüte: werden und darf auf leinen Fall emem Transport nach tuer unterzogen werden. Ich würde oas auch verbieten, wenn sie sich irgendwo be:än?e. 'wo sie nicht dre außerordentlich gute Pflege hätte, wie jetzt. Sie selbst aber, 'werthe Frau, 'sollten sich freuen, daß Ibnen die Last und Sorge er'part bke.bcn. , eine Schwerkraiite im Hau'e zu haben. Sie sind viel zu. schwach. ,, um selbst, etwas für sie thun zu können. " und die Verantwortlichkeil die Besorgnis; alles das wäre sicher viel zu viel für Sie ge wesen. von den bedeutenden Kosten ganz abgesehen! Jetzt liegt Ihnen nur ob, sich selbst ganz rubig zu verhalten Ihr sehr i: gutes Dienstmädchen ist ein wahrer Schatz, sie ist soviel Goldes werth, als sie wiegt, sie kennt all' Ihre Gewohnheiten und kaun mehr für Sie

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thun, als c-ie ein:? Frau Gwynne. die übrigens, wie ich ernstlich hoffe, bald wieder fähig werden wird, zu Ihnen zurückzukehren.Ein zorniges Grollen lag auf dem harten verwitterten Gesichte vor ihm; rauh und unfreundlich klang ihre Stimme, als sie entgegnete: Das ist alles recht schön. Herr Doktor, doch wäre mir lieber gewesen, nicht in dieser Weise einem Fremden zur Last zu fallen, ich meine jemand, der nicht mit uns ver wandt ist. Und dann ist hei Fieber doch immer etwas recht Erschreckendes; ich habe gehört, daß manche beim Nervenfieber ihren Verstand verloren ; ist's nicht so V Gewiß, das ist eine der gewöhnlichsten Zugehörigkeiten dieser Krankheit, macht dieselbe aber keineswegs fchltmmer oder gefäbrllcher.Aber das ist doch recht hart! Sprechen d:e Kranken nicht allerlei Unsinn und benehmen sie sich nicht höchst sonder-bar?-Ja, sie phantasiren ziemlich viel, meinen Sie das? Aber damit geschieht ja kein Unheil. Sorgen Sie sich darüber nicht; wir haben eine kräftige Wärterin für sie. Solche Krankenwür terinnen sind viel zu sehr an Fieder Patienten gewöhnt, um üch durch das besonders erschrecken zu lassen, was dieselben sagen. Sehen Sie mal, Herr Doktor.- sie streckte eine ihrer Hände aus und ergriff seinen Arm, den sie festhielt - dann zögerte sie. Nun, Madame?-, Der Doktor mochte Frau Glendower nicht und wünschte die Unterhaltung umsomehr beendet, als er hungrig geworden. Was war es denn in dem Benehmen der alten Dame, das ihn mit vagem Argwohn erfüllte? Der Kummcr über die Krancheit ihrer Tochter ging weniger tief, Zorn und unverkenn bare Angst vor irgend etwas. Haupt?ächlicd der Wunsch einer Besänstigung, etwas gut zu machen, bewegten daö Gemüch der unruhigen Frau. Worauf mag sie nur kommen wol len?" fragte er sich. Sie werden meine Tochter jeden Tag be suchen ?- Selbstverständlich: wenn sich eine Verschlimmerung einstellen sollte, sogar täglich zweimal." Nun. dann möchte ich Ihnen ur im voraus fagen eö ist doch immer gut, wenn der Arzt alles über feinen Patienten weiß daß Sie auf das, was Agnes in ihren Phantasien sagt, keinen Werth legen dürfen, nicht auf ein Wort davon! Es mag auch den An schein haben, als ob sie ganz vernünftig spricht, das kommt ja wohl auch zuweilenbeim Fieber vor. aber ich kann Ji'nen die Versicherung geben, daß sie steis Neigung gehabt im, im Schlafe Unsinn zu reden. Sie sagt ,iUes Mögliche, worauf man nicht Acht geben darf." Mit ängstlichem Blick und voller Besorgniß in den Mienen ah sie. wie .unter tödtlichem Schrecken le dend. zu ihm empor. Schon gut, ganz wohl," beruhigte er Doltor sie lächelnd. Jetzt will ich aber Adieu sagen, weiß Gott, man kann chsn Gut? Nacht- wünschen. Nun folgen Sie meinen freundjchastlichen, ath, etwas Chlorhydrat zu sich zu lehmen, bevor Sie zu Bett gehen, dann erden Sie sebr ruhig und schön .chiaett.Ni chdem er einen Händedruck mit ihr leweÄielt verließ er das Zimmer. rau Glendower saß noch immer aufett in ihrem Lehnjessel und starrte in h rothe Feuersgluth. Auf ihrem Ge-:--.te war eine Miene des zornigsten l.nwii!enK, aus den scharfen, durchdri' enden Augen kamen verstörte Blicke; ri'es Anzeichen des größten Unbe a,;ns, die kein Schlafmittel zu ver.vi scheu vermochte. Dem Tode nahe. Doctor Arbutuot hatte nicht übertrieben, als er Frau Glendower gesagt, daß Agnes schwer erkrankt sei. Auch ei Erklärung, daß sie chon Monate vorher nahe am Zusammenbrechen gewesen, war völlig richtig. Zwar war sie ihren Pflichten nachgegangen und hatte vor allen Dingen daraus gesehen, vag chre Mutter die krästige Nahrung gut und rechtzeitig erhielt. Trotz ihrer 'charfen Augen war es Frau Glendower emgangen. wie Agnes Augen oft thrö nenztfüüt. welch' dunkle Ränder um dieselben waren, wie ihre Wangen blaß geworden und eingefallen. Agnes hatte nch ausrecht gehalten, so lange sie sonnte. Jetzt aber war ihre Kraft erschöpft. In ihrer Bewußtlosigkeit schwebte ihr stets die Vision des geladenen Nevol vers vor. Sie phantasirte fortwährend davon? aber nur Paul verstand die Bedeutung der Phantasien. Wie mich das arme Geschöpf liebt ! dakle er. (ortsehung solqt.) m Elektrisches ülctt im aiserpal stzu Peking. Der Ostasiatische Lloyd berichtet: bereits vor etwa drei Jahren wurde eine kleine .elektrische Beleuchtungsan läge im Palaüe des Kaisers von China ingebracbt. Dieselbe scheint jedoch ihrem Zwecke nicht entsprochen zu haben, vornehmlich wohl aus dem Grunde, lvesl es Niemanden in der Umgebung des Kaisers gab, der damit vernünftig umzugeben wußte. ' Li Hung-tschang, der Vicekömg voq Tichili und seinBruder Li Hang-tichan.?, der ViceZönig der Äuangtuang-Pro?in' ;en, beides Würdenträger, die für, die Neuerungen im Sinne der westlichen Kultur stets Interesse geze'g- haben, beschlossen daher, dem Kaiser ttüanghiü eine neue elektrische Beleuchtungsanlaze für den kaiserlichen Palast zum Geschenke zu maben, und sie beauftragten den Pr.-Lieut. d. R. Herrn Kretzschmar. Instrukteur im Torpedo-Departement zu Whampoa (Canton),, der bereits zwei größere , elektrische Anlagen in Cbina im Namen der Vicekömge von Canton und der HuProvmzen Wutschang am Mangtszekiang) ' vor einiger Zeit au? geführt hatte. 5 die elek trischkn Beleuchtungsanlagen ; sür den Palast in Peking anzukaufen und aufzustellen. Herr Kretschmar führte diesen Aufrraa bei seiner im Frühjahr d. St. mit

chinesischen Ofsicieren nach Teutschland unternommenen Studienreise aus. Den elektrischen Theil, wie DyuamoS, Glühund Bogenlampen, Drähte u. dgl. lieferten die bekannte Fabrik Schuckert u. Co. in Nürnberg, welche auch die chinefischen Kriegsschiffe Ting . Yuen Tschen-Fuen", Lai-Yuen-, King-Fuen-und Tschi-Yuen-, vor Jahren mit solchen Anlagen versehen hatte, die wie wir wissen, bis heute tadellos fuuktioniren. Die zugehörige Dampfma fchine nebst Dampfkessel ist von der Bcaschinen-Fabri! Wolf in Buckau Magdeburg geliefert, während die überaus feinen und geschmackvoll entworfenen Kronleuchter, Hängearme, Wandarme. Tischlampen u. s. tt. von der Speeialfabrik Schöffer und Hauschner in Berlin angefertigt worden sind. Die ganze Anlage besteht auö 250 normalkerz:gen Glühlampen und zwei Bogenlampen von 2000 Kerzen Leuchtkraft; letztere sollten die kaiserlichen Gartenanlagen beleuchten. Die Elektricität für diese liefern zwei Schuckertsche Flachring - Dynamos von etwa 70 Ampere, welche durch zwei Wolf'sche Patent Locomobilen von circa. 18 Pferdestärken betrieben werden.' Chinesische Ingenieure, die auf einheimi schen Kriegsschiffen etwas Elektrotechnik gelernt haben und kürzlich durch Herrn Kretschmar räher instruirt worden sind, sind gegenwartig mit der Aufstellung der ganzen Anlage beschäftigt. Da mehrere der Gebäude noch nicht ganz fertiggestellt sind, so wird die elektrische Anlage wohl nicht vor nächstem Frühfahr betriebsfähig sein.

Sine kernige Ä-uerttrede. Eine echte kernige Bauernrede hielt kürzlich der Abg. Kaltenegger (Steyermark) im österreichischen AbgeordnetenHause über die Dienstbotenfrage: Heutzutage so sagte er unter Anberm meine ein junger Mann, nachdem er so unendlich viel gelernt hat: WaS! ich will kein Ochseukuecht werden! Fallt mir gar nicht ein!- Und die Maderl sagen: Ich will nicht in den Schweinestall, da stinkt's ja!- (Lebbafte Heiterkeit.) Sie will nobel, KSchin, Lehrerin, alles Mögliche werden, nur keine Bauerndirne. .Vor lauter Gelehrtheit und Einbildung will kein Mensch mehr in den Stall hinein. (Heiterkeit.) Nimmt ein Lehrer einen Buben her und will ihn verdientermaßen durchkarbatschen, so verbietet ihm das, die Unterricht sordnung. das Strafgesetz, der Schulrath, die Humanität und wie das andere moderne Gelumpe noch beißt (Gelächter. Glocke des Prä sidenten), und das Ende ist: der Lehrer wird gestraft. DreiUmständesind es, die die h:utigeZeit charakterisiren. Die große Zahl von Selb1morden,daS auffallende Anwachsen der Irrsinnigen und Zuchthäusler und die Zunahme der sogenannten Revolutionspartei. AlleS dies hängt mit den öffentlichen Einnchtungen zusammen. Wir armen Menschen sind nämlich von drei Dingen beherrscht. Wir Katholiken nennen sie Teufel, Sie nennen sie wahrscheinliS, weil Sie es nobler geben, Leidenschaften. Heiterkeit.) Tie'e drei fatalen Dinger' sind die Hoffahrt, die Augenlust undldie Fleischeslust, rnd zur letzteren gehört auch der Saufteufel. Und nun vergegenwartigen Sie sich, meire Herren, wir, die wir schon graue Hcare haben uid Viele gar keine Haare mehr ( Heiterkeit) w r sind manchmal noch verteufelt schlecht daran, wenn es sich darum handelt, daß man brav bleiben soll. Sehen Sie bei einer Buchhandlung hinein, nichts als lauter Liebesgeschichten. Romane, wie die Liebe beschaffen ist, wie das Zeug ausschaut, wie sie sich abküssen u. s. w. Ich bin ein recht, schlechter Theaterbesucher und war in Wien nur zweimal im Theater. Aber einmal war ich darin und da muß ich gestehen, waS ich da gesehen habe, ist doch e'n Bissel zu weit gegangen. (Rufe: WaS war denn das?) . DaS W:ib des Teufels-, war eS. Da ist Ve Untreue so köstlich, so pikant hin gesellt, daß man fast Lust kriegte, die Sache nachzumachen. Und da haben Mütter ihre unschuldigen Maderl mitgehabt, die haben ungeheuer neuzicrig hingeschaut, sie hsben's wohl wahrscheinlichem ersten Augenblick nicht verstanden.' aber mit der Zeit werden sie's verstehen. Ich muß wahrhaftig unserem anfg'eklärten, geistreichen Zeitalter mein Bedauern anssprecken, daß unsere Dichter jetzt nichts AndenS mehr zu Wege bringen, als Mord, Ehebruch und lauter solche Gcschichtkn. Solche Dinge tragen dazu bei, daß jene traurigen Ersckemuuaen zu Tage treten, daß kein anderer Ausweg mehr bleibt, als die Kuget den Kopf, rder in das Irrenhaus oder ir's Zuchtdaus. Das Parlament hatte die Aufgabe, diese Sache in die Hand zu nehmen, und wenn di Regierung Mr die Bauern etwas Ordentliches thut, ss lange sie vcm Parlament Alles bewilligt bekommt, so bewillige rch überHaupt einer solchen Regierung nicht einmal einen Papieraulden! Ich bin ein katholischer Bauer, der die Augen ossen hat, und darum mach' lch den Beutel zu. Wir Bauern kriegen das Geflunker wie Zahlen statt. Vom Lluelauve. Ein enwesentlichen Fang zlaubt die russische Polizei in dem weaige 'Meilen von , der ostpreußischen Grenze gelegenen polnischen Städtchen Szcuczin gemacht zu haben. In einem dortigen Gasthause logirte seit mehreren Tagen ein unbekannter Herr mit geringem Gepäck, der im Aeußern mit Ge schick einen gewöhnlichen Händler, für den er sich ausgab, spielte, der sick aber um den Gänsehandel wenig kümmert und Tage hindurch fort auf Reisen bis Kowno, Liban u., s. ; in. war. Aufgefallen war eS dem Gaftmirth. daß er namentlich zur Nachtzeit häufigen Besuch von unbekannten Personen erhielt. Die Polizei schöpfte Verdacht und bemach izte sich auf erhaltenen Auf! ra; aus Petersburg deS Fremden, der wo il bewaffnet und im Besitz großer G ( mittet war und unter dessen Gepäck si h eine Menge nihilistischer Schriften oefand. Ein Selbstmordversuch des Gefangenen wurde verhindert. Man

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Haupt - Office : Schmidts Brauerei.

Indianapolis, Ind.

glauor m oem Mann einen lange gesuchten, bisher in der Schweiz und in Amerika aufhaltsam gewesenen Nihili sten Warszamski, dem die Betheiligung bei verschiedenen nihilistischen Mordthaten zugeschrieben wird, gefangen zu haben. Der Gefangene verweigert vor läufig jede weitere Auskunft über seine Persönlichkeit und ist unter Beobachtung der größten Vorsichtsmaßregeln nach Petersburg gebracht, wo ihm der Proceß gemacht werd n soll. Zur Unterdrückung des Räuberunwesens hat die Pforte folgende Maßregeln beschlossen: Die Mutessarifs und Kaimakams müssen für jede Brigandage persönlich verantwortlich qe macht werden. Die Bauern dürsen künftighin keine Waffen, wie sie im türkischen Heere getragen werden, be sitzen. Alle - verdächtigen Individuen, die sich in den Provinzen herumtreiben, können zur Verantwortung gezogen und. falls sie Ausländer (meist Griechen oder Pomaten) sind, m ihre Heimath ausgemresen werden. Die Dorfbewohner werben mit Geldstrafen belegt, wenn sie es unterlassen, die Behörden davon zu verstandigen, daß sich in ihrer Nähe Rauber aufhalten. Jeder, der einen Räuber, lebendig oder todt, einfängt, erhält eine Belohnung. Die Frage ist nur, ob anch diese Bestimmungen ausgeführt werden. In einer sehr be Mittel ten Gemeinde des Elsaß trug der Bürgermeister. wie die Straßburger Postschreibt, jüngst bei Gelegenheit einer Gemeinderathssitzung den Rathsherren vor, das Gehalt des Lehrers von 720 M. auf 800 M. zu erhohen. Es erfolgte lebhafter Widerspruch. Aus den Verhandlungen verdient folgende Aeußerung hervorgehoben zu werden: Früher haben sich die Lehrer mit Mehlknodeln begnügt, heute ab:r wollen sie gleischknödel haben." Diese unverschämten Lehrer! AuS onoon mrro oer nachstehende Vorfall berichtet: Ein schrecklicher Tod ereilte den Feldarbeiter Drage zu, Upwood. Drage und lein kleiner Sohn arbeiteten auf dem Felde mit einer Mähmaschine, als plötzlich eine Jagdgesellschaft daher sprengte und das vor die Maschine gespannte Pferd scheu machte. Drage fiel unter die Messer, . nurde eine Strecke , lang fortgeschleift und entsetzlich zerhackt und verstümmelt. Seine letzten Worte waren: Ein Glück, Naß ich es bin und nicht mein Sohn!- Ob Ziohl einer der vornehmen Müßiggängtr, welche das Unglück herbeiführten, in Drage's Lage das Herz gehabt hätte, von einem in der Rettung des Kindes liegenden Glück zu sprechen? Die Aeußerung dieses Sterbenden beweist wieder einmal, wie einseitig Zola die unteren Volksschichten beurtheilt. Seelengröße ist hier ebenso häufig zu finden, wie in anderen Gesellschaftskreisen, die Herren Naturalisten aber entdecken zumeist nur die Bestie im Menschen. Die englische Heils, armee hat die große Azricultur-Hall in London gewählt? um dort eine Ausfiellung zur Belehrung der Welt über die Armen und Elenden zu veranstalten, und zwar im Dezember kurz vor Weihnachten. Außer den 'Arbeiten, Ivelche von Solchen, die der Gosse entrissen-, in den gegründeten Heimstätten ange fertigt weroen, sollen auch wahrheitsgetreue Nachbildungen der jämmerlichen Quartiere des Londoner Ostends,- in denen die Aermsten Hausen, und der Arbeitshöhlen der z,Schweißtreiber" dem Publikum vorgeführt werden. In der Ankündigung heißt es: DieS wird der Welt eine deutliche Lektion geben; wir wollen versuchen, klar zu Gemüthe zu führen, wie schrecklich das Elend des Bettlers LazaruS ist, der vor seiner Höhle kauert im dunkelsten EnglandlOester reich. In Maria-Enzersdorf bei Wien ist Frau Marie Mitterbacher, geb. Wag. ner, eine Schwägerin des einstigen JuMinisters Freiherrn von Pratobevera, im 83. Lebensjahre gestorben. Mit der Verstorbenen ist eine. Reihe interessanter Errinnerungen aus dem geistigen und künstlerischen .Leben , AltWiens zu Grabe getragen worden;, die Frau, welche einst eine Schülerin der blinden Klavierspielerin ParadiS gewesen und als dreizehnjähriges Mädchen schon mit Schubert auö dessen Manuskripten am Klavier gespielt hatte, zählte zu den Freundinnen , von Körners Braut Toni (Adamberger) und hatte unter Anderem zu ZachariaS Werner, Grillrarzer, Lenau, Adalbert Stifter, zu Schwind und Steinlein persönlichen, theilweise freundschaftlichen Beziehungengcstanden. , $r-X " 1, i- jh''tl , Probe. Diener: Gnädiger Herr, mich können Sie ruhig engagi ren, ich bin schnell wie'n Wiesel, und treu und folgsam ich sag' Ihnen, ich bin wie'n Hund. Herr: Na, btU lPitj,malß. Heimgeschickt. Er: ' Mit Deinen neuen Hüten nimmt'S gar kein Ende.- Sie: Und wenn ich zehn neue Hüte auf denKopf setze.so ist'S noch lange nicht so schlimm, als wenn Du Dir was in den Kopf fötfl IliS$''-- "" '., 1. Parole : Aurora.

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