Indiana Tribüne, Volume 15, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1891 — Page 1

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Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : stühles, trübes Wetter ; zeitweise Regen, hierauf hübschcS Wetter.

EinWolf i'mSchafspelz. Biue Earth, Minn., 18. Okt. Albert E. Cline, alias George E. Darby, bis vor Kurzem ein methodistischer Prediger, ist durchgebrannt, nachdem er Wechsel zum Betrage von mehreren tausend Dollars gefälscht und mehrere Frauen sitzen gelassen hatte. Es ist seit seiner Flucht herausgestellt, daß er schon in verschiedenen Staaten wegen Pferdediebstahls, Wechselfälschung und Unterschlcifs mit den Gerichten Bekanntschaft gemacht habe. Er soll sich nach Wyoming begeben haben. Die Setzmasch in e n. Chicago, 2ll., 18. Okt. Die Probe mit den verschiedenen Systemen von Setzmaschinen, welche im Evcning Post" Gebäude abgehalten wurde, kam gestern Abend zum Abschluß und der Ausschuß der American Publishcrs Association, welcher die Prüfung überwachte, erklärte sich mit Ergebniß derselben durchaus zufrieden. Die Versuche wurden unter Ausschluß der Oeffentlichkeit abgehalten, doch in dieser Woche wird das Publikum zugelassen werden. L y n ch j u st ! ; i n V i r g i u i a. Stanto n , Va., 18, Okt. Einige farbige Grubenarbeiter, welche am Samstag, abgelöhnt worden waren, kamen heute, in . betrunkenem Su staub f nach Cliston Forge und benahmen sich so ungebührli ch, daß d er Townsergeant sie verhaften wollte. Er nahm' einige Gehilfen mit sich und verfolgt.' die Neger bis 2ron Gate, woselbst dieselben auf einmal auf ihre Verfolger zu feuern ansingen. Die Verfolger erwiderten das Jeuer und nachdem ein Weißer und ein Anderer, sowie ein Neger verwundet worden waren, gelang es, vier der Neger zu verhaften. Sie wurden nach Clifton Forge gebracht und im dortigen Gefängniß eiiigesperrt. Während der Nacht wurde das Gefängniß gestürmt, die Neger wurden herausgeholt und drei derselben an einem Baume aufgehängt, während der vierte, ein junger Bursche, laufen gelassen wurde. Der Vorfall verursachte große Aufregung unter den Negern in Clifton Jörge und da man einen allgemeinen Aufstand derselben befürchtete, so wurde der Gouverneur telegraphisch, ersucht, der Vorsicht wegen Truppen nach Elifton Forge zu schicken. Die Bürger von Clifton Forge bewaffnetcn sich heute Abend und stellten Wachen auf, um sich'vor' einem etwaigen Uebcrfall von Seiten der Neger zu schuhen. m ' Ausland. .Sozialistischer Sieg. Berlin, 13. Okt. Bei den alle zwei Jahre in Sachsen stattsindenden Wahlen eines Drittels der Landtagsabgeordneten gingen auA dem außerordentlich heftigen Wahlkampf 12 C onservative, fünf Nationalliberale .4 Deutschfreisinnigc, und 7 Sozialisten als Sieger hervor. In Dresden 1 kam es zur Stichwahl zwischen dem Sozialisten und dem konservativen. Die Freisinnigen haben Bautzen, Planen und Loebau verloren, die Sozialisten gewannen in Dresden-Land einen und in Tharandt zwei Sitze und behaupteten die vier bisher von Bebel, Kaden, Stolle-Gesau und Geyer innegehabten Mandate. " Diee Siege haben in politischen und Regierungskreiscn r beträchtliche Unruhe hervorgerufen. , Die Sozialdemokraten haben ihre Sitze nicht nur von acht auf elf vermehrt, ihre Stimmenzahl ist auch seit ,1835 um nicht weniger als 90 Prozent gewachsen, und dieö Angesichts des Umstandes, daß Tausende von sozialistischen Wählern ihres Wahlrechtes verlustig gingingen, ' weil sie die vorgeschriebene Steuer von drei Mark nicht zu entrichten im Stande waren. Dies giebt der Regierung zu denken. Wie man mittheilt, war der Kaiser ! bei der Nachricht von den Siegen der Sozialdcmokraten sehr überraschte

B e r l i n, 17. Okt. Die Verhandlungen des sozialistischen Parteitages in Erfurt haben den Ruf der Führer der Partei und des größeren Theiles der'Delegaten in Bezug auf Takt und Mäßigung derart -erhöht, daß der ganzen Partei in den Augen des Landes ein anderer Charakter verliehen worden ist. Was auch über die Durchführbarkeit ihrer Ideale gedacht werden mag, die Partei wird von jcht an nicht mehr in dem Gerüche einer Revolutionspartei stehen. Die sozialistische Partei sucht jetzt ihre Ziele nur noch auf friedlichem Wege zu erreichen. Die ' anarchistischen Anschauungen, welche den oberen Klassen der deutschen Bourgeoisie und dem Beamtenstande stets als Schreckgespenst, vorgeführt wurden, sind für immer bei Seite gelegt. Die wenigen lärmenden Eztremen wie Werner, Wildenberger, Lutz und Andere in einer höchst geringen Minorität zeigten in den Debatten eine so große geistige Unfähigkeit, daß sie sich in den Augen Aller für immer lächerlich gemacht haben. Man, lachte über ihre pöbelhafte ölhetorik und ihre abgedroschenen Angriffe auf das Kapital wurden mit stummer Verachtung entgengenommen. Ihre Beschuldigung gegen den leitenden Ausschuß, daß die Mitglieder desselben Tyrannen und selbstsüchtig feien und daßsie zweifelhafte Beziehungen zu den Feinden des Sozialismys unterhielten, wurden mit der energischen Forderung, sie aus der Partei zu stoßen, erwidert. Herr Bebek rieth den Eztrcmen an, die Partei zu verlassen, eine eigene Partei zu

gründen und Revolution zu predigen, wo man ihnen Glauben schenke, aber nicht vor Leuten, welche eine maßvolle fortschrittliche Politik .verfolgten. Große Mäßigung wurde den, Eztremcn in den folgenden Besprechungen erwiesen, aber die Milde hatte bei den andauernden, Schimpfereien und Verdächtigungen affch ihre Grenze und gestern verschwanden Werner und Gcnossen unter fortwährenden Rufen : in Hinaus ! Hinaus ! aus dem Saal und wahrscheinlich auch für immer aus der sozialdemokratischen Partei. - Die in den Verhandlungen gehaltenen Reden zeigten eine Meinungsverschiedenheit hinsichtlich der Stellung der Partei zu der auswärtigen' Politik Deutschlands. Die Herren Bebel und Liebknecht waren der Ansicht, daß die deutschen Sozlalisten zuerst einen nationalen und dann einen internationalcen Charakter annehmen sollten. Herr Vollmar sprach sich zu Gunsten einer rein nationalen Organisation aus und Herr Singer. war geneigt den intern -tionalen mit dem nationalen auszusohnen. In allen Ansprachen mit Ausnähme derjenigen der Eztremcn zeigte sich aber ein gesunder deutsche? Patxiotismus. Auf. Antrag des Herrn Bebel nahm der Congreß heute Abend einen längeren Beschluß an, worin gesagt wird, daß in Anbetracht 'der Thatsache, daß die Bewegung des Proletariats nach politischer Macht strebe, die aber nur durch anhaltende Arbeit erreicht werden könne, der Parteitag erkläre, daß kein Grund dafür bestehe, die früher verfolgte Taktik zu ändern. Obgleich keine in die Augen springenden Resultäte durch das Auftreten der Partei im Reichstage könstatirt werden könnten, halte her Congreß doch die Agitation für die Wiederwahl der sozialistischen Mitglieder des Reichstages, der verschiedenen Landtage und Stadträthe besonders werthvoll fürdiePropaganda.Von jedem Mitgliede der Partei und freundlichen Verbindungen wird aber strikte Unterstützung, der von der Majorität hinsichtlich der allgemeinen Politif gefaßten Beschlüsse verlangt, wobei allerdings jedem Mitglied? das Recht , gegeben wird, das Auftreten der, sozialistischen Mitglieder , des Reichstages und die !m, Parteiorgane veröffentlichten Befehle zu kritisiren. Zum Schluß wird in dem Beschlusse versichert, , daß' die,, Prinzipien der Rechtlichkeit, Wahrheit und Moralität die Richtschnur der Mitglieder" der Partei in ihrem Verkehr miteinander und mit allen Menschen ohne Rücksicht auf Race oder Religion bilden sollten. Der Parteitag cndU heute Abend. .iß Verlor fei n c Schraube. London, 18. Okt. Der Dampfer Eider" vom Norddeutschen Lloyd, Kapitän Bauer, welcher am 10. Okty-

ber von New Aörk .nach Bremen ab

fuhr, berichtet, er habe am 15. d. M. den hollandischen Dampfer Edam", Kapitän Brunsmann, gesprochen, wclcher am 3. Oktober von -Rotterdam ' " - - . nach New Jork abgedampft war. ', Der Dampfer hatte seine Schraube verloren und segelte vor einem heftigen Sturme. Erdbeben in Jta lien. N o m, IZ.-Ott. Das Erdbeben auf der Insel Pantelleria und" in der Umgegend derselben dauert fort. 2n der Nähe. der Insel ist ein Vulkan cntstanden, welcher Steine und Asche zu bedeutender Höhe emporschlcudert . , . Blutige Schlägerei. Santiago, 18. Okt. Das antiamerikanische Gefühl, welches,- hier schon seit langer Zeit besteht, führte gestern Abend in einer Straße von Valparaiso zu einem Kampfe zwischen Chilenen und amerikanischen Matro sen. Eine Anzahl Seeleute des Kreuzers Baltimore", der jetzt im dörtigen Hafen liegt, ging durch eine Straße, als sie von einigen Seeleuten eines chilenischen Kriegsschiffes angerempelt wurden. Kurze Zeit schimpfte man sich, dann folgte ein wilder Kampf. Ohne Zweifel waren beide Seiten schon lange erbittert auf einander gewesen und es bedürfte nur eines Vorwandes, um zu offenen Feindseligkeiten zu führen. Beide Parteien waren mit Mesfern und Pistolen bewaffnet, die. in dem Kampfe eine blutige Rolle spielten. Als die Kämp senden von der Polizei und Bürgern getrennt wurden, fand man, daß einer der Seeleute des Baltimore getödtct und fünf verwündet worden waren. Mehrere Chilenen wurden gleichfalls schwer verletzt. r ' " Es war dies das erste Mal in eineüt Monate, daß die' Matrosen des ißah timöre an's öand gekommen waren. Der Jntendente der Stadt hatte dem Kapitän Schley, dem Kommandanten des Baltimore - versichert, daß seine Matrosen aus chilenischem Boden vollständig sicher sein würden. Die Feindschaft zwischen Chilenen und Amerikanern hat sich dadurch noch gesteigert. Auch heute sielen Kämpfe vor, doch nicht so gefährlicher. Natur. Der getodtere Matrose des Baltimore wird morgen beerdigt, werden und eine bewaffnete Macht des Kreuzers wird dabei als Ehrenwache dienen. Man erwartet dabei neue Unruhen, weil der Sonntag und die stattfindende Wahl viele Menschen auf. die Straßen lockt. Die chilenischen Beamten, welche die schwierige Lage der Dinge anerkennen, haben nochmals versprochen, daß die Amerikaner unter allen Umständen vor Angriffen geschützt werden würden. ' " T " ,, , um ,'in. " Die G e n er a l wah l in C h XI e. Santiago, 18, Okt. Heute fand in ganz Chile die Generalwahl statt. Soweit man dies bis jetzt beurtheilen kann- sind keilte Unruhen vorgekommen. Heute wurden die Elektoren gewählt, welche im nächsten Monat den Präsidenten erwählen werden: Es ist noch nicht vorauszusehen, wer erwählt werden wird, da bis jetzt noch keine Kandidaten angekündigt worden sind. Die klerikale Partei behauptet,aß sie eine Mehrheit der Stimmen in der Deputirtcnkammcr habe, während der Senat wahrscheinlich von den Liberalen kontrollirt werden wird. Das genaue Resultat der Wahl wird- frst.w einigen Tagen bekannt gemacht wer den. Heute fand eine große TruppenParade auf den Straßen der Stadt statt. . '. ?,' ':;r OchissSnachrichtenI Angekommen, in : .. r t!-. -: Southampton: Eider" von New Fork. , , ' " ' M o'v i lle: City of Nome" von New'Jork; der Dampfer wurde als verloren gehalten.". ' - ' v Liverpool: KanfaS" von So fton-r:'"'' 'v-x-:f,i;;i..: !',.,,,,',,, 3 .-; ; ,: K..,,At " "': ;. :ili!!li!Är fl'S.r. Hav rc : La Touraine" von New sWMKW.MHUWT!. London: 2n Sicht Bclgcnland" von New Jork. " ' 1 N ew Sork: Eity of Chicago" von Liverpool, Normania" von Hambürg, La Champagne" von Havre, Fulda" von Brenlen. Bremerha ve n : Kaiser WilHelm II." von New Jork. 7 Heute Abend StadtrathsSitzung. 2. Losung: Hofbräu.

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