Indiana Tribüne, Volume 15, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1891 — Page 5
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Herr Thomas, Pottze!-PrZfe7t von Paris, saß allein in seinem ArbeitSkab:7lken mtff hm TifA ie 3.. i " "-n " Kops in die Hand gestützt, in tiefes Sinnen verloren. Wie lanae sollte das noch so fortqeben? Würden die Mörder 'es niemals müde werden, ihn zu verhöhnen? Wahrlich! es hatte ganz den Anschein, als ob es absichtlich geschähe. "Achtucordt.zten nach einander, schone, aroste Verbrechen, von jener Sorte, welche die Einbildungskraft der Beamten und Hausmeister mit köstlich schauerlichen Visionen erfüllen und nickt einer der Mörder zu fassen ! Fort, verschwunden. ausaetilatk Nasenstüber, roahre Nasenstüber! Raschheit und Vorsicht: nach geschehener That empfehlen sie sich, ohne ihre Adresse anzugeben, ohne jenen verräth erischen Leibgurt zurückzulassen, zu dem spater kein Verdächtiger sich als Eigenthümer bekennen mochte. Wahr lich l dieses Vorgehen dürfte schon unzart genannt werden! Und nun, um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, dieser neunte Mord, vergan genen Abend an einer Frau begangen und zroar ganz unter denselben Verhältnissen, Sy,vv0 Franks an Schmuck entwendet und keine Spur von dem Mörder! Trotz der unerschütterlichen Gemütbsruhe, die bereits ansing, die .Vewunderung seiner Zeitgenossen zu erregen, ließ sich Herr Thomas von emer tiefen chwermuth beherrschen, als sein Schreiber mit einer Karte in der Hand in sem Arbeits zimmer trat. Dieser Herr sagte er, die Karte fei nem Vorgesetzten überreichend, .verlangt dringend, Sie zu sprechen. Er behauptet, wichtige ultttthellungen über den gestern Abends verübten Mord machen zu tön nen. .Lassen Sie ihn eintreten! rief Herr ThomaS lebhaft. Wahrend der Schreiber sich entfernte, warf Herr Thomas einen Blick auf die Karte. Friedrich Voutzeal, las er halblaut. Vcuseal Vouscal ? Den glaube ich zu kennen. Vtfniflt i f--it O.fs.w Af in lflUU " iiklv JV. 11.1 UMJ. Blatt und reichte es dem soeben eintrer tenden Schreiber. Dieser nickte und vw schwand. Herr Thomas sah auf. Vor ihm stand ein Mann in einfacher, aber anstandiger Kleidung, mit offenen, gewinnenden He lichtszugcn, über welche jedoch klne leise Trauer aedreitet schien, klarem, freund lich ras Blick, Haupthaar und Schnurrbart leicht ergraut, em wenig an den ehemaligen Militär mahnend. 1 -ic haben mn Müthellunaen. das gestern verübte Verbrechen betreffend, zu machen, mein Herr?" fragte der Sicher hetts-Prafekt. So glaube ich." Wie, Sie glauben es nur, Sie haben keine Gewißheit? .Es hänat nur von Ihnen ab, daß ich dieselbe erlange. Die allem können mix die Mittel dazu verschaffen." .Erklaren Die sich deutlicher. ..Icb will wich erklären. Sie lzaben teTercht von einem gewissen Vorgana vernommen, mein Herr, der eS möalich macht, das Aussehen eines Mörders deutlicher als durch die PersonSbefchrei buna festzustellen. Hier ist er. Es ist Ihnen bekannt, daß die Netzhaut deS Auges em einmal ausgenommenes Bud bewahrt, bis es durch ein anderes ersetzt wird. .Nun ist es bewiesen worden, daß dieses Bild auch nach dem Tode noch festhalt. Man ist also berechtigt, anzunehmen, daß, wenn die ermordete Perso.i von ihrem W!örder von vorne und in Hellem Lichte angegriffen worden ist. das Angesicht des Mörders das letzte Bild ist, daß das Auge erfaßt hat. Dieses Bild muß sich also noch auf der Netzhaut be, finden, wo man eS nicht nur entdecken, sondern auch abnehmen kann. Nun, mein Herr, in diesem besonderen Fall, der uns beschäftigt...." In diesem Augenblicke trat der Sckjui ker wieder ein und überreichte semem Vorgesetzten einen Pack Akten. Dieser ergnsf sie, warf einen Blick hinein und verabschiedete seinen Untergebenen durch einen leichten Wink. ,,Sie nennen sich Friedrich Bouöeal?" fragte er dann. Ja, mein Herr Wie alt sind Sie?" ,.Dreiundfünfzig Jahre." Der Präfect blätterte in den Akten. Y t 1 . . Dlevcnunozwanzlz Zvyre", murs melte er. Dann sind es nicht Sie, der vergangenes Jahr wegen des Raubes von ZS,000 Francs verfolgt und in contu rnaoiarn verurthellt morden? Eine jähe Rothe färbte das Antlitz des Fremden. , ,,Nein, mein, Herr", antwortete er mühsam und, mit dumpfer Stimme. Das war ; nicht ich es war mein Sohn.". ; - Jn'ber Bodencredit Anstalt bedienstet, nicht wahr ? , ' Und Sie wissen nicht mehr von ihm?" : .; .Nicht das Mindeste. Seitünfzehn Monaten sind wir, seine Mutter und ich, ohne alle Nachricht von ihm. Dieser Sohn, mein Herr ist das Unglück und die Schmach unseres Lebens, er hat uns tief gekränkt und unseren Namen ent-ehrt-: ,.'. , Eine Pause trat, em, dann sagte der Sicherheits , Prafekt: Vergeben Sie, mein Herr, daß vh diese Wunde berührt habe., Fahren Sie fort, ich höre. Der Fremde fuhr mit der Hand über die Au gen und begann: Ich fagke vorhin, mein Herr, daß in diesem Falle die Neproducirung vom Antlitz des Mörder? möglich sein müßte. DaS Opfer wurde von vorne angegriffen, die Art der Verletzung sagt eö Deutlich genug. Uebrigens hat sie sicherlich daS Antlitz des Mörders gesehen, denn, wie die Zeitungen berichteten, hatten ihre Augen auch nach dem Tode den Ausdruck des Staunens und Entsetzens bewahrt. Auch mußten diese Züge genügend hell beleuchtet gewesen sein, um sich er Netzhaut des Augeö . einprägen zu können, denn es wurde festgestellt, daß die Unglückliche, , als her tödtliche Streicht sie traf, dem Kamin den Rücken gewendet, auf der Platte deö KaminS aber standen die Leuchter mit brennenden Kerzen ; diefelhcn waren deS Morgens Aan herab
aeörannt und erlSZchten erfv, nachdem des Glas des Leuchters von der Hitze gesprungen war. Wir haben es also hier , mit eincr beinahe feststehenden Gewißheit zu thun, mein Herr. " ES ist möglich, ja beinahe, gewiß, daß das Auge der Leiche, die gegenwartig in der Morgue liegt, das getreue Abbild der , Züge des Mörs ders bewahrt und Sie eS dort aussucheo müssen." Es aufsuchen? Wie das?" Durch die Photographie., Ich bin Photograph, mein Herr, und habe mich der Durchführung dieser Sache stets mit großem Eifer gewidmet, weil ich hierin eine der schönsten und nützlichsten Anwendüngen der modernen Ersindungen sah. Nun, mein Herr, ich habe bereits einen Erfolg zu verzeichnen. Äor ungefäbr acht Äagen machte ich die entschndenoe Probe am Auge eines Verstorbenen, des-, seit Portrait aufzunehmen ich beauftragt worden. Im Sterbezimmer allein ge lassen, konnte ich nach Vttiebcn handeln, und mit Hilfe meiner Lampe mit Magnesium erlangte ich ein herrliches, gctreues Abbild de? letzten Vision des Sterbenden. Ich fand auf der Netzhaut fei neö Auges die Züge deS Arztes wieder, der sich im letzten Augenblick übee ihn gtt beugt! Der Mann hatte sich beim Sprechen erregt, seine Stimme bebte und in seinem Auge leuchtete ein berechtigter Stolz: Der Prafekt sah ihn an. diese Sicherheit schien seine Zweifel zu heben. Und daraus schließen Sie? begann er nach einer Weile. Jch spieße daraus Folgendes: Gestatten Sie mix, den Versuch an der gestern ermordeten Frau zu machen. Wenn es mir glückt, woran ich nicht zweifle, so bedeutet dies für m'dch und meine Frau Ehre und einen Geldbetrag, einen Lichtstrahl in unser Elend. Wenn eS mißlingt nnn wohl, wir sind zum Unglück geboren eine Enttäuschung mehr die zählt nichts! Sie auf alle Fälle riskiren nichts bei der Angelegenheit und erlangen vielleicht einen glänzenden Erfolg. Es ist gut, mein Herr, sagte Herr Thomas. Finden Sie sich morgen um 10 Uhr mit Ihren Instrumenten in der Morgue ein. Ich werde die nöthigen Anordnungen treffen. Im Uebrigev werde ich selbst hinkommen. Im dunklen Raume, in dem er sich eingeschlossen, beobachtet Friedrich Vouscal mit vorgebeugtem Körper und angstlicher Miene das Resultat seiner Arbeit. Die Platte befindet sich hier in der Quecksilberlosung, in die. er sie mit außerordeutlicher Sorgfalt gebettet. Gelungen? Es stand zu erwarten. Wenn die Umstände des Verbrechens diejenigen waren, die er vermuthete, wenn das Opfer seinem Mörder vor dem Tode in das Angesicht gesehen, so mußten' sich die Züge desselben nun hier unter dem gallertartigen Neberzug befinden und dem Auge bald sichtbar sein. Mit vor Aufregung zugeschnürter Keble bleibt det Photograph unbeweglich stehen und lauscht den wilden Schlagen seines Herzens, die ihm die Brust zu.: zersprengen drohen. Endlich richtet er sich auf, erfaßt die Platte vorsichtig mit den Fingerspitzen und nä hcrt sie dem einzigen Lichtstrahl, der durch gelbes Papier in den dunklen Raum dringt. Em dumpfer Schrei entringt sich seiner Brust. Mein Sohn! Die Boden gefallene Platte zerspringt ln hundert Stücke. Als Friedrich Bouscal nach' wenigen Minuten die Dunkelkammer wieder verlaßt, bemerkt der SicherheitsPräfekt so.gleich an seinen bleichen Zügen, daß der Unglückliche ihm nichts Gutes zu melde? hat. Nnn? forschte er. Nichts? Nichts, murmelte der Photograph. Wenn ein Anderer denselben Versuch wiederholte? Unmöglich ! Die Durchsichtigkeit der Hornhaut ist jetzt zerstört. Ich wollte sie reinigen und habe sie verbrannt, da ,ch mich ln der Essenz vergriffen. - Am nächsten Morgen wurde von dem PolizeiCommissar des Viertels des Terneö folgender Bericht an die Präsektur gesendet: Diesen Morgen um 10 Uhr verfügten wiruns in das Haus No. 180 der Lo aiergasse auf die Einladung des Haus meZsierS, dessen Verdacht durch die der Wohnung deS Ehepaares BouZcal ent strömenden Dämpfe erreat wurden. Als die Thür uf unsere Anordnung aewaltsam geöffnet worden, fanden wir die Eheleute Vouscal ohne ein Zeichen deS Lebens auf ihren Betten liegen. Die noch brennende Kohlenpfanne bezeugte die
Att des Todes. Dieser Vovpel-Selbst mörd wird der Noth zugeschrieben. Diese Erfinder l rief Herr ThomaS echselzuckend, als sein Schreiber ihm diese Mittheilung machte. Immer die selben. Ich denke, wer am meiste da bei verliert, das bin ich, nnd doch habe ich nicht einen Augenblick daran gedacht, mich deshalb zm todten. :; Joseph Montet. lus dtm Leve Jules Orevys. - ,i ;; ,i: '" Jules steh auf! Warum? .;" . Der Marschall hat ja doch abgedankt l Ich weiß. Man wird Dich zum Präsident der Republik wählen. .Wahrscheinlich. Also, darum steh' doch auf! Ich hab' noch eine Stunde Zeit. Dieses Gespräch, das sich vor 11 Jahren zwischen JuleS Grevy und sei. nem " Bruder abgespielt haben soll, wurde damals von den Zeitungen als Beweis für das gefeanete Pdleama an geführt, mit dem Grevy seiner Wahl zum Oberhaupte des Staate entgegen sah. Mag diese Anekdote , wahr sem oder nicht Thatsache ist, daß Grevy selbst in den schwierigsten Lagen uner schütterliche Ruhe und Kaltblütigkeit bewahrte. Bet mannigfachen Anlas sen, wenn , das französische Temperament aufbrauste, wurde versucht, ihn mit in den Wirbel bineinureißen. AlleS vergeblich. Er ließ sprechen und ...W .I im i luiticu uuv : ging uuucuiiiuuci jciucti 1 raden Wea. ; In seinem Gehaben laa
nordische Unbeweglichkett. gemiloert durch eine unter allen Umständen fichtbar hervortretende Höflichkeit. ' Fremden gegenüber war seine , Sprache kurz, geschlossen mit langsamer Betonung. Selten erhob sich seine Stimme zu einer lauten Aeußerung.. Die Geste war sparsam, bezeichnend, knapp. Allein im Kreise von Aekann ten und Freunden, da bildeten diese Eigenthümlichkeiten blos den Grunde zug. ' Was sich offenbarte, war ein klug er Herr, der ein heiteres, feines Wort liebte, eine kleine Malice in zierlicher Wendung nicht verschmähte, kein Feind war von einem gewürzten Epigramm und Damen gegenüber eine für unser Jahrhundert freilich altmodische galante Finesse entwickelte, die aus der Zeit her stammte, wo man sich noch mit der Kenntniß und den Ideen Voltaires und Diderot'S rühmte. Aber selbst im Freundeskreise bewahrte er eine Form, die zu große - Vertraulichkeit ausschloß.
Grevy war durch und durch Bourgeois, der vollkommenste Repräsentant dieser gesellschaftlichen Klasse, die in Frankreich herrscht durch ihren Wohlstand, durch ihre klare Berechnung und ihr zielbewußtes Vorgehen. Sparsam bis zur PhilistrSsitSt, nüchtern und kalt, war er keinen Leidenschaften unterwor fen und doch einer. Er war leiden schaftlicher 5Zasseetr!nker. Davon solgende GeschZch-e: Einmal war er vom Abgeordnete Menier zusammen mit seinem Freund Bethmont zu einer Jagdpartie geladen. Grevy und Bethmont verirrten sich im Walde. Endlich kommen sie , an ein einsames Wirthshaus. Sie waren müde und durstig , und verlangten zu. nächst etwa? zu trinken. Bethmont ließ sich Wein geben. Grevy! aber wünschte Kaffee, sein Lieblingsgetränk, das er nicht entbehren konnte. Er wandte sich zum großen Staunen feines Freundes an den Wirth mit der Frage: Haben Sie Cichorie? Gewiß, mein Herr." Bringen Sie mir sie. Der Wirth ging und erschien mit einem Röllchen Cichorie, das Grevy an sich nahm. Haben Sie noch was? Ein wenig. Bringen Sie mir auch daS. Der Wirth entfernte sich wieder und brachte diesmal ei halbes Röllchen, nicht ohne seinen Gast verwundert an zusehen. Ist das Alleß ? Das ist Alles. .So, dann machen Sie mir jetzt 'ne Tasse Kaffee. Gereimtes Meuu. Auf dem jüngst in Berlin abgehaltenen Congresse der Literaten und Schrift stell Deutschlands wurde folgendes Menü in lustigen Reimlein, von Wehring, dem Comite-Dichter, präsentirt: Krebssuppe. Der Krebs hat uns die Suppe einge brockt. Er will zu seiner Richtung uns bekeh' ren. Seht nur! Erröthend naht er und froh lockt: Auch meine schönste Zierde sind die Scheeren. Havelzauder. smit Butter oder holländischer Sauce). Gedenkt an meinen Aufenthalt, Packt euch der Schreibwuth Allgewalt. Das Wässrige thut'S nicht allein. Es muß zum ministen fließend sein. Gemischtes Gemüse mit Bei. läge. DaS Hauptblatt einer Zeitung bleibt Geöffnet nur den Geistesriesen. Doch wird, wer nur Gemüse schreibt, Beilagen einjach zugewiesen. AuS der Festzeitung Un ter uns, die vor Kurzem beim Festmahl des Schriftstellertages in Glienike vertbeilt wurde, aeben wir noch solaenjdcn, von Otto Franz Gensichen gewid jl . meren rmlzprucy wleoer: Wohl preist man in unseren Tage? Fast nur der Gegenwart Ruhm, Ich will aber Rühmliches sagen Von dem klassischen Alterthum. Denn eS tont mir verlockend zum Ohre: Wie galant war die Zeit, die so fern: Äei den Griechen hieß ein Wort, hieß Kore So .Mädchen, wie .Augenstern. ES gilt von den Römern ein Glei cheS, Denn .Mädchen, wie .Augenstern hieß Dort Pupilla, ein Wort, daS des Reiches Grenzmarken weltwandernd verließ: Wird der .Augenstern doch, in Spa nie, In Italien, im fränkischen Land, In England, sowie i Germanien Noch heute .Pupille genannt. So haben die klassischen Alten Feinsinnig und höflich betont. Daß Jedem mit magischem Walten Ein Mädchen im Augenstern wohnt. Ist das Weib doch die Seele des Lebens, Und das Auge, dies helldunkle Bild Des geheimnißvoll seelischen Webens, Drum mit Recht att em Weibliches gilt. - :y . ' , " " : i. " ' Denn wie die Augen erst kröne Mit herrlicher Schönheit den Leib, So ist alles,, irdischen Schonen . Anstechendes Äuge das Weib. , Und weil wir das All' und daS Lebe Nur im Spiegel der .Augen erschaun. Weil erst sie es zur- Schönheit erheben. Drum: ein Hoch unsren. Augen, den Jrau'n! A uörede. Braut : Tu würdest mir viel besser gefallen, wenn du nur das Fluchen lassen möchtest. Lieutenant zur See: Jo, mein Kind, das Fluchen ist jedem Seemanne angeboren. Braut : Aber Du bist doch von Hause aus Infanterist und , wurdest erst vor weniaen wahren Seemann. Lieute nant: Hm! Mir ist es eben nachträglich angeboren, 'r?&ffiS' 1 1. Parole : Aurora. -
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