Indiana Tribüne, Volume 15, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1891 — Page 2

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Einen Künplerroman, vorläufig ohne tzersöhnenden Schluß, der in Florenz begonnen, in Pest feint Fortsetzung ge . funden, erzählt der fester filonV mit er Versicherung, daß er für die WahrZeit der recht phantastilch klingende Erzählung einen zuverlässigen Ge vährSmctnn besitze. Einer du na Kaftesten unzarischen Bildhauer fcer brachte, so geht auS dem Bericht her tor, da5 letzte Frühjahr in Italien, rt Florenz. Er zahlte gut für sein? Moselle und ineS TageS wurde dem Küns ker eine Dame gemeldet, die ihn drin jeno 8 sprechen wünschte. Sin dichte schwarzer Schleier verbarg ben Kops der Besucherm, deren distinguirteS Aus freien den Schluß oeflattete, daß sie der besten Gesellschaft angehöre, während u x ns.. rx . ic ttiumue, vtiuyviicr.t vu;iuc öivvc vermuthen ließ, die Frnnde komme mit riiteni Anliegen materieller Natur. . Du Dame redete Uxt Künstler in ungarischer Sprache n und mit sichtlicher Ueberwindung, stockend und in steigen ber Aufregunz trug sie ibre Bitte vor. Lie wollte Modell stehen, sagte sie, wenn der Meister in die Bedingungen villlge, die ihr die Noth dictiere. W Der Bildhauer blickte die Frau über rascht an. Wissen Sie auch, was das beißt: Act stehen?" Die Fremde senkt Summ den schöngesormten Kopf; hastig sagte sie dann, es müsse sein und . der LandZmann erwerbe sich Gotteslohn, denn er ihre Sitte erfülle. Die Bedingungen seien: Hundert Gulden Ho gorar und d!e Erlaubniß, den Schleie? Km den Kopf behalten zu dürfen. Der Künstler erklärte, unter solchen Umftän5en müsse er verzichten. Die Dame trwiderte kein Wort, sie erhob sich und schritt, wankend wie eine Trunkene, mit llen Zeichen tiefen Schmerzes zur Thür. Der Künstler schien ergrissen, kr warf noch einen prüfenden Blick- auf Mi ungewöhnlich schone Gestalt .der fremden und rief sie zurück.. Eine halbe Stunde später war der junge LZeister im Besitz: einer gelungenen Skizze und die Unbekannte verließ das Melier. Der Bildhauer wollte ihr folgen, tllein ein Wagen, der vor dem Hause darteke, entführte die Dame und der Künstler hatte von dem sonderbaren Kbenteuer nichts als die Skizze einer kopslosen Venus und ein paar schlaflose Nächte. Er zeichnete hundert Köpfe lein einziger wollte zu der Gestalt PasJen, und ärgerlich darüber, ließ er hließlich die Sache auf sich beruhen. Im Mai nach Pest zurückgekehrt, erhielt tr mit der Vost eines TageS ein Briefßen. Er stammte von Damenhand nd enthielt außer einer HundertGul Ken-Note zwei Zeilen: Das Floren siner Modell entledigt sich mit innigem Danke einer drückenden Schuld!"...'., öeine Nnterfchrist. Man begreift, daß biese Auffrischuug der eigenthümlichen Welierjcene ihn in hohemGrade erregte. k3aS er in der Fremde vergebens ange tobt, jetzt schuf eS ein glücklicher Mo. nmt, und in zwei Monaten war ein deines Thonmodell der Florentiner LenuS fertiggestellt und so herrlich gelunzm. daß der Bildhauer keinen klugenblick zögerte, dasselbe in tnU sprechender Vergrößerung für die Winkrausstellung anzufertigen. Die Arbeit war !m besten Zuge, alS llS er eines TageS den Besuch eineS bekannten Kunstfreundes empsing. von Um alle Welt weiß, daß er seinen Reichthum mit einer reizenden jungen jfrau theilt, die er der großen GesellSchaft, offenbar auS Eifersucht, , bisher lngstlich vorenthalten hat. Der Mäcen jielt Umschau im Atelier und sah dabei tine mit Bordeaurdraperie verhangene Nische. - ' Ahl Da halten Sie wohl einen Schatz verborgen?" Der Bildhauer lächelte ein wenig Zelbstzefälliz: . , ,,.So ist's, eine VenuS, die ich aus Italien mitgebracht habe. Sie ist für Jie Ausstellung bestimmt. - .Hm, das muß ja 'was ganz AparteS jkw.... Sie erlauben ja J . .1 .Der Macen zieht' den Borhanz bei Leite im nächsten Augenblick fällt mit Achtbarem Gepalter die beinahe sei ge Statue zerschellt zu Boden. Die tttöen Maurer stürzen wie Rasende, nit verzerrten Zügm rnd geballten pausten auf einander zu; ein. um seine? Zlühendsten Hoffnungen betrogene? Künstler und ein in seiner Ehre zu Tode ttrwundete? Gatte! So schien es lämlich im ersten Augenblick, denn " die darauf folgenden' ErtlZrunzen ließen Jetnen ZseiZelübrig. daß Frau , X. mit Ut fiocentiner VcnuS schon deshalb licht identisch sein könne, weil sie die .Stadt der Rosen" blos von der Land ?arte her kennt. Eine nähere LluZein KnöerZetzunz nahm der Möglichkeit, prau & habe dem Künstler Modell gefanden, ieden Anhaltspunkt z der einer beinlichen Sorge enthobene Gatte ent jährte gegen reichliche Entschädigung ZaS kleine Thonmoöell dem Künstler, ltAd dieser sucht jetzt, nicht mehr für sein KZerk, aber für sein Herz mit Fiebertifer weiter nach dem Kopf der floreu, iiner Venus. -Sr Gewissenhaft. E!n zudringlicher Weinreilenoer belästigt einen Herrn mit Anpreisung seiner Weiß deine. Da er nicdt gutwillig zum Ver fassen der Wohnung ' zu bewegen ist,' dird er schließlich hinausgeworfen. Nach : liner Minute erscheint er wieder an der Zhür. Was wollen Sie schon wieder hit Unverschämter, ich habe Sie doch ken, hinaus geworZenl ? DaZ war we-, fen der weißen Weine, brauchen Sie nelleicht rothen? AuS der Schule. Lehrer: kivige männliche Hauptwörter sind dasurch entstanden, daß an die Bezeichn iunz der teei 1 1 ea3een f bte il b ... trich welche jJiaiiit" bedeutet, ange .ngt wurLe.z.!, M. die Entert e i Ä :ntench, " diz Ganö der Gänseriaz. ' 3ei Jemens noch andere? Schüle in: Jau?o;l, die .Fce - der Jähnä! v-A,virt Ax.rn 1 -4-, 1.:!l!i'ii.i!ai,..- iß '

Der Tenor.

Ei,k NkykrbkkvT?innttu"g vvn V. Kvtst. II' ! V!i, OlacomoZ MeherbeerA hatte seine Oper: Der 'Prophet" .vollendet und auch bereits der Pariser Akademie der Musik eingereicht, aber die Hauptsache zur Aufführung s fehlte ' noch ,i!n vorzügllcher Tenor, der den Johann rreuen sollte. Natürlich konnte eS nur der -r r c ; - a ii uervejtta iiinnr trt, oenn vamz ist bekanntlich sehr anspruchsvoll. Dupre 'war zu alt. Mario zu lyrisch. Rubmt sür diese Parue zu le:cht, und die Akademie, immer bereit, den Wün scheu des Maestro Erfüllung zu verschaffen, schlug ihm vor, daß erJemand designiren möge, der inS heilige Kunst land Jtana auf die Tenor;uqe gehen ''' ' ' " " " ' " '' Monsieur Dletsch. von Geburt ein Elsasser, einer der Kapellmeister, wurde mit'der Misnon vetraur,unv suor eines schönen Herbsttages nach dem gelobten Lande der Tenöre ab. In Mailand hörte erRoncom, dessen Stimmklang ihm zu rauh dünkte, in Florenz den prächtigen Fiordavanti. der bald daraus in einem plötzlichen Anfall von Irrsinn sein junges Weib und sich erdolcht, in Rom Tamburini, der nur noch sür die ausgeleierten Bravourarien Interesse zeigte und zu reich und zu be?ühmt war, um einige Monate an das Studium einer neuen Nolle zu setzen. , Endlich, in Neapel, fand er, was er so sehnlich gesucht einen Mann wie geschaffen sür dlese pathetische Gestalt mit dem Donnerlaut der Stimme und dem visionären Blick Gardoni, der spater so gefeierte Sänger, war eS, der, im Anfang seiner Carriere stehend, rühm- und goldgierig der Aufforderung des Agenten folgte. Eine neue Rolle in einem neuen Stück und noch dazu iu einer Oper MeyerbeerS das war es gerade,, wonach sein strebender . Sinn verlangte. Der Vertrag wurde geschlossm und die beiden Herren machten sich auf den Weg nach Paris. " Anfangs war Gardoni von überspru delnder Heiterkeit, aber je näher sie der Grenze kamen, desto einsilbiger wurde sein Ven hmen, und schließlich gewann eine große Unruhe bei ihm die Ueber Hand. Dietsck sragte- ihn endlich, waS die Ursache dieser Unruhe sei... .Ich fürchte, an der Grenze angehalten zu werden," entgegnete kleinlaut der Tenor. .WeZhalb aber?" .Ich habe keinen Paßt" .Zum Kuckuck auch-weShalb nahmen Sie keinen?" Man hätte mir keinen gegebm und mich gar Nicht abreisen lassen, denn " Nun, so reden Sie doch welter, denn ?" .Weil ich mit meinem bisherigen Direktor noch auf sieben Jahre Contract habe!" ' Aber das haben Sie mir gar nicht gesagt," rie entrüstet Dietsch, dessen ehrliche' Elsasser-Natur jeden .HokuS Vota, wie sein LieblingSwort für eine Unregelmäßigkeit war verab. scheute. Gardoni zuckte die Achseln. .Ich habe mich wohl gehütet; denn dann hätten doch wiederum Sie mich nicht mitgenommen!.Nein, sicherlich nicht," schalt erzürnt der Abgesandte Meverbeer'S, Jch enga gne Sänger, , aber ich stehle keine, und, zum Beweis werde ich Sie wieder da hinbringen, von wo ich Sie weggeholt babe! Postillon, umkzhren, den Augen-, blickt" . ; Gardoni lachte über das Uebermaß von Rechtsgefühl und legte sich aufs Schmeicheln. Aber trotz der großen Teuornoth wollte Dietfch nicht nachgeben, bis Gardoni endlich das Zauber wort fand: .Ich werde von Paris aus meines vorigen Direktor entschädigen." . .Nun, dann in Gottes Namen," wil ligte er ein, wir wollen unseren Weg fortsetzen', aber wie entgehen wir den Gendarmen? Ich weiß nur ein Mittell Ich habe einen Paß für mich und einen' Domeltilen. Sie müssen die Rolle meines DienerS übernehmen." . Dieser Vorschlag verletzte den Stolz des Künstlers aufs Aeußerste; aber er mußte ihn aus Mangel an einem besser ren Au-Zkunztsmütel accephren. Sie gelangten an die Grenze 'und machten an einem Gasthof Halt, in dem sich schon' eine große Anzahl Reisender befand. ; ":; a 5; i .Jetzt muffen Sie Ihre Rolle veginmahnte Dietsch, .nehmen Sie meiyen Koffer." ilW H Innerlich wuthendlunterwarf sich der Tenorist dieser i Demüthigung; doch glühende Röthe särbte seine Wangen als lein Blick ein engelzchSneSMädchen im Flur traf daS ihn mit erstaunten Blicken ansah und an ihre Begleiterin, eine ältere distinguirteDame, eine rasche Frage richtete. .Eine Aetznlichkeit wir sahen ihn ja nur im Kostüm!",,, entgegnete diese und schritt dem Speisesaal zu. '.:-l Unwillkürlich folgte er ihr und wollte sich eben an die prächtige Tafel setzen, als sein neuer Herr ihm schnell in's Ohr flüsterte: Aber was thun Sie denn? Sich mit Ihrem Herrn an die Tasel setzen? Damit würden Sie sich ja, verrathen. Sehen Sie, die beiden Gendarmen dort scheinen überhaupt nicht recht an den Paß zu glauben und beobachten Sie bereits als verdächtig, schnell stellen Sie sich hinter meinen -:uhl und bedienen Sie mich Sie uüssen hernach in der Küche essen." - Der eitle Tenorist wollte davsnstür? ,e als er dem Blick des schönen blonnntl' -4!liudeB'l;! och einmal siezte die Vernunft. Unter ? em tiefen S eufze? fügte er sich und ' egann sein Amt. Arer vielleicht, weil er überängstlich var, dasselbe vrdenttich zu versehen, tarf;ie er ein paar Ungeschicklichkeiten -ie mis;Zällige Bemerkungen der' Gaste m Gefolge hatten. Dadurch immer i.irZeZe::er werdend vegoß erldas Beinttnd eineS Ofsicicxs, der neben Dietsch mit der Bratensauce. Der Ofsiiier fuhr ihn derb an und sstreckte schon i ',.? !,! :. .,!(: '.i: f...,i ,,, U ,1 ... ..

i' . "! . ' i'j .. :;;:;;l a!:; " "1" : M.'V'f ' - . ;- f war m viel für den stolzen Sanaer.! wie uuetreii negie, er tieg oas wzt schirr zu Boden fallen, richtete sich h?ch auf und begann mit seiner henMen . rft a i r . , . ' !; c . n - Stimme die Eavatine ant-derMobe.", i , -v'. o-:..wt-:- . 's vie AXiurnfyunc üuuua, ; ,z, ,: Schon nach den ersten. Tönen hatte das junge Mädchen erhoben und der Dame einen ,'BliZIJewörfenÄder wohl sagen Zollte: ..Siehst Du, daß ich doch Recht hatte!. Das Erstaunen ,' der Gäste ging n Bewunderung über, die Kellner standen mit verhaltenem Athems lautlöse Stille begleitete den Vortrag des Künstlers, der sich in der Erregung selbst übertraf. Und dann brach ein Applaus los. der fast den Eindruck einer Raseret machte. . jf. ir. nt v . . . ., uuo) oic ?rnourm cn zuocuen 1 n? ke toll; aber sie besannen sia) schnell ihrer Pflichten und arretirten den falschen Bedienten.! Man hätte ihn inS Gesäng niß abgeführt, wenn nicht die ältere Dame zu jeder Kaution sich erboten hätte. : .Von mir dürfen Sie es schon an nehmen, lieber College," sagte sie herz ftch, .ich bin ja auch von der Zunft mein Name ist Angelica Catalani ; meine kleine Nichte hier erkannte Sie ans den ersten Blick., Reisen Sie ruhig mit unS nach Neapel zurück; Ihr alter Direktor thut seiner guten Freundin Angelica schon den Gefallen,,, sich gütlich mit Ihnen auseinander zu setzen. Wollen Sie also einen Platz im Wagen?" , Gardoni bedeckte entzückt die darae brachte Freundeshand 'mit glühenden '.in. ' - "X - v-.'" "11",. y i&r : , Ob er den Vlatz annahm, wo fo gü tige Worte. , so himmlisch- Augen ihn baten?! m ' S J -Drei Tage dauerte eZ',biS er und Dietsch' aus . dem Hausarrest, entlassen wurden nur der Vermittlung!!! eines bohrn Herrn, ' an den die berühmte Künstlerin Estaffetten schickte, löste so schnell den Eonflikt, "denn der versuchte Betrug hätte wohl, ernstlichere Folgen haben können. 'Dietsch fluchte auf gut Deutsch, daß er sich nie. wieder auf die Tenorsuche schicken lassen würde ; Meyer beer solle sehen, wer ihm den .verrück ten Schneider" singe er habe genug vom Propheten! ! Ein Jahr später hat Gardoni den Johann von Leyden thatsächlich kreirt! Die. eleganten Damen ? von Paris schwärmten sür den herrlichen ' San ger und bedauerten ? nur, bau er trotz seiner Jugend bereits vermählt sei. AlS sie aber erfuhren, daß er die Nichte ihrer vergöttertest Catalani ge freit habe, vergaben sie ihm viel, und nachdem sie seine junge Iran mit ihren blonden Engelshaaren gesehen ver gaben sie mmlf$thHl Nur Kapellmeister Dietsch konnte ihm jene drei Tage Arrest nicht vergessen und nannte ihn in semem Unmuthe nie anders als: den ab!s-ä'Kots-Tenor. 1: FranzSflscher Humor. GaScozner und Marseillaise Ei nige der mit der Wahrheit nicht allzu eng befreundete Mitglieder diezer VouS stamme führen eine ; hitzige Diskussion. .Ich habe einen Onkel," sagt der Eine, .welcher ant Alter von 10a Jahren ge storben ist." .Pöh! Mein Groß Vater ist mit 113 Jahren gestorben." .O, mein väterlicher Großonkel hat erst mtt 143 Jahren daS Zeitliche gesegnet." .Und ich, meine Herren," sagt einer der Marseillaiser, mit der Faust, ans den Tisch ' schlagend, ich kann I hnen nur sagen, daß in meiner Familie Überhaupt noch Niemand gestorben ist." Themannische Kritik. Eine Frau hat -t rn.fL.. ' ii..L: ii ax einigen ieoenven Vilvern Mttgewikll. .Nun, waS sagst Du dazu?" fragt sie hren Gatten nach der Vorstellung. .Ich bin erstaunt.. ... jawohl erstaunt, denn ich hätte nie geglaubt, daß Du im Stande seiest, so lange Me zu stehen und den Mund zu Haltens E " Eine Musterfraa. Gulbollard, ha ein ausgezeichneter Ehemann ist, läßt niemals eine Gelegenheit vorübergehen, ohne die vortrefflich: Eigenschaften seiner,, besseren Hälste zu rühmen. .!eine Frau," sagte er neulich, .ist so gut, so nachsichtig gegen Jedermann, daß. wenn sie ÄSseS von Jemandem spricht, sie auch nicht ein Wort davon glaubt. Schwieriges Problem. , Ca lmo erfahrt, daß seine Schwester ein Kindlzur Welt gebracht hat; in der Eile aber s hat man vergessen, k ihm das Geschlecht desselben mitzutheilen. Er spricht davon zu elnem seiner Freunde und bemerkt: .Ich weiß noch nicht, ob es ein Knabe oder ein Mädchen ist.! und schwebe,, daher noch völlig im Unklaren darüber, ob ich Onkel bin oder Tante." Blaustrumpf als Erzieher. Ein Schriftstellerin stellt die Gouvernante ibrer Tochter zur, Rede: .Warum wol len Sie nichh daß tEffelle ! dieses Buch liest?" .Aber gnädige Frau, eS ist einer der letzten Romane von Zola. ..." .Ah bah! WaS thut daS k AlS ich in Estelle'S Alter war, hatte ich bereits einen Roman geschrieben, den mir meine Mutter zu lesen verbot". Tischge sprach. .Wieviel Geschwister haben Sie, Fräulein?" .Ich habe zwei Brüder.,, Sonderbar tzJhr ältester Herr Bruder sagte mir doch neulich, daß er nur einen Bruder habe!" Nur manierlich ! Ein Bauer führt seinen Sohn in ein städtisches Restaurant und läßt demselben, zum ersten Wal im' Le d en, L achS v orsetz en. h Der hoffnungsvolle Jüngling l beginnt sofort unter Umgehung der Weittäusigkeit von Ga. bel und Messer, mit seinen zehn Imgern , darauf los zu essen. Der Bater ist entrüstet. .Pfui. Du Ferkel! Wie kann man Lachs mit den 'Fingern essen?" Ist denn das Spinat?!Vor Gericht. .Angeklagter, aus welchem Grunde haben Sie eigentlich diese alten Schuhe gestohlen?" .Sehr einfach, Herr Präsident weil ich sie für neue, $ieUf'-'Ä Der besorgte Kranke. Alte, i , han Leibweh. geh. hol mir a Maaß Wein, aber schnell, fong vnaedt's.NÄl'.bm x ,i ' m-ri

IU fSano "nach ihm aus) . Doch das

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werden schnell vorbei sein, und ,dann, soll vxxx sowaS Nicht, wieder vor kommen," sprach der, Schneidermeister M. in Breölau und. drückte seiner Gat' tin einen zärtlichen AbschiedSkuß auf die Lippen. - Frau Marie schien untröstlich zu sein. .Acht Tage!" rief sie schluchzend. .WaS sollen wir anfangen in diesen acht , Tagen !, Und, das .hast Du , Alles Deinem Freunde, dem Abzudanken! Ich Hab's immer gesagt: trau' diesem Menschen nicht! trau' ihm nicht über den Weg. aber was ich sage, gilt ja nichts !' Jetzt hast Du die , Bticheerung ; erst' bringt er' Dich um Dein Geld, undzum Danke dafür hängt er Ti, einen Hausfriedensbruch an den HalS. O o ich könnte. . . ." .Aber Marie, mach mir doch nicht das .Herz so schwer!" bat Herr M., dem sich! gleichfalls die Thränen in die Aagen drängten ' Die Gelegenheit wird ja kommen, daß wir den B. heim zahlen können. Denke doch an du Kinder." Marie war eine brave und vernünftige schlesische Frau, und eS lag ihr fern, ihrem Gemahl daS ohnedies schwer belastete Herz noch schwerer mzchen zu wollen. Sie trocknete hastig ihre Thränen, bemühte sich, ein möglichst freundliches Gericht zu : machen. . und wandte ihre Aufmerksamkeit den Kleb NFN zu. die, ergriffen von dem Schmerz ihrer Erzeuger, auS voller Lungeukraft heulten. .Seid still, Kinder," tröstete sie, .der Papa verreist und bringt Euch etwas Schönes mit, wenn Ihr artig seid. .Pava, wo'zin reist Du denn?" fragte oas Töchterch.'n. welches die Fas sung zuerst wiedergewonnen. .Nach nach dem Niesenzebirge. liebes Kind. In die Sommerfrische," stieß der Papa gezwungen hervor..Ja, in die Sommerfrische," siel die Mama schnell ein. ' .Wenn die Leute Euch fragen sollten, wz der Papa ist, so sagt, der Doctor hat ihn auf acht Tage in's Riesenzebirge in die Somerfrische geschickt." Der Meister küßte Weib und Kinder noch einmal der Reihe nach und verlieiz die trauliche Wohnung, um ein weniger trauliches Asyl aufzusuchen. Das Herz voll trüber Gedanken schritt er die Mat thiasstraße entlang. Er dachte an seine unglückliche Familie ,und rechnete aus, ob die' kleine Aaarschaft. die er ihr hin terlassen hatte, auf acht Tage ausreichen würde; er dachte an seinett ehemaligen Freund, dem er das schniere Unheil, daS ihn betroffen, zu danken hatte, und , ent warf allerlei Rachcplane; er malte sich oas sazmjat aus, welches ;emer im. Gefängniß harrte, und war just dabei, zu überlegen, auf welche Weife er sich, um eine gute Behandlung zu erzielen, den GefSngnißbeamten am angenebm fielt machen konnte, als eine Hand sich auf seine Schulter legte. Er wandte sich um und sah in daZ Gesicht seines Freun deS und Collcgen S. ' Guten Morgen, altes HauS! sieht man Dich endlich einmall" rief dieser im Tone herzlicher Freude. .Beinah wärst Du über mich gestürzt. Kennst Du mich nicht mehr, oder willst Du mich nicht mehr kennen?" Herr M. stammelte eine Entschuld! dung und, versuchte zu lächeln. ES mochte ihm dieser Versuch schlecht geglückt sein, denn Freund S. .machte plötzlich eisernstes Gesicht und fragte theilnahmsvoll: .WaS ist denn loS mit Dir? Du.fchneid'st ja ein Gesicht, wie ... rvx . . ueoen ceiien vozer ZtLeg." , . .Ich bin etwas kränklich gab unser Meister zur Antwort. .Was Du sagst! Du siehst wirklich schlecht aus., WaS sagt .denn der Doktor?' ' Er er sagt er hat mir eine Sommerfrische verschrieben. ' Ich fahre setzt auf eine Woche inS Riesenzebirge.". .Du fährst inS Riesengebirge? ' Mensch, was Du Dir leisten kannst! Wann fährst Du? .Ich gehe eben zur Bahn." . - .Ich falle ja auf den Rücken vor Schreck! Du fährst ins Riesengebirge? CtehtS wirklich so schlimm mit Dir? Du mußt mir erzählen! Komm, wir trinken rasch ein GlaZ. Bier; jetzt geht fa. so viel ich weiß der Zug noch nicht b." :üf-i'C-ri : - Unser Meister halte gezenZhie Einladung nichts einzuwenden und so wan derten die Beiden in den .Nußbaum."' Bei den ersten beiden Schoppen log er dem neugierigen Freunde allerlei haar-,! sträubende GeZchickten von "einer Krank, heit vor,' die nach Ansicht des ArzteS nur durch Einathmen , frischer WebirgS. luft gehoben werden könne, beim dritten und ' vierten Schoppen aber' könnte er dem Drang?, ihm sein übervolles Herz zu offenbaren, nickt langer widersteh en. Er w.ißte. dzß Herr S. eine gute und' treue Seele war, warum sollte er ihm sein Geheinniß nicht anVertrauen s Mit einem Zuze tränk er sein GlaS leer, seufzte einize Male und leitete endlich seine Enthüllung mit den Worten ein: .NimmS nicht übel.' aber Dn bist der beste Kerl, den ich unter Gottes Sonne getroffen hake. Ein Rindvieh w.ll ich fein, wenn's nicht wahr ist. Sage mal kufrichtig. Junge hast Du noch soviel bei Dir, daß wir noch einen genehmigen können? Nächste Woche kriegst Du das Geld wieder; die heutige Zeche bezahle nämlich ich. . . .Du hast also Geld Gut! Kellner, zwei frische!.... Nein, nein, rede nicht, eS geht auf meine Rechnung. Höre jetzt , mal aufmersam zu. Ich wäre nämlich werth daß mich auf der Stelle der enker bolte. denn ick Habe Dich heidenmänia deloacn. Du , peunst doch den Schneider B. , weißt Du. mit dem wir öfters Skat gespielt jaden 7 : ,; ? .. -T:'i:v,J ;:.!;;: "?,h8C,f':--,H-v.ia,,; -i- ,rMeister S. wußte sich auf den Schneider B. zu erinnern, und Meister .vt. erzayue nun, wie er mit demselben degcn einer Spielschuld zusamu:enae rathen, w:e er durch ihu zu einem Pro. I keß wegen Hausfriedensbruch gekom j ven, und wie er schließlich zu einer

Mche Gefängniß verurtheilr worden ' fei. .Und jetzt, w!e Du mich siehst", wsfi ,f j:

nickt mS Niefenaebirqe. sondern ich reise wegen diesem Burschen ins Hotel ! zu den zwei Thürmen. DaS ist Ge recktigkeit auf der Welt." f ; ' Herr W !var vor Erstaunen, Ent rüstLNg und asricht!gem Mitleid eine Weile sprachlos. AlS er die Sprache wiedergefunden hatte, drückte er dem Freunde die Hand und gab seinen Gesuhlen in lebhafter - Weise Ausdruck. Die Handlnugsweise deS Schneiders B. bezeichttete er als nichtswürdig und nie derträchtiz und er ' schwur, ihn bei der nächsten Schneiderversammlung der artig schlecht zu machen, daß jeder an ständige Hund sich scheuen solle, ein Stück Wurst von dem sauberen Patron anzunehmen. Sodann gab er dem Freunde den freundschaftlichen Ratb, soviel Aler zu trinken,als er uu? irgend im Stande sei, und zwar versprach tt sich davon einen doppelten' Erfolg. -.Einmal", meinte 'er, .vergißt Du Deinen Kummer dabei,, und zweitens kannst Du gut schlafen. Du legst Dich, wenn Du reinkommst, auf die Pritsche und schlässt ein, und wenn Du auS dem Dusel herauskommst, ist die halb, Woche schon um." Meister M. fand diesen Rathschlag durchaus praktisch und er befolgte ihn mit Fleiß und Aus. dauer. Es war schon spät am Nachmittag, als., die Freunde sich aufmachten, un? nach der Graupenstraße zu wandern. Sie befanden sich beide in höchst sideler Stimmung, und namentlich Herrn M. schien sich die Erde, die ihm noch arv Vormittag als ein Thal der Trübza! und der Thränen erschienen war, in eir Paradies verwandelt zu haben. Er be .theuerte singend, daß die unzet)euri Heiterkeit seine Lebensregel sei unt auf dem Blücherplatz umarmte er sog !m HochzeZühl der Freude seinen Be gleiter und versuchte, eine Pylka miz ihm zu tanzen, ein Unterfangen, welches bei der Unebenheit deS Tanzbodens dazu führte, daß beide stolperten und hin stürzten. Mühsam rafften sie sich em. pör und gingen weiter, bis sie nach mannigsacken Abenteuern endlich a ihr Ziel gelangtem' Sie nahmen zärb li'chen Abschied, und während Herr S. dem nächsten Bierlokale zusteuerte, ließ Herr M. sich von einem Gericktsbeam ten den Weg nach dem .Bumsse". wei, sen. ' ' , Er erreichte die dunkle Pforte unr begehrte Einlaß, der Schließer wies ihfl jedoch mit rauhen Worten zurück. , 1 .Betrunkene Leute können , wir ich! gebrauchen." rief er ibm zu. Geh' Sie nach Hause und schlafen Sie Ihres Rausch aus, dann kommen Sie wie der!" ' ' Meister M. wankte zurück aus du Straße. Er sann über die Zurückwei sung nach, und als er allmählich du Ueberzeugung gewann, daß dieselbe eine schwere Beleidigung für ihn sei, machte er seinem Unmu?h in derben Worten Lust. Ein Schutzmann , er mahnte ihn zur Ruhe, doch goß er damit nur Oel in das Zornesfeuer des vcr .schmähten Gesängnißkandldaten. Der selbe behauxteke, daß er regelrecht ver urtheilt worden sei, und mithin als peuerzahlender Bürger das Recht habe, ,m Gefängniß zu sitzen, und er erklärte jeden, der anderer Meinung sei, für einen Lumpen. ' Er fchimpfte so lange, bis der Schutzmann ihn verhaftet . Wie wandelbar ist doch das Herz der Menschen! ' Derselbe Mann, der in Wuth gerathen war, weil man .ihn an der Pforte deS Kerkers zurück gewiesen hatte, sträubte sich ui; auS Leibeskräften gegen die Verhaftung. Er klammerte sich krampfthaft gegm einen Baum und schimpfte aus voller Lungen fräst. . Schließlich aber mußte er , sich der höheren Gewalt fügen und den, Weg nach der .Schmerzhaften" antreten. . . Vor einigen Tagen verurtheilte ihn das Schöffengericht wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und Beleidi gung zu vierzehn Tagen Gefängniß. Er wird also, nächstens eine zweite Ge birg reise antreten müssen. Die arme Familie! Zur Geschichte der Leuchtthürme. , Etwa 655 vor Chr. soll der Grieche LeSchoö den ersten Leuchtthurm auf dem Vorgebirge Signion erbaut haben. Spater' errichtete man ganz ähnliche ein fache Thürme auf dem PhräoS,! dem Hafen von Athen und in der Nähe die ler anderer griechischer Häfen, aus denen allabendlich hochflammende Holz stöße " angezündet , wurden. Der be. rühmteste,' aller späteren Leuchtthürme war der PbaruS, den SostratoS von Knidös etwa um'S Jahr 300 vor Christi Geburt beim Hafen von Alerandria aufführte.: Mit solch' verschwenderischer Pracht wurde, seitdem kein Baumehr zu ähnlichen Zwecken errichtet. Nach Strabos' Beschreibung bildete ' er eine ArtPyramide, von außen ganz mit weißem Marmor' Überkleider, und bestand auS fünf Stockwerken von je hur bert Fnß Hö!,e. welche von großen Sän len, lauter Äconoliihen, getragen wur den. Im Jahre 100 wurde er durch die Araber nach der Eroberung Aegyp tenS zerstört und hatte -somit 1600 Jahre gestanden. Ohne jenen VandllliSmuS , wäre uns das wunderbarste aller Bauwerke wahrscheinlich bis a) den heutigen Tag bewahrt gebliebe::. WaS jetzt noch davon vorhanden, sins ur wenige Trümmer des Unterbaues. Auch der zur Zeit Heinrich'lN vöa Frankreich auf einer Felseninsel der Varonne durcu LomS de Foix erbaute Thurm von Uordonau wurde noch durci große Steinkohlenfmer erleuchtet, wel che in fteischwebenden Pfannen loder ren. r,t zu nsang unseres Jayrf Hunderts verwendete man zu diese' Zwell die Argau' sche Laukpe.".M Z SÄ wereS G evä 'dJP; Ein ar mer Reuender! 5ier dabt .br ein Stück Brod. Ach. Gnädige, geben Sie mir doch lieber zehn CeutS, dann habe ich nicht so schwer z krageMWW

Der höchste Palast der 25Wt

Oteeunddretkig Stolkwerre hoch ;'!';: li , -' V . ij;i':!'"'!'fll, ;. ...... . if ( Erhebt sich der Odd.FeNowß3g Tempel zu CY!eagK. l m,. '"V i Der neue prachtvolle Tempel der OddFellowS in Chicago verspricht daS größte Gebäude der Welt zu werden. DaS Hauptgebäude, gewissermaßen der Rumpf des Kolosses, wird zwanzig Stockwerke boch, und von einem .thurm artigen Ausbau von vierzehn Etagen gekrönt, sodaß die Gesammthobe 556 1:. i Fuß beträgt. Der Tempel bedeckt einen Flächenraum von 37,170 Qua' dratsuß mit einer Grundfläche in ftora eines Rechtecks von 177 bei 210 Fuß; daS ganze Grundstück ist 43,000 Qun dratsuß im Geoiert. DaS Innere zer fällt in 1124 Räumlichkeiten, von denen die des 3., 4., 6., 6. uud 10. Stock Werks, bestehend aus den Äereinssälen den eigentlichen Zwecken der .Odd Fellows" gewidmet, die übrigen ver miethet werden sollen. DaS Gerippe des Gebäudes besteht aus in einauder vernieteten Stahl Pfeilern, welche in allen Stockwerken mit stählernen Querbalken verankert sind. Auch das Mauerwerk wird überall durch eiserne Klammern und Anker be sondere Festigkeit erhalten, was bei der ungeheuren Fläche,' welche der Riesenbau dem Winddruck darbietet, von der höchsten Wichtigkeit ist.. Holz kommt sür den Bau gar nicht zu Verwendung, um jede Feuersgefahr auszuschließen, mit,, Ausnahme der Zimmerdielung. Corridore und Flure, werden mit Mo saik'Fußboden versehen. , : Was das äußere Ansehen, die Archi tektur des Tempels anbetrifft, so ersieht man solche am besten auö dehbe!gefüg ten Abbildung. Besonders charakteri stische Züge bietet dieselbe nicht dar. Ueber den Ort, wo sich dieser Riesenbau erheben soll, .werden von betheiligter Seite vorläusig noch genaue Angaben verweigert. ,Nur soviel sieht fest, daß der Tempel im Herzen .des Verkehrs und etwa , gleich weit vom Stadthause, dem Bundesgebäude und der Handels kammer belegen fein soll.' Die Bau kosten werden auf $4,000,000 veranschlagt. Theodor ttörner. , Uebertrumpft. ' msj&mX'': iifj... :;r!i;,;:.':;:,f-..':v- .,;.i -''H-; -':;i,:is:ffi: tüii;?'! ".;! f (; Versicherungsagent Klebrig u Guten Morgen! Darf ich mir erlauben " Advokat Griepenkerl: (ihn unterbrechend) Halt, ein Wort! Ich habe Jh. en drüben ein Pult ausstellen lassen. Seit sechs Monaten haben Sie mich täglich zweimal heimgesucht, - und ich habe ,mich deshalb entschlossen, meine Office brüderlich mit Ihnen zu theilen! ,,;, . . ' 2i 10) l vor US. , : li' 'S!11'!;!' c!i?", ; ;f iK :r: Ä,, BMÄl ?v UA M mmmi Vij vwi Si,s n. Öt cb SB er t ßrrtf u'd' ; 'r a fi st !' ö ar Nicht so stolz zu thun! So oft wie Du war tch nnch schon M verlobt zi m. Mß te I d ee.tzctd..Ja meine Herr, n, gute I veen muß der Mensch haben das ist die Hauptsache! Da war ein Schuikamerd von mv, ein gewisser Schulze er wurde Chemiker den hat

RUM mH MN? . :M " i' ! "lllMr Mr!1 Jll' P' 'tfßlf 13 lll 4" l-TllilttillJ! -- - iln,T äi ' i J'jirjfrii, Tzz, :::-dt::&fflti4 " W :;BBf Esi "' Unr: m aim tm'lm ' Pf um Pil r MMWMWWW, . MWMZWW

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eine einzige gute Idee zum reichen Manne gemacht !" Und welche war das Er hat ?ne reiche Frau gehei lrathetlMKM

Neue Auflage der Siamesischen. Zwillinge.

In dem italienischen Städtchen Laeoni erblickte am 4. Juli 1875 ein Zwillingspaar ta Licht der Welt, dessen eigenthümliche Mißbildung geeignet ist, den Wcltruhm der vnstsr denen siamesischen Zwillinge in den Schatten zu stellen und der gelehrten Welt der Anitomen und Psychrloien ein., neues Rächse! aufzugeben. Ihr körperlicher Zusammenhang ist gleich falls ein se'.tlicker.w!e bei den Bumkn Shang und 'Cng, erstreckt sich aber diel weiter und ist viel inniger, ols bei den Letzteren, welche nur durch ein gemei, schaftlicheS HSuttgeS MuSkelband zu jammengehalten wurden. Die Brüder Tocci dies ist der Rame. dieses übrigens von völlig bor mal gebauten Eltern siammenden Na. turspiels sind, anatomisch betrachtet, nur am- Rumvflein.!Doppelwesen, mit zwei Köpfen, je zwei durchaus normalm Armen und Schultern und doppeltem Blutumlauf, also auch zwei Herzen. Damit aber bat auch die Zweitheilung ihr Ende erreicht. Bereits die Brust körb? sind , miteinander seitlich verwachsen) und dadurch der wesentliche Untere schied von den Siamesen begründet. Von da ab verschwindet die Doppel individualität .völlig. Der -Unterleib ist gemeinschaftlich und läuft ln ein paar völlig normal gebildeter Beine auS. ' ' Ueber daS Seelenleben dieses merk württen DoppelwesenS mangelt es an genauen Angaben. Die Differenziruug erreicht aber, in den Köpfen, dem Si$ der Intelligenz, ihren böchsten AuS druck. Schon der Ausdruck derselben ist verschieden, .der eine von blondem, sanftem, der andere von brünettem, energischem Typus. Jeder vermag für sich zu sprechen und zwar in verschiedeneu Sprachen. Denn die Brüder Tocci sind. .hochbegabt, und , beherrschen nicht nur ihre Mutterspreche, sondern auch Deutsch, Englisch und Fran,8sisch., Trotz der Gemeinsamkeit d?S Vrust'orbeS und der unteren Extiemitäten wird man sich dader 'entschieden' dafür',. aussprechen müssen, daß man eS mit zwei gesonderten Individuen zu thun hat.. , ' Die Zwillinge : sind soeben in New Fork gelandet und werden sich zunächst vor, wissenschaftlichen Vereinen produzirm. um dann in Wortb'S Muieu. öffentlich aufzutreten. , , erolfche Llede. Ack, Bertba, ich bin schrecklich itn glücklich. . . .lD' weißt u!a:nwie icd ix den Zahnarzt Relöle verliebt bin! Ich '"' ir ' M " m m yavs oocy Älle.'.Zchon verzut, iym zu verstehen zu geben, daß ich ihn liebes sechs Zahne hab' ich mir jetzt schon vnr ihm ausziehen lassen, und doch möcht er immer noch keine Miene, sich zu u klaren!" w ...i,,,!! i,,i:f;, ''!f;;äjSflf"!i, , r'Ki! i11:- tiUixi'.Ä - , ' M Frei nach Heine. Tu bist wie eine Blume Exotisch, kostbar und fein! I Ich schau dich an und Wehmuth Schleicht mir inS Herz hinein. lf; Mir ist's als sollt' ich die Hände Mir legen auf's Portemonnaie, Beten, daß Gott dich erhalte I Z eh ii'M eilen, au 5 m einer Näh'! s D er B rau t kr an A st . b i i .,: 6ei;Trisiun3 erst seit kaam i " üblich geworden, vordem vertrat die Stelle desselben die B rautkrone. welche auS fein, gesponnenem Drahtflitter her gestellt war.? In der zweiten Hälfte L . - : . -"li' t t w j . . v Ü-i oes vorigen arunccnj zler:e man die kleinen kronenförmiaen und mebr den Schleierknauf darstellenden ÄüZfatzeA mit kleinen ' meist mqrthenformjgen künstlichen Blättchen und aus weilerer ' llmgeuailunz enlwlactte q allmählich die Kranzform. 'Einige? jener Braut ?J krönen befinden sich im Märkischen Vro-Vinzial-Museum zu Berlin, zu denen ' ft neuerdwaS noch eine vom ilabre 17S0. aus dem Rachla ß der Frau Hofstaatö Secreiär Lang bei ge f onimen1 ist. ;S UM-yv ffvh vi ; ' . , "M :i5s$ erzwe i r elt -.f :n'':g.;preü ich bin aaniv cr;n:ei'cl t. iÄ werde ,L! lii !. !M

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erschießen. Ach, Unsinn, Du mut : heiratheu! Nein, so verzweifelt , bis 1. 1 , sd&l,,. K,iI- XM

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