Indiana Tribüne, Volume 15, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1891 — Page 3

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Wh ellin aiismttSz Hluckenschmerzen, - Aeuralgie, -

".et WS. ,,d rasch acycitt yk2T fTf si f:ysi' -v ? !Äv,a.'ärJ: -v--durch St. Stilioß M VroollYn.N. A?ri!, 1800. Et. JaloS Cel Seilte weinen Vater im letzten Winter nach zehnjährigem Leiden von rheumatlschtil Echu:erzen.-Fräu Irin Clara White.4i7TompkinS.Ave. Mttro?. NWin-Ceunty, Pz. Frau Joyn Wemmill hatte IS Jahre an Echmerzea im Näckgrath gelitten, die sie sich in Folge einer Verletzung zuzezegen hatte; sie war nicht im Stande zu gehen. Nach dem Gebrauche von zwei Flaschen Ct.' Jalobö Del var vollständige eil ung erfolgt. LlttleNaplde, Wc.)2. März,188S. Meine Frau litt an heftigen neuralglfchen CchMerzen lm Gesichte. Sie rieb dasselbe mit St. Jakots Oel ein. und innerhalb drei Stunren waren alle Schmerze verschwunden. Carl Scheine. Eine Fische Ci. Jakob Z Oel kostet 60 Cratl cZinl Flasche sur iM. Ist ia jeder polhetej habe. THE CHARLES A. VOGELER CO.. 8,,!,. Ml Männer und Junglinge ! t elnitge Weg, verlorene McsrrattwicSe,hcr;ustelln, fsm'l fviföf, reratttt ud selbst anschek Hifitfc BeStUtäre F!.kle c CVfdjtt'ctitl ftat!$elin f.Ä d tOi.'tn& ja heikaz ferner, t euaaf ftufNirtiitj fiter sKann f atttU 1 2SS&ttdt 1 (iv 1 Oterniife derselbe anfc jjeiluna, jcijt ta ge, lu'zer.t Ft.fi : ti m yi . Is3 W. I A SlBfct'. 2'. Ii:Sj3f, 50 Seiten, K! mit U lehrreiche Bildern. Eirfe In t oischer Spre gkzea Et lndunz vtt 13 Cent in Pftmarke, l lara ,betruikte Umschlag tvrhl erxackt, frei mfautt. Wressire: DEUTSCI'ES HEIL-INSTITUT, U Clinton llac, New Tort. N. Y. X Te? RkttungS-Rnkkr" h auch zu babc? in ,Xn dianavsiis, Jnd bei (S. eyier, 5J ü& Telawsre Ttraße. j CinWankZöarer Patient - (Krln Arzt konnte ihm hclfcn) dkr ftinfn ??zmeu iSt?enannk baben l2 und d w&t vsUftSnvig Wieder Herstellung schinerem Weisen nun, in einem Tvktvrbuch anqezedenea Arznei rrcankl, Üjjt durch uns tiis Ulit kostenfrei an seine leimten Mitmensen ttt ytidtn. TikS qrove Bucb b,r-ibtausfab tubaUe Lrrzlhite in Narer mftln:ritdr Weisc 0 giebt Annz nd AZt beiderlei ttcUechisschätskNSwerthe Änfschlnffe über l'.t. ro.iö r tutereifirea staute, ntttm eattiit taiwlfi in rerche Äozsdl der btfitn Sleeepie, tri4 tn jerer Äxctbele gemacht irncM Unaes. Schickt aue Acrejje mttBrvtmarke a : Privat Klinik und Dispensary, tt Wert 11 Str. Sew York, . i. I -""W? Holz- und Sckkefcr-Gesimfe, (Z.lantels.) Oats Oit LI'OL: FILTER. (Wasserbehälter.) Eis schränke und Eiskisten in zröörer Auswahl und zu den billigsten Preisen bei glä-e-f-w teW'. ;ca jx i Ich, bübe kür alles von Artbur Jordan sahrijrte tg cntraklrt un hb inrn großen Bor rath van t'afe i!is, welckcÄ ich biö auf Wcittrcs jn fol gende Preneu tiefere: W biÄ iW Psnud aus eininl Oc per Ctr. IM bis Pkuad auj? einmal 8?d per Ctr. Z) bis V?unÄ ans einmal 23c per Ctr. 50 bis Wagenladung Air. Tekeplion v l. 'Treiber haben kein Reckt on diesen Preisen abzugehen osevonrratte zu macyen. Office: No. 32 ufc Delaware Straße. A. CAYLOR. CAKL PINGPANKS Dsutfcho Buch-Handlung 7 Süd Alabama Straße. Bestellungen nd Abonnements auf alle im In-und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert. An und Verlaus alter Bücher. Sozialistische Literatur. Versch wunde. .-..iPi-.-, Lowell, Klaffn VeL. tS. Caft H. McVonouah schreibt: 9 ist mir ein Ja i4i : hfnnnt t Itta!. JUtlt VU.IIt . f , I. Caft Sömg's Nrrven.Starker dadn sich fa gut be . K . cTSam ts1 tUTI yi. PklliruiirH iri eine junuc vuuic, . wm cifiit fürtfTfinf iit 91 11t nifTTte ffinnfrii 1U O'-1 " 1 I v ' f y-' - t i - -r Cüsa adm sie Kai Ä ttel. und fett drn Monates hat JU k AnZaU nudr aeÄabr. . Qin hsrttsSig r Fall. ErftfteJ Union Sa, N. I.. . 'LS. " Hör schreibt i einein Briese. daß fi acht m-M L ifttm Ssen Leide aevlaat nnd ffi&T JfTL...itf-jTirit raimtrti. 0.I4 fit aber Bitt eint asche Vanse Kbma.' Rerven.Starkr genomm Ur. INS 1,1 ne NNk 00 niurm uivoizn. looug u mw UrrU finden kann, e eider ,n deschreldea. Älle. . o, u Kin infafir tr.HfH ftn tifizrtl zni, fir die aatsnmätntie snäitfunu bei Nerve. Ctaifetl. and sie hofftdeshald. daS auch ad tt Uttl irprede. O ein werihvokleS Buch fürNevenleidende ' ' I P I Nnrd Jedem r verianqi zue?aoi. Zxl N rdalten auch d Medm um!onft. Tieft Vledizm wurde wt dem Jadre M16 rou dem ' Hoch. Paktsr Rima. ffort SOaone. Jad jnfteteUel ab letzt unter fnaer Änwnsuna von der OkllQ MEDICINE CO., 333 MatuMph AL. CHICAGO, ILL. et fern , dade fsir 1.00 ftli KUldx, Flaschen fnr SS.ooz $Se 0 für 1Ü9.00.

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wr Suf Noman in Z Bänden van i. I. LYsaM. (Fortsetzung.) Eie dllckte um sich her, betrachtete die luxuriöse Einrichtung, die stattlichen Verhältnisse des Zimmers. Weshalb, weshalb konnte er ans diesen Dingen nicht etwas Trost schöpfen? Er war so wohlhabend, so reich, beneidet und verehrt, daß die gute Frau, welche dir Armuth so lange Jahre hatte tragen müssen, sich förmlich danach sehnte, ihm Muth elnzuflößen, shn daran zu ennnern, da die verlorene Liebe emes Mädchens doch nicht im Stande sei. alle diese guten Dinge Ms seinem Leben zu nehmen. Für diegeugen eines starken Schmer zes. eines intensiven Duldens an Leib und Seele, wo es sich zumal , um ge liebte Pkr'vnen gehandelt, gibt es nur tm banges Schweigen. Auch Agnes vermochte in diesem Augenblick nicht zv sprechen,. Gern würde sie ihre rechte Hand ge opfert haben, um ihm solche 'Qual zu ersparen; sie war jedoch machtlos, ihm zu helfen. Die Schatten der einbrechenden Täm merung begannen, sich über das Gemach zu breiten, der kurze Tag neigte seinem Ende zu. Das Holzfeuer im Kamin war heruntergebrannt undwarsl nur zuweilen noch schwache Strahlen ZU?, Die großen durch die Fenster sichtbar ren Bäume konnten jetzt nur noch in undeutlichen Umrissen erkannt werden; in ihren Wipleln wehklagte der Wind. Kein freundlicher Geist raunte Agnes u: 3hr, nur Ihr allein könnt' sein sklerd Heiken. Das Geheimniß, daS Jhl wa'art. vermag ihn vor Verzwenlnna. vor Verbannung v, sich selbst allem ju erretten.Agnes bewahrte Stillschweigen, und so ahnte er nicht, wie nur wenige Worte seinem Unglück hätten ein Ende machen können. Agnes bemerkte, daß es für sie spät wurde. Nun mußte geschieden werde. Leben Sie , wohl, Pauk, leben Sie wohÜ Gott besohlen! Schreiben Sie mir zuweilen.- Sie umarmte ihn, weinte und glaubte, daß ihr das Herz brechen müsse. Adieu, beste aller Mütter! sagte er sanft. Sie sind stets gut gegen- mich gewesen. Nicht meine eigene Mutter hätte mehr für mich thu können, als Sie gethan.Sie werden doch aber schreiben?behairte sie mit zärtlicher Dringlich keit. Viellezcht! Das Beste Ware. Sie suchten mich zu vergessen,- sprach er hastig. Er liebte sie; der eme wilde heftige Kummer machte ihn aber für alle anderen Empfindungen fast gefühllos. Es verlauste ihn danack, auem zn sein. Agnes klammer;e sich jedoch iu dumpfer LeideuZchzft des Schmerzes an ihn. Sie tonnte, tnat mehr iprechen, obgleich sie es mehrfach versuchte. Ihr ganzes Lesen, ihre gan-.e eele waren m .ihrem Jungen" zusammen' gefaU. Den Saualinz, den sie so zärt:;ch ge pflegt, das Kind, welches die ersten Gebete auf ihren llnicen gelispelt, der ttnabe und Jüngling, auf welchen sie so stolz gewesen das jsllle sie nun Allö auf einmal verlieren. Sanft löste er ihre umschlingenden Hände. Er führte sie bi4 zur Thür. Hier trennten sie sich, i?e horte die Thür hlntersich in 's Schloß fal?en. Unaufhörlich strömten ihr die Thiänen. ' Sie konnte sie nicht Zurückhalten, so viel sie es auch versuchte. Waren ihre Augen auch trübe, so kannte sie doch jeden Zot! des WegeZ, sie schritt den Korridor entlang. Herz brechendes Schluchten kegleitete zeden ihrer Tritte. An Körper und Geist fühlte sie sich schwerkrank. Angst. Liebe. Freude und Kummer vereint, machten sie erbeben. An das Ende des Ganges, bis zur Treppe gelangt, blieb sie stehen. Wie entsetzlich ruhig das ganze Haus war!.. Da schien ihr eine Stimme ins Ohr zu flüstern: Sein Antlitz werden Sie niemals wieder febcn.- .War-das nur ein trügerisches Echo? Ich muß ich muß zurück! Ich frage nichts danach, was er sagen wird! Ich muß ihn sehen .meinen Liebling meinen Lieblinz nur noch ein mal!- - Ihre trockenen Lippen, bildeten diese leidenschaftlichen Worte, sprachen sie aber nicht kaut aus. Agues drehte sich um, und schritt auf demselben Wege, den sie scebcn gemacht, wie willenlos zurück. Verzweiflung. Jetzt war er allein, sich selbst überlassen. Ganz allein! Für ihn schien es keinen Gctt ,mehr in dem erbar mung-losen Himmel, weder Gnade noch Äecht auf Erden, zu aeben.. Es gab keine Hoffnung mehr sür ihn! Nur d:e Jugend;! deren! Leidenschaft noch heiß und weder durch Zeit noch Erfahrung 'eingedämmt ist,, ist i;im Stande, dieses Ueberman von Elend zu empfinden. Das vorgeschrittene Alter, der Greis, betrachten das als überwundenen Stan)runkt. Gew hnheit hat die Pfeile mancher Enttäuschungen abgcstumvst. " ' ; Ja, sür die Jugend ist der Vcck:er des Elends weit gefährlicheres , ijt. Sie ist nicht gescka-.en, , ergebungsvi'll und geduldig zu ertragen. - So dachle auch 'Paul le Marchant. Welchen Zweck hatte das Leben noch sür ihn? Geld er 1 hätte genug und mehr als reichlich., Stellung - auch duse-besav? Wenn er lange genug lebte, würde M ut t er Ze it vielleickt d 0 ch n 0 ch W und e r wirlcn und Äergefsenheit spenden. ' Er batie von Leuten gehört, die aus irgend eintr s traurigen Ursache fast den Verstand verloren, dennoch mit ihrem Kuniier weitergelebt uno nun zu fpot ten und über die .alten Wunden zu lachen vermochten, von der Vi.rgangen heit sprachen, wie man eines Stückchen WeaeS erwähnt, das zur Zeit wirklich

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recht unb'eaucm war. aber sicherlich nicht im Stande gewesen, ein ganzes Meu ch.uleben unglücklich zu machen. Konnte das lebm genannt werden, die verlängerte Hoffnungslosigkeit aus ewig zu ertragen, Elarissas zu gedenken und sich sagen zu müssen, daß sie ihm aus ewig verloren sei? Nein, nur ein Feigling konnte davor zurücköeben, solches Leiden zu be wen! Als Agnes cezangen, das Geräusch ihrer Schritte verbaut war, war es s.anz still rn den n?eiten Räumen. Nur der Wind scuszte da draußen. Ein kleiner Zweig des hinausrage' den Rosengesträuches, der sich von -der Befestigung gelöst, klopfte mit. leisem Geräusch aiYs Fenster. Oder war's der Klang einer geisterhaften Hand, die ihm zu folgen winkte? Gerate als Agnes eiligst nach le Marchant's Zimmer zurückkehrte, verkündete die Uhr mit lautem.Schlage die vierte Nachmittagöflunde. Paul hatte ihn auch in feinem einsamen Zimmer vernommen. WennS wieder schlagt,- dachte er, .wo werde ich dann sein?Thönchte, kmdische Gedanken, nicht wakr? Befand er sich nicht in seinem, Heim, fein eigener Herr, im eigenen Zimmer?. Und den ioch, als er sich so fragte, hatte ein ganz anderer Gedanke 'die Oberhand in ihm gewonnen! Er schritt durchs Zimmer und öffnete einen alten Wandschrank von Ebenh'Zlz. In dem Schranke befand sich eine An zahl von Gegenständen, wie sie sich an solchen Orten anzuhäufen pflegen. . Le Marchant mußte erst einen Augenblick suchen, ehe er das Gewünschte fand. ES war nur ein kleiner Kasten, wie ihn ein jeder von uns schon oft genug gesehen. Cr nahm ihn heraus, pellte ihn auf den Tisch und öffnete ibn. ?s war kein Medizinkästchen unv dennoch sagte er halbkaut vor sich hin: Das wird alles heilen!" Dabei nahm er vcn dem Inhalt etwas in die Hand, das einem Ni ;derfpielzeug glich.- In dem lassen war alles in Ordnung und für sofortigen Gelnauch vorbereitet gewesen. Auch er erinnerte sich dunkel einer trüben Geschickte von einer ge'chlosfenen, so lange geschlossenen Thür, vor der sich Freunde und Dienerschaft draußen angesammelt, erstaunt, verwunden, die Tbür betrachteten, aber dann sich nicht merr verwunderten, als sie sahen Was?" Nichts mehr oder weniger, als einen schmall Streifen, der von innen lang sam, langsam un'.er der Thür hinweg durchfloß? Einen schmalen rothen Streifen! Natürlich hatte er die Geschichte auch gekört und sich mit allen Uedngen ver-

wundert o:e grage vorgelegt, w:e e:n Mensch mit gesunden Sinnen solche That begehen könne, und doch war es eine ganz gewöhnliche Geschichte. Ja, enthielt denn nicht fast jede Zeitung eine ahnliche Notiz? Weshalb muzte er denn gerade jetzl soviel daran denken? Was ging ihn 1 ic Sache an? Mit leisen Schritten, als cv erbe' fürchte, Jemand stören zu können, trat er zur Thur und überzeugte sich, daß ne rerfchlcsfry sei. Er hatte thatiächllch hinter Agnes abgeschlossen. Was konnte es schaden, sicher zu gehen? Ja, wkS bald halte er denn eigentlich die Thür verschlossen? Welch' Thor er war, oder hat:e ihn Wahnsinn ergriffen? Agnes lief den jlorridor entlang. Wie idr das Herz schlug! Sie war nicht mehr zung; es kam ihr ober vor, als sei sie jetzt plötzlich ganz alt gewor den. Ihr Athem war rasch und schwer, seltsame Laute klangen ihr in'S Ohr! L?uf's Aeußerste erschreckt und geäng fugt, wußte sie doch gar keinen Grund dafür. Was sollte sie Paul eigentlich tls Entschuldigung sagen, daß sie sich :vch einmal in seine Einsamkeit in die ser Weife drängte? S'e zögerte einen Augenblick, halb Lkne'gt, wieder umzuwenden und ruhig fco bannen zu gehen. Doch gegen diese weibliche Nnent schlossenheit kämpfte stärkerer Instinkt. Eine geheime Stimme schien, sie vor warts zu drängen. Sie eilte weiter und befand sich vor seiner Thür. , Ich möchte Sie noch einmal spre chen, Paul, "bitte, lassen Sie miä herein.Es erfolgte keine Autwort. Sie rief abermals. Ihre eigene Stimme kam ihr dieses Mal fremd und rerändert vor. .Wollen Sie mich nicht auf einen Augenblick noch eintreten lassen ?- Sie ergriff die Thürklinke und ver suchte, zu öncn Die Thür ging aber nicht auf. Sie war ver schlössen' oder von innen, terriegelt. . - . Agnes versuchte, abermals zu spreüen, um ihn anzuflehen, die Thür zu öffnen aber die Stimme versagte ihr. Bon jeher ein nervöses Wesen, du ch äußeren Druck um moralifchln Halt ge bracht. ; fast eine Sklavin 'von Frau Glendcwcr, fand sich die arme Agnes in Nothfällen schlecht zurecht. , Stärker als ihre natürliche Schwachheit erwies sich aber jetzt ihr unbewußter Instinkt und raffte jje zum Handeln auf. - Unfähig zu sprechen, rasselte sie so lange an der Thürttinke und bezeugte dabei, einen so hcstigen Eiser daß endlich von innen darauf reazrt wurde. Agnes borte Schrate, und sah, 'daß sich der Schlüssel drehte. Als die Thür geöffnet war. - starke sie) 'blatz'Nnb'athem loü ms Zimmer. .' 1 ", H-:, '!;, V , Le Marci cni blickte sie schweigend an. Er war. ganz ruhig un) gefaßt, doch sehr blaß. 'y. ity ; . :;: En? l ich war sie wieder sä hig', ein ' 'K '.i'l .. :l Ti1 ''l1 II 'IAll'r g . i :l' " I- f - . . ' , ' " Wort zu sprachen. . , ,Paul,-, r ei sie, ich kam zurück, weil ii daz Gefühl l ate. daß ich das müsse. -, h, wem t lieber,, Junge, wenden Sie sich uil ron mir ab ;i etwas '. sagt . mir. d 'ß ich Sie zet um keinen Prb rnlas c darf.? Wo gibt es noch jem and ans de r weiten Welt, der fo mit Jbnen,Znni,fZS Warum, ja warum haben Sie sich denn emeZchlossen? Sie sind gan; fahl uns t c ; cli 11 1 1 D f 0 n n e ri I rn i r f n i i t i 13 er a i c t n ' fnyp&ii So war es. Er sah von ihr fort, fort ron den treuen Auzen, die seine

erste Kindheit bewacht und beschützt, hie

so manche TdrSne um ihn vergossen. Er gab keinen Trn von sich. Weshalb war sie zurückgekehrt, um ihn so zu quälen? Nur ihr Eintritt war schuld daran, daß er nicht zur Ruhe gekommen. So sehr ste'ihn auch liebte, konnte sie doch nichts sür ihn thun. Sein Aussehen und Benehmen, sein finsteres Schweigen erhöhten ihre Angst. Warum sprichst Du nicht mit mir?sagZe sie, die dazwischen liegende Zeit ganz vergessend, noch einmal betrachtete sie ihn nur als das Kind, das sie auf ihrem Sckooß gehalten. , , Mit Mühe brachten die Worte her vor: ' Ich habe Ihnen nichts zu sagen, nur daß es für mich besser wäre, allein zu sein.". , Allein, oh, mein geliebter Paul! Wie kann ich es ertragen, Sie allein zu lasen, unglücklich, wie Sie sind! Ich tann es nicht!Mama Agnes, Sie sind ein gutes Her.;, aber für Sie ist es auch da S Beste, jetzt jetzt gleich wieder zu gehcn.S ie ergriff seine Hand Und - blickte ihm starr ins Gesicht. Seine Augen waren ganz trocken, die ihren strömten über. Größte Verzweiflung bemächtigte sich irr. Sie war sich klar'- bewunt, da er sich ihrem Einfluß völlig entzogen, und daß ihn etwas umgab, das sie ausö Acußerste beunruhigte im) erbeben ließ. Sein Wunsch, ihn allein zu lasier, war ernstlich gemeint, auch das fühlte sie wohl. Lassen Sie mich noch ein kleines Weilchen hier bleiben,- bat sie. Nein, bitte ietzt nicht, es wird spät, Mama Ag'es." Er wellte sie ur Thür geleitn, sie bliev jedoch stehen. Paul, wann darf ich wiedertom-wen?-Er blickte zu Bcden und zögerte mit der Antwort. Wann soll ich Sie wiederfchen? Morgen? Sagen Sie doch, daß ich morgen wiederkommen darf." Er tonnte sich eines leisen ErscharernS nicht erwehrt. Wenn er ihr sagte, möi gen wieder herzukommen, was würde sie dann finden '? . . Warum blicken Sie mich so fonder bar an? Weshalb lassen Sie mich ohne Antwort? Wenn ich jetzt schsn fortgehe, muß ich Sie auch sehr bald wieder besuchen dürfen." In ihrer Aufregung und Gemütbsbewegung, in der Todesangst, welche sie sich nicht zu erklären vermochte, die. aber ihre Glieder erbeben ließ, als babe sie einen Schlaganfall, stürzte sie sich auf den Tisch, an den sie sich ange lehnt. Bei dieser Bewegung streifte der Aermel ihres Mantels ein weißes Ta schentuck. das einen Gegenstand auf dem Tische verdeckte, und verschob es etwas. , - Le Marchant stützte vorwärts, um ibrem Anblick das zu - verbergen, was unt.r dem Taschentuch gelegen. Indeß sind die Augen einer Frau, durch Liede und Angst geschärft, sehr rasch, sehr weitblickend! Agnes hatte sich auf einen Moment in ein leidenschaftliches Geschöpf verwandelt., bereit sür ihren. Pflegesohn alles zu thun, und zu wagen. Mit einem Angstruf siel sie ihm in die Bewegung seines Armes und als sie sich schaudernd vom Tische abwandte, zeigte ihm ihr Aussehen, daß sie gesehen hatte? Ja sie hatte den Revolver gesehen und nun wußte sie. wußte sie alles Z Er machte den Versuch, der aber gänzlich vergeblich blieb', sich ihrem verzweü selten Griff zu entwinden; sie klammerte sich jedoch an ihn und wellte ihn nicht freigeben. Oh. nicht das. nicht das! Paul, oh um des Allmächtigen willen thuen. Sie das nicht!" schrie 'sie laut ausweinen.d. Sie glitt von feinem Arm herab und fiel ihm zu Füßen. So fest hielt sie ihn jedoch, daß er sich, ohne wirkliche Ge walt anzuwenden, von ihr nicht los machen konnte. Jetzt wollt er ihr keine Lüge sagen, selbst nicht, um ihr Gemüth zu beruhi gen. Sie hatte hie Wahrheit erfahren, frü h?r oder später mußte dieselbe ja doch bekanntwerden. Wenn er sie nur jetzt loswerden konnte, ohne weitere Worte und Bitten ihrerseits, die doch nur grausam und zwecklos waren. Mit kühler uud ärgerlicher Gleichgil tigkeik dachte er. daß es das schlimmste an den Frauen sei, die Dinge nicht in ihrem richtiaen Lichte sehen zu können oder zu wollen, nicht in dem richtigen Lichle, wie die Männer sie, betrachten. Er liebte seine Pflegemutter aufs In nigste, indeß stand feine Liebe j ihr völlig außerhalb uud jenseits" seines Herzcnskummers. - - " Niemand konnte UM helfen. ES, wäre besser gewesen, wenn die liebe, gute Seele ihn verlassen, hatte, da die Einsamkeit die einzige Zuflucht für ihn sei. Worte, Zärtlichkeiten und Thrä. nen kor.nten ihn nur schmerzen und peinigen. ' , V plötzlich, während all' diefe Gedan ken wie toll in feinem Hirn wirbelten, fühlte er, daß Agnes das Bewuiztfcin verlor. . Ein leiser. Ruf. der wie ein Flehen, "wie ein tiefer Seufzer klang, d rang an sein O h?.r. Agnes war ein er odten gleich zu seinen Füßen nieder gestürmt. :' y :r f. 1 (Iortsehung folgt.) . Die ja n g ste Eruption des Vesu VS. In der von Dr. H. Potonie heraus gegebenen Naturwinenschaftl chen Wo-cbenfchrift-veröffentlicht Dr. Fr. Etzold über den jüngsten Befuvausbruch ei nen interessanten Artikel, aus dem einzelneö auch für weitere K reife noch In teressechabendürftelhl' V Etzold hat sogleich am Tage nach dem Beginn des Ausbruchs am 8. Juni der Eruptionsitelle einen Besuch abzestattet.H Er schreibt! darüber : Im Atrio angekommen, jagten Wolken an unS vorüber nach der .neu aussteigenden Rauchsäule zu, w'ederholt mußten wir unter den stei! en K lipren der Som ma ror dem herniederstürzenden Regen Sckutz ': siicheir.: Enrl'.ch fahen wir die neue Bocca und an verschiedenen Stellen stieg ununterbrochen dich er weißer Qualm aus. ! Noch wenige Schritte und

.mr standen an der frisch dervorgeguol lenen Lavamasse, deren Oberfläche zwar schon allenthalben eine tiefe schwarze Farbe zeigte, gleichwohl aber eine so intensive Hitze verbreitete, daß die darauf fallenden Regentropfen sich sofort in Dampf verwandelten.' Soweit ich ermitteln konnte (damals so'wohl, wie bei zwei späteien Excursionen), gehören die Oeffnungen, denen die Lava entströmt, dem Oftrande des Spaltensystems an, welches bei der gewältigen Eruption von 1872 den gan zen Aschenkegel in nahezu südnördlicher Richtung zerriß und zwar war zunächst Lava aus einer meridionalen Spalte in einer ungefähren Meereshohe von tausend Meter hervoraequo! len, dann oder mußte sich nur ein wenig tiefer ein weiterer Riß aufgethan haben, denn inmitten ,des neu?n Lavafeldes lieg besonders dichter Rauch auf und die dafelbst deutlich erkennbare stärkere Bewegung der bereits hart ge wordenen Blöcke deutete darauf hin, daß neue Massen von unten nachdrang ten. Die Lava - hatte zunächst ihren Weg den Aschenkegel hinunter gen ommen, ?.ch im Z. 5 civ ausgebreitet und schickte sich damals eben an, den Spuren des 72er Stromes zu folgen. Im Ganzen mögen am 9. Juni Quadrat kilometer mit srischer Lava bedeckt ge wesen sein. , ' Der Anhkick des Stromes war ungemein, fesselnd und unwillkürlich erin nerte ich mich des Eisganges, den ich auf der Elbe wiederholt sah. So wie bei dichtem Eisgang der ganze Strom mit treibenden Schollen bedeckt ist und nur hier und da nach dem Ufer hin oder durch Lücken zwischen den sich drängenden Blöcken das freie Wasser sichtbar wird: so war auch die ganze Oberfläche mit bereits erhärteten Blöcken bedeckt, darunter aber war die glühende Masse noch flüssig und regte und' dehnte sich ununterbrochen. Bald hier, bald dort erschien eine feurige Zunge und leckte gierig nach den kümmerlichen Pflanzcken, welche kaum auf den früheren Strömen ein Heim gefunden halten. Wuchtig drängte die glühende Masse nach, die darauf schwimmenden, centnerschweren Schlacken stießen knirschend zusammen oder überschlugen sich auch hell erklingend und wo man vor wenig Mi nuten noch hätte ruhig stehen können, 'var bald das verwitternde Gestein mit einer meterhohen Lavaschicht bedeckt, deren Hitze die Lust flirren marbte. So iah ick gewaltige alte Steinmassen nach und nach versinken in dem Schmelzrluß und innerhalb des vielleicht eine Stunde währenden Aufenthaltes mochte

?er Stnin wohl an 3 Meter vorgerückt sein.' Natürlich war an der dü il'r großartigen Statte schon die 'öetti'lindnstrie damit beschäftigt, Sol- , istücke in Lavabrocken einzudrücken und Nünzen ckuZ den frischen Lava herzu stellen. - Palmieri hält die neue EruplionS--Hase sür beendigt,- las ich bald darauf n der Zeitung und bedauerte, daß dieselbe von so kurzer Dauer gewesen war Ich hielt wieder- Ausblick vom Korso a'ls' und da das Atrio noch immer mit Rauch erfüllt war, so I e chloß ich, mich soch lieber selbst von dem angeblichen Ende des Schaufpieles zu überzeugen. Ich machte oie zweite Exkursion am 19. . ". 1 - t . jun) uno war ersiaunr uocr ore AUSSehnung. welche der Strom gewonnen hatte; der das Atrio quer durchschnei'ende Weg war langst überfluthet und die o.anze Breite des Thales war mit en s ischen Mi ss n er ült, ss daß man mühsam und nicht oln.' Gefahr über oie lockeren Blöcke am Fuße deS Aschenkeaels klettern mußte, um zu der Bocca n gelangen. Für die Mühseligkeit des Weges entschädigte der Anblick . des , Eruptionscentrums reichlich. Schon von weitem sah ich in unregelmäßiger Iteihe kaum mehr als mannshohe, spitze kegel' oder schornsteinförmige Pyramiöen aussiben, deren vielleicht 20 Eentimetr b itten Gipfeln bald ununterbrochen, bald stoßweife weißer Dampf ent irömte. Die Lava besaß bereits eine genügend feste Kruste, um daraus treten zu können, ich ging in Folge dessen an die seltiam'en Getilde hrm .um sie möglichst nahe zu beobachten. Die Fumarolenkegel saßen genau den Spalten auf, bildete also 2 Reihen, bestanden aus unregelmäßig aufgeblasen nen, zufammengebackeneN' Lavamassen am das ihrer oberen Oeffnung mit lautem Zischen entströmende GaS schien dem' Geruch nach wesentlich Salzsäure zu sein. Wenn der ' Wind manchmal den Rauch mir in's Gesicht blies, war es mir vollkommen unmöglich, Athem zu holen. Die Salzsaure hatte sich natürlich sofort daran gemacht, die Lava :u zersetzen; gelbe, rothe und grüne 'lnflüge und , Zerfetzungsproducte . sah m m allenthalben längs der .Spalten. Die Fumalorenkezel waren theilweise vereils znfammengefunken, theiliveife so .mürbe, daß man mit bett Hammer tief hiuelnfchlagen und das rothgluhende Innere sehen konnte. Tee. Rückweg war durch den vcrrük senden Lavastroch an 2 Stellen schon wieder wefenllich erschwert, und gerade ra, wo ich beim Aufstieg noch an einer steilen saamauer hatte hingehen kö,nen, gkn ß ich den Anblick eines La a fallest An enem, alten mächtigen block v i iemtich glatter Vorderfläche datte ,ai der Strom eine Zeit lang gestaut, f.'in. Obecfläche war erhärtet, noch)ring?nde nassen hatten die K ruft immer böber gehoben und ergossen sich nun ch lierällig über die Steinplatte, ' k Ende Juni mochte die Gesammllange des Stromes L030 Meter betragen und n?ch setzt 'sieht man des .Abends ,3-4 stellen des Atrio hell glühen uud allem A i ickein noch sind die vordersten Stromurme fast in der Höhe der Observato rinms anzelangt: . Ueber die Thätigkeit deS Gip'elkra. kers kann ich leider nur berichten, was ich vom Atrio aus sehen konnte. I ni Anfange der Eruption stieg j nur wenig Dampf aus dem Hauptkrater auf, am 9. : Juni aber quollen stoßweise dichte, braune Wolken dervor. die sich langsam am Abhang herabwälzten und wobl aus seiner Äsche bestehen mochten. T iese Erscheinung kann man noch jetzt bis weilen beodachtenI lWMs ich. m 13. Jani auf dem Epvmeo stand, sah ich eine derartige Ä'e senkrecht aufst. gen. meiner Schätzung nach bis zu einer Höbe ds2 C0 80 Meter, über des Givfel.

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Vom Auslande. Das Allerneuestesem Gebiete oer Gigerlmoden. a u 1 Das öerlmer Gtzerlthum hat in seinem ersten Wettkampf mit den Wiener und pariser Genossenem die Erfindung neuer Modethorheiten jetzt nach langem und redlichem Bemühen einen recht acht baren Erfolg zu verzeichnen. Während :S bisher nur Mode war die Handschuhe wohlgefaltet in den Rock geknöpft zu haben, um die Hände für die ara vickeir TheestaudenSpazierknüppel , frei zu behalten denn ia emer Hand ,st dieser dauernd aus leicht begreiflichen Sründen nicht zu schwingen, verlangt ser neueste Auswuchs der Berliner Mode jetzt von ihren Jüngern, die Handschuhe auf dem Hut zu tragen. Unlängst so schreibt ein Berliner latt konnte man Unter den Linden chsn einzelne Modegecken beobachten. zie sich pflichtschuldigst befleißigten, die,'em neuesten der neuen Gebote der Heueigen Mode nachzukommen. Daß diefe ersten Pioniere der Mode bald zahlreiche Nachahmer finden werden, dafür bürgt uns die Wahrheit des bekannten Sprichwortes von dem einen und den zielen Narren. Die Handschuhe werden, )ie Finger nach vorn auf den linken Hutrand gelegt und durch eine kleine älammer am Hütbande festgehalten. Bedingung, ist, daß die Handschuhe neu, .ehrenvoll- aber sür den Trager ist es, )aß sie klein sind, sodaß unsere HandSchuhmacher ihr Lager an - DamenHandschuhen schleunigst werden erweicern müssen. Die betreffenden Hand-, Ichuhträger Protestiren - jedoch ganz Mtfchieden gegen die Behauptung, daß sie Gigerl feien; sie sind, wie sie vielehr versichern, ehrsame Handschuh macher Gehilfen, welche sich die schaf-, ledernen Erzeugnisse ihres Gewerbes lediglich nur als Berufsabzeichen an den Hut gesteckt haben. Wenn indeß so fügen die. Herren Protestler hinzu Dirklich einige Gigerl uns daS nachahmen, so können wir freilich nichts da zegen haben; sie tragen dann eben.... ihre eigene Haut zu Markte. Wir jedoch müssen uns entschieden dagegen verwahren, als Gigerl bezeichnet zu werden." j Beim KaisermanSver n, KöhrmöoZ trug sich wie jetzt bayerische Blätter erzählen, folgende Gefchichte zu. Deren Held der Bursche eines Hauptmanns, ein Soldat des in Aschassenburg liegenden 2. Jäger-Bataillons war. Tiefer Biedere begegnete, während er oas Rojj seines Herrn wartete, einem her Suite des Kaisers angehörendeljapanischen Hauptmann, der ihm alsbald durch seine ungewöhnliche und glänzende Uniform in die Augen stach. Hun hätte unser MarsZünger schon öfter gehört und auch gesehen, daß reiche Leute als Faktotum- einen Neger oder einen braunen Burschen besitzen, - der dann in glänzendster Kleidung einher ftolzirt. Munter ritt er auf den Frem deir zu und sagte treuherzig: Du, hör' mal, bei w.'M dienst denn Du, daß Du ei.,e so feine Livree anhast?" Ja," meinie der japanesifche Hauplmann, 'ch kann's schon machen, mein Herr hat Geld!- Hier haft Du eine Wark, trinke ejn Maß auf meine Gesundheit,". Voll Freude erzählte der Bursche seinem Herrn, daß er einem sehr noblen Be-dienten-begegnet wäre. , Wie sah er denn aus?-., forschte der Hauptmann, und bald erkannte er, mit wem es unser ' 1- ."'' :a t " ."':"'!' . f , 5,:' . i " m". j, Vvivai zu rizun geyaor yalte. Glelch gehst Du hin und bittest um Berzeihung. fönst soll Dich ein Donnerwetter !" Beschämt brachte denn auch der Bursche seine Entschuldigung vor dem japanesischen Militär vor.! der sich über die Verlegenheit deS Bedienten so 1 belustigte, daß er ihm noch drei Mark zum Geschenk gab. Von dem Japaner erfuhren auch die 'übrigen Ojfiziere der! Suite das Gechichtchen, und so kam eS ach kurzer Zeit auch zu den Ohren HZ Kaisers selbst, den die Naivetät deS Burschen höhnch,''ergötjteJ:iii:SS f ftii-aj in nWt r ch l aff'ü btf, )en Menschen kommt, so hat daj iZlück wZ,ngltzckabgelöst,'zS,.ßö

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