Indiana Tribüne, Volume 15, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1891 — Page 2
Tribüne. Erscheint Ü0ltc nd Söttttiagö. Die tSSiö Tribüne- fuftct durch den Träger j:2cEt3 per Wsche. die SountagSTribüe & CeS per Woche. LZde zusammen IS Cents oder LZ CentA per Sst. Per PoA zugesckick: 5?or. suKbezshlu J3 per Jan. Ossice : 130 Ost Marylaud Strshc. Indianapolis, Ind., 17. Oktober '91. TtUNSiSMUK UNS 'ZkttttSMkN. In der letztzn Z;,t feit 5er offizielle Te!ezra?h auZ $;teri&tK tut? gzn;e Re'he csn M,tijlnza zebrsch: über Z?'e?g:beri5chz und suh financiells Miörezeln. welche die tintii;? Nepe ruzz zur Bettmsng de Stanii anus und feinet Anh:??. der Sto dilten. zn.erzrenen' sich anschickt. Es ZzDn sich die- Änfänze dieser Bnjj gunz nicht weiter. all bis znm Beginn der stebzizer Jahre zurückführen, und es ist bzwundörn5wertb, wie in einem solchen verhältn,ßm!Ji kurzen Zeitraum der StuadiSmnS in Rußland so weit um sich greifen und zu tinit drs lbendeä Gefahr für das ganze Stanz' Wesen werden konnte. Terjenige Th & der '.ussischen Preste. welker feit Jahresfrist diesen Gegen stand an die Oeffenklichkeit brachte, schiebt die Schuld an demselben einzig und allein den Deutschen in die Schuhe und behauptet, dieses neueste Schisma sei nur de:n Schooge der evanzelischen Kirche eatsprunzen. Es fehlt zwar nicht an Gründen für die5e Behauptimz. jedoch sind letztere rein äußerlicher Natur. naAentlich .gehör, zu denselben der Umstand, daß der StundiZmus zu allererst unter den deutschen Kolonisten, welche an vielen Orten des südlichen und südVchlichen Nuß kandZ anzesiedelt sind, bemerkt worden war und von hier aus seine Berbrei' tung nach dem Innern und den a?.d? ren Theilen Rußlands gefunden hak. Der bisherige Verlauf der Ereing nZfse aber zcizt nur zu deutlich, dag d:e russische Kirche und das russische Natio nalgefiihl an der Entstehung und der Iortpslanzunz diese? Lehre in eben demselben, wenn nicht gar in größerem Mabe betheilizt ist. als die evangelisch? Kirche, ganz abgesehen davon, daß die letztere, außer in Nußlano. an keinem andern Orte, weder in Deutschland selbst, noch im übrigen Auslande, von dem tandlsmus etwas nv. !ül richtiger tit es dazegen anzunehmen, cag oit ourcyaus nicht zettzemae vt ganisation der russischen Kirche, der Heilizenbilderkultuz und die übertriebe neu Kirchenceremonien. welche bei russischen Volke eine ganz besonser? starke Neizung zur Zektirerei schon sei'. Jahrhunderten erzeugt haben, auch in diesem Falle ihre Einwirkung ans dae Gemüth de5 Volkes ausüben und gro v ii Echaaren deffelben dem StundiZmus zu führen. Der Stundismuz in seiner jetzize, F?rm hat eine rationalistische ökichkung und rerniirft die Sacramente, die He:lizenbilder und die Heiligen selbst, die Fasten und die Veodachtunz aller Kir üenceremonien. ebenso bleibt der Be such der Kirche ausgeschlossen, und die bergebrachten Sittrn und . Gebräuche derselben werden nicht beobachtet. ' Eine durchaus willkürliche und eigenartige Deutung der Bibel bildet das eigen thumliche Merkzeichen dieser Setze, ebenss die unbeschränkte Gewalt, welche die Vorleser- oder Anwnser". w:e sich die Führer dieser Sekte nennen, in nerhalb der einzelnen Gemeinden aus " üben dürfen. Die Stundisten destrei, ten dle Gesetzlichkeit der bestehende Behörden und behaupten, es besteche mit der Erde nur eine. Gewalt, diejenige GotteZ. Im Anschluß hieran bekunden die Stundisten eine Adneizuuz gegen den Militärdienst, eme Geringschätzung der Gerichte und die Verwerfung des Eides, und indem sie sich völlig verneinend gegenüber den socialrolitisch'n LebinSsormen der Gegenwart rerhil ten, träumen sie von einer neu zu ge staltendeu Form der öffeutlichen Ordnung, aber nur durch göttliche Gewalt, Sehr haüng begegnet tr.an bei ihnen dem Verlangen nach FreiZzeit. Gleich' deit und GüterJLmeins'chaft. wodurch bei vielen von ihnen ein sehr unklarer Hl. TTT j . ' . r n. zitgxm von einer oeoarstenenven Vandlunz der Dinge entstebe: mußte. Durch diese Lehren und AnZchauuggen ver, licren die Stundisten jede innere wie äußere Verbindurg mit der übrigen Bevölkerung, während sie dennoch meh rere lgenlJumuqkeuen und Liaen- - schaften beibehaben. welch sie von ihrer früheren Umgebung nicht ganz abschließen. Hierzu gehört in erste? fcrnh? die strenge yellighaltung des Sonntags settens der Stundisten, ferner enthalten sie sich des Genusses von Branntwein und Tabak, wcnöen kein? Schlmplworke an und vermeiden a2e unzüchtigen Redensarten. Es ist nicht zu verwandern, namens lich in Anbetracht der niedrigen Cuttur .stuft, aus welcher die ländliche Veoölke rung in Rußland noch immer fielst, wenn diese loben-iverthen Eizensckasten , i j t t oit tunviZten ier cazu anzetsan UNO. diesen Sectiretn die Sympathien der Bevölkerung, insbesonders des intelli' Meykenl Theils derselben, in reichear Maße zuzuführen und sie in den besseren reizen zu , ycicucn.n 'uzie.i zu machen. Selbst die Träger der ortsbe H5rdlichen. Gewalt zollten den StundiAsten ibrenBeifall und beelnslußteu die Geistlichkeit dahin, von . einer strengen Verfolgung der Stundisten abzusehen und die gegen,, sie seitens der oberen Zirchenbehörde '' angeordneten Maßregeln mit möglichster Milde und Nachficht zur Anwendung zu bri.izen. Die naturgemäße Folge hiervon konnte nicht ausbleiben, und diesem Umstände ist es wohl zuzuschreiben, daß der lundismus in wenigen Jabren so große Fort schritte hat machen können 'und bereits einen großen Tycil der eingeborenen russischen Bevölkerung im Süden Nuß' landZ zu seinen Anhängern zählt. Blickt man ' iri : die descheidzne unl. doch einigermaßen geschmückte Wodnuna 'l
Jttdmua
eines lunötstkn, 3 zeizt die ss::lze Einrichtung deutlich, das; cS dem : sitzer des kleinen HauseS hauptsächlich um den materiellen Wohlstand, um die Vequmlichkeit und die Behaglichkeiten des Lebens zu thun ist. Fast in allen kleineren Stadtea und Ortschaften des Gonrernemcutö Chsrfon und der ande ren südwestlichen Gouvernements bis nach ttiew hinauf kann Man diese zahl reichen, nach außen wie nach innen an ßerst sauber gehaltenen Häuser der Stundisten sehen, welche in auffälliger, aber .auch wohthuender Weise von d.'r sie umgebenden Häu ern und Hütten der anderen Bevölterung abstec! en.- Es ist kaum anzunehmen, daß die Besitzer und die Insassen dieser H Zu schen irgend welche gefährlichen politischen oder gar umstürzlerischen Ideen tragen könnten, und die zahlreichen Veam'en, welche in diesem Sommer von Petersburg aus nach Südrußland abkommandirt waren, um den Standismils einredend zu er forschen, baben auch den Eindruck' mit siq gebracht, daß man es hier ausschließlich mit einer rein kirchlichen, keineswegs aber politischen Irrlehre zu thun habe- Nach, dieser Richtung hin dür ti auch die Maßregeln ausfallen, welche augenblicklich im SHdße der russischen Regierung geplant und aus gearbeitet werden und welche auch sehr strenger Art zu werden versprechen, da da bei den festzusetzenden Strafen für die Zugehörigkeit zum Stundismus auch die Verschickung nach Sibirien mit ein-
begrifken lern wird - mn köulzlicher Vitnstling. Einem Mitgliede deS amerikanis.'y Trios: Jackson. Woodcock und Hend: velches den schwachen König Karl vr Württemberg während seiner letzten Le benssahre vollständig beherrschte, ist p öZlich ein Vertheidiger erstanden: Varon Savage Woodcock wird von kh Sem ehemaligen Beschützer George Hep lvoith in einer Zuschrift an die n Bwi" das unfchuldigeOpfer der Klatsche sucht und Verleumdung seiner Neider genannt; seine schließliche Verbannung vom Stuttgarter Hose als Brandmal lüf dem Adel und dem Beamtenstande Württemberg? gekennzeichnet. Herr Woodcock so führt Hepworth sus nabm in der Familie' des lkö nigs eine AuZnabmsstellung ein. welche geeignet war, schon an sich 3!eid und Mißgunst hervorzurufen. Das unbedingte Vertrauen, welches ihm der Kö niq sckenkte. erregte die Eifersucht der blberigen Rathgeber und den Haß der ebrgeizigen Königin Olga. Woodcock war. ehe er nach Teutschland übersiedelte, als Geistlicher zu Stl John, N. V.. bei lemer Genieinde geachtet und gellebt. Auch seine geistlichen Amtsbrüder waren in'timmig in ihremLcbe seiner trefflichen Eigenschaften. i?nd als er sich um eine grabende in Bcooklyn bewarb, gaben ne ibm die besten Empfehlungen mit. schließlich erklärt Hepwortb. daß er stolz darauf sei. der langsährige Freund Wococks zu heißen. Bei diesem Lobbymnus vergißt er zw:i wichtige Umstände. Zunächst kam Äoodcock nach Stuttgart nickt so ginz zmälllg. wie es nach jener Darstellung scheinen möchte. ' Der Günstling Jackson brachte ibn und den knabenhaften Donald Hendry dorthin. Jedermann, dcr Fürttembergs Boden betrat, mußte s??ort erfahren. in welcken Nufe J ick kn stand. Ein Mann von Ebre hZlte nch unter diesen Umständen sofort zurückzezogen. Er mnyte mindestens während der ersten Zeit seines Verkehrs so'art merken, daß dieser ein Kind in den 1n reit keiner Günstlinge war, daß die KS' niain und dle' Rathgeber der Krne Jackson mit kalter und beleidigender Zrnck.tung bebandelten und das Vo'k ibn auf der Straße auspnff und verböbnte. Äar Herr Woodcock der qe lehrte Mann, sür den man-ibn anSgibt, h mußte er wissen, daß ausländische Günstlinge an Fürsten'zö'en siets eine flu nwürdige Rolle gespielt baben. Alles dies hlelt den Reverend aus S. Jobn nickt ab. die Kasse des 'chwachen Königs zu brand'chatzen. un verdiente Titel und Ebren , für sich einzubiim'en. di Entfremduna zwischen f?m Lönig und dem Volke künstlich zu näbren und schließlich, nachdem sein Uebermuth und seine ?lnaras;nngen die lange Geduld des Volkes ericköpst hat' ten. nur der Gewalt .zu weichen. Ist das ein Venehmen für elneWeistlicheu? Daß ihn leine AmtsbriidNInMtIohn gelobt und' mit , Empfeblungen nach Brooklnn 'versehen, fällt nkcht ''ebr ''ckwer in die Wazsckale. , Es soll n'cht ie!ten sn, daß man unbeantme euteweg lobt", wie d-r technische 'Ausdruck Nau c nd dann löaren sich die schlummernden Eigenthümlichkeiten des Herrn Woodco r doch erst ans geeignetem Bodev am Königshofe von Stuttgart zu volle? Vl.ithe entfaltet baben. o:),voa Soldaten me.',r. Die Nachricht., däß in Deutschland die zweijährige Dienstzeit eingeführt wttde ioll, hestätigr, sich, , doch werden b'.H zur Durchführung des Ei Schlusses n ch einige Jahre verstreichen, da die Vorbereitungen eines solch m Schrittes Zeik kosten. Jedoch geht man nicht W, wer.n man annimmt, daß diemaß czeteuden Kreise sich zu der Neuerung an ren Gründen entschlossen hadcn welche die Freisinnigen And Demokraten seit Jahren betönten' i-'-'. ' m ; Das Ziel, um dKniwillsn ,Man sichzur Einführung der zweliahri?N Dleast zeit entick lösten hat, ist eine Verwehrung der verfügbaren militärischen Mcnnschasten überhaupt, eine Vermkh ru.:g der Slreitkrä'te, und diese?' Z' kl läßt sich nur erreichen, indem man dc s jährliche Rekcutencontingent erhöbt. Das ist d:e Scharnhorst'sche Idee vom 'Mt in Waffen-; bei der gegenwarti' gen Vevölkeluagszahl würde man dadurch zu einem , stehenden Heere von 70i),W0 Mann kommen. ,. Ausrüstung und Unterhaltung übersteigt zur Zeit tie Kräfte des, deutschen Reichs bedeuten). Es ist deshalb anzunehmen, daß man vorlanna nur an eine .isiproccut tige Verstärkung der sährlichen Rekrutenii?er oenlt. ÄuÄ hrerinit waren beträchtliche Mehrkosten verlnüpst. Der Grun).sür diese Neuerung ist ein rein i militärischer. Selbst diejcnivs f j. ,-'.: ? . " , i "" I gen, weine einer längeren len,t;eit inker den 'adnen den Vorzug geben.
.cnnen ö,e Erieunlun: gewonnen yaven, ?aß die ÄiüÄsicht auf die größere Zahl ,oä) sibwercr wiege, als die Rücksicht im die bessere Ausbildung. Die neue..'en Kriege ind Massenkriege, förmliche Lölterkriege. ES muß Vorsorge dafür zeirosfen werden, daß im Verlauf des Krieges immer neue Mannschaften ein titlt werden können, und es liegt auf ber Hand, daß e4 von höchstem Werthe ist. spicke Reserve heranzuziehen, die im miliräriicten- Dienst, nicht völlkg un irfahrel, und. ssnder mtt der Waffe um'zUgen v?rstedkn.
Rudolf BirchowS 'Rudolf Vjrch?w wurde am 13. Oc keber 1821 zu Zch'.velbein in Pommern geboren." SekNNebzigster Geburtstag wurde deshalb kürzl'.ch in Berlin als ein Ehrentag 'ür d;: W'st'enschast und deutschen Freisinn glänzend gefeiert. Virchow ist ein Keuticher Mann ans einem Gune. Schlickt in seinem Auf. treten, jedem äußeren Vomp abhold. hat er in der Wissenschaft durch die Macht des Worteö und deZ GedankenZ weit über die Grenzen der eimlisirtea Welt gewirkt. Der Vegrisi der Wiiseaschalt war sür ihn allumsaisend. In der Med'izin allein, wa bahnbrechend Entdeckungen aus dem Gebiete , dtt .KrankheitSlehe gemacht '(wir erinnern an seine Theorie von der Krankheit als .der veränderten Zelle , fand se':n Geist nicht Genüge. Hervorragendes leistete er in der Urgeschichte des Me.l. schengeschlechts. so betreffs der PfahZbauien, der Schadelmessungen der ver. fchi:denen ausgestorbenen und noch lebenden Völker; der traurigen Erschnnung des Weberelends in Schlesien. Hungertqphus genannt, des Aussage u. s. w. Doch hieße es Virchows Bedeutung oöllia verkennen, wenn man seine wis senschaflliche Thätigkeit einseitig hervor böbe. Ein hervorragender Zuz des Mannes ist sein aus's Praktische, auf's lebend, qe Leben aerichteter Zinn. Wie er nicht eher ruht, als bis er selbst ges?h?n. an Ort und Stelle selbst studirt hat. so treibt es ihn. jede Entdeckung zum Wohle der Gesammtheit sofort anzuwenden und in's Vraktische zu über tragen. Daher seine umfasienden Arbnten auf dem Gebiete der öffentliche Ge iundheitsvflege. der Einrichtung von Lazaretbbaracken. Kanalisation, soliden, luftigen und vor Allem gut verwalteten Krankenbäusexn u. s. w. Mitten hinein, gestellt in ein großes Eommunalwesen, wie die rapid wachsende Reichshauvt stadt Berlin, mußte er hier ein reiches Feld seiner Thätigkeit sinden. Und in der Tbai hat er hier lane. Jahre als Vorsteher der Stadtverordneten, diesem Kongreß eines kleinen Staates, unermüdlich in diesem Sinne gewirkt. Damit. finden, wir zugleich den Uebergang zur öffentlichen Thätigkeit dieses außerordentliche Mannes. Von der Ueber ze-kaun?.. daß die Wisienschast und ibre Ledre frei sein müsse, schwang 'er sich bald zu allgemein freisinnigen An schauungen emvor. die ihn 1849 nöthigten. den Verkiner Lehrstuhl mit W.ür bur? m vertausch n. Was er einmal sür Recht erkannt, daran hielt er mit unerschütterlich?? Treue fest.' Bismarcks Erfolge konnten Virchow weder 180 noch 1870 veranlassen, mit der Fort schrittZparkei zu brechen. Ebenso treu hielt die Stadt Berlin zu ihm. und wählte ihn von Zession zu Session in das nvaeorsnetenvaus und a ven Reichstag. Für die Rechte der Univer sikät Berlin trat er mannhaft ein, als Vismarck dieser seinen Leibarzt Schweninaer. der von München relegirt war, als ordentlichen Vrysessor octroyirte. Trotz all' Dieter zeitraubenden und am reibenden politischen Tbätiakeit blieb er seinem akademischen' Lehrberuf, treu) Bereits gestern haben ihn seine Politik lchen Freunde und tu tadt Berlin letztere durch Verlegung des Ehren bürgerrechts ausgezeichnct. sZitt ayr nne Socialistengesetz, Am 1. Octobsr war ein Jahr ver striche feit Aufhebung des Socialisten Gesetzes in Deutschland. Die Berliner Voikszeuung", das Organ der bürge?' lichen Demokratie und Gegnerin der Socialdemokraten, enthielt am James tage der Aufhebung einen demerk.ms werthen ?lrtikel aus aoelchem folgeuve Satze besonderes Jnttt esse haben: , Run ,st ein Janr vergangen uns man kann sich Rechenschaft gchen von em Deutschland ohne Socialistengesetz. Nichts, auch mcht dasarnngste von all den unheimlichen Prophezeiungen der Patrone bes ,Sö'cialistknaeseßes) ist, einz! getroffen. Keine Attentate, keine Put' sehe, keine stürmischen Straßenscenen, leine V.'eßexcesse! - - -Im Gegentheil. Wenn innerhalb der socialdemokratischen Bewegung es jemals ein ruhiges Jahr, gegeven bat. so ist eS daslttzte gewesen. Niemals trat die i Socialdemokratie ' weniger lärmend an die Osfcntlichkeii. niemals sind ihre Verfümmlangett geordneter verlang fen. niemals hätte ihre Presse sich so gemäßigt verhalten. . Ja. im Gebrauch des Vereinsrechtes traten nicht einmal jene Ueberschreittntgen , ein, die selbst wir im vzrigen Ja'are noch für wahr schc'nlich b e'.tcn. Allerdinzs haben geradc die legten Wochen erregre' Ver- . ' ' " V 1 " ' j :' ,' r pmiungen zn verzetchnen geyavi, aver sie sind weder "Äver ,j)legesetztlchen Grenzen- hinausgegangen, och waren sie. sonst geeigntt. izie, .AÜgemeiaheU'zv. beunruhigen. . : ,G f 1 1 f Vielmehr, bat sich am Sozialistenge 0 die keilende Kraft der - Freiheit ers . ?;;!' !':"!: r' S t ii -L - i! 7H.V" " wienn. Der Sozialdeinokratie wurde .auf 'derelnenSÄte' der ewig reizende ' Stachel des " Au s n eh neg e 'e tz e s g k n o n, m f v stad'aafherän8 For:e!li:vickelung die geiunde Lust der Bcwegunzsfreike'tt zugeführt. In dieDrPrelheit'"MnM volle n -E n t'ultun ge langen, deren Auslrag nicht blos für die sogenannte 'bür gerliche" Gesellschaft, sondern auch sör die ' Socialdemokratie vom " höchsten Werthe iä. ! , Wir zweifeln nicht,' daß aus dem Kampf der Alten" und der .Junten", der revolutionären und der : resoriNalorisckien ÄÜchrnng des phankaiti)d;e:i rauinens und rer praktischen Arbeit, die ?lllen-? schließlich siegreich hervorgehen werden,' daß aber'm diesem . ' '":;:!;!;.,... ..;!, zlauivke lelber die .Ällea" immer lbi sonnener, praktischer uid maßvoller
mer)en. Die . Sozialdemolraue wtrs sich immer mehr von dengewaltthatigen, zügellosen Elementen reinigen und lmmer mebr in ihrer Wirksamkeit auf nahe gelegcne, mit den vorhandenen Rechts-, und Machtmitteln erreichbare Ziele beschränken. Damit wird sie von stlber 'in engere Nachbarichast zu den bürgerlichen demokratischen Parteien trete und an Stelle der gehässigen Bekämyfung wird ein sreundnachbarlicheS Wohlwollen Platz greifen. Herr von Vollmar befindet sich schön ans diesem Wege. . Aber auch die , anderen hervor ragenden Führer dürften sich bald fragen. ob ihnen die Herren Biester, Wildbergec, Werner, oder Männer wie Payer. H:rnenina, Munckel näher stehen".
vom Jiilandk. Bischof Eoleman von det EplZcopaZ'Diöwe in Delawark ba! soeben eine Wtägige Neuttour zu Fuß durch Maryland und Virgmia beende:. Er hat 375 Meilen mar'ch'.rt. ;3eftt.tn(i r D t u t ch 1 1 Tag, Aber es war' noch mehr wie das ; e? war deutsch 'amerikanischer Tag. Der typische Deutsche ist ein vorzüzlü cher Amerikaners, .Washington Post'. . . E d t s o n s neue st e E r k i n d u n g beste'at dann., durch Drähte, welche ter den Schienen liegen. Elektricität als Motor verwendbar, zu machen Das neue System soll weit billiger, als Äa belbahnen. und um etwa ein Drittel billiger, als das Trollv'Zystem und weit weniger gefährlich, als dieses. sein. , - ' Lu cy McElnre. das hüb' sche West'Virginta'-Mädel, welches we i f. j . ,n i. szen zeireoes einer conozcyeini'' Brennerei verhaftet worden ist, hat.wik sich fetzt herausstellt. Whisky im Werthe von mehr als $5000 innerhalb der letzten beiden Jahre verkauft. Das Mädchen wurde einhundert Meilen zu Pferde verfolgt, ehe es gefangen wurde. Gouv. Hoveiz von Jndiana. Gen. Lew Wallace und Senator Vooo hees sind Mitglieder einer Gesellschaft, welche im nächsten Monat von Jndianapolis nach Mexiko abreist, um einigt Wochen dort zu verleben, ie erwar ten. vom Gesandten Ryän. welcher mi Gouv. Hovey zu einer Zeit im Eongreß war, zu einem Stiergefecht geführt zu werden, u id au? der Rückkear werden sie einige Schkachtfelderbn 'Süden bfr suchen. . - G o u v. B o i e s von Iowa hielt kürzltch in Iowa Eitu vor einet großen Volksversam.ttldlnz. in der sich viele Schüler des dortigen Eollege betanden. erne Wahlrede, die er mit der ernsten Mahnung an die jungen Lente einleitete, sich durch eigenes Nachdenken und gründliches Studium Aufklärung über die politischen und volkswirtb schaftlichen Fragen zu verschaffen und dädurch für ihre künftige Wirksamkeil im ö'fe.'.tlichen Leben vorzubereiten. Sie sollten bestrebt fein, sich ein eigenes Urtheil über politische Dinge zu bilden, denn daß der, Vater Republikaner oder Demokrat gewesen, könne für-den Sohu kein hinreichender Grund sein, sich der selben Partei anzuschließen. Ein freudiges Wixderse hen wurde jüngst einem Vater und sei n-m Kinde nach zwanzigjähriger Trennung befckeert. Jdä. Funk wurde vor' 2i Jahren in Vtrgmuf Jll., geboren, wo ihr. als sie erst zwei Jahre alt war. die Mutter durch den Tod entrissen wurde. Letztere hatte sich gegen den Willen ihrer Eltern verheirathet ge habt, die aber nun das Enkelkind an Kindesst itt anzunehmen wünschten. Doch der Va'er- war dagegen und gab sein Kind eiAer ! befreundeten Familie in Pfleg?, der es jedoch sehr bald auf ge h.'itnnißvalle Wei'e .geraubt wurde, was nct irlich das Werk des Großva tcrs g 'weien war. Alle Anstrengungen s.'s Vaters, den Aufenthalt seines Kiw öes auZzukundfchaften, waren vergeb lick; er verlor im Liufe der Jahre alle Hoffnnng. es je W ederzusehen. Dem Kinde wurde ded. Name der' Grsßeliern -z- Banca gegeben und nie wurde ihm verratken, daß sein Vater noch am Leben seU Er! vörelniqen'Wochener fuhr durch reinen Zuiall die zu einer holten Jungfrau emporgewachsene Jda, )aß ihr Vaier noch lebe und in Schell Estn, M o., w ohn e. S ie schrieb so fort an ihn. erhielt sehr schnell Antwort und m ichte Lch dann ,ohnWe)tereSchufIden Weg. ihm in die Arme zu eilen.. , , E i ne ro m ä n inch e'G esch ichte hat sich in Fommrv!lle, Masi.'zugeträgen. . Frl. Kate E. Norcoiz war mit )em Vandlungsrei'enoen l. H. Rol lins von - Broöklan verlobt und sollte demnächst in den Stand der Ehe treten, Vor einigen Wochen zog sie sich jedoch eine heftige Erkältung zu. die schnell in Lurgeiientzündung ausartete. Ihr Zustand wurde gefährlich- und der Arzt gab, alle. Hosmunz,, auf, ihre Genesung " . -. ' W' f u "-- iv "'i, f ant. m ,ir.ren .vjuniaj wurde der B räutigäm ' und- ein G eistlicher ' herbeienifciiiiüd die'! JXrauü'ilv-lJolI.iögeit Dann dictirte die junge Frau in Gegen wart des ö:e nlichen. ih esArstes,,und einer Wärterin ihr Teuament und setzte ' . r . , " ' . .; L -- - ' i :.-t "..' -. Mir iener .ano uyre ;'canlcnsunrericrrlZk daru ;t-r., Den großen Ihe:l des.un g '.fähr VX ,0")i) betragenden Vermö gens erkalt der zun.-e : Wtttwer, der Rest gebt an d e A'ademie in Ekarles. ton. Me.. wo Frl. Norcoß ihren Zom meraufentbzlt zu nehmen gewohnt war. an) wo ne aua, ollms kennen gelernt t ' Vi '' ' ' ' ii.'1 ' ! J1 c ;: ' -1 r i. ' i" hittt -venijeTac-baraulo&.br; mt'chlossene junge Frau d!e Augen.' 't' DlnÄNÄ t ern tß. m e $lb t e r. Wi dtig eit n ckit : unterschätzt werden i;f a it tiir ; r g ,;: 'lüa 6 r j es et n I i cö"' 6 a ;'' u r" Ainahring kommen. Es soll nämlich Zins directe Damo'erlinie zwischen New 'ork. be;w. den größeren'. Häfen der Ver. Staaten und Brasilien hergestellt w-rden. Der Vlan ist nicht neu, aber es :ra!en seiner Verwirklichung bestänli Sck merigkeiken enlgrgen, die jetzt ü der l?nn denk' z u ,? sein sche m enMA n der vitze oe- llnternebmens stehen der B.mkvrä dent unö Kaffeehändler De Jinuiinflta Jvfrn de Sonza , Lima in Rio de otKiro als Finanzmann und A. H. De VauZa Eoelho. Eigenthumer des Vl-attes Brazil E Os Estandos Ilnioos? als technischer Leiter. Die in der Bildung begrisiene Gesellschaft wird den Bei rieb 'mit ' fünf meuea eisernen
uns acyt yolzernen Vampsern eröffnen und. wie es heißt, zu Anfang des ! nächsten Zahces mit dem Bau der Fahrzeuge, Docks und Piers in New Aork und Rio de Janeiro beginnen. Die eisernen Damzfer werden zuerst gebaut und nach Vollendung sofort in
TStfafr gestellt. . Ein Fal l un glaubliche! Herzlosigkeit eines Elterupaares ist durch den Einwunberungscommissär in Boston zur Kenntniß der Schatzamts beHorden in 'Washington gebracht wor' den. In Boston lang-? kürzlich eine Frau mit vier Kindern ohne alle Mit' tel von England an. . Der Vater der Kinder weit! seil fünf Jahren in Massachuietls und hat sich um das Schicksal semr Familie nicht mehr gekümmert, seitdem er sie in England verlassen hat, wo sie durch öffentliche Wohlthätigkeit erhalten wurde. Der Einwanderungscommisfir wollte die Frau und Kinder nicht eher lanyen lasten, als bis Bürg' fchast dafür gestellt wurde, daß die Fa milie nicht auch hier dem Gettiernwefen zur Last falle. Es wurde beschlossen, die fünf Ankömmlinge wieder zurückzuschicken, doch war iaz.oi'chen die Mutter der Kinder verschwunden und hatte diese zurückgelassen. Da der Bater sich weigerte, die Kinder nach England zu begleiten, obwohl ihm unentgeltliche Fahrt Zugesichert wurde, so hzt der Einmanderungscommissär mit Zusttm nung des' Schatzamts-Departement die linder einem städtischen Waisenhause ibergeven. bis es gelungen ist, die Mut ec wieder zu finden oder die Kinder inkcr sicherem Gelcit nach England zunck zuschicken. , . " Senator W o l c o t t von Co. lorado bietet feinen ganzen Einfluß auf, um die Erneanun i T. M. Patter sonS von Denver zum Zwifchenftaat lichen Hand.'lscommissär" durchzusetzen. Er oeyanp:ek, van jeoer senaior wer . " t. i ii tl icy vom yunoerlsten angengraoe w Palteron eintritt. Einer der größren Hopfen bauer an der Pacisicküste hat auf einem Acker von 816 Furchen S,o9Ä Pfund Höpfcn gewonnen. Ein durchschnitticher. Ertrag von 10)0 Psund per Zlker wird für e.negute Ernte ge hallen. u aj ädriger Ab w c f t n s teil von seiner Heimat h ia Lansford. a., keh.te John Blllingsby vor tmv gen Tagen dorthin zurück. Als er den Ort izrlleß. war Zt. Louis fein Reiseziel, wo er ol Maurer Mchäsktgung jtti'd. dabei aber vom Sonnenstich ge troifen wurde. Mit seiner Wieder geuesung hatte der unglückliche fem Gedächtniß' verloken; er konnte sich ponüo mcht m hr erinnern, was ihm vor der Zeit im Leben begegnet und wo staue. Heimath' war. .Im Jahre Z8L0 siedelte er nach Tenver über und dort stellte sich t r.iich bei ihm gernj plötzlich ?a Gc:äch.iriß wieder ein. r. Teutsche Localnachrtchtkn. Königreich Bai ern. Die Feier des 700jährizen Jubi läums der Heiligsprechung des BischoiS Otto l.. welche auf kirchliche Feste bi schränkt bleibt, iand in Bamberg vom 27. bis 30. September statt. Haust' festlag war der 30. September, an welchem eine große Procefsion stattfand, an der sich zahlreiche BiZchZfe bethe'.lig' ten. Wegen mehrfacher Betrügereien wurde der Bankier Anton Ulrich in Passau zu neun Monaten Gefängmß und t$QO Mark Geldstrafe verurtheilt, sowie zum Verluste der Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahre. n einem Anfall von Geistesstörung . suchte und fand d-e Gattin des Besitzers Drescher des Gasthauses .Am See, in Schwer, see den Tod in den 'Wellen des Schlier see. Der Raubmord an Josef und Maria Birnkammer in Münchsdorf bei Altfraunhoien in. der Rächt des '10. August l. I. verübten nicht die in Haft genommenen Strolche Spanner von Gunthöring ,und Albrecht von Strauding, sondern der' eigne Pflegesohn der irnkammörschen Eheleute, welcher bereits in Hast genommen wurde und ein Geständniß abgelegt bat. Zur Strafe für einen Fehler in einer schrift lichen Schularbeit schlug der in der Münchauracher Schule anwesende zeist lic5e Lokalschulinspektor.i Dekan . des Münch Auracher Sprengels, ein 10jähriges Mädchen hiesiger , Eltern in Anwesenheit der . gesammten Schule s Mädchen und - Knaben) mit - einem Stick auf den entblößten Körper. Das Mädchen, welches aus Scham vergeblich versucht hatte," den Körper mit den Röcken zu bedecken, .erklärte auf dem Heimwege den Mitschülern, welche , ob der erlittenen straff ysanten. - ins Wasser gehen zu wollen. Thatsächlich fand man die Leiche des ' Mädchens am mierlieutenant Gramich des '2' Feld Artillerie. Regiments in Fürth hat sich erschossen. Welche Anziehuggskrafk auch heute noch die bayrischen Kon:g.s? schlösse V . h abe n. beweist der massenha-te Besuch derselben. Z o dürfte sich die Zahl der Besucherde Schlosses NeuSchwanstein pro 1891 auk lC.OoO , stellen. Die Roth über die oberfränki'chen Webern ' gestaltet , sich , heer ' größer als fönst. ES mangelt den Webern die Arbeit. und dieOöhne für ÄrbettUei tung sind sehr niedrig, so dasi es kaum für die dringendsten Bedürsnisse aus' ke,cht. Die armen Leute gehen einen schlimmen - Winter' entgegen. Bei Besteigung , der , Höfsats spitze. ,v eines iZW Meter: hohen, fehr gefährlichen Berges, stürzke der Eommis in der Joh.: Bichteler'schen Eisenhandlung' in Kem pten, Karl Albert M üller . aus Tuttlingen, der älteste Sohn sehr verznZgender . Eisenhändlersebeleute ' da 'elbstab.Äbltt ntg'reiH' Die Leiche des vermißten Regierung swpisten Letsch in Ludwigsburg würde im , Rechen der Grossingersheimer Müble aufge?unden. Das SchillerhauS in Marbach erfreut sich derzeit eines starken Besuches. Das Ein schreibealbum weist in den letzten drei Monaten 1083 Einträge auf. Die Gesammtzahl der Besucher wird -etwa L50 betragen. Der längere Zeit verschwundene geisteskranke Prof. Dr. Rörd.uger von Plattenhardt hat sich bei seinen Anaehöriaen wieder eingefun
lvigenu -tag im t volle SO Jahre, Pfarrer der Kirchenge, nam . wies noch eive. Anzahl, blutun. meinde Lustdorf und trat Ende des terlautener Striemen aus. Der Pre. lekteren abres von dem , lmt, iurüi
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ven. Ur har stey mehrere Wocyen vei einem Bauern zu Bernhausen auf den Feldern versteckt gehalten. . Die Stadtverwaltung in Ulm beabsichtigt, die bedeutenden Wasserkräste der Jller ind Donau für elekrische Kraftübertra., zung zu verwerthen . Pro ß herz ogt humBaben. . f In Dettingen 5?reuzwirth Lambert Hamm. f In Emmishofen Statthalter Ignatz Eigenmann. f In Engen Bezirksarzt Dr. Karl Hierlinger. f Au seinem Gute in , Unteribenthal der wirkl. Geheimrath Frhr. Adolf von Marschall. In Jnstetten machte der L0jährige kath. Pfarrer von Lottstetten einen Selbstmordversuch, UN dessen Job gen er inzwischen gestorben ist. f Der
yauptlehrer und Ortöschulinspector Ludw) Wentz in Konstanz. Ferner der K unsthändler Friedrich Schmidt. fJm Altweiler (Elsaß), wo er sich zur Kur aushielt. der älteste. Ehef des weltberühmten Hauses, Bassermann und ' Herschel , aus Mannheim. s- Houptlehrer Joseph Fetschervon Rast in Nollinzen. wo er Heilung von einem schweren Leiden suchte, In Niederfchopfheim fand die Enthüllünzsfeier des Gedenksteins für.die Gefallenen und die Soldaten der Gemeinde Nieder schopsheim auö den Jahren 187071 statt. 2'i Vereine mit Fahnen in der Stärke von über 900 Mitgliedern waren erschienen. In Linz wurde der Metz ger Schmid, während er auf dem Acker mit Pflügen beschäftigt, war, vom Schlage getroffen und war sofort todt. Ter Ijäbrige Landwirth Wendelin Sieber in Groß-Schönach fiel beim O bst pflücken vom Baum und erlitt so schwere Verletzungen, daß er nach we nigen Minuten starbt M eck l en bürg. Die Auswanderung aus MecklenburgSchwerin stellt sich für die Zeit von Anfang res Jahres bis Ende Juli auf ml, für Juli allein auf 73 Personen; in Mecklenburg Strelitz für erstere Periode auf 134. für Juli auf4 Perso. nen. Nach fast vollständig beendeter .Ernte stellt sich jetzt immer mehr her aus, daß der Schaden, den das ungün stige Wetter in der ersten Hälfte des August verursachte, zwar ziemlich beträchtlich. doch lange nicht sogr,oß ist, wie man anfangs befürchtete. Der Er trag an Roggen wird auf Mittelernte, an Weizen, Hafer und Gerste aber auf eine sehr gute Mittelernte abgeschätzt. Ein Feuer, das auf dem Boden des Nalhhau'es in Neustrelitz ausbrach, hat daselbst werthvolle Actien vernichtet und das Gebäade derart beschädigt, daß der erste Siock abgetragen werden muß.Braunschweig. Anhalt.' L i p p e. Der Kaufmann Johannes Brettsauer in. Braunschwetg' unterhielt mit der Tingeltäugelsängerin' Helene Heim aus Berlin, welche hier im -Locale von Elauditz allabendlich auftrat, ein intirnes LiebesverhaltlllN. . Der Widerstand der Eltern des jungen, Mannes gegen eine Verheirathung desselben hat nun ein tragisches Ende des Liebesver hältnisses herbeigeführt: , dieser. Tage sano man in der Wohnung der Zangerin diese und ihren Geliebten mit durch schossener Brust als Leichen. Die eleiiniche Beleuchtung der Straße in Blankenburg wird am 1. October beglnnen. In EmUnghausen hat sich der Hofbesitzer I. K. Hoppe in einem Änsau von Vchwermuttz ertran't, nach dem et, zuvor einen Selbstmordversuch mittels HalsabichnelsenS gemacht hatte. Die feierliche Enthüllung deS Wil yelm MuuerDenkinals in Dezzau fand lm 30. September statt. Schwei. f In Muri Herr Buchdrucker. I B. Keller. Der Verstorbene, gebürtig von. Szrmenstorf. etablirte sich rn Mu Anfang der !S50er Jahre uni über nzhm die Lesung des .Bolen für Ber und Thal. Ueber den Stasi der- Kulturen wird aus Zizers gk' schrieben: Die Weinlese wird dieses Jahr eine überaus geringe werden. In Revieren von 10 bis 11 Mann schnitz (1000 bis 1100 Klarer Maag haltend) tvirv ..mzn lezchl Trauben iy eine ; Taufe drinaen. . im die ltU Kariesie! ernte ' wird vo raä s ficht li ch auch nicht ergiebig ausfallen. 7 Verich?eden:n Blät tern zuio l q e hat sich Geme'nderzthsschreiber W. p. von St. Maczretben aus dem Staube ge mach:.. Grund zur Entfernung: (5on trählcuaz eines, Änlehens "von -100 gr. bei der Sparkasse St.' Margarethen auf Rechnung , der katholischen Schul verwaltun; und die Unmöglichkeit, den im eigenen Nutzen verwendeten Betrag wieder zu ersetzen. f In St. Gallen .Pfarrer Johannes .Wartenweiler. ge. bärtig von ttenzenau (Neukirch). Der Verstorbene war von, 1831 bis 1831. UM den Rest seines Lebens im Ruhe? stand ' m St. Gallen zuzubringend f In Walkrlngen Pfarrer A. Rüti. meycr. Der Verstorbene 'war ein vok-' züzlicher: Nanzelredner und "gewissen-' kafter Seelsorger; auch als Ornitholog war er geschayt. Mit dem Ertrag der Neben im Wallis steht eS schlimm , Die diesjährige Beinernte im Kanton wird blos ein Viertel bis em Drittel des sonstigen DurchschnitlsertrageS liefern,, Es bedeutet dieses einen Ausfall von 4 bis 5 Millionen Franken. Der Staatsrath hat die Errichtung einer theoretischen und. praktischen landwirth. schaftlichen SÄ'.'.le in Econe beschlossen: den Beitrag für die .Abgebrannten in Saxon hat er 'auf 500 Fr. erhöht. Letzthin fanden Arbeiter bei den AuS grabunzen an der Stelle des ehemali. gen Tempels Jupiters auf dem St. Bernhard eine sebr gut erhaltene Bron zestatue vom Gott der Götter. Diese fem gearbeitete Statue ist 40 Cm. hoch. Gleichzeitig wurden noch einige Medaillons und ein bronzener Löwe auögegraden von 10 Cm. Höhe, ebenfalls Don bemerkenswerther Arbeit. Die Fundstücke geh S r en d e m Kl oft er S t. B ern. bd.' O. " Das Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin.daß H. Schmedel s BurNen die besten sind. 423 Virginia Ave. Pfeifen, Cigarrcnspihcn etc. bei Ww. Mucho, No. 1!)9 Ost Washington Str.
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Eiseubahtt-Tabelle
Attknnst lind AdZanA der verschiedenen Elfen bahnzüge im Union Dep5tInr:anarZiS. Vandalia. Abgang Mtzug ... 7 :v) tm ... Il WVm ... I M Rm ... 4 w Am ... 7 00 Tan ...II m flm ert-reu Erpreß Accomodation . . ... Exxref; Ervrclk Ankunft Expreß . . SW Am 4 15 Pm fcryn i; , Accoznodation Erpreß ....... Schnellzug Accomadatron l m Bm LT'm , 5, L0 V,u , 7 47. Nm ölcveland, Cincinnati, Chicago und Ct. Louis. Indianapolis nd Cleveland Division. - Abgang Erpreß 6 30 l'm cfpreß Expreß Limited Expreß. . . . Expreß Ankunft Expreß Expreß Limited Expreß:... 9 35 Vm ....114,Pm ... 3 20Nm .... 43Nm . .. 7 00' ...n 10 ITrn ....11 55 m Expreß Exprez; WRm .10 50Nm et. LouiS Division. Abgang Expreß Limited Expreß Expreß 7 30 Pm 12 M Am 5 20 Nm .......WK5Nm Expreß, täglich . . Ankunft Expreß täglich Expreß Limited Expreß. . Expreß. 3 20 Vm 9 25Srn 2 55 Vm 20Vm Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug '.. 3 55 Vm Äccomodation täglich 7rm .- Accornodation 10 r5 Vm . Postzug 2WNm Accomod. snur Sonntags), kz Nm Accomodatlsn .0 4" I!m Ankunft- Aushville Accomodation.10 W Pm Postzug - 1 1 m m Jnd'pls Ace. (nur Sonnt.).I2 W Nm Äccomodation KAi Rm Äccomodation 10 45 u Schnellzug 12 IS Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Äccomodation 7 19 Vm (Schneu.Post ui vivi Lasavette Accomadation 5I5 9irn Schnellzuq ...K 1230Sm Ankunft Schnellzug 20 Vm Lafayette Äccomodation . . . 1 43 Vm Cchnellpost 2 M Nm Äccomodation 6 IS SB . Pcoria Division westlich. Abgang Erpreß.. 7 45 Vm Erpreß... ..IZMNm Danville Äccomodation 5 M Nm , Expreß.. . 1052 Nm Ankunft Expreß'. 1 15 Pm Danville Äccomodation. ... 10 40 m Erprcb .... 2 40 Nm Expreß M Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 3 37, Vm Äccomodation ,. 5 30 Vm .Expreß 3 05 Nm Ankunft Expreß ll 45 Vm Aeeomodation 9 00 Vm Expreß..... Z0 30Nm Lake Eric und Western. Abgang Expreß ... 7 15 Vm Erpreß , 120Nm Erpreß..... ... 7 00Nm 1 Schnell.Erpreß 11 10 Nm AnkunftSchnell.Expreß 3WVm Expreß . , ....I0.!0Vm Erpreß 2 50 Nm Erpreß 2)Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 45 Vm Eolumbus Äccomodation.. . 9 00 Vm Erpreß .... . . . ... . 3 00 Nm Nlchmond Äccomodation, . . 4 M Nm , Expreß .-. ....' i i,;. 5 30 ,Nm'S Ankunft Nichmond Äccomodation 9 l Vm Schnellzug ; 1 1 40 Vm Erpreß 12 50 Nm Attomodation 3 45Nm Erpreß 50Nm Expreß... 9 W Nm Chicago Division dla Kclomo. Abganq Expreß 11 W Vm Expreß.. ...11 30 Nm Ankunft Erpreß 3 30 Vm Expreß 3 45 Nm LcuiZville Division. Abgang Erpreß ; . . ......... . 3 40 Vrn Lomsville Äccomodation.. . 8 A) Vm Schnellzug. 3 55 3lm Äccomodation 4 31 Nm Ankunft-Accomodation ......... 10 25 Vm Schnellzug II 00 Vm .. . Äccomodation t . ., .., B1.ri 00 Nm Spczial iäglii'iWO 50 Ärn Cincinnati, Hamilton und, Indianapolis. Abgang Erpreß ............... 3 55 Vm Cincinnati Accomodotion . . 10 45 Vm Erpreß ..' 3 00NmExpreß 3 30Nm , Expreß LO Nm Ankunft Äccomodation 9 15 Vm Expreß. 11 15 Vm .. f. ,.U., -immn:. ..KUinl.'i'ini: iÜ,ii!M!'ti,!'!!''-: T i "ü'ici-.. :i 1 rv P.M:""i(f ,:.. . " :! ixpres .ju ; Vttn Expreß ... ............ 12 '35 Vm "... , i ' ii: i!" I M iiiüi-ii1 -"' ' Abgang Erpreß 7 30 Vm VincenncS Äccomodation.. . 4 lONm Ankunft V incennes Accomvdationt 1 00 Nm ,Sxpreß .... .. . 5 05 Nm Cincinnati, Wabash und Michiga'n. f Abgang Erpreß . . . . Z Expreß Expreß Ankunft Erpreß..... .... ;ß 30 Vm i j:. ,11. ;45 Vm ,:' . ti 4 1 5!in ...11 10 T'm Ervrek vttmfikJ 5 00 Äm . -C erpreß il'l. I-. 1 i'IO' .50 :Sim:.i Indianapolis, Dccatur - und Western. Abgang Expreß , - . ... . . 8 30 Vm Accomo.dation ... 4 20 Nm -,' Schnell-Erpreßl NOONm QrMl.Mi rr. . ..wo ww Ö -W VH.44 !l ' ;,: Äccomodation ,itt. 10 10 t?m."'j ;:' . 'Exrreßd I. t . . , 4 45' Vm''1'61' LöuiSville, New Albany und Chicago. v:i" -in f ... i.r 7 :& 7 1 i? 5T Vi rt j. i. & ( 'S - """H ttv ,.s ,.,.:i:fri2'40m ii ".. ,', crrprcg .......... .......1 1 Xtn 4:A Monon Äccomodation ;5 20 Nm Ankunft Expreß V: 25 Vm Monon Accomodatlvn ..... 1 0 40 Vm Expreß.., 3 20 Nm ?.kM ! yw I. Mn, nB hf Jnhu A. : ,ni Gdn m.l rii.v,N. .l k für a. Kflrr, IM y tli.jr l4it tilnk iuh, but . . e'k x". hw 1 r.r fron ffr t ' AI '.my ai tlie iirt, m4 mu4rm .. f . on. M lh wir, til (. I )rt f Vrarri. ., tt et.nnuruc. t kutu, , mtt .ur nnt..-r .iMkr. nwmiti .tiK t : b (. AU im n.. Orrt 17 MUfc Lr rrr nrifT. W trl wi, Amihhkf ,.,?..,.x. KAtl.V, mittu UhrnpL rkUtHlLkM IkVR. M.1nwtii, kiugi .w.,- i-wktvax, iV :
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