Indiana Tribüne, Volume 15, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1891 — Page 1

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Editorielles. Die Politik hat den Zweck, dessere Dafeinsbedingungen - für den Menschen zu schaffen. Notabene, das ist der ideale Zweck derselben, ihrMirklicher Zweck speziell nach amerikanischem Brauch ist freilich längst , ein anderer geworden. Wie in vielen Dingen, so bestehen auch in Bezug auf das, was nothig ist zur Schaffung bessercr Dafeinsbedingungen verschiedene Ansichten. Diese Verschiedenheit der Anschauung entspringt verschiedenen Ursachen. 3n beschränktem Maße entspringt sie dem besseren oder geringeren Verständniß und der besseren oder geringeren Einsicht, in den meisten Fällen lauft sie parallel mit der Verschiedenheit der gesellschaftlichen Stellung und der Art des Erwerbes. Eine Folge der Verschiedenheit dieser Anschauung ist die Bildung politischer Parteien. Der ideale Zweck jeder politischen Partei ist demnach der, Maßnahmen zu fördern. Grundsähe zu verbreiten, welche bessere Zustände herbeiführen sollen. Erfüllen nun unsere beiden HauptParteien diesen Zweck in auch nur bescheidenstem Maße ? Man wir diese Frage schwerlich mit Ja beantworten können. Von der Temperenzfrage, welche doch immer nur als. eine Ncbenfragc angesehen werden kann, und welche nur unter gewissen Umständen und Verhältniffcn eine Rolle spielen kaun, abgefe hen, müßten wir in derThat keine einzige Frage, kein einziges Prinzip von Bedeutung, das heute unsere politischen Hauptparteien bewegt, und das die Tendenz in sich, trägt, dem idealen Zweck der Politik Genüge zu leisten. Eine wirthschaftliche Frage ist allerdings die Tarissrage, aber insofern es darauf ankommt, bessere Daseinsbe dingungen zu schaffen, ist diese Frage bloß für eine Klaffe von Bedeutung. Anders wäre dies vielleicht, wenn wir Lebensmittel ilnportiren müßten. Da dies .aber nicht der Fall ist, da der Zoll die nothwendigen Bedürfnisse der Masse des Volkes fast gar nicht berührt und da die Zeit, zu welcher man den Schuhzoll noch für eine Nothwendigkett zum Aufbau der Industrie erklaren konnte, vorbei ist, da außerdem das sich immer mehr entwickelnde System der Trusts die Wirkung der Konkurrenz neutralisirt, so ist die Frage für die Masse des Volkes beinahe ganz bedeutungslos geworden. Was ist aber nun sonst da, welches die beiden gegenwärtig maßgenoeu politischen Parteien unterscheidet ? Nichts. Wohl aber haben beide Parteien das gemein, daß sie vollständig Unter dem Einfiusse des Kapitals und des Monopols stehen, nur mit dem Unter schiede, daß die demokratische Partei sich in verschämter, die republikanische in unverschämter Weise diesem Einflusse unterwirft. Vergeblich wird man sich fragen, welche Anstrengungen eine der beiden Parteien in den lehten 25 Jahren gemacht, um bessere Daseinsbedingungen für die Massen zu schaffen, vergeblich wird man auch dergleichen von ihnen erwarten. Sie sind beide zu bloßen Beuteparteien ohne irgend - welches Prinzip herabgcsunken. Hie und da kann man aus Gründen lokaler Natur wohl die eine oder die Andere vorziehen, aber für das Wohlbesinden der Massen ist es ganz gleich, ob diese Partei oder

jene den Posten an der Krippe bezieht. Wahrlich es ist bald Seit, daß eine neue Partei das Feld betritt, welche sich um das Wohl der Menschen bekümmert und dnrns anderes , ist als ein bloßes Aemtcrjagd-Jnstitut.

Drahtnächrichten Inland. Wetteraus sichten. Für Zndiana : Wärmeres, trübcS Wetter ; , Regen während der Nacht und zeitweise am Sonntag, ' "'- :"- ..,,..i,',ui.ii,,., ,,, ; Ein Riesenthur in. Chicago, 16. Tkt. , Heute wurde beschlossen, von, Andrew Earnegic in Pittsburg einen 1120 Fuß hohen Thurm in der Nähe der, Ausstellung bauen zu lassen. An der Basis des Thurmes, welcher 25,XK), Menschen fassen soll, wird er 440 Quadratfuß breit sein. Die Eisenarveit muß, von der Kcystone Bridge , Co., einer der :: ' 'Mr'J0-f'i'äi J1::

Firmen Carnegie's in Pittsburg, bei schwerer Konventionalstrafe bis.znm 1. Februar. 1803. vollende! werden, sollte er aber 'früher fertig wttdcn, wird sie dafür eine bedeutende Summe als Entschädigung erhalten.-' Thurm, welcher Irivatunternchmen ist, - wird ea. $1,500,000 kosten, wahrend der Elffelthurm in Paris ccu $1,700,000 gekostet hat, trotzdem er. etwas niedriger war. Der Thurm wird drei Platformen erhalten, eine in ,200, eine in 400 und die dritte in 1000 Fuß. Höhe. Die erste Platform wird 250, die zweite 150 und die dritte 60 Fuß im Durchmesser haben. Auf der ersten wird eine 15Fuß breite Kolonnade errichtet werden, welche Ataum für ea. 4000 Menschen bieten - soll. Im Innern derselben sollen Hotels und Nestaurationen eingerichtet werden. Die zweite Platform soll zu einer großen Promenade und einem Tanzfaal dienen, in welchem 5000 Menschen Platz haben. Die dritte Platform soll Aussichtzwecken dienen und ea. 1500 Menschen

fassen. Darüber werden vier Räume für Wetterbeobachtungen eingerichtet werden und über diesen soll ein mächtiger Leuchtthurm mit einem großen Drehlichte kommen, über welchem das Sternenbanner in 1120 Fuß Höhe wehen soll. . Erdstoß in T e n n e s s e. R a s h v i l l e , 16. Okt. Gestern Abend wurde hier im östlichen Theile der Stadt ein leichter Erdstoß von sieben Sekunden Dauer in der Richtung von Nordwesten naoh Südwesten wahrgenommen, doch kein Schaden dadurch angerichtet. r , Ausland. Vers ii rz u n g der D i e n st z e i t. Berlin, 1. Oktober. Die Miiitärbehorden hüben beschlossen, teil Versuch' betreffs abgekürzter Dienstzeit auszudehnen. Die beiden Bataillone in Metz werden ganz aus Rekruten bestehen, welche im ersten Jahre vollständig ausgebildet und im zweiten sattelfest gemacht werden sollen. Dieser Entschluß ist die Folge der 'Nothwendigkeit, die Rekruten schneller auszubilden, um mit der raschen Vermehrung der französischen Armee Schritt zu halten. , iB i i. O.,. D i e D y n a m i t e r e i Ui Böhmen. W i e n, 16. Okt. Eine Untersuchung betreffs des gestrigen Aufsindens einer Dynauntbombe auf der Eisenbahnbrücke bei Reichenberg in Böhmen hat zu der Entdeckung eines eisernen Gefäßes geführt, welches loses Dynamit, Dynamitbomben, Pulver und Zündschnüre enthielt. Außerdem wurde noch eine Bombe mit Zündschnür in dem Holzwerk der Brücke gefunden. Man vermuthet, daß diese Sprengstoffe dort verborgen wurden, damit sie nicht bei den vieleuHaussuchungen, welche die Polizei jetzt in Reichenberg und Umgegend seit der Explosion vor der Ankunft des Kaisers Franz Joseph daselbst vornimmt, gefunden würden. ..O.V o m S o z i a l i st e n t a g. Er fürt, 16. Okt. In der heutigen Versauunlung des sozisldemokratischen Parteitages wurde den Delegaten.Werner und Wildberger die größte Redefreiheit gewahrt, um ihre Beschuldigung zu erklären, daß Mitglieder der Parteileitung Geschenke für politische Dienstleistungen angenommen hätten. Sie gebrauchten so gemeine Ausdrücke, daß großer i!arm entstand. Wildberger weigerte sich wiederholt, die Namen der beiden Abgeordneten zu nennen, welche ihm die Mittheilung gemacht haben, da er wüßte, daß der Parteitag dieselben ausschließen würde, noch wollte er der Ernennung eines ttntersuchungsausschusses zustimmen, da derselbe von vornherein czegen die Opposition entscheiden würde. . Er wurde mehrfach durch die Rufe unterbrochen : Werft ihn hinaus V und der Lärm wurde so groß, daß eiue allgemeine Schlägerei nur mit Mühe vermieden wurde. , Die Reden' der Opposition waren meist anarchistisch und fanden keines Anklang bei der Mehrheit der Delegaten, welche für Bebel's Forderungen waren, Werner und Wildberger auszustoßen. ,', , Als etwas, Ruhe eingetreten war, erklärten hie Reichstagsabgeordneten

Fischer und F'rohme, die Opposition verfolge anarchistische MethodaNMum unabhängig zu . werden. Hierauf wurde der. Lärm so groA daß"die'VcrHandlungen Als Mw lebte M lijct r ctr, ; füjcb c I) er: 33 c t ici? t B ;fi lc r ; t i nanzen der Partei und jeneMerMarb teileitung angenommen . und daS , Verss halten der letzteren in allen Punkten gebilligt. Ein Ausschuß'.von 9 Mitgliedern wurde ernannt, um hie .Anschuldigungen der' Opposition zI.,N-

tersuchen. . ,M' In seinem Bericht über die inllgemeine Politik und die, Taktik der Partei wies der Abg. Bebe! die anarchistischen Ansichten .der Opposition zurück. Er gab zu, daß die Politik der Partei in Uebereinstimmung mit der gegen wärtigen Wirth schaftkichen Lage Wna ßigter worden fei, aber er stellte mit Entrüstung die Behauptungen der OpPosition in Abrede, welche nichts Änderes thun könne, als die Parteiführer zu verunglimpfen. Der Gedanke sei absurd, daß die Ziele der Sozialdemokratie aufen Barrikaden erreicht wer den könnten. - ' -4 Schlssönachrichten. Angekommen in : ' A London: Signalisirt Kansatz" von Boston ; Maine" von Baltif more. I . Baltimore: Herman" von Bremen. " ' ' Hiesiges. Etn Kebrkcbl-VerbrettnnngS-Of.n. Herr ' W. S. Morse, ein Uertrettt der Eägle Sanitäry Erematlon Co. von N ew Aork setzte ;dem ! Board os KUjieVttsdicMVH Apparates zur VcrbrennuvgvonHHrricht und Abfällen auseinander. Die Zeit, da ein solcher Apparat für unsere Stadt angeschafft werden muß, ist eigentlich schon da, unglücklicherweise hält aber die städtische Mehreinnahme nicht, gleichen Schritt mit den Bedürfnisscn. Daß es den sanitären VerHältnissen nicht günstig sein kann, wenn die Abfälle, in großen Haufen aufgespeichert oder im Flusse versenkt werden, weiß Jedermann, aber' so ein Ofen, in welchem die Abfälle derbräunt werden, ist eben ein sehr thcures Stück Möbel. ' Herr' Morse erklärte seinen Apparat, welcher $7000 bis $8000 .kostet, aber für eine Stadt von der Größe von Indianapolis waren eben mehrere solche Oefen nothig. Nachdem die Abfälle in dem Ofen verbrannt sind, wird die Asche als Dünger verwendet. Die Herren vom Board of Public Works gaben Herrn Morse die Versicherung, daß sie die Sache in Erwagung ziehen werden.' ;?' Si6 erheitörtb. Präsident Sterling R. Holt ' vom Sicherheitsrath hat sich entschlossen dic Stelle niederzulegen. Er spekulirt auf die Candidatur für das County Schatzamt, und da die Drähte zur Erlangung einer solchen Nomination schon frühzeitig gelegt werden müssen, wird er wohl bald seine übrige Zeit dafür ge brauchen )nüssen. Capt. Dawson und der Patrolwa gen-Polizist S. Ä. Brady wurden vom Dienste suspendirt. Die Anklagen gegen sie sind schwerer Natur. Brady hatte im September 14 .Tage Urlaub genommen und Dawson ist beschuldigt ihn auch während dieser Zeit als im Dienste besindlich, gemeldet zu haben. Auch der Polizist Mountain ist vom Dienste suspcndlrt. Er. soll zu tief ins Glas geschaut haben. Einige Feucrlcute. haben sich durch übergroße Theilnahme "an der Politik eine Suppe eingebrockt. Irrsinnig. ". i.n. '!. . : Julius Hafner, ein deutscher Barbicr, der schon vor einigen Wochen für irrsinnig erklärt aber in der Jrrcnanstatt nicht ausgenommen wurde, wird nun 1 doch noch dahin gebracht werden. Er hat neuerdings neue Anfälle lion Geistesstörung gezeigt und hat sich in einem solchen Anfall Bart und Haar ganz kurz schneiden lassen. ,, , , E. W. Cartcr, ein Kontraktor, der über Kerr's Leihstall an West Washing-

ton Straße wohnt, leidet an religiösem Wahnsinn und wurde heute für irrsinnig erklärt." Seine Familie besindet si h besuchsweise in Kentucky. , in ii . Der f leine Okadtberold.

' ; 'Die Frau dcö Herrn Louis A. Köhne ist gestern von Orlando, Fla.,um Besuche ihrer Eltern, Herrn Fred Baggs und Frau, hier eingetroffen. Herr Hugo Döbler, ein Sohn des hier wohnhaften Herrn W. Döbler, ist diese? Tage aus Berlin hier eingetroffen. Da et die stürmische Fahrt auf dem Dampfer Victoria" mitgemacht hat, hat er Manches zu erzählen. Neue Klagen. 'l America Ott gegen ChasOtt, James S. Cruse und L. E. White ; Klage auf Lebensunterhalt. Der verklagte Ott ist der Grundeigenthumsagent, welcher kürzlich nach Cincinnati reiste, und seine Familie in dürftigen Verhältnisfen hier zurückließ. .Klägerin verlangt $5,000 und giebt an, daß die Mitverklagten das Eigenthum ihres Mannes verwalten. William' H. Frey gegen die Hasselman Printing Ev. ; Schuldklage auf Lohn im Betrage von $165. Volizeigericht. Heute faß wieder Herr Reardon zu Gericht. Herr Buskirk scheint mit dem Antreten seines Amtes keine Eile zu haben.Richard Shaw und John Lindsey waren angeklagt, einen alten Rock gestöhlen zu haben und wurden freigesprechen. Bud Dixon war der Brandstiftung angeklagt. Der Angeklagte ist ein farbiger Knabe, und , da die' Graud Jury sich nicht bemüßigt, fand, etwas zu thun, ließ man ihn laufen. "rank Clune dessen an anderer Stelle erwähnt wird, .wurde der Grand Jury überwiesen.', Dasselbe geschah mit Ierry White, der dem Thomas Gaynor einen Ueberrock gstohlen hat.' Die Untersuchung gegen bt Neger John VenstrceS, der wie f, Z. ausführlicher berichtet,' dem Henry Mc2lwaine eine Kugel in den Leib schoß, wurde wieder aufgeschoben. m QuS deu GerlchtSböfen. . Superior Court. Zimmer No. 1. Arnimta Collins gegen Cornelius Collins. Schiidungsklage ; niedergeschlagen. Louclla Murray gegen Wm. T. Murxay. Scheidungsklage; niedergeschlagen. . Northeast S. k L. Ass. gegen Ellen Whitaker. Hypothekenklage. Urtheil für $530.59. j ,Geo. C. Malcom gegen Florence Malcom ; Scheidung und die Kinder zugesprochen. j Mm. Haueisen gegen John Nackenhorst u..Ä. ; ?kotenklage. Urtheil für $1253.30. .'. Zimmer No. 2. Delia Abbett gegen Lake Erie & Western Ry. Co..; Schadenersatzklage. Urtheil für $3,500. ' - j FrankM. Rottler gegen Caleb R, Johnson z Äotcnklage. Urtheil für $60.50. Zimmer Nö. 3. Martha Conklin gegen Citizens Street Ry. Co. u. A. Schadenersatzklage ; Urtheil für $200. George W. Rüssel gegen Angie Rufsel. 'Scheidung bewilligt. Criminalgericht. Eduard Zearing, des thätlichen Angrisss angeklagt, bekannte sich schuldig. Strafe noch nicht verhängt. . . m , ii ',, ' ' JC7 Die Licensed Saloonkeepcrs' Lcague of Jndiana" ließ sich im Ztaatö-Sekrctariat inkorporiren. . 3. Feldgeschrei? Salem Aleikum. , C7"" Morgen Abend sindet das Konzert der blinden Geschwister Louis und Barbara Tremmel in, der Arbeiterhalle statt. fipT Eine Anzahl Vogelfreunde hatte gestern Abend zum, Zwecke der Gründung einer Organisation zum Schutz und zur, Züchtung der Vögel eine Versammlung. A. , O. Knotto wurde zum temporären Präsidenten, Gco. Seifert , wurde zum temporären Sekretär ernannt. ' Eine weitere Versammlung ' findet Mittwoch Abend, den 21. Oktober in 383 Ost Washing. ton Straße statt und alle Vogelliebhaber und Vogelzüchter sind dazu eingeaden. ,: ,

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des Soz. Turn-Bercins am Sonntag, den 18. Gkt. ' in der Mnnerchor - Halle. Conzert von ZUmphe's Orchester. Eintritt a Person 25 Cents. Der 2. Cyklus von Vorträgen beginnt Sonntag, den 25. Oktober, 'mit emem Portrag von C. Öermann Boppe von Milwaukee. Thema : Die Culturaufgabe der Republiken d.'r Gegenwart. SaifonKarten für Vorträge 50 Cents. Dr.H. S. Cmmingham, Office und Wohnung :- 334 Süd Meridian Straße. Telephon 640, Oiffee-Stunden : 8 9 Uhr Morgens. 122 Uhr Mittags. 7 -I Uhr Abends. Dr. Cunningham spricht Deutsch. Wirthschafts Eröffnung. Der Unterzeichnete nimmt hierdurch Peranlaffung, seinen Gönnern, die .bisher seine Grocery, No. 1020 West Washington Serahe zu frequentiren pflegten, feinen Dank auszusprechen, und ladet diese sowie das Publikum im Allgemeinen ein. seiner Wirtbschafts-Er-öffnunq, welche Samstag Abend, 17. Oktober, an demselben Platze stattfindet, beizuwohnen. l.eo HirtK. 1020 West Washington Str. Columbia Halle ! Ecke McCarty und Dclaware Str. Die schönste, größte und am bequemsten ein gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung von Konzerten, Tanz Kränzchen, . Parties" ic. Besonders .ist sie Vereinen zu empfehlen. 0 Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten Getränke werdenderüfe'iciij''' - Zu zahlreichem Besuche ladet ein Otto Schmidt. Tafel Bier, Special Brew, Salvator, Budweiser, -Pabst böhmisches Milwaukee Vier, Californische Weine, Kelleys Island Weine, Rhein & Mosel Weine, Verschiedene Sorten Seltzer Wasser. JACOB METZGER & 00. Telephon 487. Mozart Halle ! Jolm M. Koniger. Das größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schon eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Väüen. Conzertm und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. Barn berger, N. W. Ecke Pennsylvania und Washington Straße. Herbst -Hüte. Die feinste Auswahl von HerbstHüten ist soeben eingetroffen bei BAMBER.GER. WO" Controller Wo ollen hat sich dahin ausgesprochen, daß er die Nechungen der Wahlinspektoren um ein Bedeutendes herumterzuschrauben .gedenkt. . - . 7 Frank Clune wurde gestern Abend aus Kentucky hierher gebracht. Er ist von dem hiesigen Ticket Makler Ben 'Kcrsting des Großdicbstahls beschuldigt worden. Weun Brunnen trocken werden, lasse man sich eine Driven Well" schlagen von Charles Krauß, 22 Süd MeridianStr.TelephonlZZ. E7 Gestern Nachmittag brach in dem Hause von Henry Matthcws an Tremont Ave. zu Halghville in Folge einer Gas-Explosion im Ofen, Feuer aus. Dasselbe wurde durch die Feuerwehr der Ortschaft bald , gelöscht und der Schaden beträgt $200. , 7 Morgen Abend, feiert der Soziale Turnverein sein Jahresfest in der Männerchor Halle. Wir hören, daß ein sehr gutes Programm für die Gelegenheit aufgestellt ist. 1 - : . Wm. Dixon und James Me Goiven wurden heute unter der Anklage, an dem Regeraufstand an Inoiana Ave., thcilgcnommen zu haben, eingezogen. Diron ', stellte $1200 Bürgschaft. , ; " ' , ,

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