Indiana Tribüne, Volume 15, Number 28, Indianapolis, Marion County, 16 October 1891 — Page 2
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Tle tSZltche .TrtbS?" koftrt durch de Tröger 2CenkS per Wochr, dle Sc-nntagSTrtSüue" S llttttJ per Woche. Beide lafaanae iSGcnta oder SS CentS per Wonst. Per PojS jugcschiSt in Bor SdezahlÄikg 5 per Jahr. Oksice: 130 Ost Maryland Strebe. Jndiänapolis, Ind., Iß. Oktober 91. Unsres Kauonenboote. Der ManneMnister wZrd vom Gen-' greß bald nach dessen ZusamWentnti eine BewiLigung zur Erbauung ein Anzahl Kanonenbocte von etwa 1000 bis 1200 Tonnen Deplacement verlan gen.' Kleinere Kriegsschiffe, die dn Matrosenmund bezeichnend Brumm, fliegen getaust hat, gibt eZ schon, nänt. l!ch den Petrel" con 835 und den Bancrof:" vsn 338 Tonnen. Auch größere ZÄ Äuster der fortan von 1703 Tonnen besitzt die Marine, sowie den Telphm" mit 1500 Tennen kür den Svecialdienst. Weshalb man gerade jct daraus! kommt, Kanonenboote bauen zu lasten, bat einen wesentlich praktischen Grund. Bekanntlich hat sich Deutschland, ode, vielmehr anfanzs PreuZen aLein, aus Sparsamkeitsrückstchten anfangs mit Kanonenbooten für seine junge Flotte begnügt. Dieselbe haben sich auch namentlich in den halbgefchlosieneü Meeren des Nordens gut bewährt und baben wegen ihrer größeren Beweglich , Inl und lhres qerrngere:! Ttefgangez vor den schwerfälligen undunbehilflichen Schlachtschiffen viel voraus, bieten den oMrchtetsn Torpedos geringe Angriffs' ftöcsie und sind unter Umstanden ganz unentbehrlich. Sparsamkeit ist auch jetzt sur CnUl SanzA Verwaltung drinäend nothwendig. Andererseits aber ist die Vervollständigung der kkriez flotte e!u ebenso levbaft gefühltes Bedürfniß. Selche muß. um erfolgreich auftreten zu können, au I kleineren und größeren Fahrzeugen bestehen. Nun - haben wir allerdingZ mit dem Bau von Stahllreuzern begonnen. Dieselben kommen aber febr theuer, und nach den kolossalen Bewilligungen deß letzten Congresses steht zu erwarten, daß sein Nachfolger den Knopf auf den Beutel ziemlich rest drucken wird. Zunächst sind-die gesetzlichen TheilZahlungen aus die bereus im Bau 6e griffenen größeren Kriegsschiffe fällig. Da sind einmal drei große Schlacht schiffe, ferner die beiöen Sch!cll!reuzer mit dreifacher Schraube, ein Schiff von 500 Tonnen, den schwer armirten Kreuzer .New Yo:k. die PanzerZchlffe Mame- und TexaZ und die beiden doppelthürmigen Monitors. Die In diana" ist ein starkes Schlachtschiff, wird aber $3,063,333 kosten ; auch der schöne Kreuzer Pirate" mit dem A schlage von $2,225,000 ist ein kostspieliges Vergnügen. Dagegen kostet jedes der bnden jetzt auf den Werften der Bath Jron Works- im Bau begriffenen Ko n ineaboste nur 331 3,500. Man könnte also für die Kosten jener beiden Prachtschiffe beinahe zwanzig Kanonenboote bauen. Doch, wie schon anzebsutet, ist diese Forderung ausreichender Kanonenboote keineswegs nur durch Sparsamkeit oder Verlegenheit allein diktirt. Kanonenboote sind nothwendig. Sie sind ira entbehrlich für den auswärtigen Dienst. Eine einzige Brummstiege- so klein sie auch uns vorkommt, ist doch völlig ausreichet, mit ibrem halben Dutzend blanker Hinterlader einen ganzen chute fischen Hafen voller ZeeräuberViroguen un) Dschunken nebst ta garzen Dahin ur liegenden Gewimmel vsn utzäugi' gem Gesindel im Zchach zu halten. Ein paar solcher Pfesierkörner ans den Feuerschlünden hinüöergeworsen, haben eine zauberhaste Wirkung, und stellen Ruhe und Ordnn z schneller wie)?? der, als alles Federgefuchse der Diplomaten. , Ein Kanonen.JIt, obwohl vollkommen seetüch:ig, kann mit Leichtigkeit die Mündungen der großen Ströme hm ausfahren, während Schlachtschiffe meikenweit vom User fernbleiben müssen, um nicht aufzulaufen. Eine größere Anzahl Kanonenboote, in die Hasen von Samoa, Haiti, Hono iulu oder den Küsten Saloadors, Gua. temalaS, Chiles zerstreu?, würden sofort, wenn es noththur, bei ausbrechendm Unruhen zur Hand sein, anstatt daß erst uumiedttbriszUche Wochen verstreichen, ehe ein fchwerfällig?S Pcznzerfchiff die Runde mach:. Wenn schadhast oder durch Ansatz von Seepfianzen und Schmarotzern reparaturbedürftig ge, worden, kann ein Kanonenboot leicht, billig uns schnell ausgebessert werden. Auch erfordert ei Zikansnenboot nur eine kleine, und deshalb leicht anzuwerbende ode? zu ergänzende Bemannung. Bn der Chicags oder .Balnmore" kann es monateZang dauern, ehe sie ge nng Besatzung geheuert haöen. Dabei fahren die Kanonenboote sehr schnell. Für die Heiden im Bau begnjseaea lo. 5 und ij werden Maschinen zu UQO Vferdekraft construirt. Jedes tragt . acht vierzollige Schnellfeuer-Geschütze, welche in ihre Wirkungen geradezu furchtbar werden können. Man kann sich nur billig wundern, daß unser MarinemwisteriuA so lange gezögert hat, sich die von anderen Na. klonen mit den Kanonenbooten gesanp , melten günstigen Ersahrunzen anzw eignen. Schlug ver SZoli.AuS stell uug. Von Trier schreibt man der Frkf. Ztg.- am 27. Sept.: Heute ist die lete &ch? der Ausstellung des httligen Rockes angebcochen. So , ziemlich alle Welt in Trier sehnt das Ene der Ausstellung herbei, nicht am wenigsten die Tomgeistlichleit, für welche mit der Ausstellung des heiligen Rockes eine erdrückende lorperllchs uns geistige Arbeit verbunden war. Die trierische Bürgerfchaft, welche sich in ihrer Hoffnung auf einen glänzenden Verdienst während der Ausstellungszeir so arg getäuscht sah, hat auch kein Verlangen varnach. dte Wallfahrtszeit über
oen k. 3ücios?er anZgedeyn? Zu ircei- c gleich das päpstliche Breve eine solche Ansdetznung bis zum M.October ge-. Patten würde. Die Pilger würden ja doch nicht von ihrer Gewohnheit lassen, alles aus hrer He'.math rnrt herbei zu schleppen, was sür des Leibes Nahrung uns Nothdurft vonnöthm ist. Diese Angst vor der sngedllchenTheuerung in Trier streift an daS Komische. Nrcht emmal den Kaffee kaufen die Wallfahrer bei uns, sondern brmgen ihn gemahlen nut und erbitten sich von den Trierern nur dLs beiße Wasser. An Schinken. Speck, Butter und Käse tragen die Pilger solche Quantitä ten bei sich, daß sie d:e gejammte Bewohnerschast Triers mit ernäyre könnten. Ans die Gefahr hm, hier und da Anstoß zu erregen, müssen wir auch noch der Jlohölage gedenken, welche die Wallfahrt über unsere gute Stadt gebracht hat. "So etwas ist üb?rhaupt noch m.ht dagewesen! In den Drosch ken. den Pfersedahnwage!'. vor Allem aber in den Aaffen.uartteren wimmelt es von Flöhen, worunter nach unv nach gmz Trier zu leiden hat. Der Ein zelne steht dieser Plage vollltänoig machtlos gegenüber. Er mag sich jeden Tag zwölsmal umkleiden, so wiro er diese abscheulichen Plagegeister doch nicht los. Die trierische Damenwelt ist in Verzweiflung. Die Firma E. Epple & Ege in Stuttgart erhielt den Auftrag, zur Herstellung e neS kostbaren Schreins, der zur Aufbewahrung des heiligen Rockes
Tner dienm ton. Vom Schweln. Das Schwein, dasienige Hausthier, das am meisten auf der Erde verbreitet ! ist, das unter allen Himmelsstrichen j gleich gut gedeiht, das fruchtbarste uns lucrativste. wird in seinen guten Eigen, schaften in allen cioilisirten Landern als Genußmittel von den Gourmands nicht genügend geschätzt. In der Annahme, das das Schwein ein unsauberes Th:er sei. giebt es seh? viele, sonst sachver Nandtge Freunde der Küche. Die ,yr Le-; ben lang, vielleicht mit Ausnahme von SÄnken. das Fleisch des Schweres noch nicht genossen haben. Und doch ist dies Borurlheil unbegründet. Nur, wenn dem Schwein nicht die Reinlichkeit gewährt wird, die man dem Pferde oder dem Ochsen im eigenen Interesse angedeichen laßt, walzt es sich zu seiner Kühlung in Pfützen und im Schmutze, und ist daher nicht für seine Unsauber keit verantwortlich zu machen.. Durch Kultur und Racenkreuzung sind die verschiedensten Arten entstan den. Am meistm schätzt man das englii'che Schwein, welches für die Küche das beste Verhältniß von Fleisch und Fett zeigt und dabei mit geringerer Nahrung als andere Racen aufgezogen wird. Das frische Schweinefleisch ist äußerst nahrhaft, aber weniger verdau lich wie andere Fleischsorten, geräucher tes oder gepökeltes und dann gekochtes dagegen so leicht bekömmlich, daß man ihm sogar bei Kindern und Krankenden Vorzug vor anderen Sorten gibt. Da man bei dem Genuß von nicht gekochtem Schweinefleisch alle Vorsichtsmahregeln beobachtet, betrachte ich als selbstverstündlich. Die Fruchtbarkeit des Schweines grenzt an das gabechiste und übertrifft selbst die des Kaninchens. Bau bau, ein ausgezeichneter französischer Mathematiker und Statistiker, bat in einer übrigens sehr geistreichen Ab Handlung, die er ma. cochonnerie" betitelt, die allerdings schwer widerlegbare Behauptung aufgestellt, eine von ihm persönlich gekannte Zuchtsau hätte im Zeiiraam von zwölf Jahren eine Nachkommenschaft von 6,434,833 Lchwemen aus waten können. Xtt Theil des Schweines, der von der guten Küche am meisten geschätzt wird, der Schinken, spielt als selbstständiges Nah' rungsmittel und als Zuthat zu anderen Speisen eine große Rolle. Derselbe ist nach Provenienz und Zubereüung im Geschmacke sehr verschieden. In England schätzt man die Korker Schinken als das Beste, in Frankreich die von Ba?onne, bei uns die präge?, die westfälischen, mecklenburger und Mainzer. Alle diese eben erwähnten Qualitäten bilden große Handelsartikel, die als Versandtwaare ganze Völkerklassen ernähren und bereit chern. Die besten Schinken der Welt sollen die amerikanischen sogenannten peacu-Uavcmre!l Iianas' sein. Ein Frledenswort Wilhelms It. Der Londoner Standard" erzählt, daß sich bei Gelegenheit der Manöver m Oesterreich Kaer Wilhelm über die Frage, ob es, vom militärischen Ge sichzsvu'nkte aus, wei'e sei, einem ver dächlkgen Fttnde Zett zur Erhöhung mner Kraft zu lanen. ob es nicht viel mehr besser, die Entscheivung herbeiz mhren, ehe es dem Fund möglich geworden, alle seine Vorbereitungen zu beendigen, in'eininent friedlichem Sinne Änd zwar mtt folgenn dorten ausze sprochen habe: .Ich bin entschiedender Memunz, da die ungeheure Verant worttich?eit, welch: der Krieg in unserer Zett auferlegt, alle, ,n der MtlüarVisienschaft.anzenzmmenenTbeorieen zu Richte machen muß. Ich würde einen änez nicht beginnen, wenn ich wüßte, saß ,ch, wenn ich ihn aufschiebe, noch ein einziges Jahr, nein, einen einzigen Monat den Frieden sichern könnie, ich würde aus den Sieg meiner guten Sache bauen, auch wenn die Chancen aus bei den Seiten gleich wären und ich keinen Äorsvrung auf der meinigen hätte. Es ist viel gewonnen,, wenn man einige Mvnste mehr Frieden hat." Ter Name Hogg. Nur albern ist es, sich über den Kamen eines Mannes im gewöhnlichen Umganze luftig zu machen. Recht erbärmlich und feige sind aber die Men scheu, welche mit den Hanölungen eines Mann'.sin öffentlicher Stellung un,U' frieden sind un) vann dessen zufälligen Ramen zur Zielscheibe ihres Witzes und Spoltes machen, statt sein Verfahren, seine Fehler und seine Vergehen on;u. greifen und offen zu bekämpfen. Und einer solchen kleinlichen und verächtlichen dampfesweiZe bedienen sich leider auch politische' Parteizeitungen zur Zeit der Wahlcampaznen y. 'So geschieht es jetzt in Teas gegen den Gouverneur Hogg. auf dessen Namen schon tausend uuö
vertausend Anspielungen tn ven n tungm gemacht worden sind, der sich jedoch in hohem Grade die Schuld selbst zuzuschreiben hat. Er hat nämlich selbst Gefallen daran gefunden, mit seinem Namen beißenden Spott zu treiben, m dem er seinen liebenswürdigen Töchter' chen die gänzlich ungewöhnlichen und von ihm jedensM selbst erfundenen Bornamen Jma und llra gegeben hat. Jma wird im Englischen ausgesprochen wie I'ra a (eici e), und Urawie) n'r ijiur e) und sind nun. die Kinder denöthigt, ihre vollen Namen anzugeben, so beißen sie Im Uogg Vm a Hogg) und UralIogg(your6 aHogg). Die Kinder kommen' mit Gespielinnen na tätlich zusammen, welche den Sarkasmns, den Gouverneur Hogg damit be züzlich seines Namens an den Tag Ie gi lvisl, nicht verstehen und begreisen tonnen. m ) m m Ter Arizona Kirer.
Mark Twain hat sich früher in köst. lichen Verstfflagen des ZeitungSwesens im Westen und Süden versucht, von deneu lvurls.!!snk in Tennessee und Kditing in die West die glänzend. fictt Beispielt sind. Ein glück licher Nachahmer ist ihm jetzt in dem Humoristen McQuad erstatten, wenn dieser sich auch nicht im Entferntesten mit Mark Twain an Originalität "' und Erfindungsgabe vergleichen kann. Diese? .Arizona Kicker ist bekannt lich ein sagenhaftes Blatt, welches im wilden Westen, in Arizona, erscheint vser richtiger nicht erscheint. Häusig genug bat -man jedoch in Teutschland den Kicker sür baare Münze genom wen und seine Erzählungen als Beweis sür die horrenden Zustande im Westen ntirt. Aber eö könnte seh? wohl daselbst erscheinen, denn eS ist in seinem ganzen Ton ein wundervolles Abbild jener Art von Zeitungen und Zeilungsmenschen, wie sie dem wilden Westen eigen waren und wohl auck tbeilweise noch heute eigen sind. bwokl wir sehr stark bezweifeln, daß McQuad den Wetten lehr genau stuvltt hat. denn in Personen und Ereignissen, der Grundlage seiner Artikel, herrscht eine groe Emörm:gkelt; doch sind namenklich seine Zänkereien mit Eon currenzblättern, die nur seiner Phantaste entsprossen, amüsant genug. Wir können uns nicht versagen, emtge Proben solcher Artikel im Folgenden zu veröffentlichen: Arme alte Fliege! Wir empsinaen kürzlich 48 große Vozen rotheS Pappenpapier aus Ehi cazo, die wir hatten kommen lassen, um dieselben mit kr sä!s"nnd "to t C!. ,t rent" zu oeoruaen uns ler rrnzusulz n. Ein derartiZ Aushängeschild aus rothem Pappenpapier war in dieser Stadt noch memals ge Zehen worden, und oer Unternehmungsgeist des Kick rn der Einführung dreser Ättuerung wurde demgemäß ausS Schmeichelhastelte allseitig besprochen. D:es ärgerte unseren verehrten sogenann ten College unten in der Straße natür . .f .j .: 4.1 uaj ganz aewaurg. uno us gar rzns mct. . . .at -w.- m.w:.t!. ser Tluuoer gLg:nuoer vrr Ncvawu un genagelt wurde, bekam er einen Wuth anfall. Er nahm seine Redactionsflinte und lauerte uns an der Cowboy - Allee auf. um uns unseren Unterneh mu.:gsgeist' anszublalen. Die arme, alle, krummbeinige, schieläugige Fuege! Als wir beinahe über ihn stolperten. bemerkte er in und schon und schoß. Wir blieben stehen, steckten uns eine eckte Havanna an und warteten ms er kertiq w:r. Ais dann stecke Mr ihn in em leeres Karroffelfaß und gingen nach Hauie. W;r haben ihm w zwn Wochen ungefähr fünfzehn Mal die beste G.'l genknt gegeben, uns kalt zu machen. bkx sem schienen steht eben auf derselbe Höhe w e seine Leistungen als Neearteur. I n Ueongen nehmen wrr idm N'chZs ü iel und gewähren ihm hiermit das cuschließliche Recht, jede?" zeit auf uns zu schießen, ausgenommen am Zonntaz, wo wir keinen Larm vertrafen. Ferner: .Ka lte. Thatsachen! Wir lesen, daß unser geschätzter Col lege einen Redacteur sucht, de? mit der täglichen Politik genau vertraut sein muß ? Sein Gchalt soll bei beständi-, gem Engagement bssonters gut sein. Wir haim n chts gegen 'den alten Schweden e zuwenden, wenn er beh -upttt. ihm gehöre das Winkelblättchen, aber er soll nicht dem Publikum Saud in die Augen streuen. ,.Maa böre: Er hat überhaupt nur 331 Abonnenten. Unsere Leute kümmern nch den Teufel um-Politik. Er mutz seme Setzer mit Anweisungen bezahlen denn er hat kein Geld. Sein Redacteur müßte in drei Jahren verhungern. ? Ter letzte kam' aus. Boston. Unser College borgte dem Unglücklichen seine legten drei Dollars ab, stahl seine Ho sentröger, unterschlug sein reines Oberund warf ihn bann,hinau5.''';98ig werden den traurigen Ausdruck in dem Gesicht des jungen Mannes nie ver gessen, als er auf seiner einsamen Wan. deruüg von Ml) Meilen nach' Bosto? kürbaß schritt. - Muß fehlen! Vor drei Monaten chaben wir dem Iudge Wakefield, der auS Missouri h'.er plötzlich austauchte, den wohlgemeinten Rath gegeben, sich von hier zu drücken, da dies nicht der rechte Platz ?iir ie ue Fähigkeiten hu Daß er den .Nicker" nicht nbonnirte. haben wir ihm iiult üdel g?nommen aber gegen seine IKcwtt, stets seine Ellbogen auf Schani tt'ruen durchzuscheuern und unter dem Free .'unch schreckliche Verwüstungen anzurlchke, war manches einzuwenden. Lr beachtete unsern leisen Wink nicht. 3tzi to:nlnt seine Reue zu spät. Neu l cü holten-ihn d-.e,Boys- aus dem Lltte. schmückten ihn mit einem HZnse ren Halsbande und zogen ihn so cft an einem Vaunast auf unv nieder, bis er seinen Willen abzureisen , zu erkennen aob Wahrscheinlich wird er den Winter über eine Keisere und rauhe Kehle behal' tcn. , Er bätle unö folgen sollen! W. T. Brown, Advokat, Vanee j Block, Zimmer 23. ' .' , Mucho's Eigarrenladen befindet sich ,in Ro. ILö Ost Washington Str
ÄomJktzande. Ein Million von Iran zSsisch-Canadiem leben unter dem Sttr nenbanner. hebhaste Nachfrage besteht uach den semeren Qualitäten Tabak m Lancaster County, Va., und es werden sehr gute Preise. 20 bis 30 Cents pro Pfund bezahlt. Die Pflanzer machen sehr vergnügte Gesichter. Wieder ist eine außerodent lich ergiebige OeUuelle in der pennsyldänischen Oelregion gebohrt worden.
Dieselbe benndet nm aus der sogenann ten -Miller-Farm, unweit der famosen Greentee te rorn quelle und ergrebt 14M0 Faß Oel per Tag. Eine New Norker Piano. fabrik macht gegenwärtig Experimente. Aluminium zur Herstellung der Schallbreiter zu verwenden. Es soll ernen besseren metallischen Klang und gleichförmizere Schwingungen erzeugen, als man vrsyer erzielt hat. . Gen. CurtiS. der revubli kanische CongreßCandidat im Water town-District, R. Y.. ist sechs Fuß und sechs Zoll , groß , und von prachtigem Körperbau. Er zog mit neunzehn Iah ren als Gemeiner in den Krieg und kehrte als Generalmajor zurück. : Ein Guß von mehr-als 25 Tonnen Gewicht Rickel-Stahl ist in den Homestead Stahlwerken gemacht wor den. Dieses ungeheure Stück Metall soll zu einer einzigen Panzerplatte sür den Monitor j,Monterey ausgerollt werden. Äenator Plumb von Kan. sas ist überall ,m Staate ein gern ge sebener Gast. Bei jeder Gelegenheit hält er Reden, ob Hochzeit oder Kindtaufe, Erntefest oder Barbecue. Keine gesellschaftliche Einladung schlägt er aus, ohne Rücksicht aus die politische Stellung semer Gastgeber zu nehmen. Bon etwa 75 Bäumen aus zwanzig Acker Land in Ghent, Co lumbia County, N. Z)., gewinnt Oeo. N. Powell m diesem Jahre etwa 15.000 Fa'z Aepfel v erzehn verschiedener Sor ten, die meist alle nach Europa exvortirt werden. Im letzten Jahre hatte er nur vierhundert Fässer. Von San Francisco ist kürzlich eine Schiffsladung von' 19,000 Gallonen Wem und 27,000 Gallonen Brandy nach England abgegcngen. Es war die größte Ladung dleser Art, welche je von Californien über'S Meer geschickt wurde. Acht Schiffe sind ge miethet, um Wein, Cognac und Obst nach England zu brmgen. Nach vierzigjährigem See dienst ist auf eigenes. Gesuch Capt. George H. PerkinS' Name auf die Pensionslifte gesetzt worden. Cavt. Verklns bat sich wahrend des Bürger krieaes in den Settreffen auf dem Mis sissippi ausgezeichnet und ihm ist zum größten Theile das Verdienst der Ge sangennahme der Tennessee" zuzn schreiben. Canada gibt für seine aeo logischen Untersuchungen jährlich nur hl!k)0,000 auS, während in den Ver. Staaten die gleiche Arbeit über rne Million Tollars venchltngt. -Und den noch wird in Canada für jene bescheidene Summe Großes gelletert. Seme geoloai schen I ahresberichte enthalten durch weg neue Untersuchungen und Ent bedangen und die beigefügten Karten und Avbildungen sind vorzügliche Lmtungen. und dabei ist daö noch ,un '.rforfchre Gebiet in Canada viel größer, als in den Ver. Staaten. Wo ist der höchste Grad der Volksbildung' in Europa zu finden? In Schweden, denn dort kommen auf je 1000 Rekrmen nur 3 Analphabeten. Es folgt Dänemark mit 4, Deutschland mit (wegen der vielen Analphabeten in den östlichen preußischen Provinzen; der Pro.entsatz in Preu n :U) und L. ' .)! t I .K, v.e crzwer', ran i.i. viun ueigr ore Zahl der Analphabeten riesig. Es fol gen Großbritannien mit 80, die Nieder lande mit 85. Frankreich mit. 104. Bel gien mit 10, Oesterre.ch mit L50, Ungarn mit 386, Griechenland und Spanien mit je 400, Italien mit 464, Rußtand mit 718 und Serbien mit 793 Analphabeten auf 1000 Retruten. In einer deutschen Familie in SüdxBrooklvn. ereignete sich neulich eine hübsche Geschichte. . Die Familie war vom Lande zurückgekommen und nach einigen Tagen, kam ein behäbiger Professor angestiefelt, um den Klapper kalten, genannt Piano, zu stimmen. Nachdem er eine Viertelstunde lang darauf herumgeklimpert, ein paar Sai ten angedreht und ein paar brillante Läufer los?elaffcn, erklärte er, das Instrument sei so gut wie n.'u, steckte sein Honorar ein und entfernte sich. Kaum dag er eine viertel Stunde fort war, ertönle die Schelle und herein kam ein junger Mann, der sagte, der Herr des Hauses bade ihn oestellt, um das Piano Zustimmen.' Die Hausfrau, aus Achtung ror dem 'Herrn.' erklärte,' er solle l nur , v.'renkvmmen. Der junge Mann ging iiun auch herzhaft an's Werk, entfernte .verschiedene Bleistifte und andere Dinge die hineingesallen waren und meinte.' daS Piano müsse wohl schon lehr, lange nicht gestimmt worden seinl Die Hausfrau konnte natürlich nicht sagend daß erst vor einer Stunde Jemand das' Instrument ge stimmt hare sondern zuckte nur mit den Achsel. Diese Meinungsverschiedenheit hätte in der That zwei Aerzten Ehre gemacht. - "Vor einigen Wochen verschwand aus Geronimo, am entgegenge setzten User der Bai von San Francisco gelegen, die junge und schöne Frau deS seür reichen Joieph Maillard, der dort ein romantisch gelegenes, fast fürstliches Besitzthum , sein Z eigen nennt. Man glaubte zuerst, die "Verschwundene sei verunglückt oder gar ermordet worde? bis eS sich zum größten Verdruß der höheren Ge)klljchiZfts!reise herausstellte, daß sie mit W. Ingram, der als Tage löhkier auf dem Maillard'schen Besitz thum restbäftigt war, durchgegangen sei. , Tie ,unge Frau ist ihrem Galan nach einem kleinen Dorfe gefolgt, wo m ei st nur Hol zfäller hausen und w o die früher im größten LuruS lebende Tame mit Ingram eine kleine Holz Hütte bewohnt, die nur zwei kleine Stuben hat. fl?.aracs M no6
oäzu et e:ger Mentch, oenn als er horte, daß ihm der Gatte der emführ
en Frau ant den Fernen war. erarm er die Flucht und ließ sein? Liebe in Stich. Maillard hat naturlrch eine Scheiöungsklage anhängig gemacht. Seine Mutter ist eine Schwester der bekannten Schrntstellerm Julm Ward Howe und Sam Wards. des amerikam chen Budyauers, Der GroyvaterMaltards soll sogar ein Gros am Hoie Joeph Bonapartes, als dieser in Spanien regierte, gewesen sein. Die durchzeV r:jc- . i.. . vrannre rau caluaro, oie icg sruycr Miß TvmpkinS nannte, hat etwas emitlsches Blut in den Adern und war für die aristokratische" Familie des Herrn Maulard die Mesalllance schon ein Greuelz so hat das Durchbrennen der Frau mit einem Hausknecht" die-'-ld? jetzt m förmliche Krampse versetzt. Senator Jones von Nedada soll einer der besten Spaßmacher in Washington und em hoher Spieler im Poker sein. Wie man allgemein glaubt, kann er wenigstens 30,000,000 auss Spiel setzen. Er ist einer der originellen Bonanza Könige, Zweifellos hat keine Kon troverse über, die Quellen des Mississivpi ftoltgefunden, als der Vertrag von 1783. durch welchen die Unabhängigkeit der Ver. Staaten bestätigt ward, unterzeichnet wurde. In diesem Vertrage wurde stipulirt. daß die Grenze zwischen den beiden Landern von der norö westlichen Ecke des See'S der Woods" westlich bis zur Quelle des Mississippi lausen Zolle. Erst viele ayre spater wurde entdeckt, day die Quellen des Stromes wei; südlich liegen. Frau Frank Leslies Alte ist nach ihrer lekten Heirathslizens als 38 Jahre angegeben. Vor zwei Jahren h:en eS, ste hatte 39 Sommer hinter ftch. Wilde ist ihr vierter Mann. Sie hei rathete ihren ersten Mann, David C. Peacock am 23. März 1854, sein Nach folger war E. G. SquierS. Etwa 1870 heirathete ne Frankestle, einen engir schen Lithographen, dessen wirklicher Name Henrn zarter war. In Scheue cta dy, N. Y. haben vie eurscyen vor einigen .agen eme Gedenkseier des hundertsten Jahresta geS der Geburt der einst gefeierten deut schen Dichterin Amalie Schoppe. die dort beerdigt ist, abgehalten. Am Grabe der Verewlgten wurden ergrei fende Gedächtnißreden in deutscher und englischer Sprache gehalten. Auf dem Grabe der Dichterin wurde eine Trauer weide gepflanzt und mit einem Choral, vom. Männerchor vorgetragen, schloß die pietätvolle Feier. Amalie Schoppe, geb. Weise, hu den geseierten deutschen Schriftstellerinnen gehörend, war im Oktober 1791 zu Burg auf der Insel Fehmarn geboren, siedelte als Wittwe 1831 von Hamburg, wo' sie ein Er-ziehungS-Jnstitut für Töchter gegründet hatte, nach Amerika über und starb im September 1858 in Schmectady. Außer Romanen und Novellen verfaßte sie auch viele werthvolle Jugendschriften. Sie stand lange Zeit in lebhaftem lite rarischen Verkehr mit Varnhagen, Cha misso und JustinuS Kerner. ' Seutfche Loealnachrlchte. Provinz West Preußen.. Gegen den Rechtsanwalt Peter Radtkt von Marienwerder und. dessen Ehefrau Sophie, geb. Kaulitz, verw. Duwald, ist nunmehr ein Steckbrief wegen betrü gerischen Bankerotts lassen worden.In Bahrendorf erschlug der Stiessohn des Besitzers D. seinen Stiefvater mit der Axt und verwundete seinen Stuf bruder durch Axthiebe ebenfalls auf das Schwerste. Jetzt hat sich herausgestellt, daß er dieTbat im Wahnsinn begangen hat und mußte nunmehr seine Ueberführung in'S Irrenhaus erfolgen. Bei der Prüfung der Consirmanden in der , evangelischen Kirche zu Flatom wurde die löjahrige Tochter des Ober-. amtmannS BeckerKlukowo vor dem Altar von einem Lungenschlage betroffen und war bald darauf eine Leiche. Provinz Pommern. In Glödendvrf bei Gützkow hat ein Arbeiterkrawall stattgefunden. Die sämmtlichen Arbeiter erklärten, nicht länger a'S von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang arbeiten zu wollen. Der Gutsherr richtete nichts aus,ebenso wenig der von ihm zu Hilfe gerufene GendS'arm, der schließlich von der mit Sensen bewaffneten Menge zurückge trieben wurde and im Herrenhaus Schutz suchen mußte. DaS H.'rrenhauS wurde belagert;' dem Gutsherrn gelang es, zu entwischen und den AmtSvorste, her Anzeige zu machen, der dann Mili. tär von SreifSmalde erbat. Die Zahl der kleinen, aus ehemaligen Guts dörfern hervorgegangenen Zwergge meinden ist im CöSliner Regierungsbezirke sehr groß. z. B. im Kreise Lauen bürg, wo neben 23 seloststandigen m meinden allein 42 aus adeligen Gütern hervorgegangene bestehen. Im Kreise Stolp sind deren gar 114. in Schlawe 49. Rummelsburg 56. Neustettin 2. Belgard 51 derartige Gemeinden vor Handen. Während der letzten Jahr sind , im Colberg'Cööliner Kreise durch zwei Colberger Kaufleute 14 Rittergw ter angekauft und behufs Kolonisirung .parzellenweise wieder verkauft worden. ES sind dabei neu entstanden: 5 Be sitzungen von je 200 bis 300 Morgen. 2 von 100 bis 200. 40 von 60 bis 100. 400 von 30 bis 60 und 40 Besitzungen von 22 bis 30 Morgen; endlich eine größere Zahl Handwerkstellen bis zu 15 Morgen. 1 Ter Kaufpreis für den Mor gen Acker betrug durchschnittlich 30U Mark. , Im hiesigen Kreise' äußert sich die segensreiche Folge dieser Colonisi? rung dadurch, daß die Auswanderung fast aufgehört hat, und daß die Einnahjwen ans , den Kreissteuern beträchtlich gestiegen zwo. Provinz Schleswig-Holstein, i Auf Fehmarn fällt die Ernte zni Zufriedenheit aus. DaS Korn hat zwar durch Nässe etwas gelitte beson. derS der Roygen, doch lohnt er gut und liefext 26 bis 30 Doppelcentner vom Hectar. Mehr Ertrag noch verspricht man sich vom Weizen und von -der Gerste. Daß daS Teutschthum im Norden unserer Provinz Fortschritte macht, geht u. A. auch daraus hervor, daß die Zahl der eingestellten Rekruten mit Schulbildung in dänischer Sprache von 5s och r zu Jahr abnimmt. So wur
tm im Er-'atzjahr 188081 in SÄles. wig'Holstein 38(Z7 Rekruten eingestellt, darunter 67 mit Schulbildung ln däm scher Sprache, 1886 -87 waren eö dagegen unter 4029 nur 50, und 1889 90 waren von 3!Z66 Rekruten nur 20
i.r der dänischen Sprache ausgebildet. Ter K ausmann Lippmann m Altona wurde, nachdem er 200.000 Wcark an der Börse verspielt hatte, m semer Wohnung erbangt aufgefunden, nachdem er drei Tage vermißt war. In Apcnrode fand .unker großer Therlnabme die EnthüllungS'seier deS dem verstorbenen Reichstags Abgeordneten Junagreen von der dänischen ProtestPartei auf dem Friedhose errichteten Denkmals statt. KreiSphysikuS Madvig hrelt die Festrede. Provinz Schlesien. Der Bäckermeister Schulz in Sagar. nahm Arsenik, um sich zu vergiften. Da das Gift nicht schnell genug wirkte, so schoß er sich eine Kugel in den Kopf. Fällige Wechsels die er nicht einlösen konnte, haben Schulz in den Tod getrieben. Das in Sprottau zu ' &. M r t errlcmence enrmar lur ctnnca auoe kommt aus denjenigen Platz zu stehen, wo der große' Dramaturg durch eine Komödiantentruppe die ersten Anregungen zu seiner späteren Thätigkeit em pfing. Es ist daher das auf städtischem Terrain stehende MangelhauS ange kaust und niedergelegt worden. We gen Unterschlagung erheblicher Spar kassenaelder ist der frühere Spar kasfen-Controleur Jauer in Frrystadt verhastet worden. Die Steinbruch Industrie hat sich im Glatzer Weber bezirk so stark gehoben, daß eine große Anzahl von Webern diese lohnende Be fchäftigung mit ihrem ursprünglichen Erwerbszwcige vertauscht, haben. ' Der Bergmerlsventzer tzserarmonv in Kleinburg bei Breslau hat zahlreiche Bohrveriuche auf Steinkohle in den umliegenden Ortschaften anstellen lassen und einige sind, wie Ostergrube und Glücksterngrude in Trynek und an der Schönwalder Chaussee liegend, mit .roßem Erfolge gekrönt gewesen. P rovinz Sachsen. . Wahre Hungerlobne werden auf dem Rtttergut Wörmlitz der Halle a. S. ge zahlt. Eine Frau erhält sür 13 Stunden tägliche Arbeit 70 Pfg., sage siebzig Psenntge. Dflt Gewerbe- und Industrie AuS stellung in Zeitz wurde durch den Re gierungspräsidenten v. Diest feierlich eröffnet. Zeitz kann auf diese AuSstel lung stolz sein. Die Halle enthält fast austchlleßlich Erzeugnisse deS hiesigen Gewerbes. In Telitzsch wurde unter allgemeiner Betheiligung der Emwoh nerschast, der Vaterstadt des Gefeierten, die Enthüllung des hier dem Gründer und eriten Anwalt der deutschen Ge nossenfchaften. Dr. Schulze . Delitzsch, errichteten Denkmals vollzogen. DaS Tenkmal besteht auS einem 2$ Meter bohen Standbilde des Verstorbenen, daS von dem Bildhauer Weißenfels in München, einem geborenen Delltzfcher, gefertigt und aus Bronze hergestellt ist. Die vom Agenten Schmidt in Genthin gemachten Veruntreuungen stellen sich als viel größer heraus, als erst ange nommen wurde; man spricht von etwa 1MM0M. Einige der zur Zeit der chmidt'schen Betrügereien zum Vor stände gehörigen Mitglieder sollen in den Anklagestand versetzt sein. Am 21. Sept. find 300 Jahre verflossen, seitdem im Dom zu Halberstadt der erste evangell'che Gottesdienst abgehal ten wurde. Der Gedenktag wurde in würdigster Weise von der Domgemeinde begangen. Provinz Hannover. -j- In Göttingen Landschaftsmaler Karl Eckermann. Derselbe war der Sohn des Hosraths Eckermann in Weinar, der die Gespräche mit Goethe berausgav. Im Dorze Wahnebergen bat., eme große FeuerSbrunst sechs Bauernhose mit allen ErntevorrSthen in Asche gelegt. AuS drei Dörfern der Geest, Hufum, Schessinghausen und Gr. - Varlingen" sind letzter Tage 40 Personen ausgewandert, um sich jenseits deS Oceans eine neue Heimath zTgrüuden. Unter den Auswandernden be findet sich eine große Anzahl von Leu ten, die über ein ansehnliches Kapital verfugen. Provinz Westfalen. Der Vorsitzende des Vereins .Ver emiate KlemvnerGehilfen." in Dort mund. Gustav Neumeyer ist wegen ver fchiedener Unreellitäten. die gegen den Verem begangen, ein-limmig aus dem Verein ausgeschlossen worden. Beim Herabsprrngen von der Pferdebahn ge ' . . L1 t . xxtiQ oer Getovriestrager Arnold m Dortmund unter die Räder und wurde tödtlich verleyt. Durch ein Schaden feuer wurden in Dülken süns Häuser zerstört und zwer weitere erheblich be fchävigt. In dem holländischen Grenz orte Aalten hat eine Feuers brunst in nerhalb zwei Stunden sieben Wohn dauser m Asche qeleat. In Lüden scheid hat sich der Schneider Meutert im Kirchhofe auf dem Grabe seiner kürzlich verstorbenen Frau erschosien. Nheinprovinz. f In Bonn Leopold Arndt, ein Sohn des Dichters Ernst Moritz Arndt. In Evblenz starben imVerlaufe emlaer Wochen drei Stadtverordnete, nämlich der Geheunrath Adams, sowie dir .Stadtv. Maner und H. Griesar. In er'.chreaenoerWekse wachst ore Verdienst losizkert unter den Haus und , Fabrik Webern der Sammt- und Seidenindustrie in Crcfeld,' Alle älteren Fabri. kanten versichern, daß sie einen solchen schlechten Geschäftsgang ,noch nie erlebt hätten, selbst 1848 , und ,1370 sei mehr Arbeit und , Verdienst gewesen. Die ' Fabrikanten sind 1 genöthigt, die Löhne zu erniedrigen. 1 die Arbeitszeit zu kürzen, die 'Arbeiter aus.lanze Wartezeit zu , stellen, oder sie zu ent ltänt&T:5:ä& Taschcn-Nhrcn, :-:--;3l'r--; ?'aMans-Nbr ; Neueste Sckmucksachen, Gold und vlatirt, in großer Auswahl. Fred. II. Schmidt, 34 Jackson Place. Union Station gegenüber.
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Q2 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McCartq Str. .' 54 West und South Etr, 63 Mississippi und Henry Str. 67 Meridian und Ray Etr. 53 No. 10 CchlauchhÄ,MorrZZ u.Mad.Av. &9 Madison Ave. und Tunlap Str. 515 West und Nockwood Etr. 513 Kentucky Ave. und MerriÄ Etr. 514 Union und Morris Str. 516 Illinois und Kansas Str. 517 Morris und Dakota Str. 513 Morris und Church Etr. 51 Tennessce und McEarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Etr. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. ei No. 2 Haken, u. Leiter-Haus. Southstr. W Pennsowania Etr. und Madison Ave. 63 Dclaware und McEartz Str. 64 East und McCarty Str. 65 New Jersey und Merrill Str. .67 Virginia Ave. und Bradsham Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Etr. und Madison Ave. 6!Ä McKernan und Dougherty Etr. 613 East Str. und Lincoln Lane. 514 Cast und Veecher Str. 'N5 Noble und South Str. 71 No. 3 Cpr'nhans, Lirg. Ave. u. 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