Indiana Tribüne, Volume 15, Number 28, Indianapolis, Marion County, 16 October 1891 — Page 1

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in dieser Spalts kosten 5 Cenis per Zeile. Anzeigen in welchen Stellen gesucht, oder offerin Werden, finden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben bleiben 3 Tage stehen, können aber unbeschrankt erneuert werden Anzeigen, welche bis Mittags 1 Nhr abgegeben werden, finden noch am selbigen Tage Aufnahme. (i Verlangt. Bvtgt' Ein paar gute deurjche Boarders. SS Süd Telaware Eirhe. . SV Verlangt wird ein Schuhmacher. & Bir giniaVvenue. iuk Verlangt ein Holzdreher i der West Side tanning WiU. lok Ne rl angt: ,.Sde fitter. R. 2lS2ü& P,g?ylvania S trage. 1 P e ? l a n a t ein gutes Madcke,, für Hausarbeit. 19 i Nrd Fast Strafte. Verlangt ein guter Junge, 15 m M JaKre alt, der da AvotÄckergeschöft erlernen will. Ui :t bet SKsfeire wird rgez.. Nachzufragen bei WUl. Psntzer, Mcst W?tziAton Str. Kofi V er langt wir ein deutfckeS Wödcken zur t fc der vuAfrau. 1m UUmtvn Strajzc. if Verlangt ein gutes deutickeS Mädchen für ff'wshuktche HauKarvelt; turtne ,xumii,e. iaj Si? if i, fitt A "-31 w ii i- I8fl k Stcllegesuchc. Gesuckt: SteUen vn zei deutfcke Madchen in Familien. Näheres kW Wadiwn Ave. mt Zu Vcrmiethen. Zu errniethen: Ein fckö möblirteT Front,mmer miNstnrqsS an l der S Herren. 275 öüd TelawareStrsize. -o &n s e rm i ettze : Ein HauS mit Zimmern : zweierlei GS. Näheres Ski Süd Delsmare Str. Ztt verkaufen. u verkaufen: SicKen Lots in BiXnvn's Ä?. . Addition nahe der Gürtelbahn, Haus von 5 Zimmern. ileUer bei zu, Sommerküche, Reuch haus. Wagenremiie, Srail 24 bet M ISSub hoch, gute J H Brunnen unb Zisterne, vsserirt zur HüUt aö es gekostet, das billigste EisentKnm iu meinen, Bück. Vanstellen in allen Theilen der Stadt. m Nord Mnestrase b ringt n Prozent der Anlage: :Z?Ä Codnrnrsze 4l-: Z44 Uodurnstraße kleine Baart,kg. Rest Zi per Moimr: m Cobnrnstratze tfw, noch mehrere (Krunostücke tnCo'l,urnKras;ee aUe mit Mz$. im ifcr zarm. 1t Meilen nördlich von der Stadt. in Tausch für Stavtetgenthnm. . A.Würgler. mi Ost Washinglon Str. Verschiedenes. xraktizirt ausschließlich in HaZS? u. Nasen-Krankbeiten. 257 5!ord Telaware Straße. TekevKa I2SS. Ofneestunden : S Uhr Borm. Yi Uhr Nachmittags. Dr. I. A. Suteliffe, befchaftigr sick usfchlieklich mit wundärzkUchen SaUen nd mit lSefchleckts, un Urtnkrankheiten. SZs. V5 Oft Market Straße. OffieeS.nden: S bi 1 Uhr Vorm. SbiSS Uhr 9taAs.. Lnnkag4 ausgenommen. Telephon S4t. tfllfOU EYES S?S I" Op'l'lOl' FITTED Jh. fS2ES nv CCX.0HS MQ ÜNrtFXC' 1 Todes-Anzeige. Jra lugnfte Ott fmrb Donnerstag Nachmittag um 1 Uhr. nach längerer schwerer Krankheit. Die Beerdiag findet Tountag Nachmittag um 2 Uhr, von 9Ü&.S21 Süd aft Straße, ans starr, ;ojil einladen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen, David Ott. Gatte. I i George Herrmann Leichcnbcftatter, Office : 26 Süd Telawarestr. StM: 120, !22. 124, Z26, 123 Ost Pcarkstr. Teleyhsn Zt. Offen Tag und Nacht. Groszes, Konzert der berühmten Blinden Musiker, im ü Mm ta?, 1 "" am Sonntag Abend, 18. Oktober in der - Halle ! eintritt 25 Cents für Erwachsene. Eintritt U $tnt$ für Ki Ha Barn b er g er, N. W. Ecke Pennsylvania und Washington lrape. Herbst-Hüte. Die feinste Auswahl von- Herbste Hüten ist soeben eingetroffen bei ..LA'BB.EBGBR

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Editorielles.

Die hiesige Tribüne" giebt sich Credit für die 1000 oder mehr Stimmen, welche (je dmfallÄ aus Versehen) nur für Sullivan ab aeaeben wurden und meistens aus nördlichen Wahldistrikten kamen, in denen die deutschen Sozialisten so rar sind, wie deutsche Nachtt' gaUen.' Wer lacht da ? Jnd'ps. Telegraph". Wer da lacht, wollen Sie wissen, Herr Nachbar ? Nun wir, und zwar über Ihre Mißstimmung" von wegett dieses Tropfens Wermuth, der ,n Ihren Becher der Freude siel. Erstens wurden jene Stimmen nicht meistens in nordlichen Wabldi strikten, fondern in allen Wahldistrikten der Stadt abgegeben. Zweitens giebt es gar viele Leser der Tribüne", welche nicht Sozialisten sind und doch sich um die Parteien nicht kümmern.' Drittens ist dies nicht der erste derartige Fall. Als Dr. Wagner als Coroner gewählt wurde, sind mit seinem Wissen gegen 400 Stimmzettel abgegeben worden, auf denen sammtliche Namen bis aus den feinigen ausgestrichen waren. Da konnte doch wohl nicht von einem Irrthum die Rede. fein. Und Herr Dr. Wagner kannte die betreffenden Stimmgeber persönlich und wußte, daß sie alle mehr oder weniger sozialistisch gesinnt, oder doch vollstemdig unabhängig in der Parteipolitik waren. Der Vorfall am Dienstag war also nur eine verbesserte Auflage eines früheren Vorkommnisses. - Zu welchen sonderbaren Schlüfsen der konsequente Individualismus führen muß, sehen wir an einer Aeußerung Pcntecofts in seinem. Blatte "2ventietl, Century". Er sagt nämlich 5 Freischulcn sind nicht ein Zeichen wahrer Civilisation, denn sie bedeuten die zwangsweise Besteuerung dieser und jene.r Personen zum Zwecke der Erziehung von anderer Leute Kinder, und ferner ein Unternehmen des Staates, das . dem freien Entschlusses des Einzelnen überlassen' bleiben sollte." Man ist nun freilich geneigt, das im ersten Augenblicke für eine Verirrung für einen Unsinn zu halten. Um gcrecht zu sein, müssen aber alle die für den Individualismus sich Begeistern den denn doch zugeben, daß eine solche Anschauung die richtige logische Consecsuen; des Individualismus ist. Wer für daS äußerste Selbstbcstimmungsrecht des Individuums ist, wer der Anschauung ist, daß die Gesellschaft gar keine Rechte, dem Einzelnen gegenüber zu beanspruchen hat, der muß sidj sagen, daß Pentecost Recht hat.. Das Prinzip des Individualismus ist eben falsch, und wenn das Prinzip einer Richtung verkehrt ist, dann muß es eben auch solch verkehrte Schlüsse erzeugen. Das werden freilich Diejenigen, welche das äußerste Selbstbestimmungsrccht des Individuums als leitende Richtschnur anerkennen, nicht zugestehen wollen, aber aus der sireng logischen Anschauung Pcntecost's sollten sie doch eine Lehre ziehen. Freilich machen sie einen Versuch, das System der Freischulen dem individnalistischen Prinzip dadurch anzupassen, daß sie sagen, daß sich unter gebildeten Menschen ÄNgenehmer und sicherer leben läßt, baß also.Ikder tu mn Vortheil von den Freischulcn hat. Ist das an sich auch richtig, so schließt es aber doch' dis Thatsache nicht aus, daß Derjenige, der Kinder hat, die er in die Frcischule schickt, einen Vortheil vor dem Andern, der keine Kinder Hat, und doch 'seine Cchulstcucrn zahlen muß, voraus hat, denn der' andere Vortheil, der durch die allgemeine Bildung. entsteht, kommt Beiden gleichmäßig zu gute. Die Wahrheit ist eben, daß der indlvidualistische Standpunkt . ein ganzlich unhaltbarer ist, und in seinen Consequenzen zu solch absurden Ideen führen muß, wie dicdaß sn dem Frei -schulsystcm eine Verlehung der Personlichen Rechte lieget Es scheint, daß es unter den Individualisten, noch sehr Viele giebt, die nicht einsehen können, daß die Freiheit eine gesellschaftliche Errungenschaft ist, daß "sie nur auf Gxund gesellschaftlicher Organisation eristiren , kaun, daß aber der Indiliidualismus in seinen äußersten Konsc quenzen Auflösung, der Gesellschaft und Vernichtung der Freiheit bedeutet. .Eine lebhafte Phantasie mag sich ei-

nen Zustand vorstellen können, in dem jeder Einzelne thun kann, was und wie ihm beliebt, in dem sich Einer um die Wohlfahrt des Andern nicht kummert,' eine lebhafte Phantasie mag sich

alle- gesellschaftlichen Bande hinwegdenken können, aber es ist eben dann nichts weiter als ein Phantasiegemälde, ein Zustand, welcher der Wirklichkeit nicht entspricht. Wer sich die' menschliche Gesellschaft bloß als eine Anhäufung von Individuen vorstellt, der leugnet die 'Gesellschaft selbst und versteht nicht deren Charakter als den eines lebenden Organismus. Der von der Gesellschaft losgetrennte Mensch ist nur als Einsiedlcr, alle Errungenschaften der Civilisation entbehrend, denkbar. Die Kultur aber entwickelt sich im Schoße der Gesellschaft, kein Einsiedler hat je zu ihrer Entwickelung beigetragen. Es ist wohl selbstverständlich, ' daß der soziale Fortschritt in immer größer werdender Bewegungsfreiheit des Einzclnen liegt, aber diese größere individuclle Bewegungsfreiheit kann nur aus der Gesellschaft herauswachsen, sie kann nicht durch Verleugnung der Gesellschaft und der gesellschaftlichen Intereffen geschaffen werden. Der Fortschritt kann nur dadurch gefördert werden, daß die gcscllfchaftlichen Bände, die gesellschaftlichen Interessen gepflegt werden. Wer das einsieht, kann nicht zu solch absurden Schlußfolgerungen gelangen, wie Herr Pentecost, und nichts eines unserer wohlthätigsten Institute, das Freischulsystem bekämpfen, weil es in seiner Grundlage ein sozialistisches, d. h. ein gesellschaftliches Institut ist. Drahtnachrichten Inland. Wetter usficht e n. Für Indiana : Wärmeres hübsches Wetter! ' Eisenbahnunglück. Pittsburg, 10. Okt. Vier Meilen westlich von Stcubcnville stießen h ute Morgen zwei Eiscnbahnzüge zusammen. - f ' Resultat : Ein Trümmerhaufen, zwei Todte und vier Schwerverw.lndete. Stürmische Fahrt. New Jork, 13. Okt. Auch der Bremer Dampfer Spree", welcher gestern Abend hier eintraf, hat eine ungemein stürmische Fahrt gehabt, sich aber trotzdem nur um wenige Stunden verspätet. ' Mehrere Kajütenpassagiere wurden durch den Sturm aus ihren Betten geworfen und einer von ihnen brach das Schlüsselbein. Unser Mais in Deutschland. Washington, 15. Okt. Der Landwirthschaftssekretär Rusk hat einen Bericht von dem Spezialagenten E. S. Murphy 'erhalten, welcher nach Deutschland gereist ist, um dort für größere Einfuhr von amexikanischem Mais und seine Verwendung als Nahrungsmittel an Stelle anderer Gctreideartcn zu wirken. Wie er sagt, hat der Gesandte Phelps . ihn in der Erfüllung seines "Auftrages wirksam unterstützt und es ist ihm gelungen, aus Mais und Roggenmehl . ein Brod herzustellen, welches den Beifall Aller gefunden hat, die dvvon gekostet haben, das sich als vortrefflicher Ersatz für das jn Deutschland fast ausschlZeßlich ge-j nossene Roggcnbrod erwiesen hat und bedeutend billiger a!s dieses ist. Wenn es gelingt, von der deutschen Regierung Ermäßigung der Zölle auf Aaiö zu erlangen, so dürfte unsere Maisausfuhr dorthin sich vielleicht vielvcrsprechend gestalten.. Blaine'5 Gesundheil. Augusta, Me., 15. Okt. Es ist noch nicht bestimmt, wann der Staatssekrctär' Blaine nach Washington abfahren wlxh. Weyn sein Zustand sich auch ferner so bessert, wie, seit seiner Ankunft, hicx, dürfte er gegen Ende dieses Monats oder Anfangs Novcmber nach Washington zurückkehren. Ausland. Der Orden sskandal !n,Ber- ' - - VWH; '-;r--:r .',-;;r " . ; tJ'ttv.:v-'i;; Berlin, 15. Ost Wie es scheint, hat der Kabinctsrath Manche, welcher zu Gefängnipstrafe vcrurtheilt wurde, weil er seine amtliche' Stellung miß.

brauchte, um mit Titeln und Orden zu schachern, dem Klager Thomas die 10,000 Mark zurückgezahlt, worüber er bei dem Prozeß keine Rechnung ablegen konnte. . Wie sich bei dem Prozeß ferner herausstellte, hat der Finanzminiftcr Bitter unter dem Fürsten Bis? mark und nach dessen Rücktritt Schacherei mit' Orden und Titeln getrieben und das für Wohithätigkeits-Anstälten bestimmte Geld, welches vermißt wird, unterschlagen. . ' -

.- Wieder eine Bombe. Wien, 15. Okt. Auf einer anderen Eisenbahnbrücke bei Reichenberg in Böhmen, nahe jener, wo kürzlich das Leben des Kaisers Franz Joseph gefahrdct war, wurde heute wieder eine Dynamitbombe gefunden. Dies erregt Entrüstung und Beunruhigung und die Behörden suchen eifrig nach den Thätern. Vom S o z i a l i st e n t a g. . Erfurt, 15. Okt. Inder heutigen Sitzung des sozialistischen Parteitages wurde der Bericht über die Thätigkeit der Parteileitung verlesen, wonach befriedigende und wichtige Resultäte erlangt worden sind. Die Abhaltung von Versammlungen, heißt es, in dem. Bericht, habe die Agitation über ganz Deutschland verbreitet. Die Einnahmen der Partei betrugen $55,965 und die Ausgaben $31,735. Im Laufe des Jahres wurden 87 Jahre Gesangnißstrafe und $1590 Geldbuße über Sozialdcmokraten in Deutschland perhangt. Der Ueberschuß von $21,230 in den Einnahmen wurde sorgfältig angelegt. Die Diäten der Reichstagsabgeordneten wurden von $1.50 auf $1.75 erhöht und-ihnen noch monatlich $75 als Entschädigung für Wohnung gezahlt. DerDclezat Werner sagte in einer Debatte über .den Bericht, gegen die Parteileitung bestehe eine organisirte Opposition, welcher nur vereinzelte Gegner gegenüber stehen, von denen jeder allein für seine Aeußerungen verantwortlich sein müsse. Er tadelte den Optimismuß und Chauvinismus in den Reden der Parteiführer und auch deren Scrvilismus. Er sagte in Folge desselben fei Grillenberger's Zeitung., am Jahrestage des Todes Kaiser Friedrich's mit Trauerrand erschienen. Die sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten hielten nicht die Partcifahne hoch und befolgten opportunistische Taktik, welche sozialdcmokratischen Methoden nicht entspreche. Andere. Redner sprachen nachdrücklich darubcr, daß Werner seinen Ton von Verdammung in Mäßigung umgewandclt habe und augenscheinlich nicht geneigt sei, als Führer der Opposition im Parteitag zu gelten. Der Abgeordnete Bebel sprach über die öffentlichen Behauptungen Werner's und Wildbcrgcr's, daß ein Mitglied des Partciaüsschusses für politisehe Dienste' ein Geschenk von $1250 angenommen hätte, und verlangte, Beide sollten vom Parteitag ausgcstoßen werden, wenn sie nicht diese Anschuldigung zurücknähmen. Dies vcrursachte eine lebhafte Szene. O 1 - Der Orkan in England. L o n d o n,' 11. Oktober. Trotz der gestern um Mitternacht erfolgten Ankündigung von dxm Nachlassen des seit zwezagcn m England, Irland und dem südlichen Theil von . Schottland wüthenden furchtbaren Sturmes, baucrte derselbe heute Vormittag noch mit gesteigerter Heftigkeit fort. Heute Vormittag ging hser ein starkkZ Getvit ter mit heftigem Regen nieder und die Berichte aus den Kanalhafcn melden übereinstimmend, daß dort der Sturm noch unvermindert wüthet, sg daß die Dampfer nach Boulogne nicht auslaufcn können. , Längs der ganzen Küste und nanzcytljch bsi 'Dover treiben Schissstrümmer ün's Land. Die Leiche eines, Heizers, der vermuthlich zu einem gescheiterten Dampfer gehurt, ist bei Holyhcad an den Strand getrieben Worden. ' Esn mjt Kohlen beladencr Dampfer qus Cardiff ist gestern , bei Hslyhead inst Mann und Mus untergegangen und wahrscheinlich ist der Heizer , auf demselben gewesen. Der Sturm in der Irischen See ist heftiger als felt vlelen Iahren., , , Viele Schisse treiben hilflos mit den Nothsignasen an dem Leuchtthurm bei Dungeneß so schnell vorüber, daß die Boote ' der Rettungsmannschaft ihnen

keine Hilfe zu leisten vermochten. Am Eingang des Hyde Park hier hat heute Vormittag der Sturm ein großes Gerüsteingerissen, wobei ein Arbeiter erschlagen und Mehrere verleht wurden.

. Die russisHe Anleihe. , . P a r i s, 15. Okt. In Frankreich allein ist die russische Anleihe siebenfach gezeichnet worden. Aus England kamen Subskriptionen zum Betrage von 12,600, aus Rußland 128,000, Holland 1080 und Dänemark 0000. Der Credit Foncier zeichnete 2,350,000, die Banque des Pays Bas 1,386,000, die Banque Lyonnaise 1,415,000, das Comptoir National Escömpte 561,000 und andere große Bankhäuser je 300,000. ; . i Gra f Arco - Valley gestorben. Berlin, 15. Okt. Der deutsche Gesandte in Washington, Graf Ludwig Arco-Vallcy, ist in- Folge eiycr Magenoperation, welche Professor von Bergmann am Montag an ihm vornahm, gestorben. Sein Bruder und feine Schwester waren an seinem Sterbebette. ' Die Wühlereien in Rußland. S t.jP e t e r s b u r g, 15. Okt. Di Regierung hat die Universität in Kiew schließen und 500 Studenten verhaften lassen, weil dieselben sich an revolutio närcn Wühlereien betheiligt haben. ,W ,,, W, Schiffsnachrichten. Angekommen in : , New Zork: .California" von Hamburg, Waesland" von AntSo u t h a m p ton : Fürst Bismarck" von New Aork nach Hamburg, Kaiser Wilhelm II." von New York nach Bremen. London. Eign. : ' City of Berlin" von New Jork. Hamburg: Rugia" von New Jork. Dr.H. S. Cunmngham, Office uni Wohnung : 33 Süd Meridian Straße. Telephon 610. Okkice-Stunden : Uhr Morgens. 12 Z Uhr Mittags. r-w Uhr Abenös. . Dr. Cunnwgham spricht Teutsch. Zu v erkaufen! Preise gehen herab bei A. G. Kreitlein. 204 West Washington Strafe, westlich vom Eisens bahngeleise. Meine Preise sind so, ntedria, datz eS sich nicht bezahlt, w nders zu sausen. Sie für Tamensckube zum Schnüren. loc für Äinderschuhe nui schnüren. Diese Schuhe sind erwas durch Wasser beschödigr; Paar davon. 11.25 fNr MSvncrstiesel. etwa beschädigt, aber so gut. wie je. 75e für Munnerschube. ' 83e für Mädchenschuhe vom besten Kalb oder Ziegenleder. Handgenähte Damen, ckuhe. grench Lid N.S. werthes. Fragen Sie nach unsern Mannerschulzen von französischem Kalbleder. Außerordentlich billig. Kosten regulär .50 $2.75 für Männer-ttänguruh'Schuhe werth regu lärHZ. edesPaargarantirt. Nehmen Sie den'ortbcil dieies dreifzigtSgige Verlaufe wahr. : Solide MSnuerstiefel für "ben Winter ?l.50. Die besten Oil-rain Stiefel im Markte. tzl.0 für grofze Knabenstkefel. N.vit füx Stiefel für Jünglings. MkurHamsflschuhe $1 für katbledcrne Damen-Knopsickulzc. tzl für Dame Pebble Snöpfickuhe. i für handaenahte kalblederne Männerschuhe, find überall werth. - tzl.Sä für feine Mannerschuhe. Zl.sv für extra weite Männerschuhe. (Srotzer Echuhverkaus diesen Monat bei A. Kreitlei. West Washington Strane. westlich vom Big Four Geteise AeberBnltirnoro? Regelmäßige Dampfschifffahrt zwischen Baltimore. Bremen direkt. durch die neu.en ' und erprobten SchnellDampfer Tarmftdt. Dresden. Karlsruhe, München. Oldenburg, Weimar. ' von Binnen jeden Donnerstag, von Baltimore jeden Mittwoch, 2 Uhr N. M. Größtmöglichste Sicherheit. Billige Preise. Vorzügliche Verpflegung.-, Äit Dampfern , des ' Norddeutschen Llohd wurden meh? ql . 2,Stt,00 Passagiere glücklich über See befördert. Salons und Lajüten auf Deck ' Die Einrichtungen für Zwischcndecksvassat aiere, deren Schlafstellen sich im Oberdeck und im zweiten DccZ befinden, sind anerkannt vortrefflich, . , 1 j ülettrifche Beleuchtung in allen Räumen. Weitere Auskunft ertheilen die General, Agenten A.SchnmacheräzCo..Baltimore.Md. oder deren Vertreter im Jntande. Alex. DZetzger und Gebr. Frenzel, Indianapolis EYI rran b emd I oor WkW li, ofwort, nniillr and bonunbir. br h r iibrr mx. ;wa or ld, d in iktir lül l ownloclitlr,wlkM)rti.Anr I M I In au r.m da ib. work. UtY ta Iran. joortpmn menmt, or U jrour ümt t. tbc work. TbU U in titinly .wltad! biin( wooderAU mccm to vrwrj woiktr. fk'iiiiMTt ft Hnlnf fraia IH t IM per wfk mi apward. aad uca aftar UtUm xpariraea. W aa Airalaa J ta npi.Yinf ud uu T ricEE. So ,fl iplalo karr. Tvl Wir tku-- TB PE di i-V. ' Wtaii AilU. w. Aimiik rrtkln. W stan tm. No tut Tw rau d.ot

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