Indiana Tribüne, Volume 15, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1891 — Page 3

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Das "Testament.

Neman in .1 Bünden von tt. I. Lhsagkt. " (Flehung.) Ausgeschlossen. .Ich konnte mir nicht helftn. Haben Sie gar kein Atitleid mit ihr. mit mir?" Weil ich mit ihr Mitlei) habe, kann ich es mit Ihnen nicht haben. Sind Sie wahnsinnig geworden nehmen Sie gar keine Rücksicht mehr haben Sie sich vorgestellt, was es sie gekostet hätte, wenn sie Sie erkannt haben würde? Jch danke Gott, daß dies'nicht geschah. Sre müssen auf der Stelle von hier fort." Sie sprach zwar noch ganz leise, aber ihre Augen blitzten vor Zorn. Sie hatte sich zwischen ihn und die Pforte gestellt. .Sie brauche keine Furcht zu haben." emgegnete er mit einem Lachen, das sich zehn Mal trauriger anhörte, als irgend ein Busruf der Verzweiflung. .Noch bin ich kein Tvllhäusler geworden, auch kein Einbrecher. Ich kam hierher nun. Sie wissen weshalb." .Weil Sie ein Egoist find," entgeg nete sie ernst, .Weil Sie, nur einem Impulse folgend, ihren Kummer vermehren wollten." .Oh, sie hegt also Kummer es ist Ihnen nicht gelungen, sie zum Haß gegen mich zu bringen." .Das habe ich gar nicht versucht! Ich bin durchaus nicht grausam. Doch sie fern von Ihnen zu halte suchen, sie vergessen zu maßen, ihr bezre.fllch zu mache, da völlige Trennung von , ihnen ebenso nothwendig als richtig ist das habe tch gethan, und werde es sernerhtn thun!" Und trotzdem sagen .Sie, daß Sie nicht grausaui sind?" .Bin ich es, so ist das ihretwegen. Um Clariffa's willen wurde ich 'alles chun. Sie klagt mich' indeß keiner Gransamleit an, sie liebt mich und vertraut mir. O. um GottcswiÜen! dlei ben Sie fern, bleiben Sie fern. Was kann es Ihnen, nützen, sie sehen zu wollen?" Was es mir nützen ..kann? Ein Verhungernder lechzt nach Nahrung, so lechze ich nach der geringsten Hoffnung, sie zu sehen! Frau Vandeleur, Sie haben Ihren Zweck, uns zu trennen, erreicht. Glauben Sie. daß ich mich selbst gefragt habe, weshalb ich herkomme? Ich vermuthe, weil ich doch auf dem Wege bin, wahnsinnig zu wer den!" ' Ruhig! Sprechen Sie nicht so Ent setzliches aus. Sie müssen fort. Ich habe' nur Gedanken für sie. Können Sie das begreiftn?" Sie rang die HZnde. - Er hatie jedoch kein Mitleid mit ihr. Alkch er konnte nur an Clanfsa denken. 3ch begreife wM. wie di Dinge liegen. Ich weiy ganz gut, tag Bit nur ans Ihrem elg?nen Nachcgeiübl kns auseiader gebracht haben. Ich bin unschuUiz, aber Sie bewndellen mrch, als ob ich sckuloig sei. Sie haben sich zum Gott aufgeworfen, der den mindern Strafen ertheilt, weil die ÄSler gesündizk! Sie haben Clanssa überredet, die Dinge mit Ihren Äuge anzusehen. Meine Liebe, mein Enget ist zu gut, um zu mir zu kommen, wenn Sie ihr das verbieten, das weiß ich wobl! Nun. um noch .einmal unter demselben Dache mit ihr zu wcilen. habe ich mich tn diese Kleidung ge werfen ! Er schlug sich mit leidenschädlicher Hond vor die Brust. .Ich glaubte, daß mich Niemand erkennen niürte. Das war uch so. Nur Sie machen eine Auwohme. Ich schlief in einer Scheune und kroch in d Kirche. ch alaabe nickt, daß icto viel gebetei Haie. Gott hat meiner ganz vergessend Ich habe Sie hereinkommen flehen, Elarissa war ganz dicht neben mir. Hätte ich überhaupt beten können, so wäre es darum gewesen, daß mich in jenem Augenblicke der Tod befallen haben möchte. Tann hatten selbst Sie vielleicht, so kalt und grausam Sie sind, gestattet, daß Elarissa an mich herangetreten wäre, um im sterben meine Hand zu halten. Doch solch' ein Glück war mir nicht beschieden! Wohl stand sie neben mir auf einen Augenblick, aber sie wußte nicht, daß meine Augen auf ihr ruhten. Sie sah sehr traurig aus, das ist Ihr Werk!" Seine Stimme örach ; die leidenschzst' kicken Thränen des Mannes, we so schwer mit anzusehen, stahlen sich aus seinen Augen. - Frau Vandeleur blickte ihn an. Ihr stolzes Herz jammerte der Unglückliche, der so furchtbar duldete und litt, und der leiden mußte. Denn nicht ein Gebanke an NachgZe bigkeit kam ihr in den Sinn. .Nicht mein Werk! Wenn Sie fort' gehen, werden Sie erfahren, daß ich Sie geistig nickt, von ihr getrennt habe. Schicksal, Vorsehung, das Verbrechen Ihres Vaters verzeihen Sie.daZ ich Ihnen Schmerz bereite sind zwischen Euch getreten , Sie lernt es ertragen; ich hoffe und bete darum, daß sie mit der Zeit Ihrer als ein Freund gedenlt. wenn sie überhaupt dann noch an Sie denken wird." .Und das nennen" Sie Trost für mich?" .Ich kann Ihnen keinen Trost , bieten. Ich habe nur an sie zu denlen. Wenigstens quäle ich Sie nicht mit beschwichtigenden Worten. Ich mun jedoch zu i-cheu ihr und Ihnen stehet. Gollle ich Ihnen, Vernunft,,, predigen, so ttürde iÄ Ihnen sagend daß sie nrch sehr jung sind und Ihnen die gane Welt ofien steht. Sehr selten beirathen Männer, selbst Frauen nicht, ihre eiste Liebe. Glauben Sie. daß, nenn Ela, , rissa obern itzig genug wäre, Sie gegen :' ,f f ' ;ir '"!: " meinen men zu y.'tralyen, ic giucutaj nürde?" ' t . -:-:, " .Ich könnte sie glückliä) machen, daß weig ich. ; Warum versuch en Sie mich, kann es möglich sein, daß ich jnoüiiuna. MMrMeVN . .Nein. Es gibt, keine Hoffnung. Sie .würde mir niemals ungehorsam sein; ich weiß es besser, 'als Sie, daß wäre sie ungehorsam,, sie würde doch niemals , alücklich werden können, sie

würde elend werden. Gehen Sie . fort und bedenken Sie. daß. wenn Sie wei tere Versuche machen, sie zu sehen, wenn Sie wiederkommen sollten. Sie uns nur vertreiben würden. Elarissa ist hier glücklicher, als irgendwo

dcrs." Er hörte sie schwelgend an. Seine Augen waren nicht auf sie gerichtet, son dcrn auf das verdeckte Licht, das aus Clarissa's Zimmer schien. Dann sagte er i zornigem Flüstern : .Ich gehe, geben Sie sich damit zu' frieden. Oh, Frau, woraus sind Sie geschaffen, daß Sie Ihr Herz gegen min Elend. rerschlicßen können. Sie verweigern mir selbst das Vorrecht eines Hundes, hier warten zu dürfen, obgleich sie gar nicht weiß, daß ich ihr so nahe bin." .Gott sei Dank, daß sie das nicht weiß! Ich darf hier nicht länger bei Ihnen verwegen, das würde ihr auft fallen. Ehe ich gehe, müfftn Sie mir versprechen, Glen Luce sofort zu ver lassen und sich nicht mehr hierher zuwa gen." .Ich mache keine Versprechungen, Sie dürfen sich aber beruhigen. Ich fahre morgen früh ab. Wenn ich hier bliebe, würde ich wahnsinnig werden, ich glaube, daß ich jetzt schon nicht mehr Herr meiner Sinne bin." ' ' .Da Sie es.mcht versprechen wollen, muß ich Elarissa vor dem Zufall schür zen, Ihnen zu begegnen. Es wird Ihnen ncht' zum Trost gereichen, zu wy,en. daß Sie sie aus ihrem Heim ver trieben.Sie trat zurück und machte die Pforte zu, sie hätte dieselbe auch zuge schlössen, wäre sie nicht plöylich durch ein Gejühl von Mitleid bewegt wor den. Sie öffnete die Pforte wieder, ging an ihn heran und berührte ihn am Arme. .Äas wünschen SU? fragte er. .Ich wollte Ihnen nur Lebewohl fa gen. Oh. armer jm ger Mann, ich be klage Sie." Er gab keine Antwort. Seine Hände klammerten sich an das kalte Eisengitter, seine Älugen starrten noch immer auf das verdeckte Licht. Sie wußte nicht, was sie thun sollte. Ihre Furcht, Elarissa mochte ihre AbWesenheit bemerken, gab den Ausschlag sie mußte ihn allem lassen. So hörte er denn, wie die Gartenpforte'zugemacht und er ausgeschlossen wurde und wie Frau Vandeleur leise mit ihrem 'eigenen Schlüssel die Haus thürössnete. Noch einmal sah erden anheimelnden Strahl des Lampenlichtes aus der Eingangshalle scheinen, die hohe Gestalt wurde sichtbar, dann aber schloß sich auch diese Thür hinter ihr. Mit lautlosen Schritten wie ein Verbrecher, schlich sich Frau Vandeleur in ihr Zimmer nach oben, damit Ela rissa.. welche -sich glücklicherweise noch oben befand, sie nicht hören konnte, Sie entledigte sich ihrer winterlichen Umhüllung, glättete ihr Haar und blickte sorgfältig in den Spiegel, um zu sehen, ob sie nia t außergewöhnlich bleich oder erregt sei. Beim inuntelgehen öffnete sie die Thür zu ihrer Tockter Zimmer. Elarissa 'hatte sich in einen großen Stuhl geworfen und saß lautlos mit den Händen im Schooße da; erst rs sie den Schritt ihrer Mutter horte, stand sie auf. .Ich glaube, es ist Theezeit." sagte sie schwach lächelnd. : .Es wiid mir sehr lieb sein, wenn der Thee sertlg ist," meinte Frau Vandeleur mrt etwas gekünstelter Fröhlichkeit. Sie gingen . dann beide ins Wohnzimmer hinab, wo Frau Vandeleur den Thee bereitete. Sie wa,fte es nickt, Elanssa anzusehen, sondern machte sich mit dem Geschirr mehr als nöthig zu schassen. Die rothen Vorhänge vor den Gardinm waren zugezogen, die Fensterläden geschlossen, und Frau Vandel'ur hatte den Schlüssel zur Gartenpforte in der Tasche. ' Das Her; war ihr sehr schwer. Sie konnte sich der Gedanken an den Mann nicht erwehren, der in schmutzige Lumpen' gehüllt, draußen vorder Pforte stand. Trotzdem dachte sie weder jetzt noch später auch nur einen Augenblick daran, ihren Schwur zu brechen. Auf ihrem Herzen ruhte das Bild ' ihres verstorbenen Gatten, und so lange das Herz schlagen würde, erlaubte sie Elarissa niemals, le Marchant zu heirathen. Das hinderte sie aber nicht, ihn zu bemitleiden. .Mutter,-' sagte Elarissa, das Schweigen brechend,, .weshalb ließest Tu mich dem armen Mann nicht etwaS geben er sah so elend aus?" Frau Vandeleur vermochte einen Augenblick kein Wort herauszubringen. ES ist niemals sehr angenehm, unsern eigenen Gedanken plötzlich Worte verlieben zu hören. Sie faßte sich aber rasch und antwortete: .Man kann nie wissen, ob eS wirklich Wohlthätigkeil, ist, solchen Leuten etwaS zu geben; eS sind häufig nur Müßiggänger." - .Wenn Elarissa nur wüßte!" dachte sie dabei. Sie verlor aber ihre Fassung keinen Augenblick und fprach von allem möglichen, gleichviel wovon, nur um zu sprechen. Der Wind hatte sich erhoben und wehte gegen die Fenster. Elarissa saß in ihrem Lieblingsstuhl dicht beim Feuer, weniger der Wäime, 'als des Verlangens wegen, in die klaren rothin Tke'en ter Jlamn:en.zu blicken. .Wie bleich sie aussieht." dachte ihre Mutter. Sie batke wirklich alle Farbe verloren. , ihre' Wangen waren einge fallen.,,), Selbst bei jungen und gesun den Leuten hinterlassen schlaflose Mächte und traurige, mit schwerem Herzen durchlebte 1 Tage früher , oder "später merkliche Spuren. , ' n . , j In ilrau Vandeleur faßte der Entschluß Wurzel, daß es besser für Elarissa sei. Glen Lui'e.zu verlassen 1 .S'.e wird es bald ganz gern haben, wenn auck nicht sogleich im Ansang, daß sie neue Scenen sieht, sie ist zu jung, um sich nicht daran zu ergötzen, zu klug, um nicht Interesse darn zu nehmen." ,: Xtx ruhige Abend verstrich, es schlug zehn. Zeit, zu Bett zu gehen; Frau Aandelcur war eS anaenebm. Sie be

gleitete Elarissa nach oln rn ryr titm mer, wie sie es von je gewöhnt war. Tann begab sie sich in ihr eigenes Zimmer, öffnete leise die Fensterläden, zog das Rouleau auf und blickte hinaus, ob sie die einsame Gestalt am Gitterthor wohl erkennen könne., 'Aber es stand niemand mehr dort - ' Der Ertrunkene. Nachts wackend. dachte sie des armen jungen' Mannes, ohne indeß ihre Absicht zu ändern. Tiefes Mitleid für ihn erfüllte sie aber umsomehr. als der Regem heftig zur Erde strömte. Frau Vandeleur stand einmal auf nnd begab sich auf den Zehenspitzen in's Zimmer ihrer Tochker. - Es war gan dunkel; an den ruhigen Athemzügen nahm sie wahr, daß sie ganz fest und gesund schlief. Obgleich sie mit feuchten Augelidern eingeschlafen war, lag es fast wie ein Lächeln auf ihrem Antlitz. ' Als es Morgen wurde, kam die Sonne hervor. Die Wolken hatten sich zerstreut, der schwere Siegen die letzten Ueberbleibsel von Eis und Schnee fort geschwemmt, die sich in den entferntesten Winkeln bis dah'n erhallen. Während jener fchlaflosen Stunden der langen Nacht, in denen Frau Vandeleur mit weit offenen Augen dagelegen, in die Finsterniß gestarrt und auf das Geräusch des Regens gehört, hatte sie manchen Plan für die Zukunft entworfen. Einer der ersten war ein thunlichst besck! u igtes Verlassm von Glen Luce. .Ich tann nicht wissen, ob er nicht eines schonen Tages wieder auftauchen wird. Immer so glücklich zu sein wie gestern Abend, laßt sich nicht vorausseyen. Ich werde in einigen Tacten mit ihr wieder, über unsere Reise ins Ausland sprechen." Nachdem das Frühstück eingenommen, kleidete sie tych zum Ausgehen an und sagte Elarissa, daß sie eme Besorgung zu machen hätte. Elarissa entgegnele der Mutter,. daß sie Handarbeit zu verrichten hatte. Es war ihr leichler, mit der Nadel in der Hand ruhig da zu sitzen, als irgend etwas anderes zu thun. Sie öffnet, das Fenster und ließ die milde, srisch, Luft hereinströmen. Sie konnte das Moor sehen, das nich länger der Tummelplatz für Schnitt schahläufer, sondern eine Wasserftäck war, auf welche die Morgenfonn schien. Elarissa ließ ihre traurigen Auger darüber hinschweifen. Dort, weit enk fernt, aber noch sichtbar war die gefäh, liche Ecke, wo sie ihn aus seinem leben digen Grabe errettet. Diesseits, näh zum Hause heran, war stets das deii und stärkste Eis. wo sie zusümme Schlittschuh gelaufen. Vohl war der Himmel blauer, fr ' Lust milder, die Sonne wärmer, als n m einsamer TrübsZl auf das Moo , hinaussah als in jener kalten wintet lichcn Zeit, doch ibr Glück war zugleiä mit dem Winter verschwunden. Es war ihr nicht möglich, noch län . ger jene Stelle zu betrachten, die ihr solche FreadiN ins Gedächtniß zurück rief. Hastig schloß sie das Fenster. Deshalb sah sie auch nicht, was ihr sonst wohl einige Ueberraschung bereitet haben würde, wie sich allmäliF eine kleine Menschenmenge ansammelte. Ein zeln oder zu zweien kamen sie aus ver schiedenen Richtungen, trafen sich aber schließlich und blieben auf einer Stkllk stehen. Et Geräusch von der Küche her per anfaßte sie', sich dorthin zu begeben, m sie dem Mädchen bei fernen Obliegen heilen half. ' .Anna." faake Cl rissa leise, .Nun. Fräulein?" .Warum haben "Sie nicht geheira the:? .Nun, weil ich eS nicht gethan habe. Fraulein, und ich bin besser dran, als die. welche heirathen. Wenn ich eine?, Mann hätte, müßte ich vielleicht süt ihn arbeiten. Jetzt kann ich Gelt ausgeben oder' spann, ganj nach mei nem Belieben, niemand hat d"rein zu reden." , .Aber Sie haben doch einmal in Ihrem Leben daran gedacht baben Sie denn nicht jemand lieb gebabt?" , . .Jedes Mädchen ist wenigstens ein mal in ihrem Leben eine Närrin," meinte Anna. .An mich kam auch 'ma: die Reihe," .Ah, da war also doch jemand. Erzählen Sie mir, bitte, Anna!Elarissa sprach fast flehentlich. Es verlangte sie. zu erfahren, durch web ches Zaubermittel, es der anscheinend so vergnüglich lebenden Anna gelun gen war, sich glücklich durch den um.mer unglücklicher Liebe durchzuschlagen.' ' Anna blickte sie scharf an. .Da gibt'S nicht mel zu erzählen, Fräulein. Es ist auck schon lange her. Ehe ich in Dienst ging." ; .Ja? Nun, wer war es denn?"

'Ein Nachbars söhn. ES fing so an. Ich halte etwas 0'eld. und die Burschen alaumen a:ie. es wurde noch mehr wer. den. außerdem war ich nicht , ganz sr . ! H ,' t V l'll. T t . ' . ' yaßttW, oa? rin , Pierv ikuic. icgeu nx'r den können. Er hatte mich gern oei glaubte es wenigstens." " ;; , .Ja, und was. dann, Anna?" . .Ich säge Ihnen, Fräulein, da gib:', nicht Viel zu erzählen. Ich habe i nun einmal nickt gehelrathet und ,. leinen Anderen." , , (Fortsetzung folgt.) ' , . '' , i - :'"'vr Die Meschichte citier Umarmung! In Berlin spricht man viel über den Austritt des SchauzmeierS Klein audem, Verbände deS Bertiner Lessina Tdeaters. . Das .Kl. Journa." erM, hierüber folgende lustige Geschichte: Es war wäbrend einer Vrobe zu .svrancil lon". Herr Adolf Klein, welcher den hatten , FraneillonS zu spielen, hatte, ve'and sich in übler Laune. Während die Anderen die ihnen übertragenen Eyzra'.tere mit voller ingave auege stalteten, beschränkte Herr. Mein sich darauf, seine Rolle zu .markiren". Wenn ' sein Stichwort gefallen war. sprach er zwar den nun folgenden Satz, jedoch ohne die bedeutungsvolle Schwece des Ausdrucks, die er vor dem Vubli-

kum ln seine Rede hineinzulegen pflegt, und was die Darstellung betrifft, so hielt er es für genügend, jedesmal den ihm zukommenden Platz auf der Bühne einzunehmen, wobei er zum Ueberfluß noch die Daumen in den Aermelaus, schnitten seiner Weste vergrub, .so daß die Ellenbogen seiner' Arme zu beiden Seiten des Oberkörpers wie eme Brustwehr herabhingen. Das ging nun so. so lang es ging. Endlich aber kam der Augenblick, in welchem Fräulein Johanna Minow, wlche die Annette spielen sollte, den Grafen nach der Vor schnst'des Dichters umarmen muß. Fräulein Minow versteht sich äugen cheinlich sehr gut auss Umarmen und and daher, daß sich Herr Klein seht chlecht darauf perstünde. Sie hättt den großen Crllegen so gern innig ans Herz gedrückt, aber da waren die gar stigen Ellenbogen" im Wege. Wenn el sich um einen Ringkampf gehandelt hätte, so würde die jeden Uebergriff" abwehrende .Haltung - des Herrn Klein , wohl am Platze gewesen sein. Aber es kam seiner Partnerin gar nicht daraus an, den Künstler zu Falle zu bringen, .sie wollte ihm nur ihr umfassendes Talent bewei-en, und so sagte sie denn, ehe sie zum Angriff überging: ' .Herr Stieln, nehmen Sie doch die Hände her ab, ich kann Sie sonst nicht umarmen!" Welcher andere Mann hatte sich das wohl zweimal sagen lassen, hatte' sich nicht beglückt gefühlt wenn eine sc liebenswürdige und hübsche junge Dam wie Fräulein Minow ihmAnweisüngeu gegeben hätte, um ihn möglichst voll, kommen, möglichst herzlich umarmen zu können? Anders Herr Klein, de, wohl i in seiner allerschlechteste Stimmung war und, weit entfernt, der Aufforderung nachzukommen, dieselbe als einen Eingriff in seine heiligsten Menschenrechte auffaßte. Ein Mann braucht sich von, einem juw gen Mädchen nicht umarmen zu lassen, und sei dasselbe noch so hübsch! Das war seine Meinung, und er nahm daher

gar keinen .Anstand", der CollegiY seinen Standpunkt sehr deutlich klar zr machen. Erschwerend schien ihm d Umstand, daß Fräulein Minow erp Zurze Zeit dem Lessing . Theater angehörte, und er ließ sich zu Ausdrücke? hinreißen, unter denen sogar das Kraftwort .Unverschämtheit!" vorge kommen sein soll. Sämmtliche auf der Bühne anwesenden Personen wäre verblüfft, am verblüfftesten war du Angeredete, die tu dergleichen Extem poreS nicht gesaßt gewesen war. Di Thränm standen ihr in den Augen, als sie bei dem Direktor Schutz vcr dem bösen Mann suchte? 'als sie sich von den ausgestandenen Schrecken erholt hatte, erklärte sie kur, und bündig, daß si, 'mit Herrn Klein nicht weiterspiele werde, wenn derselbe sie nicht um Ent schuldigunz bäte wegen seines rauher Benehmens, zu welchem sie keiner!?' Veranlassung gegeben habe. Dr. Blu menthal stellte sich auf die Seite seine, Elientin, eS kam zu Differenzen und Blumenthal gab deck widerspenstiger Künstler die Entlassung. , m m m mn 25jShr,geA Jubiläum. Wer in seinem Zimmer dem behag (Ich tönendem Tick-Dack der Pendeluh, lauscht, bis ihn schließlich ob des ein schläfernden GerSusches Morpheus Arme umfangen, weiß wol kaum, daf dieser im ewigen Gleichmaß und unver drossen ticktackende Gefelle in diesen Jahre sem 250jähriges Jubiläum fei ert. Allerdings, man sagt, daß Ehri stian Huygens,' Herr von Fuylickem. der Erfinder der Pendeluhr ist, inden er im Jahre 1656 ein Uhrwerk M Pendel konstruirte und diese Erfindunc 1S7 in seiner Schrift zur Kenntniß weiterer Kreise brachte. Christia HuygenS Verdienste sollen denn auck nicht bestritten werden. Aber es ii3 doch hervorzuheben, daS schon Galilei im Jahre 1641. ganz dieselbe Ersindunz nur mit einer etwas veränderten Kon struktion gemacht hat. Im Jahr, 1641, erzählt Viviani, der Lieblings fchüler Galileis, als der greise Forsche, bereits erblindet war und nur sein Sohn V'ncenzio . und sein LieblinzS schüler zu ihm gutritt hatten, kam er auf den Einfall, .daß. wenn er das Pendel an die Uhr mit Gewichten oder an bie Uhr mit der Feder anbringen könne, um sich dieser statt des gewöhn ten Zeitregu?ators zu bedienen, du gleichmäßige und natürliche Bewegung seines Pendels alle Mangel in seine? Uhren korrectiren würde." Galilei entwarf demgemäß in Ge danken einen Apparat, der die Einnch tun verwirklichen sollte und gab di, Zeichnung zu demselben seinem Sohm an, welcher nach derselben ein Modell herstellte. Huqgens, der zu seiner Er. findun, gant ohne Kenntniß der Ga lileischen gekommen war, hat denn auch, als er von dieser erfuhr, die Priorität des greifen Forschers in gewissem Sinne anerkannt. So laßt sich denn mit eigenem Recht von dem 250jährigen Jubiläum der Pendeluhr in diesem Jahre reden., Sie bat schon seil den Tagen der Urgroßeltern so unver. drossen getickt und getackt, so vorzügllck die Zeit angegeb'e, so beharrlich den Faulen das "kuglt irrovocabile rzirirnis" zugerufen, so vielfach dem Novellendichter Gelezenbeil gegeben, mit ih rer Hilfe die höchste Behaglichkeit aus. zumalen. daß es sich wohl verlohnt, aus dieses Jubiläum hinzuweisen und seiner Freude über die treffliche Ersindung Ausdruck zu geben. Vom NuSianVe, ,; I n Glasgo trieb, wie enaltiche Blatter erzählen, bis vor Kur zem ein Spitzbube sein Wesens der bei seinen'Diebcreien besonders viel Ueber muth uns , Laune , an den Tag legte. In , einem Damen Eonfeckionseschaft halte er in einer stillen Nacht nicht nur o viel! zusalnnengerasst, wie ieine Hände r.hne großes Aui'eh:n , tragen konnten, sondern er war auch mu fet nem edlen Leibe in weibliche Hüllen ge schlüpft, nachdem er sich seines schäbigen Aizugs entledigt. Diesen htte er dana mt Wollsachen und Trlkotazen ausge stopst. so daß er menschliche Form und Haltung annahm, ihm irgend eine Kopf ausgeieyt, darüber die Mutze gestülpt recht in den Racken und dann den wüsten Wollmensch. mit dem Rücken

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, Nehme ein Stück Pork-Tenderloin", schneide es auf, lege eine Portion Füllsel (gehacktes Brod u. f. w.) in dasselbe, .gerade wie beim Füllen von Hühnern. :c., rolle, es zusammen und nähe es mit einem Faden zu Backe und fcrvire mit Sauce. Dies ist ein Gericht für einen König. Es kommt gebratener Ente oder dem besten Wildpret gleich. Aber gebt Acht, daß Ihr immer

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Haupt - Office: Schmidts Bratterei.

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ver Thür zu. an den Ladentisch geneuk, zur angenebmen Uebsrraschuag für zirt' besaitete Consectioneu?'en. Er selbst hatte alsdann Unt dem Packet das Wette gebucht. Derartige Streiche vollführte er mehrfach. Lange blleb er, tros seiner Frechheit und Urtoerfro renheit. derPolizei vervorgcn. bis er über nnen tmch gen'.aler Unvmchzmthelt, deren Reiz er nicht wtoerstehtn konnte. zu Fall kam. Er i ahl nämlich einem Kaufmann fein Aushängeschild. Und was machte er damit? Erbrachtees dem Kaufmann tobst in den Laden und bot es ihm zum Kaufe an mit den Wor.en: .Ich glaub', Sie können das Ding grade gebrauchen!" -Ein neuer Theatercoup deS Frl. Helene Vacarescu. berechnet, auf die Gemüthsstimmunz der Köninn von Rumänien einzuwirken, wiro dem XIX. Siecle aus Mailand gemeldet. Frl. Vacarescu foll nämlich in der Nacht vom 14. zum 15. Sept. d. M. einen Selbstmorduersuch verübt haben; die Dame war aber so vorsichtig, sich rasch retten zu lazzen, so dav tem weiteres Unglück geschah. Frl. Vacarescu behauptet, zu dem Selbstmordversuch auch durch die' unsichere materielle Lae ihrer Familie getrieden worden zu sein, welche durch die Verabschiedung ihres Vaters vom Gesandtschaftsposten in Rom geschaffen 'wurde. Vielleicht wird dieser Appell an die Börse des Königs von Rumänien erfolgreicher als der Sturm auf das Herz des Thranfolzers sein. Von letzterem verlautet, er sei entschlossen, nicht früher' nach Ru manien zurückzukehren, ehe er nicht ver lobt oder zum . mindesten seine Verlor bung mit einer fremden Prinzessin endgiltig festgestellt sei. Henry Rochefort,'der bekannte Meister im Schimpfen,, theilt im .Jntransizeant" die 1,500 Zu schauer i der Erstvorstellüng LohengnnS wie folgt ein: .300 Teutsche, 200 Spitzel und 1,000 berufsmäßige Wag nerianer, gegen 100.000 (?!) Franzo. fen, die um das Theater geschaart wa rea und nicht wollten, daß man das Stück spiele. . Natürlich siegten die Teutschen die Spiyel , und die Wazne rianer gegen die 100,000 Patrioten, von denen zahlreiche , verhaftet und zu drei : Vierteln i todtgeschlagen wurden, weil sie außen die .Marseillaise" sangen, wahren) man mnen sächsische ( !) Fanfaren aus lührte ConstanS, der kein Vaterland hat, da er schon in früher Jugend auS dem seinigen weg. gejagt, weil, er unzählige Verbrechen gegen die Sitilichkett begangen hatte, kann nicht zugeben, daß Andere ein Va, terland besitzen, und er macht Schwadronen CaoaUerie mob l, damit sie die ;e lästigen Leute niesersäbeln. . . . Euer Sieg, ihr Lohengrinarden, wird von kurzer Dauer sein, denn um den Beherrschern Elsaß'LothriNi.enS den Hof zu machen, werdet Ihr nicht jeden Abend den Verkehr sperren tonnen, indem Ihr Eure Truppen auf dem Opernplatze LZache halten lasset."

i ü nr i ann kein anderes. 1888. Chas. j. Schmidt den billigsten bis zu den feinsten Sorten in Pecan, Wall'" und HafebNüssen! 0G3P

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Eifenbahtt-Tabelle

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