Indiana Tribüne, Volume 15, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1891 — Page 2

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Denn nur die kaukasische oder weiße Rasse kann das Bürgerrecht erwerben, und die einzige Ausnahme davon ist in Folge des Bürgerkrieges zu Gunsten der Neger gemacht worden. Trotz der neuerlichen ausgedehnten Enteignungen an Jndiz?.ergebiet um fassen die Reservationen heute immer och über hundert Millionen Acres, und dabei ist AkaZka gar nicht einmal mitgeteilte! Auf diesem riesigen Flächenraum schwärmen kaum 250,00 Indianer Squaws und . PavooseS mit eingerechnet umher, so daß auf jedes Individuum vom Säuglinz bis zum Greise run) 400 Acres kommen. Und dabei drängt sich im Osten die weiße Bevölkerung bereits in unbehaz licher Weise, während die Eisenbahn Monopole kraft der ihnen in den Schootz geworfenen Landerschenkungen einen großen Theil werthvolle Terrain 3 im Westen mit eisernem Griffe festhalten. Dieses schreiendeMitzverhältniß suchte tnt Seoeralta'Blll einigermaßen auszugleichen. Man erkannte sehr wohl, daß die ganze Reservation wirthschaft die Folge einer von ungesunder Sen timentatität beeinflußten Politik war, welches .dem rothen Sohn deS Waldes und der grenzenlosen Prärie", dem Indianer, nicht wie er ist. sondern wie er sich in den Köpfen der von Cooper 'schen und Lonzfellow schen Jdealgestal ten erhitzten Stubenhocker malt, seine .berechtigten Eigenthümlichkeiten" er halten wollte. Doch der Fehler war einmal gemacht und das amerikanische Volk konnte und kann nicht gut, ohne seiner eigenen Ehre zu nahe zu treten, l'ene Reservationen mit einem Federstrich uS der Welt schassen. Mit Recht sucht deshalb jene Bill von 1837 einen oerni'mftizen Mittel weg einzurchlazen. Statt der 400 ölcreS für jeden Kopf der rothen Bevöl kerunz sollen auf jedes FamilienoberHaupt 160 Acres, halb soviel auf jede nverheiratbete Person und jede Waise kber 13 Jahre, und 40 AcreS auf jede ZZerson darunter kommen. DaS ist wahrlich eine fürstliche Ver sorgullz für .Poor 2a", und über uns aber genug, wenn er sich dem Ackerbau ndmer. Denn mit den Jazdgrün)en ist eS ja nun vorbei, seitdem der Bison iuZgerottek und seine letzten Exemplare sorglich in On?el SamZ Natucalienka' dinet, dem Mellowstone Park, sorgfältig vor Nachstellung behütet, aufbewahrt werden. In den Ver. Staaten gibt eZ 1G0 Indianer. Reservationen, deren Rechts titel verschiedenen Ursprungs sind. Theils beruhen sie aus Verträgen, theils auf Congreßgeseen, tbeiks ans Decreten der Executive. Und obwohl in der Theorie vor bewtö zwznzig Jahren der Congreg .den strengen Grundsatz luszesiellt hat. daß ein Indianerstamm von den Ver. Staate weder als ZelbststäNdige Natioit. noch als Macht anerkannt wird, also auch mit tönen keine völkerrechtlichen Verträge beschlossen werden können-, so ist man doch in der Praxis mit großer NaSsichr aufgetreten und hat während der zahlreiche', blutigen JndraneraufstZn'ze denselben thatsächlich die Rechte friq füh, ender ?!ationen zuge standen und sie danach behandelt, anstatt sie. wie es nach jenem Ausspruche conseuen! wäre, einfach als Hochverräther, Aufrührer. Mörder und Brandstifter zu bestrafen. Allerdings hat man sich seit 1837 nicht gerade beeilt, die Reservationen s? erheblich zu verringern, wie es Herr Morgan gerade möchte. Es wäre aber grausam und barbarisch, die Indianer aus ihrem Besitz hinauZzustogen, ede sie sich die Mittel angeeignet haben, unter gänzlich .veränderten Verbältnissen ihre Erikenz in menschenwürdiger Weise zu fristen. Die gegenwärtiae ältere Generation, für deren Erziehung die Re , gierung wenig odergar nicht, beste Falles in ganz verkehrter Weise gesorgt 9, ijl nicyc rneur zu anderen Anschauungen zu bekehren. Sie würde als ein Haufe hilfloser Bettler nur dem Staate zur Last fallen. Man muß auf die Intelligenz des längeren g?t unterrichteten und neueren Ideen zugänglichen Gescblechts bauen und werte?, bis die Alten ausaestorben und die Jungen zumangebcnder Vedeu-. ltung herzilzemachamd, ehe man die Oeffnunzj der Reservationen umfassen) end energisch betreibt. ' ' WaS soll ans Hawaii werden? Königin Liliuokalani. die erst oorwe mge Monaten nach dem ewig durstigen und stets geldöedürftigen Kalakaua den WTbrön der Sandwichinseln bestiegen, D liegt im Sterben. Ein hochgradiges Herzl'iden kann jeden Augenblick ihrem Leben ein Ende machen. Anscheinend , straft ihre kräftige Gestalt diese BefürÄtungen Lügen; oh?r es ist bekannt, daß , Herzkrankheiten sogar ' besonders starke Evrpuleni zur Folge haben können.

Falls Sie Königin stirbt, 'werden sich zweifellos die gegenwärtig rivalinren den Einflüsse der Amerikaner und Engländer in noch viel stärkerem Grad gel tend machen, und wahrscheinlich ein Ueberzewicht deS englischen Einflusses, wenn nicht gar das gänzliche Aufgehen der Selöständigkeit deZ Landes in einem englischen .Protectorat zur Folge haben. Die königliche Familie besteht aus folgenden Mitgliedern: da ist erstens die KöniglnWlttwe Kapiolani, die hmlcrbliebene Wittwe Kalakauas. Die Ehe blieb kinderlos. So kam es, daß Kalakauas älteste SchwbsterLiliuskalani den Thron bestieg. Da auch sie, oh wohl seit dem Jahre lStVi verheiratet, keine Leibeserben besitzt, fällt der Thron nach ihrem Ableben an die l jährige Prinzessin Kaiulani, die Tochter der verstorbenen Schwester Kalakauas, der Prinzessin Likellke und des Engländers Clegborn, der gegenwärtig den hohen Porten des General ZollcinnehmerS von Honolulu oersi.h:. Eleghsrn ist zu-

gleich Vormu-w t:ut mmLerzayngen. Tochter, würde alw wäbrend der ersten Jahre ihrer Herrschaft aller Wahr fcheinlichkeit nach Regent des Landet werden.' Man be'ürchter, daß Cleghoru sich bestimmt mir der Absicht trägt, die Inseln den Enqiän er:? in die Hände zu spielen, ob.vo'il t bei : er Unbeliebt heit der Eng'äner :kob sehr fragl:6 ist, ob nicht eines azeS die Jn'ulanc sich für eine unadhä igiae Republik er klären und H-rru L;tßinrtt zum Teuf, jageu werden. Mormonen Sinsalt. ES ist kaum ein Vierteljahr in'S Land gegangen, seit die Presse des SandeS von dcn Verhandlungen deS großen Raths der Mprmonen in Salt Lake City widerhallte. Ein neuer. Geilt schien in die Jünger oe SmithS und Brigham FoungS gefahren zu sein. Mit größter Emphase und sittlicher Entrüstung wiesen sie die Idee der Vielweiberei oder wie sie eZ zu nennen belieben, Weiberpluralität. zurück, und behaupteten, daß dieselbe schon längst bei allen wahrhaften Gläubigen in Verruf erklärt worden sei. Dann hieß eZ plötzlich, es sei eine Spaltung unter den Heiligen der letzten Tage" eingetreten, und diejenigen unter ihnen, welche keine Lust bezeigten, die ihnen .anzesiegeb ten- Frauen zu verstoßen, machten sichl ff v c :a . i - I zu einem neuen xvous ocreir, um, ivit emst die Patriarchen der Sekle Nauvoo mit den Einöden UtahS vertauscht hat ten, nunmehr in den freundlichen Gesil den Mexikos sich eine neue Heimath zu suchen, wo sie unbeirrt und unbelästigt von den feindlichen Heiden-, den Traditionen und. Lehren Brigham Aoungs nachgehen konnten. Tvch dieser neue Pilgerzu nach dem gelobten Lande verlief als eine lächer. liche Komödie, da nur einige der Fami lienväter wahrscheinlich solche, die man auf diese Weise froh wurde, loS zu werden sich mit Sack und Pack, öind und Kegel nnch Mexiko aus die Wan derschaft begaben, begleitet von den SegenSwünschen der Heimgebliebenen. Heimgeblieben sind- sie eben fast alle, und dieser großartige Humbug wurde dann natürlich der geduldigen Presse deS Landes als eine wahrhafte VölkerWanderung dargestellt. Der Zweck der Komödie war natür llch, der öffentlichen Meinung deS Londes, die damals besonders enrrüftet wir über daS Unwesen der Profelykenmache' rei gemisser Mormonnapostel, Sand in die Augen zu streuen. ES hieß, die räudigen Schafe seien nun aus 'der frommen Heerde ausgemerzt, und was zurückgeblieben, seien die wahren AuS erwählten MormonS. So hofften die Aelteften, deren Staatskluqheit und Gewandtheit in allen Listen und Ränken Staunen. erregen muß. den Sturm zu beschwichtigen, und anscheinend ist ihnen dies auch gelungcn. Denn selbst die scharfen Be stimmunzen des Owengesetzes über die Einwanderung, welches u. -A. solche Personen, die an die Polygamie glaüben, unerbittlich zurückweist, scheine Hinterthüren genug zu bietfn. durch welche die Mormonenapostel mit ihren aus Europa importirten Convertiten häusig genug durchschlüpfen. Nach wie vor betreiben diese Jünger Joe Smiths mit ungeschwächten. Kräf ten ihr Bekehrungswerk in denjenigen Staaten .Europas, wo man ihren noch nicht schärf audie Finger sieht, und namentlich in Skandinavien, unter der armen Landbevölkerung, blüht ihr Weizen. Auch in England und Schott land sinken sie rmmer neue Anbänger ihrer Lehren. Ueberall wo. Armuth und beengte Verhältnisse herrschen, wirken sie durch verführerische Schilde rung des neuen Jerusalems,und es ist daher nicht zu verwundern, daß der Gimpelfang reichlich lohnt. Sie wissen auch sehr gut, daß sie den Einwänderunzsheamlen Onkel Sams gegenüber einen harten Stand haben, daß ihre Proseluten und mehr oder minder fchönen- Proselytinnen einem scharfen Examen bei der Landung unterworfen und unnachsichtllch zurückspedbt werden, sobald sie die verfänglichen Fragen nach Polygamie i s. r. allzu treu herzig beantworten. Deshalb drillt der Apostel dann auch seine Heerde ge hörig ein, und meist besteht diese dann das Rigorosum glanzend, um nun un ter den Fittichen deS sich in'S Fäustchen lachenden Aelteften- aus der gefährlichen Bärge Ossice dem gelobten Lande zuzueilen. Aber die Mormonen wissen auch sehr wohl, Was sie thun, wenn sie auf kortwährende Ergänzung und Vergröße rung , ihrer Gemeiude durch auSwSrti gen Zuzug bedacht sind. Ihre trügerifchen 'Versprechungen und Irrlehren können hierzulande Niemand mehr ver locken.' Bei dem' unwissenden Landvolle NordeuropaS, dem Amerika immer noch als das Land deS Wunderbaren gilt, sinken sie dagegen bereitwilligen Glauben, Nur so läßt eS sich erklären, wenn die Aelteften es wagen können, in den Versammlungen ihren Anhän gern Geschichten aufzubinden welche selbst die größte Einfalt kaum hinun terwürzen kann. Ist da kürzlich der Aelteste Cannon, ein verschmitzter Jrländer. welcher auf einer längeren Reise abwesend war man sagt auS Angst vor einem gegen ihn' erlassenen Verbaftsbefebl der Bundesbehörden wezen

Polygamie urplötzlich wteoer in ei ner Versammlung zu Salt Lake City im großen Tabernakel aufgetaucht, um den andächtig lauschenden Brüdern und Schwestern mitzutheilen,, er sei gestorben gewesen, aber durch die Berwen düng der seligen Mormonen Joe und Brigham und in Anbetracht seiner eigene Verdienste um da Volk Mormon der großen Gnade gewürdigt worden, wieder von den Todten aufzuerstehen! Aus dem Grabe hatte der Biedermann keinen anderen Rachtheil mitgebracht, als einen starken Schnupfen. Vor einigen Wochen tagte der Congreß für künstliche Berieselung und Fruchtbarmachung regenloser Lände rcien m der Stadt am Salzsee. Flugs hielt da der .Apostel-. Merrill eine salbungsvolle Rede an seine Glaw bigen, in welcher er mit eherner Stirn behauplete, die Heiden" seien gekom men, um bei den Heiligen" in die Schule zu geben und der Sezungen deS Jrrrgatiflnssystems, welches bekanntlich in großem Maßstabe in Utah'belrieben wird, theilhaftig zu werden. Jedcr mann weiß aber, daß künstliche Ae Wässerung so alt ist, 'wie der Ackerbau selbst, und daß Zvir jene bereits beiden ältesten Völkern, namentlich den Aegyptern, Babytoniern und Jndiern weit derbreitet finden. Man sieht, daß es wohl ka im, außer in Salt Lake City, eine Ver ammlunz in den Ver. S:ea en g ben würde, welche sich derartige Mäichen weismachen ließe.

Ueber die Zeuererzeugung. Vuf dem deutschen Naturforscher' Congreß sprach Dr. Veckenstedt ,Uebe, die Fcuercrzeugung bei verschiedenen Völkern-. Wann und wo der Urmensch zuerst zur Verwendung des FeuerS ge langte diese Frage wird vielleicht niemals vollstandia aufgeklärt werden. Auch die Sprachforschung ist wohl kaum tm Stande, zur Lömng dieses Problems etwas beizulragen; daS in den Ved.-n der Inder be chnebene indische Ur''euerzcug gehört ebenso, wie die Veden selbst, einer nicht sehr weit in'S Alterthum zurückdatirenden Epoche an. Auch ken'ien wir kem geschichtliches Volk, das nicht schon im Besitze deS Feuers gewesen wäre. Lucrez nennt den Blitz und den Wind als die Erzeuger des euerS. Daß aber die Erzäblr.ng: durch den Wind aneinander geriebene Baumäste werden durch die Reibung entzündet, ins Gebiet der Fabel zu verweisen ist, unterliegt kaum einem Zweifel, und ebenso ist eS zweifelhaft, ob der vom Blitz entzündete Baum dem Menschen zuerst die Wohlthat des Feuers geboten hat. Wenn aucy' durch rrekte Beobach tung wiederholt festgestellt "wilrde, daß Bl'ch einen grünen Baum sobald derselbe markfaul" ist oder irgend wncyes wules voiz entyalt - ttt Flammen zu setzen vermag. - so würden doch wahrscheinlich die an den Blitz schlag und die Fcuererscheinung sich lnüpMden reliärozen bezw. aberglaubt schen Vorstellungen eS verhindert ha ben, daß der Urmensch das Blitzfener für ieinen Gebrauch verwendete. ES würde also nur das Feuer der Vulkane als ursprüngliche Bezugsquelle übrig bleiben. Bei den Volkern deS klarn scken Alterthums hat das BrennglaZ bezw. der Brenaspiegel als Zeuerereu. ger die hervorragendste Rolle gespielt. Geschlissene Glaslin'en haben nach weislich bereits die Babyloaier und Assyrer besessen. Plutarch bezeugt daß das ewige Feuer- bei Griechen und Römern mit Hilje deS Brcnnspiegels, dcn auch Arrztophanes erwähnt, entzun det wurde. Das Feuer des Apolls mkte der Sonne direct entnommen werden und auch zur Zeit des heiligen Bonisacius wurden d e Osterfeuer noch mit Hilfe des Krystalls" entzündet. Daneben war freilich 'die Feuererzeu gung durch Aneinanverchtagen von Silexsiücken in allgemeinem Gebrauche. Redner geht sodann dazu über, die ver schievenen Metyodcn der Feuererzeu aunq. die bei den Naturvolkern ae bräuchlich siud. zu schildern und auch zum Theil durch Experimente praktisch zu zlZunriren. Man hat zn unterscheiden:. 1) DaS Compressionsseuer. d. i. Feuererzeugung m,r Hülse emes Stabes, der in einem Holzrohr (hohler BambuS) nach Ar eines Spritzen jtempels abwärts und aufn-ärts bewegt wird. L) Das Rei bunaneuer, welches entweder rn der Wen erzeugt wird, daß man einen höl zeruen Stab in der Rinne oder Furche eines anderen Holzstücks hin' und her . l. . . f - t . m i.e:vegr o?er zo, oa man in oer er lieittng eines Holzes einen Holzstab qmrlanig dreht, mitunter auch durch ekie mit einem Bogen verbundene Sehne oder eine sich auf- und abrollende Schnur in Drehbewegung versetzt oder so, daß man nsch Art einer Sage einen HolzUab ans hölzerner Unterlage hm und t:erbewegt. Dabei wird regelmäßig tur d:e Unterlage weiches Matena meist Pappetdolz), für den Stab ein hartes Holz vzrwiegend Lorbeer ode Ephcuholz! gewählt.' DaS Walzen serer-, welch bei den alten Germanen eine wichtige Rolle gespielt hat, wird nui tieie Weise uervorgerusen, daß man durch rasche Abwickelung bezw. ' Auf w ckelung ciueZ um eine hölzerne Walze gerollten Ätriaes letzteren entzündet. " - , 1 " . : .. ,, . : .. ;:':!!;;; Llne glyeimnihvolle Krankheit. Professor W.Ebstein, berichtete, au der Versammlung der deutschen Aerzt, und Skaturforschet über einen von ihm biobackttten ' Fall voni Nona jene . . . i" . jr i,:, . i. . t-. " i'i c . :"' '''i . t. ngcirniunuicyc raniherroiorm, vie in nerhalb der, letzten zwei Jahre in Ver bindung mit der bekannten Influenza Epidemie und auch schon früher mehr Zach beobachtet wurden Ueber daZ Wesen dieser KranZheit ', ist , man, zur Zeit noch ebensowenig im Klaren wie über den Ursprung , des - Namens, den man von" kota. nona ' (Ste Stunde), nonna( altes Weib, Hexe, durch VerHebung tzervorgerusenes Leiden)! und dergl. abgeleitet bat, Charakteristisch für die in Rede siebende Krankheit ist ein kürzere oder längere Zeit anhaltender Schlaszustand; in einem Falle soll derselbe bereits stcks J.hre gedauert haben und der Schlaf nur von Zeit zu Zeit durch einen Halbschlaf unterbrochen

gewcicn lei, in oem oer ranre Nay rung zu sich nahm. Dem Auftreten des Leidens geht bisweilen eine melancholische Verstim mung voraus; an der Leiche wurde in dem von Ebstem persönlich beobachteten

Falle Darmentzündung und eme Bechastknue:t der Milz nachgewiesen. welche auf eine frühere Anschwellung derselben schließen läßt: Letzterer Um stand legt den Gedanken nahe, da man in der' Non nicht etwa, wie bisher angenommen wurde," eine mit Hirnhaut entzündung komplizirte Influenza LungenentzLndung, sondern vielmehr eme der ProteuSartig wechselnden Jorwen der Malaria (Sumpssieber) zu erblicken habe. - In mehrfacher Hinsicht lehrreich ist eine Mutheilung, welche Prof. von Mehnng (Halle) den m der Sektion für innere. Memzur versam melten Aerzten . über die Entstehung emer neuerdings rn Straßburg u E. beobachteten Tiipbusepidemie machte. Dieselbe trat gleichzeitig in zwei Straßburgcr Gcsangillj,en aus und die aus den Ursprung der Seuche gerichteten Untersuchungen haben als zweifellos ergeben, daß dieselbe auf Verunreini gun von in den Gefängnissen konsuminer Milch mit Wasser, welche Ty husbaziüelz enthielt, zurückzuführen ist. yom Anlande. Eine a u S s ech S Brüdern und Schwestern bestehende und nahe Ruch mand. Va., mohnende Familie wiegt zu sammen 1.Y81 Pfund, was auf jede einzelne Person etwas mehr als 28q Pund ausmacht. Eine neue Erfindung ist in Fabriken - eingeführt worden, durch welche von traend einem Theile dee Fabrik auS durch den Druck auf einen elektnsch.'n Knopf die Hauvtmaschine sofort zum Stillstand gebracht werden kann. Jefferson M. Levy erklS rt. eS n nicht wahr, daß Monticello, einst malS Thomas JeffersonS Heimath zu verkamen sei; der historische Landbesitz. welcher seit JefferionS Tod immer im Besitz der Levq'schen Familie gewesen, fet für keinen PreiS zu kaufen. Die größte Anzahl bet RegierungS - Inspektoren, welche daS für den Exvort bestimmte Schweine fleisch mikroskopisch zu untersuchen ha ben, besteht auS Frauen. Man hat ge funden, daß sie die Arbeit deS Trichi. nenmchenS viel zuverlässiger, als die Manner verrichten. Alber t Cusick, ein vollblü. ger Onondaga Indianer, ist als Dtako nus der Episkovalkirche eingesetzt toox den. Er war Vorleser in der Mission der Onondaga Reiervatlon und Dol metscher deS Stammes. Er ist der Sprache nnd Dialekte von sechs verschie denen Stämmen mächtig. Der jüngst in Eldon, Iowa, m Alter von siebenundsechna Iah ren verstorbene Tischler und Steinarbeiter Sansourd Doud war. drerma' verheirathst und hatte aus den drc Ehen zusammen einunddreißig Kinder, nämlich fünf auS - der ersten, zehn auZ der zweiten und sechzehn auS der dnt ten; achiundzwanziz davon überlebe ihn. . Unter den Ansiedlern in Oklabcma wird gegenwärtig eine Geld sanlmlunq veranstaltet, die' dazu vev wendet werden soll. William Allen von Obio. welcher als der Urheber deS HlmstätteaesetzeS bekannt ist, und im hoben Alter in einem Armenhause ein Unterkommen .gesucht bat. auS seiner traurraen Lage zu befreien und ihm ui Oklahoma eme Farm zu kaufen, wo e den Rest seines Lebens sorgenfrei der bringen kann. Vor drei Jahren kaufte C. Hachule voi, Parma, Mich , - zwer ar pfen und that sie in einen Prioatteich, Man schätzt jetzt ihr Gewicht auf zehn blS zwölf Pfund und thre Nachkommen schrft auf :)0.0). Er füttert durch schntttlich ieoe Woche em Faß alte Brod., und wenn die Fische gerufen wer den, so kommen sie in großer Menae an die Oberfläche, um ihre -Mahlzeit z empfangen. Einen neuen pbantasti lazen Plan, dre Weitaus telluna m teressant zu machen, hat ein Herr Felt von Rüssel Springs, Kas.. ausgeheckt. Er wm em immenses schwemmende Hote! bauen welches während der AuS stellun , zwischen Stadt und Park hin und hersadren und Nachts lm Michlgan see vor Anker liegen soll. Zur Ver. wirkllchung. des ProectS fehlen nu noch die erforderlichen 2,400,000 Dol lars. - ES war eine alte Ueber lieferunz am östlichen User von Mary ano, oan Ätlaven am taas eme? balben Feiertag hatten und in de Weihnack tlivo ' e nur die absolut notb wendigen Ardeiten verrichtet wurden. Diese Gewohnheit hatte sich auf dt Weißen übertragen und wurde von de, Negern auch nicht aufgegeben, nachdem sie emancipirt waren. Die Folge da. von ist, daß -auch jetzt noch Tausend von Menschen dort Samstag Nachmlt tags und in de? Woche zwischen -Weihnachten und Neujahr müßig gehen. A. A. P ar l e r, Advokat v 0 Beruf, der für den .ältesten von der noch lebenden Mannern qllt, welch eine : amerikanische Universität besuch und absolvirt haben, hat vor ' einigeiz Tagen in . Fitzwilliam, N. H., seine, yunoertsten GeburtStaa gefeiert. .Bar ker war ein persönliche? Freund voi Tamel Webster und t fast em Duden Mal Mitglied der StaatSgesetzaebun von New Hampsyire gewesen. In 182ö gehörte er dem Ätabe deS Gouverneur an und geleitete General Lafyette auj seiner Tour durch den Staat. Er be findet sich noch im Vollbesitz seiner gei. ftlgen Fäylgkelten. -: . r-: ,: Dze Kä u fe? von Prä serv t in Kannen müssen jetzt, infolge deS er. höhten Zolles aur Weißblech sovre mehr für die Waare zahlen,: da& dami 12,000 Arbeiter zu emem Lohn vo $400 per Jahr beschäftigt werden kön. nen. und selbst dann würden jährlick noch $200.000 übrig bleiben. Die Fleischpökler brauchten m dem, am 1 März d. I. beendeten Jahre 00.00lZ Kisten Weißblech.? worauf k K1.22ö7S ,!'ZollK bezahlt wurden genug, ua 56,287 Stück Vieb zu kaufen, welche dem Farmer K 20 ver Stück einaebraÄ

hätten. AlleS daS hat der neuerwuytt, New Yorker Congreßrepräsentant Buw

ing ausgerechnet. , Jnd i an a voll S' er Blatte, behaupteten kürzlich, daß jn Winchestn County. Ind., die ältesten Drillinge Uben Adalia FranceS.Almond Frank. in und Almora Frankford Aeung. Su wurden am 14. Mar 1857 geboren, den Nch erstaunlich ähnlich und tin liebevolles Verdältniß besteht zwischen ib' nen. Adalia wiegt 133 Pfund, Almora 13 und Almond 133. Sie sind auss Haar gleich groß 5 Fuß und Q t . c rtr . uno geuno iino giucriiaj. uvzi CortlanS. N. ?)., bat Drillinge, dil zwei Jabre älter sind: Alice. Willis und Willard Stevans. Alle drei sind aemnd und Üark, auch verheirathet und haben Familie. Alice wiegt 1S0, jeder ihrer Brüder etwa 180 Pfund. Die Bürger von Torrington Village. Conn, veranstalteten kürzlich eine önentlichi Feier in der Stadthalle zu Ehren deS 10. Geburtstages der DrmingSbrudei Grant. ' Kürzlich wurde die Polizei in Niagara Falls im Staat? New Vork in Kenntniß gesetzt, daß unter Bechme emfluiZrelcher Manner aus der amerikanischen Seite Chinesen von Canada eingejchmuggelt werden sollten. Daraufhin wurde die Bundesgeheimpol'zei in Thätigkeit gesetzt und diese verhaftete zwei Männer, von denen der eine stch Abram Abrahams aus New Fork, der andere JameS Muldoon nannte, in Gesellschaft zweier Chinesen. für welche ue Eiienbabnblllets gekauft hatten. Jn Mnldvon'S Tasche wurde em Bnes deS BundeSmarichallsgehilfen Pomeroy in Lockport gefunden, worin vieler Anweisungen darüber ertheilt. wie die beiden Chinesen zu ihm und semem Amtskollegen Weaver gebracht werden konnten. Gewisse Andeutun gen in dem Briefe lassen sogar darauf schließen, daß der Bundescommlnar Pound m Lockport und der Beznksan walt Alexander m Buffalo bei dem Chinefenschmuggel die Hand un Spiele baoen.' Das wäre m eme recht nette Luldeaung! Dle Ächullugend in Peru.' Ind., hat einen Strike ausgeführt. Weil die Schulverwaltung die Schulen während der Ausstellung nicht schlics., wollte, rotteten sich die Bengel zumm men, faßten einen formlichen Protest gegen das Verfahren der Schulbehörde ub, blieben von der Schule weg und er klärten ganz einfach, daß sie während der ganzen Dauer der Ausstellung Nicht, wieder kommen wurden. Die Schulen wurden wirklich für -den Rest der Woche geschlossen.. Etliche dieser hoffnungsvollen Sprößlinge wurden achher auf dem Ausstellungsplatze wegen Spitzbübereien verhaftet. In Eaft Bowdoinham, Me., vird eine Jarm von dem Besitzer, der H Jahre alt ist, von seiner achtzigjährigen Frau und acht Kindern von mittlerem Alter bestellt. Vom rluAlcknoe. Die Grube in Belgien, uf welcher jüngst die Explosion schla gender Wetter erfolgte, liegt 13km von Charleroi entfernt, in der ' Gemeinde ForchieS'Lamarche und gehört der 2700 Arbeiter beschäftigenden Gesellschaft von Monceau-Fontaine. deren Anlage alS Musterwerke des Bergbaues gelten. Im vorigen Jahre ist auf der ganzen Zecke nur ein Mann verunglückt. Die Katastrophe trat morgens Q Uhr ein, wurde aber, da die Explosion über der Erde nicht vernommen wurde, erst gegen S Uhr Vormittags im Orte bekannt. Diese Ursache des Unfalls wird in einem außergewöhnlichen atmosphäri' schen Luftdruck gefucht. Der Stollen, in welchem die getödteten 2? Bergleute arbeiteten, liegt in einer Tiefe von 300m. Arbeiter, welche in der Nähe Kieses Stollens beschäftigt waren, wur den durch starken Geruch von Kohlenwasserstoffgas auf die Gefahr aufmerksam gemacht Und konnten noch den Forderkord erreichen und zutage fahren. Die Rettungsarbeiten wuroen von dem BetriedSdrrector Riche sofort in'S Wer gesetzt. Außer den GetöSteten, welche sämmtlich durch größere oder geringere Brandwunden entstellt waren, fanden die Rettungsmannschaften auch eine Anzahl von Verletzten. Bis 11 Uhr Vor. mittags waren sämmtliche Leichen geborgen und im LSHnungSsaal auf Stroh gebettet, yoo sie gewaschen und mit Todtenhemden versehen wurden. Unter den Verunglückten befinden sich 16 Fa milienväter. DaS jüngste Opfer der Katastrophe zählt 18 Jahre. Vierzehn der Getödteten wohnten in Forchies, die übrigen in der Umgegend. Drei der Getödteten sind Gebrüder namenS Ballot und zählen 13 bezm. 20 und 23 Jahre. Die Angehörigen der Getodteten wurden im Laufe des TageS in Reihen an den nebeneinander aufgebetteten Leichen vorbeigeführt, wobei es zu kntsetzlichen Auftritten kam. Das hiesige Gericht hat sich an Ort und Stelle begeben, um eine Untersuchung über die Ursache her Katastrophe einzuleiten. In der Gegend von Forchies war seit 23 Jahren keine Gruben-Explosion mehr erfolgt. - Ueber Stanley hat der Äfrikareisende Th. Westmark, ein Schwede, höchst ungünstig , sich, ausgesprachen. , Westmart war längere Zeit mit dem vielgenannten Afrikanisenden beisammen und also Zeuge von dessen Planen und Leben. Die Mittheilungen Westmarks über Stanley machen ven Eindruck ungeschminkter ehrlicher Wahrbeit un8 sei einiger Momente hier Erwähnung gethan. Stanley, der die Sklaverei in Afrika untexdrückeu w)Üt kauite selbst Sklaven und verlauste sie wieder... So habe er für seine Frellnde im Innern Afrikas Frauen erworben und sie ' verkauft beziehungsweise an seine Bedienren verschenkt.' Eine Frau, die er an den Officier von Gele, einen Belgier, um 200 FrcS. verkaufte, 'hatte er selbst um einige Meter werthlosen Kattuns erhandelt. Als Stanley sich der Küste näherte, warf er alle Lebensmittel.Vorräthe über Bord, um - den Schein zu erwecke, daß er Mühselig, leite und Entbehkungen auf feinen Reisen auszustehen gehabt hab.' Eine Ladung von 1 90 i Stück Elephantenzäb nen aber brachte er nachweislich in Sicherheit. Die deutschen Officiere. die wenig Handelsleute waren wie er,varen ibm ; uerbakt. Um den Deutsche

von Deckelmann zu deseittg?

- eme Intrigue, mdem er ChampagnerVorräthe von ihm verlangte. Aber von Dekelmann weigerte sich, da er den Wein in erster Linie für seine Kranken brauche. Darauf gabthm Stanley den itruten Beteyl, nach Europa abzuren sen. . Er selbst ließ eine Kiste Cham, pagner. dann abholen. Die Kiste aber wurde von Station zu Station nach ihrem Inhalte geprüft- und als sie bei Stanley ankam, waren nur mehr die leeren Flaschen vorhanden. Ein früherer Diplomat, welcher lange in der Türkei gelebt hat. hat dem Wiener Berichterstatter deS Standard- Folgendes erzähl!: Die Russen standen schon 1878 in San Stesano. Nichts hätte ihren Einmarsch in Constantinopel hindern können, außer die Furcht vor einem Kriege mit Eng land und Oesterreich. Rugland verhandelte noch mit den Mächten, als plötzlich die verbürgte Raqrlcht eintraf, der Sultan wolle fliehen, ein Sch ff sei schon mit seinen Schätzen bela den und würde in derselben Nacht nach Brussa segeln. Alle ihre Siege hätten nichts gefruchtet, wenn Niemand da war, mit dem sie Frieden schließen konnten. In ihrer Verlegenheit schickten die Russen zuMalcomKhan, dem persischen Gesandten in Constantinopel, und versprachen ihm alles Mögliche, wenn er Abdul Hamid veranlassen könne, zu bleiben. Malcom Khan begab sich in derselben Nacht in den Pa last, wo er AlleS znr Abreise bereit fand. Er bot sich selbst als Geisel an. daß die Russen nicht in Constantinopel einrücken würden. Der Sultan blieb und General Jgnatjew war im Stande, den Vertrag . von San Stefano abzu-schließen.-Eine interessante Trau, ung hat, wie man dem Pester Lloqd unterm 21. Sept. aus Temesvar schreibt, in der dortigen Synagoge stattgefunden. Der Bräutigam . war der angesehene Kronstädter Kaufmann Präsident der dortigen isr. ReligionS gemeinde Lövl Aroniohn. ein 78 Jahre alter Mann, die Braut Frau Wittwe Katharina Markbreiter auS Graz. 64 Jahre alt. Der LiebeSroman, welcher gestern seinen Abschluß fand, begann vor 47 Jahren. . Damals bereits waren die Beiren verlobt. Zwei Tage vor der Trauung kam es jedoch zwischen ihnen zu einem Kanflikte, der Bräutlzim zog in die Ferne und alsbald war die Braut die Frau eineS Anderen. Auch Aronsohn führte eine Andere heim; doch blieben beide Ehen linderlos. Vor zwei Jahren wurde er Wittver, sie Wittwe. Sie trafen sich in Aleichenberg nnd die alte Liebe lebte in ihnen wieder auf. Jn TemeSvar, in demselben Zimmejr, wo einst die Wiege See Braut gestanden, fand unlängst die Lerlobung statt. DaS junge- Brautpaar bezai sich nach Graz. wo die raut reich beaütert ist. Am 30 septemver vor hundert Jahren wurde in Wien zum ersten Male Die Zauberflöte aufgefuhrt. Es t nicht lmmtereMiit, den ersten Theaterzettel derselben kennen zu lernen, oer zoigenoermaLen laulel: '. K. Prioilegirtes L. II) Wiedener Theater". Heute Freitaa den 30 September 1761 werden die Schauspie ler in dem kais. königl. priv. Theater aur der Wleden die Ehre haben aufzu. führen: Zum Erstenmale; Die Zauberflöte. Eine große Oper in 2 Akten von Emanuel Schlkane)er." Alfo galt das Stück vornehmlich als Zauberposse und demnach Schikaneder als des sen eigentlicher Autor. Von Mozart. . . . VI. H L fl , oer ia nur oic 2,tunl' oazu curieo, ist zunächst keine Rede. Das Personenverzeichniß führt Papaaena als ein altes Weib" aus; es nennt ferner r4 rtrn" VV VHHIV , .drez Priester- und r fctf irsen" ltn. 1htrn Vkfc. Wliuviil . V41llVfc fcytvtu mt vielleicht unsere jetzigen drei Knäb lein" zu verstehen; doch muß man da. ran wieder zweifeln, wenn man liest, daß die Rollen von Herren gesungm werden. . Da der Sprecher" besonrers aufgeführt ist, so sind die drei Prie-ster-wohl die von'unS setzt als zwei geharnischte Männer" und als zweiter Priester- bezeichneten Gestalten. Nach dem Personenverzeichnisse heißt es aus dem Theaterzettel sodann: Die Musik ist von Herrn Wolfganz Amade Mozart, Kapellmeister uno wirklicher Kammerkompositeur. Herr Mozart wird aus Hochachtung für sein gnädiges und verehrungsw'ürdizeS Publikum und aus freunvschaft gegen den Verfaß ser des Stücks, das Orchester .heute selbst dirigiren. Die Bücher von der Oper, die mit zwei Kupferstichen verse hen sind, wo Herr Schikaneder in der Rolle als Papageno nach wahren Kostüm gestochen ist, werden bei der Thea ierkasse für 30 Kr. verkauft. Herr Gayl Theatermaler und Herr Meßltha ier schmeicheln sich nach den vorgeichrie benem Plan des Stücks, 'mit möglichsten Äünstlerfleiß gearbeitet au haben. Aus tioni hvfen jchrervt man der Aerztlichen Rundschau": Bekanntlich ist vor Kurzem der angebliche Toctor- Zapf, erster Badearzt Und allmachtiger Vertrauter des Herrn Pfarrers Kneipp, wegen Unregelmäßig' ksiten in der Kassaführung verhaftet und bei dieser Gelegenheit als ebemaliger Kutscher erkannt worden, d r nicht die geringste Ahnung von medicmischem Studium hattet Diese Thatsache ge, winnt dadurch , noch mehr an Bedeu tung, daß der, angebliche Doctor? als solcher , vor G.'richt eiolich vernommen' w irde und als sachverstSndigtr.Arzt seine Aussagen abgegeben, mithin sich noch wetter sehr ' schwer 'ver gangen .hat. , Wir . fragen " nun: !ie kam es, daß die - zahlreichen arzt Men Beistäuke, des. Pfarrers Kneip niemals in ihrem Verkehr mit ihrem ärztlichen Vorgefetzten-, dessen Vergängenheit als Rosselenker nicht erkannten? Es ist ja richtig, daß in einem Wlener Krankenhause sich auch einmal ein Kaufmann : als r Arzt einschmuzzelte, aber er wurde bei der ersten ihm anvertrauten Krankenuntersuchung erkannt und entfernt, auch hatte er nur die Stelle eines Volontärs inne, der um eine Meinung nicht gefragt wurde. Hier aber war es der erste Badearzt", wel cyer mcyr nur von .erzken und Paiienten, sondern auch v?n Behörden als solcher respektirt wurde. MXii VSlöParole':Murora.

Dr. Wagner,

Office: Zlo. 0 Gsl Ghio'Str. Osnce-Ttundrtt : 019 Uhr Vormittags. Si Uhr Nachmittags. . Wohnung: Ecke Broadwav ud Lincoln Ave. Tklcpkion ms. , Dr. Häbcrliu, Deutscher A r z t, Ro. 7 7 Süd Ost Strahe. Ecke Lincoln Lanr. Sprechstnndc: I IM 11 Uhr Vormittags. Ecke Washington undTenncssee Etr. (vvrraine BloZ). Simmer i, 5 uu 6 C. Svrechünnde : An Wochentagen 24 Uhr Nacknz., ? Uhr AliendS. An Sonntagen 10.Ulzr MorgcnÄ. LtT" Tclcpho 20. Dr. 0. 6. PFAFF, hat seine Ossice von Ost Ohi 2 kratze, nach 134 Zlord Psnnsylvnni Str. verlegt. Eprkckütunden daselbst: NackmittagS von S 4Uhr käattcb. Am Dienstag. MiermoS, und grettag von uyr venss. ctepyvn i. SvrrMunden in drr Madilon Avruue Ofrike: BormlttagS 1011 Uhr täglich, m Montag. Donnerstag und Samstag von 7 8 Uhr Abends. Telephon ÄS. C. V. Gvrrts. , Deutscher Zahn - Arzt, Ro. 8j Nord Pennsylvania Str. GaS wird ut Wunsch nzewandt. MhyMwi EtabllrtI7tt.) Behandlung von chronischen Krankheiten unter absolvirtcn Wundärztcn der bedeutendstcn Schulen der Wclt. Alle Krankheiten, spe zicll die dem männlichen Geschlechte eigenen, werden behandelt. , Es wird deutsch gesprochen. Echnftliche Mittheilungen schicke man in einfachen versiegelten Couvcrts. Ofsice'Stundcn von 9 Uhr Morgens bis V Uhr Abends, ZNcZiZtlnoy Zllodicnl k hwx gioni ÄirHtitnt. 3 Ost Washington Str., 2. Stock. Indianapolis. Ferd. . Müller, ttknckfolger von George Müller.) Apotheker. Die Zlttfertignng von Rezepten geschickt in zuverlässiger, sachverständigkr Weise. Süd we st -Ecke der Ost Wasliiugtott und Ost Str. iXT Telephon 870. CD JÜ.CD BlutreiniglUlgs-AUtte!. - Ein stckeres Mittel zur Beseitigung nrci ner Stoffe aus dem Blute und cm radikales Mittel aegcn Rheumatismus, Gicht und Haut krankhetten. Geschwüre heilt es 'in ganz kur zer Zeit ; kein Fchlschlag, kein Rückschlag. Zu yaocn m per Beut sch cn 3 p o t c k c t von F. W. PANTZER, 54 West Wasbingtrn tras,e. Offen die ganze Nackt. Theodore Stein, achsolger von W. C Anders. Abstrakte von Besihtiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. Vko. 8tt Ost Market Straße. . Jndian apolis, Ind. Die kurze uno einzige direkte Aahn nach Chi cago ist die populäre r ?jgt yiuk Mmhslvt i Cxscihti h- - fiAtj... ISTT Abfahrt von Indianapolis: Zl.Mni. Ankunft in Chicago 5.2Mm, 12.Vm , 7.33VM, No. 33 Monon Acc k?.2Mm Abfahrt von Chicago: 9.3WM. Ankunft in Jnd'pls. 3.2N!m. 8.MZ!m ' S.S5Vm. 0. 39Monon Acc. Ank'ft inJnd'pls. l0.Nm. Pullman Pestibul-Schlaswagcn für Chicago stehen am westlichen Ende des Union Bahnhofs u.' können täglich um gMZtm. bestiegen werden. Vicket-Office: 3to. 26 Süd Illinois Str. I. D. Baldwin, , Distrikt Passagier Agent. Dls Pulirnnn Cnr hüc ., zwischen ' Indianapolis S5 Ctttcittnatl. Durchgehende Cars zwischen u ' Cincinnati & Chicago, ot. Louis & Cincinnati. Beste Linie nach Eincinnäti, Dayton, Lima, Toledo, Tctrcit und Canada. ' : .. .. -i ' Durchgehende Wagen zwischen Tecatur, Springfield, Quincv, .cokuk und Eincinnäti. A Pullman Schtafwagen deS Nackts, Palasttoünm2akjm -mmm Tirekte ' Trbindung in Cmcinnati für alle Plätze in Kentuckv, Tenneffee, Alaban:a, Florida,und,.,dcnr Südensk''!. Washington, Philadelphia, New Yor? IlWKk'elnfGenKÄgen ' C. II. Adam, Stadt Agent. M. D. Woodford, rostbent:iiÄÄ E. O. McCormick, G. P.ä: T. Agt.

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Feuer Alarm - Signale.

4 Pennsylvania und Market. 5 EnaliM Oxernhaus. 6 Cast und Ulm Yzrk. 7 Noble und Nichigan. 6 New Jerscystr. und Massachusets Ave 9 Pine und Ä!orth. 10 Marlct und Pme. KI Hauptquartier deS Fcuer'Tevart'rntS. 12 St. Clair und Clst Str. 12 No. 2 Spr'nhs, Aass. Ave. nahe Noble. 13 Telaware Str. und ort Waune Ave. 14 New Jersey Str. und Fort Wayne Ave. 13 Peru Str. und MaffachuseUs Ave. 16 Christian Ave. und Ash Str. 17 Park Ave. und Butter Str. 13 Columbia und Malett Ave. 19 Archer und John Str. 123. m&. 9 Schlauchlos, Asö und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 123 Central und Lincoln Arcnue. 126 Landes Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Zdill Ave. US Zentral Ave. und Achte Str. 1J Aubztellungs-Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. läz Nohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 133 Home Ave. und Telamare Str. ioo Äiabama und North Str. 137 ?ttwmann und Achte Str. 138 College Avenue und Irwin. 21 Jumois und ex. Jozepy Etr. 23 Pennsylvannia und Pratt Str. L4 Meridian und Ämeite Str. .25 No. 5 Sor'nhauö, . nahe Jllinoiöftr. oa ., fxi: 114 (Isr U'v W. V.1UII W4l 27 Illinois und MichiaaN Str. 28 Pennsylvania und Fünste Str. 29 MiZsisslvvi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsulvania und Michizan Str. 214 IllinoK und Herbert Str. 213 Waisenheimath für Farbige. id Tennezzee und irrite i-tr. 217 Meridian und Siebente. 218 Clifford und Jefferson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs., Jud Aoe.m. Mich. Et. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 3Z Blake und New York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Stadt'Hospital. 33 Alake und North Str. W Michiaan und Aanes Str. 312 West und Walnut Str. 313 Wen und Tritte. 314 Siebente und Howard Str. " 313 Torbet und Paca Str. 316 Tenneffee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus. Wazh. nahe West Str. 42 tteißendorf und Washington Str. 43 Missouri und Nero V)orf Str. 43 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohko Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan'S Schlachthaus. 49 Indianola, 3 SquareS vom Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. 416 Miyl ,lppt und Wabash Str. 415 Morris und Church Str. 421 O. I. u. W. Rundhaus. westl. vom Flu 423 Irren.Asgr. 424 Miley Ave. und National Road. öl Zto. 4 privenhaus, JllinolS u. Mernll. 62 Illinois und Louisians Str. West und McEariy Str. 54 Weit und South Str. 56 Mississippi und Henry Str. 57 Meridian und Aäy Str. ' 53 Ao.10 Schlauch hs, Morris u. Mad. An. 59 Madilon Ave. und Tunlap Str. 512 West und Äisckmood Str. 513 Kentuckv Ave. und Merrill Etr. 514 Union und Morris Etr. 516 Illinois und ÄansaS Str. 517 Morris und Takota Slr. 518 Morris und Church Str. ' 51 Tennessee und MeCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. - 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 1 No. 2 Haken u. LciterHauö. Southstr. 2 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 3 Tclaware und McCarty Str. 64 East und McCarty Str. 65 New Jersey und Äerrill Str. 7 Virginia Ave. und Bradshaw Str. 8 Last und Coburn Str. 69 Pennsylvania Etr. und Madison Ave. S12 McKernan undIDougherty Etr. 613 Cast Etr. und Ltneoln Lane. S14 East und Aeecher Etr. 315 Noble und Couth Etr. 71 Ns. 3 Epr'ichauS, LZirg. Ave. u. Huron. 72 East und Georg; a Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 entoa und Georgia Str. ?s enr,lish Ave. und Pine Str. 76 Tillen und Bates Str. 78 No. 13 Svr'nhaus. Prospekt u. Tillon. 79 Fletcher Aoe. und Tillen Str. 712 Epruce und Prospekt Slr. 713 Enalish Ave. und Laurel Str. 714 Willow und Olive Str. 715 Shclby und Beecher Str. 7ltt Teutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lerington Avenue und Linden Straße. i'23 Fletcher Avenue und Spruce Straße. ,24 Tucker und Torfey's Fabrik. 61 Market und New Änse, Etr. LZ Washington und Tclaware Str. 83 East und Peerl Str. 84 New ?Zork und Tavidson. 83 TaubitmnmenrAnstalt. 86 Ber.'Staaten Arwlal. 87 Oricntal und Wa''hlngton Str. 89 Frauen'Aefonnatorlüm. 312 No. 6 Schlauchhaus. Ost Wash. Str. 313 Market und Noble Str. 814 Ohio und Harvey Str. m Llrsenal Avenue und Ohio Straße. 821 Pan Handle Eisenbahn Shops 323 Walcokt und Carter Str. hl No.7 Spr'nhaus. Maryland nahe Merid. 92 Meridian undZeoraia Str. 93 Meridian und Süd Str. 94 Pennsylvania nnd Louinana Str. 95 Alabama Str. und Virginia Ave. Spezial-Eignale. Ersten 2 Schlaqe. zweiter War. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Tritten 2 Schlage, vierter Alarm. , fs 1-2-1 Feuer uH und Schlauch aufgersic5elt S Schläge, weniger Wafferpruck. 3-3 mcbr Wasserdruck. 12 Schläge, 1.2 Uhr Mittags. " r rT T!e ersten 12 Signale werden voll. sandig ausgesch lagen, bei den folgenden werden die Hundert. Zehner und ' Einern Ziffern getrennt gegeben. . Ä Die kürzeste und direkteste ... Äoute . . Cxt, Moot, Zlord, Süd.

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