Indiana Tribüne, Volume 15, Number 25, Indianapolis, Marion County, 13 October 1891 — Page 3
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ÄJoma in ?.Böndeu von fcj. I. LysagKti (Fortschung,) Arme Ckariffa! Alle Heiterkeit, alles Glück des Lebens waren ihr auf einmal vernichtet. Tu nnifct mir vertraue liebste Tochter! Du weißt, wie sehr ich Dich liebe, mid von iehcr gebebt habe. Ich kann in dieser Sache nicht anders handein; es ut nicht wem eigenes Thun, sondern Fügung des Himmels. Es bricht mir das Herz, Dich unglücklich zu sehen.Da zum ersten Male hatte sich das Mädchen aufgelehnt. Mutter! Liebste Mutter!" Em milder Ton des Vorwuns, die Augen stehend auf das ernste Gesicht gerichtet, das dem ihren gleicht. ..Er ist so gut, er würde fern ganzes Leben d'ran setzen, wir würden das beide thun, um, die Vergangenheit auszulöschen und zu ver söhnen. Er ist nicht fchuldig, willst Tu eS nicht versuchen, Mitleid "nnt ihm zu haben?" Anfänglich horte die Mutter auf dieses Flehen. .Aber sie nahm keine Rück, ficht darauf. Clarissa vermied es deshalb, das Tbema überhaudt zu beruhren. Bei aller innigen Liede zu ihrer Mutter emp'and sie nun Furcht vor ihr; sie litt sÄweigend. So w. re es bald sehr Mund trübe im Hause. Nur Frau Vandeleur hatte eine Trost .in dem Andenken an den Verstorbenen. Sie that jetzt auch die nöthigen Stritte, um als Frau Vande leur anerkannt Zu werdeu. Sie schrieb d?n Londoner Anwälten, in deren Perwaltung das so lange Zeit unrcklamirt skliel'ene Capital zu ihren Gunstengegek'ii war, und bewies ihnen durch die ersorderl:Äen Papiere die Richtigkeit 'brer Ehe und ihrer Ansprüche. Sodann ichrieb sie an Mitglieder der Familie iiws verstorbenen Gatten, in schlichter Weise den Anspruch erhebend, als zu ihnen gehörig betrachtet zu werden. Sie empfand einen Stolz dann, sich die Wittwe von Georg Vandeleur, die Mutter seines Kindes nennen zu dürfen. Bei allem, was sie unternahm, for delte sie von larifsä keinen Beiß and. Thatsächlich war auch das einzige, was sie für das innigst geliebte ttind tbnn konnte, dasselbe sich völlig selbstzu überlassen. - Auf diese Weise trat aber eine rnibew!ls;le. Trennung zwischen Beiden ein. Clarissa schien das.Lcben nur noch eine Last zu sein. Sie wurde bald auffallend blaß und bleich. KopfkchmerzenZ" pstezte sie zu ant werten, wenn ihre Mutter fragte, ob sie nickt wohl sei. ' Frau Bandeleu? verbarg ihre Sorge um die Träuer ror derselben, aber sie lag wch und lanzchte mit schwerem verzen am daö unterdruckte schluchzen. das aus dem Zimmer ihres Kindes in Wchtttcher Stille zu ihr drang. cie trottete nch mit dem Gedanken, iaß Clariffa noch jung sei und die ewig heilend: Zeit auch die!e tiefe Wunde ver narben würde, tenn konnte nicht alles geheilt werden? ? nur nicht der Tod. Und dann gedachteste ihres rerstorb.'nen Gatten, der in fernen Landen, weit, weit von ihr im Grabe ruhte, und das ganze tiefe Rachegemhl gegen den von ihm, geliebten Freund, der ihn absichtlich in den Tod ge'chickt, wachte so in überwältigender Macht m ihr wie? auf. Gleichviel, was auch geschehen möchte. sie würde ihren Schwur bis an's Ende aller Dinge halten. Ncln, das kennte Clanjza mcht. Ihre gegenseitige Liebe war eine ganze ge wesen, wie es die öiebe zwischen Mut ter und Tochter sein soll, bis eine nn?e Lüde kam, und aus den: Madchen ein Weib werden lie?. Ckaissa hatte dieses Glück verschwiw den sehen. Sie war sehr, sehr Unglückr jrfc . rf " lieg. Sterne cayrnng lasmeaie ryr, irjr schlaf war ruhelos und durch .böze Traume geangurgt, das Bangen und Sehnen des Herzens galt ihrem Ge liebten. '. ' ' Frau Vandelenr sah dies. Alles und mu-te, stm:chweigkno dulden. Ihr Trost, daß Clarissa jung sei und ver gelten würde, reichte nicht aus, üm sie zu beruhigen. Clariffa war ebenso wenig ein CbZrakter. der so leicht rergesien konnte, wie ihre Mutter tobst. Die Stelle, die Paul le Marchant eingenommen, würde durch niemand ersetzt werden. .Ich habe es mir überlegt," sagte Frau Vandeleur, daf; es sehr nett sein würde, wenn wir m's Ausland gim öen. Mutter, lan uns nicht von hier fortgehen." sagte Clarissa und leichte Nöthe überzog chr Gesicht. Jch habe selbst leinen Wunsch nach Veränderung." Tann bin ich es also, wegen welcher Du die Rene beabsichtigst? Ich halte keinen Ort für angenehmerF als an dem wir sind." .':r Mein ttebes lnd. Du kennst zu wenig von der Welt. Tu blst letzt nicht mehr einfach Crakiffa Gray, sondern Clariffa Vandeleur, und wenn ich meinerselts auch ganz gern rmmer hier blei den möchte, so ist es doch für Dich nothwendig, die Angehörigen und Freunde Deines Vaters kennen zu lermn." Während dieser, Worte war die Ju gend auf ihre verwelkten Wangen zurückgekehrt; ihre Augen erglän;ten ,n Hellem Lichte.- Jetzt konnte sie doch von ihm 'sprechen und seiner gedenken, wie andere Wittwen ihres todten Gatten. Das sind doch alles Fremde für mick. en:gegnete die Tochter. Aber das brauchen sie nicht zu sein und , dürfen es auch nicht bleiben," ex klärte, Frau Bande?eur mit ruhiger Bebkrrlichkcit. Sie würde olles, nlles, gethM baben i'" e1' . t. ä"! 'a pmI ihres jUnd e s. willen , t 1 der eine Be rbind ung zwische n C lariffa un d V aul le Marchant hätte sie als eine sluchbeladene Ebe betrachtet. " ' ' -Sie sprachen selten über ihn, . wenn auch Älariffä semer jeU"SedachtMtzt ! JJ'Sjiii." ; iliiS .'i "'äi1', :.'i!;5
erschien eS leichter, ihren Schmerz l dem alten Hause zu tragen, in dem altgewohnten Geleife sich dabei zu bers gen, Morgens und Abends in ihrem eigenen kleinen Zimmer für ihn zu beten, als an fremden ungewohnten Stätten. Ter Vater, den sie nie gesehen, war ihr nicht mehr, als ein bloßer S!ame. Sie emvfand es wohl, daß die Liebe, welche ihr die Mutter einst gegeben, nur getheilt war; der Verstorbene nahm die Hälfte, die gr5int Hälfte wohl davon. Aehnüche Gedanken kamen ihr.durch den Sinn. - Mutter, Du weißt doch, daß sie mich nie gesehen haben," sagte sie nach einer längeren Pause, und ich sie nicht. Ich glaube nicht, daß sich jemand aus Leuten etwas machen kann, die er nur dem Namen nach kennt." Clariffa, Du hast Deinen Vater auch nie gesehen, trotzdem liebst Du ihn doch? Clariffa schwieg. " Gerade jetzt erschien ihr die Welt so grausam. Ein dumpfer Schmerz pei nkgte sie. Sie wollte nicht fort von GZeu Luce; andere Orte waren ebenso schlimm, wenn nicht arger. Es war meine eigene Schuld," er klärte Frau Vandeleur nach schmerzliiern Grübeln, da Du Deinen Baker nicht gekannt Rur meine grausame Eifersucht ist die Ursache, daß er nicht beimkehrte. Er war nicht zu tadeln, mich trifft alle Schuld." Du Ust ihn sehr geliebt, Mutter?" Ich liebte ihn, mein Kind. Ich liebe thu noch. Er war der schönste, der bestt Mann, den ich je gekannt." Er war Deine erste Liebe?" " Meine erste und letzte. Du bist jhni sehr ähnlich. Wenn Tu Deinen Kopf erhebst und mich so plötzlich ansiehst, erinnerst Du mich sehr lebhaft an ihn. Es ist mir, als ob er gar nicht ganz von mir gegangen, wenn Du neben mir sitzest." Clarissa versuchte zu lächeln, es wollte ihr indeß nichl gelingen. Früher hatte sie sich in dem Gedanken gefallen, daß sie ibrem rerstorbenen Vater ähnlich sei. Jetzt aber war es ihr nicht möglich, des Todten, in aufrichtiger Liebe zu gedenken. Sein Schatten hatte ihr ganzes Glück zerstört. Hätte sie ihre Mutter weniger ge liebt, so würde sie sie haben verlassen können und wäre dem Manne ihrer Wahl gefolgt. Sie wußte, daß sie an seiner Seite völlig glücklich sein würde. Es. war ihr aber unmöglich, ihre Mutter zu verlassen. Jedes Ringen war zwejlos; das Schicksal war stärker cls sie. So lange sie lebte, würde sie seiner gedenken. Ske würde nie heiratheil nie als! So wenig wie ihn, so wenig konnte sie aber auch .ze die Mutter vergessen. Sie erinnerte sich, wie ihre Mutter sie als kle.ncs Kind Tg und üa&t in den mannigfaltigen Krankheiten gepflegt hatte, die Kinder durchzumachen haben., wie sie nie in' ihrer Sorgfalt nachgelas jen. Frau Vandeleur hatte nur für und i-r Clarissa gelebt, jetzt empfinz sie da
für lhre Belohnung. .Wenn Tu Dich nur zum Fortgehen entschließen könnlest." nahm Frau Ban teleur den Faden der Unterhaltung wieder auf. Glaube mir, Liebchen, es wäre für Dich besser und auch für mich." - Vielleicht nach einigerZeit; aber jetzt noch nicht, noch nicht." Der Frühling ist die beste Zeit zum Reisen. Wir könnten nach der Schweiz, auch nach Italien g'hen. Geld genug haben wir za jett." Doch Clarissa bat um einen Ausichud. So einsam und wenig reizvoll G!en Luce auch war. wäre es Ela? rissa doch sehr schwer gefallen, fortzn zehen. Die Leute in Glen Luee waren gud mü:h?g und rücksichtsvoll, sie wußten ihre Neugierde sowohl als ihre Ver wunderung über die Geschchnisse in schicklichen Grenzen zu halten. Ä!ur eme Person .wußte etwas Genaueres von der Geschichte, bewahrte aber das Geheimniß gut. Das war der Geistliche, der seinerseits wesentlich dazu teitrug, daß Frau Vandeleur vor, zudringlicher Neuierde geschützt blieb, indem e für die bekannt werdenden Veränderungen eine harmlose Erklärung gab. . ' Frau Vändeleur hat es aus sehr trittigen und guten Gründen beliebt, unter einem angenommenen Namen zu leben. . Jetzt aber, wö die Töchter er wacsdn ist And Wahrscheinlich lehr bald in die Gesellichaft gekt. hat sie sich sehr kluger Weise entschloffen, ihren richtigen Namen wieder in Anwendung zu brm gen." . ' Das war alles oder wenigstens das Ganze, das die Glen Luce heraus bringen konnten. Ueber den wahren Grund der Abreise deS jungen Mannes und den vollstän digen Abbruch aller Begehungen zwi schen ihm und den Vandeleurs, wußte der Geistliche aber ebenso wenig, wie olle anderen. Er brachte aber die'geschZfli' gen Zungen zur Ruhe indem er ihnen vertraulich mittheilt er habe gehört, daß der lunge Mann einen Antrag ge macht, indeß weder Frau noch Fräulein Vandeleur zu einer Verlobung' geneigt gewesen wären., -Auf diese Weise kam kein mißgünsti. ges Gerede zu Clarissa's vder ihrer Mutter Ohren, und es kostete sie daher nicht die geringst Ueberwindung in Glen Luce zu b eiden. - : ,D e r B eitler. An einem dun'len, stillen Frühlingsabend wandelten Frau Vandeleur und Tochler im zunehMnden Mielicht zur Kirche. Wenige Fußgänger, die, wie sie zur K irche woll ten u nterbrachen die lautlose Stille des AbendS durch , das Gcräu ich rhrer Schritte. " " ' ;: ' ' In der Kirche befanden sich kaum zwei Duvend Wen schen, dle sich in den hohen Kirchenstühlen fast verloreu. Frau Vandeleur und Clarissa schritten an ihren Platz. , . : I Clarissa nahm an der Andacht regen äußeren Antheil, auch sang sie dre Cbor perseMst.WJH,rtzwund war ihr wie leer. Auch hier erinnerte alles Clarissa an ihn. Als der , Geist liMdie Kanzel ZbestM in der Ecke der Kirche, wo die ganz ar -'!! Viii !::Ä;
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men Leute zu nyen pflegten, vtnx r.n schwerer Seufzer; indeß sie mußte dabei an ihn denken. Sie haßte sich, daß es ihr nichtmöglich sei, ihre Geoanken zusammcn zu halten, aber trotzdem wanderten dieselben stets zu dem einen Ziele zurück. Sein Gesichr erschien ihr zwi, schen Gebetbuch und ihrem eigenen Ant' litz. Als die Predigt beendet, 'befand sich Clarissa über das Thema derselben ebenso im Dunklen, als ob sie zu Haufe geblieben wäre. . Clariffa verhielt sich auf dem Heim. Wege völlig schweig'am, so daß ihre Mutter allein die Unterhaltung führte. Einige der in der Kirche anwesend gewescnen Personen wohnten in derselben Richtung wie die beiden Damen. In dem ruhigen Städtchen ging man abends ebenso sicher wie bei Tage. Hier gab es keine Wegelagerer ode? Taschendiebe. Die einsame Gestalt, welche sich aus dn Kirche geschlichen, vielleicht der armseligen Lumpen Bekleidung sich schämend, un) langsam hinter Clarissa und ihrer Vcuttec einherging, fübrte weder Todt sch'äger mit sich, noch einen Revolverin der ' Tasche. ' 'Es " war ' ein " armer Suolch. dessen sich der Himmel zu er barmen hatte, und der es gewagt haben mochte, sich in's Gottttbaus zü stehlen, wo alle Menschen gleichgelten. Nichts in seinem Aeußerm oder seinem Benehmen, sowohl inner- als außerhalb der Kirche, konnte selbst den Zaghaftesten m, Schrecken versetzen. Erhalte sich in feine dunkele Ecke geradezu verkrochen, kaum gewagt, den Kopf hoch zu heben und das Gesicht mit semer braunen Hand verdeckt. Tcr Küster in seinem Sonntagsstaat hatte ihm einen Blick voll Mitleid, aber auch von angemessenem Beifall deshalb gegönnt, weil sich der Landstreicher nicht vorgedrängt, sondern mit dem bescheidenen Sitz dicht an der Thür - begnügt, wo ein Pfeiler ihn überdies fast ganz vor anderen Au gen verbarg. , Frau Vandeleur hatte bemerkt, wie er hinter ihnen herging. Clarissa da gegen beachtete ihn kaum, sie hatte ihn nur flüchtig gesehen. Er war arm und sah elend aus; der Abend war indeß dunkel und. ihre Gedanken weilten an anderer Stelle. Als sie aber das Gartenthor ihrer Wohnung erreicht hatten, blieb sie stehen und zog ihre kleine Geldbörse hervor. Er sieht so furchtbar arm aus, Mut ter," flüsterte sie. Frau Vandeleur streckte indeß die Hand aus und wehrte ihr mit einem Wort des Verbots. Sie hielt nicht viel von den Vagabanden; sie schloß die Gartenpforte und lies; Clariffa zum Hause vorangehen. Als die Hausthür durch das Dienst, mäechen geöffnet wurde, strömte ihnen eine wahre Fluth goldenen Lampenlichtes entgegen. Das Lampenlicht erleuchtete auch den schmalen Gartenweg, der zum Haüje führte, und fi'l auch noy auf sonst etwas auf etwas, das Frau Vaudeleur. als sie sich vor betreten der Halle umwandte. , sah und beachtete. Das Licht fiel auf das Gesicht des Landstreichns. auf den ausgeschlossenen Mann, der mit gierigen, verzweifelten Bllckkn- in dre Halle hinem starrte. Hätte "Clariffa das bemerkt, so würde sie sicherlich ih:er Mutter kühleren Weisheit zum Trotze ihm G.ld hinaus geschickt oder selbst gegeben haben. Vagadond wie er war, dürftig und mit i "ea Anzeichen der äußersten Armuth, machte er docv den Eindruck, -als ob der ichivache Blick, den er aur ein HeimBesen geworfen, ihn an bessere Zeiten :rinnert habe.
Clariffa war hinaufgegangen, um ihre warmen Ueber? leider abzu'ezen. La geschah es. daß ihre e.mste Mutter, jtti e;cht aus Mitleid mit deu Aissgeitoßenen, leise die Hausthür öffnete und uuhörbren Schrittes bis an die Garlenpforte ging, wo sie dem Landstreicher pltzl;ch von, Ang'sicht zu Angesicht zezenüberstand. So rach tstit ihre Umkehr erfolgt, daß es ihm gar" nicht .möglich gewesen, öcn beabsichtigten Rückzug anzutreten. "Sie standen sich beide einen kurzen Augenblick schweigend, gegenüber. Ihre Stimme. war leise, 'aber fest und voller Vorwurf, als Frau Vandeleu5 sagte: Ich kenne Sie, ich habe Sie trotz all' Ihrer Verkleidung sofort erkannt.- ' Nur wenige Schritte entfernt von ihnen, oben m ihrem Zimmer, ahnte' Ctarissa doch nicht, daß ihr Geliebter draußen an der Gartenthür stand. (Fortsetzung folgt.) Berliner Gerlchtöseene. Der Krach der e? . . Wolf IJ I I lil u und Meier. Vor dem Schössenzenchte stand heute der Schlächter Wolf, beschuldigt' der Unterschlagung. Vors.: Da Sie also die That bestreiten. so müssen Sie schon den Sachoerhalt. erzählen. Angelt.: Herr Je.ichtshof. ick jloobe, kem Stand leidet m?hr unter dle schlechten, Zetten, wie die Schlächter. Det det fünfp'ündiie Brot nu man noch knapp drelund enhaZb wlezen dut, det is gewiß schlimm for die armen Leite, aber mit det Fleesch iset noch ville döller, Hammeljrieden sind schzn 'ne Delikatesse. Mit den amerikanischen Speck is det doch so 'ne Sache, die Reiirung. Vors: Aber Mann, holen , Sie doch nicht so weit - JilZc? I' 51 JttiAli r'L 1 . - au, oas geyvrr ja gir niaii zur aaze Angekl.'!HDenn,w bet dre rrnche Wuttcht utt die ollen Cts beene anfangen. Äl'o ick bin man so n vauslchlachrer un von weien schnell fahren bin ick noch nie nich bestfast warden, indem ick mir zkeen Fuhrivexk hal ten kann. Jn'n April so rum iina et ir Mqn sehremi :.. ,rt ' '1 ck , ' war zu oun. Veieiner mir eenes , nZzeeneu NachmittazS , mein oller Freind Meier. Er handelt so mik allerleihand Sachen, koofr ooch mal Wurscht us die Auctionen un ver scher de lt sie. d eNn wie öer. Na. wir beließen uns. un er fragt mir. wie mir det jeht. So dUrchwachseWMge mager wie fett. , , Wir, reden denn , nu ?berAidiesez!Un? t?tztte?Me cSjii f tjfi us i liilii eil ni a ct 2 ru;l;; jt II c rri a l fae,! ttff;:ro'ui:Ä )et Wurstmachen verstände. Nanu?" sage ick, ick sollte keeae LZurst machen köö uen ? Det könnte ick sehre,", sagte zmSB il 'i. .,:uii.yw.:!t'.!.Ji',i:'::"h ::.! "i::?
mt Wurstmachen dhäte ick mir von Zkeenen wat vormachen lassen, ick mache alle Sorten, die et man jiebt und kennte alle Jemürze. Neilich habe ick welche bei'n 'Icichteschmaus jemacht, un der Polier hat mehrmals jesacht: Hefter! Alle Ächtung, aber Wölfen seine jeht doch och drüber. Die hat so'n janz apar tijen Beijeschmack." Vors. Nun? Was wurde nun weiter? -Angekl.: Älso is'jut, wir werden eenig. Er sollte det Fleesch un die Zuthaten koofen und ick sollte die Wurst machen., (jener set Jeld un der Andere die Kenntnisse, Wie sich det so jehören dhut. . Un denn hadde . ick zu Hause noch en Ochsenherz and drei Schweinezungen, die wollte ick mit die Wurst un in't Jeschäst stecken, än einige Darme badde ick ooch noch.
Fck fane den folgenden Dag denn nu soch bn ihm an - im arbcte, det Nir die Rippen knacken, währenddem :r fleißig zuliekt. Nach fünf Daze and drei Nächte bin ick fertiz. Na? frage ick, wie is sie?. Er probirt un provlrt un macht een Jezlcht, wie kener, der ich weeß. wat er ausspielen soll. ;Def muß ' ick " sagen." meent er. ! avartZg is sie ja. is da nich zu ville ttarlmumm orrn ?" Jh wo," sage rck, ;bet is man von Dir n Appetitfehler, ver Polizist kenne det besser." Na," meent er, denn is det Herz wohl nich cecyk ecyt medr zewe'en?" Dadnnne kannst Du ruhig sind," sage ick, von sie Zwetfelsohnigkeit des Herzens un oott die Zunzen bin ick ieberzogen, und oie Därme Vors.: Nun kurz und bündig, er gab Ihnen von der famosen Wurst, zunächst 23 Pfund mit, die Sie verkaufen sollten? Angekk.: Jawoll, an denn hatte er noch 10 Pfund Eisbeene zu liefern, die sollte ick jleich mit verkundijen. Vors.: Sie sollen nun die Waaren verkauft, den Erlös in Ihre Tasche gesteckt und sich nicht wieder sehen gelassen haben. So verfährt man doch nicht mit einem Compagnon. Angekl.: Wat ick mit die Wurscht for'n Pech jehabt habe, det is nich zu sagen. Lrobirk habe sie ihr Alle, aber denn haben sie immer so mit' Kopp jeschüt. !elt un zemeent, dre hatte som apartlgen Jeschmack. Ick jlsbe, ick bin bei 'ne jänze Mandel Budiker jewelen, un als ick det Abends nach Hause kam, hatte ick ''rade drei Pfund verkauft un davor hatte ick mir 'ne ordentliche Fichte uffFladen, denn wenn man mcht verzehrt, )enn kos?en sie ooch nischts, det is 3eiit Jeschäfrsmann nich anders. Lor?.: Wie war eS denn nun mit den Asbeinen? Angkl.: Na, erlooben Sie mal, die lobten sich selber, als , ick zamit nach Hause kam, hat mir meine M dle Eisbeene oerausgelchmllicn, sie 00 lke in dea Jeztaak nich schlafen. Mit io'ne Dinger kann man sich bei die ZunSschafr nich beliebt mach:n. Den andern Tag habe ick sie als Hundefutler verkooft, blos um noch wat zu ret en." Vors.: Und wo blieb die übrige Wurst? Angekl.: Die habe ick so nach und nach for en Billljet rer zggft. Vors.: Warum gingen Sie Jtnn nun nicht wird er zum Ihrem iompagnon zurück und rechneten mit chm ab? Angtt.: Wak srllte der voll Wst Zueck haben? Der hädde mir keenen Fenniz jejeben. Ick rech etc nu so: Fünf Dage und drei Nächte hadde ick für't Jeschäst jearbeitet, mein öerz. meme Zangen un meine Darme gadde ick odch rinjestochen, wenn ick de! Zlllens so berechnete, denn mußte ick von den Schaden, den mir bei det Comjiagnlejeschäst jehabt hadden, eijentlich noch baaret Jeld rauZkriegen. Da habe' ick mir nu jleich an 'die Wurst jepjändet. Vorl.: Da eine derartige andlung nicht erlaubt ist, mutzten Sie doch imssen. Anzkl.: Ick habe jedacht, ick vunte det. Der Staatsanwalt hielt nach aeschloffeer Beweisaufnahme wenn Nicht eine' Unterschlagung, so doch eine Untreue iür vorliegend, er beaniraate tn ledem Falle eine Geldstrafe von zehn Mark. Der Gerichtshof fällte aber ein freisprechendes Urtheil, inbew zu Gunsten des Angeklagten angenommen wurde, daß derselbe s das Bewußtlein von der Rechtswidrigken , seiner Handlungsweise nicht gehabt. Vom '.'luölaude. Das herrschende poli tische Fieber hat auch die Pniser ün derwttk bis zu n ZZuzlinzs alter hinab erfaßt. Die Zaschautc oec H ins wurstbude im Tmlerienzacten, von denen die ältesten schwerlich ach: Jahre zählten. forderten am ZStttttaz ,m Z oischenakt mit großem Geschrei die Marseillaise und die Ruffeahyn.ie. Der Bude' besitzer mußte dem kleinen Volke will' fahren. 'Ein Selbstmord unter ungewöhnlichen Umständen wird seit einigen Tagen . im Westend zu London viel besprochen. Eine junge Dame Na mens Ethel Bruce hatte-, mit einem un, gefähr 21 Jahre alten' Deutsche.! Na mens Otto over Otter ein Verhältniß. Als des letzteren Freunde dahinter kamen ' dewögert sie den jungen Man, das Land zu verlassen. Jüngst fuhr nun Frl. Bruce mit ihrer Freundin Frl. Mal, Graham in einem Cab nach Gonnerston Roas, und als sie Edith Road, Fulham, erreicht hatten, bat Frl. Bruce ihre Freundin, n Packet Musskalien in einem H rufe abzugeben. Kaum war Letztere ausgestiegen, so hörte sie einen Pistolenschuß und 'man entdeckte sofort! daß Frl. Bruce sich durch einen Schuß in den Murd getöötet hatte. Im Wagen lag ein sechs läufiger Revoloer, in welchem sich noch fünf Schüsse branden." Bei der Leiche, entdeckte Briefe ergaben,- daß es sich um eine Liebesaffaire handelt' - In einem erselben drohte Frl. Bruce ' mit SelbstMord, weil der Mann, mit dem sie ein B-rhältniß angeknüpft, dasselbe abgedrochm hatte. Die Jury gab ihr erdict dahin ab da? dieMameÄelbit mord verübt habe während zeitweili ger Geistesgestörtheit", empfahl aber gleich. eilig, dem Aufmerksamkett desZ nern auf den Fall za lenken, damit der Verkauf von , Revolvern .in,, derselben Weise geregelt werde, wie der Verkauf IÄ-! !: ::r i !; 4' ;V"' "'-i1'" - " i ziiM ähre nd P r i n z F ried. rich August, der künftige Thronerbe von Sahsen, dieser Tage auf Rittergut Berreuth bei DipooldiSmalde weilte, brachten ihm die Mililärvereine aus i der Umgegend ihre Huldiauna daL ISISIsfl! t:m i.i ,-.. .. . --i; i r.-. j-m-uMj ; jaMtij w ' j j
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Haupt - Office : Schmidt'K Brauerei.
Indianapolis, Ind.
Der Ptmz Zßrach verschiessene Mttglle der an, unter Anderen auch einen seiner Originalität wegen bekannten dicken Schmiedemeister, welcher früher bei der Artillerie gedient hatte. Vom Vice-. Vorsteher darauf aufmerkfam gemacht, daß dieser Kanonier bei des Prinzen Geburt mitgeschossen habe, sagte der Letztere: Ab, da haben Sie also die 101 Kanonenschüsse mtt abgegeben?", worauf unser Ex-Kanonier prompt er widerte: Jawohl, mir-ham damals vun Dreien bis um Elfe uff Sie warten müssen!" Diese im trockensten Tone gegebene Antwort a'mü irie den Prinzen und seine Umgebung außerordentlich. D e r g k s ß e lsi ä u ö e r A th a as macht auch in Italien Schule. In MonteftaScone, kam dieser Tage ein bekümmert Vater, dem eS jedoch keinesWegs an arithmetischen Mitteln fehlte, zur Polizei und meldete, daß 'ein lieber Sodn. ein junger blühender Mann von 22 Jahren, der Stolz des Hauses, von vier unbekannten Räubern aufgehoben und entführt worden sei; als Löfegeld verlangten sie ,20,000 Lire. Die Ka. rabinieri tröstete den besorgten Vater, so gut sie konnten, und versprachen, ur Bestes zu thun, um ihm seinen Sohn wieder;uschasfen, ohne daß er den liefen. Eingriff in seinen Kassenschrank zu thun brauche.. Und es gelang den wackeren Männern; sie brachten den verlorenen Sohn' wieder zum Vorschein, zugleich aber auch die sür den Vater sehr überraschende Enthüllung, daß bei Raub eine Erfindung des SöhnchenZ war, welches mit Hilfe seiner guten Freunde, die gleich ihm große Lebens künstle? zu sein schienen, den guten Vater um 20M0 Lire prellen wollte. Nunmehr nahmen die Karc.binieri dev talentvollen Sohn in' Verwahrung und werden ihn wohl nicht so leicht wieder herausgeben. Einen anderen verunglückten Versuch ein Lösegeld a la Athanas zu erpressen, machte in der Nähk von Eomo ein junger Mann, der bei der Verwaltung des Grasen Turati angestellt ist. Aber er war ein Stümp gegenüber AthanaS, denn er versäumte eS, sich seines Opfers zu demächttgen. bevor er seine Forderung stellte. Ei begnügte sich, brieflich unter Androhung der Todesstrafe die Summe von 1000 Lire da und da zubinlerlegen, von den. Grafen zu, verlangen. Statt des ge forderten Geldes schickte der Graf du l'oliZ.ei an den bestimmten Platz und der Vogelfänger ging selbst in's Garn, ale er die Beute an ich nehmen wollte. - .ver verxcyron ene K lrcheZt stu hl. Bekanntlich bestehr viel' fach die Sitte oder vielmehr Unsitte, d Stühle in den Kirchen zu vermiet den. und es kommt dann oft vor, daß manche Kirchenbesucher keinen Sitzplatz finden, während vielleicht eine Reihe Stühle leer sind un o vit dazu auch noch verschlossen gehalten Dies konnte nun der., jetzt verstorbene, alte- Dompredige? T. in B. ein schlichler Mann und ein Original in mancher Beziehung nickt leiden. Eines TageS bemerkt er wahrend der Predigt, daß in der Rahe der Kanzel in einem verschlössenen, ein halbes i-ttSeiij-dCn haltenden ttirchenstuhl nur ein Herr sitzt, während danedcn ein älterer -err uehen mun. .well er kemen Platz ,e funden, -, Er unterbricht - seine Predigt Q redet dann den im Stuhle SitzendenÄn,:,SLieber öffne doch Deinem Mitbruder d:e Thür!" Dann predigt er weiter. Als feine Anreoe , indeß erfolglZS bleibt, unterbricht er noch zweimal feine Pre digt, um den bartnäcklgen Stublinhaber in gleicher Weiie aufzufordern. ' Richt geringe Heiterkeit erregte' es aber, alö derselbe bei der,, dritten Aufforderung aufstand und verlegen sagte: a. Herr Pastor, das kann ich mcht, ich bin ja , elbtt auch herübergetlettert ! !, 4 ' WO!; r n'i!i.iti ttem mrt. w.m-s Iris Atm Aiimlnv: rir nu. 'idi-r.nrd' ins wril. Y hf riinjur,! jnn. ,I ,N. llls t.tilo. not v;n' ::; 'ie t-rr . .wv.ii .uviitla. u- :iic work 0 tr iil hoinr, Ai-r vCr vi.b n. F.n b-gr-uiMr rr -usily mmiiir tram ti M (IWllhy. AH i;n. . huwTo bow nd Huri y..tt. wurk In rv lim !l tb" "tliw. I'.lr nwn.T .osiwl. fiallurrkuuwti Bivbff thrta. u.uuaiu A c..ii VKW nixi wnnrsul. ranireianfrv. ji ' iwaw ' J iiiiiejiiai-rrsjB?1? :l,f?frHHt liagB?fctR!
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1888.
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