Indiana Tribüne, Volume 15, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1891 — Page 5
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DaS Drama von VZeyerttng.
Nochmals wns sich dit Welt m!t der Tragödie in der österreichischen Kaiser samllie zu beschäftizen haben, und der Presse erwächst die peinliche Psslcht, von VerSsZenZlichungen SZottz nehmen zu müssen, welche beffer in ewiger Vergeffenheit geblieben wären. Der Eclair, welcher seiner Zeit die Ent weichung PzdlewSkiS umer dem Schutze Labuyereö erzählen konnte, bring! tu nen Artikel mit der Ueberschrift: .Die Wahreeit über daK Drama von Meyer ling". ES ist die5 die Uebersetzung der Schrift, welche die Baronin Helene Vetsera wenige Monate nach dem trauer vollen Ereignisse in fünfzig Exemplaren drucken ließ, und die in Wien mit Be schlag belegt wurde. .Man dachte.sagt der Eclair-, jede Spur wäre zerstört, man vergaß aber die unver. meidliche Abschrift. Sie war gemacht worden und erscheint gleichzeitig m der Londoner Times und im Pariser Eclair. Der Anfang ist ziemlich verworren, phrasenreich. banal. Die Mut' ter erzählt nach den Geständnissen einer Gesellschafterin und eines Kammermadchens, ferner gestützt auf die Briefe, welche ihre Tochter an eine besorgte Freundin seit dem Beginn ihrer Leidem schaft für den Kronprinzen gerichtet hatte, wie der Roman -entstanden war. Taraus geht deutlich hervor, daß da blutjunge Mädchen, fast noch ein Kind, eö war, welches die ersten Schritte that, um von dem Thronfolger bemerkt zu werden, und darin von einer vornehm men Dame, Gräfin Larisch, unterstützt wurde, die sich nicht scheute, sich dafür bezahlen zu lassen. Die Dame brauchte 25,000 Gulden und veranlaßte ihre junge Freundin, die Summe von dm Kronprinzen zu verZangen, welcher sie feiner Geliebten durch einen Diener schicke, worauf Vetiera sie der Gräsin durch ihr kammermädchen einhändigen ließ. Die ganze Rolle der Gräfin erscheint hier m häßlichsten Lichte; vielleicht hat die Nutter sie noch schwarzer aufgetragen, als sie in Wahrheit war, um dle Verirrangen des eigenen Kindes zu entfchuliqen. Ueber den Hauptpuntt, das Drama in Meyerling, erfährt man im gründe nichts Neues; nur sind die Dinge so dargestellt, daß die Beschlagkahme der Rechtfertizungsjchrift, die Zugleich eine schwere Anklage gegen hochgestellte Persönlichkeiten enthält, be zrelftich ericheint. Am 5. November 1883 fand daZ erste Ztelldichein zwischen dem Kronprinzen ZZudolf und der Baronesse Vetsera statt, velche schon seit Monaten für den Thronfolger schwärmte und zur Beru bigung nach England geschickt worden oar. Tie Gräfin Larisch führte daS unge Mädchen nach der Burg, wo ein llter Diener sie an einem eisernen Üförtchen empsing und durch Treppen nd dunkle Gänge vor eine Thür ''ührte. AlS diese aufging, flog ein chwarzer Vogel, eine Art Nabe, dem Rädchen auf den Kopf und eine Stimme -ief: Treten Sie ein. meine Damen! Zuerst hatte Kronprinz Rudolf eine urze Unterredung mit der Gräsin .L. inzwischen sah sich die Baronesse sein Arbeitszimmer an und nahm einen odtenkopf in die Hand, der neben einem Revolver auf dem Schreibtische ag. Plötzlich trat der Prmz ein und lahm ihr den grinsenden Schädel weg. Die Zusammenkünfte fanden nun litet statt, des Nachmittags oder des Äbends von 7 ms 9 Uhr. Um zu dleer Stunde ausgehen zu können, heu belte Mary Betsera starke Abneigung ,ezen die Wagner-Musik und blieb an zeblich zu Hause, indeß Mutter und Schwester den Opernvorstellungen bei söhnten. Den 13. Januar zeichnete aö Mädchen in ihrem TaschenkaZender vesonders auffällig an. AlS sie nach Hause kam, war sie sehr aufgeregt und agte zu ihrer Kammerfrau, sie hätte esser geihan, heute nicht nach der urg zu gehen. Von nun an gehörte sie sich nicht mehr an. Ihrer Vertrauen Hermine schrieb sie: Wir haben gelde den Kopf verloren. Jetzt sind wir ein Leib und eine Seele. Am 15. Januar begab sich die Baronesse mit ihrer Gesell schzfterin zu einem Juwelier, kaufte eine goldene Cigar rettenspitze, auf die sie das Datum 13. Januar mit den Worten Dank dem Geschicke graviren ließ. Diese Ligarrettenspitze spielt in der Schrift eine große Rolle, weil dieselbe dazu beitrug, daß die Mutter die Gräsin L. zur Rede stellte. Die Gesellschafterin theilte ihr am L6. Januar mit, sie habe die Baronesse Tag zuvor zu einer Wahrsagerin begleiten müssen und ferner sei ihr bekannt, daß daS Ma chen dem Juwelier Rodeck einen ge heimnißvollen Auftrag gegeben hatte. Darüber befragt, gestand Mary, daß die Cigarrettenspitze für den Kronprinzen bestimmt gewesen war, nicht aber die ganze Wahrheit, und nun wandte sich die Baronin an die Gräsin L., die lhr versprach, die Sache so zudrehen, als ob die Sendung von ihr käme, und auch die Rechnung des Juweliers auf ihren Namen stellen zu laiien. Die Wahrsagerin hatte der jungen Besucherin etwas von baldigem Tode in ihrer Familie, von Selbstmord erzählt und Mary konnte sich diese Aeußerungen nicht aus dem Sinne schlagen. Sie wollte ihr Kammermädchen zu dem Weibe schicken, um zu erforsche, wann sie sterben müßte: aber die Zofe lachte ne wegen der Befürchtungen aus und ging nicht. Am 27. Januar begegnete Mary Betfera dem Kronprmzea aa dem Balle dem deutschen Botschafter, am L8. Gormittags holte die Gräsin L. das Mädchen ab, um zu dem Juweller zu gehen und den Namen der Rechnung andern zu lassen. Eine Stunde . später kam die Grafin allein zu der Baröni Vetsera zurück und jammerte: '"Ich habe sie verloren, sie hat mich verlassen.? Dabei wie? sie e:nen Zettel vor, den sie iß ihrem Magen gefunden haben wolste und aus dem man schließen konnte. Mary habe sich n der Donau ertrankt. Jetzt erst gestand die Gräfin, daß zwischen dem Kronprimen und Mara
ein Einvernehmen waltete, und machte
lch anhelschlg, sie - wleoer aufzufinden. Zunächst gab sie vor, den Polizeiprasidenten ins Geheimniß ziehen zu wollen, am dann aber zurück und erzählte, meser wollte nichts thun, der Kronprinz er m Meyerling. Den nächsten Tag verließ Gräfin Larisch Wien. Nun hat die Baromn Vetsera selbst Schritte bei dem Polizeipräsidenten und dem Grafen Taaffe, der vor Skandal warnte uns zur Geduld tteta, Kronprinz Ru dolf, sagte er, müßte des Abe.-.dS dem Jamiliendiner beiwohnen und dann würde man daS Wettere sehen. Am 31. Januar erhieli die Baronin eine Depesche von der Gräfin L., die ihren Verdacht in Betreff deS zwischen dem Prinzen und ihrer Tochter bestehenden VeryaUnlsles bestätigte. Sle ente nach der Burg und ließ die Kaiserin um eine Audienz bitten. Hier erfuhr sie aus dem Munde der blassen, schwergebeug ten Mutter, daß ihr Rudolf und Baro nesse Mary eines gewaltsamen TodeS gestorben, waren. Im Uebermatze ihres Schmerzes uürite sie hinaus und begab sich zu ihrem Schwager, dem Grafen Stockt, der sie nach Meyerling begleiten wollte. Während der Vorbereitungen zur Ab reise kam nn Adjutant des Kaisers und theilte dem Grafen Stockau mit. Baronesse Mary habe sich und ihrem GeUebten ewen Gifttrank gemischt. Zu gleich r:eth er der Mutter im Namen des Kaisers. Wien au meiden. Sie reiste nach Venedig ab. kehrte aber ua erwegS wieder um und ermhr nun. daß Prmz Rudolf und ihre Tochter er,choz,en gemnden morden. Der Kai ser ließ ihr ein versiegeltes Couoert zu-fi-f . fc. ... . ii leuen, oeii.cn Xiorene-von oer pano ves Erzherzogs Rudolf geschrieben war. Dasselbe enthielt die Abschiedsbriefe MaryS an Mutter. Schwester und Bruder, welche dem Kaiser auf seinen Wunich zurückgesandt wurden. Darauf I I . f L. . Wl , .-Vt W leg er ne oer Äicuuer nrn einer Photo graphie von Meyerling wieder zustellen. Wie Gras Stockau seiner Schwäger n mgte, waren Anordnungen getrosse worden, daß die Leiche ihrer Tochter in Heiligenkreuz beigesetzt werden sollte. Von dem Bruder der Baromn, Herrn Alexander Baltazzi begleitet, suhr er nach Meyerling, wo er nur mit Mühe Einlag erlangte. Und nun folgt daS wahrhaft Dramatische der Schrift, die schllderung des Zustandes, m dem die Oheime ihre Nichte fanden. Seit 33 Stunden lag die Leiche auf dem Bette, wo man sie neben derjenigen des Prin zeit entdeckt hatte. Dle Augen waren auS ihren Höhlen getreten, über ihre Brust hatte sich aus dem halb geonneten Munde nn Strom geronnenen Blutes ergossen. Die linke Hand hielt krampt haft noch ein .Taschentuch fest. Nach einer Wendung, die nun folgt, und de ren Undeutlichkelt vlellelcht der Ueber letzung zuzuschreiben t, hatte es den Anschein, als ob die Leiche in diesem Zustande in ein anderes Zimmer, auf ein anderes Bett gelegt worden wäre, wo man die Röcke so über sie hinwarf, daß man sie erst nach Entfernung der--selben sehen konnte. Nach 33 Stunden fand man sie. in ein btuldespritztes Zimmer eingeschlos ,ea. die Augen offen, gleichem aus das Bett hingeworfen, mit hängendem Kopf, denn man hatte nicht einmal den Kopf gestützt. Die Doktoren Auchenthaler und Lobille reinigten die Leiche und übergaben sie den Verwandten zur Beförderung nach Heiligenkreuz. Vorder aber war festgestellt worden, daß eine Kugel an der linke Schläfe in den Kopf gedrungen und zum rechten Ohr herausgekommen war. Allem Anschem nach, hieß eS, lag Selbstmord vor. Diese Feststellung war nöthig, weil sonst ein Mord vorgelegen hätte und eine Untersuchung über die Identität des Mörders erforderlich gewesen wäre, was einen Skandal verursacht hätte. Graf Stockau hatte nicht die Erlaubniß erhalten, einen sarg aus Wien mltzu bringen, wohl aber die Versicherung. daß er einen solchen an Ort und Stelle finden würde. Statt dessen mußten die beide Oheime mit der angekleideten Leiche, die halb in eine Wsgenecke gesetzt worden war, um die Mitten nachtsstunde nach Heiligenkreuz eine schauerliche Fahrt durch den zald ina chen. Unterwegs stieß ein Mann zu den Fuhrwerken und setzte sich neben den Kutscher aus den Bock, dem er den Be fehl ertheilte, geraden WegS nach dem Friedhofe zu fahren. Dort stand ein grober Sarg in Bereitzchaft, die arme zugendliche Leiche wurde hineingelegt, und während man ihn vernagelte, schlag es von der Dorfkirche herab Mitter nacht. Kein Gebet über dem frischen Grabe. Ohne Sang und Klang war der Sarg eingelenkt worden, und erst um neun Uh: Morgens waltete ein Geistlicher seimS Amtes. Vom Fried Hofe begaben sich die Herven nach dem Kloster Heillgenkreuz, wo eine Commission von Mitgliedern der Bezirkshaupt mannscha'h und der Polizei versammelt war. Mehrere Protokolle mußten unterZkichnet werden. Eines derselben besagte, bei der kurzen Entfernung sei der Transport in einem einfachen Sarge gestattet. .Der schmerzliche Trost, ihr gelieb tes Kind zum letzten Gange zu schmü ken. war der Mutter aus Befehl ent rissen worden.... Man verging sich gegen das Gesetz und machte die Fa milie zur Mitschuldigen. Man ver langte von ihr die Unterzeichnung fa! scher Erklärungen.... Man hat den göttlichen und menschlichen Gesetzen zu widergehandelt. Am gleichen Tage wurde die Baronin Vetsera im Namen Ihrer Majestä ten aufgefordert, Wien während d' Trauerseier für" den Kr.ynvr!nzsn i meiden My sich nach Salzburg zu hegebe.' Sie willsqhrte, wgS den Gra fen Taqsse nicht verhinderte, ihr noch hezondezs anzuempfehlen, daß sie wäh rend der nächsten acht Tage nicht auf den Friedhof von Heiligenkreuz' gehen sollte. Später drang man. in sie," daß sie . die Leiche anderswobm Übersübreu
ließe, aber sie bestand darauf, die Doch ter bis am Tage deS jüngsten Gerichts unter der Obhut des Klosters zu lassen.
Die Zwei lebten Abschnitte enthalten die Briefe der Baronesse an ihre An , gehörigen und eine Widerlegung deS ibr aemaüten VorwurkS. sie hätte den Prinzen, dem sie im Leben nicht ange hören konnte, zum Selbstmorde der !i 1 . C.'ll. ff- (f.t-ii zeiier. eoermann iaac sicaia uorns srob aekannt und es ist nach der Versasserin wahrscheinlicher, daß Kronprinz Nudois schon vor lemem Beryauntd mit Marn Vetsera sich mit düsteren Todesgedanken beschäftigte. Die Dinge lagen so, daß Mary ihn nicht mehr an'S Lebn fesseln konnte, aber sie konnte wenigstens mit ihm in den Tod gehen. Ihn zu überleben, schien ihr nicht möglich; hatte sie doch ihre Seele an ihn hingegeben. Hier liegt ein Gebeimnin. Die lebten Gedanken. welche den Erzherzog leiteten, sind ein mit dem Sleael der Emmieit verneael teS Buch. Ättemand wird es brechen können. Der Prinz bat der Welt im Sterben nur sein unverletzliche', heimniß vermacht. Eisenbahnunglück. Beim aeftrigen Schnellzug hat sich wieder ei Unglück ereignet." enes : Zwa m. v m, r ft t . fX. t" fagm! Was ist denn g',kyevn k" ZS? habe mein seidenes Paraplure im Koupee liegen lassen." Mißverstanden. Herr (m einer Dame, unter deren Augen der Grenadier Augusten, die Köchin, küßt) : Aber gnädige Frau, erlauben Sie fs etwas? Sie: ES kommt aus wie Versuch an. Vielleicht!? Frau von. Sause u einem Schriftsteller): .Serr D)ctor,ich habe ein neues Autographen Albam; möchten Sie mit nicht etwas Hübsches hineinschreiben? Sb.rift iteller: .Bedaure. gnädige F: u aber im ÄZomcnt fehlt es mir an emem Hüb zchen Gedanken. Spater recht gernk ZZrau vom Hause: .Nun gut! Wir gehen nächste Woche auf drei Monate nach Abazzia vielleicht fällt i?frnt biS zu un erer Rückkehr etwas Ve n x tigeS ein ! An Oculos. 5rN einem Bade. ou macht ein Herr, dem man die Ab M, 0 tf rvt P . m ä . v aer Jeit der (Sint bemerkt: Wir sind jetzt schon feit so langer Zeit befreunbet ; ich muß Ihnen einGeständniß ma js t nr cyen; icj vin yuoc yr vertrauen ehrt mich, bemerkt der andere sehr ernsthaft, auch ich mug Ihnen ew Geheimniß anvertrauen: Ich habe einen Buckel. Junge Brom veerenv ! a ter, ein vorzüglicher Thee. Der Vota niker Dr. Kuntze schreibt hierüber : Die Brombeerblätter haben denselben Ge schmack, wie reiner, guter chinesischer Thee und einen besseren, als die meisten in Europa im Handel befindlichen Sor ten. Nachdem ich in Ostasien viel guten Thee getrunken und frische Theeblätter vom Strauch gekaut, wird . man' mein Urtheil wohl beachten dürfen. Einer Gesellschaft gelehrter Freunde in Ve.lin versprach ich zwei Sorten feinsten Thee vorzusetzen. Ich bot ihnen, ohne daß sie es wußten, erst meinen Brombeerblätter absud, nachher den wirklichen Thee und bat um ihr Urtheil. Einstimmig wurde der erstere, also das Surrogat, vorezs gen, und erst nachh r gab ich meinen Freunden Aufklärung." Man mache die Probe, bemerkt dazu die Hannov. land uns forstw. Ztg nur wähle man die jüngsten, zaitesten Triebe aus, trockne sie vorher in der Sonne und untersuche, wilche Brombeerarten die besten ?hee blätter liefern. Wenn weitere Kreise dem vorstehenden Unheil zustimmen soll ten, dann dürften dem Handel mit auS landifchem Thee gewaltige Wunden ge schlagen werden und viel Geld im Lande bleiben. Verfehlte Wirkung. Der Banquier Tulpenthal beauftragt seinen Buchhalter, dem Herrn Baron von welcher trctz wiederholter Verspre chungen seine alte Schulden nicht be aleicht, einen recht groben Brief zu schreiben, ohne jedoch direkt verletzend, d. h. a bischen durch die Blume grob" zu fein. Der Buchhalter thut dies. Der Herr Chef ist aber mit der Leistung sehr unzufrieden ; er vernichtet den Britfund schreibt selbst folgendermaßen : Geebr ter Herr Baron! Wer hat wollen seine irr i. "l. .t !. . fi. i . ei ' . . ' scyuto ausgleiei, ipaiciicn am i. Januar d, I ? Sie, Herr Baron Wer bat es aber nicht gethan? - Sie, Herr Baron ! I Wer hat darauf versprs chen, am 1. März zu bezahlen? Si Herr Baron ! t ! Wer hat aber nicht be, zahlt am 1. März? Sie, Herr Ba. ron I! U Wer hat also sein Wort zwei Mal gebrochen ?-Sie, Herr Baron k ! ! ! Wer ist demnach ein ganz gemeiner Lumv? Ibr -ergebener Tulventbal." Verlangt Mucho's Best Habg ma (Mgars. Theodore Stein, Nachfolger von W. nderfon. Abstrakte von Besihtiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässigerWeise ausgeführt. Ost Market Straße. Indianapolis, Ind. v. Xregslo &, Sohn, No. Nord Illinois S Telepli 24. Keine Beziehung zu Kregelo $ MiMt
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