Indiana Tribüne, Volume 15, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1891 — Page 4

Jndiana Tribüne. Erscheint ANglich und Bonns

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Du schreibst da einen Brief aus künstlich verbranntem, merk würdig geschmacklosem, zackigem Bütten'Papier ; eine schöne Mode, so schön, wie die der Tournüre ! zwei Zeilen und ein halbes Wort; kündigst spätere, erschöpfende Enthüllungen an, deutest hin auf einen Unglückstag und zugleich aus einen solchen großen Glücks, schmückst den Brief mit einer Sandwüste und schließest natürlich mit einem wichtigen 5llex na, ich danke," Bitte, bitte, ist gerne geschehen." Du fühlst Dich schreibst Du -namenlos selig. Welche Marke hast Du denn getrunken ? Alle Wetter, da H2tte ich zugegen sein rnögen! Aber ich &: greife Dich dennoch nicht. Du bist doch sonst nüchtern wie ein Gardelieutenant am Ultimo." Gieb Acht, alter Freund, Du wirst, sobald ich xnei e Erzählung werde been der haben, auS der Hängematte purzeln." Da bin ich doch neugierig wie eine Wtckelkrau." Also, ich beginne. Aber Verkeilung, weißt Du, wo Deine Gemahlin sich zur Zeit befindet?" Meine beffzre Hälfte -r Gott habe sie einst selig ! weilt behufs Wieder Herstellung ihrer Gesundh -it sie leidet an chronischer Langweile-aufdem Lan de in der Stäbe Deines Heimathsones mit meiner Tochter. Du wirst Dich wundern, wie das Kind gewachsen ist. Du wirst es nicht wiedererkennen." Ich glaube, ich habe Beide dort zu fällig getioff n." Das freut mich. Wißbegierig wie meine Gattin ist, wird sie gleichzeitig zweifellos einenCursus in der edlen Kunzt der Milchgewinnung und Käseerzeugung durchnehmen." Und Du Barbar hast es wirklich überS Herz gebracht, sie in die langweiltge Sommerfrische zu senden." Sie haben mir auf künstlichem Wege die Erlaubniß abgezwackt. Dazu gab folgendes Ereigniß den Anstoß: Jüngst lehrte ich früh Morgens von einem est mahle heim, aber trotzdem ich angnlich auf den Strümpfen zu meiner Kammer schlich, stürzte ich versehentlich über einen Stuhl, zufällig, ohne Hals und Beine zu brechen. Darüber erwachte meine Gattin und fragte unter zärtlichen Liebcserflössen nach dem Stands des Zeigers der Uhr. Fromm wie mein keuscher Namenspatron, der heilige Pankratius, ent gegnete ich würdevoll, der Zeiger stände auf der elften Abendstunde." JDho ! Lügen haben kurze Beine." Das merkte ich, denn im selben Au genblick krähte ein naseweiser Hahn sc unverschämt hell und laut, daß mir all' meine Sünden einsielcn. Ich wünscht dem unverschämten Vogel, der an mir zum Verräther wurde, e möchte im selden Augenblicke gebraten vor mir stehen." Ein, frommer Wunsch." Ja, allein er blieb leider unerfüllt Dagegen aber eröffnete nun meine zärtliche Gattin ein regelrechtes Gefecht. Vorposten wurden vorgeschcben, Patrouillen zur Ausklärung vorgeschickt sie fühlte sich einsam, verlassen, elend, krank. Dann stieß man auf den Feind, das Gef echt entwickelte sich sie fand bei mit Mangel an Zärtlichkeit, Hingebung und Gattenliebe, statt dessen aber einen aus. geprägten Sinn für Festzelage. Du weißt, ich bin ein erfahrener Krieger. Ich sob also das zweite Treffen vor, endlich gar den Landsturm. Aber Du kennst ja ihre ?!ednergabe, unser berühmter Feldprediger hätte von ihr Ux nen können. Ich verlor meine besten Stellungen sie schluchzte. Da wa, mein Pulver verschoffen, ich ergab mich auf Gnade und Ungnade, und drei Tag, später ließ ich mit blutendem Herzen die SikMNM zur Erholung abreisen. Zu Deiner Erh'olung V Spotte nicht. Ich hebe das blutend. Herz ausdrücklich hervm. Ich bin un tröstlich und gehe, den Schmerz der Verlassenheit zu ersticken, zu allen möglichen Vergnügungsorten, sogar trotz deZ krampfhaften Gekreisches der Sängerinnen in die Oper, vorausgesetzt, daß die se be mit Ballet verbunden ist, denn alles Andere ist Blödsinn." .Erlaubst Tu, daß ich diese Ansicht verewige V Gewiß. Jüngst schloß ich in einem Käffeegarken die Bekanntschaft einer reizenden Dame; alles in Ehren. Dü kennst übrigens meinen kitzlichen Geschmück. Dabei überraschte mich nun ein alter Bekannter, schlug die Hände über dem Kopse zusammen und schrie: 0 Pankratius, Edler zu Butlar-Ziegen' ftein,wenn das die gnädige Frau sähe !" Und so geht's überall; es ist zum Toll, werden !" .Du siehst auch ganz angegriffen aus." Wirklich?" Entschieden. Aber nun höre meine Beichte." ' Du scheinst Schwerwiegendes aus dem Gewissen zu habe t'

,!AUeroms, theurer väterlicher Freund. Du kennst meine Schwache des Aberglaubens; der 13. Julius war für mich von jeher ein Unglückstag. An, diesem Tage ward ich geboren, an ihm, verlor ich einst meine Urgroßmutter,' die

mich grundUch verzogen, vor den vaterlichen Liebkosungen meiner Nückenverkänaeruna micb stets aeschübt und mit Naschwerk mich oft gefüttert hatte. An diesem Tage brach tcö dermdstraud em Bein, an ihm lernte ich Dich kennen und erhielt von Dir die ersten Prügel." Die Du ehrlich verdient hattest. Uebrigens erlasse ich Dir die Aufzählung der weiteren Unglückstage." Du bist sehr gütig, allein von der Schilderung des jüngsten kann ich Dich nicht entbinden, denn Du bist darin verwickelt." Verwickelt wieso?", Das werde ich Dir sogleich verra chen. Also höre: Nach langen Irrfährten schmachtete ich darnach, einige Zeit mit süßem Nichtsthun in meiner Heimath im Kreise meiner Familie zu verleben, welche aus einem lahmen Mops, einem unverschämt geschwätzigen Papagei und einer gichtbrüchigen Haus bälterin besteht. Ich fuhr also am Bor übende des diesjärigen 13. Juli spät aus der Hauptstadt nach Hause und sprang mit pfiffiger Miene in ein Coupee, an dessen innerer Rückwand zu lesen hsit : Nicktraucker ! Dösende de f a mei ! jxo smokins: allowed l liier mag niet gerockt word n ! Ich rechnete nämlich auf einige Stunden Schlaf in rauchfreiem Wagen." ..Und da hattest Du Dich verrechnet!" gÄn Theil. Rauchfrei war es wohl, sitx bis auf den letzten Platz überfüllt. Sieben mir saß eine entsetzlich varfümirte Tochr r Albions, die fortwährend im Kampfe mit den zahlreichen sonstigen 7i.f . ..i jl . t ra cqjaajieui lag, rccicyc vti vex iangari des Waa'ns unausgesetzt vunelten. kol lerten, nelen und sich überschlugen, ob gleich der Vater der anspruchsvollen Wi beständig fluchte wie ein frommer Quä ker und dabei Nothwein schluckte wie ein verbissenes Mitglied deS Mäßigkeitsver eins. Ein dicker, blutegelartig aufge dunsener Sohn der Erzväter Abraham, Jsaak und Jakob lag fürchterlich schnar chend in einer zweiten Ecke, m einer dritten ein Oberst, der Schlachtenpläne pudirte und dazu Schweinebraten ver schlang. Dazwischen überboten'ein paar Weinreisende einander in der Schilde rung von haarsträubenden Jagdgeschich ten." Das kann ich mir lebhaft vorstel len." Als ich wie gerädert am Bestim mungsorte auöstieg, stieß ich auf einen Bekannten, der im selben Eisenbahnzuge aeseffen und vortrefflich geschlafen hatte. Denn er hatte als der Einzige ein Gern pee innegehabt, von denen, wie ich jetzt zu meinem Aerger erkannte, die meisten nur spärlich besetzt gewesen waren." ..Ha, ba! sehr gut!" .Nicht ? sehr gut l Hiernach begab ich mich endlich zur Rut)s, den bisher entbehrten Schlaf herbeizehnend. Doch kaum hatte ich gegen Morgen die Augen geschlossen, da kugelte meme HauShäl:?' rin händeringend in mein Schlafzimmer und jammerte über die soeben von ihr entdeckte Entleerung ihrer Speise Vor rathskammer durch SchützlinaeMerkurs, des bekannten GotteS der Spitzbuben und . . . rr . . f. r r n scausleuie. a? reale muy, neo vie u gm und streckte mich ; krax ! brach meine urgroßväterlich Bettstelle zusammen. In völlig übler Laune erhob lch mich der Schlaf war mir vergangen warf die Flinte über den Rücken und ging auf die Jagd, in dem guten Willen, die Vor rathskammer wieder zu füllen. Allein mein erster Schuß Gott verzeih' mir's ! traf die Bürgermeisterin des Ortes, eine gewichtreiche Dame, die bei Aus sührung einer Entfettung? Schwennin ger Kur im Freien lustwandelte." Du wirst durch diesen Kernschuß Dei nen Ruf als gefährlicher Jäger gewaltig gestählt haben." .Das hoffe ich. Als ich aber nun, zur Rede gestellt, unverfroren erklärte, ,ch hätte dre ebrenwerthe Frau für eine wilde Ente gehalten, setzten sich die Lach" muZkrln der Anwesenden erheblich in Thätigkeit." Und wie belohnte man Dich für den Meisterschuß V Der Bürgermeister, mein alter Ju gendsreund, dankte mir in feierlicher An spräche für die Ehre, die ich seiner übri genS nur unbedeutend und ganz unae i ährlich gestreiften Ehehälfte erwiesen habe und liöß durchblicken, man würde mich im nächsten Jahre mm Schützenkö nig des Ortes erwählen." .Und du zogst Dich endlich mit An stand aus der Klemme?" .Ich lud Alle zum Abendessen mit Ananas-Bowle ein." Vermuthlich verzieh Dir der Bürger' meister b:i der Bowle V Glänzend. Nun aber gebe ich zum eigentlichen Berichte über. Als ich nach dem eben geschilderten Vorkommniß, im Begriff nach Hause zu gehcn, nach denllich über den Marüv'atz schritt. wurde meine Aufmerksamkeit plvtz!ich durch ein wunderliebliches Mädchen an geregt, welches von einem der ebenso ge jprächigen wie wohlbeleibten Mrrktwei der Früchte kaufte." .Diese Art kenne ich." .Ich auch. Allein erinnerst Du Dich noch, wie ich einst den Borsatz faßte, nik der Ehe Fesseln zu tragen und das schö ne Geschlecht ängstlich zu meiden und zu fliehen V Ja, allein gleich darauf holtest Du Dir einen mächtigen Korb." .Sieh, Tu hast ein verzweifelt gutes Gedächtniß. Jener Tag war übrigens auch ein dreizehnter Juli, und den Korb erhielt ich, weil ich knieend eine LiebeS erklärung stammeln wollte. Doch zur Sache. Jetzt vergaß ich plötzlich meine guten Vorsätze. Ich sab, wie die Höke rin, geschäftig zwischen ihren Körben hin und herging und ihre Waare pries. Das süße Kind aber kaufte Birnen, stellte das augenscheinlich mit Butter und Eier gefüllte Handkörbchen auf nen dreibeinigen Schemel, der hinter der Hökerin stand, kieß die Birnen- von der W!arktfrau rn ein Netz werfen und zog dann die Börse hervor, um zu zah. len. Schmunzelnd stemmte die dicke Marktfrau die fleischigen Arme in d!e Seite und lieb sich dann .wie krlKövkt

aus tyren Schemel nieder; fünf derselben hätte sie gut und gern unter ihrem be scheidenen Körper verschwinden lassen könnend Nun aber stelle Dir das zier liche Körbchen auf dem Stuhle vor ! Mi! unheimlichem Geräusche zerbrach das Weidengeflecht unter der dicken Markt frau, die, einem Gummiballe gleich, wieder in die Höhe floz und mit der Miene einer gereizten Bulldogge hinter sich auf den Schemel schaute, auf welchem das Körbchen mitsammt Vut ter und Eier völlig, plattgedrückt lag, während sie selbst einen breiten gelben Flecken auf dem rückseitigen Theile ihre Körpers gewonnen, auf dem sie gesessen hatte. Keuscher Gott, war das ein An blick!" ' .Da mag sich der Pöbel diebisch ce freut baben ! .Unaussprechlich, sage ich Dir. Die Hökerin aber machte, hierdurch gereizt, ihrem gepreßten Herzen durch einen Schwall von Schimpfworten Lust, wäb rend das reizende Mädchen völlig rath los dastand. .Und Du sprangst nicht wie ein Raub ritterdazwischm?" Selbstredend. Jch stellte ich dn Dame vor und bot ibr meinen Arm,

entschlossen, sie dem Marktgetreibe zu entfuhren." Das hätte ich Dir auch rathen wol len." Es freut wich, daß mein Thun Dei nen Beifall findet. Augenscheinlich war die reizende junge Dame froh, auö der peinlichen Lage besreu zu werden, und da, wie sie mxi später gestand, mein Aeußeres vertrauenerweckend wat, trod dem eine Glatze würdevoll mein Haupt noch nicht exte, so lieft sie sich von mir führen, und zwar zunächst dorthin, wo em Ersatz für dm Berlust zu erwarten stand, zum Korbflechter. Ich kaufte ein reizendes Symbol der Zurückweisung männlicher Anträge und schenkte es ihr." Und sie wies eS nicht zurück? Das veriäth eine mangelhafte Erziehung, nimm mir's nicht übel : von einem wild fremd. n Manne ein Geschenk annehmen. lst Nicht sem." Nicht so hämisch und voreilig im Ur tteil, bitte! Wir waren doch einander nicht mehr fremd. Kaum waren wir nun wieder auf die Straße getreten, da prasselte Plötzlich em Heftiger-Platzregen nieder, und wir retteten uns jn das erste beste Haus, welches zufällig eine Bier halle war." Ein auffallender Zufall, fürwahr! Daß aber das Mädchen Dir wie einem alten Bekannten überallhin folgte, wun de t mich ; das würde meine Tochter nie tban haben!" .Wer weiß!" Du wirst beleidigend." Nicht doch. Wir setzten uns also and ergötzten uns an dem Gebühren der Kellnerinnen in bayrischer Tracht, die. in beiden Händen eine ansehnliche Zahl zefüllter Bierseidel tragend, stets rückwärtS gingen und sich mit denk Ellbogen einen Weg durch die Menge bahnten Dein reuender Schützlina verlor nach and nach die Befangenheit und plauderte geuer, amaiwear und ungezwungen. Ich wünschte, das Gewitter möchte kew Ende nehmen nnd der Platzregentages lang die Straßen überschwemmen. In zwischen schwamm ich selbst meinen Meere von Wonne, wie em Fettklumpen m ver uxxe. , Das glaube ich gern." Mit voraebeuatem Lauvte enäbltt ich dem mir gegenüber sitzenden Kobold gerade ein anregendes Erlebniß. Da stürzte plötzlich em Guß eiskalter Flüs sigkeit in meinen Nacken und floß an meu nem orper nieder. Man hat unvorsich tia an den Ellbogen einer Kellnerin ae stoßen,, und so ergoß sich ein T:il der gefüllten Bierseidel zwischen Hals und Stock hindurch in meinen Nacken. Entsetzt sprang ich aus und schüttelte mich, wä rend das Bier in meine Stiefeln und auS meinem Beinkleide auf die Erde fletz. Wändeerschütterndes Spottzeläch ter folgte diesem Auftritte. Aber zwei t t.ll. !i t . ... L. .- siunsen ipaier qaiie oes reizenoen Mädchens Mutter, eine, uxt vielen Jab ren mir bekannte Dame und Gattin eines alteren, theuren Freundes begrüß ? . m.i . P i r- . . UNS Mlc?, im werirauen aus sie iZlnwlt liauna des Letzteren, mit dem süßen We sen verlobt. WaS sagst Du daiu, Pan kratiuS. Edler zu Vutlar'Zieäenstein? Glaubst Tu nicht auch, daß dieser Un glückstag zum Schlüsse sich in einen wmaslag verwandelt bat ?" Das kommt darauf an. Wer ist die Schwiegermutter?" Deine theure Gemahlin. Ja lieber hossentlicher Schwiegervater, hier zapple ich flehend zu Deinen Füßen wie ein quackendir Laubfrosch. Stürze us H enzematte und spende Deinen Segen : Dnne schöne Tochter ist meine süße Vaut jgchatt.). Wie man Blutungen schnell stillt. Es gibt kaumeinen Hand werker, dem eS bei der Arbeit nicht vor kommen könnte, daß er sich verletzt und irgend ein Glied stark zu bluten beginnt. $nt ersten Augenblick herrscht in solchen Fällen Kovzlozlgkeit, und man weiß nicht jchnell. wie man die Blutungen stillen soll. Für solche Fälle möge sich jede, andwer er das folgende ernfache, aber sehr wirksame Mittel mnken: Nimm Watte, tauche sie in heiße Ws sie, und lege sie dann auf bis Wunde. Der Erfolg ist überrafcyend, selbst bei Ver letzunz der Pulsadern. Bloß Watt, auflegen oder Watte in kaltes Wasser ge taucht, soll nicht diese überraschend! Wirkung äußern. ' Gegensatz. .Das Flüstern e! er schönen Frau", sagt Balzac, kann man weiter hören, als den lautesten Ruf der Pflicht." Aber der Männ, der um zwei Uhr Äkachts auf Sccken die Treppe hinausschleicht und das Flüstern seiner Gattin hört, die oben am Eetän dex steht, denkt an ihre Schönheit nicht : ihm kommt nur in den Sinn, wie hübsch es doch wäre, wenn er , die Stiesel in Flügel umtauschen könnte Im Bäckerladen. -Dienst, mädchen : Für zwei Groschen Semmeln, aber frische; meine Gnädige sagte, von ges Mal wären die Semmeln , wieder nicht frisch gewesen. Frau Bäckermeister Weiß (aufgeregt) : Was? Nicht frisch k Sagen Sie gefälligst Ihrer Allergnädia sten, bei Weißens würden die Semmel mr frisch geh cken.

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