Indiana Tribüne, Volume 15, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1891 — Page 1

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Ediwrielles.

Vor einigen Tagen pubZizirtcn wir eine Nachricht aus Teras, daß dort ein Dichter einem Deutschen den Bürgcrschein verweigert habe, weil sich derselbe als Anhänger Most's erklärt habe. . Der Richter soll erklärt haben, daß Anarchismus und Sozialismus unamcrikanisch seien. lieber diese Sache haben fast alle Zeitungen kommcntirt, aber fast jede stellt die Sache anders dar, und je nach der Darstellung deö SachverhaltS sind auch die Urtheile verschieden. So sin dct eine Zeitung die Verweigerung ge rechtfertigt, denn kein Privatmann würde einen Gast in sein .Haus auf nehmen, der ihm sagt, er werde ihn, wenn er Gelegenheit dazu habe, todt schlagen. Dieses Urtheil geht von der Borausfejtung aus, daß Sauer sich wirklich als Anhänger Moft's bckannte. Hoch konservative Zeitungen, wie z. B. die Illinois Staatszcitung" erklären es als eine unverschänitc Anmßug, einem Manne den Bürgerschein zu verweigern, der sich als Sozialist bekenne. Mit Anarchisten sei das was anders, aber Sozialiften feien ganz gute Bürger, die eben ihre cigenen Anschauungen haben. Die Jllinois Staatszcitung" geht von der Idee aus, daß Sauer sich als Sozialist, nicht aber als Anhänger Most's erklärt habe. Nun scheint in Wirklichkeit aber weder das Eine noch das Andere der Fall zu sein. Nach der Version des vm cinnati Volksblatt hat Sauer sich bloß für die Verstaatlichung der Eisenbahnen und für eine gerechtere Vertheikung des Landes an wirkliche Ansiedler, statt an Spekulanten erklärt. Diese Ansichten erklärte Richter Paschall für uuamcrikanisch", weil sie unvereinbar feien mit dem Wohl, dem Glücke und der Ordnung des Volkes der Ver. Staaten und er verweigerte Sauer die Naturalisation. Wenn die Version des Cinc. Volksblatt" richtig ist, dann weiß nun kaum, was man über dieses hinterwäldlerische Gebahren eines Richters sagen soll, und man kann die Weisheit der Entscheidung nur auf eine Stufe mit di, Weisheit der Schildbürger stellen, welche den. Ochsen am Halse auf bte J Stadtmauer zogen, damit er das dort gewachsene Gras abfresse. Mit Recht bemerkt daher das Eine. 'Wolksblatt" dazu : Nnamerikanisch" in dieser Sache ist nur die Entscheidung des Richters. Die amerikanische Verfassung bcwilligt Jedem Redefreiheit. . Sauer hatte daher daS Recht, zu denken und zu reden, wie er Lust hatte.". Der ganze Vorgang aber hat feine ernste Seite. Es ist eine Verletzung nicht nur des Geistes, sondern sogar des Buchstabens des Gesehes, einen Appli kanten um den Vürgcrschcin auf seine Gesinnung, oder gar auf seine Anschauungen über politische und wirthschaftliche Thcorieen hin zu in- , s- . i 4 , i. qutnren. T,as esen jagi, oap oem Richter bewiesen werden müsse, daß der Applikant seit fünf Jahren im Lande und seit einem Jahre im Staate gewohnt habe, und fährt dann fort ; "and that dudn? that Urne he has behaved as a man of good moral character attachcd tt the principles of the constitution of thc Uni ted States, and well disposed tp the good order and happiness of the same". Zu deutsch : und daß er während dieser Zeit sich als ein Mann von gutem Charakter, treu den Prinzipien der Constitution des Landes und geneigt zur Aufrechterhaltung der Ordnung xtb des Glückes des Landes b et a g en habe." Es gehört eine vollständige Verdrehung des Sinnes die'.cr Worte ha zu, wenn der Richter daraus das Recht ableiten will, auf die G e s i n n u n g eines Applikantcn zn inquirircn. Sein Betragen ist zu erweisen, nicht seine Gesinnung. Das Geseh kann sich nicht um G e h. q qke son. dern nnr xt Handlungen kümmern. Wenn ein anderer Grundsatz ausgestellt würde, wenn es einem Richter gestattet sein sollte, darnach zu forscheu, was ein Mensch glaubt ind denkt, und der Richter dann das Recht haben sollte, zu entscheiden, ob dqs amerikanisch ist, oder nicht, so gäbe das ein Jnqüisitionsvexfah'reÄ, das sich von dem ehemaligen spanischen nur durch

die Abwesenheit der Folter und des

Scheiterhaufens unterscheidet, und der Rick)ter könnte schließlich auf irgend eine Aeußerung hin, dfx ihnt nicht gefallt, den Bürgerschein , verweigern. Wir würden in eine Zeit zuruckge schleudert, in der ein MarquiS Posa Veranlassung fand, um Gcdankenfrci heit zu bitten. Sauer hat appellirt und wir sehen der Entscheidung mit Spannung ent gegen. ,, Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Indiana : Hübsches Wetter beinahe gleichbleibende Temperatur. Das Schulwesen. Washington, 9. Okt. .Das Censusamt hat heute ein Bulletin über das Schulwesen veröffentlicht. Danach gab es am 1. Juli ds. Js. in den öffentlichen und LNrchenfchulen ea. 14,220,000 Schüler, darunter öZ,000 in Universitäten, 12,730 in Normalfchulen. Die Zunahme der Bevölkerung von 1850 bis 1890 war 128,26 Pro zent und der Schüler 195,15 Prozent. 3m Süden kamen 21,68 Prozent der Weißen und 18,56 Pro;, der farbigen Bevölkerung auf Schüler, eine Zunähme von 45,91 Prozent für.die Weißen und 61,58 Proz. für die Farbigen. In elf Gemeinwesen bestehen Hauptsachlich Kirchenschulen, die katholischen haben mehr als doppelt so viel als die anderen und die Lutheraner etwa ein Fünftel der ganzen Anzahl von Schülern. In den öffentlichen Schulen besinden sich zwölfmal soviel Schüler wie in Privatschulen. .. K e n t u ck Y ' s K o nsti t u t i o n . L o u i s v i l l e, 9. Okt. Die Giligkeit der neuen Konstitution von Kentucky ist gerichtlich angefochten worden, weil die Konstituante darin nach ihrer Annahme zahlreiche Veränderungen i vorgenommen hat. Heute haben der Fabrikant SilaS F. Miller und der Advokat Walter Evans hier einen Prozeß in Frankfort angestrengt, um den Staatsdrucker und Staatssekretär die Veröffentlichung der Konstitution zu verbieten. Ein teuflischer Stretch. B u r a e t t s t o w n. a., 9. Okt. Gestern Abend fanden drei Pferdeknechte auf der County-Fair eine Flasche Whisky im Stall und tranken die' selbe fast ganz aus. Alez. Chappelle ist in Folg? dessen gestorben und die beiden andern sind dem Tode nahe. Der WhiSku enthielt Strychnin. ,,, Ausland. Zum Tode P a r n e l l ' s. C lark, 9. Okt. Hier sind in der ganzen Stadt große Anschlagzettel mit breitem' Trauerrand und den Worten Ermordet, den Engländern zu Gefallen", in großen Buchstaben in der Mitte verbreitet worden. Auf den selben werden die Äsuhanger ReCarthy's und die Zeitung United Ireland" heftig angegriffen und wird erklart, daß Parnell ermordet worden sei. Das Volk wird aufgefordert, ruhig zu bleiben. Die Zettel haben große Aufregung verursacht. Dublin, 9. Okt. reeman's Journals rntd lluitch Inland verurtheilen die Anschlagzettel in Cork als einen Versuch zur Aufreizung zum Aufruhr und sagen, dieselben Hetzen entweder zum Mord auf, ode? haben gar keine Bedeutung. Aur lebten Ruhestätte. Stuttgart, 9. Okt. Heute traf Kaiser Wilhelm hier ein, um dem LeichebegäWn'ch des am Dienstag verstorbenen Königs Karl I. beizuwoh nen. Am Bahnhof ttznrde der llaifer tzom König Wilhelm II., den Prinzen von Württemberg, Prinzen Hnnrich von Preußen, und nehmen Generalen erwartet. Er fuhr nach der Vegrüßunst nach dein Schloß nnd hetrat den Saal, wo die Leiche des Königs auf dem Paradebette lag. Er legte einen prächtigen Kranz auf den Sarg und kniete zu einem kurzen stillen Gebete nieder worauf er leise mit dem Kö, Htthelm ZI, sprach. Als Vertrete? d.es Zaren ist'der Äroßfürst Michael zum Begräh mß hler eingetroffen. .' Die Leichenfeier, begann um Uhr

ses. Ueber dem Katafalk war ein mit Silber gestickter Baldachin aus fchwarzem Sammet angebracht und der Sarg war mil einer schwer gestickten rothen

Sammetdecke mit Eoldfranzen bedeckt )!eben dem Sarge lagen Krone 'Metpter, Schwert und anöet'5 Jnsigmen)er Königswürde auf einem reich gestickten Sammetkijjen. Die königliche Familie von Württemberg, der Deutsche Kaiser, Prinz Heinrich von Preußen, das diplomatische Korps, alle Miyister, hohe Beamte, mehrere Generäle und hohe Vertreter der Geistlichkeit aus allen Theilen des Reiches waren zugegen. Nach der Trauerfeier wurde der Sarg auf den Leichenwagen gehoben und nach dem alten Schloß der Könige von Württemberg gebracht. Der Lei chenzug bewegte sich unter dem Geläute aller Glocken durch die Straßen Stadt. Am alten Schloß angekommen, wurde der Sarg von eiuer Ehrenwache in Empfang genommen und unter, Kanonendonner und- Glockengeläute von Offizieren nach der Kapelle getragen und dort auf die reich drapirte Bahre vor dem Altar gestellt. Bei der Leichenfeier war die Schloßkapelle von den Mitgliedern der königkichen und kaiserlichen Familie, Ministern, Dkplomaten, Abgeordneten und hohen Ofsizieren angefüllt. Auch die Konigin Charlotte und alle württembergischen Prinzessinnen waren zugey. f ii (, SA . t i ' gen. tie hatten t oer apeue ole Ankunft des Leichenzuges erwartet und erhoben sich und beugten'das Haupt, als der Sarg herein getragen wurde. In der Schloßkapelle hielt der Hof? vrediaer die Leichenvrediat. In derm i selben sprach er über die Tugenden des Verstorbenen in so gefühlvoller Weise, daß der Kaiser, der König von Württemberg, die Königin' Charlotte und viele Andere weinten. Nach dem Leichengottesdienst wurde der Sarg in der Königsgruft beigesetzt, während die Orgel gespielt wurde und die Kanoneik vor dem Schlosse donnerten. Als der Sarg in die für ihn bestimmte Nische gestellt war, stiegen der Kaiser, derKönig und die Königin von Württemberg, sowie alle Prinzen und Prinzessinnen in die Gruft und wohnten der Einsegnung der Leick)e bei. Die Straßen der "Stadt waren während des Leichenbegängnisses gedrängt voller Menschen aus allen Theilen des Königreiches. A u s England. London, 10. Okt. Seit dem Bruch in der liberalen Partei, als Gladstone seine Homerule - Vorlage einbrachte, waren die politischen Kreise nicht so erregt, wie jetzt. Die Frage, wer im Unterhause nach dem Tode W. Henry Smith's die Führerschaft übernehmen soll, beschäftigt sowohl, die Konservativen, wie auch die Liberalen. Parnell'ö plötzlicher Tod trägt auch das feinige zu der allgemeinen Ausregung bei. Obwohl sonst um diese Zeit die politischen Clubs in der Stadt verödet sind, sieht man doch jetzt erregte Gruppen in denselben. Im EarltoN Club glaubt man nicht,! daß Lord Salisbury dem Schatzkanzler! Goschen, die Führerschaft im Unterhause übertragen werde, obgleich dessen Freunde erklären, falls er übergangen werden sollte, würde er auö der Regierung scheiden, De Liberalen wurden ans Parteiröcksichten Goeschens Ernennung zur Führerschaft sehr gern sehend Gewisse konservative Gruppen 'haben Gladstone eindringlich vorgestellt, Balfour allein könne auf die allgemeine Unterstütul'g der. Partei atö Führer rechnen, andernfalls vielleicht auch Sir Michael Hicks - Beach, Präsident des Handelsamts, falls Pglfour ans Rücksichten auf die Zusamntensetzung des Kabinett nicht.mit der Führenolle betraut werden. Uxmt$. Hicks war nach der Erhebung Sir Stafford Northeote'ö zum Pair schon Führer des Hauses M bewährte sich vortrefflich, btS er in Folge eines Augenleidens zurucktrete.n wüst?. Selbst Balfour be fürwortet dessen Ernennung, doch hüllt sich Lord Salisbury noch immer in tieseS Schweigen. Die Parnelliten werden zweifelsohne die Bekämpfung MoCarthz's fort sehen, wi ch 'eies sehr bald bei den Nächwahlen in Cork und Kilkennv, fstr lr Äoyn Pope HenNtjZey uyd ParNck zeigen wird, Parnell syy'fast ohne Vermögen gestorben und einige Wochen dofsemein -Tode nach London

gekommen sein, um feine Wechsel zu

prolongiern. Die unabhängige Arbeiterpartei ist geneigl, sich den Liberalen anzuschließen, falls diese für Diäten der Abgeordneten eintreten, -und ihre eigenen Kandidaten zurückzuziehen. ,,G,,. Die Juden in R u ß l a n d. L o n d on, 9. Okt. Der Daily News" meldet ihr Korrespondent aus St. Petersburg : Die amerikanischen Einwanderungs - Commissäre, welche kürzlich in SZußland waren, erhielten einen peinlichen Eindruck vou der schrecklichen Lage der dortigen Juden und der russischen Verwaltung. Ein an.Wasserscheu leidender Jude wurde im Pasteur-Jnstitut behandelt. Als er geheilt war, erschien ein berittener Gensdarm und der Jude mußte mit ihm zu Fuß von Station zu Station nach seinem Geburtsort in einem westlichen Gouvernement gehen. Die Kommissäre besuchten auch eine Fabrik in der gleichnamigen Hauptstadt des Gouvernements Gradno, wo Hunderte von Juden für weniger als 50c. per Tag arbeiten. Das moralische Leben der Juden trotz ihrer schrecklichen Armuth hat auf die Kommissäre einen tiefen Eindruck gemacht. In einer russischen Polizeistatinn erhielten die Kommissäre eine Lehre über Bestechung, indem sie sahen, wie ein russischer Freund von ihnen mehrere rustsche Pouzetbeamte bestach, ohne daß einer von diesen' dies zurückgewiesen hätte. Schiffsnachrichten. Angekommen in: New Jork: Gcrmanic" und Gallia" von Liverpool. London: In Sicht: Etruria", Jtaly" und Egyptian Monarch" von New Zork. Hiesiges. ßt7 George Elliott, ein FeuerWehrmitglied ist seiner Frau mit einem Masirmesser zu Leibe gegangen uud wurde suspendirt. t JO" Der Soziale Turnverein be geht am 18. dS. Mts. sein Jahresfest in der Männrrchor-Halle. Derselbe Verein beginnt seinen 2. Cyclus von Vorträgen am Sonntag, den 25. Okt. Herr Herrmann Boppe von Milwaukce wird den Reigen mit dem Vortrage : Die Culturaufgabe der Republiken der Gegenwart" eröffnen. XCCT In Greenfield wurden gestern die beiden Farbigen Edward Harvey und John Banks prozessirt. Die Anklage gegen dieselben stand in Ver bindung mit der Schießerei in Hancock Eounty vor einigen Monaten, bei welcher unser Stadtvater Henry Sweetland verwundet wurde. Harvey wurde zu zwei Jahren Zuchthaus vcrurtheilt, Banks wurde freigesprochen. fCF Nachdem die Eounty-Eom-missäre vorgestern die Friedensrichterstelle in Haughville .beseht hatten, wurde gegen ihr Verfahren protestirt und zwar auf Grund ernes Gesetzes von 1855, welches im Falle einer Vakanz eine Wahl vosäMibt Uach vielem Herzblättern im. Gesetzbuch fand man ein Gesetz von 1875, das den Eonnnissären das Recht zu diesem Verfahren giebt. Dann fand man wieder andere Gcschespunkte, welche das Recht zu dem Verfahr Zweifelhaft erscheinen lassen und die ganze einschlägige Gesehgebung scheint derart zn sein, daß man in solchem Fall( gentlich gar nicht recht wß, Mg '$fc$t und was nicht. Das Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin. daß H. Schmedel's Bürsten die besten sind. 423 Virginia Ave. Der schönste Familienplatz i her Stadt. Jeden Donnerstag und Samstag Abend Konzert. Bequem durch öle Straßenbahn zu

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