Indiana Tribüne, Volume 15, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1891 — Page 2
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Jndiann Tribiwc. (5rfck)eint Ci 3 i i4 im5 on zrtngs.
Tie tägliche .Tridünc- ko'ict durch den TrSger j2Gck: per 83oc, die SonntazS-,.Tribünc- ö T?tS p'er Wscbc. Beide zusammen NCeitts oder 33 CktS per Monat. Per Pft jugefickt i Vor. zuödezahlung 5 per Jahr. Office : 130 Oft Maryland Straszc. Indianapolis, Ind., 7. Oktober '1. NaturgefchichtltÄ, Curissa. Bekanntlich ist zuerst von Charles Darwin in Verbindung mit feiner bahnbrechenden Untersuchung über die Emiteynng der Ätten pwoy! sur as Thierreich, als auch für das Pflanzen-, reich, die Anpasiunz der Lebewesen an ihre Umgebung auf das Ueberzeuzendste nachgewlesen. Selbstverständlich geht diese Anpassung nur so weit, alZ sie für die. Erhaltung der Arten vonIJichtizkeit ist. Man darf diese Maxrme nur im Zusammenhang mit dem Kamps! um's Dasein betrachten. Nicht das ein zelne Individuum vermag sich seiner Untgebung anzupassen. Aber vsn tau send gleichar:igen E' e.nplaren derselben Gattung werden diejenigen am erfolg reichsten im Kampf mn'S Dasein den übrige den Rang ablaufen, welcke am besten auszerüuet stnö ooer na) cen Nachstellungen ihrer Feinde am sicher sten entzieben können. Nach dem ge j heimnißvollen Princip der Vererbung kbertiügen sich diese Borzüqe wieder auf eis Nachkommen und dlfferenziren sich so im Laufe ungezählter Generativ nen derartig, daß dem Auge des Natur sorschers sich eine neue w:ssenZchaftliche Spezies darstellt. EinZ der überraschendsten und schZn ften Beispiele hierfür sind die Platt fische, zu denen d;r allbekannte Flunder, die Scholle, die Steinbutte und viele andere gehören. Besonders charak teristisch für diese Fische ist das Fehlen der Schwimmblase, die gänzlich ver schieden Färbung der beiden Körper feiten und die völlige Verschiebung der Sckädelknochen. derart, daß die Augenhöhlen auf eine Seite gerutscht erschei nen. Dies ist weiter nichts, als eine Anpassung an eine eigenlhümlrche Le bensweise, welche den Plattstichen in der Coneurreuz um die Beute mit anderen Fischen den Vorranz sichert. Tie Plattfische sind nämlich Raubfische und leben von kleiuemWafsergethier, welches auf dem Grunde des seichten und deshalb bellen, von Sand oder grobkörnircni KieS bedeckten Meeresbzdens dahinkriecht.Ter Plattfisch, unsahig, sich wegen des Mangels der Schwimmblase iu senkrechtertellung zu erhalten, fiukt mit der fast perlmutterartig -welk glänzenden Seite nach unten auf den Meecesbzden; seine gesprenkelte, nach oben gerichtete Seiteist nun demäiesgrunde so täuschend äbnlich, daß er in stiller Lage von demselben fast gar nicht un:erschieoen werden kann. Zum U-berflu bedeckt er sich noch durch eigentdümliche schnelle, K-ellen Smig?Schwm -u igedesKörpers über und über mit Sand. Nur die beiden starr nach oben gc richteten uud nach Beute spähenden Äugen bleiben tret, lodag man yIHnens an dem Leben nnd Senken der Kiemen . r-v nauer Aufmerksamkeit erkennen kann. Da keine anderen Fischarken in dieser Weise ihrer Nahrung nachzehen können, so liegt auf der Hand, daß die Plattfische damit im großen Haushall der Natur einen große Preis davcngetragen haben allerdings auf Kosten ihreS Organismas. Denn, höchst wahr scheinlich ist der Verlust der Schwimm blase auf Kosten dieser besonderen Lebensweise zu schieben. Die Natur ist geizig, und compenstrt ihre Freigebigkeit auf der einen Seite durch Kargheit auf der andern. Ein Organ verkümwert durch' Nichtgebrauch, und verschwindet schließlich gänzlich. In die' fern Falle ist der Verlust sogar ein wirklicher Gewinn im Kampfe um's Dasein. Denn es liegt auf der Hand, daß ein Plattfisch mlt Schwimmblase es über Haupt gar nicht, oder nur sehr schwer vermag, fii schnell auf den Meeresgründ hinab zu senken: er ist deshalb einmll den Nachstellungen stärkerer Feinde viel mehr ausgesetzt und kann seiner Beute schwerer habhaft werden. Einen andern Beweis für diesen scheinbaren Geiz der Natur bildet die gänzliche oder tbeilweise Blindheit der Troglodyten unter den Thieren, wie bei den unterirdischen Nagern Maul wurf und Moll und den Bewzhnern der unterirdischen Gewässer in den Höhle von Steiermark u.id Ke tuckn. Ihre Augen sind entweder g2nz ver schwunden oder mit einer festen Haut überzogen. Ein interessantes Beispiel für den Zwischen zu stand zwischen normaler Bildnn ; und Erblindung, zugleich auch einen Schlüssel . für diese Erscheinung finden wir bei einer Erd' mauö Südamerikas, wslche zwar Augen hat, jedoch meist an h?ch gradier Ent' zündunz der Augen leidet und daran oft zu Grunde geht. Die Entzündung entsteht durch hineinzefallme Erdtheile und Parasiten, ist bei der Lebensweise k,. . 'ty , oes yieres aiQ un?erine:ouq. . Man siebt, daß die Abwesenheit ds Sehorgans zweiffellos ein Gewinn für das Thier ist, welches in seinen nacht schwarzen Schachten und Stollen deZsel ben sehr gut entrathen kann. Die Richtigkeit der Darwinschen Anschauung wird auch zum Ueberfluß dadurch bewiesen, daß die junge Brüt der Plattfische durchaus nsrmz! ist und von der anderer Fische sich durch nichts unterscheidet. Doch an dem weichen, kzum knorpelig-festen Schädel vollzieht sich die Verdrehung der Augen binnen wenigen Tagen. Erpenmente, welche darauf hinausliefen, die weiße nnd farblose Seite von Plaltfischen im Ju gendzuztande der Bestrahlung auszuietzen, haben deutliche Färbungen erzeugt. Dies ist kein Widerspruch gzen die Theorie von der Zuchtwahl und Anpas sunz Denn die Fardlosigkeit der unteren Seite ist kein .Umstand, der im Kamvke um'S Dasein irgendwie vor-
thttlhaft mttwrichr, fonoern iiglica die Folge davon, daß diese Seite dem Lichte fortwährend abgekehrt ist. des sich auch kein Pigment entwickelt und dieselbe weitz bleibt.' ebenso wie bei anderen Iischen die Bauchseite. Herr Dr. Cunningham in Plymouth würde durch analoge Anwendung seiner Ex-, perimente wahrscheinlich auch bei be liebigen anderen Fischen Färbung der Bauchseite erreichen. In den Ver. Staaten hat der ge meine Sperling, trotzdem er kaum 25 Zahre hier heimisch ist, sich b?reits den veränderten Daseinsbedingungen anzu passen verstanden. Das zeigt sich namentlich beim Nesterbaü. In seiner emepaischen Heimath baut der Sperling seine Nester an Mauern. Ruinen. Heuund Getreideschober, niemals auf Bäu men. -Hierzulande findet er jene Sub strate nicht, und nistet ausschließlich auf Bäumen.
Der abenteuerlich aeilattete geeteiira , üllt sich im .Bostons?. Hasen während der Laichzeit durchweg in Seetang ein. In der Tämpaducht findet er solchen nicht, und verbirgt sich deshalb unterleeren Muschel schaalen. in Wort geFNr die WettermaSer. -Die Versuche der Herrm Dyrensurth und Genossen zur Erzeugung künstlichen RegenS sind oft genug in'S Lächerliche gezogen oder als eine moderne Auffrischung verjährten Heren zlaubens verspottet worden. Damit ist der Wahrheit kein besonderer Dienst erwiesen, denn zu den Lachern, welche diese witzigen Essais zweifellos auf ihre Seite ziehen werden,- gehören der Far mer und alle diejenigen nicht, welche kein Verständniß für die leichtfertige" Behandlung einer ermten Sache be en. . m voren wir zunächst einmal kurz, was Col. Dyrensurth über seine Erfolge zu Midland im Staate Teras zu sagen hat, einer bereits seit drei Jahren völlig reaenlosen Region, welche durch ihn zu erst der Wohlthat eines dreimaligen und reichlichen Wolkenergusses theilhaf Hg geworden ser. .ES war" so schreibt er eines Nachmittags um 3 Uhr, als ich bei hohem Barometerstände und einem nur durch wenige Fe verwölkchen getrübten, sonst aber völlig heiteren Himmel einen Dynamitb2llcn etwa 1j Meile emporsteigen und rn'ttelS Elektricität ezplodiren ließ. Zehn Minuten später ließ ich dem inzwischen mit Dönnergekrach in Atome zersprengten Ballon eine Kette von Dy' namikdrachen folgen, welche gleichfalls explodirten, worauf ich eine große Quantität Pulver, welche über zwei. Meilen Bodenfläche vertheilt war, zur Entladung brachte. Der dadurch veruriachte Krach dröhnte wie Artillerie' ilven. Der aufsteigende Pulverdampf onnte sich kaum bis zu einer Höhe von ZOO Fuß erheben, alS er durch den strö menden Regen herabzedrückt würd. Soweit Herr Dyrenfurth. Unglück licherweise lauten die Mittheilungen benachbarter Farmer und Ranchleute et was anders, als dieser wundervolle Bericht. Danach nämlich ist der Spät frmmer an sich dort die Regenzeit, und dann hat es auch gleichzeitig in beträcht, lieber Entfernung von Col. Dyrcnfurths Ranch viel stärker geregnet, als dort. Doch hören wir, was die Wissenschaft dazu sagt. Tie einzige Methode, güöförmigen Wasierdampf zu tropfbare' sin-x.' - - 1 ver ue der ättigung. welche man entweder durch Abkühlung oderdürch Druck bewerkftel ligt. Der Schall, bestehend in einer wellenförmigen Bewegung der Lufttheilchen ohne Ortsreränderung oder Druck, ist eine der Wtssenschast unbe kannte Ursache der Condensation. Doch die Regenmacher behaupten trotz dieser theoretischen Einwürfe, daß die Thatfachen auf ihrer Seite stehen, und daß es nach allen großen Schlachten stark qeregnet habe. Doch die Weltgeschichte richtet uns auch von starken Nieder 'chkägen nach solchen Schlachten, ioelche ngst vor Erfindung des Schießpul vers geschlagen wurden. Wie reimt sich das mit der Theorie zusammen, daß der Schall des Kanonendonners den Regen herbeiführe? Die Erklärung liegt ganz wo anders, als wo die Regenmacher sie suchen. Jedermann weiß, daß die Krystallisation in einer Flüssigkeit, die Verdichtunz aus einem Aggregatzustand, zuerst an den festen Körpern beginnt, die die Flüssigkeit einschließen oder in ihr schwimmen. Die Eisblumen schießen im Winter ett den Fensterscheiben vom Ranse nach der Mitte zu an. Nichts ist natürlicher, als daß an den empor s:,iiiten Stlub- und ' Pulverwolken ftcu der Sasser dampf der Atmosphäre zu Nede'.bläechen und schließlich zu Wnsii'riropsen coudensirt. Anegeschlos sen ist allerdings auch nicht die Anna! me. daß d?e Erschütterung der Luft schichten plöliche Evlldensation bereits übersättigter, aber in stabilem Gleich gewicht verharrender Luftschichzen der benähreu kann, wie überkqltetes Waf ser, d'. h. solches, welches bei völliger Rübe selbst bei zehn Grad unter dem Gefrierpunkt im' flüssigen Aggregatzustand verharrt-, durch ein binexngemor fenes Sandkörnchen plötzlich gefrier Dies ist die Erklärung der namentlich in Amerika so häufigen Erscheinung dcS Glatteises, welches entsteht, wenn über kälteter Regen bei ruhige? AtmosohZre den Erdboden .berührt und durch die Ersütterung urplötzlich zu Eis wird. Große Freude in skeuß'TchlelZD , Greiz. Hewrich der XXXIV. ist kürzlich in Gera geboren worden und der gewaltige Großstaat Neuß-SÄleiz-Greiz hat also einen Stammhalter bekommen. Darü der mächtige Freude unter den gelreuen Unterihanen in Gera. Das dortige Hosblatt meldet: .Der erhoffte Stammhalter im färstlichen Hause Reuß jüngerer Linie ist alp in Gera eingetroffen: die Erbprin zessin Elise, geborene Prinzessin von Hohenlohe-Langenbnrz, seit 1884 die Gattin des Erbprinzen Heinrich XX vii., ist am 17. September von ihrem dritten Kinde, nach zwei in den Jahren I88ö und 1890 geborenen Prin essinnen, diesmal aber von einem Prinzen entbunden worden. So sind die Familien beider regierenden Für
r.tn ül:erer wie Lungerer Linie, im lautenden Jakre durch Zuwachs erfre.tt worden. Bekanntlich heißen schon seit dem zwölften Jahrhundert alle männlichen Sprossen'des Gesammt bauifs Neust Heinrich mit Vornzmen; der Unterschied ist, daß die ältere Linie ron eins bis hundert zählt und dann von vorn beginnt, während die jüngere Linie in jedem Jahrhundert neu mit eins anfängt und dann weiter zählt. Der jetzige Erbprinz, der Vater des am 17. September geborenen künftigen Erbprinzen, ist wie ermähnt, Heinrich VXVil. Weiter zählen: der 26. als Scbn des 12., der 20. und 30. als Söt.ne des der 31. als jüngster 5ol):? zwetter Ehe des 74.
NttSsÄekeln dS ttellerZ. Eine Hanpibedin;unz für die G? sundheit der Hausbewohner ist das gründliche Deinigen des Kellers. Findet man in älteren Häusern, daß die K.llerwande mit Schimmel oder Pilzen überzogen sind, so muß dies Alles zuerst enkfernt werden, was leicht auf folgende Weise geschieht: Man entfernt aus dem Keller, waZ zu entfernen ist, Einmachgläser, Kar tokfeln, Gemüse; was nicht oder nur schwer transportabel ist, beläßt man aa Ort und stelle, wie die Fässer, die man aber mit den Spunden gut zuschlägt. Dann verschließt man sämmtliche Oeff' nunzen des Kellers, so dicht man nur knn. zündet ein Pfund Schvefelschuitti (t nach der Ausdehnung des Kelle rS) an. lehnt die Schuitten an die Kellerwände, Zs daß sie gut brennen, verläßt alsdann den Keller und schließt und verstopft auch die Thür. Es entwickeln sich jetzt starte Schwefeldämpse und ge rade d'ese bemirfen das Ersticken und Absterben aller Pilze und Flechten, welche die ungesunde und moderige Luft veluriacht hiven. Nach Verlauf vzn 11 Stunden wer den alle Kellerösfnungen frei gemacht, so daß wieder frische Lust in den jetzt völlig gereinigten Keller einziehen kann. Seibstoeritälilich darf die Kellerluft auch sonst durch nichts verunreinigt wer den. Also Reinlichkeit muß auch in diesem untersten Raume des Haus:S. berrcheii. Nlch blog Treppen, Eorri' dore u. s. w: sollen gekehrt und gesäu b'r: werden, auch die Steinfliesen des ttellers bedürfen der säubernden Meuscheuhand io gut 'und fast so oft. wie jene. Mindestens zweimal im Monat sollte der Fußbooen des Kellers sauber gemacht werd-n. Adernfalls sammeln sich auf ihm allerlei Abfälle von Ge müse. Stroh. Holzwolle, dazu oerschüt tetes Ge:ränk Alles zusammen der fruchtbarste Nährbade-i für die Keller dazillen". deren Vorhandensein sich auch obne Mikroskop an dr:n vers immelten Fässern und maserigen, feuchten Wän den für A:ige und Nase offenbart uns deren Zchädlichkeit sich durch das Sti chigw.'rden des Weins und das Jaulen des Obstes erweisen wird. Darum, zu den wichtigsten Hausfrauengeschäften ge härt auch die Füriorze für den Keller: Soü's gut im Hause stah'n, mußt bis zum Keller gah'n!" Großer Erfolg der Kraftüdertra. ung. Die hervorragendsten ElektricitatS Techniker Teutschlands, Oesterreichs, Enalanos, Frankreichs und Jtalien ... oiinn mit oen deutschen Be hörden kürzlich von Frankfurt aus einen Äusfluz nach Lauffen am Neckar geinacht, um die Uebertragung derlraft der dortigen Neckarfälle (und Foitsührung verselöen auf dünnen 5lupferdrah teu nach dem 10 engllfchen Meiien entfernten Frankfurt a. Main) grüno lich zu prüfen. Unter den Fachmännern befand sich auch der Pariser Professor Marcel Depre?, roelche? vor 10 Jahren die erste Auregung zu derartigen Versuchen gegeben hatte. Die Gesellschaft bestand aus nahezu hundert Elektrici tats-Techuikern. Das Resultat dieser Untersuchung war der einstimmige AuSspruch: großartiger ungeahnterErsolg. Wir haben über diese großartige An tage, welche namentlich für die an ass.rkräften fo ungeheuer reichen Ver. Staa en von ganz gewaltiger Bedeu tung ist, in diesen Spalten. bereits ge bührend berichtet. Hier sei deshalb nur noch einer wichtigen Nebensache ge dacht, namenllich der Maßregeln, welche man zur sofortigen Adstelluug des hoch, gefpannttn elektrischen Stromes ge troffen hat. Als Stützpunkte der drei dünnen Kupftrörahre dienen 3000 Telegraphen stanzen, auf welche übertriebene Vor ficht je einen Todtenkopf gemalt hat. Die Berührung der Leilu-igsdrähte mit ihre' auf 1,0Q0 Volt gefpannten Strom würde allerdings den spfortigeu Tod zur Folge haben. Aber die Dräht, laufen 20 2i Fuß über der Erde, und sie Stangen sind ebenso ungefährlich,! me jede gewöhnliche Telegraphenstange.' Oben und an einem Querholz sizen sie Oel-Isolatoren, von welche zmi, Muster, ein großes und ein kleines,' ?:rw.'ndet w.'rd:n mußten, weil die Zeit nicht ausreichte, um die erforderlichen yooo Stück des größere? Ptusters, wel ch.s mehrere Oelrinnea enthalt, suszu führen. Die Leitung hat der Frank sutter Pgstcath Ehect aufgeführt und die melen dabei auftauchessen Schrie rigkeilen glücklich überinunden, Auf jeder Bahnstation bsnn)et sich eine Vor richtung. durch welche ein Kurzschluß hergestellt werden kann, falls irgendwo auf der Linie efne Störung bemer't werden sollte. Sobald Kurzschluß ein iritt. wird die Leitung sofort stromlos, d'nn dann treten in Lausfen sofort die selbstthätigen Äusschälter in Wirksam keit. welche den Erxeg.ugsstrom der dortigen Dynamomaschine unterbrechen. Diese Einrichtung sichert vor allen Ge fahren, welche etwa durch Umfallen ei .ner Stange oder Zerreißung der Lei tungen entftchen könnten. Da der Strom sofort unterbrochen wird, so kann man die Drahte sofort anfasse. Ober ingeniear v. Dobrowolski hat dies deq abnehmenden BebZrden seinerzeit in überraschende? Wkie thatsachlich gezeigt. Sobald der Kurzschluß hrgestelt war, streg er die angelegte Leiter empor, faßte den todtbringenZen Draht an, und sein Vertrauen hatte ihn nicht getäuscht: der Strom war unterbrochen.
Der korsische Parvenü.
Recht freimüthig kritisirey die libera. len Zeitungen Deutichlands die Erfur ter Rede des deutschen Kaisers, in wel cher derselbe Napoleon als korsischen Parvenü bezeichnete. So schreibt aS Bl. Kl. Journal": Nun stand aber 'a?oleon Banaparte geistig so hoch über seinen gekrönten Zeitgenossen, dag diese als Empor kömmlinge durch den Zufall der Geburt fcharf gegen ihn als den sich selbst erhe benden Mann der That und des Genie'S av-'techen. Diese Fürsten kann man freilich nicht Parvenü's nennen, weil sie aus dem gewöhnlichen Erbgange zu ih ren Kronen gelangt sind, aber sie hatten auch nicht das Zeug, ohne das Glück der Geburt aus sich etwas zumachen. Namentlich Friedrich Wilhelm lll. wa, ein rech: schwacher Kopf, und sein Klein rauth stand auf gleicher Stufe mit sei nem Verstände. Die deutschen Fürsten, die in Erfurt waren, haben sich selbst erniedrigt. Ein Mann wie Napoleou konnte sie nicht anders, als mit Geringschätzung behandeln. . In dem Erfurter Trinkspruche ist schwerlich von dem Parvenü die Red gewesen, denn jede Geringsch itzuag des korsischen Despoten vermehrt die Un ehre der Fürsten, die sich vor ihm er niedrigt haben. ' Auch der Nachsatz, daß von Erfurt aus 1313 der Rachestrahl ausgegangen sei, wird nicht vom Kaisez gesprochen fein, denn er ist thatsächlich unrichtig. D e offiziös verbreitete Fassung bei Trinkwruchs ist fchon " oben krilisiri durch den Hinweis auf die Haltung bei deut chen Fürsten. Sie verdienen kein Theilnahme; vom sittlichen und politi scheu Standpunkte gebührt Napoleon kein Tadel dafür, daß er die Herrer Vettern so nahm, wie sie es verdienten. Nicht kaiserliche Ueberhebung. sondere republikanischer Stolz spricht aus bei Aeuserung Napoleon s von dem Par terre von Königen", welches er im Er furter Theater versammelt habe, und aus seinem Befehl, daß die TawbourZ dreimal schlagen sollten, wenn em sran zösischer Marschall. zweimal, wenn ei deutscher perrzcher vorüber ginge si.y? gesucht llingr n der omzwev Darstelluna der Sav: .Damals keimt. iisder Seele meines Herrn Urgroßva ters der Gedanke an den Widerstand auf's Aeußerste, der dann zur sühnen den Erhebung des Jahres- heran reifte". Nichts keimte 1308 in bei Seele Frieorich Wilhelm's III., als die Angst. Der Ermr?er Congreg wa, eine großartige Persifstaae auf di deutschen bürsten. Daß er auch das deutsche Volk persiflirte, war der Für sten Schuko. .Im Uebrigen war der Uebermuih Alexander S 1. nicht gerin ger, als der des Korsen; eS ist Ge fchmackiache. ob man peinlicher den grau famen Hohn, oder die beuchlerische Giin nerschast empfindet, mit welcher der eine und .der andere Selbstherrscher d: Reoue über deutsche Fürsten adgeuom haben". 'Vom Anle. Mod jeSka und Clara Loui st Kellogg erfreuen uch gern an einer gu ten Cigarette. Winfield Scott, einem bet größten Generäle Amerikas, st bis jey noch kein Denkmal gesetzt worden, daj diezes Namens würdig wäre, wer yunde-rtiährig Apselbäume. die noch jedes Jahr Jruch traaen. rühmt u.o ein warmer i Jndiaaa Eo.. Pa.. zu besitzen. ZkZenn etncuetmann lrn Gefängnin gesessen hat. fo wird er wik ein Heiliger verehrt. Bei unS pasfir das nur den zum Tode Verurtheilten, New Jorker Damen bei oberen Zehntausend sollen nicht selten $1,000 für ein Frühstück ausgeben, z dcm zwanzig weibliche Gäste eingeladen nnd. Der Regenmacher Mel bourne verlangt 500 für jeden von jhm erzeugtem (?) Rezenschzuer. Neulich hat er in einer Woche dreimal richtig gerathen und schönes Geld verdient. Achthu ndertsorgfältigge zogene Noen nnd nöthig, um einig Tropfen Rosenöl zu gewinnen, während eine einzige gekochte Zwiebel ein ganzes Haus parkumlrt. In der Stadt New )otl werden jährlich zehnmal so viel Heidelbeeren als irgend eine andere Sortt Beeren verkauft. Getrocknete Heideb beeren bringen im Winter immer eine guten Preis. Jobn E. FloodS, Palast ar NoS Hill in San Francisco, steht leer. Nur ein alter Gärtner bewohnt den selben und dem Publikum ist nicht ge stattet, die Gemälde und Möbeln in Augenschein zu nehmen. In Atlanta, Ga., wird ei großes E'nmachegefchift mit einem Ca vital von sS,0i)0 zum Anfang ge gründe! werden. Korn, Tomatoes. Okra., Lohnen und alle Sorten vyn Feldfrüchten weröen eingemacht werden. Wie australische Zeitun gen behaupte, macken in Sidney fünf. hundert Chinesen ihr Lede als pr lenionelle pieler. Viele vmn aj winnnen so viel Geld, daH sie große Summe nach China schicken. Den größten St. Bern haxd-Hunh der Welt findet man"jetzt itz d e r e nt h o n H un o eA b rich tu n g s a n statt zu PhSuirvllle, Pa. Pas prachtige Thier wur.se van Tbomäs Shillcgck iö Birmingham, England, süx $3,650' $? kauft. Im S an JoaquinThale, Ealifornien. wo die RosinenJndustrie ölübt, sind die Weinbauer gezwungen, a iZschließlich chinesische Arbeiter anzu ,'tellen. weil dort die Hitze so gryy jst d lß feLbA hie Neger sie nicht ertragen tonnen. Dr. Emma Gunkel HD ?cemport, Ky., die im Cincinnati College graduZrk und ihre Studien in Deutsch-! land vollendet hat, erzielt große Erfolge in der ärztlichen Praxis in ihrem Staate, ie ist hie Tochter eines Ho möopathen von.Ruf. ' Eine neue Sorte .Tash Register", welche Demjenigen, der cj zu berauben versucht, die Finger ah schneidet, ist in Wilmington,. De5,.ein geführt, wo vor einigen' Mchtea kia
wo eucn i ein er Hinger als Leponi zurückließ. Eine Natter wurde kürz, lich bei Dahlonega, Ga., getodtet. welch: zwei vallstanvig getrennte und vollkommene Köpfe und vier Augen hatte. Sobald das Thier gestört wuroe, znagelten beide Zungen heraus
und die vier Aazen funkelten. Ein Proke ffvr aus Jndi ma. der den Friedhor der Vlo vouttz Cbuech" in Boston durchstöberte, fand einen vermittenen Leichensttin mir der Grabfchrist: Hier rubt der Leichnam von Marie GanZ, Gattin von Jsaac Gans. Gestorben ItilW." E t n e i n t e r e s s a n t e R e li q u i e besitzt ein Bürger in Muncie, Ind. Es ist die Fahne, welche um den Leichaam des Generals Lyon gcw.ckelt wurde und dem zweiten Kansas Regiment gehörte. Lyon war der erste General der nordlichtn Armee, weicher im Bürgerkriege siel. MillionärThomasLowry. ber Eisenbahnköuig von Minneapolis, händigte fem:r rochier ecnen .kalten Check" von -K0).000 am Tage ihrer Verheiratung mit deur Lokalresarreur H. P. Noomon von einer ooriigen Zeitung ein. Der glückliche Zeitungs menfch ließ die. kleine Beisteuer nicht in den Papier'orb fallen. Jay Gould wibmet 'der MissouriPacificbän mehr Zeit und Aufmerksamkeit. a'S irgen? einer ande ren seiner Bahnen. Und das ist es gerade, was der Mifsourr Pacine Schwierigieiten bereitet. Gould hat ein böses Auge", und wenn er einmal seinen verderblichea Blick auf irgend eine Bahn geworfen hat, fo beginnt ihr Leiden foforr. Richter Hightower von TeraS hat eine , Evumy Schatzmeister, der wegeaUnterschlazung angeklagt, frei gespcoch.'n uno sein Verfahren damit be gründet, daß der Angeklagte nicht Baar gelb, sonoern Bonds und Coupons" gestohlen hatte. Hightower" sollte eine bedeutende Autorität sein, wenn Namen elwas-zu bedeuten haben, aber seine Entscheidung därfte die Wirkung haben, daß Eounty Schatzmeister in Texas da? werden könnten, was Lebensversicherungs - Agenten als außerordentlich gefährliche Risikos bezeichnen. . Ml Oo Nuse. Wiener Aläter berich ' ten: Der Fabrikbesitzer I. Ulrich hatte kürzlich oaa seinem Wiener Kon tor aus den Direktor seiner Fabrik in Aumpoldskirchen telephonisch angeru 'en. Gespräche zwischen Wien und Numpoldskirchen werden durch die Station Postamt Baden, das zu biesem Zwecke angerufen werden muß, vermit telt. Herr Ulrich wurde nun wohl mit Baden verbunden, mußte aber eine geraume Weile warten, ehe er von dem dortigen Beamten angerufen wurde. Hierüber unmuthig, rief er durchS Te levhon bem Wiener Beamten, ber ihn mit Baden verbunoea hatte, die Worte zu: Hören Sie, Sie haben in Baden Beamte, die keinen Schuß Pulver werth find!" H'Me jener Wiener Be amte nur allein biefe Worte vernommen. so würde diese Geschichte für Herrn Ulrich keine böse Folgen gehabt haben. Zu seinem Malheur war aber in derselben .Sekunde der Mobener N amre .tsrled Plchler zum Telephon gegangen und hatte das Hörrohr angesetzt: da nun die Verbindung herge stellt war, vernahm er die Worte des Herrn Ulrich so gut und deutlich, wik der Beamte der Wiener Eentrale. Die ser wurde von seinem Badener Kolle gen so-ort angerufen. Halloh! Hier! Wer war eS. der foeben Gumpoldskirchen angeru'en? Nr. 316 Wien. Ulrich! Danke! Ein, Minute später läutet daS Telephon im K,ntor Ulrich. Halloh l Hier l Heißen Sie Ulrich? Jawohl! Haben Sie soeben gesprochen? Frei lich! Danke, Schluß! Den Kom mentar zu diesem kurzem telephonischen Gespräche fand Herr Ulrich vor dem trasrichter des Bezirksgerichts An gründ, vor welchem er sich wegen Be letdigung sämmtlicher Post und tU phonbeamten der Stadt Baden zu ver antworten hatte. Sämmtliche dotti gen Beamten hatten nähmlich gegen ihn gemeinschaftlich die Klage erhoben, Herr Ulrich gestand, die Äußerung ge than zu haben, stellte aber jede beleidi gende Absicht in Abrede.. Wenn ich die Herren Beamten da vor mir sitzen sehe", sagte ex mir einem verbindlichen Lächeln zu dem als Zeuge erschienene Badener Beamten Pichler. wird es mir nicht einfallen, eine solche Aeußerung zu machen: aber so durchs Telephon, da denkt man doch an nichts Ar geS und an die Folgen schan gar nicht!" Der Richter fand den Angeklagte nux in Betreff des einen Be am?en. des Badener t. X. MgnipuZa tions-Diurnistm Gottfried Pichler, der damals beim Telephon gestanden, der Aints Ehrenbeleidizunz fchuldiz und vsrurtheilte ihn zu ener Geldstrafe von fünfzehn Gulden. ' ' ' " Aus Budapest wir d v o m 16. Sept. gemeldet: Hier hü gtsterv die Schlußverbandluna im Diebstaals proeeisee Blumenmädchens Josestne Vatoien, Ztaltgefunden. Vas leicht Unnlge junge Mädchen hat:e ihren Eigenen Großeltern einen 'Betrag voa circa 900 st. gestohlen und daS'Getd iv Ge?ellschatt von zungen Herren ver praßt. Josefine Baldieri steht aeaen wartig im 19. Lebensjahre und ist eine aussallende GchSahett. Sie durchschwärmte gan";e Mchte in Easehstusern zweideutigen Rufes; manchmal unter nahn: sie sogar, als Mann verkleidet, ihre Exkursionen. Ihren Hang zu Absonderllchkeiten legte sie auch im Ge fänAnisse nicht ab: wegen eines geringfügige, KnoKenleidenS ließ sie-sich den rechten "Arm amputiren, und so .erschien denn das durch "die zehn Staate 'lauge r Untersuchungs hast ohnedus stark angegrifffne Mäd chen alS Krüppel vor den Äichtern. In der Verhandlung wurde unter An' derem festgestellt, daß sie in einer Nacht glS Mann .verkleidet, im Kronen". Cafehause 1Z7 sl, auf-Ehampagner ver ausgabte. Vertheidiger (zur Ayze, klagten):, Weshalb hatten Sie damals Männerkleider angelegt? Angekl.: Ich hatte einer Frau ein Rendezvous
gegeven. Vertheidiger: Wie )ol ich das verstehen? Angekl.: Ich wollte mich an ihr rächen. Vertheidiger: Was für Grund hatten Sie denn zur Rache? Angekl.: Ich vernahm, daß sie mir meinen Geliebten abwendig ge macht kalte, obzwar sie eine verhei
rathete Frau war. Vertheidiger: Ist jene Frau zum Rendezvous erschienen? Angeklagte: Jawohl, und ich ver schaffte mir Genugthuung, indem ich sii durchprügeln ließ. Staatsanwalt: Nachdem- Sie aber diese Ihrem Go schmacke entsprechende Genugthuung sich bereits verschafft hatten, warum besuchten Sie auch dann noch in Männerkleidern Unterhahungslokale? Angekl.: Weil es zur Nachtzeit war und ich nicht nach Hause gehen wollte. Staats anwalt: Vielleicht verfolgten Sie auch einen andern Zweck? Angekl.: Nun, ich wollte mir auch einen kleinen Jur machen. Nach Anhörung der Anklage und Vertheidigungsreden fällt der Ge richlshof baS Urtheil. Laut demselben wird Josefine Baldieri deS Diebstahls schnlvig befunden und zu zwei Jahren Zuchthaus verurtheilt, wovon sechs Mo nate durch die bestandene UntersuchangS haft abgebüßt erscheinen. D j ev ad Pascha, der neul Großvezier, hat keinen Harem baZ ' ist baS neueste interessante Detail, wel ch?s über bie Persönlichkeit bes nun mehriaen höchsten türkischen Würden trägers bekannt geworden ist. DjevaS Pascha ist zwar verehelicht, jeboch nur mit einer Gattin, bie schon seit Jahren unumschränkt und ohne Nebenbuhlerm in seinem Palaste herrscht. Schon zur Reit, als Dievad noch Muschir von Kreta war, wuroe eS ihm von den orthr boren Kreisen der Türkei udel ange rechnet, daß er keinen Harem besaß, da es bei den hohen Würdenträgern der Türkei, usuell ist, mit der Zahl ihrer kcaitlmen Gattinnen nicht weit hinter dem Großherrn selst zurückzustehen. Die Unzufriedenheit über die ehelichen VerHältnisse Djevad Pascha's dürften sich nun, nachdem derjetve ven hocynen Rang im türkischen Reiche erlangt hat. noch steigern; allein der neue Grovezier scheint ein Mann zu sein, der sich m blezer Hmjicht mcht fo le:qt veeln stufen lagt, und so ist mit einiger Wahrscheinlichkeit .vorauszusetzen, daß die wetten Räume bes Haremliks, ber sich noch von Baters Zeiten her im Palaste Djevab'S befindet, auch fernerhin unbewohnt bleiben werden. Mit seiner einzigen ,au lebt Dievad Pafcha äu ßerst glücklich ; dieselbe gehört einer der vornehmsten Familien Konstantinopels an und soll eine außergewöhnliche Bil düng besitzen. Ihr Erzieher war Dje vad Pazcha selbst. Selb st Generäle folgen jetzt dem Zuge der Zeit und benutzen das erprobte Mittel des Inserates, um geeignete Stellungen" zu erhalten. So fanden wir in einer Berliner Zeitung folgende Ankündigung: Jnacttver Ge neral. cautronSfahlg, wünscht ledig lich Beschäftigungshalber in Berlin Stellung als Mitglied etneS Vermal tungs oder Aufstchtsraths. Hohes Honorar nicht beansprucht." so em General" dürfte wohl mancher Geell schaft ganz willkammen sein. Aus Budapest wird gemeldet: Im Fruhlmg bieseSkJahreS wurden MaramS Sesseoale, Güter direktor Jodinot und dessen Gattin auf demWrgr vom Bahnhöfe nach ihrem Gute Vokszeg tut Arader Komitat meuchlings angeschossen und schwer verwundet. Nun stellt sich' heraus, baß der Mordgezelle von der FörsterSgattm Hirsch gedungen wurde, damit ihr Mann die Stelle des Güterdirektors nach Joblnors Tode erhalte. Frau Hirsch hat noch andere Verbrechen auf dem Gewissen. Im letzten Herbste wollte sie auf den Verwalter deS Nar. quis, Namens Wendlinz, ein Mord attentat verüben lassen, und als einer der für diefe schändliche That gedungenen Bauern seine Mithilfe" verwei-' gerte, erschoß sie ihn, damit er keine Aussage machen könne. Man sieht noch weiteren sensationellen Enthüllun gen entgegen. Das entmenschte Weib würbe in Ketten nach Arad gebracht und hat bereits ein Eeständniß abge legt. Mancher geschöidte Staatsmann vat aus einem Vulkan getanzt und wunte nicht, soll man da von den gewöhulichen sterblichen, die lackbe schuht, befrackt oder in die Wolken duitig leichter Stoffe gehüllt, harmlos über das glatts Parkett im zierlichen Reizen dahin chaieden. verlangen, dan sie da rüber nachdenken, was sie thun? Ist das Tanzen n sundhaftes Vergnügen oder eine ehrliche Arbeit? ist somit eine Frage. der man angesichts dieser rtt . 4H'.lf Atll.ll A.MA 1 - - k)l. wwu cuiujijici cuic iitc lauere jerechtigung nicht absprechen wird und die letzt von der Redaktion deS Echo" so gar als Preisfrage aufgeworfen wird. Bit al'o das Tanibein schwinat. der ze,ze. day er auch gute Verst.uhe,habe denn die Anworr muß gereimt' sein und darf nicht mehr als acht Drucktetlen betragen und wage die bedeu. tungssch!vere Streitfrage zu ltzsen. W eö am lustigsten macht, erhält 20 Mark Ehrensgld. Reicht g?rade auf ein neues Paar Tanzschuhe. ' ' Ein wirksames Mittel gegen die Schleppe hat die Gemeinde Meran entdeck." Die ftaub'aufwirdetn. den Kleider' wurhen ein Wahre'Ptage f,'.r Kranke und Gesunde; da wurhe einfach die.Promenade-Ordnung angeschlagen mi: besonderer Betonung des g 3, wacher lautet: Tie p. . Damen werden höflichst' ersucht, sich auf ken Prymeyaden fußfreiec Kleider ubedie fien, um das Aufwirbeln deS Staubes zu verhindernd' Das Verbot 'ist iu höflichster Form gegeben, deq ein Vkp bot bleibt die-Verfügung unter allen Umständen. Damen, welche sich dieser Bitte nicht fügen, werden von den AufsichtSorganen ohne Unterschied und ohne Unterlaß auf diese Verfügung aufmerksam gemächf, und die Varkwächter entwickelten hierbei eine" soM Aui. dauer, bäß bie Schleppen ' aus d.n Pto menaden ganz verschwinden und Kranke tl 1- : - r..ti - 3CUH ljtpc XUl ki Uly men können. 4. Auf Vorposten? lunust Erbrich, Telephon 1032. Verlangt Mucho's Best Ha, 3na Cigars" : ? - m
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Feuer Alarm Signale.
4 Pennsylvania und Market. 6 EnqUshÄ Opernhaus. 0 East und New York. 7 Noble und Michigan. . 3 New Jerfeqstr. und MassachusctS Ave 9 Pine und Nortb. 10 Market und Pme. 11 Hauptquartier des FeuerDcpart'mtZ. 12 St. Clair und East Str. 12 No. 2 Spr'nhs, Mass. Ave. nabe Noble. 13Delaware Str. und Fort Tayne Ave. 11- New Jersey Str. und Fort Äayne Ave. 12 Peru Str. und Massachusetts Ave. IG Christian Ave. und Afh Str. 17 Park Ave. und Vutler Str. 13 Columbia und Mslott Ave. 19 Archcr und John Str. 123 No. S SchlsuchhauS, Ash und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avernie. 12tf Landes Str. nnd Lincoln Ave. 127 Columbia und bill Ave. 123 Central Ave. und Achte Str. 129 AuGstcllungs6ebsude. 131 A1üban:a und Morrison Str. 133 Aohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 133 Home Ave. und Tetaware Str. 133 Alabama und North Str. 137 Newmann und Achte Str. 133 College Avenue und Irwin. 21 Illinois nd Ct. Joseph Str. 23 Tieunslilvannia und Pratt Str. 24 ÄteriVran und Zweite Str. 23 No. 5 Svr'nhaus, 6. nahe Jllinoisstr. Lg Mississippi und St. Elair Str. 27 Illinois und Mich ia an Str. 23 Pcm'fulvama und f ünfte Str. 29 Mississivpi und Vierte Str. 212 Teunessee und William Str. 213 Pennsylvania und Michigan Str. 1 1 j y - ' , .. . . l. j . r . . . ai 4 Illinois uns Verocrr ir. 213 Waiseicheimskh für Farbige. 216 Tennessee und'Ersts Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clissord und Jesierson Avenue. 31 No. 1 Spruchs.. Jnd, Ave. .Wich. St. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vernioitt Str. 33 Blake und Ren York Str. 3g Indiana Ave. und St. Elair Str. 37 Stadt'Hospital. 23 Blake und North Str. 55 Michilian und Agnes Ctr. 312 West üud Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Hsward Ctr. 315 Torbet und Paca Str. 31G Tcnnefsee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhauZ. 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