Indiana Tribüne, Volume 15, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1891 — Page 3
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Dr. August Llöttlg'S mmmmmmmammmmmmmmmmimimmmmmmm Hamburger Brustthee gcgea .1t Kraakheittu der Brust, der Lungen 4und der Kehle. Nll? kl Onzinal.Päöetcu. Prnö, 23 GesW.
35 ! 0 i st. Mol (Des heilt fnfcrr nÄ J "- t-ß" Jyi T-'Tm fi: äMMZM ich. . SJcrrciifnnstcu. Schlimme Verrenkung ttr Schnlter. W. T. Dowdtll, 117 OTain-Straft, ?e?ria. Iüs., verrenkt' TU& bei eiu Falle auf dem Eise die Scdulter. Die erste Aawendllng von St. Jakobö Oel liilderke die Schmerzen und bei faxtet sktzte Gebrauch war er baJd vollständig hergestellt. Verletzungen. Tech Wochen ketten. Herr Geerz Blatt Steckten, Cal., sagt: Durch eine Egge hatte ich ciir schsere Verlebunzen aa den Beineu Iuzezoqeu. Sechs Wocben litt ich t:e 'erneuten Schmerzen. DurÄ die Anwendung von 2t. JkobS Oel wurde ich Iftiiidig geheilt. Quetschungen. Fiel von einer Treppe. Ach:b. O. C. Harde, ten der Mailänder Gesedgebuna. T46 Delphin-Straße, Balriniore, i'ft., schreibt : Ich litt sehr schlimm aa einer Ouekschunz, sermsacbt durch einen Fall ron einer Trerre ; doch wurde ich durch Ct. JköböOel v?a allen Schmerzen befreit. .V " "C""" "" y . i- V .fl. fry-T v-r Vi, .,,x,xx . sind selten glückliche. 8 ! u durch liefen, lltM in kr,e, ett adqehott? tinxlta Uku, icit fcer HHttsW . j - . . ? ,w naturrein um SfrUe, n.flch.'r r lfm nirt fcfitätctin "AJentfier. ieiUAaftiint ia N'w? Hin :i;(ic:- . i ircur: . inu u t trtara W'-U'titta prnse. er tu euig b i u ? e t", fficM h?tirii.'i'-ri ittif fc.ri i)ATr,-fi"ij nMl tjj tefc-n-, he fit te a 10 i c5 1 t 3 3 t n Echritt?4 fc3 ?cc? tSniil Wrö für 25 Cfniü Int -touiBjrtea tn fenhdrer Strafe. tot uutM sorzszm ctrait. veHcatt. Stinte : Deutscfce II;l-IatiUtst, 11 Clin ton a-iaee. sew iort, x. 1. Ter .RerkunflS-Nnker' st auch ; haben inXn kicnauolU, Ind., bei G. Äeyler. W 2i:d Telwäre Skraz;. Gin DanWarer Patient T;:w,.Lst-..j., .-.ii.... iji u- g-ua (Kein Arzt sonnte ihm helfen) t er sei? Nsme nicht xenannt baben n?tll und der f!we voUftänsiqe Wieser!) ZleUunq van chrrerenr Weisen einer, in einem Trttorbuch cnaetfcfnm Ärzii v?rdsrikt, iij;r dund uns das sr'.te reftenfret a fein teireubea MUmenfe rer tck'l.eea. Dieies grrkie Buch K-fvlrtfcl süilich alle ör..othten ,n klarer rerslÄarlnhcr Wer uas giebt In uni Ält kiderkeiGich!echtstzchäkensm,rk,e Ausschlüsse öberÄUe. w.. inieren lcorie. aufterteN ,td2lt dass.'tk': etn reiche Änzabl rer beste Reeepte, in jer Avettek gemackt errea kLuve. Schickt une AtreZse l Brifm U an : Privat Klinik und Dlspensary, 85 Wert II Str. Xew Tori- ?,. . ttf-'II.1 ' 1 '.! II " 11 t . v.i w;;r ..J -irr?jv--- i- ü Holz- und Schiefcr-Gcsimse, lantels.) ste Oit 81'0L: IIQI'LirTS. (Wasserbehälter.) Elsschränke und (Zislisten in größter Auswahl und zu den billigten Preise bei &ä&MwW!i JE S S! Ich habe für alleS von Artkmr Jordan fabvizirte Gii contrahrrt und Habs einen qrven Borraty von Lake Eis, wclckeÄ ich bii auf seikereS w folgenden Preisen liefere. SS bis 109 Pfund auf einmal 40c per (in. 100 300 Pfund auf einmal 2b per Clr.' . 20 tii &00 Pfund auf einmal 25c per litt. 600 6U Wagenladung 2stc. Telephon 019. "VA Treiber haben Uin Reckt von diesen Prersen abzugehen oder Contralte zu machen. Office : No. Z2 Süd Delaware Strafte. A. CAYLOR. CARL PINGPANK'S deutsche Buch - Handlung 7 l-üd Alabama Ctrake. Bestellungen und Abonnements auf alle im In und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschriften werden angemrnmcn und prompt abgeliefert. An und Terküuf alter Bücher. Sozialistische Literatur. tr rtiTT M 01 Ä. . , - , 11 1 ; Em natürliches kzeilmtttel für Fallsucht, Hysterie, Veitstanz Vdervösität, Hypochondrie, Melancholie, Schlafloskglkeit, Schwilldel, Trunksucht, Nückenmark und GehirnSchwäche. Medizin hat eine direfle Wirkung auf die Ker tv-n-iwntmt, beleikizt allen Ueberreiz und besörrrt bc Znslnb de Rerven.jZluidum. ES ist eine Zusam NZLsetzung. welche nie schadet vdn unangenehm wirkt. CSf 1 kia werthvolleZ Buch surNervenIeidends ZSfr r P 1 wird Jedem der ti verlanqt. ingeiandt. Cs Arme erballea auch dle Medinnumwust. Diese Medizin wurde itt dem Jahre l.6 von dem Hoch. Pastor Köniq. ftart Wanne, Jnd zubereite! UlkVr unier ielner Anmi!iuz vvn oer KOENIG MEDICINE CO., 238 Bandolph SU CHICAGO, ILt fiel Slstkkrn tu bade für 81.00 i I kalche. Flasche sürSS.VV: Grob GK73. ,1r 9.0.
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Das Testament.
Noman tn S Banden vsn A. I. Lhsagbt. (Fortsehung.) ecm Xot wurde von seinen Freunden eufrichtig beklagt und lange dauerte es, bis man den plötzlichen Todesfall ver' bis slcni geffen hatte. Auf Angernhof" wird indessen hex kleine Erbe von AgneS und ihrer rejoluten Mutter zärtlich bewacht und ge pflegt. Der junge Weltbürger ißt und trinkt und lachte nach fröhlicher ttinder art. gerade, als ob eö auf dem ruhigen Kirchhofe kein frisches Grab gäbe, als ob keine dunkle Schlckfalswolke Paul le Marchant umhülle. S!un sind aus den Tagen schon Wochen geworden, anS Wochen Monate, ob er aber noch lebt oder ob er gestorben ist, weiß niemand von feinen früheren Ireunden. Wenn es ein einziger weiß, dann be wahrt er das Geheimniß gut. Ein seltsamer Passagier. Kapitän Pike war ein Vankee; ein Mann mit kluzen, glänzenden Augen, einem gelben, ernsten Gesichte uns dünnen Lippen; ein Mann, den zu hinter gehen oder in Staunen zu versetzen, nicht leicht war, und der sich selbst gestehen mußte, daß er von seinem eiuzigen Passagier sowohl getäuscht, als in Erstaunen verfetzt wurde. Das sage ich. Jeremias I. Pike, kein Mensch weiß, wo der Sckerz hin ans läuft. Bei Gott! Es sieht ganz nach Selbstmord aus, und dabei ist er doch keineswegs verrückt." Jeremias I. Pike war zugleich Besitzer nnd Capi tän des Sckooners Prairie-Vogek." Sowohl Schiff alZ Capitän waren gegen das ärgste Unwekter wie gefeit. Ter Schooner harte Kav Horn umsegelt, als Wellen und Winde Tod und Un glück bargen, als der Steuermann, ein al:er Seebär, feierlichst ertlarte, daß der Capitan den Bcrftand völlig verloren Halm müßte, um das zu wagen. Capi tän Pike Uaü auch Feinde, welche es sich zur Freude gereichen liefent, die Behauptung aufzustellen, Prairie-Vo-gel sci zu dem speciellen Zwecke erbaut worden, fchmarze Waare", d. h. Sklaren zn tranportiren. Wie das nun a:ch damals gewesen sein mochte, jeyt trug Prairie-ogel" keine Sllaven, sondern eine harmlose Lädung Kurzwaaren und kleine Han delsartikel. dem Geckmacke der Einzeborenen der Sandwich Inseln ent sprechend ausgewählt, die vor vierzig Iahren in der Kultur gegen heule noch sehr zurück waren. Capitän Pike befand sich in bester Laune, als er mit dem Teleskop in der Hand auf Tcck stand. Es webte nur eine schwache Brise, weshalb der Schao aer langsamer, aber um fo sicherer vor wärts kam. Ein Schritt wurde dicht hinter ihm laut. Er wandte sich um und sah sei nen einzigen Fahrgast. 9ca, Herr", meinte der Capitän, ich taine, daß wir Honolulu bald in Sicht bekommen." Tarf ich Ihr Glas benutzen?" Gewiß. doch werden Sie nichts sehen, falls Jkre Augen nicht ver zweifelt scharf find. Sehen Sie nach Süden. Ein Ting, wie 'ne Wolke am Horizont, ist keine Wolke, es ist die Jn'el." Tie Augen deZ VassagierZ waren gut. Tage lang hatte er vergeblich nach dem Anblick von Land ausgesehen, obgleich er wßte, daß sie demselben unmöglich nahe fein konnten. Er hielt das Fernglas vor die Augen, und ohne es abzusetzen, fragte er: Jst die andere Insel auch schon zu sehen?" Tenn Sie die eine sehen, können Sie darauf Welten, daß die an)ere dicht dareben liegt oder sie müßte durch ein Erdbeben verschlungen sein. Aendern Sie Ihre Absicht, Herr, und geben Sie es auf, diesen verruchten Ort zu besuchen, wenn Sie Ihres Lebens nicht überdrüssig geworden. Ja, Sie müssen das aufgeben und mit mir nach Honolulu kommen. Da qibt es meiner Seel' auch schlimme Stellen genug. 'Wenn Sie etwa für die Religion was thun wollen, oder dergleichen, das können Sie dort auch haben. Aber die andere Insel, nein da ist eine schlimme Sache. Da Sie jedoch einmal dafür bezahlt haben, dorthin zu kommen, ich, Jeremias Pcke, bin da nicht der Mann, der sich von feinem Worte zurückzieht. Sprechen Sie aber nur ein Wort, geben Sie diese Schrulle auf mio wenn ich Sie auf Honolulu gelandet habe, werden Sie es nicht bedauern." In feiner aufrichtigen Welse hatte der Capitan feine ganzen Gedanken ausgeschüttet. Der andere Kielt das Glas noch immer v?r den Augen. Sah er etwas? Am fernen Horizont schienen zwei schwach erkennbare weiße Wolken zu laaern. )!a. baben Sie die Inseln erkannt?" hub der Capitan wieder an. ,Ja, in Mlicher Dichtung, Noch sehr weit von uns." Dis will ich meinen. Es ist noch ein ziemliches Ende ab. Beide Inseln liegen auch ganz beträchtlich weit aus einander. Tie eine auf welcher. Sie landen wollen, wenn Sie sidj nicht ncch eines Besseren besinnen, liegt uns am nächsten. Wir segeln dann ganz direkt auf sie zn. Aber, so sprechen Sie doch das eine Wort, dann gehts nach Honokulu, wo wir eine verflucht lustige Zeit beide verleben wollen." Der Eapitän hatte bei diesen Warten seine Hand in freundlicher Weise auf d:n Arm des einsamen Passagiers gelegt. Dieser schüttelte den Kopf. Sie meinen es recht gut, indeß ist daran nichts zn andern." .Nun wohl, ganz recht! Dann halten wir uns immer geradeaus", entgegnete der. Capitan. Was gtt$ ihn, Vike, denn auch schließlich die Laune dieses in sich versunkenen. einsamen Mannes an. Jedermann nach seinem eigenen Vergnügen. Der Passagier hatte für, seine Nabine sehr gut bezahlt,' ebensogut für die Um stqndlichkeit und den Aufenthalt, wel eher durch feinen Wunsch, nicht auf Honolulu, sondern , auf jener anderen Insel abgesetzt zu werden, verursacht
auf jeden Fall ist'S wie en Fluch. Aerzte sind ganz zwecklos ein weißer Mann lebt dort und wenn der nicht in den Himmel kommt, muß er vorher der verstockteste Sünder gewesen sein." Also denn auf morgen bei Sonnenaufgang !" sagte der Passagier, verließ das Deck und ging in seine Kabine hinunter. Aber nicht um zu schlafen Erst gegen Morgen kam er zu einer Art Halbschlummer. Da schien ihm eine lange schweigsam gewesene Stimme ins Ohr zu tönen, ein längst gebanntes, verschwundenes Gesicht vor feinen Augen aufzutauchen, fodaß er sosort wieder erwackte, am ganzen Körper erbebend. Völlig erwacht, gewahrte er, daß Capitän Pike nebkn ihm stand, die Hand auf feine Schulter gelegt, und zu ihm sagte: Wir sind dicht vor der Insel. Herr, so daß es Zeit für Sie zum Aufbrechen wird." In gefaßtem Schweigen, das sich sowohl durch äußerste Verzweiflung als durch völlige Resignation erklären ließ, raffte der Passagier die geringe Menge Gepäck zusammen, welche er an Vord gebracht. Er schüttelte dem Capitän die Hand, stieg sodann in das Boot des Schooners hinab und verließ, von zwei Matrosen gerudert, den Praine-Vogel". Capitän Pike stand regungslos auf Deck; er beobachtete das Boot, aber seine Auzen waren auf die Gestalt im Hintertheil des kleinen Fahrzeuges gerichtet. Er ist doch verrückt", sagte sich der Capitän. Einer von denen, die religiöse. fanatische Anfälle bekommen haben." Das Voot schoß burtig vorwärts; das Wasser kräuselte sich kaum bei dem ruhigen Wetter. Bald hatten jene die lange Fel'eureihe erreicht, von welcher der Capitän am Tage vorher gefproeben. Sie erstreckte sich weit ins Meer hinaus und stand mit der Insel durch einen schmalen Ueberganz in Verbin dung. Während auf der znsel' stattliche Palmen und eine reiche Vegetation erblüute, waren diese hervorzestreckten Felgen dunlel uns nackt. Die Augen des Passagiers blieben wie fest gebannt an der In el haften. Er konnte schon emiqe niedrige Hütten oder Gebäude unterscheiden, sowie Gestalten, die sich hin und her bewegten. Er seufzte und blickte einen Moment zum Hlmmel auf; die Seeleute zogen kräftig an und ruderten immer näher zum Felsen. Einen Augenblick vielleicht, ergriss ihn ein plS)lichcr und leidenschaftlicher Wun'ch nur em Wort, ein Zeichen genüg!?,, um ihn noch zu retten, er konnte noch dem verfluchten Ort entflicken und sicher auf den Schooner zu rü'lkehren. , Jedoch weder da5 Wort, noch ein Zeichen entschlüpfte ikm. Jetzt befand man sich schon in seichtem Wasser; im nächsten Augenblick betrug die Entfernung zwifchen dem Bug des Schisses und dem Rand des Felsens nur wenig Fug. Tie Zeit war gekommen. Der Passagier entnahm seiner Börse etwas Geld es waren Goldstücke und reichte sie den beiden Matrojen. Nie ;i!vot in ihrem harten, mühseligen 8fb n hatten sie einen solchen Lohn trhalicn. Sie legten sein Gepäck auf den Felsen und lüfteten dann schweigend ihre Mützen. Er trat auf den sich vorstreckenden Felsen und machte mit der Hand eine Bewezung zum Abschiedsgruß, dann kletterte er, ohne noch einen Bl'ck rück wärts auf das Boot, oder das Meer, odec den Schooner zu werfen, hinauf, den Felsenrand entlang. Ueber den schmalen Gang schreitend, welcher zu dem bewohnten Theil der Insel führte, sah er dichte Palmengruppcn, wunderbares Laubwerk, und hier und dort einige Hütten. Blumen sproßten vor feinen Füßen auf, die sträuch r erglänzten in lebhaftem Sckarlach und Purpurroth. Herrliche Düfte durchzogen die Luft. Auf einer Hütte, welche größer und weißer war. als die übrigen, erhob sich ein roh ge zimmertes j'.reuz. ' Sein Auge fiel sofort darauf. In diesem Augenblick trat eme hohe Man nesgestalt mit weitem Haar in den strahlenden Glanz des goldenen Morgens hinaus. Dieser Mann trug das Gewand eines kaibollschen Priesters, warce: zener Znsel, die von auen Seeleuten gemieden, von welcker Nie mand zurückkehrte, in deren tiefen und sicheren Buchten kein Schiff Anker warf, und deren hellfcheinenden Sandboden zu betreten auch nicht den unterneh mungslust'gsten Reisenden gelüstete. Westlicher reiste der goldene Sonnenball, die schwache Brise zog an; die weißen Wolken am fernen blauen Horizont entwickelten sich deutlicher zu abgesonderten Inseln. Wenn der Wind, so anhält, werden wir Sie morgen früb bei Sonnenauf gang absetzen können", meinte der Capitän. Da liegt eme lange Felsenkette, die sich ziemlich weit ins Meer hinein erstreckt, wo Sie landen können." Ter Passagier nickte schweigend mit dem Kopfe. Da vermeinte der Capitän, einige entschuldigende Worte sagen zu müssen. : Sehen Sie mal, es ist nun eben kein Ort, den ein Seemann besuchen möchte, nicht einen Fuß wollen sie da rauf setzen, nicht um die Welt. Aber dabei riökiren sie nichts, wenn sie mit dem Boote so nahe heranfahren, daß 'Sie ans Land springen können wenn sie nur den Boren nicht zu berühren brauchen. Nach dem nach dem'." Ter Capitän verstummte. Ist es denn so gefährlich?" fragte die traurige, ruhige Stimme. Na, darauf können Sie tchwören! Todes gefährlich ist's Z Alle diese Inseln leiden unter der Pest des Aussatzes, und da es keine Heilung für diese Seuche gibt, so werden alle Kranken nach Ihrem Reise ziel gesandt Er wies mit der Hand auf die Insel, von welcher er sprach, und die in der rasch zunehmenden Dunkelheit nur undeutlich noch zu erkennen war. , ,.. .Manche sagen, eS käme von einem Jisch Gerichte. Ich kann'S nicht sagen.
Er war mager, sah erschöpft und wie ein sehr alter Mann aus, obgleich er erst dreißig Jahre zählte. ' Die beiden Männer blieben stehen und blickten sich an. Ist dieses kann das noch ein anderer gepeinigter Unglücklicher sein, der an diesen Ort des Verhängnisses gekommen?" fragte sich der Priester innerllckz. Dann trat er einige Schritte vorWärt, machte eine Hanobemegung. die ein Willkommen unier höchstem Mitleid ausdrucken follte, und sah sich dem Passagier vom Prairie Voget-'Aug' in Auge gegenüber. Dieser führte seine Hand zur Brust und zog cien Brief hervor. Von Pale? Fr-nziskus," sagte er ruyig. Sie und er waren Freunde. Der Brief sagt Ihnen, wer ich bin, und weshalb ich hierdcr kam.In diesem Augenblick lichtete PrairieVogel" die Anker. Capitän Pike, der mit dem Teleskope auf Deck stand, konnte die Bewegung der beiden Män ner deutlich erkennen. Das ist ein Verlorener, und was mehr sagen will, er weiß es auch, daß er verloren ist. Es war eine Schreckens' fahrt für ihn." Es war ihm sehr lieb, daß sich der Wind etwas auffrischte und die egel chweUte. Herzlich froh ivar er. als er in ueniqen Stunden die Insel lex Hoffnungslosen- weit, weitaus feinem Kielwasser liegen hatte. Paul le Marchant der Zweite. Das Wort Waifr" ist an sich selbst traurig. Indeß war der Knabe, welchem der Namen und (das Vermögen le Marchauts überkommen war. keines wegs zu demilleidcn. Er wuchs allmätig heran und genoß die zürtlich'ie Pflege, die au'rtcktigste Liebe, die reinfte, erhebendste Aufopferung. Agnes lvid mete ihm ihre ganze Zeit und iand ihre reichliche Belohnung darin, ihn wichsen und gedeihen zu seyen. Als er alt genug war. um zu ver. stehen, daß er seine Eltern verloren, besaß er auch den Verstand, daß er dasjeaize nicht entbehren könne, was er me gekannt. Man zeigte ihm das Bild der theuren Janet und erzählte ihm, wie gut sie ge wesen und wie sie gestorben und in den Himmel gekommen fei, und daß er sii bestreben müsse, ein ebenso guter Junge zu werden, um auch dernnst in den Himmel zu gelangen. So lautete die Lehre von Frau Glen dower, welche sich aber, wie zugestan den werden muß, als ein arger Mis; griff erwies, denn fle veranlaßte de Knaben, weinend zu Agnes zu laufen, um ihr zu sagen, daß er nicht sterben nnd in den Himmel kommen wolle, sondern daß ergeben bleiben möchte. Ag nes beschwichtigte ihn nach besten Kräf ten und hatte die glückliche Genug'. thuung, daß er ihr die freiwillige Ver sicherung ab, er liebe sie und wolle gai keine andere Mama, selbst nicht die hübsche Mama von dem Bilde. Du bist thöricht und wirst den Ka ien verziehen!" meinte Frau Glendower zu-ihrer Tochter, welche sie noch immer beherrschte. Ter Kleine durchlebte, trotzdem er verwaist war, die glücklichste Jugendzeit. Von dem träumerischen, fast melan cholischen Wesen feines Vaters besaß er nichts. Als er groß genug dazu ge worden, galoppirte er auf einem derben Pony übr das we te Land, kletterte auf die Bäume, fiel in's Wasser und kletterte wieder heraus, kurz, machte feinem Erzieher reichlicü zu fchuffen. Die gute Agnes glaubte, daß ihr Herz brechen müßte, als der junge Bursche fie verließ, um auf die Hoch'schule zu gehen. Angerhof" wurde der Obhut eines Baumeisters anvertraut, der sich anschickte, Reparaturen und Vergrößern' gen am Herrenhause vorzunehmen. Agnes nebst Mutter belogen eine freundliche Wohnung in Rushtcn. Sie 'betrauerte die verflosienen, schönen Zei ten, wo das Kind sich ihr so zärtlich angeschmiegt und für Niemand außer ihr. Liebe empfunden. ißtim Abschied von Paul vergoß sie bittere Thränen. Natürlich erhielt sie für ihre Weichlichkeit" eme Strafpredigt von ihrer Mutter, welche mit den Worten ausllang: Tu bist und bleibst eine Närrin, Agnes. 'Was willst Du denn eigent lich? Soll er etwa ewig an Deine Schürzenbcndern hängen? Sei dank bar füe das, was Tu jetzt hast." Geld war jetzt in dem kleinen HauZ halt reichlich vorhanden. Nicht allem, daß die gesetzlichen Vormünder des Knaben, welche froh genug gewesen, ihn in der Obhut jener beidrn Frauen zu lassen, so lange er jung genug war. um beschwerlich zu fallen, für alle Jahre seiner Kindheit außerordentlich gut gezahlt, so daß Frau Glendower ein nettes Sümmcken hatte zurücklegen können, sondern es war ihr auch noch ein ilei nes Legat zugefallen. Teshalb war das kleine, schmucke Haus in Ruihton ein gemüthliches, warmes, behagliches Nest'gkworden. Agnes halte vor ihrer klugen, bercchnenden alten Mutter jetzt noch , ebenso viel Angst un) Furcht, wie in den ersten Tagen itrer Witiwenichaft. Sie dien
ihrer Mutter treu ergeben und e.n?f:ng deren Lohn in grausamen Vorwürfen und Nöraeleien. (Fortsetzung folgt.) m " rraynadeln oder kalte Umschläge. Nach emer wahre Begebenheit. Es war im Eommer 183. Bet dem einladenden Wetter und bei den sndlu chen Aussichten des politischen Horizontes führten der Fürst und die Fürstin von X den seit Jahren gehegten Wunsch aus, dem grrßherzozlichen Hofe von A.. dem die Fürstin entstammte, einen Besuch abzustatten. MhUlst eines Airazuges. in welchem der fürstliche Salonwagen eingestellt wär, trat das hohe Paar mit sei' ner Begleitung und Bedienung die Reise an. . ' Nach mebrstündiger Fährt wurde auf der letzten Station Z.. der qroßherzogli chen Residenz, eine längere Rast gemacht, die seitens der mitreifenden Herren dazu benutzt wurden, den Reiseanzug mit der Galauniform zu vertauschen. Der Wirtb
rer Vahnhöfsrejtaurailön hatte zu diejem Zwccke ein Privatzimmer zur Verfügung gestellt. Der Reisemarschall, Oberst von Vom. fendorf, zwängte seinen Unterkörper, dessen stattliche Fülle den Spaßvögeln des Hofes schon zu manchen Scherzreden Anlaß gegeben hatte, in ein Paar weiße, poldgenreifte Beinkleider, was ihm um so fchwerer wurde, als Mode und Eitelkeit zusammen ihn bestimmten, dies Kleidurgsstück so eng anliegend als möglich zu tragen. Nur mit großer Mühe und vielem Zeitaufwand beendigte-er seine Toilette. AIs er, in den prall anliegenden Beinlleidern nur mit Vorsicht ausschreitend, wuder aus dem Perron erschien, waren seine Gefährten, der Flügeladjutant, Ritlmeisler von Walden und der Kabi' nettisecreiär Dr. Ellern, mit denen er ein Coupe theilte, schon längst wieder eingestiegen, auch im Salonwagen war man der Abfahrt gewärtig. Mit Schrekken bemerkte der Oberst, daß man aus ihn warte. Um nich noch länger aufzuhalten, verzichtete er darauf, das vor hin benutzte, augenblicklich ziemlich weil von ihm entfernte Coupe, in welchem die beiden anderen Herren saßen, wieder aufzusuchen. Eilig stieg er in den -zufällig leeren Wagen, der ihm zu, nächst war, und fofort setzte sich der Zug in Bewegung. Oberst von Aomsendorf hatte, wie er mit Entsetzen bemerkte, das Einsteigen nicht ohne Unfall bewerkstrlligt. In dem Augenblick nämlich, wo er seinen Fuß in das Ccuve grsetzt tatte, war sein Beinlleid, ulifähfg, die so veranlaßte und bei der kräflizen Konstitution des Obersten sehr beträchtliche Spannung zu enragen? hinten an einer höchst prekären Stelle geplatzt. Zugleich war der Obelst, als er sich auf das verräi herische Krachen der Hosennätbe unwillkürlich umwendete, mit dem 5lcpf gegen die rbere Kante des für seine stattliche Gestalt viel zu nndri gen Thüreiugangs gestoßen. Der Stoß Kar so beblich und die Kante so schaif, daß die Stirn des Oberken ansing, ein wenig zu bluten. Er merkte jedoch von diesem Bluten nichts. Zwar hatte er den Stoß g?gen die Stirn f t)merjilich empfunden, aber seine Eedan ken und feine Aufmerifamkeit waren durch das seinen Beinkleidern widerfahrene Ungemach allein in Anspruch gencmmcn. Was follte er thun? Eine hilfreiche Hand,,die mit einer Nähnadel oder auch mit einer Stecknadel den Scha den wenigstens oberflächlich hätte repa riren können, war nicht da. Sollte er nach der Ankunft, anstatt auszusteigen, sich im Wagen versteckt balten ? Unmöglich. Die grrßhtrzogliche Familie von i)., namentlich die Großherzogin. die, wie Bomsendorf wukte, mit ihrer Familie die Fürstin von X., ihre Schwägerin, bei der Ankunft in der Residenz auf dem Bahnhof erwartete, kannte ihn seit Iahren und hielt croße Stücke auf ihn ; die hohe Dame pflegte bei solchen Gelegen heilen nach ihm zu fragen und ihn durch eine freundliche Anrede auszuzeichnen. Dem Obersten schwindelte eS vor den Augen. . Jitzt hielt der Zug; man war amZitle. Der Oberst, nur an die schwache Hoffrung sich klammernd, daß seine breiten No,ck'.chöße den Schaden vorläufig eini germaßtn verdecken würden, verlief pflichlmäöig sofort nach dem Anhalten des Zuges d.'n Wagen, den Helm in der Hand ; vielleicht traf es sich, daß man ihn diesmal vergaß oder übersah, wenn er sich, während die Fürstlichkeiten sich begrüßten, möglichst im Hintergrunde hielt. , D Tausend," flüsterte der Rittmei ster von Walden, der nicht weit hinter dem Fürsten neben dem Dr. Ellern st rnd, oiesem zu, was hängt denn dem Ober ften da hint n heraus? Sehen Sie, wie langsam er vorwärts schreitet!" Er wird sein Schnupftuch aus del Tasche verlieren," sagte Dr. Ellrn. Doktor, Sie sind kurzsichtig," suh, Wilden das Auge auf den Anzug dee Obersten gerichtet, fort. Das Weiße hinten ist zu groß für ein Taschentuch' Plötzlich trat die unmuthige Grcßherzogm von Z).. die in dischen ihre dem Sa!onwagen nsti'gcnen Verwandten begrüß: hatte, aus der Gruppe, welch die Fürstlichkeiten um sie bildeten, heraus, ging grüßend an dem. Rittmeistet und dem Dokior vorüber und schritt aus den Obersten zu. Ah, mein lieber Herr von Vomsendorf. wie geht es Ihnen?" sagte sie, in dem sie dem Obersten die Hand entze' genstreckte. Meinen elrfurcktsvollsten D.rnk. kö nigliche Hoheit." erwiderte der Oberst, indem er die Händ der Fürstin küßte. Ich " Ah, ich sehe," unterbrach sie ihn, i dem fie die noco etwas blutenoe Schramm an seiner Stirn bemerkte, Sie habei. Malbeur gehabt. Wie hat denrr das' kommen können V - Dr Oberst, der nicht abnte, daß der Stoß eine blmige Spur auf seiner Stirn hmterlasicn hatte, g'aubte nickt anders, gls daß -die Großherzogin ttotz seines vorsichtiaen Drehens und Wendens den seiner ökückseite widerfahrenen Unfall bereiis entdeckt hab: und ihn deshalb be dauer-. Königliche Hcheit," stammelte er. ..beim Einsteigen in den Waggon war ich leider so ungeschickt " Nn cve, e? dald geheilt." tröstete die Großherzogin. Mache Sie nur einige kalte Ulw schlage." Ich bekenne, königliche Hoheit sate der Oberst, sich in seiner Vrrlezen bett nur mit Mühe fassend und doch nicht Höfling genug, um seine Vernunft untet den obwaltenden Umständen ganz ye fangen zu gebe, ich bekenne, datz ich für den Augenblick nicht absehe, we'che Nutzen kalte Umschläge in diesem m,ßlichen Falle haben kö. ntin." O, das Wasser zieht ' zusammen antwortete die schöne Grofher.;ogin freundlich und mild; außerdem kühlt und erfrischt es. und damit ist schon viel gewonnen. ,Wie gesagt, mit ein pa kalten Umschlägen ist der Schäden schnell kurirt. , Nun Adieu, mein lieber Oberst, wir sprechen uns noch. Auf Wieder' sehen!" ; Damit verließ die Großherzogin oer Obersten den der beharrliche Vorschlag der hohen Dame, seinen Schaden durch zwammeniiebendes, kühlendes und erfrischendes Wasser zu bekämpfen, an den Rank : geistigen Bankerottes g.brachl hatte. . ' Walden hatte .unterdessen, die Lagz schnell überschauend, dem Doktor einen Wink gegeben. A.de nahmen den Obersten, einen halben Sckritt hinter ihm ,.".-.cs'.z,ibend, in die 3)!itte, und durch diese Flankirung gelang eL ihnen, dn
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taloge gratis. rrmsren vor 'tnoisirelen uaen zrz schützen, bis er in einem Toiletten Zinr. mer des Babnhofs Gelegenbeit fand, seine Beinkleider soweit ausbeffern ni lassen, daß er einen der Wägen besteigen konnte, welche das fürstliche Gefolge nach dem großherzoglichen Schlosse brach, ten. Niemand weiter batte von dem UnfaÜ des Obersten etwas bemerkt, aua.enom wen der Fürst, deffen scharfem Auge se leicht nich:s entging und der seine Beod. ochkungen durch 'Nachflagen zu ergänzen wußte. So blieb daS Abenteuer dei Herrn von Bomsendorf und das Meint Mißverständniß zwischen ibm und der Großherzogin am Hose nicht verborgen. Als nach acht Tagen das Füistenpaa, mit seinem Gefolge die Ruckreiie amrat und der Oberst neben den übrigen Her. ren bereits im Coupe saß. trat die Groß' Herzogin an die noch offen stehende Thu, desselben, überreichte dem Obersten ein prächtiges silbernes Reisenecessaire unk sagte mit verbindlichem Lächeln : ,,NH men Sie, Herr von Bomsendorf. Si finden auch Nähnadeln und Zwirn darin für kleine ReifeunfäUe. die mit kalten Umschlägen am Ende doch nicht zu kuri, ren sind " ... ,,4 Ein Fall von GehörsamZverweizerunz beim Militär, der sich vor etwa zwei Monaten ereignet äat. und bei welchem zumeist Berliner bet heiligt gewesen si iv, wird aus Kroloichin berichtet. Ein Rekrut, d. h. ein tm ersten Jahre der Dienstzeit stehender Z)!ann von der ersten Compagnie des FüsilierReziments 37 (v. Steinmetz ), war von dem Hauptmann auf Wachtposten überrascht und schlafend betroffen morden. Der Ossicier war über dieses Vergehen derart entrüstet, daß er sich entschloß, die Compagnie etwas scharf zusammenzunehmen". Er ließ dieselbe dqher am nächsten Sonmag viermal zum Appell antreten; bei den ersten drei Malen waren die Maänschasten vollzählig erschienen, bei dem vierten Appell aber, der Abends 7 Uhr stattfand, fehlten 21 Mmn, von denen 20 im dritten Jahre dienten und demnächst als Reservisten entlassen werden sollten, während einer im zweiten Dienstjahr stand. Kurze Zeit nach dem verfehlten Appell traf der betreffende yauvtmann die ausgebliebenen Mannschaften auf der Straße ; er hielt sie fofort an und veranlaßte ihre Festnahme. Die Leute wurden selbstverständlich in Un?ersuchung genommen und im kriegszerichtlichen Verfahren abgeurtheilt. Hierbei wurden 17 Mann zu je 18 Monaten und 3 zu je 21 Monaten Festung cerurrheilt. einer wurde freigesprochen, weil er, als zur Schneiderei kommanoirt, zum Appell überhaupt nicht hatte ;u erscheinen brauchen. Die Verurlheilten sind zur Verbüßuuz ihrer Strasen nach Neisse abgeführt worden. I m Madrider Provin-cial-Krankenhause besindet sich äugen blicklich eine Frau, aus Leon gebürtig. Welche am 15. August 1763 geboren Wurde und als ein Beispiel erblicher Langlebigkeit gelten kann. Ihr, Vater erreichte, nämlich ein Alter von 110 Jahren; der Großoater väterlicherseits wurde 3, die Großmuttee aber 105, ver Großvater mütterlich:rseits 110 and die Großmutler 102 Jahre alt. Die Frau leidet übrigens nur an einer Srlältung, sonst ist sie kcrrerlich wie zezstig vollkommen gesund und besitzt ein sehr gutes Gedäch'lnlg. so)aß sie sich mit allen Einzelheiten der Begebenher ten aus dem- Anfang unzereS Jahr. Hunderts erinnert, wie z. B. die Ereiznisse des Ä. Mai 1803 in Madrid, ein Tag. der datt als Nationalfest ge leiert wird. Sie war in itzrer Jugenö Dienerin, dann Wäscherin und ist bis her niemals krank gewesen. D i e Redaction der An tiq.iitäteo. Zeitschrift in Straßburg erläßt einen eigenartigen technischen Wett dcwerd um "den allerdinzs mäßigen ZZreis von 50 Mark. Es handelt sich um Herstellung ooer Angabe eines Mitkels, welches im Sranse ist, den allen antiken Stoffen anhaftenden Staubgeeuch zu beseitigen. Man weiß, daß Saß diese Stoffreste, welche für die GefchHte. Kunst und lusvesondere der texlilen Kunst von höchstem Werthe sind, meist in Gräbera gefunden werden und oemzemäß einen starken Mumiengeruch ausweisen. Das Mittel foll aber nicht darin bestehen, jenen peinlichen Geruch lediglich-durch einen anderen stärkeren zu ersetzen, sondern in emem solchen, welches den Moder wirklich vertreibt, ohne einen anderen Geruch zu erzeugen. Auch wird auf den guten Rath verzichtcr, die Stoffreste einfach an die Sonne zu legen, da die Gewebe meist schon zerfallen sind und das Sonnenlicht' nicht gut vertragen. Vom ungarischen Finanzminister Wekerle erzählt Vesti Hirlap folgendes Wort: Der Minister reist oster auf lein Gut DanoS. Die Lei tung der Eisenbahn, der Linie er so häufig befährt, wollte nun vor Kurzem dem Minister eine zarte Aufmerksam keit erweisen, und stellte ihm einen prachtvollen Salonwagen zur Verfuzung. Der Jinanzminister lehnte jedoch die Aufmerksamkeit ab, bestieg ein zewohnliches Coupe erster Klasse und sagte einem Bekannten: Ich richte meine 'Lebensführung so ein, daß es mir nicht-allzu schwer fallen soll, wenn lch einmal aushöre, Minister zu sein."
künstlichen Zähnen.
Dr. Stedmans Verbesserung für cbcre und"untere' Gebisse. Patentirt 19. Mai MI. k - Es ist wohl bekannt, dah es für diele Leute unmöalich ist, untere Gebisse zu trafen. Tie Patent-Fedcr hat das Problem gelost. In den schwierigsten Fällen können die Gebisse so ge inacht werden, daß sie ohne die geringste Unbequemlichkeit gebraucht werden können. Dtejenrgen." welche Trubel mit künstlichen Zähnen haben, follcn in der Ttcdman Dental Co. vorfprechen. .Dr. F. S. CARLTON, Manager. Zimmer No. 40 und 4l. Vance Block.
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