Indiana Tribüne, Volume 15, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1891 — Page 1
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Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten.
. Für. Indiana : Kuhleres schönes Wetter ; starker Frost heute Nacht. t Die Glasbläser wollen ben Orden der K n i g h t s os Labor verlassen. Pittsburg, Pa., 4. Okt. Die Local Assembly 300 der Knights of Labor, die ausschließlich aus Fensterglasarbeitern besteht, hat die Absicht die Knights of Labor zu vkrlaffen und einen unabhängigen Orden der Jensterglasarbeiter Amerikas zu gründen. Die ?Fitglieder sind unzufrieden mit Powderll)s Eintritt in die Politik und mit der finanziellen Lage. 3n der Versammlung am nächsten Freitag soll über den Austritt Beschluß gefaßt werden. Obgleich der Sekretär der Assembly leugnet, daß ein solcher Schritt gethan wird, wird daS Gerücht von einem hervorragenden Mitglied?, das an den diesbezüglichen VerHandlangen theilgenommen hat, bestätigt. D i e Kohlengräber in Tcnn e s s e e. K n 0 r v i l l e, Tenn., 4. Okt. Vor Nichter Snecd vom Knox County Criminalgcricht wurde auf Grund eines Habeas Corpus-Eesuchs ein Fall verhandelt, durch den versucht wird, auf gesetzlichem Wege das abzuschaffen, was die Briceviller Bergleute mit Gewalt thun wollten, nämlich die Straflinge in Gruben des Staates arbeiten zu lassen. Die Straslingsarbeit wurde verpachtet und das ist, wie die Anwalte der Bergleute behaupten, ungefehlich. Sie veranlaßten einen wegen Mordes bestraften Sträfling, um ein Habeas CorpuS Gefach einzukommen, um einen -Probefall .zu schaffen. Nichter Snced hat eine Entscheidung abgcgeben, welche im Fall der Bestätigung durch das Obcrgericht, die Nückbringung sämmlicher Sträflinge von Ost Tenncssce nach dem Zuchthaus in Nashville veranlassen wird. Anwälte glauben, daß die Entscheidung bestätigt werden wird. Sensationelles Blech. New Iork,4. Okt. Der Berliner Korrefpondet des Herald" telegraphirt wie folgt : Ich bin jetzt ermachtigt, zu melden, daß es nur dem gefunden Menschenverstand der Konigin Victoria und dem verstandigen Urtheil des Zaren zuzuschreiben ist, daß in. Europa jetzt nicht ein ungeheurer Krieg wüthet. Die näheren Umstände sind die folgenden : Als im vorigen Sommer Kaiser Wilhelm in Osborne, bei der Königin Victoria zum Besuch war, ersuchte er eines Abends die Königin um eine vertrauliche Unterredung, da er ihr Dinge von der größten Wichtigkeit mitzutheilen hätte. Die Königin traf mit dem Kaiser zusammen, worauf derselbe sich an sie um vath wandte. Er erklärte, die Sachlage in Deutsch' land sei .geradezu unerträglich und könne keine zwölf Monate mehr dauern. Das Land könne die finanziellen Ansorderungen zur Deckung der ErHaltungskosten der Armee nicht länger mehr aushalten ; der Sozialismus nehme immer größere Dimensionen an und auch Deutschland's Alliirte, befonders Italien, seien nicht länger im Stande, ihre Armeen in so großem Maßstabe aufrecht zu erhalten. Frankreich dagegen werde trotz seiner 2solirtheit immer stärker. Er erklärte, daß Deutschland die erste beste Gelegenheit ergreifen müsse, um Frankreich den Krieg zu erklaren und die äußerste Frist sei das Frühjahr des Jahres 1802. Darauf soll die Königin erwidert haben, sie hoffe, daß so lange sie am Leben sei, der Friede in Europa nicht gestört würde. Sie machte den Kaiser darauf aufmerksam, welche furchtbare Verantwortung er ans sich lade, wenn er jetzt einen Krieg herbeiführen sollte. Sie erklärte es geradezu für verbrecherisch, unter den obwaltenden Verhältnissen einen Krieg anzufangen und sagte, sie fühle sich über die Mittheilung deö Kaisers sehr bennruhigt. ... Sobald die Unterredung zu Ende war, ließ die Konigin Lord Salisbury kommen, theilte ihm den Inhalt der Unterredung mit und forderte ihn auf,
mit dem Kaiser darüber zu sprechen. Lord Salisbury meinte jedoch, daß dies die Sache nur schlimmer machen wurde, denn es sei anzunehmen, daß der Kaifer eine Einmischung von seiner Seite sehr übel nehmen und dann gerade das Gegentheil, von dem thun würde, was die Königin wünsche. Dagegen brachte Lord Salisbury in
Vorschlag, ohne Verzug ein eigenhän dtges ischrnbe an den Zaren zu schicken, ihm darin den Inhalt des Ge spräches ganz offen mitzutheilen und ihn zu ersuchen, ohne Aufenthalt freundschaftliche Avancen gegen Frank reich zu machen, um Kaiser Wilhelm zu zeigen, daß im Falle eines Krieges Frankreich nicht allein stehen würde. Auch empfahl er, daß England Frankreich entgegenkomme. Die Königin folgte ohne Weiteres dem Rathe des Lord Salisbury, schickte einen Vertrauensmann mit einem eigenhändigen Schreiben an den Zaren, in welchem sie demselben die kritische Situation erklärte. Die französische Flotte befand sich damals in Schweden. Darauf schickte der Zar sofort eine Einladung an die französische Flotte, nach Kronstadt zu kommen und zu gleicher Zeit lud die Königin die sranzösifche Flotte zum Besuch in Portsmouth ein. Der Rest ist bekannt. Der Korrespondent behauptet, er habe seine Information aus der besten und zuverlässigsten Quelle. Barondeß erwischt. New Zork, 4. Okt. Gestern traf i n Laufe des Tages eine an Frau Glück, die Bürgin Barondeß', gerichtete Depesche von ihrem Anwalt, Herrn Gottlieb aus Montreal ein, in welcher Letzterer meldete, daß Barondeß auf einem Dampfer von Detektides verhaftet worden sei und daß sich derselbe auf dem Wege nach New Jork befinde, wo er heute früh um 7 Uhr eintreffen werde. Nähere Einzelheiten über die Art und Weise wie die Verhaftung ausgeführt und Barondeß über die Grenze gebracht wurde, fehlen. Thatsache ist, daß Anwalt Gottlieb seit dem 14. Septembcr einen Verhastsbesehl gegen Barondeß in der Tasche hatte. Man vermuthet, daß Barondeß, der als Verurtheilte? in Canada kein Aufenthaltsrecht besaß von den dortigen Behörden einfach festgenommen und ausgewiesen, resp, über die Grenze gebracht wurde. Möglich ist auch, daß Gott'.ieb Vyrncsl'che DetectlvcS von hier mitnahm, die Barondeß, sobald sie die Grenze überschritten in Haft nahmen. Die Bürgen werden bei seiner Ankunft ohne Zweifel ihre Bürgschaft zurückziehen und Barondeß wird nach den TombS gebracht werden, bis das Appellationsverfahren zu Ende ist. "' G W Ausland. Wahrscheinlich keine Welta u s st e l l u n g. 'Berlin, - 4. Okt. Angestellte Nachfragen bei den Handelskammern der verschiedenen Städte in Bezug auf die geplante internationale Ausstellung in Berlin im Jahre 1894 brachtcn Antworten von 128 derselben. Von diesen waren 82 "zu Gunsten der Ausstellung und 39 erklärten, daß dieselbe zu einer Univcrsalausstellung gemacht werde. 27 lehnten ab, irgend eine Meinung über den Plan anzugeben, während der Rest sich irgend einer Ausstellung, national oder international, feindlich gegenüber stellt. Die Abwesenheit jeder Begeisterung in Bezug auf das Projekt und der Mangel an Einmüthigkeit besiegeln das Schicksal der Ausstellung, wenigstenö für 1894. Die allgemeine Meinung scheint zu sein, daß es nicht rathsam sei, eine Weltausstellung abzuhalten, bevor eine Reihe von Jahren nach. Schluß der Chicaßoer Weitausstellung verflossen ist. Gespannte Beziehungen. Die Reise deS Zaren. Berlin, 4. Okt. Eine amtliche Depesche aus Fredensborg meldet, daß der Zar und die Zarina dort am Dienstag erwartet werden, wo sie bis nach der Feier ihrer silbernen Hochzeit, die am 28. d. Mts. stattsindet, verbleiben und über Berlin nach St. Petersburg zurückkehren werden. Nichts deutet darauf hin, daß die Zusammenkunft des Zaren mit dem, Kaiser WilHelm irgend welchen politischen Zwecken
dient, wahrscheinlich ist es nur ein kurzer Höflichkeitsbesuch. Die russische Gesandtschaft Hierselbst hat keine Instruktionen über den Besuch des Zaren erhalten. Man glaubt, daß
der Kaiser ihn am Bahnhofe besuchen und daß der Zar nach einer kurzen Unterredung die Weiterreise antreten wird. ' - Trotz der Friedensversicherungett, die man von allen Seiten hört, sinddie Be.uebunaen der Regierungen von Berlin und St. Petersburg noch im mer sehr gespannt. Die Unter drückung der deutschen Subskriptionen für die neue russische Anleihe, wird von dem russischen Finanzminister M. Wischnegradski sehr übel aufgenom men, da er einen Kniff des Kanzlers von Caprivi dahinter vermuthet. Der Kanzler habe die Berliner Bankiers zuerst zu der Annahme verleitet, daß er die Anleihe begünstige und dann dagegen intriguirt. Die Mcndelsolns und Warschauer, die einen gropcn Theil der Anleihe übernommen hatten, find von St. Petersburg unterrichtet worden, daß sie auch ferner als verantwortliche Theilhaber des Syndikates für die Anleihe angesehen werden. In Anbetracht der gegenwärtigen Stimmung des französischen Volkes halten sie aber ganz gerne an dim Contrakte fest, weil sie eine bedeutende Summe durch das Steigen der Preise der Schuldscheine in Folge der starken Zeichnung in Frankreich zu realisircn hoffen. Die Preßangriffe auf die An leihe haben sich auf russische Papiere im Allaemcinen ausgedehnt. Man wird dadurch an die Zustande vor ein! gen Jahren erinnert, als die Banken und Börsen alles Russische zurückwiesen. Damals traten argentinische und andere auswärtige Anleihen in die Lücken und jetzt glaubt man, daß große Operationen in amerikanischen PapiF ren aller Art bevorstehen. Die Berichterstatter, die über den Besuch des Zaren in Berlin rapportiren sollten, befinden sich in einer nicht sehr angenehmen Lage. Man hat nämlich jede Annäherung an den kaiserlichen Besuch verhindert und die Vertreter der Presse werden in sicherer Entfernung gehalten. Die Journalistcn, welche in der vergangenen Woche, als der Zar auf feiner Reise nach Moskau durch Berlin kanr, Zutritt zum Bahnhof erhielten, wurden in einen Wartesaal gesperrt und konnten nur durch das Fenster einen Blick auf den Zaren werfen, als derselbe den Zug verließ und vom Prinzen Leopold im Namen des Kaisers begrüßt wurde. Sie mußten geduldig eine Stunde in dem Wartcsaal ausharren, bis der Zar sein Frühstück beendet und den Zug wieder bestiegen hatte. Der Zar scheint nicht nur einen guten Appetit, sondern auch starke Vorliebe sür etwas Geistiges" zu haben, denn er trank in Berlin eine Tasse Thee nach der anderen, die eine sehr starke Dosis Rum, aber weder Zucker noch Milck) enthielten. - SchiffSnachrlchtcn. Angekommen in : Havre: Champagne" von New Aork. Philadelphia: Mississippi" von London. Bremen: Fulda" von Ne.w Zork. Liverpool: Runic" von New Aork. Queenstown: Ohio" von Philadelphia. N e w I o r k : Fürst-BiSmarck" von Hamburg, City of Berlin" von Livnpool, Kaiser Wilhelm 11 von Bremen, Et' Pancras" von. Antwerpen, und La Touraine" von Havre. - Schiffs -Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt-Agentür in Alex. Metzger's Grundeigentums - Agentur, WechselBank und Vollmachts-Bureau. Etablirt 1803. UnglÜckssälle. Der 25 Jahre alte Frank Coleman von Haughville ist gestern, als er von einem Straßenbahnwagen absprang. dadurch verunglückt, daß er stürzte und mit dem linken Beine unter die Räder
Hiesiges.
gericth. Fkanner's Ambulanz, brachte
ihn nach seiner Wohnung No. 17 Lynn Strafe. Eine lahme Frau fiel gestern Abend im Fair Block am Jackson Place eine Treppe hinab und wurde schwer verletzt am Kopfe nach ihrer Wohnung in West Merrill Str. gebracht. Sam Bowers No. 218 Locust Straße wohnhaft, gericth vorgestern in Herrmann's Möbelfabrik mit einem Arm in die Hobelmaschine und verletzte sich schwer. Ben. Johnson, ein Big Four Weich ensteller verunglückte vorgestern, indem ein Telegraphenpfosten, der von einem Wagen abfiel, ihm auf das Bein siel. Der Mann wohnt No. 34 Traub Ave Heute Mittag verunglückte der an Nord West Straße wohnhafte Henry Tringe an der Eürtelbahn-Kreuzung von Zndiana Ave. indem er von einem Zuge zur Seite geschleudert wurde. Man brachte ihn inS Hospital. politische Sensation. Nicht geringe Sensation besonders unter Politikern rief ein Artikel im Sentinel heute Morgen hervor, wel cher die Ueberschrift trug : Verräther Sim Coy". In diesem Artikel be hauptet der Sentinel" daß Sim Coy an die Republikaner ausverkauft habe Sim Coy heißt es, sei seit Langem ein Feind Sullivans, erstens weil Letzterer seinen Einflu gegen Pasnruna der vor etwas über einem Jahre dem Stadtrathe unterbreiteten Ordinanz zur Verlängerung des Freibriefes der Straßenbahn Co. gebrauchte, und zweitens weil Mayor Sullivan bei der Bearbeitung eines neuen City Charters half, den Coy nicht leiden mag, weil er den Wirkungskreis der Stadträthe bedeutend geschmälert hat. Der Einfluß Coys bei vergegenwärtigen Stadt verwaltung ist ein so geringer, daß Coy unzufrieden ist. Er glaubt, daß wenn Sullivan geschlagen wird, ein Widerruf des gegenwärtigen City Charters herbeigeführt werden könne. Da man auf republikanischer Seite die Stimmung Coy's kannte, trat man in Unterhandlung mit ihm und Coy zeigte sich bereit, für die Erwahlung Hecod's zu arbeiten. Das that er nun die ganze Zeit, theils offen, theils im Geheimen. Für seine Dienste wurde er gut bezahlt und ihm versprochen, daß er im Falle der Erwählung Hcrods verschiedene Anstellungen kontrolliren könne und noch eine größere Summe bekommen werde. Wohlgemerkt, .dies Alles behauptet der Sentinel", nicht wir, aber es ist nicht anzunehmen, daß der Sentinel" solche Behauptungen aufstellt,' wenn nicht etwas daran ist. Wir theilen die Thatsache bloß mit, weil sie von Interesse ist und jedenfalls noch eine intcressante Controverse hervorrufen wird. . AuS den Gerichtsbösen. Im General Termin der Superior Gerichte wurden heute folgende Fälle erledigt : Sinker, Davis & Comp. gegen Ely Green. Bestätigt. Harry M. Springer gegen N. S. Byram & Co. ; Urtheil umgestoßen. John Vorhces gegen die Indianapolis Car & Mft. Co. ; Urtheil umgestoßen. Amos I. Walker gegen James W. Riley ; bestätigt. Andrew I. Fleming gegen die Stadt Indianapolis z Urtheil bestätigt. ,,, Sicderbeitsratb. Ed. Buscher und W. Clary erhielten Polizeigewalt für die .Mozart Halle. , Während des Monats September wurden von der Polizei 345 Personen verhaftet ; davon 313 Männer und 32 Frauen, 283 Weiße, 02 Schwarze ; unter 20 Jahre alt waren 81. An Marktgebühren waren eingcgangen auf dem östlichen Markt H329.S0, auf dem westlichen $15. Während des MonatS Septnnb'er wurden vom Vauinspektor 214 Bauscheine ausgestellt, der Gesammtbetrag der Vaukostrn belief sich aus $418,334. Der Potizeiarzt reichte seinen mo natlichen Bericht ein. Gestohlene Gegenstände im Gesammtwörthe von $804 fielen während des Monats der Polizei in die Hände. Anklage' wurde' von Henry 'Kornselb gegen den Polizisten Hy. Slate wegen polizeiwidrigen Betragens ein-gereicht.
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