Indiana Tribüne, Volume 15, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1891 — Page 4

Fndiana Tribüne. Erscheint ZUg lich und SonntnZS.

Die tägliche .Tribüne-kostet drch den TrLzer 12 Cc:S pcr Woche, die SsVMsZTriiSne" k Zcnti per Woche. Beide sufcntacn 15ScntS cler C5 tScnt perMsn. Per Post geschickt in Der ZLöbezahlunz $3 per Jihr. Cisicc : 130 Ost Maryland Straße. Indianapolis, Ind.," 4. Oktober '91. Kleine Menschku, Ve? allen Völker deZ Alterthums finden sich Sagen und Ueberlieferunzen o?.-! zwerghasten Menschen und mew senZhnttchen Geschöpfen, die bald ver ewzelt und mit übernatürlichen Kräften anSgestattet unter ihren größer gewacht fenen Mitmenschen leben und denselben allerlei BoseS zufügen, bald in entfernten Gegenden de? Erdballes ganze 2331 kerschaften mit eigenen Staatseinrich' hingen, Sitten und Gebräuchen Hilden Zollten. Auch die unter Stämmen von normaler Körpergröße bisweilen vorkommenden Zwerge haben von je her die Aufmerksamkeit auf sich gezogen; für ihre von der Natur begünstigteren Mit Brüder bildeten sie, zumal sich mit der wergbaften Gestalt in der Regel noch zndere körperliche Mängel zu verbinden pflegen, einen Gegenstand der Belusti zung und Unterhaltung, und so begezaen mir ihnen da ganze Mittelalter hindurch, ja, fast bis in unsere Zeit hinein in der Stellung der Hofnarren, sie allein da? Privileg besaßen, ihrem Fürsten ungestraft die Wahrheit sagen zu dürfen. Und auch heut? noch kann em Zwerg, der sich, wie der bekannte ..General- Tom Pouce. auf Messen und Jahrmärkten sehen läßt, deö neugien gen Interesses der Menge sicher sein. '1!atürlich bilden solche Abnormitäten nicht minder ein Studienobiect für den Lhysiologen, welcher die Ursachen des vorzeitigen Stillstände? ihrer körpe?' lichen Entvlcklüng festzustellen sucht, während den Anthropologen seinerseits die Frage beschäftigt, wie eS mit der wirklichen Existenz der Zwergstämme, vön welchen die Sage berichtet, bestellt sei. Es kann nun keinem Zweifel unter liegen, daß die Alten thatsächlich von der Enstmz solcher Stämme wußten. Im dritten GeZange der JliaZ z. B. vergleicht der Dichter den KriegSlärm der Troer mit dem Geschrei der Kraniche: Welche, nachdem sie dem Winter entfloh und unendlichem Regen, Dort mit Geschrei hinzieln an vkeauos strömende Zluthen, st leinet Pygmäen Geschlecht mit Mord und Verderben bedrohen.' Ten tut angedeuteten Kämpfen der öraniche mit einera Stamme außerordentlich kleiner Men'chen begegnen rair bei xnütn Schriftstellern deö Atter th'mö wieder, vor Welchen einige bereits Un Pmhun Hinlergrund des phantastiichen MärchmS lestzustellen suchin. ach den Zugstratzen der Kraniche sckemt Hsmer den WohnsiZ der Pez Liaen in Afrika angenommen zu haben, perodot b richtet weiter von Ler Fsrschunzöre.ss der jungen Nafamore uach der tybischen Wüste; dort fanden sie eine Stadt, die ganz von schwarzen, Zehr kleinen Menschen bewohnt war. Tie entere Anaabe vesGeschichtt schreidirs, unmeit dieser Stadt besiade sich ein , mit Krokodilen bevölkerter Fluß, dessen Lauf gegen Osten gerichtet sei. seu:et darauf hm, daß er das Bassin des Niger gemeint habe. Aristztetes versichert gleichfalls, die Existenz der Pygmäm sei keineswegs ehe Fabel; nach ihm sind dieselben je d?ch lediglich Menschen von klemer Statur-, welche die Sümpfe des oberen Egyptens gegen die Nilquellen zu bewohnen sollten. Diese Sümpfe, die freilich noch sehr weit von den wirklichen Nilquelle entfernt sind, bilden die so genannte Region des Sett. jenseits Lhartum. Auch Pomxonius Mela bt richtet von afrikanischen Pygmäen, mährend Ktesias seine Pygmäen nach Indien versetzt. "Die Angaben beider Schriftsteller lauten sehr bestimmt, wo egen ein Naturforscher w'.e PliniuS nch in Fabeln uns Widersprüchen bewegt. Seine Pygmäen wohnen bald in Thränen, am Pcntus EuzinuS, balö in Indien oder im fernsten Äethiopien. Trotz solche? Schwankungen und WiderZprüche läßt sich jedoch auck tfci Plinius ein thatsachlicher Hintergrund kaum verkennen. Und solcher Beiiviele aus alen Schriftstellern ließe sich noch meh rere aufführen. Vc?r einigen Jahren hat nun der französische Anthropologe A. de Quatrefages m einem Buche "Le Pjpgmees" alles, was die moderne Forschung hinsichtlich dieser kleinen Völker kennen gelernt Hit, zusammengefaßt und mit den griechischen Ueberlieferungen verglichen. Er kommt zu dem Ergebniß, daß die Alten mehr oder weniger genaue Kennt mß hatten von fünf durch kleine Sta' tur ausgezeichneten VolkZstämmm, aus welchen die Sage dann die Pygmäen bildete. Zwei derselben versetzten sich nach Asien, an den äußersten Südosten der ihnen bekannten Welt, einen dritten .nach Süden an die vermutheten Nil quellen, einen vierte unweit des von gen, jedoch etwas östlicher, einen fünften derartigen Volksstamm endlich gleichfalls nach Afrika, in ein Gebiet, in mU ches nur die Nafamoneu gedrunzen zu sein scheinen. Zwei dieser Gruppen finden sich, wenngleich sehr reducirt und durch Vermischung mit anderen Rassen verändert, euch heute noch in Asien? den drei afrikanischen Gruppen begegnet man in weit größerer Entsernünz von Griechenland und Italien, als es die Angaben bn alten Schriftsteller zu lassen, immerhin aber in der von diesen bezeichnelen Richtung. Die inen wie die andern sind übrigenZ'nach Quatre frttl ma Brncktbeile zweier vsbl

chsrscterkstrtcr Nezerrass:::, welche einst .n.&ften Äeltlhee? ein ausgedehntes Gebiet innebaltm. Die durch k eine Statur, Blachyce phalie und andere Mersmüle gekennzeichneten Neger Asiens faßt um QuzlrcsLgeS alZ den Typus der-Negritos zusammen, welchem er - die größer gerachseoe, aber eben'alls dem Neger .-ypus anghörigen Papuas gegenuvr' stellt; dm erstere en! prechen auf stjci kuniichttn Boden, wie beieits erwähne gleiÄfalls kleine Neger;tSme, welch. Äuattefages nach Haitis Vorgang isrner dem Name u.-grillea verei nigt. Die menschlich?n Körpergrößen l heilt derselbe nach Topinard in drei Gruppen: über 170cm Mittelgröße gilt als großer, zwischen 170 und l :30cm als mittlerer Typus, unter 130cm endlich als kleiner oder Pyg maentyruS. Die NezritoS wurden zuerst den Z panier bekannt, als sie die Colonifa tion der PhilippinenJnse!n begannen; im Innern von Luzon wurden schwarze Ztamme angelrossen, dir schlichtes oder uch das krause Haar der wirklichen Aeger hatten. Diesen ledern gaben sie wegen ihrer kleinen Statur und chrer Wohnsitze den Namen egritos ddl monte, während sie selbst sich Aigtas oder JnagtaS, das heißt so viel wie .Schwarze", nannten, woraus auch der heute gebräuchliche Name der Ae:aZ hervorgegangen ist. Vals zeigte sich, daß diese kleinen Neger keineswegs le. diglich auf die Philippinen beschränkt waren. Zuweilen mit anderen Rassen gemischt, begegnet man ihnen heute vom äußersten Südosten Neuguineas bis zu den Andamanen, den Sunda Inseln und bis nach Japan, auf dem Festlande in Anam. Malakka und Indien bis Zum Himalayä. Natürlich haben sie nicht allenthalben den ursprüngliche ?yp5 rein bewahrt, und schon auf den ersten Blick bemerkt man wesentliche Verschiedenheiten zwischen den Negri tos von Neuguinea und in dem indischen Archipel einerseits und denjenigen von den Philippinen und Andamanen andererseits. QuadrefageS nimmt da her zwei Zweige an: der östliche, die Negrito -Papuas, befitzt eine etwaS längere Schädelform, diejedoch immer noch sehr weit von der ausgesprochenen Do lichooephalie der eigentlichen PapuaS entfernt ist; den westlichen Zweig bis den die Stämme der AetaS und der MincopieS. ES ist ungemein interessant, mit QuatrefageS die Geschichte dieser im Aussterben begriffenen Stämme zu vev folgen, die den Gegenstand so vieler Legenden gebildet haben. Heute treffen wir sie meist nur in Vermischung mit anderen Rassen ; nur an wenigen Orten und gering an Zahl haben sie sich rein erhalten, obschon auch sie eine Zeit der Blüthe gekannt und eine wichtige ethno logische Rolle gespielt haben, bis sie mit Stämmen zusammenstießen, welche.

vän der Natur besser für den Kamps um's Dasein ausgerüstet, sie aufsogen oder vernichteten, Quatrefaies erblickt in ihnen die ältesten Bewohner jene, Länder, gewissermaßen die Urform deö schmarzen Typ?, welcher sich zuerst ixt sublimen Asien herausgebildet und, vor dort aus nach Osten und Westen der breitet, die schwarzen Bevölkerungen Melanesiens und Afrikas, anderseits durch Vermischung mit dem weißen und und gelben Typus Ixt sogenannten dra vidischen Stamme erzeugt habe. Wir müssen es uns versagen, dem' Autor weiter in diese Erörterungen zu folgen, und wollen nur noch kurj bei den Mincopies, den Bemshnern der Andamanen Inseln, verweilen, deren Studium deshalb v-'n besonderem Interesse ist, , weil bei ihnen, vermöge ihrer insularen Ab ickließuna,. der Typus sich am reinsten erhalten hat. ÄlleromzS waren die Andamanen schon im neunten Jahrhundert den Ärabern bekannt, allein der Ruf des Kan nibalismus, in welchem die Eingebore nen standen, sowie daS Fehlen der Kokospalme, welche z. B. auf den Nicobaren die Malaisen herangezogen hat, mag diese Inseln dem Besuch der See fahre? ferngehalten haben. Mareo Polo, der seine Reifen in den Jahren 1273 bis 1295 machte, hatte ebenfalls von den Bewohnern der Andamanen gehört, seine Berichte über dieselben enthalten jedoch die gröbsten Irrthümer. l?90 versuchten die Engländer, dort eine Strafcolonie zu gründen, mutzten oieselbe je)och bald wieder aufgeben. Praktisch bekanntwurde die Inselgruppe erst IM, als der Seapoy-Aufstand die Engländer zwang, von neuem dort die Anlegung einer Strafcolonie zu versw chen. Unter den englischen Beamten haben sich einige, namentlich F. S Monat und T. H. Man, lebhaft für die Eingeborenen interessirt; besonders der letztere hat dieselben erst wirklich kenuen gelernt' und der Welt gezeigt, daß sie keineswegs die niedrigen Kanniha.en seien, für welche man sie bis dahin gehalten hatte, sondern ein durchaus niedlicher, auch in seinem .Aeußern sei neswegs abstoßender Volksstamm, der erst durch die Versolgunzen seitens der Sklavenhändler und der ersten europai schen Eindringlinge zur Feindseligkeit gegen alles Fremde gezwungen worden fei. In vieler Hinsicht stehen die Min eopies allerdings auf der allerniedrigsteil Cullurstufe; die Kunst. Feuer zu machen, scheinen sie zwar früher besessen, aber wieder verloren zu haben, wi oenn auch ihre technische Fertigkeiten überaus primitiv und ihre Zahlendegriffe außerordentlich beschrankt sind. Trobem will man bei den Mincopies geistige Fähigkeiten, gleichsam im laten tm oder Schlafzustanye, bemerkt haben, die nur geweckt zu werden brauchten, um denjenigen anderer Naturvolker keineZwegS nachzustehen. Ueberhaupt ist Man ein warmer Anwalt seiner Schütz linge ; er will bei ihnen innige Band der Fsmttie der Gesellschaft, eine ein fache, ja, erhabene Moral und Gottesidee gesunden habe, und tozm diese auch mit abergläubischen Vorstellungen stark Untermengt seien, so stimmten diese rnanchmal gradezu mit solchen überein

welche selbst l unserem gedttdelen Europa noch nicht erloschen .seien.' Als Beispiel wird der hier wie dort vorhan' dene Glaube an eine glückliche, Vorbe' deutung deö Niesens erwähnt. Nüchterne Kritiker werden finden, daß Man leine Vciuropies mit allzuviel Liebe, ja, Begnsternng geschildert habe, über aus all; Fälle gebührt ihm das Verdienst, eineu Siamm. den mancher gar als em Äitgl'.ed zwischen Menschen und Assen anuseben geneigt war, besser und vor ryeühasttr kennen gelernt zu haben. In ähnlicher, wenn auch minder aus führlichcr Weise verbreitet sich Quartre saget' ferner über die anderen Negrito, zweige, wie die AetaS von Luzon u. s. w. Weit weniger bekannt als diese asiatv schen Pygmäe sins dazegen oder waren bis vor kurzem ihre afrikanischen Brüder. Die Prüfung der Berichte von Reifenden führt QuatrefageS zu dem Ergebniß, daß im Innern Afri kas, im decken des Rio Grande, im Sü den der Gallalander und an andern Punkten Stamme mahnen, welche durch ihre kleine Gestalt, großen und runden Kopf und einem der dunklen Hautfarbe von den eigentlichen Negern verschieden sind, mit welchen sie jedoch, andere Merkmale theilen. Sie bilden eine be sondere Rasse und sind ohne Zweifel die Pqmäen des Alterthums. Ss konnte ' insbesondere Schweinfurth die Angaben des Aristoteles rechtfertigen und die thatsächliche Grundlage des hgmerischen Mythus nachweisen. Winn auch nicht im Becken des Nil, sondern in dem deS Uelle, am Hofe des Königs Mounza, fand er Vertreter einer zwerg haften Rasse, Akkas genannt, ein Name, dem Mariette auch auf einem altägypti schen Monumente neben dem Bildnisse eines Zwerges begegnete. Leider ging daß von Schweinfurth gesammelte Ma terial größtentheils bei einem Brande verloren und ein Atta, den er nach Eu ropa bringen wollte, starb unterwegs. Dagegen brachte ein anderer Reisender, Mi'an'i. der Italienischen Gelellschast zwei AkkaS, die im Haufe des' Grafen MiniscalchiErizzo erzogen wurden und eine Zeitlang den Gegenstand allgemei ner Aufmerksamkeit bildeten. Stanleys letzter Zug hat nun, wie für so viele Fragen, auch rücksichtlich der afrikanischen Pygmäen neue und interessante Daten geliefert. Schon 1876 und 1877 hatte Stanley am Congo von den Watwa- oder BatwaZwergen gehört, die am südlichen Ende des großen afrikanischen Urwaldes wohnen sollten; einer dieser Zwerge kam ihm sogar unter die Hände, fc selbe wurde aber, wie es scheint, für eine individuelle Ausnahme gehalten und deshalb nicht weiter beachtet. 1831 und 1883 hörte er aber wieder von den Batawa und auf der letzten Reif, be rich'.ete man ihm von Zwergen, die am Oderlauf des Äruwimi wohnen sollten, nur Wem hoch und mit langen Barten versehen seien Angaben, welch' sich jedoch nicht bestätigten. DaS erste wirkliche Zwergexemplat sah Stanley bei dem Häuptling Ugar-

rowa, ein Mädchen von 17 Jahren, 33om hoch, mit schönen, großen Augen, gelblicher Gesichtsfarbe und angeneh men Zügen. Später kam er mitten durch das Gebiet der Wambutti-Zwerge, von welchen etwa 50 qefangen wurden. such Emin und Eafatt hatten unter ihren Leuten zwei von denselben. Das Land zwischen den Flüssen Jhuru und Jturi ist nach Stanley dicht mit diesen Zwergen bevölkert; oft kam der Zug an Dutzenden ihrer ' Waldmederlassungen vorüber, welche sich stets in geringer Entfernung von seinem Dorfe der größeren, ackerbautreibenden Eingeborenen befinden. Diese haben den Urwald Ziellenmeise gelichtet und Pflanzungen ingelegt, auch besitzen sie gewisse primi tive Industrien; ihre Statur und ihre Formen sind normal, die Hautfarbe lichtbraun, wogegen die mitten unter ihnen lebenden .Pygmäen- fast nie über 1,30m, manche fogar nur 83em groß sind. Ob Wambutti und Batwa wirk lich gesonderte Stämme oder nur verschieden Namen eines und 'desselben FtammeS seien, konnte Stanley nicht feststellen, doch ist er selbst zwei verschie denen Typen .begegnet. Die Individuen des einen haben hervortretende glänzend-schwarze Augen m normalem Abstand, eine offene Physiognomie und lebhaften Blick, die Gesichtsfarbe ist in der Jugend gelb, der Rest des Körpers hellbraun Und oft lang behaart. Anderseits gibt es einen dunkleren, beinahe schwarzen Typus mir vorstehenden Backenknochen, spitzem Sinn und tiefliegenden, einander nahe gerückten Augen, schmaler, fliehender Ztirn und aufgeworfenen Lippen; die Haut ist rauh und behaart. Beide Tvpen jedoch zeichnen sich durch die auf fallend kleinen, zarten Hände, spitze Finger und schmale, hochgewölbte Füße aus. Von dem ersten Typus will Stanley, namentlich unter den Frauen, vollkommen harmonische Formen, ja, geradezu Schönheiten angetroffen ha den, die er uns mit großer Wärme schildert. , Die Wambutti oder Batwa sind Nomaden, welche ihre rasch errichteten nd ebenso rasch wieder verlassenen Wohnungen in der Nähe der Dörfer ser seßhaften Eingeborenen aufschlagen. Diese Wohnungen sind einförmige Hügel mit zwei Eingangen, deren einer ;egen die in der Mitte der Niederlas mng gelegene Behausung deö Haupt lingS ist. Ein breiter, aber sorgfältig bewachter und mit allen Mitteln gegen einen 'Ueberfall geschützter Pfad führt zu Ser Niederlassung. Die Zwerge sind geschickte Jäzet und missen selbst die größten Thiere des Urwaldes in Gruben und Fallen zu fangen. Ihre Waffen sind hauptfäch lich Bogen und Pfe.le, vielfach mit ei nem lebensgefährlichen Gifte beschmiert, wie Stanleys Leute zu ihrem Schrecken bald erfahren mußten. Das Wild lie fert den Zwergen theils direct Nah rung und Kleidung, theils' wird z das selbe bei der seßhaften Bevölkerung als Tauschwaare, gegen Früchte und aller i Erzeugnisse verwindet. UebrigenS utnn wohl von .Tausch" nicht immer

ou? Rede um; nach Stanley stnd diese r.. . f Jf-

Pygmäen roayre 'smaroger, oeren Plackereien selbst von der ihnen an Körpergröße so weit überlegenen setz haften Bevölkerung geduldig ertragen werden müssen. Diese wmiam Angaben mögen utr Kennzeichnung der Pygmäen des afrika ? . . .. ."L .. . j . t Ntlcyen urwaioes genügen, rog oer uvein rsaycilngen, weicye oer ruyne Neisenöe vielfach mit denselben gemacht. halt derselbe sie übrigens bei enispre' Denver eyanviung rur vollkommen entwicklungsfähig in geistiger wie mo ralischer Qiniicht. Dennoch bietet sich hier sür den Philanthropen kaum ein Feld, da die atritanischen Pygmacn, ko scheint es. nur unter den deimi,chen Verhältnissen zu leben vermögen; sie gehen zugrunde, sobald man sie aus der Fünsterniß und Fmhtig. ke't ihres Urwaldes unter einen freund. ichen Himmel Verben will. Oln geheimer Qeuuziini. Man schreibt dem .Neuen' Wiener Tagblatt- auS London: Unter der Ueberschrift: .An Deinem Gepäckzet te! soll man Dich erkennen, bringen die Blätter .zum Besten englischem Touri sten im Auslande- folgende Warnung. Man habe entdeckt, daß Hotelbesitzer in Deutschland und .anderöwoin derNäde jenes Landes" das Gepäck ibrer Gälte um Medium gekimer Mittheilung für zeden anderen, ebenfalls in daS Geheim mß eingeweihten Gastwirth ihres .Verbandes" zu versehen pflegen. DieS geschehe durch Aufkleben eines Zettels, der die Hotelfirma zeige gewiß ein harmloses Vorgeben. Aber Farbe und Druck sei verschieden, je nachdem eS sich darum handle, den College über die Mittel, den Cbaracter und die Gewöhnbeiten des Reisenden ;u insormiren. Durch einen wegen Dienstentlassung rachsüchtig gestimmten KoffertrÄger kam die Geschichte zu Tage. Dieser halte einem sehr ehrscmm und fre'g'bigen Engländer zu guter Letzt einen Gepäck zettel auf die Koffer geklebt, der ibn in den Augen deS nachstbesuchten Ho'e'ierS als einen zänkischen und unausstehlichen GeudalS insgeheim verrieth. Die Wirkung blieb nickt aus. Der Brite wurde von zwei HotelS, die mit zum Ringe gehörten, mit der Bemerkung abgewiesen, daß daS HauS schon über voll sei, und erst nach weiterem Suchen sand er bei einem unschuldigen" klei neren Hotelier ' änliche Aufnahme. ES fügte sich, daß jener boshafte Kosserträger wenige Tage daraus in demselben Gasthofe Anstellung d uid dem Briten reumüthig feinen .schlecht ten Svaß" eingestand. Man svricht bier die Hoffnung aus. daß festländische Hotelbesitzer sich künftigbin dieser Kryp toqravbie enthalten werden. Sitt in England bat man etwas AebnlkcheS in Geschänsläden größe- ei Umfanges, aber nur zu dem Zweck, sich vor Mardernra schuhen. So ein Käufer oder eine Käuferin erscheinen, die sich e'wis orderb be! dem Aussuchen von Geqew ständen, namentlich Seide, Sammt. Putzsachen und Bijouterien bere'Men. ruft der Bedienstete Swn ans ttn seinem College zu. DaS soll so viel beißen als Paßt auf hier m t mei Augen auf zebn Finger-, oder er richtet such die barmlole Frage an ihn .Ist das Geschäft mit zwei auf zebn qe endet?- und .Alles in Ordnung- lautet die Antwort, und dem Geschäfts süb rer wirv ein Zettel uzestellt mit den' Mrn L Pmnd 10 Sbillings. Von dem Moment an st,ht der vermntbkt'Marder unter kontentrische? Bewachung. Eine andere Warnungkormel ist die rnge. .Ist Herr Pfifng schon nach Hc'use gekommen? und der Collega antwortet hierüber: .Rein! Aber er wird jede Minute erwartet!" In sehr ovsgedebnten Räumlichkeiten werden aucki Privatdetectios gehzlten. welche die O blorqe übernehmen und zum Schein nch w,e Bedienstete geberden und Ge schSitsstücke hin und ber tragen, um den .Marder- in Sicherheit zu wiegen ,-2. r. nTi ts'zq t d e r t n So lingen übel handnehmenden Junggesel len Wirthschaften haben sich verschieden Damen entschlossen, einen Anti-Hei rathsverein- ins .Leben zu rufen und sich stalutgemaß verpflichten, unter sei ner Bedingung vor dem 30. Lebensjahr zu heirathen, im andern Falle, nach den Jeweiligen Bermögensverhältnissen der zu trenenren Parue, eme onventw nalstrafe von 100 bis 500 Mark an die Vereine lasse zu zahlen. Der Verein führt den Namen Tilliverein" und zählt bis heute einige 50 Mitglieder. Böse Zunge behaupten, die betreffen den Mitglieder kamen ohnehin nicht in Verlegenheit, einen Korb' austheilen zu fiR, Neue Wirthschaft. 47fi Ost Washington Ttraße. Gute, frische Getränke, Aufmerksame Bedlennug. lim zahlreichen Zuspruch bittet Christ Seiter. D. Kregelo & Sohn, No. CpSJ Nord Illinois Sttaße. ' . Telephon 1124. Keine Beziehung zu Sregelo S:Whitsett

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