Indiana Tribüne, Volume 15, Number 14, Indianapolis, Marion County, 2 October 1891 — Page 3

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Die gute Eigenschaftea kineS Hellmitteil gegen Schmerzen bestehen ta?w, daß es nicht a&iit Sch.crzea für einen Augenblick ttr.hr seitdem daß eö euch dauernde Heilung hervorruft. Zu einem seinen $wnwai gczerr kl?V, Pas groe FchMerzekhcllmZtt?!: Es ist ebne Zweifel, das beste gegen Le äußeren Sch erzen, n?ie taufende seit Zeugnisse beseifen. Liefe Tbatfzche bezeugen ErzbizchZfe, SlschZfk, Prediger, MZdokaten, Aerzte, Gonvernknre, Generale, Senatoren, Congreömltgtteder, Consnlu, Arnleennn Mrwe OWere. Bärgern:c!fler nn Be amte, sie alle sind einig in dem Aussxruchez wir haben an Echnlerzen gelitten und wo andere Mittel keine Wirkung hatten, wurden wir durch Anirendunz von St. ZakobS Oek eedeilt. Auch der Arme findet In diesem weltbekannten Heilmittel inen treuen Freund, tob ffiiiii mwth rw v v jj v -ihj MM liß EiLQi S Jl 2 R5 5 I i M find selten glücklich?. a .1 Oe :; BotuiA i-a 4;tth l ls ku ? ,e,Ä Zeit sd5rlf u-tnt Tim. i-Ln der ,,Z,t tnaSttt". r 'ah aaiilieli&cnSä naiurjcrrnsfii UKri, ;-Lr r?n fcera alt?? ar,t tm&SftttM Xcj..i.ütv. .'. i'.U e$Ual in ökA 3t! haSMtte r?ikd. a.f :i klarSkkz Äe!? BBks, faUica d n xrsch e' MUt'A, : M Ultic. inraa? Veu'e. i, int Staun tfr? J m'xnra ?rAse, er fiü kni g btBtft.r4 ooi?i teet',! ad bai ettr:fii!ie Zhii- pj Ufsa, V sie t?a iö 1 iftfte a 3!jitlH S Cctftil tiun k iPiri) füc 5 Erit in1! 'Cofhaarffa in tfctfä Streit frrt ant ivrzsz rcrxa!, vcrfanlt. jfl Adreuz : IVTjtrti !.- Ileil-tastittit. 11 Ctiu-Ii tsa irlaca, Nirw Xoik. K. Y. f 1 Der Rkkti,nfts'Ar;ser- ist zu Hdn in N' anavoltt. Ind.. bei rvler. V 2üd Trla nn?i Ttrar. l,vz,. .' Schwache Männer, irelcbe,? volle A'kannkvkrakt in:d c.'st' frife wieder p eräenjea Oänschka, solltea nicht ! NiUauittj, tea Jug,dZreuv" zu lese. DaS mit tkUxt kact3ff.tiiftia UulfTte. reiflich B3iftaitft Werk, f,iSt AusitlZ übn i eueo Heilversare. rrch Tauftsde tn kürs! Fnt c5it LnLfsüSlUN, von VeschlechtSkrankheiicn nns den Folgen d JugenSlunSe tedkrherzeZtellt wetten. Sckwacke Frauen, ; ötfS ftlnfliit.nn'itiV. di,4il,i.r,s ar 0 lose grauen, erfiSreitauS dteftm Buche, ?e et rolle a'cjaa'.tea tclettx txUvxt und der heißege ! ires erzes, ek,a!U trotea rann, i i eUverfren ebesss eiafzchalz billiz. Jererlew , eiaknerrN. S1:tckt2SUktsin S!ampj udIhk stioviTM tau zoq rerxezclr uae skttZuseMk Von ter Privat y!ln!k nd V!xenfar, e!iU.Ltr..ÄkmA5.B. tr &zly- und Sch ls fcr-Gcsi zz: fe, (lÄriteis.) Gate City STONE FILTERS (Wasinbchättcr.) (Zisschranke und Eiskisteu in größter ÄuSwahI und zu den btlkizsten Pveiseu dt iKl s??M iil EH! ?ch hzde filr aleZ &n Arthur Jordan sadrizirte Öi contraSiit uns einen ,rvf;e Birrkkt, tan Lake MZ. welchcS ich diS af Lei,zeres fsk' genden Prciirn liefere: bis l Pkud auf einmal xer Ütx. 100 bis 2C4 Pfund aus einmal S5d per Ctr. SW bis S( Pfund auf ciiunal l'c per Ctr. fiüO Ui Wagenlung 2)r. Telephon 919. M Treiber bade kein Sieckt vsn diesen Preisen abzuzeen et ix llc entarte zu na.tc. Office : No. 32 Süd Delnware Straße. A. CAYL0R. CARL PINGPANK'S Doutfchs Buch - Handtmtg 7 Süd Alabama Ctrae. BesteUunzen und Abonnements auf alle im In und AuZlande e?Zchcin?ndcn L2chcr und Zeitschriften werden anzenonMen und proPt abgeliefert. An und Verkauf alter Bücher. Sozialistische Litnawr. M

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Das TöstameM.

flmmn in S Bänden vo G. I. Lhsagbt. (Fortsehnng.) Sie schwieg, nachdem sie zu Ende ge kelen. Vielleicht gedach:e sie der vergangenen Zeit, des juwzen, hübschen Mannes, der nun todt war und sern. fem von Verwandten und Freunden unttr Palmen begraben lag. Janet, Tu Zagtest mir'geüeru. Du würdest ganz froh sein, heimzukehren. Bist Du noch derselben Meinung?" Jawohl. Reisen und schauen ist ganz anzeneb.m aber AngerhoZ" ist viel angenehmer." So wurde denn die Heimkehr tt schlössen. Paul küßte feine junge Frau noch einmal uns sagte sich: Wenn sie nur vergessen könnre.(Zr wuß:e jedoch, bau sein ganzes Lebelanz. so lange ihm noch die Erinneruugskrafk verblieb, die Handschrist an der Wand sür. ihn sicher sichtbar blieb. Bange Stunden. . Ian?tZ früberes Tagebuch war abze legt und sorkzeÄ)lossen. Ta Janet es überhaupt noch ausbewahrte, deöeu tete keine Um rette seit jenem Tage im Enzadin wußte ihr Gatte ganz ge nau, datz Georg Vandaleur ihre erste Liebe gewesen. Troy des aufrichtigen Äummers üer dessen frühen Tod hat sie aber alle sehnsüchttgen Gedanken uns traurigsüßen Ennnerungen abgestreift. Konut.e sie ihren Galten auch nich: so lieben, wie jenen theuren Tod:en, so gab sie ihm doch alles. waZ sie geben .onnte: Treue und eine Zuneigung, welche täglich im Zunehmen begriffen war. da Ansagte sie sich selbst, als sie in chrem hüb chen Boudoir auf .Angern' kos" mit Handarbeit beschäftigt saß. War dich die Zei? gekommen, wo sich zwischen ihnen eiu neneZ. heiligeö Band knüpfen uürde. Mit dem ne en Jahre sollte ein Kind ihr geboren werden, daA sie lieben und vergöt'.ern würde. Das vergangene Jabr. wo sie als Theleute auf Ängernbos- die Flitterwcchen nur weiker gelebt hatten, war ieör angenehm verlaufen. Janet freute 'ich ob der erfolgten Heimkehr, doch die glückliche Zeit, die sollte nun erst kom men. Ihr Kintchen acd. wiewür'e :t es h itfcheln, welch' ein Schatz würde das sein! Sie empfand die '.'eih?. gut und ede! sein zu müssen, um sich solchen egcnö werth zu erweisen Sie besasz jetzt ein neues Togeduch mit rosarothem Einband und veigoldetem Monogramm, eines der zahlreichen Geschenle ihres Gatten. Sie benutzte oas Büchlein znwezleli, wcbi sie me:n?e im r ächst en Ianre doch mit dem .e?" sehr hi Än'pruch gencuimen zu werim, um dann noch thörichte Nitiz 'eittn td hinein Zu kriFeln. Nachfol gend einige Blätter au5 dem rcthen BäIdchen: Tezember L0., 1352. Weihnachten or rer Thür. Wir werden k n itx gnügteö fies: feiern, wenigstens kein geninschLolleA. Nach Neuiaht bin ich. io Colt will, ttned; kräftiger und wir holen VenäumteZ nach Wie dankbar bin ich gestimmt! Zuweilen meine ich z.ur wegen des zu erwartenden Glückes so zufrieden zu sein aber ihn wird :ö voltten?u:kn glücklich machen Er ist fett Dienstag fort gewesen ; wie ich be stimmt weiß, ganz gegen seinen Willen. Zichcr h?tte nie ein Mann fe ne Gattin mch? lieb, als er mich. Jedoch sagt er mir nicht, web ha! b er so ojt von Hause zeht. Vermuthlich haben alle Männer .yre lleinm Eeheimnisie, selbst vor tin e:k Frauen. Er sagt, datz er nirgends w glücklich ist, mit Daheim, und ich glaube hm das. Warum mag er nun aber doch wobt bin uns herfahren uns mir nie sagen, wöhzn und weswegen er flii von Haus entfernt? Er, empfängt auch Priese, die ich nicbt zu sehen be -omme. Indeß will ich mich um solche Kleinigkeiten nicht bekümmern. Ich wiederhole, daS ich mich zufrieden fülle. Ich bm nicht eifersüchtig. , E gibt für chn, das weis ich sicher, nur eine Frau und die bin ich. Vielleicht hat er aesch-.filiche Dinge vor, over er Hihi sichtigt, mir eine Ueberrascbunz zu be' reiten. Sobald er heimkehrt, klart sich feine Stirn aus, die Augen verlieren ihr trauriges Aussehen, ergeht auf alle wewe llewen Pläne ein. uns lacht herz Nch mit mir. Guter, freundlicher,- geonlLize? Ehegatte:-. ' .Tecembsr 22, Er kehrte gestern Atend Heim und erklärte mir, nicht eher, als nach Ncujabr wieder fort ;umüssen. Ich bin recht froh darüber. Heute besah ich mir alle lieben k!e!neu Zachen, emzige.. süße Dinge, die auf ein Ltwas warten. Ich glaube, ich habe ne gekäszk. (5s hat mich glücklich ge acht, davon, auch an die gute,. liebe Agnes zu senden, die ebenfalls ein Baby erwartet. Zlch. .das 7 arme Geschöpf ; sie hat lhren jungen Gatten verloren ! Geziern desuchte it mich; ich hatte ihr ?en Ponywagen gesandt. Sie erzählte mir alles über 'ihres Mannes Tod, ine Jacht, aus welcher er und sein Schüler gewesen, ilt untergegangen,, sie sind beide- ertrunken. '' Man ! sagt,' er habe sich retten können, weil er ein guter Schwimmer gewesen, und nur bei dem Versuch, auch seinen Pfleg ebesohle. neu miZzüretten, babe er das Leben ein. gebüßt. Ich Hoffe, daß es sür Agnes ein Trost ist, so nahe bei uns zu wohnen ; ich . HaLeJerHtMtb denn, sie hat ein so geduldiges, sanftes und so dankbares Wesen., Sie erwähnte, - da ß it r Gatte ihre,,, erste! und einzige ! Liebe .gewesen und daß' si: Sttemand zum zweiten Male ebenso lieben tonne. Vielleicht nicht. Troydem kann .man sehr gut miteinander auskömmen, seine Pflicht t hun und and ere g lückch machen. W i r habin eine , lange Unterredung gehabt ,und 4läue ' ge rbmiedct.. Von meinem .Neb'erslus gebe ich gernum ihr bei dem Mnde zu helfen. Ich wünschte nur. ihre Butter wäre nicht immer bei iyr, denn iÄ, mache mir nicht viel aus Frau Glenirwer. Cö ist so. als fürchtete ich m!ch fast vor iüc Ich bin doch reckt e? 0 o i si i s d:ii,Süli' e in c.!e lieb ein q n c 3 f;tü ü t ö e sich doch obne die Mauer recht einsam iüen musien. natürlich weiß auch Frau (lendower bei K indern mir allem aut

Bescheid. ) Ich Habe d'.e Nvstcyk, Agnes mit ihrem und meinem Baba im-Som mer in irgend ein hübsches Seebad an eer Küste mitzunehmen. Tann bleibt Frau GlenSower. zu Hause. TaS würde sehr hübsch weiden und auch Paul gefallen, der dann wieder zeichnen töilute. Weshalb er eigentlich jetzt gar nichts mehr nach der Arbeit fragt? Er kann die Luftveränderung sicherlich auch gut gebrauchen; ersieht zuweilen recht krank aus und vermeidet es. Besuche zu machen: selbst z der alten, lieben Zrau Vandelrur. welche nach dem Toder Georgs noch kränke? geworden, will tt nicht gehen. Dabei mochte man aus Nlmenhaus immer wieder über Georg reden hören und verlangt von Paul, datz er von ihren gemeinsamen Reifen erzähle. November. 24. Da? Baby von Agneöist bereits angekommen -etwas unerwartet sie besinden sich indeß wohl. Wir hatten sie und ihre Mutter veranlaßt, die Weihnachtszeit bei uns zuzubringen, da sie hier doch größeren Comfort und 'bessere Wartung haben kann, als in ihrer engen, kleinen Wot nung in Rushton. Nun ist es um so besser. Frau Glendower vergeht vor Tankbarlett. DaS ist doch gar nicht nöthig. Unser großes Haus mit den vielen Dutzenden von Zimmern und der zahlreichen Dienerschaft kann Vielen Obdach nnd Bequemlichkeit gewähren. Paul ist recht gut gegen sie. Meinet wegen hat er Agnes gern und ihr klei nes Kind: er bemitleidet die junge Wittwe. Hoffentlich ist mein Kind em klemes Mädchen, ein hübsches, füßeS Mädchen. Gestern Nacht träumte ich. eS im Ärm zu haben; es hatte Flügel wie ein Engel. Als ich eS festzuhalten suchte, breitete eS feine Flügel aus und schwang sichzum Himmel empor. , Ich ettoackte; meine Wangen waren von Thräuen' genügt. So thöricht zu sein! Wenn man schwach ist. wird man wohl stets dergleichen seltsame Sachen trau men. Paul träumt auch und spricht im Schlafe. Er sragke mich danach, ob es so sei. und bat mich, nicht auf das, was er sagte, zu achten. Ich thue es natüp lich nicht; nur zuweilen erscheinen du Dinge in der Nacht so furchtbar wirklich. der Tod kommt einem so nahestehend vor. daß man sich leicht ängstigt unv erschreckt. Morgen ist Weihnachten. Gott segne uns alle und laß uns ein fröhliches neueZ Jahr erleben." Das waren die letzten Worte, welch Janet in ihr Tagebuch einschreibet? sollte. Am Christabend, als die Schnee stocken sielen, durchmaß Paul le Mar chant mit großen Schritten das geräumige Bibliotheksziwmer auf Angern hos", Nachricht über Leben und Tod er wartend. Netten Sie retten Sie nur sie!"

schrie er in der Verzweiflung der To drangst dem alten Toctor entgegen. Bah! bahZ" entgegnete der letzter, gelassener, als er innerlich selbst war, denn er wußte wohl, daß der Fall recht kritisch verlaufen würde. ,Es ist keine Gefahr vorhanden, He?l Doctor? Sagen Sie doch, um Gottes willen, daß gar keine Gefahr vorhanden ist!" .Soweit sich absehen läßt nöä nicht, wenn die Dinge so verlaufen, wik ich eö hsffe. Wie ich schon sagte, den ken Sie doch an Frau Gw?nne, wie guZ sie es überstanden." Dann schlich sich der Doctor leise aus dem Gemach. - Gerade diese letzten Worte jedoch, zum Trost gesagt, verfehlten ihren Zwecl vollständig. : Agnes Gw?nne ja! Ihr Gattk starb bei dem Versuch, den , jungen sZreund zu selten. DaS wußte der Himmel, hatte Gnade und Erbarmen Mit ihr und schenke sie und ihr Kind.' Waö war aber der Gatte JanetS? Er warf sich zu Boden. Nlcht um zu beten das wagte n nicht. , Er wollte daS Lampenlicht von seinen Augen fernhallen. So lag er da, wäh reno die große Uhr auf dem KamtnsimS die, Stunden . verbündete, daS rothglü hende Feuer im Kamin immer tiefer losch und der weiche Schnee sich außen an die Fensterscheiben schmiegte. Da wurde leise die Thür geöffnet. Ei schreckte auf. wagte aber mcht zu fra gen. Der Doctor stand vor ihm. : ;wQinöcn Uno gut bei Gott, er wird ohnmächtig !" Jetzt ließ der Arzt hastig ZHafser, Cognae, Wein herbeischaffen, und vermittelst dkestr und der durch die geöffneten Fenster hereinziehenden frischen Lust gelang es ihm bald, die erschütterten Nerven - des neugebackenen Vaters zu beschwichtigen und ihn in'S Bewußt sein zurückzubringen. Ss ist'S Recht. Nun, nun, Herr li Marchant, Sie müssen die Sache ruhi ger mit ansehen. Ihre Gatlin und ihr Sohnchn sind gerettet, wofür Sie Gott danken können. Sie ist nicht sehr stark, das muß ich zugeben, indeß können wir im Ganzen wohl zufrieden sein, und das Knäblein, bei Gott Herr, ein stram pelndes,' vergnügtes Kindchen, wie man es nicht besser wünschen kann.- - , Ich frage nichts nach dem Kinde, wenn nir sie am Leben bleibt, Herr Toctor.- . Beide besinden sich gut. Das ver-. wünschte Friuenzimmer jedoch, auf die ich als, Amme gerechnet,, hat uns im Stich gelassen! ES patzte ihr nicht, sich in das Schneewctler h'.nauSzuwagen. Die Vorschung hat uns indeß mit dem allerbesten Ersatz für vorläusig versehen, den wir i:nS nur denken dursten. Die gute kle'r e Frau Gwynne freut sich nun iebr. u beizustehen." 1 Der ölte Arzt hätte auch gerade so gut gar nichts zu reden brauchen.. Lk Marchant hörle kein Wort. Janet, ' Janet, sein Weib war außer Gefahr iß j im 0 ' K Später, , als die gewaltige Fluth ängstlicher, Spannung und fast mahn sinniger Freude zu einem ruhigen Lauf zurückgestaut, blieb Zeit, -um an daö Kiud zu denken; den .Sohn und Er den,- wie Frau Glendower das rothe, unverständige Theilchea Mensch beharr lich bezrichne!e.,j,,,Ä Frau Glendower war fast glücklich An sie waren die Schlüssel ausgeliefert und das s ganze Hausregiment ; ihr lag eö ob. eine Wärterin auö drei, vier dörflichen Bewerberinnen auszuwählen.

Ihre '.orer war es tie cutt Ag nes , loelcher das treue Schatzezkinr für dasjenige Tank schuldere, was .die Miethsperson zn gben sich geweigert hatte. Spater würde noch Zeit sein, sich umzuschauen, um eine geeignctt Amme zu finden. Frau - Glendowei schlich in Pantoffeln im Hause umher, gestattete Niemand anders, als im Flüstertöne, zu sprechen und hielt auch den Tocto? m Schach. Der Arzt kam und ging, feine Berichte waren im gaw zen recht günstig, aber Frau le Marchant erlangte t danach lich ihre Kräfte nur recht langsam, -wie der. Als es ihrem Gatten endlich ge stallet war. sie wiederzusehen, erzchicn sie semen Augen süßer, holder uno scho er denn je, und welch' ein liebliches Erröthen auf den Wangen! Obgleich der Arzt den leichten rothen Fleck aus den Wangen nicht mochte die Lilie wäre ihm eine willkommene Blume ge wesen so war sie doch jung genug, um selbst ihn zn beruhigen, .wenn er seinerseits verkündete: Geduld, Geduld!- Die Natur nimmt sich Zeit. , Janets ganze Seele war' von dem Kinde erfüllt; es . erschien' ihr wie ein Engel vom Himmel. Sie glaubte nie em lieblicheres 5iind gesehen zn haben; m Wahrheit war das Söhnchen ein recht kleines, schwaches Ding. Sie überlud Agnes mit Geschenken wegen ihrer Güte gegen das Kind und fühlte sich unruhig.

sobald man eS ihr von der Seite nahm. 4 Arme zunge Mutler k In ihrem Verdunkellen Zimmer er. fuhr sie nur wenig von dem. was in den anderen Theilen des Hauies vor sich ging. Sie wußte nicht, daß. als der .Arzt wie gewöhnlich in früher Morgenstunde kam, um nach seinen Patienten zu sehen. Frau Glendower ihm schon in der Halle entgegentrat. .Oh. Herr Doktor! meine arme AgneS ' In ihren scharfen dunklen Augen waren keine Thränen: sie bebte jedoch am ganzen Körper und war sehr blaß. . .Mein Gott, was ist passirt?" fragte er leise. .Das Kind ihr Kind starb diese Nacht ganz plötzlich; ein so liebes Baby. Sie wissen, wie sehr ich mich um die beiden theuren Mütter ab angstige. Ich wachte, gmg an die Wiege, und " Sie führte ein Taschentuch an ihre Augen. .Gott sei uus gnadig daS ist sehr schlimm ! Wie' geht eS der crmen Mut' ter?.Ach, sprechen Sie nicht von ihr! Ich wußte nicht, waS ich beginnen sollte! Erst dachte ich daran, nach Ihnen zu schicken, aber eS halte ja kei nen wecr, lsle um mcyis aus oem Bette zu stören. Als Mutter wußte ich natürlich, daß das Baby nicht mehr in's Leben zurückgeruf werden konnte." Der Doktor antwortete mit einem tiefen Seufzer. Das ist eine nette Bescheerung", sagte er dann, um sich an seinem eigenen jovialen Tone wieder auszurichten. Sie begaben sich leisen Schrittes in die Agnes überwiesenen Näumlichleitcn. Hier befand sich auch die Nushtoner Bauerssrau, eine dumme, aber . treue Person. Es war klar für den Arzt, daß für das Kind keine. Rettung gewe sen. .Krämpfe!" lautete sein an Frau Glendower abgegebenes Urtheil. Ar meS kleines Tina.! Doch welch em Segen, daß eZ nicht das andeie war!? Ebenso natürlich, wie unverständig von dem alten Herrn gesprochen, wenn er bedachte, daß er diese Worte an die Großmutter des verschiedenen Kindes richtete. DaS mußte er indeß wohl in der Hast des Augenblickes, vergessen haben, und sich nur erinnern, daß da? eine Kind mit dem bekannten silbernen Gössel, daS andere nur mit einem Hölzer neu Kochlöffel im Munde auf die, Welt gKommen war. - ,. . . " Frau Glendcwer antwortete nichts daraus. ' Als sich der Doktor "jedoch umgewandt, folgte , ihm rhr ; bitterer ölick und sie murmelte dabei: i?i,AH,? welch ein Segen,,, daß es nicht das andere war, nur weil daS eine reich das andere arm.- : ' , r WaS Agnes betraf, so. bestand ihr einziger Trost darin, daß man ihr das lebende Baby . überließ, dessen unschul dige Hilflosigkeit die scharfe Wunde mildern konnte. Die ärgste Verlegen heit war, in, welcher Weise man Frau le Marchant von dem Tode, des KmdeS ihrer Freundin in . Kenntniß fetzen sollte "i . s ; h Ä .., ; Jl ' l ; , . . (Fortsehung folgt.) . : - m ,, m -!; ,r''":: Dänemark macht nicht mir., ,, ;, ;' VKjf' - 'ij -ili :: . Den Anschluß Dänemarks an die ,ranzösisch-russische Mlliänf posaunten" vor w en ig en W ochen xanslavinische u nd sranzösische Blatter in die Welt hinaus, indem sie es zugleich so hinstellten, als ob die Stimmung der dänischen Bevöl kerung noch weit lebhafter gegen den Dreibund' gerichtet sei, als in Frank reich und Rußland selbst- und zugleich die Kaiserin von Rußland, die frühere rxinische Vrinzessin. , als Hauptanstlfte rin der AntiDreibund-Bewegung hin stellten. Dem unbefangenen Beobachter mußten diese Mittheilungen von Anfang an' sehr unglaubwürdig vorkommen, schon allein mit Rücksicht darauf, daß Dänemark um seiner Selbfterhaltung willen kein , Uebermächtigwerden Ruß landS wünschen kann. Diese Anschau ung findet jetzt auch durch , die Auslas. sungen der unabhängigen dänischen Presse welche die Ansicht der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung ver tritt, Bestätigung. Besonders bemer kenswerth ist in dieser Hinsicht ein Ar tikel dir .Politiken-, des kettenden Er ganS der Linken, der ausspricht, daß jeder Däne, der seiner Sinne mächtig ist, eine ! derartige Allianz als Höhe punlt des Wahnsinns, als Verbrechen und als ein Unglück, ja als eine Dumm heit betrachten würde, welche . aller Wahrscheinlichkeit nach die letzte aller Dummheiten unserer Nation werden würde, da dieselbe über kurz oder lanq die Vernichtung des Landes nach sich ziehen müßte ur Begründung dieser Ausführung weist das Blatt darauf hin, daß bei den Gelegenheiten, vo Dänemark in den letzten Jahrhunderten, um nicht länger in der Zeit zürückzugehen, mili

tarlien Vircntcnern prci.'.ezöocn war, es ebenso 1 viel unter einer unfrcundli chen öder . verräterischen Haltunz Frankreichs und Rußlands, wie 'unter der Feindschaft Deutschlands hat leiden müssen. - ' ' ; Das Blatt sogt: Immer und überall. wo es galt, haben unS Frankreich und Nußland im Stich gelassen oder uns sogar verrathen. Ein fo schwaches Gedächtniß haben wir nicht, daß die Vergangenheit mit ihren Erinnerungen uns , zu einer Allianz verleiten könnte, welche übrigens gefährlich für uns wäre, und was Geoeiwart und Zukunft betrifft, so weiß jeder Däne, daß selbst in einem europäischen Kriege, in wel 5em, Deutschland unterläge, die'es Ne?ch doch immerbin stark genug fein ltürde. um das kleine Nachbarland zu strafen, welches demselben in die Flanke fiel. Wir würden die Kosten leicht mit unserem Leben bezahlen müssen." - Das Blatt betont zum Schluß, daß die von ihm vertretene' Meinung die wahre Auffassung deS dänischen Vol' kes ist

(solonlaler ttatzenZammer. In Deutschland macht sich anläßlich öer furchtbaren Niederlage deS Ze lewski'fchen Corps in Ostafrika (ein Tritil der ganzen"Schutztrnppe wurde ufgirieben) große Unzufriedenheit mit r Colonialcolitik geltend. Sogar er Graf Joachim Pfeil, welcher m'eh. -ere Jahre in Afrika stationirt war, räth jetzt von den Expeditionen ins In. nere und den tomit stets verknüpften Kamvlen ab. Er schreibt: Vermuthlich nur aus dem Wunsch nach mehr ktiegerischer Thätigkeit ent fpiungen. k ätie die Expedition selbst im Falle des Gelingen? keinerlei greifbare Vorihc'le gebracht oder bringen kön. nen. Die Fabel von der Sicherung der ltarawZNkNitraßs bat überhaupt nurgläubigen Gemüthern imponiren tön nen. Ehe es jemals eine afrikanische, Schützen vpe gab. sind viele Reisende durch jene Länder gezogen, und wenn si? bier und da .Hongo- (Zoll) zuzah len wtlen, so werden sie beute erschla en. ohne daß der Hongo- abgeschafft v2re. Welche weiteren Vortheile als diese sehr problematische .Sicherung- die Expedition bezweckte, ist unerfindlich, wohl aber könnte sie und sie wird es nach. ihrem Mißlingen erst recht eine Menge Nachtheile haben. Unser Prestige wird, gewaltig sinken, der Handel im südlichen Theile de? Schutzgebietes ist auslange Zeitwieder gedrückt und Nach hülle in irgend welcher Richtung, durch Entsendung . friedlicher Erpeditioven, sehr erschwert.- Weiter beißt es: ..Die mißlungene Erpeduton wird uns vor allen Dingen lehren, daß eS noch lange n'cht an der Zeit ist. im fernen Innern Airikas als autoritativer Körper aufzu treten, sondern daß wir alle unsere Kräfte .nöthig haben, uns immer erst gründlich mit der Organisation dessen zn beschSftigen. was wir in unbestrilte em Besitz in der Küstennähe haben. Wir werden enhlich erkennen, daß 'lmere kleine Schutzlruppe, wenn sie auch für die Küstenverwaltung zu groß ist' doch lange nicht hinreicht, solchen Leuten, wie die Wahebe-, die aus anderem Teig gebacken sind als, die .Watr w2 mrima-, irgend welchen Respekt einzuflößen, woraus man Hof fenllich 'den sehr vernünftigen Schluß ziehen wird, daß für unsere Verhalt nisse, , da wir im fernen Innern noch nichts zu suchen baben, die Truppe viel zu groß und kostspielig ist. Man wird ferner hoffentlich einsehen, daß eS ein .Unding ist, eine Schutztruppe zu halten. welche täglichen Dnll rttt interessanten Zügen in daö Innere abwechselt, auf denen man bequem zu dem Renommee des afrikanischen Heroen und gewiegten Asrikakenners gelangen kannl Man wird aufwachen und einsehen, daß wir nur? eine Erecutivgewalt, eine Polizei gewalt nöthig haben, gerade groß ge nug. um den vorhandenen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Eine solche Exe kutive darf ferner nicht zum Werkzeug deS Ehrgeizes werden, sondern sie mutz bedingungslos unter dem Befehle im Stürm' erprobter Männer stehen wie wir das Glück haben, einen solchen in unserem Gouvcrn?ur in Ostafrika v besitzen.-. .. TaZ nöut Lchtar-ffenbund. Der Afrikaforscher Dr. Zenkec ha, im Jäünse'Geblct (deutsches Schuyge' biet) einige Oelpalmen entöe.kt, deren gekochte Früchte wie Frankfurter, Wurstchen mit. Sauerkraul schmecken! " Die Mittheilung scheint unvollstand:g und einer Ergänzung bed ü rstig. Nach den an Ort und Stelle eingezoze' nen Ertundiznnzen stehen nevea der Frankfurter Würstchen' Palme noch ein Brod bäum und eine Senfbanane, deren Schoten echt Düffclvorfer Mostrich enthalten. : ;" - Da das Klima für den Eisbeinbanm zu heiß ist, so, sammeln die Emze borenen die GänseweißsaueRübe und essen sie kalt.' Nun soll noch einer sagen, daß Ost' aflika nicht das Land ist, wo Milch und Änttt.ii fsf Pttf IVWtj u ttip h Ter Lorbeerkranj. Wie er entstand, Niederlagen erlebte. Triumphe feierte .und endlich begraben wurde, das alleö geichah.'nnerhalb ach! Tagen. . , ,.Mit fieberhafter Hast flocht- ein ar meö Mädchen beim Schein einer trüben Gasflamme die Blätter zusammen ; !um Mitternacht war sie fertig. Am andern Morgen früh wurde er abgeholt. Die junge Gattin eines Schriftstellers legte ihn auf den Kaffeetisch. ,, , ' ' 1 .Das ist verfrüht, , Aurelie,-, sagte der bleicke Mann : fast ärgerlich. T ann aber blickte er die Frau an, , welcher die Tbränen in die Augen traten, und er umarmte si.' zärtlich. - 1 ' ! 1 .ES wird ein glänzender Triumph werden, Walter, wir Frauen haben ein gewisses Ahnlingsvermögen."' 1 . 1 Walter lächelte gezwungen. 1 , .Und wie sollte eS auch nicht! Hast du nicht an diesem Drama deine beste Nrast vergeudet dir gebührt der Lor beer wie keinem andern.Und sie setzte ihm den Kranz auf daS Oaurt.

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y. -j '-Jv5i An demselben Abend flog der Kran; aus dem Fenner auf den zof hinaus. Zum Glück wodnte unten ein Gärtner. Der Kranz kam ihm sebr gelegen, e? war noch ganz-neu. Eine Schausöiele rin hatte mehrere Bouquels und einen Lorbeerkranz bestellt. Sie wurden ihr von guten Freunden zugeworfen. Es war aber ganz unnöthtg gewesen; die Zcrauspielerin k.atte sehr gefallen, und erhielt ein halbes Dutzend Lorbeeo kränze. Jetzt kann ich auf meinen Lorbeeren rurett-,-sagte sie übermüthig in der Garderobe und warf sich auf die Kranze hin. Dadurch kam unser ran z in eine sehr gcdrückie Lage; er wurde am ande ren Tage ansrangiett und mußte auf d.n Mül!hau''cn wandern. Ein Lum rensammler nahm sich" seiner an und verkaufte ihn für wenige Wfennige an einend Vorstadtgärlner. Der nahm den Kranz auseinander und stellte mit Hilfe frischer Blatter ein neues Exemplar her. Eine K cchin lauste den renovir' ten Kranz und befestigte ihn über der Ezubentbüre nebst einem bun:en Will. kommen".' Ihre Herrschaft kam- aus dem Bade zurück. DaS Erste. waS die Köchin hören mußte, war eine lange Strafpredigt der Gnädigen. Daher riß sie gleich am andern' Tage daS .Willlommen. da? ja ohnehin wenig aufrichtig gemeint war. mit dem Lor beerkranze ab. Sie wollte den Kranz eben verbrennkn. als die Gnädige in die Küche trat, sich d.r Lorheeren te m-chtigte und in die Stube ging. Was meinst du, Mann, wenn , wir hier eine AtlochMse mit Ruhe sanft" anbringen ließen , Ach für den Drslualpulcichtei, oe . gestern gestorben ist? Ja, da ist er noch gut genug". . So würde der Lorbeerkranz begrah n.. Ttt 're des lktsf,ttdurn:S. ' Ueber den drohenden Stur; ode Abbruch des EifsellhurmZ schreibt mal -cn Münck. N. N.-: Der Ei!lthurm neigt sich! Der Eisieltburm stürzt! So tau!e!e die ckreckeuskunde, die 1 sich dieser Tage auf dem Marskette verbreitete. In den Häusern der Umgegend, die vom Sturz des Kolosses getroffen werden könnten, dachten die Einwohner an gluckt. "Manche , rafften schon, ihre Siebensachen zusammen, um nach weni ger bedrohten Gegenden 1 auszurücken. Indessen sahen wchl die Meisten die Unüberlegtheit ihrer,, Panik ein und warteten, bis irgend ein sichtliches Zei chen ibren Strecken bef'ätigte. , Die Ingenieure nud.Beamten des Thurmes berubizten daS 1 Publikum, so gut sie konnten, und fanden z:mäckst auch wie rer Glauben. , In der Tbat ist äußerlich sür die LaZenaugkn noch nichts zu qewabreti. waZ die beängstigende öachi bricht,! begrüldetZ?'PI' ' Das rie?:ge Eisengerüst strebt schein bar Nichl stNkrecht gen Himmel und ;eiqt an - kciner Stelle eine augenfällige Z?erbicgung. Immerhin war daS Se :ücht. wie wir aus ? bester Quelle ersah ren. nicht unbegründet. ES kam nur um ein ge Monate zu spät, alS die be denkliche Lgc." die thatsachlich daze weien, schrn gehoben wl. Der Thurm hotte im verflossenen harten Winter schwer gelitten. Die Zuiammenzrehung der Ei'enthelle in der schweren Kälte, die Ausdetinung sodann unter dem Ein

künstlichen Zahnen.

- Dr. StedmanS Verbesserung 'kür sdcre und untere SMsie. - Mtcutirt II. Mai 1831. Es ist wohl bekannt, daß es für viile , Leute unmSaNch ist, untere Gebisse zu tragen. Die Vatent-Fcdcr hat das Problem gelöst. In den schwierigsten Fällen können die Gebisse fo gemacht werden, daß sie chue die perinzste Unbequemlichkeit ae, braucht werden können. Diejenigen, welche Trubel mit künst l.ichen'Zähncn haben, sollen in der Etedman Dental Co. Vrr sprechen. Dr. F. S. CARLTON, Manager. Zimmer No. 40 und 41, Vance Block.

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M them ab&ut it. Tina rer Lvrme ralte vencyteven Brüche veranlaßt und die Erneueruns zahsloser Schrauben und Götzen nothn gimacht. Im Frühjahr war die Lag derart, bau man sich die Frage stellte ob man nicht beser thäte, den Riesen thurm abzutragen und a!S alteL Eisen zi perkam'kn. als ihn auszubeffern mit Äuswand so beträchtlicher Kosten, das der immer schwächer werdende Besuck sie bald nicht mehr decken könnte. Dazi kam die Serge um die Festigkeit de, Fundamente. Für den Fall, daß dh Grundmauern achgeben, ist zwar ein System hydraulischer Hebel eingerichtet. welches jeden der vier Füße des eiserner Ungeheuers heben und wieder in die re gelreckte Stellung bringen kann. Dock auch diese Mechanik hat einen beschrank ten Spielraum, und wenn der Boder über diesen hinaus zu weichen anfängt, ist es m-t dem Gleichgewicht des Kolos Z?Z sür immer aus. Kurzum, die Freude der Pariser vnd der Weltausstellungs gäste lfc'89 scheint dazu bestimmt, nicht lenae mehr zu dauern. Sobald die Ältlonäre, denen Wr Mffel das Gebüude zur Zeit des 'höchsten Geschäfts ganges abgegeben hat, den Schaden besehen, der nicht nur an ihrem Thurm, sondern auch in ihrer Kasse eiareißt kommt " wahrscheinlich die Gesellschaft und mit ihr zugleich das Wunderroerl zur Auflösung." - ' AnschauungSuntericht. Der Lehrer N. will stirem Söhnchen etwas klar machen, aber der Kleine be greists nicht, Aergerlich sagt er: N imm den Hut, wir wollen, spazieren gchn.. Schweigend wandeln Vater und -ohn nebeneinander, bis sie an eine große Weide kommen. WaS ist daö hier? fragte der Vater. Eine Wiese. -- Und ws ist das dort für'n Thier? Ein Ochse. Na. siehst du, fo eu Ochse bist du auch. .. , Ober Recht hat. Ge ichästS freund: Nun, Herr Hirsch, stellen Sie mir 'mal Ihr Personal t or. , H.rsch: Mit Vergnügen. . Hier mein Prokurist Löw, mein Buchhalter Wolf,' nein Eommis 'eer und mein Lehr mig Strauß. Fremder: ' DaS ist ja die reine Handels-Ä)!enagene. Nassauer.,, Tochter: Sch Papa, laß mich doch heute Abend zu dem Geigencouzert des berühmten Vir tuoscn Ä. gehen. Ich sage dir, der spielt so schien, da die Engel im Him mel ihm mit Vergnügen zuhören wür den. Vater: Ja, die Engel ,im Him mel brauchen auch kein Entree zu bezahlen. , Aus'derGeschichtS stunde. Lehrer: Wann war die Schlacht im Teu:oburger Walde?"' Lchüler: .Vk die Römer srech geworden!" ' ä: i : D. Kregelo & ! Sohn,1 Mffiß-f.&Wi No. tST 'rfl i-'iit'S&.Jfil liii'i 'S,;1 j'::!f!-!!!f:-,::-,-":r :" fckäi r'tm-:m Nord Illinois Straße. iffil';-11";, !;l!:SiljTeleph Keine Beziehung zu Kregelo k Whitsett

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