Indiana Tribüne, Volume 15, Number 11, Indianapolis, Marion County, 29 September 1891 — Page 1

Indiana Tribune Jahrgang 15. Office: No. 130 Ost Maryland Straße. No. 11.

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Sditorielles. Die Cigarrcnmacherconvention hat für gut bcfutiben, zu bestimmen, daß TenementhauSarbeiter nicht in die Union aufgenommen werden sollen. Allerdings herrschten in Bezug ans die Thunlichkcit dieses Beschlusses derschieden Ansichten, aber darin stimmten Alle übcrcin, daß das' TencmcnthauSsystem abgeschsfft werden sollte. Gestern beschäftigte sich die Convention mit einem ähnlichen Gegenstand, mit den Cigarrcnmachern von Pennsylvania, in welchem Staate die Hausindustrie in der Cigarrcnfaürikation da heim ist. Die billigen Stogics" oder 'Töbieä" werden von den Arbeitern vielfach' in ihrer eigenen Behausung hergestellt, der Fabrikant liefert ihnen dazu daS Material. D:e Hennsylvanische Hausindustrie ist nur deshalb nicht so schlimm, wie )as Tenementhaus Szstcm, weil der Arbeiter doch wenigstens die Wahl sei rcr Wohnung hat, und von dem Fab-.-ikanten nicht !? abhängig ist, wie der enementhan Arbeiter, welcher ge zwuugcn ist, seine Wohnung in dem )aufe zu miethen, weich:Z Eigenthum )cö 'Fabrikanten ist. Im Ucbrigen .ind die schlimmen Wirkungen te )ausindnftri und der Tencmenthaus' Arbeit gleich. Die sich jeder Controlle entziehende, übermäßig lange Arbeitszeit, die Hilfe von Frau und Kindern )c der Arbeit und der in Folge dessen aiedrige Lohn, die mit Tabaksdünsten zesüllte Luft der Wohn- und Schlafräume deö, Arbeiters und seiner Farni tie u. s. w. CZ ist ja ganz gut, w.'nn die inter nationale Cizärrcnmacher - Union sich mit der Frage der Abschaffung dieser öeidenAröeftsSeme beschäftigt, aber 5e muß doch endlich einsehen, daß die, Aewerkschaft in dieser Richtung vollständig machtlos ist. Es hZrt sich wob! ganz gut an, wenn da gesagt wird, daß die Agitation für daS Union Label das beste Mittel fei, die Cigarren, welche nicht nach Union Regeln hergestellt sind, auS dem Markte zu verdrängen und so diese Art der Fabrikation unmöglich zu machen, aber in Wirklichkeit ist daZ nur in sehr beschränktem Staftt ausführbar. Man darf wohl sagen, daß der durchschnittliche Cigarrenkäufer, der seine Cigarren im 'zclnen kauft fast nke sich u'.nfieht, ob die Ziste auch daö Union Laöel trügt, Ulld n.ii Händler zu verhindern, cnd.re Cizarren zu führen, ist eine solch stete Wachsamkeit von Seiten der Arbeiter Nöthig, wie sie säst unmöglich ist. Wir sehen dabei von der Gleichgil!igkcit der Arbeiter selbst ganz ab. Ist t$ ja in anderen Gewerben ebenso. Die Lttbindunz der Bäcker z. B. boyeottet zie Fkcischmann'sche Hefe, aber es ist ini nicht erinnerlich, daß die hiesige .lnion je daS Geringste in dieser Sache zethan hat. Wenn ein solches System, wie das encinenthzus- oder daö Hauöindu-,rrie-Systcm einmal in einem Gewerbe eingeführt ist, so ist keine Gewerkschaft im Stande, auch mit Anwendung aller ihr zu Gebote stehenden Mittel, cs auszumerzen. Das kann einzig und allein eine ernste, energische um fangreiche politische Bewegung, welche un Stande ist, auf Ecschgeber und Richter einen solchen Druck auszuüben, aß nicht nur geschliche Verbote dagezcn erlassen, sondern auch ausgeführt werden. DaZ Kapital ist stärker als die Ar beiter, das rrnd kein Mensch in Abrede stellen können, und Gesetzgeber und Nichte: haben vor Gewerkschaften sehr wenig Llespekt. Dem Politiker up man auf seinem eigenen Felde begegnen, dann kriegt er Angst, und zu Konzessionen wird eS dann erst kom men, wenn die herrschenden Klassen befürchten müssen, ihre politische Macht zu verlieren. -- Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Indiana KühlcS, hübsches Wetterz wahrscheinlich leichter Frost heute Nacht. -bin;:, .: ; ,,!!.!!,!., ;X'Xki - ' '!,,.,. ,,. i.,' . -I " '. ., I - k 111 ' IM ... ' A u S e nl , We iß e n Hause. Washingtö n; 23. Sept. Heute Vormittag hatte der Präsident eine zweistündige 'Berathung , mit dem fungirenden Staatssekretär Wharton,

Marinesekretär Tracy, John W. Fost:r und Commodore Ramsey, Chrf des NavigationS - BureanS. Wie es heißt, drohen in Chili Verwickelungen. Seit Freitag wurden zwischen dem Staatsdepartement und Valparaiso eine größere Anzahl Chiffre -Depeschen gewechselt und sollen dazu die Lage in Chili , und drohende Verwickelungen zwischen der provisorischen Regierung und den Vertretern der Ver. Staaten daselbst Veranlassung gegeben haben. Gegenwärtig ist nur der Kreuzer Baltimore", Capt. Schley, dort. Die San Franciseo" war in voriger Woche auf der Fahrt nach Norden in Callao, als aber eine Depesche deö Marinedepartements an den Admiral Brown dort am Freitag eintraf, war er schon nach Acapulco abgefahren. Der Kiel seines Schiffes bedarf dringend der Reinigung. Im Pacisic sind keine weiteren modernen Schiffe, welche nach Chili gesandt werden können. Spater sagte der Marinesekretar Tracy, er halte die Lage in Chile nicht für bedrohlich und beabsichtige nicht, noch mehr Schiffe dorthin zu senden. Die Berathung im Weißen Hause dürfte durch Berichte des Gesandten Egan und Capt Schley in Valparaiso über - die jüngsten dortlgen Vorgänge

veranlaßt worden sein. Danach wurden drei amerikanische Bürger auf AnOrdnung der provisorischen Regierung in willkürlicher Weise in Santiago verhaftet, die amerikanische Gesandtschaft wurde von der Polizei umstellt, der Zutritt zu derselbe von der Regierung kontrollirt und der amerikanische Gesandte von ihr in seinen Bemühungen im Interesse amerikanischer Bürger behindert. Dies wird der Erbitternng der Regierung über die Nettung der Flüchtlinge an Bord der amerikanischen Kriegsschiffe und über die Beschlagnahme dcrJtata" zugeschriebcn. Die Beamten im Staats- und Marinedepartemen sind indeß über die Situation nicht beunruhigt. W i 11 1 o m rn e e r R e ge n. La C rosse, Wls., 23. Sept. Der Regen gestern Nacht hat die Waldbrande am Black Niver gelöscht. 3n der ganzen Gegend ist etwa ein Zoll Regen gefallen. Der Schaden durch Waidbrände ist nicht so groß, wie berichtet rourde. Der Regen ist noch nicht hinreichend, um mit dem Verflös. sen von Baumstämmen beginnen zu können. - .. Darf nicht landen. N e w A o r k, 23. Sept. Vor zehn Tagen kam die 15-jährige Lena Doh bert aus Deutschland hier an, doch durfte sie nicht landen. Sie sagte Carl Vanhuss .in Milwaukee würde für sie sorgen und dieser hat sich heute unter notarieller Belaubigunz bereit erklärt, sie zu heirathen, da er aber nicht Zeit habe, dazu nach New gork zu kommen, so beauftrrzte er den Einwanöcrungsfuperintendenten O'Beirne mit seiner Vertretung dabei. Dieser aber will davon nichts wissen und das Mädchen wird wahrscheinlich zurückgesandt werden. AuSlanö. Eine Rede Caprivi's. Berlin, 23. Sept. Bei dem Jubiläum deö 73. Jnfantcrle-Regi-mentö in Osnabrück hielt der Reichskanzler von Capriv: eine lange Rede über die politische Lage in Europa. Er .sagte, die Befürchtung ob der jehige Zustand der Dinge fortdauern werde, sei unbegründet. Keiner .der Souvcräne wünsche den Frieden zu stören oder einen europäischen Krieg herbeizuführen. Selbst die kürzlich erfolgte Annäherung zwischen zwei Staaten biete keinen Grund zur Befürchtung und wäre nur der Ausdruck Vorhändener Umstände, vielleicht sogar blos die Wiederherstellung deS früheren euröpäischen Gleichgewichts. Keine europäische Regierung wünsche Krieg, welcher in seinem Elend und schrecklichen Folgen alle früheren in den Schatten stellen dürfte. Die inneren Angelegenheiten, denen derKaiscr seine Aufmerksamkeit widme, würden auch zu einer befriedigenden Lösung gebracht werden, obgleich dieS vielleicht Jahrzehnte . dauern dürfte. Der Regierung liege daS Interesse der Arbeiter uns Arbeitgeber am Herzen In einer spateren Rede sagte der Reichskanzler, alle Bestrebungen des Kaisers seien auf daS Wohl deS San des und Erhaltung des Friedens ge lichitf, 'lli

Indianapolis, Indzana, Dienstag, den 2g. September 8

Die Reden .Caprivl'S kund Ribot's haben hier einen vortrefflichen Eindruck gemacht und die VefurchluMen wegen der politischen Lage beseitigt. Die-Unterhanolungen in ' - München.. R ö tn, 23.' SePtV 3n. den Unterhandlungen in München .über den Handelsvertrag ist eine Stockung eingetreten. Wie es heißt, sollen die österreichischen Delcgaten sich nicht unter sich, noch mit den italienischen über die widersprechenden Ansprüche der Landwirthschaft und Industrie einigen können. Die Schlußberaltung ..der Tarifsähe, über welche Differenzen.bestehen, ist bis zur' zweiten Lesung des Vertragsentwurfes verschobenwordc und wird noch immer gehofft, daß schließlich ein alle Theile befriedigender Abschluß gefunden werden wird. '. "i i " Aüö Birma. K a l k u t t a, 28. Sept. Depeschen aus Rangun in Britisch-Birma melden eine sehr unruhige Stimmung daselbst. Die Eingeborenen, sammeln sich bei Wuntho unter der Führerschaft des Flüchtlings Tsawba. Ej werden umfassende Vorbereitungen zur Ab wehr deS erwarteten Angriffs auf die Garnison von Wuntho getroffen. Mehrere Scharmützel haben bereits stattgesunden. ychiffSnackrichten. Angekommen in: N e w V o r k : Arizona" von Liverpool ; Cms" von Bremens r London: än Sicht : HerrmanZ und Helvelia". , . A i ve r p ö o l : Denmark" von New York. ' ' Antwerpen: Waesland" von NewKork. Ein Opfer deö StnrmeS. Wm. Minkner, eln deutscher 25 Jahre alter Gärtner, welcher in West Indianapolis wohnt, ist gestern Abend ein Opfer .deS Sturmes geworden. Er befand sich auf dem Heimwege, alS er dom Sturm erreicht wurde und dagegen unter einem alten Schuppen in der Nähe der Preöbyterianer Kirche Unterschlupf suchte. Der Schuppen tvurde vom Winde umgeblasen und Minker wurde als Leiche unter den Trümmern hervorge zogen. Seine Leiche wurde aber erst um 12 Uhr gestern Nacht gefunden. Man vermuthete, daß Minkner ein Unglück zugestoßen sei, denn als er heimeilte war er seiner Mutter begegnet und hatte noch ein paar Worte mit derselben gewechselt. . Die Familie ist durch dieses Unglück schwer betroffen, namentlich die Frau Minkuer's, mit der er erst seit kurzer Zeit verheiratet war. ,. in . ' ; Möbelarbeiter am Streik. Der Streik in Moores Deök Factory" ist heute wirklich auögebrochen und fast sämmtliche Schreiner und an den Maschinen Arbeitende, 36 an Zahl, haben die Arbeit niedergelegt. Nur zwei weigerten sich, auszustehen. Die Ursache deS Streiks ist folgende: Die Schreiner sollten die Pulte so machen, daß man sich nach 'Belieben auseinandernehmen und wieder zusammenfugen kann. Dies würde für jeden Pult über eine Stunde Mehrarbeit nothwendig gemacht haben. Dafür verlangten die Schreiner sämmtlich Stückarbeiten bloß.10 CtS. per Stück mehr. Die Firma weigerte sich, dieser Forderung nachzukommen, und , der Geschäftsführer schnauzte die Leute in roher Weise ab. Die Leute suchten bei der NationalEzecutive der Möbelarbeiter um Erlaubniß zum Streiken ein, welche auch gewährt wurde, und so wurde der Streik heute Vormittag in Szene geseht., . ,: ; . Der Geschäftsführer war überrascht, denn er hatte nicht geglaubt, daß die Mäschinenarbeiter und die nicht, zur Union , gehörigen gemeinschaftliche Sache mit den Anderen machen würden. " Die ' drei , Möbelarbeiter Unions werden heute Abend im Lokale der Union No. ZS eine gemeinschaftliche Versammlung haben. :y '

H i e Z i g e s.

CenNal Labor Union.

Die Central Labor Union Hatte gestern Abend Sitzung und die Herren Gompers und Strasse? hielten kurze Ansprachen, ehe man an die Geschäfte ging. Das betr. Comite berichtete, daß die County-Commissäre versprochen hatten, darauf zu sehen, daß Farrell, der die Gas- und Wassereinrichtung bei dem Gefängnißbau herzustellen hat, daö Achtstundengeset beobachte. DaS selbe Komite berichtete, daß die Beschwerden der Tapezierer Union gegen Hermann Mariens noch nicht gehoben seien, und daß die North Side Laundry sich verpflichtet habe, für Ueberzeit zu bezahlen. Die Former (Molders) theilten mit, daß alle von Union Leuten fabrizirten Oefen das blaue Label tragen. Die Klempner beschwerten sich, daß Sander & Recker Nicht-Unionleute beschäftigen. An das Beschwerde Komite verwiesen. Seitens der. Delegaten der Möbelarbeite? Unions wurde die Situation in Moore's Desk Faetory geschildert. Der Geschäftsführer Emerson habe das Komite, welches Seitens der Unions abgeschickt wurde, um mit ihm zu unterhandeln, in grober Weise behandelt, und erklärt, daß Jeder, dem die Lohnreduktion nicht gefalle, gehen könne, er werde dann Neger an deren Stelle nehnun. Wie die Sachen in dieser Fabrik stehen, ist es nicht unmöglich, daß ein Streik daselbst ausbrechen wird. Der Delegat der Musiker Union theilte mit, daß das Cineinnati Orchester, welches kürzlich in der Tomlinfon Halle Konzerte gab, sich zu spielen weigerte, so. lange Dickson ä: Talbott an der Sache betheiligt waren. Dieselben mußten sich von dem Arrangement zurückziehen, um die Union Btusiker zu bewegen, zu spielen. Dickson & Talbott haben nämlich in ihren Theatern immer noch Musiker, die nicht zur Union gehören .und weit unter'm Unionpreis spielen. ' Das AgitationS-Komite theilte mit, daß es auf morgen Abend im Criminalgerichtssaale eine öffentliche Versammluug einberufen habe, in welcher speziell über die Nothwendigkeit der Organisation der weiblichen Arbeiter gesprochen werden soll. Herr Gomperö Uttd. Frau McDonald werden sprechen. Nächsten Freitag Abend findet wie. der eine Versammlung der Central Labor Union statt, in welcher die neue Konstitution angenommen werden soll. ' NnS den Gerichtshöfen. Superior Court. Zimmer No. 2. Joshua Jump, Admr., gegen die T. H. & 3. Railway So. ; Schadenersatzklage. Zurückgezogen. Ella B. Jerusalem gegen Robert V. Jerusalem ; Scheidung bewilligt.. . Samuel B. Lafuze wurde zur Praxis zugelassen. Zimmer No. 3. Joseph Platt gegeu Elmer M. Brouse ; Notcnklage ; niedergeschlagen. Alexander Fee gegen The Müllen Blacklebge Co.; Schuldklage. Sn Verhandlung. R. R.' Rouse gegen b'it Premier Steel Co. ; niedergeschlagen. Circuit Court. William Chambcrö gögen Alerander I. Deel u. A. Klage auf Auflösung )cr Theilhaberschast ; Geschworene in Berathung. -: ' ' , Hl , ' ' ' 27 August Helbing, ein junger Mann, dessen Eltern No. 221 Sandes Straße dahier wohnen, und der'vor 1 Zahren wegen Diebstahls zu 5 Jahren Besserungsanstalt verurtheilt wurde, ist vom Gouverneur zu Illinois begnadigt worden. Der junge Mensch war damals vom Clternhause durchgebrannt, war in schlechte Gesellschaft gerathen und hatte gemeinschaftlich mit anderen Kalncraden zu Danville, Jll., einen Diebstahl verübt. ' ' , . ' rtCT Das Bau Komite des Schulrath?, welches die Angebote der Kontraktoren für den Bau des BibliothekgebäudeS zu prüfen hat,' hatte gestern Nachmittag eine Sitzung, ist jedoch wcgen Vergebung des Kontraktes noch zu keinem Schlüsse gekommen.' ' Der Kontraktor, welcher das niedrigste Angebot .eingereicht hatte, hat dasselbe, mit der Erklärung zurückgezogen, daß er si ch u m $ 10,000 zu seinem Nachtheil verrechnet habe. " '

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