Indiana Tribüne, Volume 15, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1891 — Page 3

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e a Noiuan in .1 Bänden von V. I. iLysaght. (Fortsetzung.) Diese Worle ipricdr Frar.zws, Ksyvem der Laienbruder die Thür zuge macht, und die beiden allein gelassen, in einem so strengen und vorwurfsvollen Tone, daß sich le Marchant sofort ernüchtert und zugleich ärgert. Ich habe sehr viel in der Stadt zu thun gehabt." entgeznet le Marchant. Jhr steht im Begriff, Euch zu ver heirat hat. Ja, wie ich hoffe, sehr, sehr bald. Sind Eure ganzen Hoffnungen denn so tief herabgesunken?Die blaffen Wange Pauls bedecken sich mit Zornesröthe. Was meinen Sie, Pater? Be senkt, das, wenn ich auch Ihr Schule, war, und heute noch bestrebt bin. Ihnen zu gefallen ich doch zu alt geworden, um noch am Gängelbande mich leiten zu lassen. Wenn Sie mit mir zu sprechen wünschen, auch über sie über die Dame, welche meine Gattin wird, so bitte ich, das mit Achtung zu thun." Ich spreche nur zu Euch, über jern sage ich nichts. Aber so viel ist mir, ist allen offenbar, Ihr wollt sie heirathen. Sie ist eine Andersgläubige. Ihr habt Euch mit Leib und Seele dieser irdischen Liebe ergeben. Habt Ihr so rasch und so vollständig meine Lehren vergessen können, all' Eure früheren Hoffnungen, Euren Ehrgeiz, um Euch, Eure Zukunft, das Seelenheil Eurer noch ungeborenen Ninder an Protestant ten auszuliefern?!" Le MarchMt zuckte zusammen. Also Paler Jranzislus weiß alles, auch daß die zu erwartenden Kinder im Glauben der Mutter erzogen' werden sollen. Ich weiß nicht." sagt er, wie Bit ell diese Dinge erfahren haben. Ich weiß aber, daß sie gut und heilig wie em Enge! ist und ich zu Gott bete, mich ihrer würdig zu machen." Das ist der zu erwartende Schluß der Abtrünnigkeit! Ja. ich weiß alles über diese Liebe, über diese Heiralh, wie Ihr Euch mit Leib und Seele in das Ney habt einfangen lassen. Wie alles wegen der Linier bestimmt ist. Mir ist bekannt, daß Ihr den Altar verlassen. an welchem Ihr Gott verehrtet, und an einem sogenannten verbefferten Gottesdienst theikgenommen. Mir ist das Alles wohl bekannt, es war meine Aus gäbe. Alles in Erfahrung zu bringen. Deshalb schrieb ich Euch, forderte Euch auf, zu mir zu kommen, damit ich Euch persönlich vor der drohenden Gefahr wavien kann." Ich habe Sie geduldig.angehört. mein Bater. Tochsprechen Sie ganz vergeblich. Ich habe nachdem Glücke .ausgeschaut und es gefunden. Wohl glaube ich noch, waö Sie mich gelehrt, indeß kann der Glauben, zu dem sie sich bekannt, nicht so falsch sein, weil sie ihm angehört. Selbst wenn ich sie nicht sc lieben würde, wie es thatsächlich der Fall ist, so wäre es doch zu spät, u.n zurückzutreten." Heftig knüpft der Priester gerade an diesen letzten Worte a,i. Er streck! mit einer Bewegung d:e Hände vor, die zugleich Beseht und Bitte bedeuten kaun. Noch nicht zu spat ! Jetzt noch nicht. Es war sicherlich des Himmels Fügung, der Euch hierher lenkte. Mein Sobn. bedenkt, dak die Stimme des Himmels aus mir, seinem schwachen Unechte, spricht. Ihr habt noch niemals über die Sünde nachgedacht, welche Ihr im Begriff steht, zu be gehen. Denkt jetzt darüber nach. Denkt an den Scblag. welchen Ihr unserer jlirche versetzt. Einst hegtet Ihr heilige Enipsindurgen, heiligen Elr geiz; völlig können sie Euch nicht verlo ren gegangen sein. Warum wollt Ihr nicht zu uns kommen, um Schutz. Hilfe. Trost zu erhalten und später vielleicht Euch unauflöslich mit uns zu verein neu?" Wenn Sie dieses alles früher, vor Jahren, gesagt hätten, mein Vater, sc wäre es von Nutzen gewesen. .Damals war ich arm und hoffnungslos. Da. mals, als 'Janet, wie ich dachte, sü, mich verloren war, hätte ich. wenn Sie so in Mich gedrungen, fröhlichen Mu thes hier Obdach gesucht und die heiligen Weihen empfangen. Jetzt aber bin ich reich. Ich Kabe das schönst Glück vor mir, das dte Erde gewähren kann, und nun fordern Sie von mir. daß ich mich für immer absperre, daß ich die holden Bande der Häuslichkeit, nach deren Empfinden ich mich sehne, abstreife und meiner Gattin, meinet Liebe entsage nimmermehr!" . Ihr habt Euch verändert, in trau. r!gst?r Weise verändert, daß Ihr nicht einmal mehr das Licht des Himmels zv erkennen vermögt, wie es unseren heiligen Beruf verklärt und erleuchtet. Ihr irrt Euch sehr, wenn Ihr glaubt, daß w!r keinen Ehrgeiz, keine . Kraft mehr besitzen, um unserer Leben zu erheitern, uns zu begeistern. Mit Eurem Reich thum würdet Jhr selbst hier Macht besitzen Ihr könntet so viel für die jlirche thun, Ihr könntet ihre Zwecke fördern und begreifen, daß Ihr eines der auser wählten Werkzeuge seid, um den Nie dercang deS Irrthums herbeizuführen. Zögert Ihr noch?" , . N Le Marchant schüttelt das Haupt. Lieber Pater Franziskus, es gibt Männer, welche geschaffen sind, um das heilige Amt zu ülernehmen. -Elns.' bildete ich mir ein, daß, ich auch zr ihaen gehöre, aber ich habe seitdem wer neu Irrthum längst, , eingesehen, i . Von ihr getrennt, wäre ich ein. verlorene' Mensch." ", ",' . Paul le Marchant, spricht dtt Priester und richtet den ernsten Blic' zweier tiesliegeaden Augen aus ihn. Ihr seid ein verlorener Mensch- fetzt schon! Ich schaue vcr mich und kann Euer Ende sehen. Eitler Liebe eine! Weives seid Ihr bereit, alleS zu opfern' Selbst, wenn Ihr meint, und es ist un. richtig überdies, daß das Leben, wel ches meine Brüder und . ich , führen. Euren Horizont übersteigt', wenn Jh, ein Hauswesen nicht entbehren könnt, Weib und Kinder mit den tauMd Soraen. die sie dringen, weshalb zieht Ihr

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Euch denn nicht aus der l!ucy' gelegten Falle zurück? Gebt die Leidenschaft zu diesem Mädchen aus; schaut um Euch. Es gibt andere, schönere,, bep sere, und würdigere Töchter Eurei eigenen Kirche, welche Euch beistehen würden, das wieder zu werden, was Ihr wäret, und was Ihr sein sollt. Es ist eine Sünde, eine große Sünde, eine Andersgläubige zu heirathen. Paul le Marchant, ich warne Euch davor!" Ist das der beste Rath, denSiemi, geben können? Was soll aus mir wer den? Der gemeinste Mensch auf Er den! Jemand, der die einzige Hoffnung aufgibt, je glücklich zu sein das einzige gute liebende Her.; aufgibt, das er jemals in ehrlicher Weise gewonnen xml wünschen würde, zu gewinnen! Nach dem ich sie innigst gebeten, mich zu hei rathen, und ihretwegen mancher Hoffnung und manchen Ideen entsagt, soll ich zurücktreten und Abschied von ihr nehmen. Nein! Ich mag ein Thor sein. Zuweilen halte ich mich kür einen Elenden, aber ich bin doch weder ein sc großer Thor, noch ein so vollkommener Elender, als Ihr aus mir machen möch tet." Geht denn dahin ! Unwürdiger abtrünniger Sohn der Kirche! Ich, der Euch unterrichtet, dem ihr Eure erst Beichte abgelegt, trenne mich von Euch. Ich habe aber die Gewißheit, daß früher oder später Euer gepriesenes Glück, wie trockenes Laub vom Baum, abfallen wird. Dann werdet Ihr vielleicht hierher zurückkehren, demüthig nieder, knieen und nach Buße und Strafe weinend verlangen. Bis dahin, Paul le Marchant, will ich Euer Antlitz nicht wiedersehen." Pater Franziskus spricht diese Worte, die Hand auf den Drücker einer Thür lehnend, die in ein Nebengemach führt. Er schließt die Thür hinter sich und läß le Marchant allein. .U te uu, ein aeyelmes Zelchen, er sckuint in diesem Augenblicke der Laienbrader an der nach dem äußeren Gange führenden Thür; er winkt dem Allein gebliebenen schweigend und begleitet ihn über den Hofplatz bis zum großen Gü terthor an der Straße. Mit knarrendem Geräusch wird dieses geöffnet Paul le Marchant besinvet sich wieder in der Welt, getrennt von Pater Franzis' kus. Paul ist bitter zornig. Er hat das Gefühl eines Mannes, deffen geheimster Schatz verletzt worden. Mein Antlitz wiedersehen!" mnr' melt er. Das wird er auch nie. Janet zur Seite, mein unschuldiges, süßes Lieb, kann ich ihm trotzen; unge--achtet feines Fluches werde ich glücklich fein." Doch die Zeit sollte kommen, wo sich Paul le Marchant die letzten Worte von Pater Franziskus in Angst, Pein und Verzweiflung wieder ins Gedächtniß zurückrief. Janet's Tagebuch. August 18. 1851. In nächster Woche werde ich wich verheirathen. Winzige sieben Tage, dann gibt es keine Janet Earter mehr, Janet le Marchant tritt an ihre Stelle. Es ist so seltsam für mich noch, Janet le Marchant zu schreiben. Ich sollte sehr glücklich sein. Ich bin es auch. Ich habe die ganze, große Liebe gewonnen, die ein guter Mann geben kann, sein ganzes Herz, seine ganze Seele, selbst wenn ich nicht sehr, sehr glücklich wäre wie ich sein müßte so kann ich ihn doch glücklich machen.

und das ist immerhin etwas. Weshalb ein so gefcheiter Man sich aus mir so viel machen kann ? Denn ich bin keines wegs gescheit, nicht ein bischen. . Ich bin dumm, ich komme gerade so durch; er hat sich dägegen auf der Universität ausgezeichnet, er ist außerdem ein echter Künstler und würde ein großer geworden sein, wenn ich nicht da wäre. Nun Janet Earter! frage Dich einmal, weshalb Du nicht so voller Zusriedenheit und Hoffnung bist, wie andere Mädchen, wenn sie im Begriff stehen, sich zu verheirathen. Und weshalb ich dem Himmel danke, daß die Hochzeit erst in acht Tagen ist? Das ist das einzige Ge heimniß, welches ich mit meinem verschwiegenen Freunde, dem Tagebnche, theile. Niemand sonst weiß davon, ob' gleich es mir manchmal vorkommt, als ahne er etwas.Mir steht nur noch kurze Zeit zu Geböte, darüber zu schreibe:: und darüber nachzudenken. Sprechen kann ich nicht darüber. Wenn alles vorbei ist wenn ich nicht mehr Janet Earter heiße werde ich diese lieben Blatter ven brennen, niemals wieder an sie, noch an die Vergangenheit, noch an jenen den kett. Jetzt noch an Georg zu denken, kann ich mich nicht enthalten, obgleich ich mir darüber selbst zürne, weit ich weiß. daß. es thöricht, vielleicht sogar schlecht ist. Er hat sich natürlich nur einen Scherz daraus gemacht. Er war io schön, daß ibn jedes .Mädchen gern hatte. Und doch gab es Zeiten, wo er es ganz ernst zu meinen schien, und nach denen ich es für unmöglich gehalten, daß er je so plötzlich uno ohne ein Wort von dcmnen gehen würde. ES muß alfo doch alles mein Fehler gewesen sein und ich habe meine gerechte Strafe er halten,? Vielleicht, macht er sich jetzt über mich und über meine Thorheit lustig und tändelt mit einem anderen Mädchen. Ich werde mich bemühen, so von , ihm zu sprechen, wie 'über jeden beliebigen anderen Mensche, auch mit Paul, obgleich Paul es , nicht gern zui haben scheint, - wenn über seinen ehe t::a:igen Freund geredet- wird. . Es kommt m:r vor, als Halle zwischen ihnen ein Streit stattgefunden, als sie zusammen im Orient war n. Weshalb schreibe ich denn dieses Alles hier nie. der? Es beweist nur, daß ich thöricht und undankbar bin und bestraft werde? müßke. ' ' r ' :0-h Wenn ich' Paul nur mehr lieben konnle ! Ich bilde mir ein, daß, wenn ich auch lache und schwatze, er mich doch durchschau und genau weiß ! wie ? ich wohl ein ganz Theil nach ihm frage und ihn auch aus freiem Willen Heirathe, aber doch nickt aus vollem, ganzen Her ;?n liebe.' Aber ich werde ihm doch eie gute Gattin sein und wenn er nur glücklich ist, so wird mir das Uebrige ganz recht fein. Manchmal wünschte ich, Georg nur noch einmal zu sehen,

mich davon zu Überzeugen, daß er wäh' j rend Dieser ganzen Z'eit recht vergnüg : lich gelebt, oder daß es nur meine Eitelkeit war, die mich glauben ließ, daß cr sich aus mir etwas mache dann würde ich meine Ruhe eher wiedersinden. Vielleicht gelänge es mir auch, über die ganze Sache wie über einen guten Spaß zu lachen. Noch eine Woche, dann darf ich nicht mehr an ihn denken! Heute bin ich den ganzen Tag mit Geschenken und Staat in Anspruch genommen gewesen. Ich habe meine neuen Kleider anprobirt, auch das Brautkleid, alle Mädchen klärten, daß es vorzüglich sitze und aus-erordentlich anmuthig und reizend sei. Dann habe ich meine Neisekoffer besichtigt und darauf die Buchstaben I. L. M bemerkt ; so werden meine Initialen sein. Paul bat mir prachtvolle Geschenke gemacht: Diamanten, Perlen, Rudinm, aber keine Opale, weil man sagt, sie brachten Unglück, obgleich ich für sie schwärme. Frau Vandeleur hat mir einen allerliebsten, kostbaren ltorallen schmuck gesandt, echte Neapolitaner, Amuletts und komische kleine Anhangsel aller Art dazu, und die gute, liebe, alte Dame schreibt mir, daß, wenn ihr Georg zu Hause wäre, er mir auch sicher lich ein Geschenk machen würde, das anzunehmen sich verlohne. Derarme Georg ! Sie scheint sich sehr um ihn zu grämen, wogegen alle übrigen meinen, daß er nur ümhcrstreist und eines schöneu Tages wieder auftauchen wird. Wenn er, wie anzunehmen, nach meiner Hochzeit zurückkomnit, muß ich sehr h i ter. vergnügt und stolz auf meinen ijk mahl sein. Georg soll nicht sagen dürfen, daß seinetwegen mein Herz gebrochen, da er mir doch niemals ein Wort davon ge sagt hat, ob er mich lieb habe! Da, da haben wir es ! Ich fange schon wieder an, thöricht und schlecht zu sein. Ich werde aufhören, mein Tagebuch verschließen und einen Spaziergang ma cken. Es ist mir lieb, daß auzenblick lich niemand hrer zu Besuch ist; wir haben das ganze Haus für uns allein. Selbst Paul ist fort, ich werde ihn erst in der Frühe am Hrch7,ejtctaze wieder sehen. Morgen werden die ersten Gäste herbeiströmen, eS wird eine lustige Hochzeit. Auch finden zwei Trauungen statt, eine durch den Priester, denn Paul ist katholisch, die andere von unserem guten Rektor. Es freut mich, daß Agnes Gwoynne iet-t be' ibrerMutter weilt. Ich bin zwar keine besonders große Freundin von Frau Glendower. obgleich sie in ihrer Art eine ganz gute Person sein mag. Ihre Augen sind so klein und dunkel und dringen so durchdringend auf ihre Umgebung, als wolle sie jedem in's Herz schauen. Sie verrath sich oft. daß sie uns, und besonders mich, wegen unseres Reichthums beneide. Ag? e? ist ein liebes Gefchöpf, aber auch sie kann zuweilen den Neid nicht ganz un terdrücken. Ich kann das wohl bcgreisen, indeß ist Agnes auch zu beneiden. Sie heirathkte den Mann, den sie innigst liebte, und er liebt sie. Wenn er auch so arm ist, daß er bei einem jungen irischen Lcrd Lehrer sein muß und Agnes nur sehr selten sehen kann, so muß sie doch glücklich fein. Frau Glendower hält ihre Tochter etwas zu streng; ich glaube, Agnes fürchtet sich vor ihr. Was die Mutter sagt, gilt ihr als Gesetz. Es wäre doch wohl besser, wenn die beiden jungen Eheleute zusammen leben könnten, und die Mutter anderswo weilte. Frau Glendower wird nun nach Nushton zu Agnes ziehen. Onkel Reed hat sich fthr splendid erwiesen. Ich werde meinerseits für die arme Agnes sorgen, und wenn ihr hübscher Gatte aus Irland herüberkommt, sollen sie bei uns wohuen. Dann werde ich vielleicht ganz glücklich sein. Georg völlig vergessen haben und .für meinen Gemahl so schwärmen, wie Agnes es sür den ihren thut. Das hoffe ich. ja das hoffe ich. Paul ist gut geuug. um sür ihn schwärmen zu können. Selbst Frau Glendower, die meine Herkunft bemangelt, hat an seinen Vorfahren nichts

zuszusetzen. Paul sagt, er habe niemals nach irgend einem anderen Mädchen etwas gefragt; ich glaube ihm das. Georg dagegen besaß alle Eigenschaften des Schmetterlings und vflegte sich zu ent schuldigen, daß er rnchts dasür könne. ES wäre mir oft lieber. Paul schaute nicht so viel auf mich. Seine großen, dunklen Augen mit den langen schwarzen Wimpern bücken so eigenthümlich und melancholisch. Als er arm und fast sreundlos dastand, geriethen seine Nerven tn Erregung, denn er , st jetzt noch, wo er behauptet, Ler glücklichste Men'.cy aut Gottes welter Welt zu sein. sehr nervös. Nach unserer Verheirathung werde ich ihm schon beweisen. wie sehr mir daran liegt, mich seiner rti. r.v: ... c ' i Lieoe wuroig zu macyen; oann wlro er Wohl wieder fröhlich und nuten Mu thes werden. Ich werde ihn auch der . ' (" L m. ' - ma en, cm Malen wieder aununed men. Wir haben ein Zimmer mit vor zügllchem Nordlicht, das sich gerade als Atelier für ihn eignet. Es ist mir recht lieb, daß das von ihm ererbte Landgut nicht in gutem Stand ist und es Zeit erfordern wird, das Schloß l i!A v . " wounilcy zu macyen. Ävtr werden des halb hierher zurückkommen. Ich liebe ctt t . T ii - --":';.-:;-.:..: ANgernyoi . ' - . feil Dann mag auch Georg eines Taaes uns' besuchen, .und wir werden' gute Freunde sein. Noch darf ich mich ter . r r - t . ' " ' lyeuren, iruyeren eii erinnern. , v, welche Närrm ich bin Da, fällt ein großer Tropfen aus mein Blatt cha det nichts, l'-'h ' ' . " ; 0 Könnte ich. , wie andere Mädchen mit ihrer Mutter oder ibren Schwestern. über diese Dinge reden, dann würde ich mir nilln oic 2,tune oeoen, ne meoerzu H .' : "fl-W"", ! i' i.?;'.:'""!., "I1 -Vi- ! . : i .. X V i- - i scyretoen. cy yave leider Niemand, außer meinem alten, schäbigen Taaebuch, das mir als geduldiger, stummer ,' tf fr1 '!,.! YU tt ti :! IT1lflr !! t lXXi-ftn f V ' lil , 4-4 l ,;' Mft VV. li VKjS-ll heirathen, l siegen sie auch vcn lhren besten Freundinnen Abschied zu nehmen, so will auch ich diesen lieben alten Freund tüssen. der alle meine Geheimniffe und Sorgen kennt, und : sollte! ich ein nagelneues Tagebuch einführen) soll es öffentliches Eigenthum werden, das heißt meinem Gatten mit anaebören." lFortset)ung folgt.)

Sine sonderbare Bewegung.

- Eine sonderbare, für französische Verhältniffe bezeichnende Bewegung ge gen die Maßregeln zur Bekämpfung der Reblaus scheint in der Ehampaane um sich zu greifen wie die 3!eblaus selbjt. und die Regierung ist onenbar ibr gegenüber in großer Verlegenheit. Anstifter und Leiter der-Kundgebungen ist ein junger Mensch, der kleine Lamare". der erst 19 Jahre zählt und noch vor einem Jahre Primaner war. Lamare, der Vater, ein Steuerbeamter, hatte seinem Sohn einen kleinen Weinderg hinterlassen und hat durch diese Erbschaft feinen Sprößling veranlaßt, üch anstatt mit den Klafsikern mit dem Weinbau, zu. beschäftigen. Es hat dem jungen Lamare geschieden, daß es mit der Reblaus durchaus nicht so ernst t und dav die großen Weinbergsbesitzer und Weinhändler dieses Schreckgeipenu den kleinen Weinbauern nur vorhielten, um sie zu vermögen, ihre Weinberge billig zu verkaufen und selbst große Weinlatifundien zu erwerben. Als rm vorigen Jahre das Austreten ves Schädlings zuerst in der Cham pagne festgestellt wurde, bildete sich ein Syndikat der Weinbauern zur Ergretfunz von Abwehrmaßregeln, das die staatliche Anerkennung erhielt. Gegen diese Bestrebungen des Syndikats trcrt nun Lamare in einer Schrift auf, die in 0,000 Eikmplaren verbrettet wurde und reißenden Absatz und Anklang fand. Als der Tag herankam, an dem oer leitende Ausschuß des Syndikats ge wäblt werden sollte, begab sich Lamare, oer inzwischen überall Vorträge gehaltcn batte, mit 500 Anhängern ich Epernav. durchzog mit Fahnen die' tart und brachte es wirklich daarn, oaß bei der Wahl feine Liste durchging, d. h das; nunmehr der Vorstand des Syndikates zur Abwehr der Reblaus rus Gegnern jeder Abwehrmajzregel ge bildet war. Angesichts dieser Lage weiß nun die Regierung nicht recht, was si anfangen oll. denn da amare's Einfluß im.ner größer wird, so ist vorauszusehen, daß dei Anordnung von Neuwahlen die ab ivehrseindliche' Mehrheit nur noch grö f,er wirk. Wahrend man bisher den Gainin" nicht ernst nehmen wollte, sieht man sick, jetzt gezwungen, mit ibm Von Macht zu Macht zu verhandeln, und der Generalrath der Champagne qar ih nach Chalons berufen, um sich mit itr über die Lage zu berathen. Lamare aibt jetzt ein Blatt heraus, La Rcvollüiou Ehampenoise". von dem scbon die neunte Nummer erschienen ist. Er in! in feinem Haufe eine kleine Truckm',sch-ne aufgestellt und zwei Ar beeer onsten?nmen. Er ist alleiniger öieda'ieur, Korrektor, Metttn,r en pa;t. und Expedient seines Blattes D3 bereits eine Au läge von tausend E'enipiOren erreicht hat. Deutsche Lokal-Nachrichten. Ein 23jähriger Italiener hat sich 'von der Höhe des Mau länder Domes in die Tiefe gestürzt. Am Vormittag war eine ganze Anzahl von Radfahrern aus Genua auf Velocipeden nach Mailand gekommen, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt in Augenschein zu nehmen. Nachmittags gegen 3 Uhr begaben sich die jungen Leute nach dem Dome, und nachdem sie dessen Inneres besichtigt, schickten sie sich a.,, zum Dache aufzusteigen. Am großen Kirchenportale schloß sich ihnen ein sehr schöner Jüngling an. der lebhaft er regt schien und in fieberhafter Eile die LZendeltreppe hinaufstürmte. Den Radfahrern fiel daS sonderbare, ezaltirte Wesen des Fremden sofort auf. und da kie nichts Gutes ahnten, eilten sie ihm nach und hielten ihn ab, als Erster auf die Plattform zu steigen. Oden benahm sich der Fremde jedoch wieder so vernünftig, daß man ihn zuletzt weni. ger scharf beobachtete Während sich die Genueser jedoch ganz dem Genusse der wunderschönen Aus ficht Hingaben, klomm der Fremde plötzlich noch die halsbrechenden Stufen hinauf, die zur böchsten Spitze führen. Hier steht ein Muttergottes bild. daS von einem kleinen Gitter, umgeben ist. Ehe ihn jedoch' Jemand daran Kindern konnte, schwang sich der junge Mann über das Gitter, warf seinen Hut in die Luft und sprang unter lautem Lachen, nachdem er noch mit schrecklichem Sarkasmus den Ruf Kwiva! ausgestoßen hatte, in die Tiefe.' Auf der Terrasse des Domes, welche dem Eorso Vittorio Emanuele gegenüber liegt, waren gerade Arbeiter damit be'chNtigt, Marmorplatten zu b bauen und 'einzulegen. Auf diele Platten schlug der Körper des Unglücklichen auf und war sofort zu einer formlosen Masse zusammengedrückt die von einer Blutlache umgeben war. Er war fünfzig Meter tief hinabgefallen. Wie sich später herausstellte, hieß der SrtbiVj morder Eumco Plna, er war in Asso, einem Dorfe zwischen Eomo und Lecco geboren, widmete sich in Bologna dem Studium der Jurisprudenz und scheint im Wahnsinn die That ausgeführt zu haben. Auf seltsame Weise hat jüngst in Wien eine L8jahrige Frau und Mutter von 5 Kindern, Adele Slehal, ihrem Leben ein Ende gemacht. Der Gatte der Unglücklichen ist 'ein gegenwärtig im Gefängnisse in'ecnirter , " :i : : r . r- ':: L ! ehemaliger paaren .ommlinonar. Zu Beginn des Monats April d. I. erstattete Frau Slebal gegen ihren Gatten, von welchem sie, einige Zeit zu vor gerichtlich, gefckieden , worden war, bei der Polizeibehörde die' Anzeige wegen gefährlicher Drohung; , So oft er bei ibr erscheine, sagte sie, äußere er sich, 'daß er endlich einmal ein freier Vogel" sein wolle, was bei ihr den Ver dacht bestärkle. daß es ihm thatsä blich darum zu thun sei. sie zu ermorden. um ein neues Eheverbältniß beginnen zu können lm 18. April d. I. fand gegen Slehzl ,dke Hauptverhandlung statt, l Der Angeklagte, welch? mehrere Zeugen als emen schrecklichen Menschen" bezeichne: enH wurde zu einer sechi monatlichen , ch-ve ren Kerker strafe verurtheilt, welche er gegenwärtig abbüßt. Die Gattin deZ Verurtheilten. welche ! früher in Ottaf. ring wohnhast war, zog von hier mit ihren fünf Kindern in die Tempelgasse im 2. Bezirke, woselbst sie daS von ibren Manne aearündete Wnkwaarev

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" Saturday Binde, geschäht allein fortführte. In der letzt'n Zeit war an der Frau eine auffallende Gemüthsbewegung wahrzu nehmen. Sie äußerte sich wiederholt, daß sie es sehr bereue, durch ihre Aus sagen vor Gericht ihren Mann in den Kerker gebracht zu haben. Das sonderbare Benehmen, welches die Frau seit einigen Tagen zur Schau trug, er. weckte unter den Personen ihrer Ümge bung die Befürchtung, daß sie aus Kränkung über ihr Verhalten gegenüber ihrem Manne geistig zerrüttet sei. Am Sonntag früh nahm Frau Slehal ein elegantes Kleid aus dem. Schranke. Sie hatte dasselbe am Tage ihrer vor zwölf Jahren stattgefundenen Hochzeit getragen. Während ihre Kinder noch schliefen, zog sie das Brautkleid an und schmückte ihren Kopf mit dem Myrthen. kränze. So angethan, begab sie sich aus der Wohnung. Etwa eine halbe Stunde später wurde sie von Hausnachbarn auf dem Anszandsorte als Leiche aufgefu' den. Die als Braut gekleidete Frau hatte sich an ihrem langen Brautschleier erhängt. Alle Belebungsversuch? blieben erfolqlos. "5?'.::r v'iuüri ö e kickten: Am !. September andte ein in Prenzlau .wohnhafter Herr L- ein Brief an seinen Bruder nach Wellington Hotel. Ehnstchurch in NkU'Seeland." " Dieser Brief gelangte aber, niemals in die Hände des Ädressaten, sondern wurde setzt, nach neunjährigen Irrfahrten, vom Berliner Postamt 4? dem Absender zurückgege den. Zahlreiche deutsche, englische- und französische Poststempel und Aufschrift ten bedecken den Umschlag, und aus ihnen geht hervor, daß das Schreiben in dem Briefbehälter des Wellington Hotels für lange Zelt unsichtbar geworden fein muß.. Wie der englische Ankunstsstemoel ausweist, ist der Brief am . Oetober I8ite bereits im ge. nannten Gasthof eingegangen, aber erst nach- fast neun Jahren, am S. Juni 18D1, mit der Abstempelung: Nun reclaino", und Not calleil kur-, als unbestellbar, der australischen Post zu. rückgegebea worden. Dieselbe verfügte die Rücksendung des Briefes nach Deutschland. Am 18. August kam der selbe dann auf dem Umwege über Prenzlau wieder in die Hände des Absenders, -dessen Bruder, für den der Brief bestimmt war, schon lange todt Ist., "." , Das Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin, das; H. Schmcdel's, Bürsten die besten Virginia Ave. WSMoWgSi;4 !' ;! 'V'if 'S1;' 'X' il ! '-'i'li' 11.1 : ' I .4;-':"''itiilli'M!;ii;h,-iV1:! W j; i'!'1: !v"': '!! J'1:!'::; fw :' i ""' 'i 11 n m i !!; !'ii':.i'.ii:ih ''i-w: t'w py: Keine Beziehung zu Kregel0 ik Whitsett

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