Indiana Tribüne, Volume 15, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1891 — Page 1
Indiana Tribune
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Jahrgang 15. Office: No. 13 Ost Maryland Strasse. No. 10. Indianapolis, Indiana, Montag, den 28. September 1891.
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wird, daß die Negierung in irgend welcher Weise ihre bisherige Bahn der Finanzpolitik verlassen habe. Es heißt ferner darin, daß es durchaus nicht beabsichtigt ist, das Verbot für die Reichsbank aufzuheben oder zu lockern. Ausführlichere Erklärungen finden sich im Hamburger Corrcspondeuten," worin es absolut abgestritten wird, daß die Regierung die Uebernähme der Anleihe durch deutsche Häuser genehmigt hat. Die Mendelssohns erkundigten sich in konsidentieller Weise beim Auswärtigen Amte über die Stellung der Negierung gegen die Anleihe. Das Auswärtige Amt erwiderte, daß die gegenwärtige politische Lage keine Gelegenheit böte zu irgend welcher Einmischung durch die Regierung. Der Kanz-
ler gab in der Erwiderung auch nicht die leiseste Andeutung einer amtlichen Genehmigung. Die Antwort zeigte nur, daß die Regierung augenblicklich durchihrc auswärtige Politik in keiner Weise gezwungen sei, eine entschiedene Stellung für oder gegen die Theilnahme deutscher Bankiers an der russischen Anleihe jeht oder später einzunehmen. Die Bankiers können, so heißt es in der Antwort, in den meisten Fällen ganz nach eigenem Ermessen handeln. Dieser halbamtlichen Angabe fehlt aber die Deutlichkeit, um das Gerücht zu unterdrücken, daß die deutschen Häuser vor dem Beitritt in daS Syndikat deö Glaubens waren, daß das auswärtige Amt die Anleihe in Deutschland aus politischen Gründen billige. Die öffentliche Stimmung gegen die finanzielle Unterstützung einer Deutschland feindlichen Nation, hat den Kanzler von Caprivi genöthigt, der Anleihe weniger freundlich gegenüber;stehen. Wahrscheinlich hat die Regierung nie beabsichtigt, die Anleihe in Deutschland zu unterstützen, wollte dies aber nicht osffzicll zugestehen. Dw Unkerstühung der Anleihe wird hier sehr gering sein. Obgleich die Bedinguugen der Anleihe festgesetzt sind, kennt man sie noch nicht, man glaubt aber, daß sie etwa 78 betragen. Die EinZahlungstermine erstrecken sich über 6 Monate. Die erste Emission erfolgt Mitte Oktober. Besuch versprochen. Berlin, 27. Sept. Der Bör. seu - Courier" meldet, der Zar habe dem Prinzen Leopold am Freitag versprochen, daß er dem Kaiser Wilhelm, sobald ihm dies möglich werden sollte, einen Besuch abstatten würde. Schreckliche Verheerungen. Madrid, 27. Sept. Es wird offiziell gemeldet, daß von den 2100 Häusern, welche sich vor der Ueberschwemmung in der Stadt Consuegra befanden, nur 600 stehen geblieben sind. Zweijährige Dienstzeit. Berlin, 27. Sept. Die,.Kölnische Zeitung" erklärt, daß sowohl der Kaiser, als seine hervorragendsten militärischen Rathgeber die Vermindcrung der Dienstpsticht auf zwei Jahre befürworten. '" Die französisch - ru s s i s ch e Freundschaft. Paris, 27. Sept. Der Minister des Auswärtigen, Ribot, enthüllte heute in Bapaume eine Statue des Gen. Faidherbes. Nachdem er die militärischen Tugenden des Generals in gebührender Weise hervorgehoben hatte, ging er auf die Geschichte der Republik seit ihrer Gründung über und sagte: In Zukunft ist sie die Herrin ihres eigenen Geschicks. Durch das Festhalten an den Prinzipien der Klugheit und Mäßigung hat sie ihre Stellung befestigt. Europa dessen Stellung eine Zeit lang zweifelhaft war, hat endlich Frankreich' Gerechtigkeit widerfahren lassen. Ein Souverain, weitsichtig in seinen friedlichen Plänen und ebenso fest, wie Frankreich, hat öffentlich der herzlichen Sympathie Ausdruck gegeben, welche die beiden Länder verbindet (Rufe von ,Vive 1e Czar", VI vs Ia Russie") und die russische Nation hat dem Beispiele deS Zaren folgend, der französischen Nation die Freudeshand geboten.' Sie wissen, wie lebhaft diese Gefühle von Seiten Frankreichs erwidert werden. -' Die Ereignisse in Kronstadt fanden ein Echo selbst in dem kleinsten Dorfe
! unseres Landes.' Trotzdem haben wir v : V-Tl:!:-;
nicht vergessen, was vorhergegangen ist und was folgen wird. Unsere Herzen sind gerührt worden von den Beweisen der Freundschaft, welche den französischen Seeleuten geliefert wurden. Wo immer sie hinkamen, fand'en sie Frankreich geachtet und geehrt, wie aus den Demonstrationen zu ihren Ehren in Dänemark und Schweden und schließlich in Portsmouth hervorgeht, wo Königin Victoria sie pnfönlich empfing und ihnen einen imposattten und herzlichen Willkomm bereitete. Diese Ereignisse haben einen Eindruck auf die ganze Welt gemacht, welcher nicht so leicht verwischt werden wird. Frankreich fühlt, daß es wieder seine Stellung als wesentlicher Faktor im europäischen Gleichgewicht einnimmt und dadurch eine weitere Garantie für die Fortdauer des Friedens bietet.
Daraus ist eine neue Sachlage entstanden, welche aber keineswegs einen Wechsel der Politik bedeutet. Wir sind jetzt in der Lage, den Frieden mit Würden zu pstegcn. Wir brauchen uns nicht zu erponiren, indem wir, einen Ausgleich eingehen. Seiner Starke sich bewußt, sieht Frankreich mit ertrauen in die Zukunft und wird auch in Zukunft die Klugheit und die Kaltblütigkeit bewahren, durch welche es sich die Achtung der anderen Nationen erworben hat." (Stürmischer ?ei fall.) ; Bei dem später folgenden Bankett sagte Minister Ribot in Bezug auf die Entente mit Rußland, die Regierung habe das Werk vollendet, welches ihre Vorgänger begonnen hätten und hätte dadurch einen für die Zukunft Frankreichs ungemein wichtigen Punkt in einer Weise zur Entscheidung gebracht, daß Frankreich wieder eine angesehene Stellung' unter den Großmächten Europas einnehme. s (Rufe von Vive Ribot !") ES sei eine große Ehre für daS Ministerium gewesen, an diesen Ereignissen betheiligt gewesen zu . sein und denselben den Weg gebahnt zu haben. Die Zeit, da die Kammern und die Regierung Hand in Hand arbeiten würden, stehe nahe bevor. Was immer geschehen möge, das Ministerium habe das Bewußtsein, nach Kräften thätig gewesen zu sein und Herz und Seele dem Dienste der Republik gewidmet zu haben. (Lang anhaltender Beifall.) . Italien's Ernte. Rom, 27, Sept. Bei dem Ackerbauminister sind Berichte eingelaufen, welche anzeigen, daß die Weizcnernte Italiens in diesem Jahre sehr groß sein wird. Bekanntlich war die letztjährige Ernte die erste volle Ernte seit vielen Jahren und allem Anschein nach wird die diesjährige noch besser sein. Berichte aus 49 Provinzen zeigen einen Ertrag von 45,000,000 Hektoliter, während letztes Jahr der Ertrag von ganz Italien nur 48,000,000 Hektoliter ausmachte. Von 20 Eounties fehlen die Berichte noch. Die Gerstenernte beträgt in diesem Jahre ossiziellen Berichten gemäß 3,295,000 Hektoliter, etwas weniger als in 1890. D e r D r e i b u n d und K a t h vl i k e n. Die Note des Vaticans an die Nuntios in Berlin und Wien, welche den Bericht, daß der Papst Schritte gegen den Dreibund gethan habe, für maliciös erklärt, soll angeblich die! Gruppe aufgebracht haben, deren Abficht es war, daß der Papst ein aktiver Opponent des Dreibundes werden sollte. Die Note wurde in Deutschland und Oesterreich gut aufgenommen, machte aber eien schlechten Eindruck in Frankreich, wo man gehofft hatte, den Papst zum Verbündeten zu bekommen. Die Proteste der deutschkatholischen Presse gegen jede EinMischung des Vatikans 'in Politik und deren einstimmige Unterstützung der auswärtigen Politik Deutschlands ver bunden mit der Erklärung, daß die Anhänglichkeit der deutschen Katholiken an die Interessen des Vaterlandes bestehen könne,' ohne ihre Anhanglichkeit an den heiligen Bater in geistlichen Angelegenheiten Abbruch, zu thun, zeigt die Gefahr, die vermieden worden ist. ' Es Wird ernstlich behauptet, daß in der gegenwartigen Läge der europäischcn Politik , eine andere ? vom Vatican eingeschlagene Richtung eine Stimmung in Deutschländ hätte hervorrufen können, die genügend gewesen wäre, eine Spaltung in der Kirche herbeizuführen.' . . .
Schiffönachrkchten.
Angekommen in : Q u e e n s t o w n : Alaska" von New Jork, Äritish Prinee" von Liverpool. H a v r e : Bretagne" von New Sork. H a mh ur g : Augusta Victoria" von New Zork. B r e m e r h a v e n : Elbe" von New Zork. New Ä o r k : Columbia" von Hamburg, Polaria" von Stettin, Etruria" von Liverpool, Bourgogne" von Havre, Holland" von Liverpool, Rugia" von Hamburg, Bohemia" von Liverpool, Russia" von Hamburg, Anchoria" von Glasgow. ,,, i Schiffs Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesigc Haupt-Agcntur in Äler. Mctzger's Grundcigenthums - Agentur, WechselBank und Vollmachts -Bureau. Etablirt 1863. Hiesiges. Wo sind sie? - Der 28 Jahre alte Fred Clark, No. 439 Nord California Straße wohnhaft, wird seit Samstag Morgen permißt. Am Freitag Abend sagte er seinen Angehörigen, daß er am nachsten Morgen seinen schwarzen Anzug anziehen, und fortgehen wolle. Man legte dieser Bemerkung keine Bedeutung bei und auch jetzt kann man sich nicht erklären, was Clark darunter gemeint hatte.Auch der 83 Jahre alte A. V. Wright wird seit einigen Tagen vermißt. Seine Tochter, eine Frau Lizzie Wheatley zu Hanghville wohnhaft, theilte der Polizei mit, daß ihr Vater letzten Donnerstag seine vierteljährliche Pension, bestehend in' $120 durch Postanweisung erhalten hatte, daß er sich hierauf in die Stadt begab, um das Geld zu kassiren, daß man aber seitdem nichts mehr von ihm gehört habe. Das Erdbeben. Man kann sich auf gar nichts mehr verlassen, nicht einmal auf die Erde. Fest wie sie zu stehen scheint, bringen unterirdische Gewalten sie doch zuweilen in unheimliche Bewegung,- und nicht jedeö Erdbeben läuft so unschädlich ab, wie das am Samstag Abend zwischen 10 und 11 Uhr stattgefundene. Von Leuten, welche auf waren, wurde es weniger verspürt, als von solchen, die im Bette lagen, und Viele stürzten erschreckt aus den Betten. Das Erdbeben erstreckte sich fast über gan; Mittelamerika, hat aber nirgends Schaden angerichtet, obwohl in einigen Städten Aües in bedenkliches Wackeln gerieth. Das Centrum des Bebens scheint in der Nähe von St. Louis gewesen zu sein. Es waren drei Stöße vernehmbar und die Richtung dcrselben war, wie es scheint, nördlich und südlich. Board of Public Works. Contrakt und Bond für die Pflastcrung der Greer Str. und der 14. Str. wurden angenommen. Das korrigirte letzte Estimat für diel Pflasterung der Ost Washington Str. wurde augenomnten. Ein Gesuch um Schließung gewisser Straßen in Roß'S Addition wurde eingereicht. Die Anlage neuer Cement-Seiten-Wege in der Delaware Straße zwischen 14. und IS. Straße wurde den betr. Grundeigenthümcrn gestattet. Gesuche wurden eingereicht um Beleuchtung der Clifford Avenue, Jcssersön Avenue und Ramsey Avenue, sowie um Bekiesunz von Ramsey Ave., zwischen Michigan Str. und Brookside Avenue. . Gestern Abend um 6 Uhr wurde die Feuerwehr nach dem Stalle Von S. W. Ditmore. hinter 54 Jeiser Straße gerufen, eö gab aber nichts zu löschen. Um 11 Uhr Nachts wurde die Feuerwehr' abermals umsonst herausgetrommelt. " ' Um 7 Uhr heute Vormittag wurde die Feuerwehr nach der Mississippi Str., nahe der Wabash Alley gerufen. Zu löschen gab es auch hier nichts, v
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