Indiana Tribüne, Volume 15, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1891 — Page 5

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Napvleonlfch MdiVst. Vor wenigen Tagen ist auf der Rhed'e von Cherbourg eine Tampf'Iacht an den Mttstbietenden losgeschlagen vor den und der Besitzer der Dacht, in dessen Auftrage die Lizitation vorgenommen Kurde, war die sranzö suche Republik. Eine Republik braucht gewaltige Pan zerschisse, Schlachtschiffe, aber keine Ver gnügungS'Fachten Und doch steckt m den eisernen Kolossen de? französischen Kriegsmarine, die, heute einen politist renden Admiral - von ,, Meer zu Meer führen, gewiß nicht mehr Weltgeschichte. alS in diesem kleinen.'. trotz seiner eleganten Formen schon lange unmodernen Raddampfer, der , auf Rechnung der ritten Republik verauktionirt worden ist. Die Facht sührte in den letzten Iah reu den ßuten republikanischen Namen Le Rapide ; doch gab e5 eine Zeit, in der sie auf einm viel stolzeren Namen getauft war. 'Aigle. so hieß die Jacht, als von ihten Masten die ftanzö fische Kaiserflagge webte mit dem geflügelten Wappenlhier deS napoleonb fcbea Kaiserreiches. .L'Äigle- war zu Anfang der Sechziger Jahre für den Kaiser gebaut worden. Im Jahre hat das Schiff .seine Glanzperiode erlebt und mit ihm auch das zweite Kaiserreich. Damals hatte .L'Aigle" die Kaiserin Eugenie zur Eröffnung des Suezkanals geführt und diese Fahrt glich einem Triumphzuge des Empire und seiner schönen Vertre terin bei der Inauguration eines gro ßen Werkes, , auf welches das franzö sifcbe Volk mit Recbt stolz fein darf. Kein volles Jahr später und es gab in Frankreich keine kaiserlichen Adler mehr und keine Kaifer-Yacht. .L'Aigle", nunmehr die Yacht der Republik, lag jahrelang vergessen in irgend einem Winkel deS Kriegshafens von Touson verankert. Als der Schah von Persim mahrend der Wiener Weltausstellung Europa besuchte und von Frankreich nach England hinüberwollte. da erinnerte man sich deS .L'Aigle. Die Dacht wurde nach Cherbourg gebracht, die luxunZse Einnchmng aus der napy' leonischen' Zeit her etwas in Stand ge letzt und schließlich das kleine Schiff auf den Ramm .Le Rapide" umgetauft. Mit dem Schah an Bord dampfte die VergnügungS.Dacht der Republik nach Portsmouth. Nach dieser Fabrt kehrte die Facht nach Cherbourg zurück, wo sie qenau so. wie früher in Toulon, vergessen und nutzlos einen bescheidenen Raum im knegshasen einnahm, bis man sich entschloß, sie zu verkaufen. Diese Facht, sie var ein Slück des imperialen MärchentraumeS-; wohl ist es nicht jener Mürchentraum, der die siegreichen Armeen deS ersten Fran;o fenkaisers durch ganz Europa führte und' den ein großer deutscher Dichter

in seruen Ltevern verherrnchk; eS xt ote zweite, keineswegs verbesserte Auflage des Traumes, ein Traum, dessen Ende mit Schrecken wir Alle erlebt haben. Zwanzig Iabre sind verssosscn und. man hat' nun Gelegenheit, die Arrangeure oeS .MärchentraumeS" hinter den Kulissen zu seben. Ein großer Schrift siellcr, Henri Taine, h diese Ausgabe bezüglich des ersten Kaiserreiches er füllt; hinler die Kulissen des Zweiten führt uns aber eine Reihe von Zettunzs artikeln. ES sind dies Aufsätze, welche mit der Signatur Pierre de Lano und unter dem Titel "La cour do Napoleon III." Itv Hof Napoleons III. ) in diesen Tagen der Pariser .Jigaraveröffentlichte. " Wen diese Artikel zum Verfasser htben, ist bisher unbekannt, doch ihr Jahalt beweist, d.ß. wenn der sich unter dem Pseudonym P erre de Lano ver bergende Schriftftellec nicht selbst dem Hofe Napoleons III. angehörte, zum mindestens intime Beziehungen ihn mit dem Hofe verbanden. Besonders cda raktnistlsch in dieser Beziehung ist DaS' jenige, vaS Pierre de Lano über,Napoleon HI. und die Frauen erzählt.' Er behandelt dieses.. Capitel mit großer DiScretion trotzdem er aber, alle N mea von noch ledenden Personen, die comprömtttirt werden könnten, durch Buchstaben oder durch Pseudonvme ersetzr, so enthält doch seine Erzählung eine Fülle von interessanten Details, an deren Richtigkeit zu zweifeln durchaus kein Grund vorhanden ist. Schon während der RegierungZzeit Napoleons Hl. erzählt Pierre de Lano wurde in Paris allgemein ge sprachen, daß am Hofe ein regelma'ßi, ger. organisirter ,Dienst für die Ber gnügungen deS Kaisers, oder richtiger gesagt, für dessen galante Neigungen bestehe: Pierre de Lano steht nicht an, zu bestätigen, daß ein .solcher Special dienst wirklich enstirte und er fügt hinzu, daß derselbe feine Aufgaben bei nahe mtt der Regelmatzlgkett emer Ad ministrativbehörde erfüllte. In de Tuilerien hatte man für diese .Behördeeine eigene Bezeichnung er'undea. Man nannte sie !s ernce des feromes, wii sich wohl am besten durch daö 'Zort Minnedienst- übersetzen ließe. F eilich war der napoleonifche Minne lcnst etwaS Grundverschiedenes von dem Minnedlenst der mittelalterliche LiebeSsäuger. Ein.Äammerherr deS Kaisers, der mmX A M . A.Ü tfilft J fr II! fcfrtAt myti uic9 yuiiujtu, iui.iiuv, wuh der Ehe des MinnediensteZ. Er wachte' mit gewissenhafter Sorgfalt darüber, daß Rlles gut arrangirt sei und daß, keinerlei Ungeschicklichkeit die Wünsche und die Genüsse des Kaisers störe. Trotz der Frivolität, die am Hofe Na poleönS III. herrschte, wäre es doch schwer gefallen, außer dem Grafen einen Mann zu sinden der dieses-Amt und die moralische " Verantwortlichkeit desselben auf sich genommen hatte. Aber der Graf war wenig skrupulös, in seinen Adern floß daS Blut eines Aben:eurerS, er besaß Entschlossenheit genug, um, auS jeder zweideutigen Situation , einen Ausweg zu finden, und so wählte ihn der Kaiser zum Jnlenzanien seiner Ver , ' ' ' f S' - !'. " " 1 gnügungen. ; .". , , -. s Die Wohnung deS Erafen befand sich m den Tuillerita, dentit'der Ksifer r

gestört mit seinem ertramen ' verkeh. ren könne, besonders in den Morgen, stunden. In 'dieser Wohnung, die im Parterre und gegen den Hof zu gelegen war, 'traf Napoleon III. seine Aus wähl unter den Schönheiten, die gerade in Mode waren, oder auch unter den unbekannten Schönheiten, die dem Kai 'er vorzustellen der Graf für gut be fand. Der Graf war kranklich und deshalb hatte er einen Vertreter, einen SouS Chef deS MinnediensteS- an seiner Seite in der Person eines einfach bür gerlichen Herrn M., der gleichfalls das vollste Vertrauen des Kaisers genoß. M. vertrat auch regelmäßig den Grafen, so oft sich der Kaiser ans Reisen befand. Er begleitete ihn. wobei er stets mehrere Damen- aus PanS oder auch auS der Provinz mit sich führte. Eine sSrmliche SchönheitSkonkurrenz pflegten die beiden Chefs des Minne dienfieS" bei öffentlichen Festen und Feierlichkeiten zu veranstalten. Wäh rend Polizisten von gutem Ton" auS reservirten Plätzen über die Sicher ht des Kaisers wachten, waren andere Plätze in der Nähe desselben für Frank, reservirt, die mit dem Grafen und mit Herrn M. in Verbindung standen. Ja Großen und Ganzen erwiesen sich abez die verschiedenen Mittel und Mittelchen, die von den beiden Herren angewendet wurden, um den Kaiser durch die Pi kanterie einer Damenwahl zu zer streuen, für de Dauer nicht zugkräftig genug, denn der Kaiser begann sich z langweilen. AlZ daber der Kammer Herr durch den Vikomte de L. ersetzt wurde, bemühte sich dieser, dre Damen welt des Kaisers möglichst komplizirl zu gestalten. :Ter Vikomte en'and eim Reihe von Gesellschaftssprelen, - Da diele Sp ele am Hofe selbst statt, fanden, fo war eS selbstverständlich u möglich, fremde Frauen, oder Frauen, die leinen Ranz in der Welt besaßen, daran theilnehmen zu lassen. Doch daß genirte nicht den FZikomte und genirte auch nicht die Damen, die am Hofe des Kaisers glänzten. Im Gegentheil. Napoleon III. fand nun Gelegenheit, unter diesen Damen seine Freundin. nen" zu wählen. Eines der vom Vi. comte während eines Landaufenthalte! des Kaisers erfundenen Spiele bestant in Folgendem: Die Hofdamen wur. den eingeladen, die hölzernen Pferd eines Karoussels zu besteigen. Wäh rend nun einer der HoZherren die Dreh orgel spielte, wurde daS Karoussel in Bewegung gesetzt. Von einem Hölzer neu kreisrunden Gestell im Innenräume des Karoussels hmg an Jäder eine Anzahl von kostbaren Siingen herab und die nngelspielfakrenden Damei raußten darnach haschen. Tie enig, derselben, die am Schlüsse der Karous felsabrt die meisten Ringe erbeutet hatte erwarb sich dadurch das Rechl auf das Herz deS Kaisers, der als Zuschaun der Unterhaltung beiwohnte. Ein' Versteckenspiel mit kostbarer Ringen, Brochen, Armbändern hatt denselben Zroei Die glückliche Finde rin eineS solchen Schn n5zegenstandei war dadurch auch zur Herzens köaigi Napoleons ' erhoben; allervingS wa, ihre Herrschaft eine sehr, kurze. DaS selbe Spiel mit Schmucksachea wieder?, holte sich noch in anderer 'Form, Man brachte einen verdeckte Korb mit einer Anzahl von Bijouterien, von denen ein besonders kostbares Elück im Voraus zum KaiserpreiS bestimmt worden war. Z)ie Damen hatten die Aufgabe. ohne die.'Hülle des ForbeS zu. heben oder 'zu zerreißen, die Schmuckgegen stände herauszugreifen. Diezenige, wel. cher der Haupttreffer dieser Lotterie zu, fiel, - wügte, welcher Entgelt für den KaiferpreiS- von ihr verlangt wurde. Zur Entschuldigung Napoleon? mag hinzugefügt werden, daß sich die Damen gewöhnlich nickt weigerten, den Kai serpreiS-zu verdienen.' - Die Kai'erin Eugenie blieb so nn wahrscheinlich dieS auch klingen mag lange Zeit ohne Kenntniß von der Un treue ihres Gemahls. Als sie davon erfuhr, litt sie darunter entsetzlich, da sie eifersüchtig war wie eine Spanierin. Pierrede Lano erzählt,, daß sie eines TageS durch die Nachricht von einem neuerlichen Treubruche Napoleons so tief gekrankt war, daß sie allen Ernstes an eme Scheidung dachte. , Sie begab sich auch zu einem Advokaten uvx Rath. Dieser Advokat war kein Geringerer all Jules Favre. Der berühmte Redner war sehr ver. legen über den Besuch, den er empfing, noch mehr abec über die Frage, die iba unterbreitet wurde. Doch er zog sich ans dieser Affaire, wie eS von einem Manne von Klugheit. Geist und Pat' rkoiismuS erwarten war. Er nahm der Kaiserin daS Versprechen ab, daß

sie kemen Skandal provoziren und tra Interesse des Landes nach Hause zi rückkehren werde wie die erste best BürgerSfrau, die ihr Gatte betrogen. Wiederbolte Versuche wurden gemacht, auf die politischen Entschließungen des Kaisers durch seine Neigung für dies oder jene Frau einzuwirken. Pierre d Lano behauptet aber,' daß Napoleon III. unzugänglich blieb für alle Ver führungskünste und taub für jede Zart lichkeit, so oft nur in Wort von Poli ii! sich einichlich und daß nur die Kai senn in dieser Beziehung ibren Einfluß geltend machen und ihren Willen durchsetzen konnte, selbst zu einer Zeit, da er ihr seit Langem bereits untreu war. Was henKinfluß der Kaiserin wrifft. so kann man dem Hoshistoriozrapoen Napoleons III. nicht widersprechen. Man weiß ja jetzt, welchen Einfluß zum Beifviel Kaiserin Eugenie an? den AuS bruch deS wr Frankreich und die öonaparteS'rerhängnißoollen Krieges gegen Deutschland genommen hat. Doch ist es schwer zu glauben, daß die Kaiserin wirklich die , einzige , Frau war, die am Ho'e Napoleons III. Politik trieb. . Auch , Pierre de Lans widerspricht sich selbst in seine?! weiteren Erzählung über die Beziehungen deS KaiierS zu den Damen seines HoseS, ja er bezeichn net selbst drei Fraueawelche politischen

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die Gräfin W. Diese soll allerdlngS ohne Erfolg, versucht haben, den Kaiser von der mexikanischen Expedition ab;u halten. Dagegen war sie für den Krieg mit Oesterreich, jedoch nur so lange, als sie nicht werkle, welche egoistische, den Interessen Frankreichs zuwiderlaufende Ziele der Kaiser damit verfolgte. Sie versuchte dann die Folgen des Krieges ;u mildern, und daß sie die? nicht ohn Geschick that, beweist, daß Cavour von ibr gesagt baden soll: .Die Frau, du ich am meisten fürchte, ist die Grä N 23. Im italienischen Krieg hat auch d! Gräfin C. eine Rolle gespielt. Pierre de Lano citirt wenigstens ein Wort, daS Gräsin C., die sich längere Zeit der Gunst des Kaisers erireute, einer Freun, pin gegenüber fallen ließ. Sie sagte: .Napoleon, Viktor Emmanuel.Cavour? Ach, wie. würde ich Italien bedauern, wenn es nur diese Manne? zu seinen Vertheidiger bätte. Wollen Bit toii sen. was die Eristenz Italiens gerettet hat? Nun wohl; das hier - und sie wies mit dem Finger auf ihre Lippen. Von der Grafin M. aber berichtet Pierre de Lano, daß sich Napoleon, ihrer als Vermittlerin zwischen sich und dem ööniz Mhelkn bedient, als er schon der Gefangene des Le-terea war. De Lano will auch Brufe des Kaisers, des Königs und deS Grafen Bismarck an die Gräfin M. gelegn .haben. Tu Mission der Gräfin scheiterte, und es blieben ihr als Erinnerung die liebenS würdigen Briefe des Königs von Preu ßen und die groben, soldatischen des Grafen Bismarck. u Wunderkinktu?. Mein Freund Llndemann leidet, an .nver permanenten Bartlofigkeit. Keine Llantage m Ostafrika hat schon so viel Oelv verschlungen, als der unfruchtbare schmale , Streiken unter e? Nase meines freundes Lindemann. Er hat ihn mu den kostbzrllen Bartwuchsmitteln ' ge salbt und einzerieben, ohne daß alle oiese Bemühungen einen fruchtbaren Erfolg gehabt hätten. . EineS Tages las Llndemann in' der Zeitung von der neuen Bartwuchslink tur des Professors Schmulowski. Die, selbe sollte wahrhaft Wunder wirken' und schon bei Kindern von 3 Jahren anen schonen, kräftigen Vollbart erz'en g?n. Lindemana lief natürlich sofort in da? Depot des Wundermittels und kanfte sich eine große Flasche. ' Wird eS auch helfen?" fragte er sen Erfinder. .Unzweifelhaft a meinte .Schmu lomski. Mein Dienstmädchen B. bat sich mit der Tinkiur, welche sie für SchönheitSwasser hielt, heimlich daS Gesicht eingerieben nach zwei.Tagen schon konnte sie sich als bärtige Taine iehen . lassen! Sie. werden einen Zchaurbart be!om!nen,um.den3ie jeder ÄTchzmetztsr beaeide mirdZLlndemann war überglücklich, er steckte die Flasche in die Tasche und ging in seiner Herzensfreude so fort in 5f.t .Pichart, um die herrliche Erfin ounz gebührend zu feiern. Als mein Freund spät NachtS nach Haufe kzm, bemühte er. sich vergebens sas Hautthor zu öffnen. Er hatte doch ??n richiizen Schlüssel mitgenommen und trotzd m gelang eS ihm nicht, ihn m das Schlüsselloch zu bringen! Und dabei war der Schlüssel so ei' zeuthümlich feucht! Entsetzt greist inoemznn in die Tasche die Flasch: mit dem kostbaren Bartwuchzmittel 'var zerbrochen und hatte sich über den .Hausschlüssel ergossen. Zn demselben Moment war aber uch der Bart des Schlüssels derartig ewach sea, daß er ja st die dreifache Aröße ercerchl hatte! So wirkt Pro ''esszr SchÄUlowökl's unfehlbares Barts uchsmuttt! ' y ' Zwei Briefe. . Werther Herr Nessel Deine ewrgen Geldverlan gen habe ich jetzt endlich " satt, meine, Feder sträubt sich förmlich dagegen i? schon wieder eine Anweisung auö zustellen! Schon deshalb kann ich nichts geben! Theuerster Onkel! Nach Dei nen letzten werlhen Zeilen liegt der essu5 dU! scheinbar, an kiner , elenden Stahlfeder, die Deme , edle Jnspira. tionen nicht gehorchen will! Ihr ein pereat wegen der Verzögerung! Sei io gut und schreib' mir den Wisch, um gehend mit BlUstUtl t ' " ';.:. ; . - II ''' - !, r n rsrt i Kaufe Milch 03 Best Havanna ' 'm, Mä " ' t . ."' 'Hi igNS ". .i

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