Indiana Tribüne, Volume 15, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1891 — Page 1
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Lditorielles. Wir lesen in der Fränkischen Tagespost" : Die menschliche Natur verträgt nach Jägers trefflichen Untersuchungcn nur ein gewisses Quantum von körperlicher Arbeit. Wird dieses Quantum zeitlich überschritten, so tritt Erschlaffung ein. Der Mensch gewöhnt sich an energieloses Arbeiten. Die Energielosigkeit nimmt übcrband und äußert alle ihre Wirkungen in moralischer Hinsicht. Je langer die Arbeitszeit, desto rückständiger die wirthschaftliche Energie. Wer das studiren will an lebendigen Beispielen, braucht nur die sattsam bekannten VerHältnisse in unserer Hausindustrie mit denen großer industrieller Unternehmungen zu vergleichen. Man kann in dieser Beziehung sogar in Deutschland den Beweis liefern, daß, je rationeller
der Betrieb organisirt, desto kürzer die Arbeitszeit ist. Die rheinisch -weftfa tische Industrie, die Berliner Industrie bieten dafür Beispiele genug. Schon die Verringerung-der Unkosten bei großen Betrieben durch Abkürzung der Arbeitsdauer, könnte die Fabrikanten lehren, fcujj für sie die kürzere Arbcits? zeit eine sehr angenehme Seite hat." Das ist vollständig richtig. i?!nen eklatanten Betveis dafür bietet aiyl) der Vergleich zwischen der Arbeits leistung deS amerikanischen und !cs deutsch - lättdischen Arbeiters, welch ersterer troh der viel kürzeren Arbeits zeit bedeutend größer in. --- Was die Arbeiter von den, Gesehgebern gegenwärtig zu erwarten haben, das zeigt wiederum die Thatsache, daß die Legislatur von Tennessee sich vertagt hat, ohne in Bezug auf tcrx Zweck, wegen dessen sie zu einer Extrasitzung einberufen worden war, nur das Seriugste gethan zu haben. Die näheren Umstände in dieser An gelegenheit sind wohl noch in Jeder manns Gedächtniß. - An Stelk der Bergleute, welche sich wegen zu niedri ger Löhne im Ausstand befanden, bat der Staat der betreffenden Compagnie Sträflinge zur Bearbeitung der Koh lenbergwerke geliefert. Daraufhin bewaffneten sich die Bergleute, nahmen die Sträflinge gefangen, und brachten sie in die nächste Stadt, sie den Behörden ausliefernd. Der Gouvernör sandte Miliz ab, diese aber bezeigte keine Lust, der Sträflinge halber, sich mit den Bergleuten herumzuschlagen und fraternisirte sogar mit Letzteren. Die Bergleute ließen sich darauf von dem Eouvernor überreden, auseinanderzugehin, und die Sträflinge unbelastigt weiter arbeiten zu lassen, wofür der Gouvernör versprach, die Legiölatur zu einer Cztrasihung zu berufen, damit diese anderweitige Verfügung treffen könne. Das that aber die Legislatur nicht. Sie wies sowohl den 'Lorschlag zurück, die Gruben selbst zu übernehmen, wie auch den, ein ZuchtHaus zu bauen, letzteres hätte ja Geld gekostet. So blieb es denn beim Alten. Der Staat fährt fort, den Corporationen Sträflinge zu liefern und dadurch ehrliche Arbeiter brodlos zu machen. Was nun weiter geschehen urd, wissen wir nicht. Bielleicht werden die verzweifelnden Kohlengräber eS sich gefallen lassen, vielleicht werden sie wieder zu den Waffen greifen. Selbstverständlich wird in diesem Falle die ganze bewaffnete Macht des Staates gegen sie aufgeboten werden. Was sollte, was könnte der Staat denn auch anders thun? Er muß eine Schaar Bewaffneter, die sich gegen das GeseZ auflehnt, mit der Flinte und mit dem Säbel bekämpfen, er muß die Ruhe und die Ordnung herstellen, und die Bergleute wie sagt doch Heine ? Laßt sie betteln geh', wenn sichung rig sind." Die Arbeiter aber, geschieht ihnen uicht Recht? Sie haben geholfen, diese Gesehgeber zu wählen, und werden weiter helfen, solche Gesetzgeber zu wählen. Woher nehmen sie das Recht, sich zu beschweren ? - Drahtnachrichten Inland. Wetterauö sichten. Für Jndiana : Anhaltend tvarmeö, hübscheö Wetter ; beinahe gleichbleibende Temperatur.
Begnadigt. Washington, 23. Sept. Der Präsident hat heute Robert, den Sohn des Generals Franz Sigel, der sich wegen Fälschung im Zuchthause be-
fand, begnadigt. Selbstmord eines Er. - Go live r n e u r s. Marysville, Mo., 23. Sept. Er-Gouverneur Albert P. Morehouse hat um 9 Uhr heute Morgen Selbstmord begangen, indem er sich mit einein Taschenmesser den Hals aufschnitt. Seine Frau und seine zwei Kinder besinden sich in St. Joseph. Der deutsch - am erikani Katholikentag. Vuffalo, 23. September. Der deutsch - amerikanische Katholikentag ging heute zu Ende. Morgen wird noch eine geheime Sitzung der Priester stattfinden. Eine Platsorm wurde angenommen, in welcher die Versammlung ihre Treue dem Oberhaupte der Kirche gegenüber kundgiebt und sich für die Wiederherstellung der weltlichen Macht des Papstes erklärt. Der Eongreß sprach sich fer er m -ha ich für Aufrechterhaltung der oeutschenSprache ans, und bedauert das Hinscheiden Vindthorsls. Wald brande i m Nord w c st t n. P i xi V. C i t y, Minn., 23. Sept. Im nordwestlichen Theile des Staates wüthen auLgedehute Waldbrände und Sie Farmer erleiden große Verluste. Mehrere Häuser und Farukgebäude brannten nieder und die Bewohner mußten fliehen. ' Gestern wurden zwei Schuthäuser eingeäschert und die Schü ler entkamen nur mit knapper Noth. Jede Stunde vernichtet daö Feuer jetzt Eigenthum im Werthe von $700 und alle versuche zu einer Bekämpfung, sind nuhlos. ' Das Feuer kommt der Stadt immer näher und hier sind 5C0 Mann mit feiner Bekämpfung beschaftigt. Hinklcy, Minn., 23. Sept. In der ganzen Umgegend wüthen große Waldbrände und nur mit Mühe ge lang es gesteni, den Ort vor der drohenden Einäscherung zu bewahren. Der dichte Rauch und die Hitze haben diele Einwohner auS ihren Häusern getrieben. Die Ortschaft Finlayson wurde eingeäschert. Alle Frauen und Kinder von dort sind gestern hierhergesandt worben. Der Ort Sandstone ist in großer Gefahr. Die Waldbrände haben viel Heu vernichtet und eine große Menge Rindvieh ist umge-kommen.- , Cigarrenm acher Streik. Quincy, Fla. 23. Sept. Ueber 160 Cigarrenmachc? gingen heute in der Owl" Fabrik an den Streik, weil der Werkführer die Entlassung von zwei nicht zur Union gehörigen Arbeitern verweigerte. '' W Ausland. Aus Ehili. R e w I o r k, 23. Sept. Der Correspondcnt des Herald" theilt mit, daß sich unter den freiwilligen Solda ten Zeichen der Unzufriedenheit kund geben. Sie wollen heim und halten es für überflüssig, sie länger in Santiago zu halten. Auch mit der Nahrung sind sie unzufrieden. Es gelang bis jetzt dem Präsidenten der Junta sie durch das Versprechen zu beruhigen. daß ihre Klagen Berücksichtigung sinden werden. Der argentinische Gesandte übersandte der Junta einen Brief von Aalmaceda, welcher zeigt, daß derselbe schon länger Selbstmord geplant hatte, weil er auf gar keine Rücksicht von Seiten der Junta hoffen durfte. Der Brief ist vom 10. September datirt und Balmaceda erschoß siam 19. Es herrscht jetzt vollkommene Ruhe im ganzen Lande. Friedliche Gesinnung. L o n d o n, 24. Sept. Der Wiener Korrespondent des Standard" theilt eine Unterredung mit, welche an' der Tafel des Erzherzogs Albrecht während der kürzlich en Manöver stattfand und wobei die Frägebesprochen wurde, ob eS weise sei, einem Feinde zu gestatten, seine Vorbereitungen zu tresfen, oder oh man ihm den Krieg aufzwingen sollte. Namen wurden nicht genannt,' aber Jeder verstand, daß I Rußland damit gemeint war.
Kaiser Wilhelm sagte: Ich bin d:r Ansicht, daß die ungeh eure Perantwortlichkeit, welche die moderne Kriegführung auferlegt, alle militarischen Theorieen in den Hintergrund
drängen muß. Ich würde keinen Krieg beginnen, wenn ich wüßte, daß ich durch Verzögerung ein Jahr, ja selbst nur ci:ten Monat des Friedens gewinnen könnte. Ich würde meiner guten S lche vertrauen, und selbst bei glcichen Chancen wäre durch mehrere Monate des Friedens immerhin viel ge Wonnen. Der König von Sachsen sprach sich in gleichem Sinne aus. 1 Ein Katholik, der zum Prot e st a n t i s m u s übergeht. Berlin, 23. Sept. In katholischeu und protestantischen Kreisen hat die Thatsache viel Aufsehen erregt, daß Professor Wienschied von Leipzig, welcher zu einer der bedeutendsten katholischen Familien gehört, sich zum Protestantismus bekehrt hat. Die Aufregung, welche darüber in religiosen Kreisen verursacht wurde, erreichte ihren Höhepunkt dadurch, daß der Professor erklärte, diesen Schritt deshalb begangen zu haben, weil er an die Aechtheit des heiligen Rockes nicht glauben könne, und nicht zu einer Kirche gehören wolle, die eine solche Ausstellung gutheißt. S ch w i n d e l, ll n g l ü ck u n d , Mäuse. Berlin, 23. Sept. Leo Heymann, ein Bankier in Stolpe, ist wegen Betruges verhaftet worden. Er hatte nicht weniger als 46 Personen um ihr Hab und Gut gebracht. Bei seiner Verhaftung wollte er Selbst' mord begeben, wurde aber daran ver hindert. I Ein neues trauriges Unglück kommt ans dcmchayerischen HöWSlrUTkci Reisende, welche den Karwendcl bestiegen hatten, um Edelweiß zu suchen, stürzten ab und fanden ihren.Tod. Die Namen der Verunglückten konnten nicht erfahren werden. Das Rittergut Groebcl in Striegau ist derart mit Mäusen überlanfcn, daß für hundert todte Mäuse eine Mark bezahlt wurde. Es werden nun wöchentlich 50,000 Cadaver vorgezeigt und trotzdem merkt man kaum eine Abnähme in der Schaar der Mäuse. i ii , ii Arb ei ttx -Versicherung. Bern, 23. Sept. In der heutigen Sitzung des internationalen Congresses für staatliche Arbeiterversicherung hielt Dr. Gould von der John Hopkins University eine Rede, ia welcher er sein Irstauncn darüber ausdrückte, was in Zuropa bereits auf dem Wege der staatlichen Unfall- und KrankheitsVersicherung geschehen sei. Wenn sich die Experimente als ein Erfolg zeigen, würden die Ver. Staaten gewiß nicht zögern, sie nachzuahmen. Inzwischen seien sie in der glücklichen Lage warten zu können. MM Der Paßzwang im Reichsland. Berlin, 23. Sept. Die Milderung des Paßzwanges in Elsaß-Loth-ringen hat in den hiesigen Handelskreisen eine bessere Stimmung erzeugt und die Kriegöfurcht beseitigt, welche die leidenschaftliche Rede des Kaisers hervorgerufen hatte. Die Nordd. Allg. Ztg." sagt diesbezüglich, die Thatsache, daß die Mil derung gerade jetzt erfolge, zeige das Vertrauen der Reichsregierung zu den Bewohnern des Reichslandcs. Das starke Sicherheitgefühl in hiesigen amtlichcn Kreisen, im Gegensatz zu der anderwärts gezeigten Aufregung, sollte die Ueberzeugung bestärken, daß die Reichsbehördcn das Reichsland fürtest mit Deutschland verbunden erachten. Natürlicher Weise würden keine anderen Aenderungen in den Prinzipien gemacht werden, welche die Regierung betreffs des Reichslandcs befolgt bat. - - Aus China.' San Francisco, 23. Sept. Der Dampfer Cmpreß" von , China ist in Vancouver,B. C., mit der Nach richt eingetroffen, daß I. B. Leonard, der Ver. Staaten General Konsul zu Shanghai, am 3. September eine De pesche an Admiral Belknap abgeschickt habe, worin es heißt, daß am 2. Sep tembec zu Tehang ein Aufstand statt gefunden habe, wobei da5 Missions gebäude und viel Eigenthum von Aus
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MM m m 101 Ost Washington Straße, ländern niedergebrannt wurde. Admiral Belknap sandte hieraus die Dampfer Alliance" und Palos" nach Tehang. Am 3. September fand daselbst wieder ein Aufstand - statt, wobei alles Eigenthum im H.rfen niedergebrannt wurde. Menschenleben gingen nicht verloren. Die Ausländer befinden sich unter Waffen. London, 23. Sept. Eine Depesche an die Times" von Singapore sckgt : Der Jchang Aufstand war Seitens der Hunon - Soldaten ein vorbereiteter Plan. Die Regierung war machtlos ; sie hätte den Aufstand nur durch die Truppen unterdrücken konnen und damit einen Bürgerkrieg riskirt. O Sollen d e p o r t i r t w e r o e n. St. Petersburg, 23. Septbr. Der Minister des Innern bat ein Gesetz ausgearbeitet, wonach alle Ausländer, welche ausgewiesen werden, falls ihr Vaterland sie nicht aufnimmt, nach Tobolsk in Sibirien deportirt werden sollen. Das Gesetz ist hauptfachlich! auf Juden und Polen berechnet. Schiffönachrichten. Angekommen in : New Jork: State of Neb. raska" von Glasgow, Vecndam" von Rotterdam, City of New Jorl" und Wyoming" von Liverpool. Lo nd o n Ja' Sicht' Cermünic" von New Fork. S o u t h a m p t o u : Trave" von New Jork. State Federativn of Labor. Die von Smith von Loganöportbcantragte Resolution, künftighin keine Politiker mehr bei Versammlungen und Conventionen als Redner zuzulassen, wurde in etwaS veränderter Form angenommen, d. h. es wurde den Gewerkschaften empfohlen, keine Politiker mehr zuzulassen. DicS ist doch immerhin etwas in fortschrittlicher Richtung. Ferner wurde eine Resolution- ge faßt, in welcher die letzte Legislatur getadelt wurde, weil sie nichts für die arbeitende Bevölkerung that. Die Beamten der Organisation wurden beauftragt, eine schwarze Liste anzufertigen, und die Namen derjenigen Legislaturmitglieder auf dieselbe zu setzen, welche ihren Versprechungen untreu geworden sind. Die Neuwahl der Beamten ergab als Präsident : Thomas Gruelle von hier, Schahmeister und Sekretär: John P. Hannegan von Lasayctte, und Organisatoren : P. H. . Carroll von Eoansville, D. F. Kennedy von hie? und'O. P. Smith von Logansport. Die nächste Convention wird in Loganöport stattfinden. tpOT Diebe drangen gestern Nachmittag 'in das Haus von Jameö S. Hughitt, No. 632 Nord Pennsylvania Straße, und stahlen einige Schmuckfachen und kleine- Münzen. Sie hatten sich Eintritt verschafft indem sie ein Stück aus der Hausthüre heraussägten. Am hellen Tage so etwas zu thun, ist doch die Frechheit ein bischen weit getrieben. &CT John MeKennY, No105 Nord Noble Straße wohnhaft, nahm gestern in einer Anwandlung von Lcbcnsmüdigkeit eine Dosis Morphium, Sein Zustand wurde aber rechtzeitig entdeckt und er wurde gercttet. Der Mann' hat häuslichen Trubel, wodurch Selbstmordgedanken bei ihm erzeugt wurden. Sine 70 Jahre alte arme Frau, NamenS Mary Tracy, welche dieser Tage mit ihren geringen Habseligkeiten aus Michigän hierher gekommen war, wurde gestern Abend, als sie an der Gast und Louisiana Straße das Celeise kreuzen wollte, von einer Rangirlokomative zur Seite geschleudert, aber nur
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