Indiana Tribüne, Volume 15, Number 5, Indianapolis, Marion County, 23 September 1891 — Page 1

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Lditorielles. Es ist nun einmal gegenwärtig so, daß Einzelne durch die Arbeit deö Volkes zu Milliouären werden. Es ist schlimm genug, da es so ist, aber thöricht ist es von Leiten der Millionäre, in übermüthiger, in einer das Volk gleichsam verhöhnenden Weise d:n Neichthuin ostentiös zur Schan zu tragen. In Brooklyn hat ein Mann, Namens E. W. Bliß, zur Feier der Eröffnung seines neuen Stalles einen Ball gegeben, der $75,000 gekostet hat. Wie viel mag da wohl der Stall selbst gekostet haben? Aber ist eö nöthig, das Volk, die Masse, welche das ja schließlich erfährt, weil die Millionäre a gar nicht ein solches Fest ohne das Bewußtsein genießen können, daß am nächsten Tage Alles haarklein in der Zeitung steht, daran zu erinnern, daß unter Umstanden für Pferde besser gesorgt ist. als für Menschen ? In der Geschichte kann man auch von solch großen Festen auS der Zeit vor dem Zusammenöruch des römischen Reiches und vor dem Zusammenbruch )es französischen Königthums lesen. Hochmuth und Ncbermuth kommen vor sem Falle.

Heute vor hundert Jahren, am 23. September 1791 hat der Dichter Theodor Körner, der Sänger von Leyer und Schwert", daö !icht der Selt erblickt, und man kann über die Tragik des Schicksals trauern, das ein so großes Talent wieder vernichtete, nachdem es kaum erkcimt war. denn schon am '2L. August 1313, also noch nicht 22 Jahre alt, fand er den Tod auf dem Schlachtfelde. Und in den wcni gen Jahren, in welchen er wirkte, schuf er eine ganze Anzahl Eedichte. zwei große Trauerspiele Zriny" und Rosamunde" und mehrere kleinere, theils heitere, theils ernste dramatische Werke. Auf feinem Grabsteine stehen die Worte : Er siel im Kampfe für Deutschlands Freiheit". Die Freiheit, für die er siel, und die er auch besang. war freilich nicht die Freiheit, die wir meinen". Lebend in jener Zeit, in welcher Deutschland zu de Füßen des korsischen Eroberers lag, verstand er and verstand wohl auch jeder Andere unter Freiheit die Befreiung von dem französischen Joche, und der Patrio .ismus galt als die größte Tugend. Für diese Tugend starb auch der Dichlcr. Seine Dichtungen athmen Patriotismus und Vaterlandsliebe auö jeder Z.'ile, seinen Zriny könnte man das Hohelied des Patriotismus nennen. Lroß geworden in einer Zeit deS Krie ges, in einer Zeit, in welcher der Solzat AlleS galt, kann man sich am Ende auch nicht über eine Dichtung (Joseph Hcyderich) wundern, in welcher die soldatische Treue des Nnterge öenen dem Vorgesetzten gegenüber, die sogenannte Treue des Dienerö, welche im Grunde genommen durch Nichts motivirt werden kann, als durch die moralische Anerkennung und Ncchtfertigung der Klassenunterschiede, gefeiert wird. Aber der junge Dichter, war begeistert für Alles Schöne und Gute, und hätte es ihm das Schicksal vergönnt, als Greis und nicht als Jüngling zu sterben, hätte er mit seiner wunderba ren Begabung die Zeit des sogenann (:n Völkerfrühlings erlebt, wer weiß, ob aus ihm nicht der Dichter der wahren Freiheit, der größte Freiheitsdichter geworden wäre. Für die deutsche Literatur war sein vorzeitiger Tod ein schwerer Verlust. .,. ii W0 ll fc ' Drahtnachrichten Inland. We tteraus sichte. Für Jndiana : Anhaltend warmeS, k hübsches Wetter ; beinahe gleichbleibende Temperatur. - Die Ansie dlung erschlossen. Gu thrie, O. T., 22. September. Sobald heute die Mittagsstunde vorhei war, strömten die Heimstättesuchcr in wilder .Hast über die Grenze der der Ansiedlung erschlossenen früheren Indianerlandereien. Die Hast war um so größer, als die vorhandenen Viertclssektioncn kaum zur Hälfie für die Bewerber ausreichen. 'Auch in diesem Falle hieß es : Wer zuerst kommt.

mahlt Zuerst.. Das neuößaMhat'Iseiner Unabhängigkeit wieder daSrnußte.

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Raum für ca. 5000 Ansiedler, wenn jeder 160 Acker haben soll, an der Grenze aber warteten ca. 15,000. Die

Szenen, welche sich heute dort abspiel- j tapferen badischen öorpS fein, im ertcn, erinnerten lebhaft an die vor zwei ! sten Ansturin zu stehen."

Jahren bei der Besiedlung von Zitla homa und die Menge bestand fast aus den nämlichen Elementen, wie damals. Die Negierung hatte zur Aufrecht erhaltung der Ordnung 200 Mann Infanterie und 250 Deputy-Mar-schälle auf den verschiedenen Nescrva tionen. Von diesen waren nur 300 Mann zur Bewachung der ca. 200 Meilen langen Grenze verfügbar und in Folge dessen schlüpften viele Buhmers" mehrere Stunden vor der Mittagszeit über die Grenze und suchten sich das beste Land aus. Die Zahl dieser Schlauberger wird auf ca. 3000 geschäht. Die Jndiancrortschatt Tohec, dicht an der Grenze der Jowa-Nefervation. hat heute Abend bereits IZOOEinwohner. Am Nachmittag schon wurde dort I. McNeill zum Mayor erwählt. Fünf Meilen von dort, wurde einer Frau, welche vorzeitig eindringen wollte und auf dem Dcputy Marschall, der sie zurückwies, geschossen hatte, von diesem daö rechte Bein durch einen Schuß zerschmettert. So viel man weiß, ist dies die einzige ernstliche Ruhestörung, welche vorkam. Hier herrscht heute reges Leben. Pferdehändler berechneten für ein Pferd nach der Grenze $10 und fanden willige Abnehmer. Die Kaufleute kamen gestern überein, den Preis für ihre Waaren zu verdoppeln und hatten trot)dem doch bis zum Abend fast Alles ausverkauft. Im hiesigen Landamt ging es ungemein lebhaft zu. Seit vier Tagen standen dort Veteranen mit ihren Papieren und warteten geduldig auf Abfertigung, ohne sich durch die damit verbundenen Anstrengungen ab schrecken zu lassen. Punkt '12' Uht wurde das Laudamt geöffnet und der erste Veteran, welcher nach Prüfung seiner Papiere und Erlegung von $14 abgefertigt wurde, war John Dia mond. Um 7 Uhr waren sie alle abgefertigt und inzwischen kamen die Ansiedler, welche ihr Land belegt hat ten, um ihre Papiere einzureichen. Als das Landamt um7'Uhr geschlossen wurde, warteten noch 200 Ansiedler und stündlich trafen noch massenhaft ein. McEabe, der Gründer der Negerstadt Longston, 17 Meilen von hier, traf heute Abend um 7 Uhr hier ein. Wie er sagt, sind dort zwei Neger erschössen worden und eine Kugel sei ihm dicht an seinem Kopf vorbeigeflogen. Da die berüchtigten Räuber Gebrüder Dalton hier in der Nähe gesehen wordi?n sind, hat der Mayor die Stellen aller Pokilisten, welche die Stadt verlassen haben, tun Land zu belegen, beseht und alle Banken werden scharf bewacht. Ausland. Die Standard Oil Co. Berlin, 22. Sept. Das viele Gerede bezüglich der Standard Oil Co. über deren Versuche, ein Monopol zu erlangen, hat den Gesandten Phclpö veranlaßt, den europäischen Agenten der Compagnie, Herrn Liböy, zu ersuchcn, ihm einen Bericht über die Compagnie und deren Absichten in Deutschland vorzulegen. Diesem Ersuchen ist Herr Libby nachgekommen, und der selbe erklärt darin, daß die Absichten der Compagnie keine anderen sind, als die durch die übliche Politik der Kon lurrenz notkwcnolg gemachten. ie Compagnie hat weder ein Ucbcrein kommen mit Rothschild, noch mit ir gend einem russischen Agenten. Der bewaffnete Friede. onoon, 22. 'ept. Btt einer Ministersihung. welche gestern unter dem Vorsitze des Kaisers Franz Joseph in Wien stattfand, wurde beschlossen, das Militärbudget um G Millionen Gulden zu erhöhen. Der holländische Kriegsminister be absichtigt die Einführung eineS Militärsvstems nach dein Muster anderer Länder mit zehnjähriger Dienstzeit, davon sollen sechs Jahre aktiver Dienst und "vier Jahre Reserdcdienst sein. Nach einer Pariser Zeitung soll der Eroßherzog von Baden beim Schlüsse der kurzlichen ManöveZ in einer An spräche gesagt haben : Die Zeit ist nahe, wenn Deutschland zur Wahrunz

S 'mit ziehen muß gegen einen Feind, der durch blutige Niederlage nicht klug

! geworden ist. Es wird die Pflicht des LSill abdanken. W i e n, 22. Sept. König Karl soll in Folge der Krankheit der Königin und auch in Folge von allerlei Hofintriguen die Absicht ausgesprochen habcn, abzudanken. .,- Rebellion. K o n st a n t i n o p e l, 22. Sept. Der Gouvernör von Jemen und alle türkischen Beamten sind von Sana geflohen. Die Insurgenten haben Hodcida eingenommen und man befürchtet, daß sie gegen Mekka vordriugen. Die Noth läge in Rußland. St. Petersburg, 22. Sept. Mehrere Verhaftungen wurden in MorschauSk vorgenommen, wo Kaufeute Brod verkauften, das 70 Prozent Sand enthieln. Der Mangel an Futter zwingt die Bauern, ihr Vieh zu wahren Schleuderpreisen zu verkaufen. Die Aussichten für den Winter sind geradezu entschlich. Allerlei. An der englischen Küste hat gestern eine große Sturwfluth stattgefunden, velche große Verheerungen anrichtete. Der Papst hat an die deutschen und österreichischen Geistlichen ein Schreiben gerichtet, worin er sie auffordert. gegen die Duelle zu agitiren. Die Ausstellung des heiligen Rockes in Trier wird am 4. Oktober zu Ende gehen. Die Zahl der PilgritNe war großer als in 1344. S!e mag sich' wohl auf zwei Millionen !elaufen. -k: Die Londoner Gesundheitsbehörde untersucht einen Todesfall in einer der Vorstädte, von dem man glaubt, daß Cholera ihn verursacht hat. QchlssSnachriöbten. Angekommen in : B r o w h e a d. Signalisirt : City of Paris" von New Jork nach LiverPool. Glasgow: Ethiopia" und Pomeranian" von New Aork. S c i l l y passirt : Nhactia" von New Jork nach Hamburg. S o u t h a m p t o n : Neva" von New Jork. Scklffö -Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbachnen haben ihre hiesige Haupt-Ageniur in Alex. Mehger's Grundeigenthums - Agentur, WechselBank und Vollmachts-Bureau. Etablirt 18si3. Dle Staatöfair. .ES scheint, daß das Räthsel, warum Aussteller der Staatsfair immer die erste halbe Woche der Fair verstreichen lassen, ehe sie mit der Ausstellung ihrer Waaren zu Ende kommen, niemals gelöst werden wird. Wenigstens wiederholt sich in jedem Jahre dasselbe und es wäre doch eigentlich richtig, daß mit Beginn der Fair, also am Montag, Alles an Ort und Stelle ist. So wurde aber auch gestern noch tüchtig gehämmert und genagelt und die Ausstellung war keineswegs fertig zu nennen. Freilich, die riekiae Kinderschaar, welche sich gestern aus dem Ausstellungsplahe eingefunden hatte, kümmerte sich wenig um)ie ausgestellten oder die noch auszustellenden Waaren, ihr war es mehr um die wirklichen Sehenswürdigkeiten, daö sind die Schaubuden mit ihren Wundern und um die vielen Leckerbissen und süßen Getränke, welche an einem solchen Tage durch das von den Eltern eroberte Spendirgeld erhascht werden können, zu thun. So kam eS denn auch, baß die Peanuts und Zuckerwaaren -Verkäufer, die Sodawasser- und Limonade-Händ ler sehr gute Geschäfte machten. Daß die Limonade matt und dünn war, wurde von der begeisterten Jugend kaum bemerkt. Es war ein Leben unh Treiben, ein Jauchzen und Fröhlichst! auf dem Platze, daß jeher Kinderfreund seine Freude daran haben

Hiesiges.

Die Farmer hatten sich gestern auch schön recht zahlreich eingesunken, obwchl die Landleute in ihrer Mehrzahl erst morgen kommen. Sie werden diesmal ihre besondere Freude an der Fair haben, denn die Ausstellung der Bodenprodukie ist Beweis der segcnsreichen Ernte, deren wir uns in diesem Jahre erfreuen. zDie Viehausstellung und die Ausstcllung der landwirtschaftlichen Maschinen ist auch groß genug um das Herz des Landmannes höher schlagen zu lassen. Doch auch für die Städter bietet die Ausstellung sehr viel des Schönen. Unsere hiesigen Geschäftsleute haben es verstanden, ihre Waaren in sehr verlockender Weise ausznlegen. Besonders interessant ist auch die Ausstellung weiblicher Handarbeiten und erquickend ist die Blvmenansstellung. Es lohnt' sich, der Fair eine Besuch abzustatten. " mm , , AnS den GericktSböfen.

Superior Court. Zimmer No. 1. Noah Laugbam gegen Martin N. Meyers ; Notenklage z Urtheil für $190.31. James Prendergast gegen Mary E. Prendergast ; Scheidung bewilligt. Elmer Willison gegen Arthur A. MeKain ; Kontraktklage ; in DerHandlung. Criminalgericht. Louis Pearson erhielt wegen Hühnerdiebstahls zwei Jahre Zuchthaus. ,, m VottzelgeriGt. Walter MeKnight wurde unter ter Anklage, Pferd und Buggy von David Daver gestohlen zu haben, ben Großgeschworenen überwiesen. Dassel! Schicksal ereilte David McPeake, der beschuldigt ist, eine Uhr von Anna Diamond gestohlen zu haben. ' ' ' Morris Murphy wurde von der An klage, seine Frau geschlagen zu haben, freigesprochen. Eine ganze Anzahl Trunkenbolde, die gestern ihren Durst' mit etwas Stärkerem als CircuS-Limonade gelöscht hatten, wurden inStrafe genommen. . ,,, W. Neue Klagen. Otto Miller gegen die P. C. C. & St. Louis Eisenbahn Co. Klage auf Z20,000 Schadcncrsai). Miller ist einer der Eisenbahn Post-Clerks, welche letzten Mai bei dem Eisenbahnunglück zu Tuscarawas, O. verletzt wurden. Er giebt an, daß die Verletzungen ihn für Zeitlebens arbeitsunfähig gemacht haben. Lewis M. Gauntlett gegen Gerrude Holloway. Klage auf Aufhebung eines Kontraktes und $100 Schadenersatz. Klager giebt an, daß er ein Grundstück .. gegen ein Cisenwaarenlager, welches von der Verklagten auf $2,500 abgeschätzt wurde, vertauscht habe. Das Lager habe aber nur einen Werth von $400 und Kläger will den Handel rückgängig gemacht haben. Ella G. Whitsctt gegen Charles F. Whttsett. Klage auf Eintreibung eineö Urtheils. Klägerin ist die gcfchiedcne Frau des verklagten und letzterem war bei der in St. Lvuiö erfolgten Scheidung die Verpflichtung auferlegt worden, monatlich $50 Alimente für einen gewissen Zeitraum zu zahlen, welcher Verpflichtung er indeß nicht nachkam. Cmily I. Frccman gegen Joseph Freeman. Scheidungsklage. Die Gründe sind Trunkenheit und rohe Behandlung. Am Sonntag, sagt die Klägerin, sei ihr der Mann mit einem Messcr.zu Leibe gegangen und dies fei mehr als sie ertragen könne. Joseph F. Jones gegen Edward T. Greenleaf u. A. Notcnklage. Bernhard Eckout und Robert MeLean gegen, George F. Adams und Marshall D. Williamson. Klage auf $5,000 Schadenersatz wegen KontraktbrucheS. Kläger behauptet, daß die Verklagten eine große. Partie Baumstamme bei ihm bestellt hatten, sich aber weigerten, dieselben anzunehmen. - , ; m ui ITCT Die Gerichtssäle waren heute von alten Soldaten beseht, welche ihre jährlichen Zusammenkünfte abhalten. C7" Wm. .Johnson siel heute Vormittag von einem Sitze im Amphitheater auf dem Ansstellungspl'atze und verletzte sich schwer. Kregelo's AmbuZanz brachte ihn ins städtische Hospital.

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