Indiana Tribüne, Volume 15, Number 4, Indianapolis, Marion County, 22 September 1891 — Page 2

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Erscheint Tttgiich und Bonn i u3jc. Tie tZzttche Tribün- kostet durch den Träger 12 Cent! per Woche, die SsnntagK'Tribüne- ö Stmi perWscke.. Beide zusammen iSCenkK oder Se? per Staat. Per Ps!r juacfdjiJt in Vorausbezahlung ?5 per Jahr. Ossice : 130 Ost Maryland StraKe. Indianapolis, Ind., 22. Scpt'br '91. 3ft ist Vier etgentttH. Neb er den Begriff Vier" hat sicb H Reichsgericht in einer im XXI. Bande abgedruckten Entscheidung gew genttich der Frage, sb der sogenannt? .Met" als eine Unterart von Bier an zusehen ist. ausführlich auSzusprechen ! Gelezenyett gehart. In dem Erkennt ni heißt ti u. A. : Das Gesetz gibt keine Leftnitwn fcel Begriffes Bier", setzte denselben vielmehr als einen hilto risch gegebene Woraus. Ter Begriff bat im Laufe der Zeit gewechselt. Die Biere, deren sich im Mittelalter verschieden? deutsche Städte rühmten, waren ernst aus unzemal ;tem Getreide ohnk Hopfen, iereitet. Anfangs dieses JahrHunderts muß die Herstellung von Bier aus Malzschrot in Deutschland die nahezu allem übliche gewesen sein. In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts bat bekanntlich in Folge verschiedener Entdeckunzen die Bierfabrikation eine tiefgreifende Umgestaltung erfahren. Es scheint unthunlich. auf Grund der Aussprüche der Techniker d?n Sinn des Wortes .Bier" im Brausteuergesetz vom 31. Mai 1873 für alle mögticher Weif in Betracht kommende Zwischznfälle festzustellen. Soviel ergibt aber schon ein Blick in die einschlagende Literatur, daß die Techniker Met" nicht als eine Unterart des Bieres ansehen. Otto bezeichnet Bier als ein gegohreneS, noch langsam gährendes Getränk aus Malz oder aus Malz und ungemasztem Getreide." Rüdinger desinirt Bier alS ein geistiges, kohlensäurereiches durch Gabrung von Malzextrakt entstandenes Getränk, welches sich noch im Stadium der stillen oder Nachgährung befindet und während des Verlaufs derselben konfumirt werden ' soll." Ebenso ist nach Heiß Wt'die Bierbereitunz wesentlich, daß die Gährung einen gewissen Grad nicht überschritten hat. Nach v. Wagner versieht man unter Bier ein unvoll, ständig gegvhreneS und noch gährendes geistiges Getränk, welches aus Malz und ungemalztem Getreide, meistens mit Zusatz von Hopfen bereitet ist" zc. ic. Ta nun bei der Herstellung von Met die Gährung durchgeführt wird und der Met erst nach Vollender Gährusg als fertiges Getränk getten kann, so sieht daS Reichsgericht mit dem Vorderrichter daS Met als em vom Bier verschiedenes Getränk an. ganz abgesehen davon, das der allgemeine Sprachgebrauch Met als Honigwein bezeichnet, sonach auch vom Standpunkt der Cönsumenten aus Met nicht als eine Unterart von Bier angesehen wild Sie VkOeessio der Krüvvet und Kranken. Aus Trier wird gemeldet: Um 1t Uhr schließen sich die Pforten.des Trierissen DomeS für die Wallfahrer zum heiligen Rock. Aber noch bevor der Morgen graut, werden die zahllosen Kerzen und Gasflammen, welche die Reliquie umgeben, wieder angezündet. Gegen 5 Uhr findet sich Bischof Äorum zumeist in Begleitung eines fremden Bischofs und anderen hohen Geistlichen ist dem Dome ein. Tu Herren ver richten vor der Reliquie ihre Andacht ud nehmen dann auf den Sesseln Platz, die vor dem heiligen Rocke aufge stellt find. Unten im Dome celebrirt in Vruster die Messe. Dann erscheint die Procession der Krüppel und Krantra. Jeden Tag zählt sie 30 oder 4 arme Menschen, die von der Berührung des heiligen Rockes Heilung für ihre Gebrechen erhoffen. Sobald die VL& glücklichen der Reliquie ansichtig wer den, hebe sie mit' ihren schwachen Stimmen das Te Detirn laudataus!" an. Run langt die Proceffion vor der breiten Marmvrtrevve an. welche zu deut Hocbalter hinaufführt. Der Lichtschein fällt auf die Krüvpel und Kran, ken. Es sind fast alles junge Leute. Burschen und Mädchen mit verwachsenen Körpern, verkrüppelte Beinen. Gesichtera, w?lche die Tuberkulose gräßlich entstellt hat. Fast die Hälfte wird von ihren Anverwandten geführt, da sich die . Armen nicht selber fortzuschleppen vermögen. Viele knien aus jeder Stufe nieder, die zu der Reliquie hinanführt. - Die Mienen Aller zeugen von tiefer Erregung, von der bangen, athemlosen Erwartung, ob ihnen die nächste Minute Genesung bringen wird oder njcht. Endlich ist die kleine Prozeision vor der Reliquie angelangt. Der Bischof und die übrigen Geistlichen knieen nieder, bot für die Kranken zu bete. Unter diesen wird Schluckzen laut und leises Weinen. In den beiden Sntenwänden des Reliquienschreines ist je eine kleine Oeffnung angebrachte durch welche man Wen Zipfel deS heiligen Gewindes he. rühren kann. Mit veiklar em Gesicht treten die Armen an .den Reliquien schrem heran und erfassen das Gewand. Nicht lange dürfen sie es berühren, eine Minute höchstens, dann humveln sie weiter. Felsenfest sind sie alle davon überzeugt, daß ihne der heilige Rock doch noch die ersehnte Genesung bringe? wird. kkroll Nordpslfahrt. Noch kühner als Nansens abenteuer liche Nordpolfahrt ist der Plan von M. H. Ekroll. -einem- Landsminne von rltbiok Stansen. Er bat einen neuen Plea zur Erreichung des Nordpols tvorZkn und will denselben im Jahre 1b93 ausführen. Er hat Schlitten .gebaut, dle. von Hunden gezogen , und zu emem großen " Boot zusammengesetzt werden sännen! MU diesem Fahrzeug omn o&t Hindernisse zu übermin im ,4:5frttfcentfc eine Richtung zu

verfolgen, m welcher aus zusammen hängende Eisfelder zu treffen erwarten darf. MS AuZgangspunkt wird das östliche Spitzbergen zu nehmen sein, dann geht es zur Umgehung des tuest-

llch und sudwejtnch zlehenden TreibelseA nach PetermannS'Land und dann m ge rader Richtung, auf den Nordpol zu. Sowohl auf Spitzbergen, als auch auf : Grönland sollen Vorrätbe ausgelebt j werden, damit sich die auf höchstens i sechs Mann berechnete Expedition län- j ge $tit allem yalken kann, erntgi L j 1. 4 " ? 1 . das Vordringen mn Pol, so soll ver sucht werden, nach Grönland hmuder zugelangen. Um sich einen Begriff von der Kühnkeit des Planes zu machen, sei erwähnt, daß Professor Supan in ; .Petermanns M:tthettung?n d Lange des Weges auf mindenens Ä480kn, ! fchäht. Bei einer täglichen Fahrgeeil, daß die zwar rmmerhin wun schenswerthe Erreichung deS mathema

schwmdlgrell von i ikm wuroe ott Nel,e wird un) die Schüsse in

clo Mt guastzgmn Fülle LÄS Tage , Schnelle einander folgen, ist eine Rauch

dauern. Profelkor Zsupan pgt u rn tiX

n,cven PotS ,ur eme arttl,cye nrpeotttLn - Artillerie hat zur Fahne der Rauchnicht der einzige maßgebende Gesichts- l tosigkeit geschworen. Da donnerten Punkt sein dürfe. Es müsse die Ueber-: hte zum Beispiel gleichzeitig nächst zeugung durchdringen, daß es s:ch nicht Evelwch zwölf Geschütze gegeneinder. blos um den Norvpol als solchen, son Beim altartigen Pulver wäre daS eine dem in erster Linie um seme nähere Rauchentwicklung geworden, großartig oder weitere Umgebung handelt. Da gug. um ganze Brigiden hinter den durch nur könne der. durch d,e eqolg- hlmmelansteigenden Gardinen von losen Bemühungen der letzten Jahr , Tampfballen zu verbergen. Beim zehnte selbst in geographischen ,t reisen en Gescbützpulve? sah man gar nichts erweckte Skepticismus bekämpft und tue ton Schlachtennebel, und selbst diejeni. Aufbringung der ersorderlichen Mittel ßen welche hart neben den feuernden ermöglicht werden. kanonenmäulern standen, vermcch.en Im TrauungBufi.. kaum etwas anderes zu erblicke M ! nach zedem schun emen blaullchen Rlng, Neberden berühmten deutschen Pa. ! aber dies? HjrrtTige terflütiatcri in Kor Schneider von der A. Avenue i tmftÄÄ New York, der schon längst das Predi- i rmgsten srne AuvM und freun AuZ. un ?.s nphrr' ht tmn 1 schnkz xu verhindern. Äuch der Nnau

: . . - . - . . . , i. . schlecht und recht durch das .TrauunZsv l,3k' rr Busineß" ernähn, erzählt Urban im Long Isländer" Folgendes : Wer hätte ti vor Schneider für m3z lich gehalten, daß man vom Verheira tben und Taufen allein als Geistlicher lebM könnte? Pastor Schneider hat das Kunststück fertig gebracht, wie die Zahlen beweisen, d er mir zur Verfügung gestellt hat. Im Jahre 187 traute er 45 Pärcken. im Jahre 1873 waren es 4T, 337 im Jahre 1874. 4!3 im ahre 187S, 364 im Jahre 167. 377 im Jahre 1877. Von nun au nahm das Traugeschäft einen stetigen Ausschwung, denn wir finden folgende Pärchenpaare für die nächsten Jahre verzeichnet: 434 im Jahre 1878, 45 im Jahre 1879, 536 im Jahre 180, 747 im Jahre ! ,81, 774 im Jahre 182, ,m Jahre 1883. 801 im Jahre 1884. Dann müssen Gott Amor wieder zeitweise die Pfeile ausgegangen sein, denn Pastor Schneiders Bücher vermelden nachstehende Trauungen: 731 tm Jahre 1885, 843 im Jahre 188. 7? rm j 51labre 1887. 716 im 9labre 1888. Hiernach wird die Hcrzenernte wieder eraiebiaer. 785 Doppelherzen im Jahre 1889 und gar 823 im Jahre 1890. In 18 Jahren hat Pastor Schneider dem. noch 11.764 Pärchen in HymenS Fesseln geschlagen, um mich poetisch auszuK drücken. Gleichzeitig taufte er 5,725 Kinder. Für die vorerwähnten Fesseln hat er die verschiedensten Preise, oder richtiger gesagt: bekommter die verschiedensten Preise, denn das Originelle am Traugeschäft ist ja grade. da5 der Kunde be zahlt, was er bezahlen kann oder will. Pastor Schnelder erinnert stcy mit teucy erhalten hat. Hin und wieder bekam er auch 25. Aber der Durchschnittspreis ist $4, denn die Leute, die zu Pa stor Schneider kommen, sind meist einfache deutsche Leute. Aus diesem besonderen Grunde ist Pastor Schneider kein Kostverächter, und wenn's ein muß. so nimmt er auch mit bÄ.25 vor lieb, nach dem Grundsatze: Ein Bräuti zam in der Hand ist besser, als zwei auf dem Dache, oder sagen wir richtiger: auf der Straße oder sonstwo. Und so wallfahren denn Hunderte von Denieniaen. welche sich in dem bekannten Zustande befinden, den der Dichter Halm bezeichnet als Zwei Seelen und ein Gedanke, Zwei Herzen und ein Schlag! seit Jahren nach der klassischen Zweiten Avenue, wo sie zur Heirathsmühle als Braut und Bräutigam hineingehen, um sie als Mann und Frau wieder zu verlassen, ausgerüstet mit dem Segen des modernen Schmieds von Gretna Green. Ganz so wie der berühmte schottische Schmied und HeirathSmühlenbentzer waltet Pastor Schneider seine' Amtes, ohne Unterschied der Person. Ist bei .Jbr" oder bei Ihm" irgend etwas faul im Staate Dänemark, und sei es auch nur, daß Sie" noch nicht völlig das vorschriftsmäßige Alter zum Heirathen hat, so geht's zu Pastor Schneider nach der Zweitm Avenue, der sie zu sammenschweißk, daß es nur so raucht. Schneider hat es in den 18 Jahren auf Ansammlung eines Vermögen? von $60,000 gebracht. Am Sonntag geht da? Geschäft am besten. Zuweilen hat eS Schneider an einem Sonntage schon auf ein ganzes Dutzend Trauungen ge bracht. OestereelchS rauchloses Pulver. ' Im .R. W. Tageblatt- berichtet der Militär'Schriftsteller Garl Winter über die Wirkungen deS rauchfreien Pulvers, welches bei den ZweikaisecManooern im Wiener Waldviertel zum ersten Mal in größerem Maße zur Verwendung kommt. Folgendes: Man hat sich in Fachkreisen weidlich darüber die Köpfe zerbrochen, wie besagtes Pulver zu be nennen sei, ob rauchlos, rauchfrei, ob rauchschwach. Nach dem heutigen Er? olg kann man nch guten Muthes für ie erste Schreibart entscheiden. Unser neues Pulver ist faktisch rauchlos. Offen gestanden, ein unheimliches Bild. Man hörte stundenlang im Walde knallen, vier Jagerbataillone , verschossen ihre Munition und fast kein einziges Rauch. Wölkchen stieg üöer die Wipfel, keines derbarg durch seine nebligen Schwaden die Kämpfer. Jeder einzelne, Mann bleibt' fichtbar, kaun selbst in Äuge, blicken der größten Feuerthätkgkeit vom Gegenvart aus's Korn genommen und

lenoen uugen ocs jruuuguui, wti imu vtvn vwit man tixvat weuer toeft einmal 150 für die Trauung zahlte, wärts begäbe, befände man sich wieder eine Summe, die er seitdem nie wieder inmitten der französischen Befeitiaunas.

or v . ti N v.t.

VeggepuZr weroen. Der Nevelpanzer, der in den Schlachten der Vergangen' Keit ganzen Bataillonen seine Tarnkappe gütigst aufstülpte und gar manches Leben sürsorgllch bewahrte, der existirt mm eminal nicht, und die Bataillone von

hüben und drüben müssen sich daran ge wöhnen, obne diese bisher recht verläßliche Deckung vorlieb zu nehmen. Uebcrrasliungen werden von jetzt ab seltener werden, sie werden nun mebr blos unter die Ausnahme von der gzegel rangst werden. Freilich hat d,e , ... Geschichte auch ihr XZ!- früher befak man in dem Pulverdampf einen famosen Richtpunkt, heute ist man dessen verlustig geniorden und m den Zukunsts kneqen werden die Führer ihre liebe t haben, ihren Leuten Ziel und ZchMistanz richtig anzugeben. Selbst dann, wenn .Packetladung komma:. rasender twicklunz mcht zu beobachten. Aber nicht nur beim Jnfanteriefeuer kann man diese Wabrneömuna mack.n. auck . ' ' " f r r . fj r..k., f.; . anonenschössen, viel schwächer als bei dem fru hören Pulver. iC verSsrrifadtrten Franzose. BeZanntlich haben die Franzosen seit 1871 ihre ganze Westgrenze in eine ein ziqe ungeheure Fenung umgewandelt, welche sich von der belgischen Grenze im Norden bis nach Belsort und zur sckwei zcr Grenze im Lüden erstreckt. Es ist Thatsache, daß das ganze Grenzgebiet nicht nur im gewöhnlichen Sinne be festigt ist, sondern daß man mehrere Wiederstandslinien ständiger Feldbefestigungen gebildet hat, auf denen die Schlacht elder der Zukunft vollständig durch Redouten, Batteriestellungen und Schutzgräben für den Kampf vorbereitet worden sind. Der Berichterstattter deS Temps" hat sich nun diese Gegenden angesehen und entwirft von ihnen ein höchst anfchaultches Bild. Das Ge fühl," sagt er, daß man bei einem Be suche dieser Grenzen in sich aufnimmt, ist das der unbedingteren Sicherheit. Nachdtm er die Besesilgungen des Plateaus von LanareS und die Stellun : gen von Belfort beschrieben hat, die ihn s zu heller Begeisterung anregen, findet er. daß alles fertig ist und daß wir ehemals beim Marschall Leboeuf kein Ga maschenknopf, so jetzt an der ganzen Grenze keiner jener modernen Maulwurfshügel fehtt. die die Mauern und Tkürme der alten Befestigungskunst ersetzen. Nur unmittelbar an der Grenze, gegenüber den Schlachtfeldern von Metz, sei an'chcinend wenig gethan, aber dieser Eindruck der Vertheidi. guugslosigkttt hatte nicht lange an. r..:. f. .4 . , Befeitiaunas werke. Der französische Berichterstatter schreibt: 'sobald man sich dem hüge llgen Gelönve nähert, gewinnt man wieder den Eindruck der vollsten Sicher heit. Wie ungeheure Maulmurfshügel zeichnen fich an den Höhen der Vorbe destigungen von Versun ab. Douau. mont. Haudomonk, Vaur. Tayannes, Moulaipeille, Le Rozelller bewachen alle Eingänge zum Thile der Maas, A'ean min dann den Tunnel durch schritten hat, den daZ Fort und die Battenen vrn Taoannes und zwanzig anoere'rtk in erwägen, gewmnt man ein Gesamwtbild über die Stellung von Verdun, Wmi Anblick einzig m seiner Alt ist. Das Gelände ist e ntönig. nur hier und da einige Hügel, eine unge heure Arena, deren Seitenwande von Weinbergen und Getreidefeldern gebil. det werden. Ab und zu unterbrechen Hügel die Einförmigkeit des BildeS' jeder derselben ist von einem Fort ge. krönt, die alle durch Battenestellungen und aufgeworfene Scbützengräbeu mid einander verbunden sind und durch eine Feldkiseubah untereinander verkehren könn?. Es ist furchtbar und erschreb kend." ,"ür die Art der Vorbereitung wadr Äeiulicher Schlachtfelder ist fol. gene Zchlidcrung sehr bezeichnend: Nebcn u:;s auf einem runden Berge sehen wir ein Dorf, Villen -le-Sec, daS ein frcmlir iges Ausseben-hat: es ver. schwindet nr Halst? hinter einer be Walde:, n uppe und vor ihm erheben sich sonderbare AnnäherungShindermsse Alle -w bis 30nt sind schachbrettartig eiserne Ple ausgepflanzt, zwischen denen '. &tj kaum 15cra hoch und fast unbeur.'rldar, zugespitzte Eisenstäbe tn den o'.tn eingeschlagen sind. Psähle und 2töbe, tu mehrere Linien bilden sind iuit?luänder durch Stacheldraht verbunden, so daß eine Art von künstlu chem Tvrnengestrüpp gebildet Wirt; Ein Mann, der sich da 'hineinwagte, würde K leider und Haut verlieren und bei weiterem Vordringen niederstürzen und sich dann auf den Stäben auf, spießen. Das Dorf selbst ist befestigt. Hinter den geschilderten Anlagen besi, det sich ein tiefer Graden mit Caponnieren, von denen aus man die Gra bensohle mit Schnellftuer-Geschützen bestreichen kann. Der Zugang zum Graben ist noch außerdem durch ein Eisen gitter verwehrt, daS rnit Stacheln der, sehen ist. Ich kann kaum beschreiben, einen Wie wenig einladenden Eindruck dieses Dorf macht. Darüber aber heben sich nach dem Blicke des FemdeS verborgene Batterien und westlich zur Vervollständigung der Vertheidigung em starkes betonnirtes Fort. Es ist eine furchtbare Vereinig mg alles dessen, wa? die Befestigung-kunft nur erdenken konnte. Und dabei gibt es kein G. beimniß. Das Torf liegt ganz friedlich da und durch die Befestigungen am Rande deS GrabcnS laufen von den

ewoynern zu ryren landtichen Arve.,5N benutzte Wege. Diee pittoreske Festung ist mit dem übrigen Vertheidv guugsfyftem durch Batterieen und Re douten verbunden, an denen eine strate gische Eisenbahn entlang läuft. Einige dieser Batterieen sind selbst auf 20 schritt nicht sichtbar und ihre Geschütze können seuern, ohne daß der Feind ihre Gegenwart vorher auch ni r ver mmhete. Ueberall befinden sich Schutzräume sür die Infanterie." Dazu sagt die kölnische Zeitung": Die Franzosen haben eö auf diese Weise versucht, um ihre Grenze eine oder viel mehr drei chinesische Mauern zu ziehen und haben damit in der That ein Voll werk errichtet, dessen Durckbrechnng dem Angreifer große Schwierigkeiten und furchtbare Opfer an Menschen auferlegen würde. Wie alle guten Dinge hat aber auch dieses Befeftigungssqstem seine schlechten Seiten, die den Iranzosen durchaus nicht unbekannt sind. ES erfordert zur Besetzung große Trup penmassen, die nun nicht mehr im ossenin Felde zur Verwendung kommen können, und eS lahmt den Geist der Offensive, ohne die nun einmal ein Krieg nicht siegreich zu Ende geführt werden kann. Mit diesem Uednfluß an

Besestlgunzswerken t übrigens der Gedanke schwer zu vereinigen, daß die Franzosen bei einem Kriege die Offni I five ergreifen wollen, und wenn wir sie t i : ? . an i . i. ? - err . w . ' icyr angreifen, )o ronnie vie vxii oas immerhin sonderbare Schauspiel erlebn, daß die zwei größten Armeen Europas f.ch beobachtend gegenüber stehen, ohne antinander zu kommen. vom ?lnlnve. JrauE?. Präsidentin Gro ver Cleveland sieht Ansanz Ocrober ihrer Entbindung entzezeu. DaS an Oklahoma anzren ;ende Gebiet des IndianerterritsrtumZ, welches demnächst sür dte Annedlung freigegeben werden soll, umfaßt 320,000 Acres. Gegen 8000 Buhmers lagern schon seit Wochen an der Grenze, um bei dem ersten gegebenen Signal die kstn?tiqen Heimstatten unter fich zu ver theilen. Die Quiney Germaniaschreibt: Eine einzige Spalte einer Ausgabe des Century" als Anzeige koste: fünfhundert DollarS) in Har. ver's Magazin" von ein bis vierhun' dert Dollars. Eine jährliche Anzeige im New Kork .Herald" eine Spalte auSiüllend. kostet $30,304 für die nied riaste. b130,000 dagegen für die theuerste Spalte. Diese Zahlen müssen zweifellos interessant fürDiejenigen sein, welche monatlich zwei bis drei Dollars ausgeben und sich dann dabei einbilden, was für liberale und freigebige Kunden sie sind, und das Recht zu besitzen ver meinen, sie dürften die Zeitungs spalten controlliren und die Politik deS Heraus gebers diktiren, einzig auf Grund ihrer ungeheuren Liberalität. Die Wittwe von Jeffer. son DaviS wird im Laufe dieser Tage in New York gegen Robert Bel ford, die Belford Publishing Co. und Edward Lange wegen ContractbruchS eine gerichtliche Klage einreichen, die darauf hinausläuft, daß die Verklagten als Verleger der.Denkwürdigkeiten Jeff scn Davis' sich weigern, ihr die auS gedungenen 12j Procent von dem Betrage, der bis jetzt aus dem Verkaufe des Buches erzielt worden ist. auSzu zahlen; Frau Davis gibt den ihr zu kommenden Betrag auf $4000 an. Es scheint keinem Zweifel unterliegm, Saß Frau DaviS sich in ziemlich ge drückten Verhältnissen befindet und große Hoffnungen aus den Verkauf der $3 Würdigkeiten gesetzt hatte. Eine Hagestolzsteuer steht in Georgia in Aussicht. Nichts NeueS unter der Sonne. Schon die alten Germanen führten .bereits eine solche Steuer ein, die sich als bagöstotaiatus"' noch lange unter den friesischen und sächsischen Stämmen im heutigen Oldenburg und Schleswig - Holstein er hielt. Bekannt sind die beschränkte Testir- und Erbfähigkeit, welche Kaiser Augustus dem eaelsbs" oder Ehelosen in ver Lqx Julia et Papia Ppppaea auferlegte, um dem allmählichen Zurück' gehen der römischen Bevölkerung, zu steuern. Also Georglas Legislatur hat eine solche Bill den Comites überwiesen und diese haben die Bill günstig eindericbt.t.' Danach muß der Georgier nach, vollendetem 30. Lebensjahre als freier Junggefell zu leber, m t $25 bezahlen, wäbrend die Steuer mit der Zahl der Jayre und als Ftrafe sür anscheinende Unoerbesserlichkeit allmählich steigt. Aus einem Bericht deSCenfuSamteS über den Hopfenbau in den Ver. Staaten ist ersichtlich, daß Hopfen zu Hanvelszwecken in siebzehn Staaten gebaut wird. Im Jahre 188S wur den über 50.000 Acres mit Hopfen U stellt, von denen 39,163,270 Pfund geerntet wurden. New Fork . steht mit 36,670 Acres und" einer Ernte von 20,062,09 Pfund an der Spitze. Im Jahre 1890 wurden im Ganzen 36. 857,854 Pfund geernlet, welche $11,. 302,124 einbrachten, wogegen. der Er lös aus der Ernte von 188 nur $4.056.437 brachte. Der Durchschnitts preis belief sich 1889 auf 10 Cent, 1890 auf 30 Cents sür das .Pfund. Der,Perbrauch von Malzgetränken, zu deren Herstellung Hopfen erforderlich ist hat sich .in den Ver. Staaten von 344,605,485 Gallonen im Jahre 187S auf 779,397.426 im Jahre 188 gesteigert, d. h. von 7.05 Gallonen auf 12.03 Gallonen aus den Kopf, wobei der SchnapSgebrauch entsprechend abgenommen hak. Daraus erklart es sich von selist, ra'i ee Hl p'epbauz t t n m wich tigen Ackerdauzweige in den Ver. Stüaten geworden ist. Der in Ottumwa in I o w gebaute Koblenpalast, welcher in diese Tagen feierlich eingeweiht wurde, ist ein eindrucksvolles Gebäude von -230 Fuß Länge und 130 Fuß Tiefe und hat i? der Mitte einen 200 Fuß hohen Thurm. Ter Mittelbau ist zweistöckig z da erste Stockwerk mißt biß an die Decke 20 Fuß. das zweite ist bis an das Dach verichie deutlich 40 bis 60 Faß hoch. Die Eck.-n der Dst und der Westseite ' des Gebäw des sind mit kleinen Thürmchen ver zit, in dem einen Theil des Gebäudes befindet sich eine 36 Fuß lange unk ebenso tiefe Bühne mit einem Wasser fall im Hintergrund.' Der hübsch aus

gezcymure ,'jUWauerraum fakt 4000 j bis 6000 Menschen. Unterhalb des Palastes befindet sich ein täuschend ähnlich nachgeahmtes kleines Bergwerk, in welchem Bergleute mit Lampen und Spitzhauen arbeiten. Der Wasserfall von der Größe des Minehaha-Falles wird täglich fünfzehn Millionen Galloneu Wasser verbrauchen. Der ki'ohlea pzlast ist dieser Tage mit großem Pomp, einer Parade und unter großer Bezeiste,ung der Einwohner eröffnet worden. : Die Kosten seiner Aufstellung, einschlief i lich des Werthes der dazu benutzten t$f,f fitivfT ftffi rtilT &ffct tslf 1 t

.IVlVtl, " ' HW, V Earter H. Harrison von Chicago hielt die Eröffnungsrede, welcher Gesangs vorträge. Musik und noch andere Vortrage folgten out NuStanse. Der kleine Stör oder Sterlet bewohnt das Schwarze uns KaSvische Meer sowie die einmünden)en Flüsse, ist al?o ein echter nnd rechter Russe. Merkwürdlzerwei''e kommt der höchst wzhlschmeckense Fisch auch in zwei deutschen Gewässern, aber eben auch nur m diesen v?r. nämlich im Küstriner Mühlteich und im GierlandFee in Pommern. Damit hat es fol gende eigenthümliche Bewandtniß. Der Jchthrzologe Dr. Block wandte sich biltend an Friedrich den Großen, ihm seine Beihilfe zur Ausgabe einer Naturgeschichte der Fische" angedeihen zu lassen, was dieser jedoch zunZchst in der ibm eigenen sarkastischen Weise zurückwies. Die eigenhändig unterzeichnete AbWeisungsurkunde befindet sich in Händen des Herrn R. Lesser in Leipzig. eines Nachkommen des Dr. Bloch. wel cker sparer sein Bittgesuch wiederholte, so daß der König, nm endlich Ruhe vor dem Fischmenschen" m haben, seine Domänenkatrmera anwies, durch UeberMittelung der erwünschten Auskünfte daS Unternehmen Bloch s zu sördern. Herrn Bloch fehlte zu seinem Studium nur noch der Sterlet, der ihm schließ. lich mit nicht geringen Kosten und UM' ständen aus -e?en russischen Gewässern durch directe Vermittelung des Königs in mehreren Exemplaren verschasst und dann (1774) in oben genannten deutschen Gewässern abgesetzt wurde, in denen sich die Nachkommenschaft der interessanten Fremdlinge erhalten hat. . Wie es in Riga in den letzten Tagen vor Jnkraf:treten des die dort erscheinende Düna-Zeitung in nachstehenden drastischen Stricken: .Der Donner der Lastmagen mit 3!oggen nnd Ro;genmehl macht einen Lärm in un'erer Stadt, daß schon ein gründliches Donnerwetter aus den Wolken dazu gehören würde, ihn zu übertönen. Fuhren mit Kornsäcken, leider ost stark durchnäßt, wo man auch hinsieht, und so soll es aussehen auf allen Wegen weit im Umkreise von Riga herum. Vom Pflaster des Dünamarkts sieht man nichts mehr, man sieht nur Pferde und Kornsäcke und zwar Pferde, denen an ihrer Wiege auch nicht von dieser Art Beschäftigung gesungen worden ist. die aber setz? auSbilfs', mieth und leih, weise herhalten müssen. Die Einrichwnq der Stege zu den Dampfschiffen ist völlig veraltet, breite Brücken, fast so breit wie die Schiffe lang, verbinden Ufer und Schiff und auf diesen Brücken nur. wandelnde Kornsäcke, bei denen man höchstens in den letzten Reihen be merken kann, daß sie sich auf menfchlichen Beinen bewegen, weiterhin ver schwimmt Alles in eine graue SackMasse! Und nun erst die Eisenbahnen! Mehr kann man nicht sagen, als daß Kornsäcke bereits als Ellgut in Riga eintreffen sollen, die Güterzüge können vor Ueberanstrengung nicht mehr ath' men un) pfeisen." DaS End urtheil in der endlosen Temesvarer LottoAffaire ist nun, wie Pester Blätter versichern, unwiderruslich gesprochen. Die königliche Curie in Budapest, der oberste ungarische Gerichtshof, verurtheilte nun Farkas, zu fünfjährigem. Püspöky zu viereinhalbjährigem, Szubovits zu vierjährigem und Frau Telkessn zu anderthalbjährigem Kerker. Die Höbe der SchadenersatzSumme wurde mit 476,000 Gulden festgesetzt. Das österreichische Aerar wir) mit seinen Ansprüchen auf den Civilrechtswez ver. wiesen. Ob die verschlungenen P'ade der ungarischen Gesetzgebung nicht doch noch den Verurtheilten Gelegenheit bieten, das Glücksrad einer neuen Cec Handlung des Processes in Anspruch zu nehmen, können wir freilich nicht wissen. Der französische PatriO' tismus ist ein sehr zartes, leicht zu verletzendes Wesen. Der irische Äbzeordnete Dr. Tanner hat in dieser Beziehang schlimme Erfahrunzen gemacht. Er befand sich auf einem Ball der französischen Ambulanz-Geselljchift in Boulozne und machte die harmlose Bemer kung, daß es in dem Saale sehr heig wäre. Darin erblickte ein frattzZsischer Ofsicier, Namens Picard, eine Bewdi' gung. Er forderte den Abgeordneten auf, die Aeußerung zurückzunehmen. und als tiefer dazu nicht erbötig war, verfolgte er ihn mit einer Unmenge Schtmpfwor:?n. Ter Commandant von Böulogne schritt ein und ersuchte Dr. Tanner um dessen Karte. Ter Letzlere sah dazu keinen Anlaß, sondern erklärte, er werde einen Freund, aussuchen, der die Angelegenheit ordnen' solle. Picard glaubte nur durch ein Duell die belei digte französische Ehre wiederherstellen zu können. Zu einem Duell ist es. glücklicher iseise nicht gekommen. Nach einer anderen Version soll Dr. Tänncr da kühne Wort gewagt haben: Ich glaube, nur die Preußen ' wurden diese Fenster zu öffnen fertig bekommen."Nach der letzteren Erzählung soll der irische Abgeordnete,' schließlich," um Frankreich zu beruhigen, seine Preu ßen" zurückgezogen haben. Un t e r den T r ü m m e r n deß in der kärnihnerischen, Ortschaft Poertschich eingestürzten Kirchthurms i urde der Tischler Lukas Rat'chov nach dreitägiger Näumungsarbeit noch lebend und nur leicht vorletzt arsgefun?en. Der Polier' Mist der' die Adräu müng der'Trüm Thurmes leitete, vernahm aus denselben VimmerMH Er rief sogleich seine Arbei ter berbei. die ÄithdemMujaebor'Mer

Kräfte das Mauerwerk und den Schutt sufmzraben begannen. Nach zwei Stunven gelangten sie zu dem Tischler gesellen. Als man ihn frei machte, rief er mit schwacher Stimme: Luft! Was st'r! Bitte um meine Mutter!" Man hg d ihn aus dem Schutt hervor und ttu ihn in das Schulhaus, wo ihm zwei Aerzte sogleich die sorgfältigste Behandlung angedeihen ließen. Dieselben glauben, daß der Verunglückte am Leben erhalten bleiben wird. Es werden lediglich leichte Kopfwunden und leichte Rippenverletzungen consta tirt. Die wunderbare Rettung verdankt Ratichov dem Umstände, daß sich üder iha durch Balken und Gerüste ein Raum gebildet hatte, so daß er athmen konnte. Natschov gibt an, er habe wiederholt über sich herumarbeitcn gehört und um Hilfe gerufen. Er lag siebzig Stnnden im Schutt begraben. Die ersten Worte des Geretteten galten sei r.er alten Mutter, welche aus Rosegg herbeizekommen war. um semem Leichenbeönznijse beizuwohnen, und den Sarg bereits bestellt hatte. Nach Aus sage einzelner Leute hatte man schon am Abend vorher Hilferufe gehört. Rat schov gibt an, er sei mit kurzer Unter brechung stets bei Bewußtsein gewesen und habe sich mit Hilferufen Helfer geschrieen. Er wurde in hockender Stel lung gefunden, die linke Hand auf die Schulter zurückgelegt, die rechte wage recht ausgestreckl. Die Rettungsarbeiten 'wu d:.i dadurch verzögert, weil aus behördliaze Anordnung der Thurm erst ganz abgetragen werden mußte, wodurch d ie w eg zu rä um ende S ch u:ttn a sfe "sich noch erhöhe. Von einem kleinen ftorn blumkn.Krieg. der freilich unblutiger verlief, als vie Kriege der rothen und treißen Rose, wird aus Manenbad be. r-.chtet: Gestern war die zwanzigjäh rlge Wiederkehr des Tages von St dem nu) als früh 6 Uhr die Kurgäste an der Brunnenpromenade erschienen, nrn ?en die Teutschen von dem Wunsche be''eelt. dem Gedanken . der nationalen Einigung einen Ausdruck zu geben und ttch mit der Kornblume zu schmücken. Die B umenhändlerinnen in den Wan delqätgen. welche sonst immer Kornblumen feilhielten, hatten jedoch in .clze eines Verbots der Brunnen 'Di' rection keine einzige Kornblume zur Verfügung der Kauflustigen, die nun genöthigt waren, ihren Bedarf auö weiter entlegenen Blumenläden zu decken. Es wurde freilich gerade das Gegentheil von dem beabsichtigten Effect erreicht, da balo die Knopflöcher unzähliger Herren, wie Kleider und Son nensckirme sehr vieler Damen mit der Liedlinzsv!ume Kaiser Wilhelm I. ge schmückt erschienen. Der Grund des eigenthümlichen Kornblumen Verbots w rd darin gesucht, daß vor zwei Iahren der französische General Gallifet hier weilte und glaubte, daß die mit Kornblumen geschmückten Deutschen am 2. September eine Demonstration gegen ihn in Scene gesetzt hätten; dies-ist durchaus irrthümlich, denn er soll gar nicht beachtet worden fein. Zum Bau einer etwa 300 Kilometer langen Telegraphenlinie hat das ReickSpostamt in Berlin bereits zwei besonders bierfür geeignete Be amte nach Oltasrika entsandt, welche sämmtlicbe Vorarbeiten an Ort und Stelle so weit zu erledigen haben, daß unmittelbar nach dem Eintreffen der Materialien mit der Ausführung be gönn n werden kann. Die hierzu er forderlichen Telegraphenstangen werden sämmtlich von den Teut'ch Oesterreich! schen Mannesmann-Nöhrenwerken ge lle?ert und sind aus Stangenröhrea hergestellt, welche vor ben schmiedeeiser nen Telezraphenstangen, die sonst in den Tropen gebräuchlich sind, den Vorzug größerer Leichtigkeit und dabei höherer Widentandssähigkeit besitz?n. Tiefe Stahlrodrstangen sind aus zwei Hälften zu'ammengesetzt, welche erst bei der Montage in einer ganz neuen eigenartigen Weise fest mit einander verbunden werden. Zur Ver vackung auf dem Schiffe, wie sür den Transport auf der Karamanenstratze daqezen und die beiden Stangenhalften auseinander genommen und es wird die dünnere obere Hälfte in die weitere untere hinemgelchoden. Auf diese Weise ergibt jede Telegraphenstange für sich eine bequem hantirbare Träger last von nur 3 Meter Länge und außer dem wird durch dwe Verpackungsweise eine bessere Ausnützunz des Schiffs raumes erreicht. DaS vor wenigen Wochen beendete Einzel Prüfunzsschießen der Infanterie, bei welchem, um eine mög. lichst gleichmäßige Grundlage zur Be uriheilung der Fertizkeit im Schiegen zu erlangen, sämmtlichen Compagnien des deutschen Heeres die nämliche. Aufgäbe gestellt wird, hat in Dresden, wie man der Mazdeb' Ztg." schreibt, zu eiyer interessanten Wette Veranlassung gegeben, die vor . einigen Tagen zum Austraz gekommen ist. Secondelieute navt Freiherr von Uslar Gleichen vom ttönigl. fachn chen Grenadier-Regi ment 101 hatte sich anheischig gemacht, die diesjährige Prüfunzsaufgabe, nach der von jeder Compagnie 6 Schützen je 5 Zchuß stehend freihändig aus 200 Meter gegen die Ringscheibe schießen sollten, für seine Person allein mit bese ierem Erfolge zu erledigen als die Kompagnie, bei der er stand, und zwar unter deuselbm Bedingunzen und in derselben Zeit. So aussichtslos schien dieses Vorhaben, daß auch nicht ein Ofsicier des Regiments an ein Gelingen glaubte. Und dennoch hat Lieutenant v. Uslar. die Wette glänzend gewonnen. Während die L6 Schützen der betreffen' den Compagnie die 330 Schuß in 4 Stunden 5 Min. schössen und dabei 1065 Ringe, d. i 5,95 v. H., erreich' ten, schaß Lieutenant v. NSlar dieselbe Anzahl in 2 Stunden 55 Minuten und erreichte dabei 2444 Ringe, d. i. 7.4 V. H. eine Leistung, welche wohl nur von wenigen Compagnien des deutschen Heeres. übertroffen ist. S ch merzen erhalten jedem Menschen ein guteSMedächtniß. ,.. Das Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmedcl'st Bürsten die besten sind. 423 Virginia Ave.' ' "vC- . , W. T. Brown, Advokat, Vance Block, Zimmer 23.

Eisenbahn Tabelle

! Änluttst und Abgang der versbiedmen Eisen ba!'ki;üge im Union Depct, JndianapcliS. Bandalia. Abgang Postzug Erpre Erpreß Accomodation Exvretz . : itrpreß Ankunst-Exvreß Erpreß Accomodation 7 30 Vm 11 fiOrn llÖKrn 4(Jü9irn 7 ( Nm .....IIwNm 3 M S!m 4 15 Vm 10 00 Vm Erpreß Schneilzua 2 50 Vm 5 ÜO Vm 7 45 Am Accomadation . Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis und Cleveland Tivisisn. Abgang Expreß.. 6 30 CErpreß 9 35 Vm Expreß 1143 91m Limited GtPttl 3 20 Nm Expreß 6 45 Nm Ankunft Expreß 700Vm Expreß 11 10 Vm Limited Erpreß.. ... . . ... . 11 55, Vm Erpreß. öOORm Erpreß 10 50 Nm Ct. Louts Division. Abgang Erpreß . 7 30 5-m Limited Expreß 12 03 Nm Expreß 5 20 Expreß, täglich .. ......... 10 55 Nm Ankunft-Ervreö täglich ......... 3 20 Erpreß.. s LZ Pm Limited Expreß 2 55 fm Erpreß -. 6 SO Vm Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug ........ 3 55 Vm Accomodation taglich 7 5 Dm Accomodation : . . . 10 55 m Postzug 3 00Rm Accomod. jnur Sonntags). s w Nm Accomodatwn 6 43 Am Ankunft-Rushville Accomodation.10 37, Vm Postzug IlMBm Jnd'pls Acc. (nur Sonnt.Z.tS W Nm Accomodation 5 xj,3im Accomodation 10 45 Im Schnellzug 12 15 m Ehicago und Cincinnati Tivisicn westlich. Abgang Accomodation ..... ... 7 10 Vm Scbnell'Poft ..12 01 Rm Lafazette Accomadation. ... & 15 Nm Schnellzug ...12 30Pm Ankunft Schnellzug 3 20 Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Pm Schnellpost 2 50Nm Accomodation 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Erpreß 7 45 Dm Erpreß 12 03 Nm Tanville Accomodation .... 5 W Nm Expreß 10 52 Rm Ankunft Expreß 3 15 Vm Danville Aeeowodatlon. ... 10 40 Vm Expreß 2 40 91 Erpreß 6 35 9!m Peoria Division östlich. Abgang Expreß , Accomodation . . . Expreß.. ...... Ankunft Expreß , Accomodation.., Erpreß , , 3 35 Vm , 5 30 Vm 3 05 Nm H 45 Vm 9 00 Vm 1030 Nm Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 15 Vm Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00 Nm Schnell.Expreß ...11 10 Nm Ankunft Schnell.Expreß 3 20 Vm Expreß 10 30 Vm Expreß 2 50Nm Expreß 6 20 Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division, Abgang Expreß 4 45 Vm ColumbuS Accomodation.. . S 00 Vm Expreß 3w5Nn Nichmond Accomodatkon... 4 0)Nm Expreß S 30 Nm Ankunft Richmond Accomodation S 00 Vm Schnellzug 11 40Vm Expreß 12 50 Nm Accomodation 3 45 Nm Erpreß , 6S0 Nm Expreß 9 00 Nm Chicago Division via Kokoms. Abgang Expreß 11 05 Vm Expreß ..1! SONm Ankunft Expreß 3 30 Vm Expreß 3 45 Nm LouiSvlfle Division. Abgang Expreß Louisville Accomodation., Schnellzug Accomodation , Ankunft Accomodation Schnellzug Accomodation Spezial täglich . 3 40Vm . w Vm . 3 55 Nm . 4 31 Nm . 1025Vm . 11 00 Vm . S OO Nm .1050NM Cincinnati, Hamilton und Indiana' polis. Abgang Erpreß 3 Cincinnati Accomodotlon ..10 Expreß 3 Expreß . 3 Expreß.. Ankunft Accomodatiün 9 Expreß ...11 Expreß '. 7 Expreß.. :.w Expreß ... ...... ...,,12 55 Vm 45 Vm OONrn 30Nrn 30 Nm 15 Vm 15 m 45 Nm 55 Nm 35 Vm Indianapolis und Vincenncs. Abgang Erpreß 7 30 Vm Bincennes Aceomodatlon.. . 410Nm Ankunft Vincennes Accomodation 11 00 Rm Expreß siOSNm Cincinnati. Wabash und Michigan. Abgang-Expreß . . . 6 30 Vm Erpreß 11 43 Vm Erpreß 45Rm Ankunft Expreß 11 10 Vm Erpreß .; SOONm Expreß 1050NM Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß . . 30Vm Accomodation 4 20 Nm , Cchnell.Erpreß. .......... 11 00 Nm Ankunft Schnell'Erprcß .. .... 330 Vm "Accomodation ........... 10 10 Vm Expreß . ....... .v . ..' .... 4 45 Vm Louisville, New Albany' und ChicaK. . ' "" ' Abgang Expreß ,. . 12 40JS?m Expreß , . 1 1 35 Vm Monon Accomodation... . . 5 SO Rm Ankunft Expreß . ..... i ........ 3 27, Vm Monon Accomodation. . . ..10 wVm Expreß ........: C,v & Hm M. m . 5.,. r "" ? ... k.4mt, yn nmf mn m.mk d, r. ir.tl7.iKiul.i7 kcw i,.,.! fern st la tu t llt mn, ! , ti oa. U.iIi wih, i mm. ; UuT , mi. mttmmt I tMM, ,lr. In mll ur B..)MiiU ati n i. ! rk. Ali i Unmt t UkU .rr ., , M.rt reu, AmUhtiIC .vrthtnr. tiill.T, hMtifHs UmrntZ AlitlCXLAici fHkG, ArM IIS9V31 U., JrWEIUAl, aliT

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iidiana ff UNS ist baS einzige Blatt in Jndiana, tocl ches die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin4a!? ?!whff ? if ttthi(it für 1L1L1I L L.L lUlili; 4 lik 4 kk k tfc . . V k M . ? l I I V I Freiheit u. Recht auf allen Gebieten des LebenS.Die Arbeit' des Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last rnachen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte es als moralische Pflicht empsinden Leser der Jndiana Tribüne zu sein. DaS reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LesekosseS. Der Abonnements Preis der täglichen Tribune ist 12e, deS SonntagsblattS Je, beider zufarnmen 13 CtS., per Woche oder Z CtS. per Monat. Durch die Post versandt, tostet daS Tageblatt $3, das Sonntagsblatt per Jahr, beide zusammen $6 in Vorausbezahlung'. aller Art werken rasch und billig ausgeführt. , Eintrittskarten, ...jlitongei,. Conyltutlonen, , , Rechnungen, "X " ' !: ;!' : ,.ii.,, f -,. .." ' Geschä f tS karten. Briefköpfe. zvmmM Zirkulare, iiMiM fstnimn'Ctp;. , : . ' ;,. , . ifcSift?äj für Geschäftsleute unB werbe . D f ii. ..,:;.lillii!M!.nii!.,.ll,.iiij!;ii!:. i , m ,!.;,. . ;,,,. j i :,;:!':m 'Hü U m:-- - ''a ' 1 V '''"'-., m m i1:!1 ijlll'llili::. j p!"! . kl chALcidoll ausgeführt. c - i- - ' ''( '' '' hihi. ,1 i 1 1 ' !i 1 1 1 j ; .;iiii.ii ji! 1 1 j i j " 1 1 -1 ! j M ! 1 1 : j I ! 1 1 ' !,!,chl'??!,!!! Sslfe JSliji""'' p Mlk , ;lä!!i!i!'il!"i!;!l ' SililjiJiiiilriuiijipK & ':lifi$i iWMte. i!f::,jij!;;jS:;i.v:: f. i CTrr.7T7i ; jü: r i t-i : r i .j, - Itli I JI 1 II II lill li fth'lll 1 II Mi I II. 1 lllUJLiniJ ; 1 IJfifinf!l I I" ' ' iSii I h INIIliV. - vlinlj II i iljj k II lif'ä 3 V f ! ,!r,;fi!!!iiN!,ij!i:': 'h-ih'V:!:1- ' W MiM-.f iVJ, tlj

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