Indiana Tribüne, Volume 15, Number 4, Indianapolis, Marion County, 22 September 1891 — Page 1
0 A ffC o : ' . y - ' "'A r o " . . Äv vf tC f4&t Ol r r :3 j? 1 ' t fr W w VVJ Jahrgang 1 5. Office : No. 1 Ost Maryland Strasze. No. i. Indianapolis, Zndiana, Dienstag, den 22. September
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Editorielles. In Bezug auf Balmaceda kommt
d,e überraschende ?!achrl , dasi er sich, m -antiago ct?ni hat. Ä'sherj war man der Anzcht, daer nch an Bord eines Ver. Staaten chlsse geflüchtet habe und ikinen seinben ent.,. komuien sei. Ä llc dessalZngen Angz bcn, die so ulnsrandlich berichtet wurdcn.,waren daher falsch. Gelogen wie telegraphier, wie Aismarck zu sagen pflegte. Allein die letzte Nachricht von dem Lelbstulo.rde ist alö wahr anzunehmen, da sie seitdem bestätigt worden ist. Da dem gestürzten Präsidenten die Flucht abgeschnitten war, so konnte er nichts besseres thun, als sich zu erschießen, um einem schimpflichen Tode zu entgehen. Er durste aus keine Gnade rechnen, da Südamerikaner nicht die kalte Ruhe und Zclbstbehcrc schung besinn, wie unsere Nation, welche einen Zeffcrson Davis in Freiheit sehte. Ob Balmaeeda so schlimm war, wie er geschildert wurde, ob er ein solch tragisches Ende verdient hat, darüber wird die Geschichte richten. Zur Zeit lassen die Leidenschaften kein unparteiische Urtheil zu. Ein sonderbares Gesch haben sie in Illinois gemacht. Nach demselben müssen die Namen aller solcher Bürger, welche sich nicht für die Wahlen regi striren lassen, aufgeschrieben werden ; alsdann sollen die Geschworenen zuerst gerade auö der Liste dieser Nichtregi fttirten genommen werden, während die Negistrirten solange von dem Geschworenendicnst frei sind, wie genug )ttchtregistrirte dafür gefunden werden können. Dieses Gesetz erkennt die Thatsache an, daß sich Jeder gerne vom Gefchworenendienste druckt,, hält das Stimmen edensalls für eine patriotische Noth wendigkeit und will Diejenigen straen, welche uicht patriotisch genug sind, ihr Stimmrccht auszuüben, natürlich mit der Idee, daß die Leute, um der Bestrafung zu entgehen, ihr Stimmrecht ausüben werden. Wie aber wird sich die öffentliche Gerechtigkeit bei der Sache sinden? Diejenigen, welche ihr Stimmrecht nicht ausüben, bestehen aus zwei lasscn. Die eine Masse sind Diejenigen, welche angeekelt von dem politischen Treiben und daran verzweifelnd, daß die bestehenden Parteien etwaö Ailderes thun werden, alK für Besetzung der öffentlichen Krippe sorgen, den Wah en nur daö Gefühl allgemeiner Wurschtigkeit" entgegenbringen. Die Anderen sind Diejenigen, welche überHaupt kein Interesse für öffentliche Angelegcnheitcn haben und zu unintelli gent und stumpfsinnig sind, um sich für irgend etwas Anderes, als was sie per sönllch angeht, zu bekümmern. -Welche Sorte Geschworene werden die letzteren abgeben, und welche Sorte Gerechtigkeit werden sie verzapfen ? m Drahtnachrichten Inland. Wettcraussichten. Für Iudiana : Anhaltend warmeö, hübsches Wetter; beinahe gleichblei bende Temperatur. Das neucKanaan. Guthrie, O. T., 21. Scptbr. Von frühem Morgen an entwickelte sich in den Straßen des OrteS ein un gemein reger Verkehr. Alles drängt und schiebt sich bunt durcheinander, um rechtzeitig nach dem neuen Kanaan zu gelangen, den Indianerlandereien im westlichen Theil des Territoriums, welche morgen Mittag der Ansiedlung erschlossen werden sollen. Jeder ankommende Zug ist mit Leu. ten überfüllt, welche dort Land belegen wollen. Die Horde besteht meist aus Leuten, welche daS Land zuerst belegen und dann an wirkliche Ansiedlerver kaufen wollen. Vor dem hiesigen Landamt stehen die Menschen schon seit 43 Stunden in langen Nelhen und warten mit Entschlossenheit darauf, bis dasselbe geöffnet wird, damit sie Land erwerben können. , Das morgen der Ansiedlung zu erschließende Land besteht auö 472,000 Acres der Sae und Foz-, 229,539 der Iowa- und 400,000 der Pottawata-
mie-Jndianer, zusammen l,101,öö9 AcreS, von denen das meiste sehr fruchtbar ist. . ., 'a''& ,!,,,, , - " . :.itiiii51! , ... -,). jw ". -li' ! - nllr.,;. !!.!?:;!: j V
Es ist die alte Geschichte, wie bei der
! 9tif Solistin hrtn 7f fithrtiti!,j ti(r ihiti VIW VHIIJJ VV. 1 " Jahren und die Scenen, welche sich smMtti i,nr,i- ithtttf'rä'' unb cimu(ftcn fl&fpiri weichen nur Mn fc fn Gouverneur Steel erüielt deute . n: Vorstew Bewsord , p . Oklaboma 6itv. worin dieser um Hilfe zu seinem Schuh gegen die Zudringlichkeit der Vuhmcr" bittet. Man fürchtet, daß die Cowboys im Rausch Blutvergtcßen in der Negerkolonie bei Längsten Eity verursachen dürften. .i D i e O d d Z e l l o w s. S t. L o u i s, 21. Septbr. Heute begann die 72. Jahressihung der Sovercign Großloge des Ordens der Odd Fellows. Zum Glück für die Theilneh' mtt an dem großen Umzug, welcher am Nachmittag stattfand, war die anhaltende Hit)e der letzten Tage heute kühlem Wetter gewichen. Man schüj-t, daß mehr als 50,000 Odd gellowö mit ihren Familien hier sind. 3n allen Straßen herrscht reges Leben und von der Clark Avenue bis zur Washington Avcnuc, sowie von 14. bis 4. Straße stand auf beiden Seiten die Menge Kopf an Kopf gedrängt. Der Katholikentag in Busfa l o. B u f falo, N. Z., 21. Sept. Der fünfte deutsch -amerikanische Katholikentag begann heute hier mit einer geHeimen Sihung des Priestervereins. Den ganzen Tag über trafen mit jedem Zuge viele Delegatcn und Zuschauer zu dem Kongreß ein. Die Stadt prangt im Festschmuck und in den Straßen, durch weiche der Umzug heute Abend ging, sind Tribünen errichtet. Nachdem der Priesterverein seine zweistündige Sihung beendet hatte, gab er über seine Verhandlungen folgenden Bericht kund : Der deutsch -amerikanische Katholikentag hat seine erste Versammlung in der St. Louis Aoung Men's Hall heute Nachmittag um halb drei Uhr unter Betheiligung von 150 Priestern der verschiedenen Diözesen abgehalten. Der Pfarrer Dr. Meißner führte den Vorsih und die Pfarrer Farber und 3. N. Euselberger fungirteu als Sekretare. Die unterbreiteten Anträge und Beschlüsse wurden verlesen und zur Debatte in der regelmäßigen Vcr sammlung zugelassen, welche morgen Vormittag uui 10 Uhr iu der Musikhalle stattfindet. . Ausland. 3 m Interesse der Arbeiter. Bern, 21. Sept. Heute begann hier der internationale Kongreß zur Berathung über Unfälle von Arbeitcrn, deren Vermeidung, sowie die Haftpflicht der Arbeitgeber dabei. Von den seitens der verschiedenen ArbeiterOrganisationen dazu ernannten 300 Delegaten sind bis jeht erst ea. 100 hier, darunter vier Amerika; t: Dr. Droz, " Mitglied des Bundesrath und Vertreter des Auswärtigen, begrüßte die Delegaten und sprach in feiner Rede die Hoffnung aus, der Kongreß werde zur Hebung der Lage der Arbciter in der ganzen Welt führen. Er sagte ferner, eine der Hauptfachlich zu erwägenden Fragen betreffe die ob der Staat Unfallversicherung für Arbeiter selber einführen, oder ob er solche durch Privatuntenehmen anregen und überwachen sollte. Die De legalen würden auch über die verschiedenen Systeme der Versicherung berathen und daS als ein daö Wohl der Arbeiterklassen am besten förderndes empfehlen. Hierauf verlas der Sekretär Grüner vom Ezekutivausschuß einen Bericht, welcher die Errichtung eines BureauS für Arbeitwesen, wie in den Ver. Sraaten, in jedem Lande empsiehlt.. Der Staatsrath Bodenheimer verlaö eine Abhandlung über daS deutsche Ar beiter-Versicherunggcssh von 1833 bis 18S9. Er wollte sich nicht darüber ausfprechen, ob die Vortheile des Sy stemö die Nachtheile aufliegen, befür wartete aber die Vereinfachung der Verwaltung. . i Bankraub in London. London, 21. Sept. 3n der hiesigen London ä: Westminster Bank, No. 41 Lathbury Straße.C. C., welche 15 Zweiggeschäfte in der. Stadt , hat, wurde eir frecher Raub verübt. Ein
großes Gcldpackct aus der Provinz, welches heute ankam, wurde auf bisher noch nicht aufgeklärte Weise gestohlen und der Inhalt desselben wird auf $750,000 bis 4 !, 250,000 angegeben. Der Diebstahl wurde ausgeführt, währcnd die Bankbeamtcn in einem anderen Theile der Bank mit der Abrech
nung beschäftigt waren und das von der Straße aus zu erreichende Gelaß, in welchem das Packet lag, unbewacht war. " Die Land frage in England. London, 21. Sept. Sir John Gorst, Unterstaatssekretär für Indien, sagte heute über die Landfrage in England, etwas müsse und werde auch in dieser Hinsicht geschehen, sonst sei eine Revolution sicher. Er meine keine blutige Revolution, sondern nur, daß daS Volk daö Land verlangen werde, auf welchem es lebe; es habe die Macht dazu, fei mit seiner Lage unzuscieden und werde daher die Dinge andern. Die Konservativen sollten der Auswanderung Einhalt thun und das Hereinströmen der Landbevölkerung in die Städte verhindern. Das einzige Mittel dazu sei die Grundablösung und Schassung eines freien Bauernstandcs. Er untersuche jeht die Lage der Landarbeiter und Kleinpächter, um auf Grund persönlicher Wahrnehmungen und Thatsachen die Landfrage in England richtig beurtheilen zu können. L o h e n g r i n" in Paris. Paris, 21. Sept. Heute Abend fand die dritte Aufführung von Lohengrin statt. Ja Folge deö heftigen RegenS war daS Gedränge vordem Opernhause nicht so groß wie früher. Während deS ersten AkteS wurden einige Ruhestörer aus der Gollerie, welche Stinkballcn auf die Bühne geworfen hatten, an die Luft geseht, worauf die Vorstellung ruhig und unter großem Beifall zu Ende gespielt werden konnte. Mehrere Schreier aufdct Straße wur den verhastet. SchiffSnachrkchten. Angekommen in : B r e m e r h a v e n : Eider" von New Jork. .Antwerpen: Friesland'' von New Aork. New Ä o r k : Circassia" von Glasgow, Aller" von Beemen. Der Brandstiftung beschuldittt. Byram & Sullivan, welche die Versicherung auf ihr lchten Winter ausgebranntes Waarenlager von den Versicherungsgescllschaften nicht erhalten konnten, und darum neun Versichcrungs Gesellschaften im Bundesgericht verklagten, haben auf ihre Klageschrift eine sehr unangenehme Antwort Sei.tens der Verklagten erhalten. Die Advokaten derselben, Winter & Elam und Duncan & Smith, sagen in der Antwort auf die Klageschrist, daß die in derselben angegebenen Behauptungen falsch seien und daß die Kläger das Feuer selbst verursacht und durch eigene Hand gestiftet haben, so daß also die Versicherungs-Gesellschaften nicht haftbar sind. ' m Sckulratb Gestern Abend hat der Schulrath in einer Ectrasihung die Steuerauflage festgeseht. Um erst die unbedeutenderen Punkte erledigt zu haben, beantragte Herr Frenzel sofort, die Bibliotheksteuer auf 2 Cent und die Industrieschule-Steuer ebenfalls auf Cts. anzusetzen. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Hierauf beantragte Herr Williams, die Steuer' für den Spezial- und Erziehungs - Fond auf 23 Cents anzusetzen. Herr Frenzel hielt darauf eine Rede gegen diesen Steueransatz, den er für viel zu hoch erachte und erging sich dabei in bitteren Ausfällen gegen den Tchulsuperintendenten Äones und den Anschassungtzagrnten Henderson welche er im Verdacht zu haben scheint, daß sie die Schul-Commissäre zu Gun sten eines höheren Steucransatzes zu beeinflussen suchten. Er meinte, daß ein Steueransatz vou 17 Cents genu-. gend wäre. . Herr Scott bezeichnete die Angrisse, welche Herr FrenzeZ auf - den Schul
Hiesiges.
superiutendenten und den Anschaffungsagentcn gemacht, als unmännlich, weil Herr Frenzel wissen mußte, öaßdie beiden Herren keine Gelegenheit zu? Erwiderung haben. Hierauf wurde noch viel mit Zahlen umhcrgeschmissen und gezeigt, daß ein Ansah von 20 Cents für den Schulfond, wie ihn Herr Baker vorgeschlagen, nicht ausreiche. ,HcrvVonncgut bestand auf 25 Cts., schloß sich aber schließlich dem Antrag auf 23 Cents an und derselbe wurde auch mit allen gegen die Stimmen der Herren Frenzel, Baker und Galvin angenommen. Demnach ist also die Steuerrate wie folgt : Für den Spezialfond 23 Cents von $1W), für den Bibliothekfond 2 Cents und für den Fond zur Industrieschule 2 Cents.
State Föderativ vf Lnbvr. Heute Vormittag um 10 Uhr trat in der Mansur Halle die Konvention der Stäte Fcdcration of Labor zusammen. Dieselbe wurde von dem Präsidenten Emil Lcvy von Evansville zur Ordnung gerufen und ein Konnte zur Prüfung der Mandate wurde ernannt , Verschüttet. Heute Vormittag wurden zwei Arbeitcr beim Ausgrabcn an der Ecke der Michigan und Archer Straße dadurch verschüttet, daß eine Erdwand einstürzte. Die Verschütteten waren Eeo. Tlre, 268 Süd 3llinois Straße und John Staley, 22 NebraSka Str. wohnhaft. Tire erlitt einen Bruch der rechten Hüfte, Staley ist innerlich vcrleht und der letztere wird wahrscheinlich sterben. Beide Männer sind verheirathct. , . tm ,, AuS deu GerichtSböfen. - Superior Court. Zimmer No. 1. Sarah M.- Hcidt gegen Gco. Hcidt.' Scheidungsklage. Niedergeschlagen. Elmer C. Willisott gegen Arthur 'A. McKain u. Ä. Kontraklklagc ; in Verhandlung. Francis M. Furgason gegen Harriet A. Furgason. Scheidungsklage; Kläger erhielt die Scheiduug und die Kinder zugesprochen. Zimmer No. 2. Henry Bcnnctt gegen Hellen ,Bennett und John R. Welsh, Vormund. John M. McClosky wurde alö Administrator des Nachlasses eingesetzt. Susan Koch gegen George Koch ; Scheidungsklage. In Verhandlung. Circuit Court. Daniel Monningcr gegen Caleb R. Johnson ; Notcnklage ; Urtheil für $300.80. Thos. Savage gegen John Strange u. A. ; Schadenersatzklage ; in VerHandlung. CriminalgericAt. ' Wm. Welsh, des Raubes angeklagt; vom Richter in Erwägung gezogen. Charles Fike, Diebstahl ; 30 Tage Arbeitshaus. Louis Pearson, Diebstahl ; in Verhandlung. m , ' Neue Klagen. Indianapolis und Broad Nipple Rapid Transit Company gegen Edison Electric Co. Klage auf tz75,000 Schadenersatz. Kläger, behaupten, daß die Verklagten sich verpflichtet hatten die elektrische Bahnlinie bis zum 1. August 1891 für $192,000 fertig zu
stellen, daß aber die Arbeit von denselben gar nicht in Angriff genommen wurde Henry H. Weghorst an Rachel P. Ncsbit; "to quiet title". Levi Carter gegen Amanda Carter. Scheidungsklage; Grund: Verlassen. siharleS Sortcrs gegen Tillie Sorters. Scheidungsklage ; Grund : Untreue. ' Charles yliyeegeg'en AnnieC.Root u. A. Klage auf Versicherung von $3,000. . - Louis Hellman gegen David, Harris und Richard Hanlon. Klage auf Bürg, schaft von $1,500.' , 3da Bergram gegen John F. Bergram ; Scheidungsklage. Grund: Verlassen. Charles P. und Sohn A. Chisholm von Oakville, Canada, haben die Van Camp Packing Company dahier im Bundesgericht .auf. IlljOQO verklagt, wejl dieselbe für vier Crbsendreschma- "' ' . . -; -
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