Indiana Tribüne, Volume 15, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1891 — Page 3
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TRÄDS 2rz? wfji&mf mm '" X-lm' ?. -"L: - MARK TROPFEN:: taJfolSeEIttielgjjen Nttvcxdaul!chke!t. Eeit lauerer Zeit litt lS an Nn?k? daulichkeit, keines der angeKändteaMitttl ce-Sre vxit helfen, bis ich Dr. Lluust König's HaNburgerTrcpfeg nahm. Tiefe Tropfen sieSttn i& a kurzer Zeit nieder her. Christian Le?!?e, Lvlö Orkezr.s'StrLße, Baltimore, Md. Kopfschmerzen. JL litt hausiz an Kc?n'chmerzkn und alle Mittel die dagegen ngktvandt t?tir ren, r?aren crfolqloS $ fUeli aebrauck te tck, Tr. August Köniz'ö Hamburger Trepfen, k?kZcke n?ir jedesmal Linderunz fafften. Wm. Behn, Lzucaster. $a. Verstop fttttg. Ja! lang litt ich sn Verstcpfuna, beftiaen Störuffczti, bti Maqenö, schlech um Äppetit, Schlaflcslakeit, u. Tie Auendunz von Dr. Äuzust Jicnicj' Lamdurger Treffen bringt fietS Besserung. Jaked Zellzr, Ottawa, Jlls. Dr. August KökZ'Z Hamburger Brustthee Aezea Äe Krankheiten der Lrust, der Luttgen und der Nekzlc. M - r, M Ke i LrgiaPskte. $rij 20 t tj. TURWMMMMM? ! Srfiff ftnt) selten glückliche. fiEit aiiib cetutd liess: Eitel In fmiriCf 3lt adaebclttn iscrton ta;in, jciu der f,UU$ tgAu?". 25 ttt-iii, mit wt-iiticturnffl naiurfti?n-a Utit:r, ircl r ren dem alttnfc ur. Usrna Taschen cU lajütiit t A,:v t &rtf c Sans Luke, tu t i ta 2Jar.6 tftH 'i.'tr t2M!IMifli?Ksi tBiy;.. ai ri Ihr ti tt trttea nm'iifn, fcutci t n rrnch t!Ir'i : pxat,Btt i sincet", retn mtzm:B uät? ras ccrtjcrai V,!.d Ua, kde sie Im wiÄtizften SdtlttH taS Xibtui t:an l SUiv5 iüt 23 ücntj tst PokOirZz i dlsek Qftu&e. xl uulM izkz rnp-lÄt, vrsdt. ti St : vsde, Heil -iBslltat. 11 Cliu-5 tan i-Uce. jfow l ort, 2. V. . i jnijr vmmii ß;A -rii'fii rfr 'S Xt SKmun-jÄiStnfei- ist au ju baten in ;ti t'irnavDLi, iXriD., bei tat. ütvltx. St Lud Teliwäre Straße. tWF f.T 2 Ei, DanstSarer Patient (Nein Arzt konnte ihm helfen) Ist Uaea Rime ni&t penmmt hafxn will ud ttt h : e vsüftirnstgs Wiederherstellung von Zchiverem üsiitn tintt, ia tizwm Dekie.dch injdtuon Ultimi ma:ift, läht durch uns tsSfcl'ee Scfwnftrt na seine t.tnen Mitmensch ttt iüi. TeieAßLrV, bchrkidt auSZilhNichsLe Kr.lk!iien ilarer rechts tlichr Weck und ieit c ud Alt bid1 Gekitechiö jkchÄzeuswrt!e ttkiZ bbrÄ!!e. - iiiifrtiiuv tiiuut, Rfkttei zttdöA Mffsltt eise mche Änidl testen Neeepte, wcldt tr. ta HwtiiU ttina&t Ktttt.i ttceü. chukl .rufe Ätsje imt i'nf.uatr cn : Privat Klinik und Dispciwary, LZ West 11 Str. New l'eri 7. t. nzz TT? JjST 7fjw3 r. -t ril-. 1. . irt Holz: ttttd S cli l e fc r-(H c si !!l so, (lunt:Is.) Gate CitySTONE FILTERS. 4JafiftfciäUer.) Eisschrättke und E i s k i st e in grSgrer vlaaicütjl utO ju der, billigsten 'iuiii'eu Itl gJ&WMVCW, Psr5?cLWäJ'i!sssrS jL'syi m MMIMN n baii für alle von Äillzur Joidü faimitc Qi& civtraii't u& babc einen zvken Vorralh vm t'aff Ü wftä;a ut tu auf ibJeii"n4 & hl' genden preise Iwiexr CO diS i'fuiiS nur uuiut iih' pi Üt. im bU rw iuuub auf einmal ä.'b pcr (Iti . bis Ä Ps.nd aa einmal pe, Ltx. SÄ biS WaAnlsdun Ne. W Teiepdsn 91. -SA Treiber da den kein zükeckz von diesen Prci'k udzugeden vser Ln,rra!?e z machen. Office : No. Süd DclawareStrasie. A. CAYLOR. CARL PINGFANK'S äUcutfdic Buch Handlung 7 Süd Alabama Strafe. Bestellungen und Abonnements auf alle im In, und Auslande nfcheinmdm Bücher und Zeitschriften werden angenommen und pronq?t abgeliefert. An und Verkauf alter Bücher. Sozialistische Literatur. WM Sechs Jahre gepligt. ' CiAst D. Lwtz. Htab Wing. M.. Tagt ei (ptttt C5rt st Vaftor St tmr' I Nerven. täxtn. ttl et er ftxt tat tt d Eleitjin seit fünf Jadr viel Lei Kd äpfoh! hat. uud lar hat sich die gut! drt ftM deäwrslchtich H eine Fall beroad bet ein fitti, welch sechs Iah tan Don der Epilepsie ze zZit war. x Uib $aen, fioniu. 2tJ'a189. Ich bnesz hiermit, datz vxtiv.t Mutter seit viehr ült JS?re ?rvn,iZZMcge euiien yai. hab zö.blzge Mittel nnd ierzte versucht: : fto Nervenschwache aeittten hat. Wir lbliae Mittel nnd Z.tth versucht: fit ist ifcxtr ökf entölt weg nach Deutschland gereift: sie Hat ta uem xauitnoe vo ouar ausgeze - üUx ax it teMporSre Erfolg. Zuletzt versuchte mtvVBt smz H Nerves-Starrer uns tte um tat cuaLbt esrltl edrltck ad aufrilttia. datz sie nvhi a t lltek vo diese erhalle, wie von allen ander MmnImosme, sonder auch, daß sie ohne diese! It. ttftCT&B wSn. den he wir ;t Ihrer Medm Bsuih sie o Tag i Tag schwacher, r. R.bert F. Sdut. ?7ShlStr. Q : wertdvolleD Bllch kürNere'nleidende StTPl vnrd Jtdeia der e vr'SÄt. ,l.'gk'and. G?t - v " tlnne erhalle auch du Medt,',iNu?osr. Tiele Wkdizia wurde fcit dem Jahre IS V dein H.ch. Pastor NSnia. ffort Wagn. Jnd zudrreitet ad it unter sua niveifunz o der K0ENIG MEDICfNE CO., 23B Mandolph 5k. CHIVAGO, ILI ; eH p,teker z hade sü, m Vt.V t, Sl.sH,, Flascken,ürk5.0Z roke f 't tzS.ö. .
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(Sine (Siiüfiliiitji ck9 drm crnerifaniictcn ?eben. Bon Joseph Treuman. (Fortsetzung.) Jetzt tarn es deutlich ans Mib Jr' '. vinz's Munde : O, mein Geliebter! j D, nein Gatte! Äig nahe Tu wir j bist und doch wie unerreichbar fern! 1 Tu sprachst von den 'ipslichien, welche Du am Hochzeitstage übernommen und die Du zu erfüllen wünschest; aber kein Zeichen verrieth mir Teine Liebe, die es mir möglich gemacht haben würde, Dir zu gestehen, wer ich in Wirklichkeit bin. Ihr ihr allein gehört Dein Herz; für Dein Dir angetrautes Weib, die aus Schn'ucht nach Deiner Liebe vergeht, hast Du nichts als kalte Pflicht erfüllung! Und doch liebeich Dich so sehr, daß ich gern sterben würde, nenn ich bestimmt wüßte, dafc ich Tich da durch glücklich machen könnte; um das Verlangn Deiner Seele nach ihr zu befriedigen, wäre ich bereit für sie an Demer Seite Raum zu schaffen ! Tu weißt es nicht und sollst es nie erfahren, wie sehr ich Tich liebe, und daß ich mich nur um Deinetwillen vor Dir rerdor gen gehalten, trotzdem mein ganzes Sein an Sehnsucht nach Dir krankte! O, mein theurer Walters In diesem Moment beugte sich Ilo rence. die b:s dahm unbeweglich dage Handen hatte, ichnell kmab, und ede die Ändere sich dessen versah, entriß sie ikr den Gegenstand, welchen dieielde wie i derum an thre Lippen preßte. Es war ein einfaches Medaillon, dessen obere ! 41 4 .. . t . . ' rr. . . i W ..ist 4. b. a 'laiie geonrr war uno oas 'oho oes Mannes ze:g!e, mit dem sie emst v?r lobt geweien am Unjit- sprang mit j ! l S 1 . n i tXirt Ans i M V ; i ti S ( litl U, 11 w V & U.fc UilW urti auj uiiq ano j 2uu, die Ha:d f das heftig pochende j V:i. f ie ;tiiü ujiy au;i isu- ; tend. vor der Freundin. Ein paar Se tunden schmeg sie; dann sprach zie. den itopt etnrn zur eette envenv: Beide lieben denselben Mann ; wer von uns hat dasgrößte Recht an ihn? L!enn Tu seine Frau bist, befitzt kein Mensch auf d.'r Welt außer Dir irgend welche Ansprüche auf ihn!" lautete die kühle, in erzwungenem Tone gegebene Antwort. Aler sein Herz gehört nicht mir," rief Harriet, denn diese selbst war es, welche sich bisher unterdem Namen ihrer Cousine verborgen hatte, nnd alles übrige ist eine Last, eine unnütze Quä lerei für ihn und mich! Für ein Gran seiner Liebe, für ein einzige Minute, in der er nur a mich allein denken und mit dem Ausdruck der Liebe in seinen Äugen in die meinigen blicken, in welcker er meinen Mund küssen und zart' liche Worte in mein Ohr flüstern Vürde, gäbe ich gern mein Leben hin'." Sprich nicüt in dieser Weise!" stieß Miß Pratt heiser hervor, Du bist feine Frau, und er hat kein Recht mehr, an eine Andere zu denken!" Tie Liebe bentzt größere Rechte als mir der Pflicht vsrbuuden sind?" Warum hast Tu Teine Rechte aufzegeben, Tich vor ihm verborgen und in so grausam behandelt?" ch will es 4, ti" erklären," antwor leic die junge Frau, sich auf das schmale So'ha niedrrlafscnd und die losen Haare aus dem Gencht streichend. Es ,st keine lange Erzählung und ich stand schon oft im Begriff, sie Dir mitzutheilein." Sie schwieg e!n?n Augenblick ; dann fubr sie fort : Dn wirst Dich erw nern, daß ich, als wir einander zuerst in Tresden begegneten, Deine Annäherungsversuche ziemlich schroff zurück wies : ich m chte keine Freundfchaft mit Dir schließen, deun ich erkannte in Dir sofort meine Nicali. Aber und es in mir nach heute unerklärlich, weshalb es geschab Du ließest Dich nicht zu rückschrcckkn, Tu gabst Dir die größte Müh?, meine Abneigung zn überwinden, bis es Dir schließlich gelang und ich Dich trctz Allem liebgewann. Immerhin konnte ich nicht vergessen, waS zwischen uns unverrückbar stznd. ich" Wie konnte Tu damals und überHaupt wisjrn. daß ich das war, was Tu Teine Riralin nanntest?" siel ihr Flo rence in's Wort. Hat Towcrs Dir zegenüber je meiner erwähnt?" Nein; doch höre mich weiter an und Tu wirst bald klar sehen! Ich war schon von meinem sechsten Jahre an fast vcllständig taub, aber da ich von der Vorsehung mit zt.'mlich scharfem Verftande begabt worden und die Eltern nichts an meiner Erziehung sparten. Katte ich neben vielen anderen schönen fingen mich gelernt, den Leuten die 'Vorte von den Lippen xu lesen : meinÄugen waren pers vortrefflich, unv wenn Jemand, vor mir stehend, zu mir ;n unserer Muttersprache redete, ver l stand ich fast jedes Wort. Ich suchte mein Gebrechen nach Möglichkeit zu ver bergen und fürchtete nichts mehr, als daß dasselbe bekannt würde ; aus die, fern Grunde vermied ich allen Umgang, verkehrte ich nicht in Gesellschaften und besuchte weder Theater, noch Concerte oder gar Balle. ch schritt mitten aus oer Eisenbahn strecke dahin, als ich mit Walter Towers daS erste Mal zusammen traf ; er ret tete mich vor dem Ueberfahrenwerden durch einen Zug. den ich selbstverständ. !ich nicht hinter mir her kommen gehört hatte. Es war jedoch mehr als Danb tarkeit, was ich sofort für ihn empfand ; es war Liebe, ein mich gleichzeitig beängstigendes und beglückendes Gefühl, das ich vorher nie gekannt hatte. Wenige Tage später begegnete ich ihm ein zweites Mal in unserem Hanse, und kurze Zeit darauf theilte mir mein Va ter mit. daß er bei ihm um mich angehalten hatte: ich dachte damals in meinem Glück, auch ich hätte in seinem Herzen wärmere Empfindungen hervor gerufen, und ich weigerte mich nicht, die Seine zu werden. Erst spät fand ich durch einen Zufall au, daß mern eige. ner Vater, der mein Herzensgsbeimniß' iß errathen haben mochte, ihn zu der Wölbung veranlaßt hatte. Hätte ich Walter nicht so grenzenlos geliert, so würde ich ihn wahrscheinlich, als er mich persönlich um meine Hand für Leben bat, mit meinem Gebrechen bekannt gemalt haben, so aber fürchtete ich, daöselb5 :chte ihn abschrecken und izm Wider?::? feiner mich dealück5nden
Weroung veranlagen; oesyaio röuichlr ich ihn, indem ich auch ihm mein Leiden sorgfältig verheimlichte. Er sollte es erst dann mähren, nachdem ich entweder die Ueberzeugung gewonnen, daß mein Ge brechen unheilbar, oder daß ich von demselben befreit wäre; ich befand mich nämlich gerade zu jener Zeit in ärztlicher VeKandlung, und man hatte mir Hoffnunzeu gemacht, ich würde mein Gehör sehr bald wiederbekommen, besonders wenn ich zu diesem Zwecke einen berühmten Specialarzt in Paris zu Rathe zöge. Dies war die Ursache, daß ich mich sofort nach der Trauung von dem so innig geliebten Mann trennte. Die Zusicherungen, welche man meincm Vater und mir gemacht Katte, wurden jedoch nicht erfüllt. Nach einer Äbn?esenhcit von fast einem Jahre hielt ich es vor Sehnsucht nach meinem Gatten nicht länger in der Fremde aus, und auf meine dringenden Bitten reisten wir beim, ohne Towers, dem ich mit meinem plötzlichen Erscheinen eine gl oße Freude zu bereiten gedachte, von unserer Rücklehr zu verständigen. Kurz vor zehn Uhr Vormittags in New Aork an gekommen, fuhr ich sofort nach dem Ge schästslokal meines Mannes, hörte jedoch dort, daß er zur Kur in Manhattan Beach weile; kurz entschlossen begab ich mich auch sofort dahin." Sie schwieg ein paar Sekunden und holte tief Athem. Florence, die dem Bericht mit gespannter Aufmerksamkeit gefolgt war,
trat jetzt naher an die Freundin heran ! und backte derselben angstvoll m s Gesich'. Ich war durch das fahren ermüdet und wollte, ee ich vor Walter hintrat, eine Erfrischung genießen", fuhr Harriet fort; zu omem Zwecke fetzte ich Rlid) m einen Tisch, der dicht an der z, v?r Uinttn hPa CSntesS ttand. end ich noch auf die bestellte Tasse Kaffee wartete, sah ich Dich und meinen Gatten zuammentresten." Miß Pratt stieß einen schwachen Sckrei aus und stützte ihre schwankende Gestalt, indem sie sich an die Lagerstätten lehnt'. Die junge Zrau aber sprach in schlnch-.endem .Tone weiter. .Kein Mensch an meiner Seite konnte Euer Gespräch hören, ich jedoch las jedes Wort, das aus Eurem Munde kam, von Euren Lippen und erfuhr nun die bittere Wahrheit; die nächste Folge war, daß ich bewußtlos zusammenbrich." In Florence's Geist tauchte die Erinnerung auf, wie sie auf dem Rückwege zu den Zimmern, in denen sie mit ihrer Mutler gewohnt, durch einen kleinen Auflaus neugieriger Meuschen am Vorwärtsschreiten gehinvert worden war und aus dem Munde einer gesprächigen alten Frau gebort hatte, daß eine junge Tame ohnmächtig geworden sei. Sie nickte jetzt wie. bestätigend mit dem Kopfe. Als ich wieder zum Bewußtsein er wachte, hatte ich sonderbarer Weise, wahrscheinlich in Folge der furchtbaren Erregung, mein Gehör vollständig wie der erhalten, wie es noch heute ist," erzählte Harrtet ; das, wonach ich Mich all' die Jahre hindurch gesehnt hatte und was lern Arzt hatte zuwege bnngen können, war mir in demselben Augenblick trsüllt worden, in welchem ich jede Honnung aus Gluck und LebenSsreude verlor. Leider kommt der Tod nicht zu uns. wenn wir ihn herbei wün lchen, sonst wäre ich in jenem Moment gestorben!" Als ich wieder Herrin meiner selbst war, rerl'eß ich Manhattan Beach und kehrte in's elterliche Haus zurück, wo ich den Vater mit den bittersten Vorwürfen überhäufte und mich zu todten drohte, wenn er nicht wieder mit mir abreiste und unter anderem ?!amen an einem Plabe Änfenthalt nähme, an dem wir vor allen Nachforschungen meines Gatten geborgen wären. Jetzt, nachdem ich wußie, dag der letztere eine Andere liebte und ich seinem Glück im Wege stand, sollte er, da es ja sonst für uns keinen Echeivungsgrund gab. die Mög lichkeit erhalten, sich wegen böswilligen Verlaffens gerichtlich von mir trennen tu lassen und Dich dann zu heirathen! Kannst Du, welche ihn ja auch liebt, be zreifen, welche schrecklichen Qualen ich duldete ? Mein Vater starb bald nach unserer zweiten Ankunft in Europa, wodurch es mir noch leichter wurde, mich verborgen zu halten; jetzt aber, noch bevor ich den Boden Amerikas betreten, wohin ich auf den dringenden Ruf meines Sachwalters reisen mußte, treffe ich mit meinem Manne zusammen, der mich nicht er kennt, sondern mich für meine Cousine bält, deren Namen ich angenommen habe. Er sprach mit mir über mich selbst; aber wie konnte ich ihm die Wahrheit sagen, da ich sah, daß ihm die Worte nicht aus den: Herzen kamen, sondern ihm nur vom Pflichtgefühl einzegeben waren. Und ich verlange nicht nach Mitleid sder kalter Wertschätzung!" rief sie. die Hände über dem Kopfe, ringend: ich will seine Liebe, und wenn es auch nur für die Tauer von ein paar Minuten wäre! Dann ststrbe ich gern! O, soviel kannst Du mir sicherlich von seinem Herzen ablassen, eine so kurze Zeit kannst Tu dasselbe entbehren! bedenke, ich bitte Dich, mir nur für einige flucht!ge Augenblicke die Liebe meines Gat ten zu gewährend Florence verletzte in sehr ernstem Tone, während sie die Thränen, welch? r nicht mehr zurückzuhalten vermocht Mit dem Ta'chentuche von den Wangen wischte: Du hast das vollste Recht zu jedem Gedanken und Herzschlage Deines Mannes, und beides soll Te'n sein! Nur gieb es auf, ihn noch serner zn tauschen; lasse ihn die gan;e Wahrbeit wissen, wie Du es soeben mir gegenüber gethan hast! Daß ihr Beide glücklich mit einander werdet, Las ist mein ern stes. aus innerster Seele kommendes Gebet zu Gott! Harriet hatte sich wieder etwas be ruhigt und blickte nachdeullich zu Ba den. Lange betrachtete Miß Pratt die Freundin. Während sie daS Z'tteln ihres Korpe'.s zu bewältigen suchte; dann fragte sie: .Wirst Tu Walter ich meine Deinen Eaiten, über AlleS ausklären ?" Und als die Andere ihr nicht sofort antwortete, l füate Je hinzu:
ii.i.i Tu es nicht thust, so jpreqe ich!" Ja, ich werde es ihm sagen." envi derte jetzt die junge Frau, aber mcht heute und nicht eher, als bis das Schiff in der äußeren Bai von New fjoxt einläuft! Ich möchle jedes Aufsehen unter den Mitreisenden vermeiden, und welches Fragen und & opfschütteln gäbe es. wenn Walter und ich plö'lich als Ehepaar zwischen ihnen erscheinen mitden!" Florence schaute sinnend vor sich hin. endlich sprach sie: Du magst in diesem Punkte Recht babcn. und ich will mich bis zu jenem Zeitabschnitt gedulden!" Darauf wusch sie die Spurm der vergossenen Thränen vom Antlitz und be gab sich wieder auf Deck, die Freundin sich selbst überlassend. Miß Pratt glaub:e Unerhörtes cn Selbstbeherrichung zu leisten, als sie an der Abendtasel äußerlich ruhig und ge halten wie immer, aber doch mit gerö
theien AuacnlldeiN erschien, sür die ! . "c fi- . rtv; .(i TCf2 t frmicg eine yeslige cigraue ats vinarungsgrund ausreichen sollte. Aber sie war starr, als sie die Freundin erblickte und horte; sie. sagte sick, daß sie selbst nicht so viel Selbstdehkrrschunqskrast beiäße. Es war nicht das mindeste Gezwungene in Harriet's Heiterkeit zu merken, die nicht einen Äugenblick nachließ und den ganzen Abend hindurch stichhielt, bis sie sich zur Ruhe zurück zogen. Während bisher die Neise bei präch' tigstem Wetter vor sich gegangen war, zogen ! am nächsten Tage Plötzlich schwarze Wolken am Himmel auf und der Wind begann heftiger zu werden ; aber Niemand beunruhigte sich darüber, denn Keinem kam der Gedanke einer drohenden Gefahr in den Sinn. Zwei Tage hindurch war der Him -mel bedeckt, und der Wind nahm nur wenig an Stärke zu; am dritten Tage' lndenen begann plötzlich gegen Abend der Wind mit großer Heftigkeit zu wehen, und ein Sturm zog heraus. Kein Menfch an Bord schlief; Alle wa ren die ganze Sachthindurch auf den Seinen. Um das Schwanken des Schiffes zu mildern, wurden einige, Segel bejgesetzt; aber der Mast zersplitterte und immer wilder und zorniger brauste das Meer, immer häufiger schlugen die. Wellen auf Deck. Gegen Morgen wurden plötzlich zwei Rettungsboote fortgerissen und kurze Zeit darauf folgten zwei andere. Einige Passagiere wurden jetzt sehr besorgt; man befand sich zwar nur noch etwa fünfug Seemellen von der amerikanischen Küste entfernt, aber der Sturm wehte dem Lande zu. Endlich war die obere Platform der Maschine zerschmettert und die Feuer ver' löschten; gegen elf Uhr trieb das Scbiff, da auch das Steuer außer Ordnung ge rathen war. als Wrack auf den stürm, gepeitschten Fluthen. Trotz alledem hatte der Kapitän und die Mannschaft ihre Ruhe bewahrt. Jetzt wurden alle Mann an die Puntpen kommandirt und mit fieberhaft er Eile folgte man dem Besehl, denn ein Jeder erkannte die Gefahr und wuvt?, daß es sein Leben zu vertheidigen galt. Üure Zelt darauf brachte man in. dessen dem ztapitän die Lchreckenskunde, daß sich im untersten Schiffsraum ein ungeheures Leck befinde; dies ab"r mußte auch dem Hoffnungsvollsten die letzte Zuversicht nehmen. Jetzt wurde die Schaluppe hmabgelasien, aler it schlug um. Welch' ein Schauspiel bot sich jetzt! Gatten drückten ihre Weiber verzweif' lungsvoll an die Brust, Mütter um armten schluchzend ihre Kinder; Frmude reichten sich die Hand und sagten ein ander Lebewobl auf immer! Das Schiff aber sank von Minute zu Minute tie'er ! Da erklärten einige entschlossene Matrosen, ohne einen Kamps, ohne einen letzten Rettungsversuch sich nicht verloren geben zu wollen, und endlich gelangte ein Boot mit vieler Mük,e glücklich auf's Meer. Auf Befehl de? Eapitäns sollten außer der Bemannuna nur noch Frauen aus demselben Platz finden, und eine der Ersten, welche er selbst hinabließ, war Florence Pratt, die zufällig in seiner Nähe gestanden hatte. (Fortsetzung folgt.) . , , m Geschichten von kleinen Höfen. Daß .an diesen kleinen Höfen Ge schichten passiren, Geschichten!" vor denen sich die Weltweisheit gewöhn licher Unterthanen nichts träumen läßt, das wissen wir schon längst. Was de aber ein socialdemokratisches Blatt, du Münchener Post, von der plötzliche Entlassnna des StaatSministers eineZ kleinen deutschen Herzogthums erzähl klingt so ungewöhnlich und sensationell. dan wir von vteser neuesten Nestdenz geicvichke Notiz nevmen munen. xteii Geschichte wird nach der Darlegung bei genannten Blattes in den zuverlässig ften Kreisen und nicht nur an den Skat. ttmen. dte m icnem Duodezstaat zahl reicher sind, als anderswo, kolportirt. Von genau informirter Seite wird det .Münchener Po,t" hierüber unqefäh Folgendes mitgetheilt: Seit mehrerer Jahren gingen m der Residenz des Herzoathums Gerüchte, daß eS mit de. Sittlichkeit nnd Moral des bereits 6l sSbngen StaatZmimtterS v. X. feb, schlecht bestellt sei, doch wurden diese Gerückte immer wieder unterdrückt Bor Kurzem nun brachte ein sociab demokratisches Blakt eine Notiz, nach welchem ein alterer Herr zwei Mädchen. eines von acht, das andere von zehn iti .t S. . , ." aare. rn ein seuvlz gezvai, mir Vier, Brod und Wurst traklirt und dann ml! denselben unutiliche Handlungen vorge nommen babe. . Die Eltern 'der Kinder brachten di, Sacke bei der Polizei zur Amia . es qeickah jedoch während der vier Wachen Nichts, trotzdem die Eltern der Polizei als den Thäter den Staatsministn ganz ausdrücklich bezeichneten. ' D? Anaklezenheit kam nr5 d!e' Nec össentlichnng in eiaaniereZ Zihrwass.'r. Tie ?kaa!Zanwaltzcha?r munte sich jey der Sache annehmen. Die Kindez wurden verhört, jedoch nicht im Beisein der Eltern, und das Resultat war. daß die Untersuchung gegen, den . Herrn StaatSminister nicht eröffnet und dem Antrage der Eltern nicht stattgegeben wurde, weil die ikinder sich der der Ab
Körung Wioerlprücke dätten zu schulder kommen lassen, außerdem sei die Sacht unwahrscheinlich! Tarauf Krackt, jenes Blatt eine Notiz, welche das Unwahrscheinliche durch Anfübrung von Thatsachen zur größten Wahrscheinlich keit mackte und die herzogliche Staats anwaltschast ersuchte, sich mit diesen weiteren Fällen zu befassen, außerdem wurde der Staatsanwaltschaft nock weiteres Belastungsmaterial angeboten Es geschah jedoch nichts. Stakt dei Staatsanwaltschaft scheint sich nun da3 Ministerium mit der Angelezenheit be faßt zu haben, denn der Staat-minisiel en'ch'.en plötzlich in der Residenz und zwei Taae nach der Rückte ,r brack'.' das Amtsblatt die Bekanntmachung, daß Se. Hoheit der Herzog beschlossen habe, den Herrn Staaisminister aufsein Ansuchen zur Tisposition" zu stellen. Dieicr zur Disposition Sstellung ist nui; die Entlassung gesolgt, ob mit Pensionöberechtiqun; oder nicht, wissen wir rorläufig nicht."
Der liuicrg in t der spanischen Armada". Um den Untergang der spanischen Armada" hat, wie uin so manche grore Ereiznisse, die heroische Geschichlsckret bung einen glänzenden Schimmer gemalt, in dessem Lickte hauptsächlich der Sturm der entsessel'en ElemenZe und die lölnmmuthige Tapferkeit englischer Zeehelden hervortritt. Allein auch die größten Kriegsthaten haben ihre prosaticken Seiten, und der Geschickts forscher, der in den Staatsarchirin lange verschlossene, vergilbte Schrift' stücke ourchblättert und die thatsächlichen Ein elhetten der Ereignisse eu; deckt, rückt ohne Erbarmen das etwas nebele haste historische Gemälde in die schar j!P!!:fiti!nrt her hstutttttn iltti IV .t V Vr W r, r'j J ist es, was der englische Geschichtöschrei der Fronde nach eingehenden Forschung gen ia den Archiven von Simanca mit setner aktenmaßig belegten Tarstellung des UntergangeZ der Armada" nach den spanischen Quellen gethan hat. Es finden nch m diesen interessanten Mittheilungen, welche in Longmans Magazm zur Veröyentltchung aelangen. allerlei Aufschlüsse über schlechte Verpflegung der Spanier durch be:rugerifche Armeelieferanten, und man sieht auch aus einer Eingabe, die durch Vermitllung des Secretärs an König Philipp von Spanien eingereicht wurde, daß der Oberbefehlshaber der unüberwindlichen Slotte dem Unternehmen ge gen England mit banger Sorge rntgegknsah: Meine Gesundheit ist schlecht, schreibt der Herzog v Medina-Sidonia an den königlichen 5ecretär, und von meiner geringen Bekanntschaft mit der See weiß ich, daß ich auf dem Wasser stcts seekrank bin. Im weiteren wird auseinandergesetzt, die Expedition gegen England sei so großartig und bedeutend, daß der Leiter unbedingt das Seewesen und den Seekrieg verstehen müsse, und ich heißt es darauf bin des einen wie des andern unkundig. Ter Adelautado von Eastilien würde die Zache besser machen wie ich. Der Herr irürde lh:n helfen, denn er ist ein guter Christ und hat in Seeschlachten gekämpft. Wenn ich ausgesandt werde, so könren Sie sich darauf verlassen, daß ich nur schichte Kunde über die Erledi gung meiner Aufgabe werde bringen können." Die böien Ahnunzen des atmn Herzogs erfüllten sich nur zu bald; in einer spätern Depesche des Herzogs an den König aus Eoruna werden dereits recht klägliche Meldungen gemacht. Das Wetter," schreibt er, sei, obfchon man erst Juni schreibe, so wild wie sonst im .December. Die Schiffe seien zerstreut, die Bemannungen krank und der Gesundheitszustand verschlimmere sich in Folge schlechter Verpflegung und schlechten Wassers von Tag zu Tage. Ich habe Ew. Majestät früher schon gesagt", ruft er am Schlüsse aus, als ich aufgefordert wurde, die' s Eom mando zu übernehmen, daß ich für daS selbe nicht geeignet sei." Vom Nusranve. Bor einem Londoner Richter erschien kürzlich eine neunzehn jährige reizende Frau als Klägerin ;egen ihren Gatten. Der Letztere, ein leger, gewann vor anderthalb Jahren die Liebe des jungen Mädchens, verließ es aber, sobald es seine Frau gewor den. Ter Richte machte dem schwar ita Ehemann Vorwürfe über fein Verhalten; dieser entschuldigte sich damit, oaß ihm die weiße Haut seiner Frau unüberwindlichen Aoscheu einflöße. uf die Bemerkunz des Richters, daß er die junge Frau auch allen Sorgen preisgegeben, erwiderte der Moh-: Ich bm bereit, ihr auch den letzten Pennn zu geben, nur soll man mich nicht zwingen, das Krcidegesichk zu küssen!" Von der Rohheit und Einsalt schlestscher Gedirgsdörsser legt v:e Silesia" tn folgender Mittheilung auf'S Neue Zeugniß ab! In Tyrra starb dem Inwohner Johann 5kai;ar ein fechszehnjäyriger Sohn. Als der Sarg geöracht wurde, zeigte eS sich, daß dieser zu kurz war. Was thut nun der Va:er?Er nim:nt emeZZge und schneidet dem Leichnam seines Sohnes ent sprechend lange Stücke der beiden Beine w i . . w- t ft zv uns legr i zu veir uorigen neroiii uen Utberreften in den ToStenschrein. Ler Mann wird gewiß nicht im mindeta eine Ahnung gehabt habnr, daß er -tu dieser That sich gegen das Gesetz er Zangen. Ueber den U nglücksfatt. dem der Genera! v. d. Gröben zum Opfer siel, sind nunmehr aus Helsingör folgende vom 23. August datirte. Nach richten eingegangen: Der alte preußi fche General v. d. Gröben ist gesternhierin HelsingZr auf eine entsetzliche Art ums Leben gekommen. General v. d. Groben besucht Nt Jahrenmit 'einer Familie das circa zweiMeilen nördlich von hier belegen? Fischerdorf Hornbeck jeden Sommer. Der alte Herr hat sich durch seine Leutseligkeit und Liebenswürdigkeit dort viele Freunde erworben. r Seine Tochter hat während dem Aufenthalte in Dänemark auch die dänische Sprache vollkommen erlernt. Gestern also besuchte General v. d.' Gröben mit Gemahlin und Dochter und einem Fräulein Magma unlere Stadt. Die Gesellschaft y in
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einem litittpanncr, der von Frl. Magman, fiufchirt wurse. ( Frl. M. ist die Tochter vom K apitän Mazman, bei dem der General jeden Sommer wohnte) herzekommen. Beim Einfahren in die Stadt platzte der Bauchgurt des Pier des, welches dadurch fcheu wurde und durchging, wobei der LZag?n umgeworfen wurde. Alle vier Jnwssen wurden herausgeworfen, und General v. d. Gröben fiel so unglücklich, daß er eine Beschädigung am Kopfe und mehrere Nippen brüche erlitt. Bewußtlos wurde er in das in der Nähe gelegene Spital transportirt, wo er nach ein paar Stunden seinen Geist ausgab. Die Kopf wunde war nur leichter Art. Die To desur'achs war Nippenbrüche mit darauf folgendem Emphyseni. Fräulein Magman wurde im Gesicht stark Uschädigt, die Generain und Fräulein Tochter waren unbeschädigt. Die Beerdigung des General v. d. Gröben fand hier statt, und zwar am Dienstag, den 1. 'eLtember. . Z n der britischen Ma rine ist die d?rbe Ausdrucksweise des Admirals Fisher. des Direktors des Schiffsbauhofes von Portsmouth, wohlbekannt. Auch der Königin Vicroria muß etwas zu Ohren gekommen sein. Als die Monarch in vor dem Eintreffen des franzo 'Ischen Geschwaders ein? kleine Berathung über die zu beoöach tenden Förmlichkeiten h'elt die Königin liebt es. in dergleichen Fällen die iLinzelheiten felbst festzustellen unterließ sie daher nicht, bei der königlichen Tafel den Admiral Fisher eigens zu ersuchen, im jiunfte zarter Höflichkeit sich selbst zu übertreffen. Der alte See bar war wahrscheinlich durch die Menge der Anweisungen, die er schon von sei' ner Souveränm empfangen hatte, verwirrt geworden. Er platzte auö: Wenn Eure Majestät es wünsche, so werde ich den Admiral Geroais tusstn.Die Königin legte da; Messer nieder und lachte laut und herzhast. Sie war überzeugt, daß die Fraazossn. wenigstens was Admiral Fisher anbetraf, eines warmen Empfanges sicher waren. In Bilbao fanden in diesen Tagen große Feste statt. Wie der öln. Ztg.- geschrieben wird, gipfelten dieselben in Stiergefechtea, die vier Tage hintereinander eufge'ührt wurden. Zahlen sprechen! 4IM0 Zuschauer waren zgezen. Die Ein nahmen an Eintrittskarten betrugen 186,703 Pesetas. Nach Abzug aUer Kosten bleibt den Unternehmern, fre von Staub und Stroh, ein Reinzewinv von 55 00,000 Pesatas. Die 11 Bilbao mundenden Eisen und Vierte bahnen brachten währen) der vier Tai VMMb Reisende zur Staöt. Gute Idee. ... .Ja, meine Herren, gute Ideen muß der Mensch haben das ist die Hauptseche! Da war ein Tchulkamzrad von mir. ein gk' wisier Sckulze er wurde Chemiker den hat eine einche gute Idee zum reitet Meinte gemacht! Und welche war das?" gr hat ein- reiche Friu geheiratet!" D i e Gehälter der ehrsame Dorfschulwtister Mecklenburgs in oer guten alten Zeit- waren äußcrst gering, und es kann nicht Wunder nehmen, zu hören, daß ein solcher Er' zieher der Rangeu eines Torfes in Mecklenburg Strelitz baare 20 M. das Jahr Gehalt bezog. Der weife Schul' rath m der Residenz, dem bei einer Durchsicht der Listen dieser geringe S itz denn doch in dieAugea siel, plante nun eine Verbesserung des betreffenden Lehrers und ließ ihm eine Stelle mit einem Gehalt von 400 M anbieten. Doch zum Erstaunen des hohen Herrn stellte sich der Herr Magister kurze Zeit darauf bei ihm ein, um erst genaue Er kundigungen über die neue Stelle ein;' ziehen. Ihm woÄte die Verbesscruig gar nicht einkeuchten und er sträubte sich mit Hand und Fuß gegen die Ber setzung, als er hörte, daß seine zukünftige Wirkungsstätte in einer, ziemlich hzlzarmen Gegend liege. Dem Borge setzten fällt die Weigerunz und deren Begrünöunz auf, er lasir Nachforschen gen anstellen und hört zu seinen E ltauneu, daß das Schulmeisters bei dem geringen Gehalt sich jährlich 50 Mark erspart habe, weil seine Schüler taglich eine Stunde Neligivnsunterrichi erhielten, in , der übrigen Zeit jedoch aus dem nal)en Walde Holz herbeiholen und daraus Zeugklammern schneiden mnßten, die dann sür gutcs Geld aus den Markt gebracht wurden.
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Wash. nahe West Str. 42 Geißendorf und Waskiwgton Stt. 43 Missouri und New f)'dxi Str. 43 Meridian und Washington Str. 46 JllinoiZ und Zkii Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jndlansla, 3 Squarcs vc Zluß. 412 Missouri und sryland Str. 413 Mississippi und Wübah Str. 412 Morris und Curch Str. 121 O.J.u. W. RundhauS. r?eftl. oiu Flus 123 JrreN'Ztsyl. 4Z4 Mileu Ave. und Nätlonal Noad. öl No. 4 Spritzenhaus, JLinols u. MernL. ,umol UVV suiiiLna mx. 53 West und McCsrty Ctr. S1 West und Eoth Etr. oß Mississippi itnd Henry Str. ö Merwian im 3 i'iag Etr. 53 No. 10 Schlauchs. Msrrls u. Mad. Lw. oii Madison Ave. und Tunlup Ltr. SIS West und Nockwsod Str. 513 Kentucky Ave. und MernU Str. Ä14 Union und Morris Etr. SIS JllinoiS und-Kansas Str. 817 Morris ur.d Dakota Str. 513 Morris nb Church Str. 519 Tennesses und ÄcEatt? 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