Indiana Tribüne, Volume 15, Number 1, Indianapolis, Marion County, 19 September 1891 — Page 3
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Er sucht seine Frau,
ölne Er,blunz aus dem amcnfanitäen Vf&cn. t'on I osevd Treumanu. (Fortsetzung.) Es war ihr vor der Hcchzeit bekannt, daß ich eine Andere geliebt, denn ich theilte es ibr mit. ebenso wie ich ihr offenherzig erklärte, daß ich ihr vorlausig wenig zärtliche Neigung geben könnte; aber sie meinte, dies bekümmere sie we nig, wenn ich ihr nur in Zukunft ganz gehören wollte." Und Sie versprachen ihr dies? to ti wehmüthig aus dem Munde des Mädckzens. Sie wissen, Floren," erwiderte Walter. ich damals kurz vorher j Ihre Zeilen erhalten hatte, nittels j deren Sie unsere Verlobung auflösten, ! und daß ich keine Hoffnung hegen durft. Sie andern Sinnes zu machen. In der verzweifelten Stimmung, die sich meiner bemächtigt hatte, versprach ich Alles, was von mir verlangt wurde, trotzdem ich nur Sie allein liebte; ich hatte den festen Willen, Sie zu veraessen und dann dem vertrauenden iungsn Weibe gegenüber meine Psticht zu :rzüllen." Sie thaten Recht daran,- versetzte Mß Pratt seufzend ; ich allein trage ja sie Schuld, daß Sie sich mit einer An ?ern vermählten." ?!icht doch! Jene schlechte Person verzeihen Sie, ich meine, Ihre Cousine ist die Einzige, welche all' das Unglück angestiftet hat! Wann haben Sie zuletzt von ihr gehört?" Wir stehen in gar kerner Verbindung mehr mit einander; ich sandle ihr nicht einmal einen Glückwunsch zu ihrer Ver heirathung mit Doctor Heath..Ten sie, wie ich vsrauI gesehen, grenzenlos unglücklich gemach: hat," sugZe Towers schnell hinzu. Ich sch.'ue mich, Ihnen zu erzählen, was ich über Fanny erfahren habe;, aber Sie mögen selbst Einsicht in den Brief eines Freundes nehmen, den ich heute Vcrmittag kurz vor meiner Abreise aus London empsing." Er zog aus der Seitentasche feines Rockes DaltonZ Schreiben hervor und über.a.ab ihr dasselbe. Nehmen Sie dieses Schriftstück mit sich hinab und lesen Sie es in Nuhe,syrach er dabei; vielleicht stellen Sie ?s mir gelegentlich wieder zu," Florence nahm den Brief, indem sik rinfach sagte: Ich dan?e Ihnen; ich werde von 3 hm Freundlichkeit Gebranch machen!" t Nach einer fecundenlangen Pause fuhr sie fort: . Aber wollen Sie mir nicht das Bild Ihrer Frau zeigen? Der Mond schzint hell, um eiu Erlen der Gesichtszüge ;u ermöglichen." Mit einem Seufzer reichte er ihr du Photographie Kaum hatte das Mädchen einen Bliä auf dieselbe geworfen, akS sie fichtlich überrascht einen Schritt zurücktrat und einen schwache Schrei aus stieß. Was ist Ihnen?" fragte Walter erstaunt, kennen Sie die Dame, welche dieses Bild vorstellt?" Sie starrte noch immer auf die Pho. kographie; erst nach einer geraumen Weile antwortete sie: Dieses Gesicht, oder wenigstens eins, das ihm gleicht, babe ich schon gejehen; hieß Ihre Bat tin mit ihrem Mädchennamen Hannah Jrmng?" D:e außerordentliche Spannung, welche in feinem Antlitz ausgeprägt gewesen, verlor sich, und er gab die plo lich wieder erschienene Hoffnung, eint Spur Harriets gefunden zu haben, auf. Nein." sagte er, Hannah Jrying ist eine Cousine meiner Frau und ihr sehr ähnlich." Florenee nickte gedankenvoll mit dem Üopfe und händigte de Photographie wieder ihrem Eigenthümer ein. Bald darauf wünschte sie ihm Gute Nacht" und zog sich in ihre Kabine zurück. Tort angekommen, warf sie einen Blick auf ihre Freundin, doch da dieselbe sie Auzen geschlossen hatte, glaubte sie. sie Leidende schlafe; sie selbst war durch vuZ unverhosske Zusammentreffen mit dem einstigen Verlobten und noch immel still Geliebten so erregt, daß bei ihr an Ruhe nicht zu denken war. Sie ließ sich auf dem Sopha nieder und betrach tete eine Weile die Außenseite des ihr von Towers übergebenen Briefes; dann entnahm sie der Hülle die eng beschrieb denen Blätter und vertiefte sich in deren Inhalt, der sie bald so sehr fesselte, daß sie nicht bemerkte, wie die Daliegende die Augen geöffnet hatte und dieselben starr auf das zu Boden geglittene Cou rert und die sichtbare Adresse gerichtet hielt, wie dann Thräne um Thräne über deren Wangen perlte und sich die selbe schließlich, um das Weinen zu verbergen, mit dem Gesicht von ihr ad wandte. T'rei Tage spater hatte Jlorences Freundin die Seekrankheit überwunden und erschien zum ersten Mal bei der Mittagstafel, als die anderen Passa gure bereits ihre Plätze eingenommen hatten. Walter war in eine sehr lebhzste Unterhaltung mit seinem Nachbar vertieft und bemerkte nicht ihren. Eintritt in den Speisesaal. Erst nach dem Diner, als sich die .Mehrzahl der Reisenden end weder zu einer kurzen Mittagsruhe in ihre Kabinen zurückgezvgen oder wieder das Deck ausgesucht hatte, siel ihm die fremde Gestalt auf, und er blickte ihr scharf in's Gesicht. Da begann sein Herz unruhig zu pochen z er zweifel'e picht mebr. wen er vor sich habe, (tr trat schnell an sie heran und sagte: .Ich irre mich wohl nicht, wenn tch annehme, )aß Sie Miß Jrvinz sind." . Die Anaeredete erbleichte und zitterte bei dieser unschuldigen Frage. Aer ehe sie noch Zeit zu einer Ant. wert gewann, fuhr Towerö schon fort: Hatten Sie je Verwandte mit dem N' rnen Ich?Gewiß, ich hatte einen Onkel und eine Cousine dieses Namens; aber warum fragen Sie mich dies Weil ich tforf ms nnet'stuleotbenk liehe Achni i ch!eit zwifchen I tuten und einer Mls Jvy, die ich kannte, entdeckt habe? sie .wohnte damals mit ihrem Bater, der; sich bereits' von den Ge
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mont, ttnem Vorort New Yorks. Sie hatte genau selch' gols:g braunes Haar wie Sie, und ihr Gesicht glich völlig dem Ihrigen, nur die Augen doch diese bei Ihnen zu sehen, hatte ich noch nicht das Vergnügen, Miß Jrving." Die junge Dame wollte diese Anssor derunz. ihn anzusehen, nicht verstehen; wie bisher verbarrte sie mit niederge. schlagenen. durch die Lider fast ganz bedeckten Augen, und auch der Ton, in dem sie weiter sprach, klang kalt, abwei' send, als ob sie. ihm damit andeuten wollte, daß ihr die Unterhaltung lastig sei. Sie haben sich nickt getäuscht; es war meine Cousine, die Sie kannten." versetzte sie. Jch sah einmal Ihr Bild, Miß Jr ding, und war damals überrascht über die Ähnlichkeit mit Harr Miß Jvy," fuhr Walter, der sich durch ihre Weife nicht abschrecken ließ. fort. Gestatten Sie mir, daß ich mich Ihnen vorstelle, mein Name ist Towerö. Und nun bitte ich Sie, mir zu sagen, wo Ihre Cousine gegenwärtig weilt." Wie sehr bedaure ich, Ihnen darauf antworten zu müssen, daß ich Ihnen ihre Adresse nicht geben kann !" Aber Sie vermögen mich doch e nigstens darüber aufzuklären, ob sie noch lebt oder gestorben ist?" Welche von diesen beiden Mögliche keilen zu hören, würden Sie vorziehen, Mr. Towerö?- fragte sie, sich halb von ikm abwendend und Miß Pratt nachblickend, die sceben in Gesellschaft einer alten Dame den Speisesaal verließ. Würden Sie sich durch, die Mittheilung, daß Harriet Jvy todt ist, sehr beglückt fühlen?" Sie sind in einem großen Irrthum befangen, Z)!iß Jrving, wenn Sie etwas derartiges glauben!" versetzte Walter in rauhem Tone. O nein!" entgegnete die junge Dame mit einem Ansiuz von Hohn; ich irre mich sehr selten und sicherlich uicht in diesem Falle! Der Tod Harriet Jvy's würde für Sie die angenehmste Nach' richt sein, die Ihnen werden könnte! Gestehen Sie es nur ruhig ein, Mr. Towers !" Nie und nimmer werde ich etwas Derartiges thun!" entgegnete der junge Mann. Seit Jahren habe ich alles Mögliche aufgeboten, um die Spur Ihrer Cousine zu finden, aber alle meine Bemühungen blieben fruchtlos; wenn Sie, Miß Jrving. im Stande sind, mir Auskunft über ihren Aufenthalt eben zu können, so beschwöre ich Sie bei Allem, wag Ihnen lieb und theuer ist. es ohne Zögern zu thun, denn Harriet Jvy ist meine Frau!" Und suchen Sie sie, um sie als solche anzuerkennen und mit ihr gemeinschastlich zu leben, oder thun Sie es nur, um sich, sobald Sie sie gefunden, von ihr gerichtlich scheiden zu lassen?"
Was denken Sie von mir? Wenn ich wüßte, wo Harriet weilt, würde ich nach der Ankunft dieses Schisses an seiem Bestimmungsort sofort zu ihr eilen, um sie als Gattin in mein Haus zu jähren !" Die junge Dame hob blitzartig schnell die Lider von ihren Augen, hielt die letztereu einen Moment auf den vor ihr Stehenden gerichtet und blickte sich dann im Raume um. Als sie sah, daß sie sich Beide allein befanden, versetzte sie m wegmersendem Tone: Sie stellen zu hohe Ansprüche, wenn Sie von mir rer' langen, ich solle Ihnen dies glauben! Sie können mich durch Ihre Wortedie, wie ich zugestehen will, für jeden Tlnde ren überzeugend klingen mögen, nicht läuschen. Mr. Towers! Sie wünschen eS durchaus rncht, Harriett wiederzusehen, denn" sie zögerte ein paar Se künden, und wieder ging ein leises Zir tern durch ihren Körper Ihr Haz gehört ncch heute eimr Anderen, wie e schon der Fall war, als Sie, sich von dieser Anderen auf immer zuiückgewic fen glaubend, aus Verzweiflung, Aer ger oder sonstigen Ursachen, denen ich nicht nachsorschen mag, um meme Cousine sich bewarben nnd dieselbe heirathdthen, selbstverständlich ohne eine Spur von Neigung für sie zu empsinden! Inzwischen sind Sie darüber aufgeklärt worden, oaß jene Zurückweisung nur die Folge eines bedauerlichen Mtßver ständnifses gewesen ist und Sie von d.r einstigen Braut noch immer so warm wie je geliebt werden; unter diesen Um ständen könnte es Ihnen aber wenig angeaehm sein, wenn Ihre Gattin plötzlich wieder auftauchen oder gar auf ihre Rechte pochen würde ! Sie machte einen Versuch, zu lachen, der ihr jedoch vollständig mißglückte. Walter war ihren Auseinandersetzun gen mit immer größer werdendem Er. staunen gefolgt, ohne sie mit einem Laut oder einer Bewegung zu unterbrechen. Zuerst fragte er sich verwundert, woher sie die Kenntniß der verschiedenen Em zelheiten habe, denn von Harriet könn ten dieselben unmöglich herrühren ; wußte doch diese selbst kaum etwas da von. Bald aber leuchtete es in feinen Äugen verständnißvoll auf; Florence. so wenig ähnlich es ihr auch sah, mußte ihrer Freundin, ohne eine Ahnung zu haben, daß dieselbe eine Cousine seiner Frau war, alles anvertraut haben, welche Schlußfolgerungen mochte nun das Mädchen. an da ihr Mitgetheilte knüpfen! Um dieselben zu zerstören, entgegnete er etwas hochmüthig; Da Ihnen so viel bekannt ist, sollten Sie auch' wissen, daß mich nichtS auf de: Welt einer einmal übernommenen Pflicht, einem geleisteten Eide abspen stig machen kann! Damit, daß sib meine Frau vor mir verbirgt, sügt sie mir ein weit größeres Unkecht zu. als ich je an ihr begangen, haben mag!" Gut. ich will Ihre Ehrenhaftigkeit nicht in Zweifel ziehen Und glauben, daß Sie an keine gerichtliche Scheidung von Ihrer Gattin denken: dann aber müssen Sie erst reck t wünschen, daß die selbe sobald wie möglich sterbe, damit Sie diejenige, welche Sie lieben, heira then können!", . . s, ' Diese Werte erregen den jungen Mann gewalt'g. Ehe sie sich dessen versah. umschloß er mit einem festen Griss , das Handgelenk ihnr Rechten,, die bis dahin nerröS an dem Besatz ihres Klei deS gezuckt hatte, und rief in befehlendem Tone : Harriet ist also nicht todt?Sie. erbebte unter seiner Berührung. und ein Schmerz verkündendes Zücken machte , sich um ihre Mundwinkel be
merkbar daS si jehMschMWUtH
Aufgedst ihrer Willenskraft unter drückte. Nn wohl, so mögen Sie es denn wissen." kam es hart über ihre Lippen. Ja, Harriet lebt, für Sie aber bliebt sie todt!" Er gab ihr Handgelenk frei: Miß Jrving, haben Sie kein Herz im Leibe, daß Sie einem Gatten die sehnlichst erwünschte Auskunft über seine Frau ver weigern können?" versetzte er bitter. Begreifen Sie denn nicht, w furcht bar schwer es einem Manne in meiner Lage wird, an eine ihm bisher völlig Fremde derartige Fragen stellen zu müsjen?" Mir ist nur unsaßlich, wie ein Mann, der das Glück hat, in der Nahe der Geliebten zu weilen, sich und eine Fremde wegen des Aufenthalts einer Andern quälen kann!" Sie wollen mir also nicht den gegenwärtigen Aufenthalt Harriet's nenneu? Gut! Nachdem ich weiß, daß sie am Leben ist. werde ich Sie auch sinden, selbst wenn sie auf einer einsamen Oafe in der Wüste Sahara oder einem weltverlorenen Eiland des Stillen Ocean sein sollte!Nehmen Sie aber einmal einen ,an deren Fall an", begann die junge Dame nach einer längeren Pause, während deren Beide nachdenklich zu Boden geblickt hatten; wie dann, wenn Harriet gleich Ihnen diese Heirath inzwischen lästig geworden ist? Vielleicht hat sie entdeckt, daß sie Ihnen nichts gilt, oder sie selbst hat ihr Herz an einen andern Mann verloren; giebt es denn keinen Weg. um, wenn Sie Beide damit etn verstanden sind, diese allen Theilen drückende Verbindung gesetzlich aufzu lösen?"' AuS Ihrer Frage er'ehe ich, daß Sie mich und auch Ihre Cousine zu we. nig kennen! Ich habe nur einen einzigen Wünfch, und dieser besteht darin.meine Frau zu finden! Dies aber wird un) muß mir gelingen !" Dies wird nur geschehen, wenn Har riet will, sonst nie !- Sie unterschätzen meine Energie, Miß Jrving", versetzte Walter mit einem Ansiug von Selbstgefühl, sich voll ausrichtend. Dieselbe wird aber wohl kaum auS reichen, um den festen Willen einer Frau zu beugen! TreS merken Sie sich, Mr. Towers," entgegnete die junae Dame spöttisch. Tarauf verbeugte sie sich vor ihm förmlich und verschwand im nächsten Moment aus dem Speise saale.
V" 4lV, . Florenee Pratt war eS nicht aufgefallen, als Towers an ihre Freunvm heran getreten war und sich mit ihr in eine Unterhaltung eingelassen hatte ; ist doch der Verkehr der Passagiere eineS Schiffes so viel ungezwungener als auf dem Lande. Dann aber, als das Gespräch, nach den Mienen der Beiden zu urtheilen, eine ernstere Wendung zu nehmen schien, war sie zuerst erstaunt gewesen und dann gedankenvoll gewor den. Gar zu gern hätte sie gewußt, was da verhandelt wurde; andererseits lag jedoch der Fehler des Horchens ihrem Charakter so fern, daß sieder Aufforderung einer älteren Dame, sie aus das Deck zu begleiten, willig Folge geleistet hatte. Nachdem jedoch beinahe zwei Stun den verflossen waren, ohne daß sich Wal ter oder Hannah oben gezeigt hatten, wurde sie von einer ihr selbst unerklar lichen Unruhe erfaßt, uud sie begab sich nach unten, um sich nach der Freundin umzusehen. Ter Speisesalon und ebenso das Musikzimmer waren leer, und so schritt sie in der Befürchtung, Miß Jrving sei wieder unwohl geworden, nach der gemeinschaftlichen Äabine. Als Florenee die Thüre zu derselben öffnete, wurde ihr ein Anblick, welcher sie einen Moment erschrocken stehen bkeiben ließ. Die Freundin lag, schluchzend und zusammenhängende Worte hervor stoßend, lang ausgestreckt auf. dem zwischen Sopha und Lagerstätten ausgebreiteten Teppich und hielt einen Gegenstand an ihre Lippen gepreßt, den Miß Pratt nicht zu erkennen vermochte, da sich Hannah's Haar gelöst hatte, und nach alle Seiten auseinander fallend, ihr Hautet gleich einem dichten Schleier fast vollständig verhüllte. Leise schloß sie die Tbüre und trat näber. (Fortsetzung folgt., m ,,, mtt$nlQn EMadeth von Rumänien und ihre Günstlinge. Nach einer der Franlf. Ztg. den besonderer Seite zugehenden Mitlhn lung kann es als aufgemachte Sache zelten, daß die ob ihrer Leutseligkeit früher in Rumänien außerordentlich "liebte, in den letzten Jahren aber im ruer mehr und mehr auf einen seh? f sei am KreiZ bevorzugter Günstlinge sich -lechränlende Dichterin auf Rumäniens Throne gerade von den Personen ihres eionderen Vertrauens in der frechstes 'Leise zur Erreichung selbstsüchtiger ',ie!e ausgebeutet worden ist. Nicht i ir-ig, daß man der doch nur mittelnäßigen dichterischen Vegabunz der ohen Fraa in einer Weise Weihrauch streute uny streuen ließ, daß daneben eder Versuch einer vernünftigen Kritik geradezu als 'böswillige Nörgelei icheinen mußte, wurde auch zum Mittel es Hijpnoi imS gegriffen, um die an nervöser Ueberreizbarkeit und hyste i "ch n Anfällen leidende Königin den Plänen ihres gleichzeitig als l terari cher Beralber fungtrenden Sekretärs sckäfer dienstbar zu machen. Als Medium hat bei den in den Ge. mächirn der Königin von Herrn Schäfer '-ranstaneten hypnotischen Sitzungen , das vielgenannte FrZulein Helene Va cares ri gedient, und wenn je der Lerdachl terechtigt war, daß zwisch.'n einem prosesÄnsmäßigcn Magneti'eur tnd d.-.zen Medium eine geichaftlichs Z.'ritandiqun; , auf außerhypnoti chcm Wege bestand, so war er es wohl , in y-e'eU Fälle. Wenigstens wird in eai weihten Kreisen d e allmäblize AbschließunMer Königin Rumäniens von öer Auenaiölt und die Bildung eines den Hauptpersonen nach c.us H.rrn öchäfer und aus. Fräulein Va.-areslU veuekenden enzeren GünUlinzskreiseS auz- den eben ermähnlen hypnotischen HokuspokuS zurückgeführt. , 1 In einer zmer haxnotizchen s Hangen wll auch Fräulein Vacarescu als emaeschläserteZ
Medium der iy? üdeiaS znguyanen Königin ihr Herz erschlossen und über die zwischen ihr und dem Kronprinzen sich anknüpsenten zarten Bande gebeich tei halcn. Die Folge dieser Eröffnung bestand )anu, daß die in ihrem Edelsinne an keine Falschheit und Verstellung glau bende Fürstin die Patronage über das ihr nun auch im wachen Zustande b sjstigte Liebesverhältnis; übernahm, und saß sie sich bei diesem wvhl med'- der vhantasievenDickterinCarmenSnlvi als der Königin Rumäniens entsprecheuden Verhalten ü eine Reihe der für eine so ?e!nsühlige Frau peinlichsten und qualvollsten Widersprüche zum Willen oes La.ides und zu ihrem stets nur im Zinne dieses B i 'ens handelnden köniz lichen Gemahls v:rw'.ckelte. Schäfer, den man als den intellektuellen Hapt Urheber des ganzen Unheils anZ'eben berechtigt ist, wurde auf ausdrücklichen 5vnn?ch des Königs durch Crtheilung eines längeren Urlaubs aus der Nähe der Königin entfernt, und dieser Urlaub wird auch allgemein nur als Vorläufer 'eiWr definitiven Entlassung angesehen. Hel :e Baratt? cu hat sich aber ein Uue an ihre hohe Gsnnerin angchef 'et und soll sogar in letzter Zeit den iklerdingZ vergeblichen Ver'uch gemacht lzabeu. sich unter Vermittlung eines n. zalonten Abenteuern er? heuen Hof ahkl.irztcS mit dem von seiner wider innigen Schwärmerei für das dreißig jzbrize und unschöne Hvsfräulcii ge h.'ilten Kronprinzen in brieflichen Ver kebr zu setzen Und M?j Kn'gm Elisabeth noa im ne.' UiUc lenk in
lufse t es ebrhe.zeu Meemms, de' y'rrn Zä-ä'er, stelt, beweist die That " sache, dß weder die re!sö:.llchs Anwe 'enbet ihrer Mutter, noch die ihre; Ärders in Venedig die arme, ge :äuickte üruin von iüem Beschluss ibjUbringeu rermochts, sich von Hlea 'acarescu unter keinen Umständen zi regnen. In Bukarester politischen reisen ist man ad?r der Uederzeuznnz. laß diese Trnnuzig dmch sül,rt w'r 3tn mug. um die letzten Zia btoirlu ?es unseligen He r:U4vrojeties aai x'r Welt V-i schaffen nnd Kouigm Elisa it'a dem Poi?e toij'fci xm dcssen Kindes muiter i:a besten Sinne sie st U.:ie ae hindurch gewesen war. Deutsche Lokal-Nachrlckten. Königreich Sachsen. In Blasewitz der weltbekannte Königl. und Prinzliche Vark- und Gartendtrector a. D. Eduard Petzolo. Es starb seruer der Geh. Rath Julius ih. v. Friesen, we cher in verschiede nen Ztellunzen des Justizdienstes eine lange Reihe von Jahren sich rühmlichst bewährt hat. Ter frühere angesehene und gul gestellte Cutsbentzer Ekelmana zu Grozzbauchlitz, -?ohn eines Landraths, wurde wegen Wechselfälfchungen zu neun Jabrcn Gefängniß und füus jährigem Ehrverlust verurttzeut. Die Summe der gefälschten Wechsel beziffert sich auf Uim Mt Letzter Tage haben zwanzig der Strumpfbranche an gehörige Arbeiter ihre Heimstätten in Hohennein verlassen, um nach Illinois, wo eine strumpfmaarenfabrik gegrün, det wird, auszuwandern, f In Leipzig der ordentliche Professor für alte und mittelalterliche Geschichte. Dr. Georg Voigt. Der Studiosus juris von Zedlitz uud Neukirch tödtete dieser Tage seine Geliebte, die Prostituirte Meißner, angeblich aus Elserfucht, durch einen Schuß und machte hierauf einen Selbstmordversuch, ist indessen nur schwer verletzt. f In Mylau der Fabrikant August Jabn AuS der Rhernpfalz. Einen seltsamen Tod erlitt in dem Dorfe Niederlustadt die Ehefrau des Tünchermeisters Wilh. Sieber. Wäh rend dieselbe den Fußboden reinigte stien sie an einen an der Wand hangedeu geladenen Zimmerjtutzen, der herabfiel und sich dabei entlud. DaS Geschoß drang der Frau in's Herz. Dieser Tage wurde m Neuiiadt a. H die erste vfälzifche Gartenbau'Ausstel lung feierlich eröffnet. Dieselbe ist sehr reichhaltig beschickt und legt ein schönes Zeugniß vom hohen Stande der Gartenbaukunst in der. Pfalz ab. Der in letzter Schwurgerichtsperiöde wegen Mordes an seiner Frau verhandelt) aber, freigesprochene Oekonom ' Schwär in Odernheim hat sich in Glän ertränkt, angeblich , aus Furcht vor Wiederaufnähme der, Untersuchung. Er war beschuldigt, in Gemeinschaft mit seinem Vater seine Frau erschlagen und dann zum Fenster hinausgeworfen zu haben, um dadurch den Glauben an einen Selbstmord zu erregen. Die dortige Bevölkerung verweigerte, in der Ueber, zeugung. daß Schaar trotz der Frei sprechung der Mörder feinerFrau war, ihm Brot und Salz und jeden Trank. Eine für die Pfal; nicht gerade schmetchelbafte Thatsache ergibt sich aus den Veröffentlichunzen der deutschen Justizstatistik auS den Geschäftsjahren 1886 und 1839. Danach hat sich die Zahl der in erster Instanz anhängenden Ver gehen und Verbrechen gegen den Durch, schnitt der vorhergehenden 6 Jahre im ganzen deutschen Reich etwaZ vermin, dert, dagegen ist sie im OberlandSge-, riütZbejirt Zweibrücken um 23,3 Proc gestiegen.. , - , ' Vraunschveig, Anhalt, Lippe, Wald eck. Die Bahn nach Jlsenburg ist jeht, abgesteckr und die' Linie schon von den maßgebenden Eisenbahnbeamten besich. tigt. Die Bahn geht über Mathilden Hütte und Eckernkrug. Beim Schützen feste in Roßlau wurde der Schornstein feger Appelt Schützenkönig. Infolge Explosion einer Petroleumlampe brach In dem Hintergebäude eineS Hauses in der Bahnhofstraße in Zerbst Feuer auS, das in kurzer Zeit drei Wohnbäuser nebst ihren Hintergebäuden in Asche legte. Der Fabrikant Steneber 'in Barntrup beabsichtigt, für einen Theil seiner Fabrikarbeiter Wohnungen zu erbauen, da solche trotz der seit einigen Jahren aufgeführten zahlreichen Neubauten knapp sind. , Mecklenbur g. Infolge deS andauernden Regenmet? ters ist auch in der NeustreUtzer Gegend die Kartosselkrankheit aufgetretene Falls das Wetter noch eine Weile so anhält, dürfte mebr alS die bälite der Ernte
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O atra-rd ay Ijlade, verloren gehe. Jetzr schon schätzt man b:n Verlust fast auf 33$ vCt. Auf dem Gute Melz wurde auf den Gmsäger K lawentq während der Ausübung seiner Berufspslicht von Äilddieben geicbosien und derselbe schwer verletzt. Die Gesammtzahl der im Lame der letzten Wochen nach Rostock gelieferten Tauben, welche dem tötlichen Blei oer Schützen in Heiiigendamm zum Opfer fielen, beträgt etws 100. Oldenburg. Die in Oldenburg sta:tge'undene 73 jährige Jubelseier des Schützenvereins nahm einen großartigen Bertauf. Uever 000 fremde Schützen aus dem Oloenburzischen. Hannover uns Bremen hatten sich eingesunden. Die Stadt war aus's Schönste geschmückt uud der historische Festzug gestaltete sich zu einer imposanten Kunogedung. Der Großverzog nahm die Parade über die Schützen ab. Um eine Millionenerd' schaft handelt es sich für den Arbeiter I. D. Hagestcdt zu Süderbrock. Der Onkel seiner Frau, Hinrich Meaer, ist Ende des vorigen Jahrhunderts z Neuenlande in der Gemeinde Schonemoor geboren, spater nach Amerika aus gewandert und dort mit Hinterlassung eines sehr bedeutenden Vermögens ohne Leibeserben gestorben. Es soll nun zweifellos seststehen, daß grau Hage' ftedt die Nichte und Haupterbin jenes Hmrich Meyer ist. Letzter Tage fand in Rastede das Schützenfest statt, - we! ches diesmal nach A. KicklerS Gründen verlegt war. Der Königsfchuß wurde vom Parkaufseher Düser abgegeben. Schweiz. f In Aargau der frühere Besitze and Gründer der Aargauer Nachnch ten", der Luchdrucker G. Martin. Im Jahre 1831 war er Mitglied des Ver. faffungsrathez und zählte als solches zur Linken. In Basel wird vom 4. September bis 4. Oktober 1891 eine Schweizerische Fischerei - Ausstellung stattfinden, welche verspricht, äußerst interessant zu werden. ES ist die erste Fischerei Ausstellung, welche in der Schweiz abgehalten wird. Im November wir) in Freidurg eine landwirthscha'tliche Winterschule eröffnet. In feierlicher Weise fand in Luzern die Grundsteinlegung der altkatholischen Christuskirche statt; Bischof Dr. Herzog vollzog die festliche Handlung. Letzter Tage fuhr die Post ÄruttnenEinsisdeln das letzte Mal durch Schwyz, weil nun die Lüdost bähn via Sattel. Nöthen khurm k. in Betrieb aeiedt ui P r ö v i n z W e st f a l e n. Ter ofsi 'ielle erste Spatenstich zum .Dortmand-Emscanal, bei welchem der hierzu besonders geschenkte '.ilberne ra len zur Anwendung kommen soll, wird in 4 ö Wochen uater entsprechender Feierlichkeit an der Uebergangsstelle des CanalS über die Lippe erfolgen. f In Pader)orn Domcapitular Tr. H. schulte. Ter Landwirth Wilhelm Olllng von Neckiinghausen gerieth aus dem Heimwege vom Wirthshaus mit seinem jüngeren Bruder Hermann wegen eines Mädchens in Streit. Der Jüngere zoa das Mesier und streckte 'seinen Bruder durch einen Stich in den Hals,- der die Halsschlagader verletzte, todt zu Boden. Der Brudermörve? befindet sich in Haft. Durch Explosion schlagender Welter wurden auf Zeche .Helene- in Witte zwei Bergleute ge löstet, ein Steiger verwundet. Die Akt. Gesellschaft Wiltener Walzwerke (Steinhauferdütte) ist in ConcurS ge rathen. Dieselbe beschäftigte bishu lLO Arbiter. Of " Is ,ii i Ein alter Praktiker wandte sich on einen glücklichen BrSuti gam: Sie wollen sich also ihrer Frau zuliebe das Rauchen abgewöhnen ? Sehr brav! Hab'S auch so gemacht..Und haben Sie sich wohl dabei ge fühlt? ca, die erste Woche ist mir's verzwerelt schwer angekommen, aber in der zweiten war ich wieder voll kommen in Ordnung.- Von selbst, oder haben Sie was dazu geihan?" Ja, ich habe wieder angefangen!" Neues C o u p se. In einert. Eisenbahncoupee gerathen während der Fahrt mehrere Herren in einet heftigen Streit. Im Moment, als eS ;wischen A o enselben zu Thakllchkelten au Zzua rk cn droht.' sährt der Zug in die Station ein. Ein Fahrgast öffnet schnell das Fenster und ruft hinaus: .Herr Conducteur, haben Sie kein Coup für Nicht' raufe? ?" ,
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