Indiana Tribüne, Volume 14, Number 362, Indianapolis, Marion County, 18 September 1891 — Page 3
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nd Ouetschttnnen ÄÄA, und rasch geheiZi i M durch f Jakobs üsl. Bier Mnt beulJ. rriz. 34 o erttr eine CcTlclanjtStäsfrni iU urö geVAAZM ter Msnate im Btt?e zu bleitm. St. 3loH Oel ttiltt ich daukrnd.-J.C.Sksuk. Thszkr, 3. rn war fi geiirtra ta ta ekk Grüble ri stdkN. da ich tiil ktrqkN teniire. St. JaksbZ Oel Ht mich daukrird geheilt. ShaA. I, Hc!r?. Fiel eu kkner 2$t on 2? Kuß. Daten ärawn, ?., 1. Fcb?., 16S. Zch ffel u ein Höhe sa 32 Fuß. Znzrch ich mir schwere Verledungk zuzeg und rzWünge war zwei Wschk an Stxuitn zu geben. St.Jz5sd Oel itütt ich. I. L. W. & Ttanatt Schmer (R im fföcfr n. Szracsse, N. F.. 14. Febr., im. Zch litt tret Msnate n ek? VerleHWA dr Rücke, die ich wir Lurch nsen PsT zvqe. zog? &jtrr; fech OTBI CHARLES A. V0GELR Ca., ttt'r. Mi. DyAMVMoeniKd EI1Ü WM ' gkZkN A?k ; ;; : ' Blutkrankhcitcn, Leber ttttdMttgenlciden. TMI CHARLES . VÖGELE C0 , I,lv. 4 lintaliife (fsjcn tzszKzsmmzxzszzsz sind selten glückliche. Wie vni isuturch tfem lleM in kr,r 3 tU aistcfelfea tmtn Um, jrtat der 5i.it tun aas", ä5J Scsr, ', mit M&Utirt nakurzetreu! SJHUfrn, ,:?U?,r reit ttm alt un? fcslrJeu Inttf etljtUut in Ww Z??rk fcri&igfjtten unre, auf tte klarste 3etfe. ilimtif 'jjcte. die lt btn StasE t lüSetrfiea Au. sollten d a 2crit tUiVa : J'ifra pruse.wer (t ev?tg Mittet,? wolzk kednziqen a.tb dsZ isrtr.if.ute Duck ehe i tta w i ö 1 1 jt ft c n Q & 1 1 1 1 5 .Mit k?u i us vt Sä ueat tn Costtiat!en; t deutsch?? Cfrache, frei nd sorgsam tfT?aiJ, kianlt. SDsieffe : Deiitscbcs neil-lnstitat. 11 Giaton Hace, Ssw lorfc, K. Y. 3r 'Kettn nrtS-rWftrffi!" tFt such zu ftalie tu fciaßaiotij, i,d.. tci m. StEiev. V ufc TtU nace In aß. SH Til Schwache Männer, q eicke ihre volle Vkanekralt und lönües frifc&e wieter zz erknzk itttnfchen. sollten nicht renäumeg, ken ..Jugendfreund" zu lesen. Da mit vieitn jitaccBae?tta läutene. , reickUch aaidlatt Werk, g:bk ufZldluß kttt ttn neue Hettverfayren, worurch Tausenre i kürsl Feil ebne DerusskSrunz von VZS,lechtSkrakheiten uns de Kolge der Jugendsünde wudttherzeöet uNes. , Schwache Frauen, a?krirkUe,ttvoje,bletckuct'ltgeunr klVer ' tsseFra e, ersaht ,zz dieftm Buche, wi? et i vvut ye'uncoftt mten errat, nv rer ?kf,ke ! ! Wunsch iireZ HerzeaS tfulu rverdea kann. ; : Hetlrerfaina eteuisetgfzckslS billig. Jtters?w - kte,A?zi. Schicki2SentS, Stsmx undJhr 1 ; bekom! las Buch versiezeU ud fret juzeschlltt e ter privat yttnttk nd V!penkarn, ! We 11. Et?., em Azre. R. N. X oans ü JXi Das beste für Oefen. Red Star Line. Ver. Staaten und Königlich Vel gische Post'Dsmpfer. Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen Antwerpen und o i und seew Aork! 'Philadelphia Vorzügliche Beköstigung, gute Bedienung und mednae Preise. Antwerpen bittet Reisenden von und nach Deutschland, Oesterreich. Frankreich und der Lckwnz besendere Vorthette. Abfahrt ven New Zlork jeden Mittwoch; von Antwerpen ieden Samstag. Tke Dam vfer dieser Linie find alle neuester KonsnuMon und verbinden Sickerbeit mit Bequenillchkeii und' Schnelligkeit bel besonders niedrigen Preisen. Aatzaes bet : Feter Wright & Sons General-Agenten. New flott und PHiladel pbia. oder : Iren; e l B r o s., A 1 1 r. Metzger, Indianapolis. QechZ Jahre geplagt. " LÄtnO. Ststz. Msz VtLwtL; sag! rht guttl C5rt fit Vafttt Sni?' Nervk.Stürkr, weil n er ti&tL dsß bu ZKidukl feit fftnf Iahn diele Lei Six NkVwdk hat. ab Bar hat sich btt ante St 9 KStföchUch in etsks ßaUt bewährt bei na ffeü, Ich ftchl Jh lang oa der SVmpfte -zjagtwer. 31 Haven. Eonn S. Fd. 1SS. Ich ineszk himvit. datz mee Mutter fnt meh Sl tu Jahre an Idervenlchwüche elitten hat. Irr Hab nzldltg Mtttet nd krzle versucht? sie H ihr Vksdhe:t ezk nach DeuNchland Jernftz fi Hai t K2e Tausendt- do Dollars ailZgegebe Nd tt tetnDorSre Ersslz. Anlegt versucht kr Vafi laia NervStürkn nd Ettenlzrrr. kd tch AlanL ehrlich nd autrtchrtg. daß sie nicht alletu tötdr Gmtii V2A es erhslteu. wu ron elle der Huirm,omn. sondern auch, dsh sie oh, dtesel Aeflor wa. den he wir tt Ihrer Medium mchsAM, wrde sie von Tag zu Taz f chWtcher, Kr. a, , t F. h n . Vi Shapel Str. f !jWlf "' 't- 'Ki-iV4ili0(' TlL tl UnrdJrdilN der r? vkttcnAt. zuzriandt, f3f v Arme erhallen auch du Medizin umwnN. A iese M,izi wurde seit, dem Jahre iS von dem Holy. Vauor Köni. iritt Wayn. Jd Auvernt. Md ttt v!er f statt ÄkWeisunz j on her . . KOENIG ME DIC I N E C0M ' S3 MdIph ae., ; ;; CHMCAUU, Sei Apstkekern . tzadk sür 91.90 i ? Iche 6 Steche f&t $4.001 f 7,tl fwr $9.00.
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Er sucht seine Frau.
Eine SrzSdlung an? dem atncvifaitifdien . tV&en. on okePK Treumann. rertffttana.') Walter n?..rd im hiWen Grade üterra'ch uns in orgniij versiyr. Äüzas war gesä'.edcn, um uizt Frau und A!r. Jvy zu diesem etznlknmltäzen ''ena ren zu versnlssselt? ür begann nzch;urechnen, wann Beiden in der Hei-, mach eingetroffen, und e? faüd, baü; KieS emen oder zwei Tage früher ge schehen sein rnugte, a'.S er mit Floren ! Pratt in Manhattan Beach zusammen getroffen war uns er zum erlten Mal den Brief seiner C-atkm vermißt hatte, er hatte al''o noch volle vier Wochen in ihrer 5läe zugebracht, ot,ue ron ihrer Ruckkehr auch nur die gerinzne Abnung zuhaben. Warum batte Harriet. W doch in ihren schrlstlichen Ergüssen so viel Sehnsucht nach ihm zu erkennen gegeben, ihm dies verschwlezen? Er ann hm und her, um die Lösung dieses Räthsels zu finden, aber es gelang ihm nicht, uno er benutzte den gerade anw genden Hamburger Dampfer zur fofortigen Heimreise. In New Fork angelommen, fuhr er ohne Verzug nach Tremont hinaus, aber was er dort und später von dem Präsidenten der Zehnten Nationalbank höne, war mehr als geeignet, ihn völlig außer Fassung zu bringen. Mr. Jvy und Harriet waren that sachlich aus Europa zurückgekehrt, hattcn sich aber nur sehr kurze Zeit in ihrem Hause anfgehalten; dann hatte der alte Herr nicht nur seine Besitzung verkauft, sondern auch die Werthpapiere, aus denen fein Vermögen bestand, aus dem Depot genommen und den Nest feines Guthabens in baarem Gelde aus der Bark gezogen, um darauf mit der Tochter wieder abzureisen. Kein Mensch vermockte ihm jedoch AuUunst tu geben, wohin sich vie Beiden gewandt hatten. Noch hoffte Walter, da er in seinem Geichait oder in der Wohnung eine Nachricht von feiner Gattin oder deren Vater vorfinden wütte; aber auch in dieser Erwartung fay er sich getäuscht. Jetzt enzaglne er zwei gewiegte Detecttvs, die er mit den Nachforschungen nach den Versckwundenen betraute: er erlieg m den gclesensten Zeitungen des ! Jn und Auslauses Auizorderungen an Mr. L!oel Jv unl dessen Tochrcr. die. wenn sie dieselben zu Gesicht beka men, sie aufmerksam machen mutzien. Aber Wochen und Monate vergingen, ! ohne daö er em Lebenszeichen von idncn erhalten hätte; er konnte n.Dk nnmal in Erfahrung bringen, nach welcher HimWelsrichlunz sie gereist waren, und seine Verzweiflung wuchs wir jedem Tage. Sein Bemühen, den Aufenthalt feiner Frau zu entdecken, muöie natürlicher Weise Aufsehen erregen, und bald durchschwirrten die Stadr Gerüchte der verschiedensten Art, bis schlievlich alle Welt der Ansicht zuneigte, daß sich ! der mnaen ;nan die uberhaite:e. Heirath uiU Towers leid geworden, als si: vielleicht ernem Manne be-gezner-war. der ihr Herz zu fesseln verstanden hatte. Statt sich jedoch vmt ihrem Gatten schmen zu lassen, waö ihr Schwierigfetten berettet haben würde, weil ein gesetzlicher Grund für die Auf' lösnng der Ehe nicht vorlag, hätte sie es vorgezogen, nach unbekannten Gegenden zu verschwinden, wo sie, ohne von ihrem ersten Gemahl getrennt zu fein, mit oder ohne Segen des Priesters, ihrer Liebe folgen konnte. Mr. Jvy aber wäre schwach genug gewesen, dem TränZen der verzogenen Tochker nicht Wiöerstand leisten zu können, UN) io habe auch er eS für das Beste gehalten. sich mit freiwillig in die Ver bannung zu begeben. Towers füyrte außerhalb des Geschäfles, daS eine immer größere Ausdehnung gewann und ihn zu einem im mer reicheren Manne machte, ein wah res Einsiedlerleben; von den in der Stadt umgehenden Gerüchten kam ihm glücklicherweise nichts zu Ohren. IL.. Beinahe drei Jahre waren seit dem ccötzlichen Verschwmden Mr. Jvy's und dessen Tochter verflossen, und Wal. ier Towers hatte, trotz aller Bemühun zen, keine Spur von deren Verbleib ge mnd.en. Er hatte es aufgegeben, dem lhm unfaßbaren Räthsel nachzusinnen, und er lebte nach wie vor nur sich und seinem Geschäfte; von allen seinen frü. heren Bekannten und Freunden war er uur mit einem einzigen im Verkehr geblieben, weil derselbe keinerlei Anfor derungen gesellichaftlicher Pflichten an ihn stellte, ihn zwanglos in seiner Woh nung besuch:? und niemals den Versuch machte, mit ihm über Tinge zu sprechen, welche ihm peinlich waren. Durch ihn erfuhr Walter, daß sein früherer freund Donald Heath m fn ner Ehe mit Fanny Nevious durchaus nicht glücklich lebte, da die Letztere durch ihre Roketterien die Eifersucht ihres Gatten ununterbrachm wach erhielt; man erzählte sich in gesellschaftlichen Krmen. da die junge Frau hinter dem iHm de Doktors Mebschaften ange knüpft habe, und an nannte sog Namen, ohne aber Beweise für die um, gebenden Gerückte erbringen'zu können AlS Towers zum ersten Mal daron Körte, ntckre er gedankenvoll mit dem Üoyfe und sagte: Ja. mein lieber Andrew, e.was Derartiges bade ich vor aus gesehen und Heath gewarnt, doch er wcl!:e mir nicht glauben, und schließ' lich, als ich bemerkte, daß jene 5fo?tt es ventanden. ibn , aeaen mich und l meine Rathschläge einzunehmen, unter :,. . i- 4L.:u.v
4iC9 aj z?öcs weuere, vy.n:rrncnvr Wort ' An diese Unterredung dachte der Zun ge Nüii'mann, als r an Bord der Themse", di: er erst im letz:en Augen bück vor der Äbiakrk bestiegen rarie. ein dickes Schreiben ösfucte. das ihm im Moment seiner Abrel t von London, wedln er sich zu Erledigung sehr w:ch' tlger geschäftlrcher Änge"legendttten hatte begeben müsse'!, vom Portier ' des Ho' tels überreicht roorden ar. ,Ter Brief kam von seinem Freunde Talton und bchLndelie einen skandalös .sen Borfall, der sich ,n New Aork zuge tragen und dort viel Staub aufzemii' bett hatte: derselbe lautete
theurer Walt Unsere schlimmsten Befürchtungen in Äezug auf das eheliche Glück unseres delSerieitigen Freundes Heath sind leider im vollsten S! rße einzzetrotfen ; ein Erkizniß in welchem Tonald's ebenso
schöne. w:e gew.ssenlose Gattin die Ha!ip:ro!Ie hxüt, g ebt un'erer Tages' vreii-: wa enklzen Taqen wikommenen , Sto,f zu sltenlanne i Mittheilungen. ! Die L. une des Schicksals scheuite diesem Weide nickt nur cie Liede eines ge achzeten und edrenvoüen Mannes, sondern auch Reichthum und ge'ellsckafiliches Änseken, und doch war fit nicht damit zufrieren; ihr fehlte in all' dem Glan e. der ne umzab, das. was idr eigenklieS Lcdenselement zu sein cbeint der Sa.muy. Sie betrog den Eat ten, welchem xit zu höchster Dankbarkeit verpflichtet war, we;l es ihr Bedürin'-tz war. zu betrügen; sie sündigte, weil ihr d e Tugend, obgleich ihr dieselbe möq llchlt leicht und angenehm gemacht wurde, nur langweilig war. Fanny Heath lieh sich, wie ich Dir schon vor mehreren Monaten mittheilte, nur zu gern von einem Kreise junger Lebemänner bewundern und umschwärmen; um die Eiferfucht ihres Gemahls kümmerte sie sich nicht. So ging es bis zum Anfang dieser Woche; da trat gänzlich unerwartet die Katastrophe ein. Unter den wärmsten Verehrern der schönen Frau befand sich ein junger Advokat. Namens George Turnhill, eine prächtige hünenhafte Gestalt mit sehr einnehmendem Aeußern, der sich ihrer ganz besonderen Auszeichnung zu erfreuen schien, denn sie zog ihn sichtlich immer enger in ihre Kreise. Heath bemerkte dies sehr wohl, aber er änderte m diesem Falle seine frühere Taktik; er wurde fcheinbar das wahre Muster eines vertrauensselige Ehemannes, und Fanny ließ sich täuschen. Zum letzten Sonntag war Turnhill, w?e schon mehrmals vorher, von ihr zum Diner eingeladen worden, und er hatte nicht verfehlt, zu kommen. Die Mahlzeit verlief im besten Einvernehmen ; man lachte und scherzte, und der Doktor schien in allerbester Laune u fein, denn er wußte eme Fülle ergötzlicher Anekdoten zu erzählen. Die An gensprache zwischen dem Advokaten uud dem schönen jnngen Weibe war wäh rend dieser ganzen Zeit mit einer solchen Lebhaftigkeit geführt worden, daß Ersierer über den Sieg, welchen er bei der Dame des Hauses errungen hatte, jetzt n'.chr mich? länger im Zweifel sein konnte. Nach beendigtem Diner, als man sich wieder in das Wohnzimmer zurückbegeben hatte, erklärte Donald mit eiem tiefen Seufzer, wie leid eS ihm thue, sich der Gesellschaft des so lieben GasteS auf etwa zwei Stunten entziehe zu müssen, da er sich einem College gegenüber verpflichtet habe, M!t demselben um fünf Uhr auf dem PennsylvaniaBahnhof in Jersey Ci:y zusammen ;u treffen, wo sie einen kurz darauf dort ankommenden europäischen Gelehrten von großem Ruf begrüßen wollten. Dann fügte er hm;u, daß er sich so schnell wie möglich los zu machen suchen werde und da er Mr. Turnhill bei seiner Rückkehr och im Hauze anzu. treffen hoffe; darauf entfernte er sich, seiner Gattin, die tun bis zu? Thür be alei!e:e. noch zärtl-ch zunicken?. Die Zurückgebliebene traten an Fenster und blickten auf die Ltraße. bis sie den Doctor aus dem Haufe trete und fortgeben fahen. Jetzt ergriff Turnhill, kaum noch Herr seiner ,'eivst. die feine, weiche Hand des bestrickenden WeibeS uns preßte dieselbe nnaeftüm an seine Lippen; sie aber mack te nur eiren schwachen Versuch, seine Lnbkosung ab' zuwcbren. .Was tbun Sie da? Mcn kann uns überraschen!" kam es zaghaft über ihre Lippen. Miefes leise Widerstreben war nur dazu angethan, die Glutb, welche den jungen Mann erfüllte, noch mehr anzufachen. .Sie überliefern mich der Verz'weif lung, Fannn, wenn Sie mich zurück stoßen!" flüsterte er mit heißem Athem. .Ich kann ohne Ihre Liebe nicht mehr leben!" Und die fchöne Frau dachte nicht da ran. sich entrüstet von ihm abzuwenden, oder gar den Beistand der Dienerinnen geen eine so beifpiello'e Kühnheit an zurufen. Er preßte sie mit Ungestüm an sich, und seine Lippen brannten ans den ihrigen in einem langen, inbrünstigen Kuize. Da schlug der Klang eines höhnischen Auslachens an" beider Ohr und machte ihrer seligen Selbstvergef senheit ein jähes Ende; ausblickend, sahen sie in daS wuthrerzerrte Antlitz des Doctors und in dasjenige eines hm ter ihm in der geöffneten Thu? znm Ne bcnzimmer stehenden Fremden. Beide sprangt entsetzt auf. Turnhill entfloh, und Heath machte keinen Veriuch, ihn daran zu hindern. Auch Fanny mußte noch an demselben Abend das HauS verlassen; sie ist in zwischen zu ihrem Vater nach Prooi dence gereift Donald hatte lich nur unter einem Vorwand entfernt und war, nachdem er . ..tjltj . i i cn ocx stamm wapcnc mu rrnem dorthin bestellten Bekannten, den er ,n's Vertrauen gezogen, zufammengetroffen. mit demselben sofort nach Haue zurück. ... .-tj.i t r. x. r.: . l '"7 ". .---r. dungslhür nur angelehnt war, hatten sie sa'.t jedes Wort der unternauunq belauscht, Selbstverständlich läßt sich Hcath fetzt von iemer Frau scheiden! . . . . i. Dies ist der längste Brief, den e ge schrieben zu haben, ich mich erinnere; bomntlich trifft Dich derselbe noch diü. bcn an, da ja seilst nnine Arbeit vergeb, lich gewe'en wäre. Mit dem Wunsch?, dav eS Dir gut ergebe und Du glücklich w-.cder zu Hau'e eintreffest, rerdleid, ich Dein treuer Freund ' Andrew Dalton. TowerS war nach dem Durä'lesen dieses nussührlichen Berichts erichüt'ert, er ha-.te zwar, schon seitdem er ihren Charakter erkannt, Fannn nicht viel Gute! mehr zugetraut, aber daß sie , sich so weit vergessen würde, hätte er nim" mer geglaubt., , Als tue Schiffs glocke zum Souper rief, tonnte er sich nicht entschließen, an demselben tbeilzunebmen. sonder be
euflrLgte den Stewart, ihm eine Tasse Thee und etwas Gebäck in die Kabine zu bringen. Stundenlang saß er dort o.uf dem schmalen Sopha und dachte iitkr das Gelesene räch: ein tiefes Mit-
l.iö mit dem ehemaligen Freunde hatte ! ' . . . 1 f . l 1 a f! J. V 1 . tan erzr.sien. Erst irat, als nch oie meisten der wenigen Kajüten Passagiere rerctts zur uye Mruciqezogen yanen, teriieß er die Kabine und btgab s.chsuf das Lerdcck. um ncch ein wenig Luft C u v . zu schöpfen, betör auch er sem Lager aussuchte. Der Vollmond sandte seine milden Strahlen auf die bewegte, unruhige See. Lange stand Walter an dem das eck einlassenden Gitter und gab sich urgbeilt dem reinen Genuß der Na turschSuheit bin; ta.n bol.'e er einen e.duuhl herbei und letzte nch in dl ö ähe des Schornsieins, in dessen Scbat. ten er sich niederließ, um noch eine Ei garre zu rauchen. Eine ihm fast unbekannt gewordene Ruhe war in sein Gemüth gezogen, und er vergaß für kurze Zeit die Sorgen, welche die letzten Jahre hindurch sein Dasein vergiftet hatten. Vor seinem geistigen Auge tauchte wiederum das liebliche Bild derjenigen auf, die sich ihm anvermählt hatte, ohne bis jetzt in Wirklichkeit sein Weib geworden zu sein, und von Neuem bemächtigte sich semer eine unendliche Sehnsucht nach ihr, die ihm von Tag zu Tag und von Monat zu Monat lieber geworden war, während sonderbarer Weise das Gesühl für Miß Pratt in seinem Herzen immer schwächer ward. Er hatte zwar die Letztere seit ihrem Zusammentressen in Manhattan Brach nicht wieder gefehen, aber er war überzeugt, daß er ihr jett. ebne Herzklopfen und ohne das heiße Verlangen nach ihrem Besitz gegenüber treten konnte. Schon vor länger ulö zwei Jahren hatte er nach dem großen Bilde Har riets, we'cbes er am Hochzeitstage an sich genommen und in seinem Schlafge mach aufgehängt hatte, eine kkine Pho tographie anfertigen lassen, die er von da ab stets bei sich trug; fast täglich ratte er die un'chuldsvoUen Züge seiner Gattin betrachtet und sich immer wieder gefragt, ob sie noch unter den Lebenden weile, und weshalb sie sich, wenn dies der Fall fein sollte, noch immer von ihm fern hilte. Auch jetzt zog er das vorzüglich ge. lungene Bildchen aus der inneren Brust' tasche seines Rockes; dann entfernte er die Umhüllung und starr:e, tief in Ge danken verloren, auf dasselbe, bis ihn nahende leichte Schritte aufschauen tit Un. Er richte' seine Augen empor und sab, daß es eine Dame war, die zu so ungewöhnlicher Zeit noch eine Prome naee auf dem Deck machte; aber er er kaunte sie erst, als sie dicht vor ihm aw gelangt war, denn sie halte sich in einen weiten Shawl gehüllt und ein großes schwarzes Spitzentuch um den Kopf ge schinden, das ihr Gesicht zur Hälfte bleckt. Wie ele?tnnrt sprang TowerS von feinem Z,y auf und stieß im höchsten Grade üöerrafcht hervor: .Floren! Smo Sie es in derTht? V, Ich' eigenthümlicher Zufall sührt unö hier zusammen?" Auch aus dem Munde der jungen Dome kam ein Ausruf des Erstaunens, ,ni ibren Lippen entrang es sich sichte lich erfreut: Walter! Wie kommen Sie denn h-erher? Auf die einfachste Weise in der Welt.- erwiderte er mit einem Lächeln ; .ich hatte in London geschäftlich zu thun und befinde mich auf der Heimreife. Ader Sie!" fuhr er dann fort. Ich bette keine Ahrung davon, daß Sie in Europa waren! Wie geht es Ihrer Mittter? Besindet sie sich mit Ihnen auf diesem Schiffe?" Flcrenc-e seufzte tief und wischte sich eine Thräne aus dem Auge, ehe sie antwortete: .Meine gute Mutter! Vor einund einemhalben Jahr gingen wir Beide auf den Rath der Aerzte nach Europa, um iür sie in dortigen Heilquellen Erleich'erung von ihren Leiden zu suchen, und jetzt ruht sie schon seit sünf Monaten fern von der Heimath unter der Erde! Anfangs konnte ich mich gar nicht von ihrem Grabe trennen; da es mir aber unmöglich ist, auf die Dauer fern von der Stätte meiner Kindbeit zu le? en, ktßre ich nunmehr nach Amerika zurück. - In meiner Begleitung besindet sich eine junge Landsmännin, deren Freundschaft ich inzwischen gewonnen; ihr ist es genau so wie mir ergangen, nur daß sie den Vater verloren hat. Sie leidet stark an der Seekrankheit, schläft jedoch Luzenblicklich; deshalb be, eab ich mich auf Deck, Um etwas frische Luft zu schöpfen." Towers hielt noch immer die Photographie seiner Frau in der Hand, wäh rend die Umhüllung bei fernem Auf springen vom Stuhl unbeachtet zu B den gefallen war. .Ist dies das Bild Ihrer Gattin? fragte Miß Pratt. nach seiner Linken weisend. .Leben Sie glücklich mit ein- ' ! lHUvfc ( schüttelte traurig den Kopf, wäh m erwiderte- . tcrmc, st'Zensm 5a,-' s. , TWi;! "-"" "-.-"-" v 2.iwwcti .iiju-n. uu. cn i juj vaoz liuu) ihr geforscht und mir die allergrößte Müde gegebri'. wenigstens eine Spur von lyr zu tmocn, aoer Äues war rerUnH tmiS t(k HWmmr 7 V, ff, 3 tift IU Östr Erflä ;u..g für dieses überragende Ver. liviuvcu, ju uujj iu luiuict rncqc HN der Ueberzeugung gekommen bin, daß sie nicht wehr unter den Lebenden weilt!" ' .Ader Sie wissen eS nicht bestimmt, daß sie todt ist?.Warum sollte sie sich vor mir ver bergen, wenn sse lebt?' .Wußte sie um unser früheres Vcr bältnm?". ' . " " (Jorlsetzung folgt.. " Das Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmed l's Bürsten die besten sind. 423 Virginia Ave. , -,
des Jahr Hunderts. In Bordeaux ist, wie geschrieben wird, vor Kurzem eine Weinstatisttk erschienen, welche die Weinernten dieses Jahrhunderts kritisch beleuchtet. Da nach sind von diesen 91 Jahren 23 von teut mittelmäiaer und schlechter Sie.! fd1,rfenöeit, und 28 Nadresenräae. die! . . -K ' ; j ' von gewöhnlicher und mittelmäßiger Güte waren, mithin schon 51 Jahr gänge. von denen man nichts Lodens werthes zu melden weiß. Weiter ver zeichnen wir acht ziemlich gute Jahre, vierzehn gute und achtzehn .sehr gute". Sehen wir uns die letzte Ka:e gorie naher an, so finden wir darunter, sehr ootimiftisch. schon die Jakre 163? und 1890 verzeichnet, waS doch gewagt erfmeint. denn die 1L7er sind theil weife noch nicht einmal auf Flaschen, mithin ein abschließendes Unheil vor Ablauf von ö bis 1v Jahren nicht mög lich. und der 1890 nun. den wer den wir uns noch sehr genau besehen müssen! Von beiden Jahrgängen gilt dasSprichwort, .man soll den Tag nicht vor den. Abend loben!" Als in jeder Beziehung vollkommene Weine sind die der Jahre 1811, 1834, 1804 und 1875 zu bezeichnen. Von dem 1811 er, dem Jahre des Kometen, wurde Chateau Lafite noch im Jahre 185', gelegentlich des Verkaufs der Besitzung Chateau Lasite an Baron Noth schild, versteigert, da die Bestände des Schloßkellerö gesondert verkauft wur den. Für die von jenem Jahre noch vorhandenen 21 Flafchen (Doppelflasche, manurn) erzielte man: 10 Flasch-n zu je 75 Franken und 11 Flaschen zu je 121 Franken. Kaufer waren Pariser erste Restaurateure. Es waren außerdem von jedem Jahrgang seit 1789 Weine vorhanden, eine Samm lung, wie sie in gleicher Vollkommenheit ein zweites Mal nicht eristirt hat, doch waren dieselben nichts mehr werth; der Wein war fade und gebaltloS, er hatte sich überlebt. Einige Jahre später je dock fand sich im Privalkeller eines Gasthofsbefitzers in Bordeaux, als derselbe starb, noch ein Sckatz, bestehend aus'zwei Flaschen des 1811er Cbateau Lafite vor, für die ein Liebhaber 220 Franken die Flasche bezahlte. Ter 1864er Wein wird heute vielleicht noch eini gen wenigen Fem'chmeckern durch seine wunderbare Eleganz und Jeinbeit in Erinnerung sein, und ist heute nicht mebr kauflich; allenfalls findet er fich,n inigen bevorzugten Kellereien als Selenbeit vor. Te? 1875 dagegen wird noch Vielen unter uns bekannt sein:der selbe ist auch noch in jeder guten WeinHandlung zu haben, wenn auch zu Pi sen, die nickt jeder Sterbliche für eine Flasche Wem anzulegen geneigt ist. Die Weißweine, die der Boden der Gironde hervorbr'ngt, geben an Ruf den Rothweinen nichts nack. Sind die Rothweine als Weine geschätzt, die bei allem Gehalt und sonstigen guten Eigenlchaiten den Vorzug haben, daß sie den Uopf resvectiren, so darf man sich im Gegensatz hierzu dem Genuß des Wei tzen nur vorsichtig hingeben. Sie sind einschmeichelnd, aber verrätherisch. und sckon Mancher bat das r,n große Vertrauen zu bereuen gebabt. Sie besitzen in den guten Jahren Zucker. Gehalt und eine eigene Feinheit, die sich mit Nichts vergleichen läßt. Die wirklich guten Jabre sind außerordentlich selten, die besten bisher die Jahrgänge 1847 und 1869; dagegen gibt es wenige Jahre, in denen der Wein ganz schlecht ist. Unter den Weinbergen gibt eS einen, der schon im Mittelsl:er einen großen Ruf genoß, es ist dies daS Ehmeau larbonnieux, welches einstmals den Zenedietinern vom heiligen Kreuz in Bordeaux gehörte. Der Orden schasste sich aus den Ertrag? der ausgedehnten Weinberge bedeutende Einnahmen, in dem man die Weine nach der Tütkei schickte. Zwar der Koran verbietet den Muselmännern das Weintunken, doch war dies nicht immer ein Hindernist. Man versandte die Flaschen mit der Etikette Mineralwasser von Carbon nieux", und unter dieser Marke ent schlüpfte der Wein in Kvnstantinopel allen Verfolgungen. In der Ebronik der Stadt Bordeaux ist unter Anderem verzeichnet, daß im. Jahre 1280 Eduard 1. von England ! Bordeaux und Umgegend gehörten damals zu England) die Weine derVriorei der Tempelritter von St. Julien von den gewöhnlichen Steuern befreite. Im ahre 12S0 wandte sich der Abt de Bonlieu an den König. von England, um von demselben die Steuerfreiheit per Weine seiner Abtei zu erbitten, da dieselben auch vor dem Kriege stm'erfrei gewesen seien. 1306 ließ sich der Japst Elements in Pesfae ber Bordeaux ein Landhaus erbauen, bei welchem ein Weinberg war. der ausgezeichneten Wein gab. Er vermachte den Weinberg den Erchischöfen von Bordeaux, ieinen Nachfolgern. Das Chateau heißt noch heute nach ihm Fpe Cle rnent. Im Jahre 1311 wird durch ean de Grelly, der Brückenzoll Ein nehmer in Laagon war, einer Stadt etwa 45 Kilometer oberhalb Bordeaux, sestoesiellt. da daselbst im Laufe jenes Jahres 41,739 Tonneaux (zu s Hekto. klit.r), nach verschiedenen Platzen betlmmr, verzoymr wuroen; em ewn, I I, . IU ' . t Bedeutung vl.s Weinyanoels damaliger Zeit. Em Be.ehl Königs von England vom Jahre verbietet den Pförtnern des Chtüeau de FÖrnbriere den Ausschank von Wein, weder im Kleinen noch an der Kneivkasel innerhalb der Mauern IcS Schlosses .als etwas, das unser Ansehen schädigt, noch auch skr die Besatzung des Schlusses gut thu:- - " : " E. H. Ein Mors. Das Tbergerichk zu Kopenhagen vor, haidelte. wie min von, dort mittheilt,' in zweiter Instanz gegen die Wittwe Waren Nirstine M., welche angeklagt ist. ihr Kind vorsätzlich getodtet zu ha ben. Die Angeklagte motznle mit ibrer siebenjährigen TochZer in einer ziemlich abgelegenen Gegend ?ur Miethe. Eines Morgens machte sie ihien Nachbarn die Mittheilung, dag sie destohlen und ihr Kind er'chlagen worcen sei. ,, Als man hinzukam, fand man daS Kind todt im Vette, liezend. , ein Stück Fadendo
Die Weinernten
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lag quer ürer Arm und Brust, während der Mund mit einem Stein bedeckt war. Ein z reiles Stück Fadenholz lag am Fußende und ein zweiter Stein am Kop'ende des Bettes. Die Thüren eines Zchranks im Zimmer waren ge öffnet und ein kleiner hölzerner Beh'il ter, der sonst seinen Platz im Schrank batte, lag vor dem Hause, während der Inhalt deffelbsn zerstreut auf dem Hof. platz lag. Die Angeklagte erzählte zunächst, daß sie während der Nach: ausgeweckt fei. als man die äutzere Hofthür ziemlich heitig zugeschlagen habe. Nachdem ste gesehen, daß Ltubcn und Hofthür offen standen und das neben ihr liegende Kind todt war, habe sie um Hilfe gern icn. Das angestellte scharfe Verhör führte jedoch dazu, daß die Angeklagte ickließlich die Erklärung abgab, sie sei öieMörderin ihres KindeZ. Des Wei -eren sagte sie aus, daß sie die Wittwe eines HoibesiLers sei. Sie sei immer weiter zurückgekommen und schließlich lenoihigt qeiresen, ihren Hof zu ver kau'en. Seit zwei Jahren wohne sie nit ihrer Tochter zur Miethe, und zwar in sehr mißlichen Verhältnissen, indem ne nur die Zinsen eines ihr gehörigen Capitals von 1350 Kronen und eines der Toch'er gehörigen Kapitals von 115 Kronen, sowie das Wenige, das sie mit ihrer Hände Arbeit verdiente, zu verzehren hatte. Gedrückt vsn Nah' rungsiorgkn und gebeugt von der ränilickkeit des K,ndeS sei sie schon längst mit dem Gedanken umgegangen, sich se'bst und ihr Kind zu todten. "In letzter Zeit ha'. e sie dieser Gedanke der' art bcichä'tiat. daß sie weder bei Tag noch bei Nacht Rübe hatte. Eine? Tages faßte sie dann einen festen Entschluß in dieser Beziehung und nabm aus diesem Anlaß von einem Stapel Brennholz zwei Stücke adenholz und zwei Steine mit in die Fttlbe. Nichdem sie eine Weile zu Veite gewesen und die Tochter einge sckla'en war, nahm sie das eine Stück ."adenholz, welches reichlich 12 Piund wog, und legte dies übe? den rech-en Arm des Kindes, damit eS denselben nicht gebrauchen konnte. Zugleich hielt sie mit ihren Händen Mund und Nase des KindeS dicht verschlossen, so daß demselben ein Athmen unmöalich ward. LaS Kind leistete keinerlei Widerstand, und nachdem sie bald darauf merkte, dast es todt sei, legte sie den einen Stein im 6'e vicht von 4 P'und auf den Mund des K indes. Den zweiten Stein legte ne auf ibren eigenen Mund und daZ zweite Stück Fadenholz auf die eigen Brust, um sich auf die'e Weise selbst das Leben zu nehmen. Es war dies jedoch v)llstän?iz erfolglos, weshalb sie den Gedanken an? Selbstmord aufgab. Eme Zeit lang brachte sie darauf in voÄstän dlger Aufgeregtheit zu. Bald saß sie au'reckt im Bette, bald lief sie aus der Diele umher, um die verschiedenen Ver störungen im Zimmer vorzunehmen, damit der Verdacht des Mordes auj eine andere Person gelenkt wer)e. DaZ königliche SanitätSkollegium spricht sich dahin aus, daß die Mörderin zur ei! der That nicht im vollen Bewußtsein dessen g?welen, wsS sie getban habe. Tas Uitbeil des Obergerichts lautete -ms acht Jahre Zuchthaus. Provinz Hesse nN a s s a u. - Wegen Vergehens im Amte wurde der Po!izeiWachtmeister Fremdling in Großalmerode zu 4 Monaten Ges. ver urtheilt. Derselbe hat den Geschäfts Reisenden Kölner aus Caffel alS Sozialdemvkraten verhaftet und über .Nacht, in der Polizeiwache eingesperrt gehalten. Das neueste bischöfliche Anitsblatt erwächst die Pfarrer der Diözese. Limburg nach ihrem Ermessen Andachten um gute Witterunz adzuyalten. Bei ttsi vor etwa 14 Tagen in Samt Mande bei Paris stattgefun denen großen Eisenbahnunglück, wobei etwa 50 Passagiere ihr Leben cinbüß' ten, hat auch ein junges Mädchen, Amalie Kasper, Tochter von Gießer mcister E. Kasper in Oberlahnstein, welche bei einer Herrschaft in Paris in Diensten steht, gleichzeitig mit dieser schwere Verletzungen davongetragen. Die Kälte des letzten Winters bar dem Wein im Rheingau unendlichen Scha den Zugefügt. Viele Taufende Wein stöcke sind völlig zu Grunde gegangen. Allein in der Gemarkung .Winkel bei Rüdesheim . wird die Zahl der ganz oder zum Theil vernichteten Stöcke auf rund 850,000, in Oestnch auf 420,000 ange geben., Ein mit Hagelschlag verbun denes Unwetter hat im Fuldathale und besonders in den Gemeinden Niedervell mar, , Obervellmar, Rothwesten und Simmersbausen schweres Unheil angerichtet. Dit gerammte Ernte ist zum großen Tbeil vernichtet. Unier der Anklage. Urlundenfälschung und Unter schlaguiig im Amte verul?t zu haben wurde der ' , Lanvbriefträger" Blank in Weilburg gesanglich , eingezogen. 7f In Wiesbaden, der königk. Baurath Wilhelm Hcrborn. der Overforstmeister a. D. Tillmann und ein Rentner, , Otto Tiez, aus Düsseldorf; letzterer hat freiwillig seinem , Leben durch Vergiß lung em Ende gemacht.
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