Indiana Tribüne, Volume 14, Number 361, Indianapolis, Marion County, 17 September 1891 — Page 3
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Fortsehu:?a.) 2chttnden Auges schaute Towers ans die vor ihm Stehende. Diesen Brief," antwortete er sofort, nachdem sie geendet, schrieb ich vor ungefähr zwei Jahren, und seit jener Znt, das heißt, seit ich den wahren Charakter Ihrer Cousine kennen gelernt habe, verspürte ich auch nicht die aÄergeringste Zunei gung sur dieselbe. Im Gegentheil, ich verc.bscheute sie, und in diesem Moment hasse ich sie sogar, wie es ein Mensch nur zu thun vermag, denn nicht genug, daß sie sich die größte . Mühe gegeben, Sie und mich unglücklich zu machen, kann ich es nicht verzeihen, daß sie mcinen guttnüthigen. leichtgläubigen Freund in ihr Garn gelockt hat. Sie wird ihn, davon j?m ich fest überzeugt, so elend machen, wie es nur Jemand werden kann!" Fkorence schien die letzten Worte nicht mehr gehört zu haben, oder dieselben lief-en sie in dem Jubel ihres Herzens, daß die Liebe Walter's noch immer ihr gehörte, gleiEgiltig. Mit glühendett Sangen und ftrah!cndem Gesicht streckte sie ihm belde Häude entgegen, während der Sonnenschirm zu Boden fiel. Jetzt steht nichts mehr hindernd zwischen uns, beliebter!" rief sie, süß und verheißungsvoll lächelnd. Er umspannte ihre weichen weißen Hände mit festem Griff und blickte ihr mit grenzenloser Leidenschaft in's hslöe Äutlitz ; die ganze mächtige Liebe, welche er für sie gefühlt, quoll in ihm auf nl schien alles in ihm zu überwältigen. In diesem Moment vergaß er vollstän diz die höbe Scheidewand, die er selbst zwischen sich und der vor ihm Stehenden aufgerichtet hatte. Meine Geliebte! Mein Alles ; stieß er jauchzenv he?' vor. Doch da cerftummte er plötzlich, und seine Lixpen preßten sich krampfhaft aus einander; er gab ihre Hände frei, und mit Augen, in denen sich ein grenzenloser Schöner; ausprägte, sah er auf das tkeare Mädchen. Die Erinnerung war ihm zurückgekehrt und legte sich gleich einer eisigen Fessel um sein zuckendes Herz. Miß Pratt schaute verwundert aus ihn. Was ging mit ihm vor? Was war die Ursache dieser rascken Verande rung in seinem Wesen? War er ernst lich trank und halte ihn eben jetzt ein großer körperlicher Schmerz befallen? Und wen es so wäre so dach; sie wei ter, dann wollte sie erst recht, und zwar sodalo wie möglich die Seine werden, um ras Recht zu haben, ihn zu pflegen und wieder der Gesuushnt entgegen zu führen; er sollte Yen, wie viel er ihr galt und wie selbstlos sie sich ihren Pflichten hingeben konnte," In dem Auzeblicke aber, wo sie sprechen und ihm ihren Entschluß mitlhei len wollte, sagte kalter m verzweifele tem Tone: Florenre, die Erkenntnis unserer gegenseitig unveränderten Liebe kommt zu spät i Verzeihen Sie mir den Schmerz, den ich Ihnen durch unser hemiges Zusammentreffen, welches sehr gegeit meinen Willen erfolgte, bereiten mußte! Ich tiebe Sie mit der ganzen Kraft meiner Seele, und doch dürfen wir einander nicht angehören! Ich selbst habe mir in jener verzweifeln Stimmung, in die mich die durch Sie erfolgte Aufhebung unferes Verlöbnisses und Ihre Weigerung, mich serner zu sehen, versetzten, das Anrecht auf Ihre Liede und damit auf LebenZglück geraubt, indem ich mich kurze Zeit nach unserer Trennung mit einer Andern verhsirathete." Miß Pratt war bisher in ihrem Leden noch nie ohnmächtig geworden, jetzt aber nahm ihr Gesicht .die Farbe des Todes an und sie begann so zu schwan ken, daß Towers glanbte, sie würde im nächsten Moment zusammenbrechen. Als er jedoch, um sie vor dem Fall zu bewahren, ihren Arm erfaß!e, rosste sie sich mit fast übermenschlicher Kraft zusammen und machte sich von seiner Hand frei, stützte sich aber auf die Lehne des Stuhles, auf welchem sie vorher gesessen hatte. Die Welt schien sich noch immer mit ihr im Kreise zu drehen und halb unbewußt kam es aus ihrem Munde: Verheirathet? Verheiratbet!- wiederholte er in einem Tone, der eine größere Seelen qual verrieth, als es Thränen und Schluchten vermocht hätten, .und ich allein bin wegen meiner unüberlegten und überhasteten Handlungsweise zu rerurlheilen ! Und wo ist Jdre Frau?" fragte Florence, die, trotzdem sie sich inzwischen wieder gesammelt hatte, noch immer,' wie vom Fiebersiost geschüttelt, am gan zen Körper bebte; ist sie ebenfalls hier? Dann nehmen Sie sie, um Got tes Barmherzigkeil willen, noch heute von Manhaltan Beach fort; ich kann und mag sie nicht sehen! Wenn ich nicht meiner kranken Mutter wegen hier Mei len müßte, würde ich selbst sofort ab reisen," fügte sie mit einer verzweifelten Geberde hinzu. TowerS schüttelte traurig den Kopf. Fürchten Sie nichts!" .erwiderte er; viexenige, welche das Recht hat, sich meine Frau zu nennen, weilt gezenwartig in der Jne,.denn noch am Hoch zeitstage, kaum zwei Stunden nach der Trauung schiffte sie sich mit ihrem Vater nach Europa ein, und sie hätt sich noch immer mit demselben in Frankreich auf. Wann sie zurückkehren wird, weiß ich nicht." Durch diese Mittheilung schien das JnZerefse de? Mädchens für threnatür liche Widkr ackerin erregt zu werden, denn plötzlich fragte sie: :e sieht sie au s, Waller ? Ist sie I hrer werth und wird sie Sie slückiÄ machen?" . Er krach unter diesen Fragen fast zusammen. Sie ist v:el viel zu gut für mich!" antwortete er; sie ist em mu schuldiges, einfaches, liebendes Kind, deren inniges Vertrauen und wahre Zu Neigung ich nicht verdiene, zumal, wenn ich bedenke, wie wenig ich ihr dagegen Mieten kann. !". :, T" Dann lieben Sie sie also nicht?" Ich liebe kein We.b außer Ihnen, glorence!" r Mb warum 'hnratheten !S!e sie alsdann?"
Walter ' Mtte unker dem Bllck der rerwunderten, fraz enden Augen, in denen Jknch-,ntig ein Vvrrvurf zu le'en war, bejckanu den Uopf. Ich h ,tte meinen Bernand verloren." erwiderte er leise; d:es ist mein einziger Entschuldigungsgruns. Doch nein! Es lag Äetlwöe in meinem Wahnsinn", fügte er dann, bitter werdend hinzu. Ich war dem Vater me ner jetzigen Frau finanziell verpflichtet, und er kün' digte mir den ferneren Kredit; wenn er seme Drohung wahr machte, wurde ich geschäktli d ruin it. Das war es, was ich Ihnen danials beichten wollte, Flo rence! Bon Ihnen für immer verab. schiedet und keine Möglichkeit vor mir sehend, etwaige Irrthümer durch eine Aussprache mit Ihnen aufzuklaren, heirathete ich die Tochter jenes Mannes und befreite mich dadurch wenigsten von den materiellen Sorgen !" 0, daß es doch mein Geld gewesen wäre, das Sie aus jener Zwangslage befreit hätte!" kam es klagend aus des Mädchens Munde; wie gern würde ich den letzten Cent hergegeben haben, wenn ich nicht durch Fanny auf sa hin terlistige Weise getäuscht worden wäre!" Towers Stirn war in tiefe Falten gefurcht, seine Augm schössen düstere Blihe und seine bleichen Lippen halte er fest aufeinander gepreßt, um ihnen keine Verwünschung jener ränkesüchtigen Kokette entschlüp'en zu lassen, die sein Lebensglück zerstört hatte. Miß Pratt aber, welche die Zeichen seines Grimmes sah, dachte, daß derselbe der ihr unbekannten Gattin des vor ihr Stehenden gelte, und begann Mitleid mit ihr zu fühlen. Sie legte ihre zitternde Rechte auf seinen Arm und sprach so ruhig wie möglich: Walter, seien Sie freundlich zu dem armenKinde, das Sie geehelicht- versuchen Sie nicht. än ihr zu vergelten, was Andere ver schuldet! Lassen Sie sich nicht elend werten!" Dieie Mahnung war nicht nöth'.si.enkgegnete er mit einem schwachen La cheln; ich bin ja kein Barbar. Meine arme, schuldlose Frau! Wenn ich es irgend verhindern kann, soll sie nie und nimmer erfahren, wie ich dazu kam, u n sie zu werben! Ich werde sie aus den Händen tragen und ihr jeden Wunsch zu eriüllen suchen; ist es doch mein tag liches Gebet, daß Gctt mich in der Stand setze, wenigstens einigermaßen ihre innige Neigung, deren ich wähl! ä nicht werth bin, zu erwiedern. Äbei jetzt, wo rch Ihnen, Floren, Angesich! in Angmcht gegenüber stehe, erkenne iä die Nutzlosigkeit aller meiner Anstrmgungen in dieier Richtung: ich liebe Sie. nur Sie allein, und werde es thun, bis mich der Tod inst abberuft! Flarence. ist es denn möglich, daß Sie und ick. die wtr doch einander so leiden schaftlich lkeben, sich gegenseitig nichts scm können?" 0. eins dürfen wir uns ''mmer lein Freunde'" kam es mtt emem khränenloien Ausschluchzen über ihre öipven. Freunde!" wrederhotte sie. während inr schlanker Körper, wie von einem heftigen Sturme erfaßt, schwankte! Ich wünschte, daß ich gestorben wäre, ehe ich auch diesen Schmerz m Ihre Seele senken mußte !" stieß Walter hei'er hervor ; ich kann es nicht ertra gen i" Seine sichtliche Erschütterung beru higte einigermaßen die ihrige; trotzdem erschauerte sie noch immer, obgleich die Sonne geiade an diesem Nachmittag übermächtig heiß vom Himmel Herme der brannte. Sie beugte sich, hob ihren Schiri wieder auf und sagte mit zucken den Lippen: Ich glaube, eö ist am besten für uns Beide, wenn wir uns eine lange lange Zeit nicht wieder fehen; dann, wenn wir vielleicht nach Jahren einander treffen, sind wir im Stande, es leichter zu ertragen." Ein krampfhaftes Schluchzen schnürte ihr die Kehle zu, doch mtt dem Aufgebot ihrer ganzen Willenskrast unter, drückte sie dasselbe und fuhr fort: Ich will Tag und Nacht für Ihr Glück beten, Walter, nnd ich hoffe, daß unfer Schöpser meine flehentlichen Bitten erfüllen wird. Gott segne Sie, mein Geliebter, und gewähre Ihnen auf immer Nuhe, Frieden und Glück!" Sie wandte sich zum Gehcn. Bleiben Sie noch!" rief Towers leidenHaftlich, indem er gleichzeitig ihre Hand erfaßte. Jlorence, ich kann nicht in dieser Weise von Ihnen schei den! Was uabe ich, getrennt von Ihnen, in diesem Leben noch zu erwarten?!" , Miß Pratt gab sich die größte Mühe, ferne brennenden Blicke mit möglichster Ruhe auszuhalten. Ehre. Vertrauen der Welt und die Liebe Ihrer. Gattin!" antwortete sie auf seine letzte Frage in ziemlich festem Tone. Erfüllen Sie nach jeder Richtung hin Ihre Pflicht, Walter, denken Sie stelS nur an dieselbe, und Friede, wenn nicht Besseres, wird mit der Zeit in Ihr Herz einkehren. Und jetzt, bitte, lasse Sie mich gehen!Ich aber erkläre Ihnen, daß ich es nicht kaun und nicht will!" Trotzdem müssen Sie eS! Walter, bisher habe ich noch nie von Ihnen etwas vergeblich erbeten; soll dieser Fall heute zum ersten Mal eintreten?" Jetzt gab er ihre Hand frei und trat mit einem tiefen Seufzer zur Seite. Das Alleröltterlte bei derganzen Dache für mich ist, zu wissen, daß ich selbst die trennende Mauer zwischen uns aufze baut Kate!" stieß er hervor. , Das Mädcben entfernte sich einige Schritte; dann blieb es stehen und blickte Nlräck. Er stand mit gesenktem Kopf, über der Brust gefalteten Armen, düster zu Boden starrend dasein Bild n-.Znnl'chcr Schönheit. Datrat sie iV der au ihn heran, legte für ein paar Sekunden ihre Hand auf feinen Arm und sprach im Flüsterton: Seien Sie Jt.rer Frau e'n freundlicher, edel denken er und treuer Gatte, Walter! Ich weiß zwar, daß Sie es ohne meme Mahnung sein werden, denn ich kenne Sie besser, als Sie es heute selbst thun; trotzdem, mein Theurer, bitte ich ,Si daran zu denken, daß ich es war, die gerade in Rücksicht auf Alles, was gewesen und nun auf immer vorüber ist, diese Forderung an Sie gestellt habe!" Er gab ihr keine Antwort, und sie wartete auch nicht auf eine solche; den ausgespannten großen Sonnenschirm vor ihr schmerzlich zuckendes Antlitz und die mit Thränen gefüllten Augen hal tend. schritt sie davon, tbren Wea na5
öem Holet durch die ztemUch dtcht ge drängte, noch immer dem Concert lauschenken Menge nehmend. Als jlorence an einem Punkt vor ül er küm, von dem aus man den Platz, auf wetcdem sie ursprünglich gesessen und daiin die Unterredung mit Towers Gehabt hatte, so deutlich sehen konnte, daß sie das Mienenspiel der jetzt dort Weilenden genau zu erkennen vermochte, wurde sie durch emcn kleinen Auflaus der immer neugierigen Masse am Wev ter schreiten gehindert, und sie hörte, wie eine a:te Frau in bedauerndem Tone zu einer andern sagte: Eine junge Dame ist ohnmächtig geworden, sicherlich in Folge der heutigen außerordentlich großen Hitze." Miß Pratt's sonst stets reges Mit. gesühl für die Leiden Anderer fchicn heute von dem fast unerträglichen Schmerz, unter dem ihr eigenes Herz zuckte, vollständig verdrängt zu sein ; theilnahmlos, in einem großen Bogen dem Mcnfchenknäuel ausweichend, setzte sie ihren Weg weiter fort und erreichte endlich das Zimmer ihrer Mutter, welche sie fchlarend fand. Sie zog sich fofort in ihr eigenes Gemach zurück, verschloß dasselbe und überließ sich eine kurze Zeit ihrem Schmerze, bis ein reichlicher Thranenstrom ihr Erleichterung und damit einige Ruhe brachte. Towers tatte dem geliebten Madchen so lange nachgeblickt, wie sein Auge sie erreichen konnte; als sie ihm dann in der Menschenmenge ans dem Gesicht verschwand, drehte er sich um und trat an der Küste entlang einen weit ausgedetnten Spazrergang an, von dem er erst nach Einbruch der Jacht in's Hotel zurückkehrte. Er packte iosort seinen Koffer und benutzte den nächsten E:seubahnzug, um Manhattan Beach zu verlassen. Auch Floren haite ihn an die 'Lsticht gemahnt; diese zu erfüllen, kennte ihm aber nur gelingen, wenn er sich der Möglichkeit beraubte, die Gelierte täglich immer wieder zu sehen. Als er am nächsten Margen im Ge jckältslokal erschtkn und zum Erstaunen seines Personals seine ursprünglich auf vier Wachen angesetzte Badekur für be:det erklärte, wurde ihm gesagt, daß sich am vorigen Tage, kurz vor Mittag, eine tief verschleierte Dame nach ihm erkundigt, nnd als sie erfahren, wo sich zur Zeit aufgehalten, sofort wieder entfernt habe. Walter schenkte dieser Mittheilung fast gar keine Beachtung; er fragte weder, ob die Dame groß oder klein, noch, ob sie, nach dem Sprechen zu ur zheilen, alt oder nmg gewesen sei. In diesem Moment beschäftigte feinen Geist ein ganz anderer Gedanke und zwar der an Harne:! Er wünschte, sie kehrte recht bald aus Europa heim, deinl er zweifelte nicht, daß der persönliche Ein fluß seiner Gattin, den er schon täh rend des kurzen BrauistanreS wahrgenommen hatte, groß genug sein würde, um ibm ras Vergessen seiner Liebe für die Andere zu erleichtern. Er hatte auf der Fahrt nach dem Geschäft in der Zntung geleien, daß in der letzten Nacht der französische Post' dumpfer La Gascogne" eingetroffen war, der ihm ein Schreiben Harriets mitgebracht haben muß:e, ES war sonderbar, zum ersten Mal seit ihrer Nbreise sah er dem Briefe seiner Frau mit einem gewissen Verlangen entge. aen, und noch eigenthümlicher war es, daß gerade diesmal seine Erwartung vollständig getäuscht wurde, denn so oft er auch den Laufburschen an diefem Tage zur Post sandte, befand sich untet den vielen Briefen, welche derselbe mit sich brachte, keiner von Harnet. Doch beunruhigte ihn dies nicht, wahrschew lich war das Schreiben in Paris zu spät aufgeoeben worden und würde mit det nächsten europäischen Post in New Vor! eintreffen. Aber eine Woche, eine zweite und ein dritte verstrich, ohne daß ein Brief von seiner Frau an TowerS gelangt wäre, und je weiter die Zett vorrückte, deste unruhiger und besorgter wurde er. War Harriet oder Mr. Jvq schweZ krank? Und wenn dies der Fall war. warum benachrichtigte man ihn nicht? Er sandte ein Telegramm an die rhm bekannte Pariser Adresse, erhielt abel keine Antwort aus dasselbe. Nachdem auch noch eine vierte Wochl verflossen war und ihn keine Nachricht von feiner Gattin oder deren Vater erretcht hatte, schiffte er sich, kurz end schlössen, auf einem englischen Schnell dampf nach Europa ein. um .selbst nachzusehen, was mit seinen Angehört gen vorginge. In dem Hotel, in welchem dieselben zuletzt in Paris gewohnt hatten, wurde ihm mitgetheilt, daß Mr. Noel Jvy und dessen Tochter bereits vor acht Wochen nach Harre abgereist seien, um mit einem dort anlegenden Hamburger Dampfer nach Amerika zurückzukehren. Der Wirth erklärte, er wisse dies ganz genau, weil er selbst die Schiffskarten besorgt habe und der alte Herr, als die Frage entstanden sei, welche Lime er zur Heimfahrt benützen wolle, derjeni gen der PacketbootAltiengesellschaft den Vorzug gegeben habe, da das damals abgebende Schiff La Gascogne" der französischen Compagnie zu den lang samsten gehöre. Towers wandte sich sofort nach Havre, und dort erfuhr er in dem Bureau der Hamburger Gesellschaft, daß sein Schwiegervater und Harriet in der That vor acht Wochen mit der .Hammonia" nach New Sork gefahren waren und, da während jener Reise dieses Schiffe? auf demselben keinerlei Unglück zu verzeichn nen gewe'en sei, dort auch gut angekom rnen sein mukte (Fortsetzung folgt.; .,, , SaS Helfen in Südvestalrika. Von der Art des ReisenS in Sud. we'tafrika entwirft Lkeutenant v. Fran cois nach dem amtlichen Teutschen Cotnialbkatt folgende ch'lderung: Mit Beginn der Dämiuerung werden dix Lchi'N aus lern Kr:al gelassen, um sich ihr Jutler zu suchen. Die vom Regen oder Thau noch nassen Schlaidecken werden zusammengerollt. Jeder bekommt eine Blechtsse voll Vasier zum Waschen; wenn le'n oder wenig Wasser da ist, so wird das einzig vorhandene, arg verbeulte Waschbecken der Reihe nach benutzt. ' Aus derselben Tasse, auö der die ' Waschung vorgenommen - ist, wird dann der ftan' getrunken, den
Dnmyeus, ein Njähriger Hottentott. erst zwischen zwei Felosteinen zerftampst und dann gekocht hat. Der Nasiee zeichnet sich durch Dünne. Blechgesckmack und die vielen zerkleinerten Bohnenstücke aus, die wie Fliegen darin umherschwimmen. In der Nähe von Viehposten gtbt eö auch Milch da zu. Brot und Butter war fast immer vorhanden. Tann werden die über Nacht rostig gewordenen Waffen gereinigt. Die Pferte. welche Nachts über gegrast haben, werden eingefangen. Obgleick ihre Vorderbeine zusammengefesselt find, laufen sie weit fort und zerstreuen sich oft über große Flachen. T:e Ochsen werden in der Nähe der Wagen gespannweise gesondert und genau in der Reihenfolge rangirt. in der sie einzuspannen sind. Jeder Ochse hat seinen bestimmten Platz und zieht an einem an ern nicht. Es ch keine K leinigkeit. die halbwilden Ochsen, die sich so viel wie möglich sträuben, zu fangen, ,;u rongiren und zu spannen. Alle Augenblicke läuft einer der Ochsen aus der ihcifce in voller Carriere fort und springt dabei wie ein Hirsch über alle Hinderm-'s?. Treiber, Leiter und Hirt laufeu wZe die Windhunde hinterher, chnciden ihm den Weg ab und bringen den Flüchtling durch Stein wün'e und Zckreien wieser zu den andern Ochsen, dir natürlich auch aus dem G:iede ge .aufcn sind. Jedes Gespann, das mehr dazu kommt, vermehrt die SchDierig leiten, denn dann kommen die Ochsen m hr dutcheinauder und das Trennea macht große Schwierigkeiten. Geht nLes so glatt, wie auf unserer 'fc k mit sehr gut cjeiul:e:ii Penonal, o ist eS nach 11. Stunden migiicti, auf : dreck en Unsere wechen Begteiler oürsen beim Einspannen uicht helfen, enn sie machen die Ochsen scheu die nerkwürdigMetse mehr Zutrauen zu xn schwarten und triunrn Gesichtern abe;i. Ixt Sonne steht beim An tnuch isteift grade . der dem Horizont. In er Ausregtng über dem Einsrannen oird das prachtvolte F?rbenspiel vor 5vr.ttena!u'gang meist übersehen. Die Nanchordnung ist wechselnd. Wenn ti:e A: umhin- zu machcn ist, reite ich 'vrtveg, sonst hulterder, da dann der eg besser zu verfolgen ist. D:e Be ileltmannschast ist im ersten Falle hin er dem Wagen, um an schwierigen Zöllen brlien zu können, andernfalls Zeiten zwei Mann an der Spitze. Beim rau;reiten muß darauf geachtet weren, daß nicht die V erbindung mit dem Sagen verloren wird, denn auf hartem Zooen geht die Spur leicht verloren, -chnelles Vorausreilen ist nnr möglich, venn oerWeg so deutlich ist, w e in d.r liebobother Ebene und eine Wasserstelle um Hotten vorher bestimmt ist. Ist ?r aber so wenig begangen, wie z. B. ser Weg von Winhoek nach Heussis. so ürde es unpraktisch sein, weiter hervorzureiten. Hat man einmal erst einen anderen Weg eingeschlagen, so dauert es Tage, deror man wieder zusammenkommt, und dann heißt es : hungern und dur sten. Reitet man vor dem Och'enwa'aen, sa wird Schritt und Trab abwech ,elud geritten, denn unsere jungen Och sen gehen tchneller, als die Pserde, längere Strecken auf gutem Wege ge Izen sie sogar im Trabe. So bleiben lüir 46 Stunden ohne Halt untere T?egS. Ich nehme auf; meine R gesäbrten jagen dem aufgehenden Wilde nach und haben viel zur Strecke ge tracht. Ter Mittagsrastvlatz wird zwischc 10 und 12 Uhr erreicht. Mög l:chst wird er in der Nahe einer Wasser stelle und unter Kameeldorndaumin g? nommen. Pferde und Ocbsen läßt man rei lausen. Die Pserde fressen zuerst und geben nach einer Stunde, oder gar nicht zum Wasser, während die Ock en osort in's Wasser gehen und saufen. In engen Pfütze drangen sich letztere ürchledich, schlagen ihre langen Hörn zusammen, bohre?, sie sich gegen sei ng in Kopf und Leib und brüllen aus vollem Halse. Dasselbe arg texm einigte Wasser müssen wir zum Trin en und zum Kochen nehmen, weun u er? zw i kleinen Fässer, die nur je 10 i!er fassen, nichts mehr euthaltea. Die Ansprüche an Waffer werden ter schnell sehr bescheiden. Jedeu .weiten Tag wird ein Schzs oder ein Z'kgenbrck geschlachtet. Als Schlacht ank dient das Trittbrett der Ochsin arren und ein Blech!osfer. Das Mit agessen besteht regelmüßig ans Erbs Wurstsuppe un) Braten m t Reis. Unser )äupigetrgnk ist der landesübliche .jassee. Zwischen l und Uhr, je 'ach der Hitze, wird wieder gesattelt und cinzesvanut. Bei Tage geht dies iel schneller. Der 'Marsch wird dann il Sonnenuntergang, manchmal bis in ie Nscht hinein fortgesetzt. Für die Ochsen muß auf dem Rastplay Abends uerst ein Uxml d. h. erne UmheMlg on Dornbüschen, gemacht werden, .ind keine Tornbüjse vorhanden, so St man sie be: schlechter Weise zuerst Mfen und lrntdet sie für die Nacht an Z'lglkir.ea. Unser Abendbrot bestand anM lch er Erbs ourstsuppe nnd $asst? mit mm uns Butter. Einige Wale gab es .uch Hämmeln Zicgew oder Kuddu cltpen. Um Uhr war es meist chcn vollständige Nacht. Tann sprachen oder sanzm noch die an der Ochsen karre lagernden Leute und die Treiber slapperten hockend an ihrem Feuer eas trockene Holz des Dornbusches verbrennt aber schnell uno um 3z Uhr aerricht meist tiefe Stille. Wir liegen i:eben d?m Ochsenwagen, die Begleit' Mannschaft unter, und neben der Lch'ew karre, die wa'seroichn Mäntel über Sen' Krpl gerogen. d:s Treiber ruhen unter eu.em dusche. Die Ruhe der !acht wnd dann nur durch das weithin k'.-nende Zirpen , der Heuschrecken, das
klagende Cebell Schakals und das scvnauen und Stampfen der Ochsen unterbrochen. Allerdings muß die La' gersielle voh-r nach Scorpionen, den dil vorkommenden fußlangen Tausend lüen nnd Giftschlangen abgesucht werten. Auch thut man gut, sich nicht unker Busche :u legen; ebenso ist die Wahl ein.'s ino lit omei'u.freien. Planes a?ge;ei.t.' . Die Wach-amkeit der Hunde schützt vor zeder Ueberra'chung. dc'ch hat kie mand Blscr,nis-, denn eS ist hier 'sich rer, als in Z. emichland, trotzdem Jeder mann Waffen - trägt." .Von Unsicherheit nach deutschen Begriffen ist keine Rede.
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3 der sann, ohne gefährdet zu sein, nur m't einem Spazierftock versehe, durch das ganze chuhgebiet reisen.' In Damaraland allerdings wird der Händlcr wie der Reisende durch Bettelei, zuweilen auch durch kleine Diebstähle be lästigt. Von der Bevölkerung deö Landes berichtet Fran?ois: Die Bastards von Nehoboth sind entschieden das beste Element im Lande, sie sind als Viehzüchter und Ackerbauer besser, als die Hercro und Bergdamara, sind als Arbeiter, für alle Zwecke Zu benutzen, sind vortreffliche Frachtsahrer, vermitteln die Nachrichten im Lande und sind fügsame Unterthanen. Her mann van Wyk, der Capilän, ist der richtige Dorfschulze, eine mächtige, ?no chige, schon etwas gebückte Gestalt, ehrlich und gerecht. Er ist Caoitän seit 1868 und hat in demselben Jahr die Bastards über den Oranze nach Vetha nien und 1872 in ikre jetzigen Wohnsitze um Nehoboth gcführt. Der Untercapitän Willcm Koopmann ist geistig geweckt und energisch, doch ist ibm sein Vertreter HanS Diergaard weit überlegen. Magistrat ist Dirk van Wuk, welcher früher in englischen Diensten "den Eorannakrieg mitgemacht hat. Als Ererciermeisier ist r durck Sarolus, einen früheren Treiber von der chutztruppe, eyetzt worden, da den Bastards das deutsche Exerciren besser aesällt. TriömeisZer beim Erercire ist Schmidt, der früher als Unterofsicier vel der Schutztruppe gestanden hat. Tie Svaltuna in die deutsche, in die englische und die Unabhängigkeitspartei besteht noch immer, doch werden diese Hartetunaen. die übrigens bet dem friedlichen, auf Erwerb gerichteten stnne der BauardS wenn zu faaen haben, bald beseitigt sein. Die deutsche Partei, an deren Spitze Hans Tier aardt stebt. wünscht in den Nntertbauenverband des deutschen Reiches auf genommen zu werden. .. Seit einiger Zeit sind die französischen Blätter, zum mindesten eine gewisse Sorte derjelden. vll ron Schauoereschichten über das in Deutsche land herrschende Eleuö, von dem sie öle phantastischsten Schi.d.'rungez entwcrsen. Neuerdings kommt nun gar PariS. mit der entsetzlich :n Entdeckung, daß die deutschen Ärbeiter sich, um ihr Elend zu vergessen, nicht nur in Schnaps, sondern sogar in Petroleum berauschen. Letzteres soll uns das kann man begreifen böchst Nachtheil, lige Folgen auf den Gemüth zustand haben. Duelsg ejchichten. Im Brud.iner Walde bei Janowitz (Böhmen) fand zwischen dem Landtagsabgeordneten Rittergutsbesitzer von Brodnicki auf Niesmiastowice und dem Rit' tergutsbesitzer von Paruszewski. auf Obudno ein Pistolenduell statt. Erstes rer erhielt einen Streifschuß, der letztere eine lebensgefährlichen Schuß in den Unterleib. Die Veranlassung zum Duell gaben anzeblich Famillienzwistigkeiten. Ein zweites Duell mit todt lichem Ausgange wird aus Preußen gemeldet. . In Mohrungm duellirten sich die dortigen Aerzle, ttreisPhysikus Klein und Dr. Adam. Ersterer hat dabei sein Leben eingebüßt, Letzterer ist verwundet worden. Ueber den Grund des Zmeikampfes tieczt keine Mittheb lunz vor. Wie Meßlich der Kreuz Zeitung aus Konstantinopel gemeldet wird, zirkulären dort Gerüchte, nach welchen der verstorbene Kriegsminister Aii'Said'Pafcha im Duell gefallen sei. Sein Gezuer soll der Marinsminister Hassan Vascha gewesen sein, welcher nur deshalb vom Sultan auZgescrdert wurde, sofort seine Demission zu geben. Man berichtet aus Pa. riS: In Beauvais tod!e!e die sünsund zwanzig Jahre alte Frau Dupont ihre betden Kinder, das eine vier, das an ldere zwei Jahre alt, und hierauf sich fl.tI.TL T.l.f .:..L!fLf.-.f.fI.AI.-iciüjt. m iirau. mt ouoyuozcye Person, hatte ihren Gatten, den dreißigiährigen "Eafelier Duponk, in zärtlichste? Sttuation ' mit einer vierundseckttg Jahre alten Nachbarin überrascht. Rasend vor Verzweiflung.- ging sie mit den Kindern auf den Dachboden, woselbst sie die That verübte und man alle Drei nach einigen Stunden an einem Querbalknc erhängt fand. In der Reisezeit. Ich bitte, ein arnier Reisender. Sieh' mal einer an, warum reist er denn, wenn er arm ist?
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