Indiana Tribüne, Volume 14, Number 361, Indianapolis, Marion County, 17 September 1891 — Page 1

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Editorielles. Wenn man den Bericht in den Depefchenfpalten über die Vorgange bei der gestrigen LohengnnVorstellung in PanS liest, fo kommt man zu der Ueberzeugung, daß eS in PariS recht viele große kleine Kinder giebt, und daß die französischen ,,Pa triotcn" Frankreich zum Gespött der Welt machen.

. ES ist eigenthümlich, was man hierzulande in der Politik schlecht und schuftig nennt. ES scheint fast, als ob in der Politik die Begriffe ganz andere wären, als im gewöhnlichen bürgerlichen Leben. DaZIoutnal" sagt z. B. gestern, daß die Demokraten von Ohio und Iowa eine Verschwörung zu dem Zwecke gebildet haben, die Mehrheit in der Legislatur zu erlangen, und dann die Schufterei der Legislatur von Michigan nachzuahmen, welche verfügt hat, daß die Präsidcntschastöelcktoren nach Congreßdistrikten gewählt werden. Das Verfahren der Legislatur von Michigan war ganz einfach infam. Nun möchten wir gar zu gerne wis fen, worin die Schufterei und die Infamie besteht. Die Präsidentschaftselektoren sind theoretisch Staatsbeamte und "die Art und Weise ihrer Wahl wird vom Staate bestimmt. Wie es zur Zeit ist, werocn die Elektoren im ganzen Staate gewählt, und wenn eine Partti im Staate ein paar Stimmen mehr abgicbt, als die andere, so wählt dieselbe sämmtliche Elektoren. Wo ist a die Gerechtigkeit ? Wenn aber je der einzelne Distrikt seinen eigenen Elektor erwählt, dann hat die Minori" tatspartei ebenfalls eine Vertretung. Das ist jedenfalls gerechter, und das Resultat der Präsidentenwahl käme je denfalls dem Ausdruck des Volkswillens näher. Es wäre deshalb zu empfehlen, daß daS Verfahren der Lcgislatur von Michigan allgemein Nachahmung fände. Da Michigan ein rcpublikanischer Staat ist, so schadet jedvch diese Neuerung den Republiknern jedenfalls so lange sie nicht allgemein eingeführt ist, und darum ist sie in den Augen des Journals" schuftig und infam. Die politische Moralanschauunq hierzulande treibt zuweilen wirklich sonderbare Blüthen. Der neueste Bericht der pennsylsanischen Minen -Inspektoren enthüllt, )aß im lehten, Ende Juni schließende Zahr, nicht weniger als 52-i Bergleute zurch Unglückssälle" auf der Stelle etödtet und 1383 körperlich verletzt wurden; wahrscheinlich sind viele der' letzteren nachträglich gestorben. 234 Zrauen wurden zu Wittwen, 812 Kinzer zu Waisen. Der Bericht sagt, es seien zwar einige der Unfälle unver weidlich gewesen, die große Mehrzahl, derselben jedoch wäre dem Leichtsinn der Arbeiter und Unternehmer zuzu schreiben. Es ist nicht zu bestrciten, daß die bestandige Gefahr die Leute abstumpft und sie weniger sorgfältig sein laßt, als es sein sollte ; aber es ist auch, als sehr wichtiger Punkt, in Ketracht zu ziehen, daß sie zum größten Theil im Accord arbeiten und hart zu schanzen haben, um nur einen karglichen Lohn zu verdienen. Da wird dann natürlich sowenig als möglich Zeit auf das verwendet, was die froh lengräber todte (unbezahlte) Arbeit" nennen, also Verschaalung und son stige Sicherheitsvorkehrungen. Die Unternehmer endlich haben in Abwcscnhcit eines Haftpsiichtgeschcs nicht einmal die Rücksicht auf ihren Geldbeutel als Antrieb zu Sicherheitsvor kchrungen zu beobachten. Für jeden Erschlagenen finden sich ja mit Leichtigkcit zehn Ersahlcute. Es sind 109,1 Arbeiter in der Weich- und 67,737 in der HartkohtenRegion beschäftigt, also eine Armee von 173,903 ; davon find wenigstens 150,000 erwachsene Männer und Wähler ein Sechstel der gesummten Wählerschaft des Staates. Welche Macht könnte diese Arbeiterschaft ausüben, wenn sie nicht in den Banden des Unverstandes gefangen gehalten wäre ?! .Wettcrauösichten. . - Für Zndiana : Warmes, hübsches Wetter ; beinahe gleichbleibende Tem- - I ciH:..,1 ,.f .; . f .,1, .1:'' : ,, .. , - peratur. J)" '. f alii.

Drahtnachrichten Inland. Sollen zurückzahlen. Harrisburg, Pa., 10. Sept. Der Generalanwalt hat heute Prozesse gegen die Herausgeber der Preß", Inquirer", News", Demokrat", Northamerican" und Evening Bulletin" in Philadelphia angestrebt, um dieselben zur Zurückzahlung der Gelder zu zwingen, welche sie als Rabatt be zahlt haben, um die-Anzeigen von den Steuerlisten zu erhalten.

Große Unterfchleife. Nor'riStown, Pa., 16. Sept. Albert Longnaker, ein Direktor der Montgomery Trust Co., ließ heute den früheren Schahmeister derselben, W. T. Singluss, der zugleich auch Kassirer der Montgomery Nationalbank ist, auf die Anklage verhaften, durch Fälfchung der Bücher $180,000 veruntreut zu haben. Singluff wurde unter $10,000 Bürgschaft seinem Prozeß überwiesen. Pittsburg, 16. Sept. Thos. L. Shields, Sekretär und Schahmeister der AlleghenyHeating Co., soll $100,000 unterschlagen haben. Die Beamtcn der Gesellschaft geben ,;u, daß Un tcrschleife verübt worden sind, weigern sich aber, den Betrag anzugeben. Der Anwalt von Shields erklärte heute Abend, dieser habe kein Geld unterschlagen und die Differenzen zwischen ihm und der Firma würden in befriedigender Weise geordnet werden. Ausland. Kaiser Wilhelm in Erfurt. Berlin, Ist. Sept. Nach der Post" sagte der Kaiser bei Beglückwünschung der Truppen in Erfurt : Erfurt bildet einen wichtigen Punkt in unsere Geschichte. Hier hat der korsische Emporkömmling uns am tiefsten gedehmüthigt und uns schrecklich behandelt. Von hier aus giug auch im Jahre 1813 ein Strom der Rache aus. Ich entsinne mich, daß acht Jahre lang das scharfe Auge meines sef'ligen GroßVaters mit Befriedigung auf dem damals von General Blumcnthal befchligten Armeekorps ruhte. Erfurt steht thatsächlich mit großen Augenblicken in Verbindung. Ich bin überzeugt, daß das Korps auch unter der Führung Ew. Excellenz feine alte Vortrefflichkeit bewahren werde." Heute fuhr der Kaiser von Erfurt nach Mühlhausen. ' Er w'rd bis Samstag daselbst bletben und dann wahrscheinlich hierher zurückkehren. Die Rede des Kaisers in Erfurt, wie dieselbe in der Post" veröffentlicht wurde, hat ein Fallen der Kurse aller deutschen Reichs- und preußischen Ob ligationen zur Folge gehabt. In Folge dessen sollen, sich die Telegraphenbeamten in einigen Fällen geweigcrt haben, Depeschen über die Rede deS Kaisers zu senden. Die amtliche Version der Rede des Kaisers, welche im Rcichsanzeiger" veröffentlicht wurde, modisizirt die Version der Post". Der amtlichen Verston nach soÄ der Kaiser korsischer Eroberer" und nicht korsischer Emporkömmling" gesagt haben. Auch andere Differenzen zeigen sich beim Vergleich ber beiden Berichte. Auf jeden Fall klingt ein sehr kriegerischer Ton aus der Rede, welcher an die ersten Reden des Kaifers erinnert. D a s H o ch w a sf e r i n S p a n i t . Madrid, 16. Sept. DieKorrespondcnten, welche nach Consuegra gelangt sind, beschreiben dasselbe als eine Todtcnstadt und entwerfen ein Bild schrecklicher Verheerung. Die Straßen sind zerstört und von Trüm mern bedeckt, aus welchen Leichen, menschliche Glicdmsßen und kopflose Rümpfe von Menschen hervorragen. In einer Kirche stand das Wasser 18 Fuß hoch. Der angerichtete Schaden wird auf $2,500,000 geschäht. ,O, Rußland ist nicht blöde. Londo n, 16. Sept. Die russische Regierung hat die europäische Donaukommission ersucht, auf ihren Schiffen den russischen Scckadetten das LootsenWesen auf der Donau zu zeigen, damit dieselben mit der Schiffahrt auf diesem Strome vertraut werden. Dieses eigenthümliche Ersuchen di rekt nach dem Dardanellen -Zwischenfall

in welchem Rußland darauf bestand, die Türkei sollte den Schiffen seiner FreiWilligenflotte die Dnrchfahrt -durch die Meerenge gestatten, hat in diplomatischen Kreisen das größte Erstaunen hervorgerufen, da es damit andeutet, daß es die Verttagsbestimmung, welche Kriegsschiffen das Befahrender Donau unterhalb des Eisernen Thores verbietct uicht für seine Freiwilligenflotte als bindend erachtet.

O . Loh engrin" in Paris. Paris, 16. Sept. Die Auffüh. rung von Lohengrin" in der Großen Oper begann heute Abend um 3 Uhr. Das Haus und alle Gänge und Korri bore desselben waren gedrängt voll, bis zum Beginn der Vorstellung aber kam keine wesentliche Unordnung vor. Die Polizei hatte strengen Befehl, nötigenfalls energisch einzuschreiten. Auf den Sitzen der Claque faßen Detektives, aue Zugänge zu den Korridoren waren von Polizei beseht und In spcktoren musterten jeden einzelnen Besucher sehr scharf. Berittene Polizci hielt die Straßen frei. Das Publikum hörte mit tiefem Schweigen der Ouvertüre zu, brach aber am Schluß derselben in jubelnden Beifall aus. Die Oper war glänzend infzenirt und wurde vortrefflich gege ben. Van Dyck und die andern Sanger wurden wiederholt gerufen. Während der Aufführung wurde vor dem Opcrnhause Skandal gemacht und um S Uhr ging es dort sehr lebhaft zu. Vor dem Hause stand eine ungeheure Menschenmenge, darunter einige Anarchisten und andere Bassermann'schc Gestalten. Ein Haufen Studenten sang die Marseillaise und die Menge rief: "Vive la France !" "A bas Wagner!" Der Pöbel griff wiederholt die Polizei an, sobald diese aber ernstlich vorging, machte sich die Bande schleunigst aus dem Staube, viö UM 10 Uhr Kavallerie und berittene Polizei die Straßen räumten. Kritiker tadeln die Länge des zweiten Akts und ein Theil des Publikums fand die vielen Recitative der Oper ermüdend, die Aufführung aber gesiel allgemein. Nach Schluß der Vorstellung waren noch 700 Polizisten mit Räumung der Straßen beschäftigt. Etwa 1000 Menschen wurden verhaftet, werden aber wahrscheinlich noch vor Morgen frcige lassen werden. Das Gebäude der deutschen Botschaft wurde den ganzen Abend über bewacht. Ein Pöbelhaufen warf die Fenster eines deutschen Kaffeehauses ein. Aus Sansibar. Berlin, 16. Sept. DaS hiesige Kolonialblatt" veröffentlicht weitere Berichte auS Sansibar über das Schicksal - der deutschen Expedition unter Führung des Hauptmanns Zelewöki. Aus diesen Berichten geht hervor, das während des Ausenthaltes der EjpedU tion in Wahehe der Häuptling, welcher in jenem Landstriche herrscht, die Deutschen seine Freundschaft versichert habe; trotzdem habe er später 30 Mitglieder der Expedition in Mwap ausgeraubt. 3n Folge dieses Vertrauensbruches stürmten die deutschen Truppen die Festung deS Hänptlings und nahmen dieselbe ein. Später, als sich die Ex. pedition auf dem Marsch landeinwärts befand, wurde sie von den Eingebore, nen überrascht und fast vollständig auf geriebeu. Die Berichte melden, daß Lieutenant Tettenborn binnen Kurzem mit den Ueberrestcn der Expedition Zclewskis an der Küste anlangen würde. Soldatenschi dere i. Berlin, 17. Sept. Das Tageblatt" berichtet: Vor zwei Monaten fand der Hauptmann der-ersten Kompagnie des in Krotoschin stehenden 37. Fusiller-Regiments einen Posten, der schlief. Am Sontag darauf ließ er die Kompagnie viermal zur Parade antreten. Bei dem vierten Male fehlten 21 Mann, welche spazieren gegangen waren. Sie wurden verhaftet und kriegsgerichtlich zu 18 bis 21 Monaten Festung verurthcilt. Das Bekannt werden dieses Falle hat großes Auf sehen erregt. OcbissöuachrieHten. , Angekommen in : New Jork: . Teutonic" von Liverpool.

S c i l l y. Signalisirt : Fürst Vismarck" von New Zork nach Hambürg. Rotterdam: Maasdam" von New Jork. ' Brem erhaben: Havel" von New Zork.

Hiesiges. Countyratb. Folgende Wirtbe erhielten Lizensen: Wilton A Hollis,' Will. Selking, F. Ems, SilaS Caglen, Fred. Lichtenauer, Simon Koch, Wm. Spihfaden. ' Für den Unterbau der Grandview Adenue Brücke über den White River, durch welche Haughville mit der Stadt verbunden wird, sind fünf Angebote eingelaufen. Enos Hege's Angebot war daS niedrigste und er wird den Kontrakt erhalten, vorausgesetzt, daß er sich schriftlich verpflichtet, nur Unionarbeitcr zu beschäftigen. Die neue Fall Creek Brücke soll erst von Sachverständigen geprüft werden, ehe die Eounty-Eommissäre die Arbeit a:ceptircn, weil denselben mitgetheilt wurde, daß das Material, welches dazu v rwendet worden ist, nicht gut sei. . m ni jsÖ Die Herren Wm. Pfäfsiin und Joseph Keller haben das Kurzwaarcngeschäft des verstorbenen Herrn L. Ludorff gekauft und werden dasselbe weiterführen. $C7 Das neueste Gesuch der Frau Mercy Murry um einen Einhaltsbefehl gegen die Verbesserung der Alvord Straße, soll nächsten Dienstag Vormittag vor Cireuitrichter Brown zur Verhandlung kommen. ! ECT Zwei Barbiere, Namens Boos und Wakesield hatten gestern Nachmittag im südöstlichen Stadttheil eine Keilerei miteinander wobei letzterer eine Stichwunde an der Hüfte erhielt. 7 Die Wirthevereinigung hatte gestern Nachmittag in der Mozart Halle eine Sitzung, in welcher Vorkehrungen für die Staats-Konventlon der Wirthe getroffen wurden. Dieselbe soll ant 30. September in der Mozart Halle stattsinden. julJ W. F. Christian ersuchte gest:rn den Board of Public Works sich um die Ost Washington Straße zu kümmern, welche seit Errichtung der elektrischen Bahn nicht breit genug ii. Der Board versprach, sein Möglichstes zu thun, aber gut Ding will Weile haben. Richter Woods hat in der Klagesache von Byram & Sullivan gegen verschiedene FeuerversicherungSgesellschaften den Einwand der Verklagtcn, daß das Bundesgericht keine 3u risdiktion in dem Falle habe, verworfen. 7 Wm. Lacy, der Farbige, welcher Samstag Nacht von Robert Love mit einem Rasirmesser in den Hals geschnitten wurde, hat sich im Hospital so schlecht aufgeführt, daß Dr. Cdenharter ihn nicht langer behalten wollte, und ihn der Polizei übergab. Diese schickte ihn nach Hause, da sein Zustand derart ist, daß man befürchtete, er werde im Stationshaus sterben. tCT Die Supreme Court hat die Petition, die Klagcsache des StaatsAuditor Henderson gegen die Solda-ten-Monument-Commission noch einmal zu erwägen, verworfen. Die Klage involviri die Frage, ob die Gehalte der Beamten u. die unvorhergesehenttlAus f gaben aus der ursprünglichen Bewilligung von $200,000 bezahlt werden sollen, oder ob das Geld auS dem allgemeinen Staatsfonb zu entnehmen ist. Die. Supreme Court hat entschied den, daß diese Ausgaben aus dem allgemeinen Fond zu bezahlen sind. WO M. H. Cain, welcher die Heizung des Staatsgebäudes unter sich hat, beabsichtigt diesen Winter hie Heizung durch Petroleum einzuführen, weil die Indpls. Naturgas-Gesellschast dieses. Jahr nicht weniger als, $6000 für die Gaslieferung verlangt. Im vorigen Jahre wurden $1000 bezahlt, während im ersten Jahre der Naturgaslieferung nur $1800 berechnet wurden. Herr .Cain glaubt, daß sich die Heizmethode durch Kohlenöl bewährt und billigest herstellen laßt. .Diese Heizmethode basirt darauf, daß Kohlenö in Gasform zur Verbrennung kommt., .

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