Indiana Tribüne, Volume 14, Number 360, Indianapolis, Marion County, 16 September 1891 — Page 3

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AhcmnKtisnms, Hlücl:cnsHzzlcrz6tt, - Wcnral'gie, G:kä sicher nd rasch gchcilt ;.if$m:k ' ' ' 1" !f.'ittMÄ durch . 8t. h&ok Gek.

Vrooklzn.??. F.. S. April, 1829. Et. JaksdS Ctl teilte n:eincn La.' i U$tin Winter nch zchnjährigem Le! den ton rheLMtiftbea S S merzen. -Fräs.-lein Clara D&ltc 417 Tc:n!inZ.Ask. Nltrey. iifsli.Count?, Frau Je$;t CmlZl hatte W Jzhre cn Schmerzen im Nückgrakh gelitten, He fr sich in Jclg? eir.er LkrluZ hatte; sie tsst icht int Stande ja gehen. Nach ttm brauche reit Wki Flamen Et. Jakebs Del rsar vellsiandige Heil U?Z ttfelgt. LittkeNaxide, T?ärz,13S9. cir.e Frss lt!t er heftizcn euralglftfen Scb:krzkrr im Grsichte. Skt rieb basierte nii 2 t. Jkcle Oc! ein und inmfealfe drei Stunden waren slltTchLier. .n wfchtranrea. Cil Tcheie. Eine Ssitfit i. jjsiü&j Ctl kostet 65 Cfilrf Flächen fif S.'. Äst W jeder phek 4 hsdes. ; ,i , : ; IH CHAKLCS A. V0CELE3 CO.. g,!. 121 sl V tvhnn 5. iJi'li 15 UM x rr vifc? Kt.'x-'-.-" v rry-np1 vr. Ma4Miaito,j sind ffflica Lkü.Niche. Wie BTitf x?urK lifi:3 Urifl 1 tuntt int biiTsSiSl-ncc tu: .fOnitttut ia ÄeNe. 3hr: rai!, u tit Stias i! i - w " t M- bi'.vt i M . u.r Ltr liuilira if (niMi-. , -i. S , , kt. . I . I ;vic ulf iTftoit cr, 1:11t.' n d h 2sr-.t SdlOrü :I j ran ? ruf?, e idi tratj tntt,EJ rcll bel'e.ziqe UJia iti vsztt:tftöt SJVu4.f3 icrün eixsck!, ercfaiUt Wresse : IVtUct-?! IIcU-lEstitut. 11 Clia jtoa tiaco. irw ior,Ä. i. fi vsaiajjargagäaaaa 25t Ter tKcttuufrc -It .tcr" in nurfi fja&e n tu ,n St!,vetiö. .kV.. i?ti l4. Mt'ülft, 21 2ÜS) 3cli itfsire Strafte. ., u.m i .Vi,jM. Prümi Z.;;rX Til Schwache Männer, j weiche 're vUs SÄnnkSkrakt uv Stes frische nzrr su e?lazeu rruiika. SsUHn !cht rerumk, ten JugenvZreund"' lesen. DaS mit tkltn KraukeA!j.i?ichlen rliate. rtiiLft auS:'Mttei Werk, qitt Äuflck'lub über ein eues HeilVerfshre. wodurch Tausende ia käis!kk Snt eir.t Berufs siöruiiz vo er5leckStrakketten nv den golgen der JugenvsünSk tererherzejleU wues. Stbwacbe Zyraucn. nvti rrSnUiifiRertcjc, tieicfci-iMjiueanc sinkst li ;, wi(jrrancaf rii-iucta au cittni üiif, n?tf eis i t M.r.m.M. ."kira!.. i . . j-. ecue vTnaref astT erttsqk un der heiß?,te Wsnkch dres HttMs fitvt .e kaan. eeörnfsi, bkss elafaHstt iilltz. Jtterset wenn Sttl. SHtckr 22 5en,A ta T lsmxs und Jb? bekommt rS Buch rerjiezeU d frei zLzescht von der Z?rZ?at ykZnlk nv Etevtnfavn, 3kit U. Str., & .n f nt, . S. mmmtA-r smr rurr, tmBaMmmtu s: n . Das beste für Qefen. SätSt:i t im ;n lrtH Etl'iX "m. fcl wzm UM-a u - AFrp!tEäi es tnformatloa aa4 abKtmil of tli thowln llom tof k CM&i Pas esit, Oft, Trmde . MarU, o tvr!:, nt rV. m '., U1IMM Ji siO. . ' ' . w w 3 ii X 13 ron iveixT. "Z KW l rk. itfSiÄi--. -üii "s t TO-t.,: W i'SJTT. rT Ui, 1 ?V:i,:3a4'-:4 iWHZ f IKHMI.M j"r k, IwiR m.8 fc Jp5ü K. .o'rdvrin. l rjr.. ue wifr, rtiHv ni nuke 3 lk.utii.bbt iRU -H,, K ,!) iHi' lu'W t'rn tr tnlt 'y ( liic Murl, und ji- ko , 5, e HS. "C" s 1. " . Mm kl ;Mur iliinv !' oly 1 tz ,! h. AU ,!. lntt; btl., f f jT n 'or.r. W Wut rwi ftimlJilif 'JT .rTfhina;. K AS J i V, rf-K . Itiw.l l aitrii ti.Ait.ii (liKtU .!( , , c, ItiiSA'S 0, lukiu:,, jsu-k. tu, yoi rau t t;uuur. jrir CechZ Jkhre t!tgl . ti 0uk 9mS fTlin. tJHRifL. faf rht mtt VttUVi T' . ' Oart tat Pastor Sutq Strve'Dtkrk. wU er vt Cixt toat er bit Medlzm fett fänf Iahn viele Sri. bd rmv'oblea bat. und rhat sich die ute Citr tnia da?rsüchlich i etnent Falle bewährt tti er Nnu. selch stchk Iah lauz von dr SxileKfti ge jüflt war, . New tz a 0 rn. öonu.. 9. Feb. Ich bezeuqe hiermit, dah mtnt Mutter seit mehr a! Jahre a Nerdenjzwäche geMten hat. 13,? heb nirzSdkq Mttttl nd Aerne verZucht: sie ist i? Sewndhk't rvezen nach TeuNchland yerelst; sie hat ia K2em Tausend von TcllarS au5seged Ad it temporäre Erfolg. Znletzt verlftchte wir Vsftor SSniiNerven'Stclrker vud SiseEltnr. d ich glaute ehrlich ad auMcht??. dak 5 nicht allein ehr Gute! von uultn hatte, wie vo all ander Elammengeuommen, kvJder auch, daß sie vhne diefel eftsrbe wäre, den he wir uns J$r ÜJitiui ZlsAM, wrd sie Von Taz zu Taz schisöcher, r, oSert F. hi. 774Shaxletk. Q. wttvUkOwu tsrswrmrkvMde IÄR ? wird Jedem der es verlangt, zmejandt. nnt ,rhc!':en uch 5 Medtzinia?!. Diese Mdnin wurde fnr dem Jahre 1.-.S vru dn Hoch. Pastor Inm. s?ort Wayne, Ind zndentte! ad ityt unter se-.ner Aro;gz von der KOZUG MEDICINE CO., , 238 Mondolph f. CHICAOUl JLI Vet pstkeker zu vave sur m ää Ul.vo ytkch, . 6 tfl1!?500' iQ,-,if ', I . .::H

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Er sucht feine Frau.

Eine ErMlung aus Uxn atKcviföniftn Vtiev. 3Pon Joseph Trrumanu. (Fortsetzung.) Mit niedergeschlagenen Auzen saß Mitz NeviouS sinnend da: sie wuß e nickt, wie sie fortfahren mußte, um ihren Zweck zu erre'litt. Da aber kam ihr der junge Mann gsn; unerwartet zu H?l e. Ihr Schwei gen mißdeutend, glaub!? er etwas äu ßern zu müssen, und w Zazte er denn: .Gestatten Sie mir eine Frage, Fanny. Traf es Si: sehr hart, als Towexs so plötzlich mit Ihnen brach?" Das Mädchen schüttelte langsam dm Kopf, dann erwiderte sie: Nicht indem Sinne, welchen Sie mit Ihrer Frage verknüpfen, denn ich liebte jenen Mann nickt genug, um durch seinen Treubruch unglücktlch zu merven, ich sagte Ihnen ja dereils, daß mich Unerfahrene nur äußerliches Wohlgefallen zu ikm hmzog. Was wahre Liebe sei, sollte ich erst später kennen lernea an jenem Äbend, da Sie mir zum ersten Mal ge genüber traten ! Jkre Stimme kkang bei den letzten Worten voller und inniger; sie hob das Auge mit feuchtem Glanz zu Heath empor. und sich langmm von ihrem Sitz erhebend, streckte t wie sehnsuchtsvoll d;c Arme nach ihm au5. ' Ja, Donald,- fubr sie dann fort, .in dem Moment, vo ich Sie sah. ver wandelte sich all' mein Sinnen und Denken in loderndes Feuer! Selbst auf die Gefahr hin, daß Sie mich für unweiblich halten, mug ich es offenbaren, daß ich in Ihnen mein langg häumtes Ideal erblicke und all' die MonMe hindurch welche seitdem verflossen sind, Sie nn Wachen und Träumen vor mir sah. Äls ich Ihnen dann gestern wieder be g?gnete und Ihrer Sttmme lauschen surfte, ochtö mein Herz zum Zeripringen. und als ich später am Abend sah, daß auch meine Persönlichkeit einen tiefen Eindruck auf Sie gemacht hatte, da war es um meine Selbstdeherrichunz geschehen!Sie brach plötzlich ab und schlug beide Hände vor das Gesicht; ihre Brust wogte und der Athem kam hörbar zwi schen den Lippen hervor. Der Toctor hatte sich ebenfalls erho ben und blickte finster nach Derienigm, nelche in ihrer dcmuthsvvllen Stellung doppelt schön genannt werden muyte; er wollte mit Gewalt kalt und nüchtern l leiben. Jetzt wissen Sie Alles!" rief Fanny mit ihre? klangvollen Stimme; jetzt richten Sie mich! Nennen Sie mich unweiblicb, wenden Sie sich von mir ab und verstonen Sie mich; aber ich bitte, Sie ich flehe Sie an, verachten Sie mich nicht!" verachte Sie nicht, ick habe kein NeÄt da! enkgegnete Heath. Es blieb eine geraume Weile still in dem Gemach. In der Brust des juw en Gzlebrten batts sich ein Sturm midentrebender Ge'ühle erhoben, der ilim kein rubiaes Ueberlezen gestattete. Was Fanny ihm gesagt, klang so offen und wahr, aber dennoch war es ihm. als ob er Zweifel in ihre Worte setzen uüiti: ihr leidenschaftlicher Ausbruch r?n vorhin konnte nur schmeichelhaft fä? ihn sein, aber dennoch kam ihm der selbe nnnatlirlick und erkünstelt vor. Er sah daS schöne Mädchen vor sich mebren Sekunden lanz mit ausdrucksvollem Ernste an; dann sprach er: Ich will versuchen, Ihnen u glauben. svanuv, obwobl doch lassen wir das! Wir wollrn uns Müde geben, glücklich mit einander zu werden. Sind Sie damit iufrieden? Sie blickte ihm liebevoll ins Gesibt. indem sie in sauckzendem Tone rief Donald, welch' paradiesisches Glück liegt vor mir!" Fannnk Geliebte!" kam eS dz über seine bebendem Livven, und uch in ei rnTt '?!u;en begann ein Feuer ausjU flammen. Einen Moment standen sich die Beiden wortlos gegenüber, die trunkenen Blicke aufeinander gerichtet, dann schlan gen sich zwei runde, weiche Arme um den Nacken des Mannes, und dieser kühlte zwei gluhendö Lippen auf den söwien brennen. -,K Es rau'chte Donald Heath wild in den Ohren, wie fernes verwsrreaes Singen tönte es in denselben, und fci Au?en wurden ibm trübe. Er hatte sich jetzt definikjv verlobt! Von dic-ser Stunde an 'war lrannq Neious sei eigen; er baue sich des Nchtes entöukerk, ihr prüfend oder gar richtend geaenüber zu treten. Die gewandte okette hatte den Siez über dcn ernsten, bevächtkgen Mann er runzeu. Es sän, atS ob Towers sein Ge zchast ncch l'.eoer und unentbehrlicher geworden sei, seit jenem Tage, an wel' chem Fanny Reviers ihn in seiner Wohnung ansaeZucht und ihm verrathen hatte, weshalb ihre Cousine daS Ver kaltniZz zu ihm aufgelöst habe. Also xur dem elenden Ränkespiel eines ckIrakterlofen Mädchens war sein und ßlorence'A Glück und auch dasjenige des ihm anzettcuten Weibes zum Opfer gefallen! Wöchentlich trafen Harriers Bnefe ein. Sie Zauderte in denselben eben? innig und vielleicht noch zärtlicher, als wenn sie bei ihm gewesen wäre, und um Walter'S Lippen zuckte em schwa. ck es Lächeln, wenn er die Liebesergüsse las, welche ihm daS ganze Denken sei ncr Gattin verriethen, das allein ih iiandbii M eine unschuldige, harle Frau!" kam eS dann manchmsl schmerzlich Lber seine Lirpen; aber er lzZ die Priese doch nur einmal flüchtig drch und leate ue darauf in ein Fach snnes Pultes, das stets verschlossen war. Seine Antworten blieben freundlch nnd kühl, wie sie eS von Anfang an r gcwf.n. j Wie anders würden dieselben gelau' tet yaren, wenn vch Florence ra an Harnet'S Stelle befunden - hatte. Iett, wo er wußte, daß auch Jlorence ihn noch immer liebte, erfüllte ihn eine grenzenlose Sehnsucht, sie einmal wie der M sehen: aber er blieb tapfer und versuchte eS nicht, sie zu treffen, denn aröner - noch als seine Sehnsucht war die Furcht, daß ihr Anbi'ck die Gefühle keines LerienS zu einem Sturm eM

fesseln würbe, den zu beschwichtigen er kußlr Stande sein möchte.

Wenn er die Augen schloß, dann er I Men vsr femem geistigen Bim vas Antlitz des geliebten Mädchens mit feinen sützcn Augen und feinem lieb, chm Mund ; in Gedanken wiederholte er sich alle ihre Einfälle, die oft so munter waren, und dann wieder ihre ernsten Gedanken, die sie so klar mit wenigen Werten auszudrücken verstand. In sol 5en Momenten löste sich wohl ein ka,werer, tiefer Seufzer aus seiner 0rii)tY und feine Lippen flüsterten : Jlorence!" Und als ob diesem Namen, ker feine ganze Sehnsucht in sich barg, ein Zauber inne wohnte, hob und senkte f-cb dabei seine Brust in wonnevollem Tchauer. Nie war daS Mädchen ihm begeh nnswerther erschienen, alS jetzt, wo sie k urch l ie Schuld anderer ihm jür immer verloren war; er hatte sie nie wahrer z liebt, als in den Stunden, da er sich c ,n bettigen Eid leistete, jeden sündigen idankeu an sie zu meiden, und da er flck freiwillig schwor, Harriet, deren Liebe er als ein Unglück empfand, treu zu bleiben und ihr nicht mit schnödem Undank und erbärmlichem Verrath zu lohnen. Mehr als je suhlte er die B were der P flickten, welche er überu.'wmen halte, aber er gedachte auch :er Worte, die ihm Mr. Noel Jvy am Hochzeitstage gesagt: Bleibe, was Du Ut, ein pfllchtgetreuer Mann!" Walter gab sich die größte Mühe, zlle Erinnerungen aus feinem Geiste zu k crbcnnm; er arbeitete bis spät in die .'acht hinein, und dann laS er oft noch stundenlang,' um felbst in Gedanken an feiner aitin keine Untreue zu begeben. ein Wille war gut, ader das Fleisch aar schwach; im Traume erschien sie i-m. an d e feine starke Willenskraft ihn ehinien, im Wachen zu denken, wie er s is in an sie denken tonnte und eS doch uick! durste. iiieberbafte Arbeit bei Tage und un cudiger Schlaf in der Nacht machte TowcrS in kurzer Zeit zu einem müden, leidend aussehenden Manne, der, alS öer Monat August mit feinen fast uner träglich bohen Wärmegraden herangekommen war, selbst fürlte, daß er, wenn t- n:cht zu Grunde geben wollte, einer z ündlichen Erholung bedürfte. Um sich nicht allzu weit von feinem Geschäfte zu entfernen und für etwaige, unbedingt nöthige Anfragen in der Nähe seines Disponenten zu bleiben, miethete er sich m Manhattan Beach in einem Hotel ein und unterzog sich dort einer starkenden Nur von Seebädern. Eines Tages spazierte er während des Nachmittags'EoncertS, mit einer Cigarre zwischen den Lippen, unter der den Tönen de? Musik lauschenden clc gan:ea Menge einher, er achtete uicht der vielen reizenden Frauengestalten, tie ihn mit ibren Augen verfolgten, sondern hielt seinen Blick auf die See und die schaumgekronten, tanzenden Kellen gerichtet, die sich, immer von ö.'euem kommend und gehend, am Ufer brachen. Das Wrgen des MeereS erschien, hm wie das Hasten und Jagen der Mensch. teil tiack dem Glück; wie Menschentreiben banne ihm das Spiel- der Wellen, die bewegt und hin- und her 'ichleudert. mit einander tampsen, sich anktürmkn und von der Höhe zur Tiefe r,: nabstur ;en. machng in der Masze und vereinzelt nickts als Aiome im großen All! Und wohin follte eS führen, wenn edem Atom fein Wille würde? Immer a eiker strömten dann die Wogen in S Land, jeden Damm niederreißend, und i't.iuer höher suchten die Menschen zu ? eigen. Alles, was sich ihnen hindernd in den Weg stellte, vernichtend; ein eder würde nach dem Höhepunkt stre. ren und doch nur denverschwindenden ; ' rua theil einer haltlozen Masse bilden, welche keinen Boden unter sich hätte und i in den Abgrund zurückstürzen müßte, 1 den sie selbst gebildet. In derartige Betrachtungen versunk, batte Walter seines Weges nicht Acht gegeben un) sich mit seinem Fuße in die Scklerpe dcö Kleides einer da sitzenden Dame verwickelt, so daß er beinahe zu Falle gekommen wäre. Glücklichenreise gelang es ihm jedoch noch rechtzeitig, sich aufrecht zu erhalten und von dem Hinderniß zu befreien. Ich bitte um Verzeihung l" stieg er verlegen hervor. Bon dem Gencht der Dame war mS dal.in nichts zu sehen gewesen, denn sie yatte emen großen rothen Sonncnichirm ausgesrannt, der ihren Kopf und die Schultern vollständig verreckte. Als Aulwort auf seine Entschuldigung sagte sie. indem sie, dcn Schirm zur Seite neigend, das Antlitz mit einem lieblichen Lächeln Kod: O, es tbut nichts Nützlich stockte sie und erbleichte bis in die Lippen. Walter TowerS und Floren Prall standen sich von Angesicht zu Argesicht gegenüber. Ader nur einize Sekunden ruhten ihre Blicke in inander, dann senkte das Mädchen tief ihr Haupt. Der junge Kaufmann sah, wie ihr Lusen sich hob und fentte. wie erregt sie war und wie das plötzliche Wiedersehen ,uf sie wirkte. Ja, sie liebt Dich aoch!" tönte eS in ihm, und jeder ihrer kchweren Athemzüge, sowie jeder Mech jel ihier Farbe verrieth ihm. daß dem in der That so war. Er vergaß in die 'em Augenblick feine Gattin und sein llicbl: die vor ihm Stehende erschien !bm ''schöner und lieblicher als jemals, und er schwelgte in ihrem Anblick ait trunkenem Auge, klopfendem Herzen und verwirrtem Sinn. Der att Zauber wirkte auf Beide tnit npeLchter Kraft; die Zeit und Ttttnimg batten nichts vermocht, und ber Gedanke, daß sie getrennt seien, erweckte mit dem Schmerz auch wieder die volle Stärke der nie erstorbenen Llebe. ' Flcrence wollte nicht wieder zu ihm aufseben; sie erlag jedoch der Macht, die seine Nahe und snn.Vlm auf sie übten, es'zoa sie, ihm noch einmal in die Aw gen zu schauen, um in denselben zu lesen, ob er sie noch liebe, Walt , Mr. TowerS," brachte sie endlich stam nielvd hervor, während ihr Antlitz wieder so weiß wurde, wie daS Kleid, welcheS sie trug. .Aber ihre Selbstbeherr fchung kehrte schneller zurück,! als die seinige, und ruhiger geworden, fuhr sie fort: Ich hätte eS mir nicht träumen lassen, Ihnen hier zu begegnen. Meine Mutter und ick tämeuvor-IÄTaaen ' ' v. --'- "-. ; :' :' j . ..,s ?, " ;-' ' ff-"; C; '" P V' i;' ? p'"; lf''';, 'Hlfsij'' jl'j"

ner an ; ne ist levr ladend, mid ich muJ jetzt zu ihr in's Zimmer,- da sie bereilS ungeduldig meiner Rückkehr darren wird." Dabei wandte sie sich ab, um sich zu entfernen. Halt ! Bleiben Sie noch!" rief Walter heftiger, als er beabsichtigte. Er hatte, seit er von Fanny Nevious die Wahrheit erfahren, keinen Versuch gemacht, das geliebte Mädcheu zu fehen; doch jetzt, wo er sich durch einen Zufall, ziemlich abseits von der Menge, ihr ge genüber befand, fchlug sein Herz gewal tig vor Freude, und er verlor fast jede Gewalt über seine erregten Sinne. Bleiben Sie doch," bat er noch ein mal. Und gehorsam, wie ein zur Folgsam kcit erzogenes Kind, blieb sie stehen und wandle sich ihm wieder zu. Haben Sie mir noch irgend etwas Besonderes zu sagen. Mr. TowerS?" fragte sie in einem Tone, der bewies, daß sie sich un ter seinen brennenden Blicken einer Ohn macht nahe fühlte. Ja", antwortete er, ich sah vor etwa drei Monaten Ihre Cousine Fanny NeviouS in New York.- ! So?" kam es etwas hochmüthig und abweisend aus ihrem Munde. Bei dieser Gelegenheit erzählte sie mir," fuhr Walter unbeirrt fort, daß o Floren, ich konnte es anfangs gar nicht glauben,und es hat seitdem an meinem Lebensmark gezehrt! sie erzählte mir also, daß. wenn sie nicht gewesen wäre, damals kein Bruch zwischen Ihnen und mir eingetreten wäre. Sie erklärte mir, daß sie Ihnen, nachdem es ihr durch geschickt ausgesührte Ko ketterien gelungen war, Ihre Eifersucht auf's Höchste zu erregen, ein altes Schreiben von mir in die Hände spielte, das ich Monate vorher an sie gerichtet, als sie mich betrog. In Wirklichkeit hatte ich in meinem letzten Briefe die Absicht, Zhnen zu be kennen, daß ich mich zur Zeit in einer ziemlich großen finanziellen Gefahr be fand und den Zusammenbruch meines Geschäfts zu befürchten have ; ich wollte Ihnen die Entscheidung überlassen, ob Sie unter solchen Umständen Ihr Ge schick noch mit dem meinigen verknüpfen wollten. Ich weiß nicht mehr, was ich damals, als Ihre Cousine mit mir brach, an sie geschrieben ; aber sie ver sichene mir, daß jener Brief und nicht meine schwankende Vermögenslage der Grund gewesen fei, weshalb Sie unsere Verlobung, ohne mich gehört zu haben, auflösten und für mich nicht mehr zu sprechen waren." Ihre schwankende Vermögenslage!" stieß Miß Pratt heiser hervor, während ihr ganzer Körper bebte, was hätte mich dieselbe bekümmert? Nur zu gern hätte ich Ihnen sosort all' mein Geld zur Verkügung gestellt!" Und ich schwöre Ihnen, daß mich nichts anderes, a!S ich Jhuen soeben ge sagt, zu dem an Sie gerichteten Schrei bcn veranlaßte!" Floren zog aus ver Tasche ihres Kleides ein gedrücktes, an vielen Stellen beuitS schadhaftes Blatt Papier her vor, daS eme Menge, sichtlich von ThrS nen herrührende Flecken aufmies; sie reichte dasselbe ihrem einstigen Bräutigam und sagte: Hier ist jener der hängnißvolle Brief; ich habe ihn als eine Art Talisman stets bei mir getra gen, um - meinen Groll gegen Sie wach zu erhalten, wenn mein Herz schwach werden und Ihnen vergeben wollte. Nunmehr, wo ich Sie wieder-

sehe, fühle ich, wie der Schleier, der vor meinen Augen gelegen, von mir weicht, und ich erkenne, das; Sie nicht so falsch sem konnten, wie ich Sie mir während all der Zeit vorgestellt habe. Ich muß nicht bei Verstanre gewesen sein, daß ich an Ihnen zu zweifeln und Sie für treu loö zu hallen vermochte ! cetzt habe ich nur noch eine Bitte an Sie, Walter, und Alles soll wieder gut sein! Erklären Sie mir noch einmal, daß Sie dieses Blatt in Ihren Händen an Fanny NeviouS gesandt, schon bevor wir unS kennen gelernt, und daß Sie, feit wir in nahe Beziebnngen zu einander getreten, keine Sehnsucht und kein Verlangen nach meiner Cousine ge sühlt haben. Ich hatte die Gelegen heit, die Letztere während der verflösse nen Monate wehrfach dei UnwahrheiteS zu eitappen, und mein Glaube an die Ehrlichkeit ihrer Gesinnung ist breiten stark erschüttert; so erzählte sie beijpielswcise meiner Mutter noch am Anfang des Mai. daß sie im Begriff stände, sich in kürzester Frist mit Ihnen zu verheirathen, denn alle Vorbereitung gen für die Hochzeit seien schon getroffen, und wenige Tage später erzuhren wir, daß sie sich mit Toktcr Donald Heath, dem jungen Naturforscher, welcher sie inzwischen auch geehelicht, ver lobt habe. Ich will .hnen jedes Wort glauben, Waller, und nie wieder an Ihaen zweifeln!" (Fortsetzung folgt.) - m ,,, ine geheimnibvoll vervr, bände. TuS Bologna wird berichtet: JnBt kogna hat sich eine Verbrecherbande ge bildet, die sich gegen ihre Opfer weder des DolcheS noch der Pistolen, fondern narkotischer Mittel bedient, und zwar mit solcher Gewandtheit, daß man. ob gleich die Uedelthäter ihr Unwesen schon jahrelang treiben, erst in den letzten Tagt auf ihre Spur gekommen ist. In der Villa des überaus gastsreten Inge nieurS Kaunoni. vor den Tboren Boloa nas, pflegen sich während dcS SommerS dessen Freunde und Verwandte zu län gerem Aufenthalte zu versammeln. Am 27. Juli trafen die Gaste alle mit sehr verstimmten Gesichtern im Frühstücks-, zimmer zusammen, und bald ergab sich, daß dem Einen sein Portemonnaie, dem Zweiten seine Taschenuhr, dem Tritten Ringe, Hemdknöpse, BerloqueS über Nacht abhanden gekommen feien. Zu letzt stürzte der Hausherr gar selbst in . v : .. or.. r i oen sflai mii oem usrui: vumt Kasse l,t erbrochen und geplündert. zehntausend Francs sind aus derselben j ... . " : r;ii-,. vericywunoen. eion meine Pinoie yai man mir unter dem nopse weggenoh !en!" " " inmitten ia der allaemeinen Bektür tuna erinnerte sick eine lunae Tame. schon in der vorangegangenen Nacht den Koch deS HauseS in dem Corridor um herschleichend angetroffen zu haben, als lie ein UnwobUein gezwungen, nack " ' i':,r .. " , ; Sh "f'fyi

Mitternacht aufzusieden und ihr Ztm

wer zu verladen. Der Mann habe sie fußfällig gebeten. Niemanden zu verratben, daß er zu so später Stunde noch wach sei. Er sei nämlich mondsüchtig. Btt die'er Erzählung ging der Ge,ell schaft ein Lickt auf. Man erinnerte sich, daß bei dem letzten Nachtessen die Mehlspeise auffallend bitter geschmeckt babe und dan alle Gäste in der letzten Nacht wie in einem bleiernen Schlafe lagen. Der Fall kam sofort zur Aniae: der Kock wurde verkästet, dock konnte man seinen sich sehr widersprechenden Angaben blos entnehmen, daß er nur ein Werkzeug in den Händen Anderer gewesen sei. Kaum wurde diese Neuiakeit ruchbar, als der Pro. Tenor der Llteraturge,chichte an der hiesiaen Acaderaia della belle Arti E. Panzacchi, mit einem Briefe vor die Zenentlichkelt trat, n welchem er derichtete, daß er vor Jahr und Tag plötzlich vom Mittagessen weg telegravbisch durck einen durchreisenden freund auf den Bahnhof beschicken worden sei, nach seiner Rückkehr aber seine ganze Familie im Speisezimmer in tiefsten -azlaf verzunken anzetronen habe. Er habe vergeblich die Dienstboten berbeigerusen. damit sie ihm bei den Wiederbelebungsversuchen, die er anstellte, behilflich seien: die Kochin sei spurlos verschwunden, die Zofe aber. aniqeinenv gleichfalls belaubt, m der Küche gelegen. Nachdem Alle wieder zu sich gekommen, habe er conftatirt. van inzwischen der Schreibtisch, m wel chem er sein Geld aufzubewahren pflegte, erbrochen und ausgeräumt wr den fei. Nun bildet Mieter ein anderer Fall das Stadtgespräch. Die Angehört gen eines der ZZunctionäre unserer Stadt sind fammt und sonders nach dem Enen erkrankt, was man anmngS dem Genusse von Pilzen zuschreiben wollte, als sich plötzlich herausstellte, daß gleichzeitig ein kühner Anschlag auf eine öffentliche Kasse, welche sich in der Ver Währung deS SauSberrn befindet, aus. geführt worden ist. Außerdem tauchen letzt mit jedem Tage alte Geschickten von früher stattaedabten Einickläfe rungs versuchen und gleichzeitigen Dieb itaylen aus, doch war es noch nicht mög lich, zu ermitteln, welches Schlaftrunkes die Verbrecher sich bedienen. iSo viel scheint aber sicher, daß diefelben kaum in der unteren Schichte, der ungebilde ten Klasse der Bevölkerung in sucke. sind, denn es gehört immerhin eine ge naue Kenntniß der Wirksamkeit der -cklafmittel dazu, um zu berechnen welche Dosis nöthig ist. die Paiientenfür einen gewissen zur Operation nö thigen Zeitraum in Bewußtlosigkeit zu verfeven. ohne ihnen am Leben iu schz den. ?t5 dem ekänauitz entflohene Sonaten. In der Nacht auf den 2. August ent wichen aus dem alten Gefängnisse zu Athen vier Unierofficiere. von denen drei zum Tode verurtheilt waren, wä rend das Urtheil über den vierten auf lebenslängliche Kettenstrafe lautete, mit Hilfe des die Wache befehligenden Uv terofffcierS, und seither find alle fünf verschwunden. Ueber die Einzelheiten dieser romantischen Geschichte wird der Voss. Ztg." auS Athen geschrieben Die vier verurtheiltcn Unterofsiciere befanden sich im Vorjahre zu Volo in Garnison, wo ein Lieutenant Michalo pulo mit einem Frauenzimmer üblest RufeS Namens Rosa ein VerhSltnifi hatte. Ro'a trat bald in Bezsehungen zu einem der erwähnten Unterofsiciere Namens Phillipides und erregte die Eifersucht des Lieutenants, welcher die Versetzung deS PbillipideS durchsetzte Doch war die'e nicht von langer Taue, und überdies war Rosa dem vermögen- - den Unterossicier. von dem sie hoffte, haß er sie heirathen werde, gefolgt. - AlS daS Paar nach Volo zurückkehrte, kam eS zu wiederholten ärgerlichen Auftritten und Beschimpfungen zwischen dem Lieutenant einerseits, dem PhillipideS andererseits. Eines Tages begegnete der Lieutenant dem PhillipideS und seinen Kameraden mit der Rosa, es kam zum Streite und die Unteroffiziere attakirten den Lieutenant, der einige Revolverschüsse gegen sie abfeuerte. Der tapfere PbillipideS siel vor Schreck hin, feine Kameraden ergriffen die Flucht. Der Lieumant nun, in dem Glauben, den Gegner ermordet zu haben, nid die Folgen dieser That bekürchteus, erschoß sich auf der Stelle. Dieier Selbstmord erregte ungeheures Aufsehen und darum fiel auch die Strafe geaen die pflichtvergessenen Un terofsiziere so überaus strenge aus. Auf einen Gnadenakt des Königs war nicht zu hoffen. ES traf sich nun. daß die vier Verurtheilten in dem Gendarme, rie Unteroffizier, der eineS Tages die Wache hatte, einen alten Schulfreund erkannte. Seitder meldete sich dieser Unterossizler, ein Krcten'er, öfter freiwillig zur Ge?Sngnißmache und verhalf er thatsächlich den Freunden zur Flucht. Gegen 3 Uhr morgenS machte er die Runde, schickte den Posten im innern Hökraum nach dem 1. Stock mit dem Auftrage, dort nachzusehen, wzS ein angeblicher Lärm zu bedeuten habe, und öffnete, mit den bere.tge haltenen Schlüsseln das Gefängniß der . reunde, mit welchen er entfloh. Die That wurde sogleich entdeckt und Lärm geschlag?, aber zu spat, denn bisher hat man von den Flüchtlingen keine Spur. Man weiß nicht, ob bloßer Edelmuth den Kretenser veranlaßt hat, sein Le ben auf daS Spiel zu setzen, um die Freunde zu retten ; thatsächlich - ist. daß einer der Verurtheilten ein Vermögen von 100.000 Franken besitzt. , ' mm , Oöu, iiaiÄU0;. Der Arbeiter LouiS Chauvet in Par S hatte am l. Juni eioe. möblirte Wohnung in der Straße Monlagne-St. Genovieve beioaen und verschwand am Juli, ohne die ae- . . , , nnguc von zeinem xzeroteiven zu Hinkerlasien. Einige Tage" später entdeckte einer seiner Freunde in der Morgue den Leichnam des armen Menschen, den man aus der Seine gezogen hatte, machte die amtliche Anzeige und theilte der Familie deS Todtes Ui' tramige Ereigniß mit. LouiS Chauvet, den man zweifellos in dem Todten erkannt, , würde bestattet und btz Freund nach .-'-vr

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Und würdest die ganze Welt Du durchreifen.' So weit Tu nur irgend kannst gch'n: Keine andere Seife wirst Tu so hören preisen. Und eine bessere wirst nirgends Tn fch'n!

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oer xrouer-eiet von ver yintervlievenen qamuxt zu einem Leichentrunk geladen. Starr vor Staunen wurde b Srea. s ihm dieser Tage auf der Straße Louis Chauvet leibhaftig entgegentrat. Wie, bist Dn denn nicht gestorben ?" fragte er Chauvet. Gestorben? Ich?" gab Chauvet staunend zurück. Ge "viß", suhr der Freund fort. Man yal icy aus der Seine gezogen und in der Moraue ansaestellt. Alle ack. barn haben Dich erlannt. Ich selbst m.tw k: v 3. 1 1 r i . viv vcuictu orgiaonift uno Deine Familie hat mir einen Leichentrunk ge,pendet." Chauvet ging mit seinem Freuade in die Morgue, wo er seinen öcäm'eu in der Todtenliüe fand und die ßbotogrwhie seines eigenen Leichnams besichtigen konnte. Der Begrabene batte Chauvett täu-chend ähnlich gefehen. Chauvet hatte inzwischen in Hast gesessen. Wegen Verlustes seiner Mt lttürpapiere hatte er (! Tage Arrest erhalten, die infolge eines Streites mit emem Aufseher auf 60 Tage ausgedehnt worden waren, von denen er zwei Wochen geschenkt erhielt. Der Haft ktttfloden. mußre er sofort erkabren. dan er inzwischen als Selbstmörder beerdigt worocn war. E ine neue, .tragische n Saison ist für den Pariser Elffeltburm eröffnet worden, er ist zum enten Male sie Stä:te eines Selbstmordes gewor den. Ter Leöens'alte, ein wohlsituir. ie r Pariser Bürger, der zu einem Tbürvfosten oder zu einem Baumzweiae (.r :x. in i i... . ievsfi aiüfi juv yziuautn yalie, wte zu itttrn oft erprodten Metaülhurm. trotz der bedcnllichen Gerückte, die neuermai über seine Solidität umlaufen. befestigte am letzten Sonnabend in der Lruye em feetl an das Geländer der zweiten Treppe und ließ sich, nachdem er das andere Ende des Stricks um den yals geschlungen, in die Tiefe hinab, wo der schwebende Leichnam erst entdeckt m.,rde. als Rettungsversuche nutzlos ge worden. Noch origineller als die Wahl ser Todesstätte war das Testament, das der Verstorbene in seiner Taiche trug, und in welchem er zunächst seinen ops dem Major des Regiments hmkerläßt, in dem er ehedem gedient hatte. L e zweite Bestimmung betraf dcn liest seines Körpers, den der Selbst, nörder der medicinischen Schule über weist; der dritte Passus des sonderbaren Testaments aber galt Herrn Eiffel selbst, dem der Lebensüdersrüssige Alles vermacht, was er an bemöglichem Gut besitzt, wahrscheinlich als Entschädigung dafür, daß er dessen Werk so unnüer.Weise belastet hatte. Jedenfalls ist zu wünfchen, daß die neue Verwendung des Eiffelturms nicht etwa Mode würde, wie früher einmal der Selbstmord von der VendomeSäule aus, deren Besteigung schließlich dem Publikum gänzlich verboten werden mußte, weil die Herren Lebensüberdrüssigen den luftigen Aufenthalt geraoezu udermaplg gemißbraucht hatten. Aus St. Crepin wird sem Temps folgender seltsamer Vor. iaü unter dem 27, August gemeldet: Gestern wurde ein 72jähriger Greis Namens Bouleng beerdigt, bei dem der Tod infolge Altersschwäche festgestellt war. Beim Gange von der Kirche in den Friedhof glaubten hier vier jungen Leute, welche dcn Todten trugen, Bewegungen im Innern des Sarges zu bemerken. Nach dcr Brdigung giagen sie in eine u ncipe und fanden beim Austaufch ihrer Wahrnehmungen, daß alle vier das Gleiche gefühlt. Die jungen Leute ginge:. Mm Pfarrer und machten ihm Mittheilung von ihrer Oeobacktung. Der Pfarrer eilte sofort auf den Kirchhof und lieg den Sarg öffnen. Der veku:eink!iche Leichnam ließ in der That Bewegung erkennen. Die Hände, welche vorher kreuzweise über den Unterleib gelegt waren, be ,eckten jetzt die Augen. ' Man zog Bou lenz aus dem Sarg und rief ihn an; er gab aber kein Zeichen der Erwidemiiz. iUan machte dann einen kleinen Scknitt in den Körper, daß Blut floß. Jetzt brachte man Bouleng wieder in seine Behausung, wo er zu sich kam. Heute blickt Bouleng wieder' aus den Auzen, trinkt und Iprichr einige Worte, leidet aber unter großer Schwache. An daS Bier. Ob ich dich liebe, frage die Sterne. Deren Licht mich beim Heimweg umfloß. Ob ich dich liebe, frage den Wächter, Der so oft mir die Hausthür erschloß, , I i .ili I '!!., Aus der Brautschau. Der heirathsluftige Natbaniel Silberblum ist mit seinem Schadchen im Hause des Herrn TraubeleS eingeladen, um die Bekanntschaft deS Fräuleins Jett, eben TraubeleS zu machen. Die junge, aber keineswegs schöne Dame macht die HonneurS bei Tiiche; das Essenist vorzüglich und Nathaniel ißt für drei. Der Schabchen flüstert it)m; heimlich zu ; Essen Se nischt so gierig, das macht e schlechten Eindruck auf Ihre' zukünftige Familie ;" worauf Nathaniel erwidert: .Ich nemm se gar nischt." ' -X i M. ... - ,, . i: Parole : Aurora. - 2 -, -W '. :i . 'Es. ... ' , .-.!'!: : .- : ''Elfii!!1!

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