Indiana Tribüne, Volume 14, Number 336, Indianapolis, Marion County, 24 August 1891 — Page 3
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traoe -3jr TRO PFEEM das Hchs Mttel gegenScit jttfl Jahren litt ich an Magen, schwäche und Mangel an Verdauung, ich kam so herunter, daß ich nicht im Stande war zu arbeiten. Turch die Anwendung ten Lr. August Kenias Hamburger Tropfen wurde i& tcffftanfcfo wiederher gestellt. Fritz Werner. 243 W. Madi fon'Sttaße, Chicago, Jk!Z. Ein heftiges Leberltiden terursachte mir die größten Leschverden und nur durck den Gebrauch von Dr. August König' Hamduroer Tropfen wurde tcb vollständig geteilt. Friedrich Kurze, Ecke Austin und Wocd-Etraße, Lüllaö. Ter. Kttremes' vyr St. Cyrille de Wendover, Pro. Cuebec. ES gereift mir zum Vergnügen. Xr. AugustKcniz's Hamburger Tropfen tmrfcbken zu können. Ich halte sie für das beste BlutreinizungSmittet. Dame I. Bte Dionne. VrtW 5ft Cfftttii In aSe pMtlkn,a dbe. TH CHARLES A. VOECLER CO.. BaHlrnor, A liifoMv (ffmm iviillUs.iSL ilrtEiu r" U IX. '", V - . w , -"Y .Jk.JVj U Äkiie. :-i -, i rl U-'.l-.: ,-4 M :ns :.r ?. !-rtu ei-: Jw;?n :. ',. .? i r. Zt i ,''ti,t f r : i : , ,.. e r i e - i i !; i-y. tu .ci! r:i.:T UV- 'v' ' r- : i: i-;i U$ V.t.n ,. :.: i . . , -nfi ,'?ftr.-u I.! i 'T üv---. ir.i 'fur-tf--n c;p.-!.ft, rv ' l iNr5? : tt-GtL:-- T,. .lu-ti;. 11 Cliu-j toa I-TCc-j, NfW cv. l. Y. JiU I SS2S!i?!3 w JTJT." cj .'C'S.t.'-:. Iiir .,:'!atnna J-J'nfv ' tft nttlnn bitn in ,n KlllliroU, )üd icart Trrttk. bet Kä. ütulcx. 2t 2l) .ieln nnj. 1U1HI M l ju jli lf fJtffAK ,M TW .,MMWMMMW?M': Blxx Dansiöarer Patient 'JkUÜLoL (Kein Ärzt konnte ihn: helfen) der sei Vanie lStens?7t haitn ici3 und Ist cir.t voUständie tzvttdkr!,e,st,llunq v-n sÄn?kkkM zZeideu eiuer. a tivtm Drkiduch gnzed' n!k iärpci rniartst, I5r;t durch unS la fHit'lrilTRM frwf teitnfcca WlZmes45 er iica. tttni crrhe Bu.Z M&cltt ttsöh. Uch alte K!lVea in tn TiiAni:iids:r rfc und liebt Iunaunr vütlinbMyr; Krx jtl9tvfrtft njschlüffö t6r iRslrt. k. ? istfaea icaate ttcfTCtin utl;5it titit: eine tfi Anzstt d dLfte Rcerple, ?k t rk Arvtlsttt gemuckt ttvittfi Uant:.. ßUtt jBitt Ätiezft mMteZW? c : Privat Klinik und Bis;xinsary, ?Z West 11 St. ir Terit, S. i. sersag des Bibliographischen (ns&vta in Leipzig und Wien. a Bünim erscheint In I3'j lidfenjEgta zu jo 30 Cts. ncd in 10 IlaltfraüzbindeD iu je $3.00, W?? i ? i ? b ' 1 f I EKVCr. zMW teJr s dritte, gäazlicli nen!eaxlcitete Auflage von Professor Pechucl-Loesc!fef Dr. V. Haacke, Pt W. HarshaU . and Prot E. L. Taschenberg. GrSStenteili nca niaätriert, mit mhr als 1300 Abbildan?eo Im Text, 9 Karten unl ISO Tafla ia Holzschnitt tu Chromoäriick, r;ch itf Ktur toa Frledricr Specht, W. huh, t, . MüUl ö. f Bestellungen führen sü&tliche Bücher und Heitvnq9häni!er aus. riwri jjiS itofawi ii i Art tCM.fll tmt I fwfi, T-iüi'n hf John 7t kUtud-n in rifji ,.V.i ni f..r in. I. r, oil n:,ir nn.f ff.akf 4 Ni k, bttk Ml tnu h y-'Ui ilrkly h'r ti-nm In ui : j u fi'lm :nr k Kl" .l irl, null öx.i.- t r."n x w. lUh i . . In nav i-m r t.i in-rTÜ ... t. ru v.fnlitt"' l ki'lii,. Iriv. upy sli )' ptfM ii so IM t'e. All L urw, urafe: ). Hl lt I, r nrrr -rkT; . V cjirl viffchi. ' IV? ,4? I . z, ,i, E AeH. y, ii-t:Hrtv hn.i. l'A i: 1 K: L LA fcs i- li t: K. a tUt r t bU.V!H)S IU. OUTtiM. H, W'ls Sech Jahre gkPlsgt. tittot lÖ. Sw. Rttd Win,z. Minn.. Zagt kW gut, mZA tur Pastor 5ma's stkrttn.starktt. weil n tx . - ' . Mi- . a rfV .. wä.u O 1 . niU. ax44 j-ja&tt 3tf V UAif. 1 Airg Hav,. CLN.. S Fcb.lZ. Ich dk?e hiermit, ds rttirt Mmkr ffit M'dr elf 40 Jakren Slervtsichwachi gkiukn hat. Wrr habe unzählige Maul uns Aerzte verfuchl: sie ist chrir S''undhclt veges nach Test'.chland gnmf, ft tat Nllrm Tauende vsr, Toüar4 ausgrqeden abtt st mit trmvvrarem Ersla. Zulegt verZuchleq prrPasls? AKniq's ?t?rM!!Z,rke? K Et?e'Sliki wkd ich ehrUck AkFch:ig.aH fi icht al5:n uHß Gute ccti ' wetfea öaiitn, 1 wie c m all? jnixtnl sammengenommeu. !aaöT aqÄ duz sie vh dftU p,Tkslsrde tobn, den he Ute ant öftre iüttötita lsiageK, wurt sie von Tag zTag Ichwächer, Tr.'b,t F. Shnt. 77 Shavkl tr. zz' TaZ Buch sgr Nerven '.cldende wd Iejr.!, . tz verlangt, fret zu -jtfasfcl. und Slrmeu such d?e dtzm wsynsf g'l'e'rrt. . SZeiozi tvMt itn tt?n J,ynn von Lg' KZmig storz LSank IAy.zuberer Al jetzt Ki. itM Anweunz von der ' AomZ Medicin? Co., S0 Wft-Madtko Str. lkhleas. PrriS N.V0 Per Msche. ZkchK sur ZZ Ä. 0H, " " " ü(i
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Aon 21. l5h. Vdgren. (Forschung.) Äas wollte sie eigentlich? WonaÄ sehnte sie sich? War es nicht so am besten und wäre eZ nicht gefährlich, einen Mann wiederzusehen, der plötzlich
eine solche Gewalt über sie erreicht auSzudllden. Er hatte oft mit thr vte batte? Pläne zu dramatischen Arbeiten befpro Nein, eine Gefahr konnte es nicht chen. sein ein Unrecht nicht darin liegen, , Einige Tage vor der Aufführung be einen Mann zu lieben, wie sie es that, gegnete sie ihm ganz unerwartet auf Es ist ja nur ein Traum sie wußte der Straße; sie hatte nicht gewußt, daß nicht einmal, cb er sie liebte sie er heimgekehrt war, aber seit man von wünschte es auch nirfrt. denn ein ein- seinem Stücke sprach, seden Tag ein ziges absichtliches Wort von ihm würde Wiedersehen mit ihm erträumt, idren Traum zerstören; sie hätte ihn Tiefes plötzliche Zusammentreffen erfl:eh?n und wieder in das Gefängniß griff sie aber jetzt so heftig, daß sie ihre wandern müssen, aus dem er sie befreit , Geistesgegenwart vollständig verlor. . . i rw r f? C L - .
hotte. Sie wollte nicht von ihm geliebt sein nein, sie wollte für sich nur das Recht haben, ihn zu lieben ruhig. verstohlen, ohne Hoffnung und ohne Wün'che ihn lieben war für sie Glückes aennfl die Liebe gab ihrem ! Leben seinen Inhalt, sie war das ein zize, CC3 oks noens iveri? war, um dieses einzige hatten ihre Traume stets gekreist. Bisweilen wünschte sie sich in heißer Sehnsucht noch ein Ztind. Niemals war sie so glücklich gewesen, wie zur Zeit, als sie ihre Üinoer gestillt hatte, kein Glück erschien ihr so hold, als ein so zanes We!en an ihrer Brust zu haben und zu füllen, daß dies Wesen nur durch ihr eigenes Leden lebte. In der Zcit des zarten Alters hatte sie die Minder n'c verlassen wollen, kaum daß i.e sich Zeit n.'. hm. auszugehen, um sich die nöthige Bewegung zu verschaff fcn. Äber in gleichem Maße, wie sie cuNli'uÄsen, kalte ihr Verhal.niß an i-a. I itrst. 5 f innr.ifiittt l'ltli Vtltvil.ll. ttytfc itwwtuyvt Urinlimcn tvateit Zlwiscken sie und ikre il nider, i? hielt sich für rerpftichtet, sie ! u uchtiieii oder Zu ermaljnen, recht ianoer o r.2tttg zu neuioicn, e j mache sie weichlich und sentinic.il al. ! Tas wirkliche Leben hatte für die rolle Hingabe ilres Herzens keinen Play nur in Träum war es ihr dercöiknt, ein gan-eö, reiches Leben zu, enies-en. ttles Taqeö im Spätsommer er'ckken Prosesssr Lroh auf Fichtenberg Z l öcfüch. Ter Ho gerichtsrath fragte ti.ch berndtson. (ir dabe nicht das Mindeste von ihm gehört. Es that di'ni Professor leid er habe sich wirkLch für den junea Mann interessirt uns ihm eie sole 1!ndanZba??eit nicht .getraut, die er tillen zeige, mit denen er in Gerdinduuz gcüanden. Jch spreche n'.chk um mir," sagte de Pro'esscr. ob:os?l die Freundv : . . j. : i ... .x , i .t . . . c. . i uvu:i, iu; iijiu ui ciiuicic.i Haut. e ? irohl üiMdumt hätte, daß er sich meia 5 durch einen Bricf erinnerte. S l limaber ist es, ras; er seine fieizebigen ebliiiü.er. d e seinen Aufenthalt im Auslande vestrittcn haben, nichts von sich t'örcn lai;t. Es thut mir aufrichtig U'id, iu ihm einen io jchlcchten Eharak ter ge'unde n haben," füzte er hinzu. ,Das; t- fjuifrlar, mißtrauisch fei. das uijte ich aber ich hätte nicht geqk nibt, da?5 er ein folcher Egoist fei, ux sich nicht einmal de Mühe nehme, in seine ol.thäter zu schreiten." .Bielleickt lft er krank ode? ist chm was paszirt," meinte Arla mit uuzich rer Stimme. n .ein, bewahre ich glaubte es g!i-sfaN. da xi mir auf auoere Weife sen Zchweigcn uichl erkläten tonnte uns euie Zettlau z nar ich wirklich be--orgk um ihn, aver neulich Hai ihn einer se.ner jrühercn !amera)en aus Upsala n Lor.don gelrosscn und nach Hause ge chrie'.'kn. daß er bti rot trefflicher Ge!u::deit sei und als er ihn gefragt .-ade, wirum er n.Äts ron sich hören lsse, date er gcynt'srZel . ' .Zu Haufe izrde es n.andcn. dcr etwas von ihm Hirsen iroi c Und als der andere ihn darauf aufmerksam machte, daß er doch gewisse Pflicdten gegr'n seine Wohlthäter uate, er ih:ü zur Äittwort: Mein alter Äater lie.t tm Sterben. Ick werde das Tarleyn mit Ztufm bald zu ruck,ah!en,- - Sie müssen zugeben, gnädige Wa:i, daß dies allerdings nlcht .ixatt vorlyetllaf: fir den Charak:er i: jungen Äauncs zeugt," sagie der .-rvsesivr .zurla gewanvt. Und von dcr i rbschaft des Katers auf jolche Art sprechen, während dieser rzoch lebt ; fas ist so herzlos i;ud kalt sz 'ab sta.';'nd -r-" Ich glaube. - sizmmelts Arla. sein )'n:er iti mr'.t znin pinnnktr rnnh l . . w . . , an in ist sicherlich kein vortrefflicher .a "i?." ?i in. leider alleS andere als 'a 5r inct todt, und w.r dürfen dn n:cyr verunyeileu-adsc es ist .ru'iiZ. d.ts; tti$ Erbewelches Verndt ui jiiiicl, a peuie, tx entstanden ist. jic Sie kvlssen durch eine Schank.,ir:!?sL,k,t," " - h-ix in'iit i.?un doch der Sohn nich. si.l rla lebhaft esn. s& tk?t gn'iöM Frau, haß Sie iinzzz.; iii ii, gestimmt sind, Ta: um mich fr hat sonst nicht vie.r .reun: e er stötzt a'!e von sich. Es ,sl jammersch ide, daß er als Mensch jö veuiz anireend iii. denn er besitzt ui: m r?'.M:che ä iz keilen.- ' 1 T i. is Ge präch ha.te aus Ärla eine i,tg,gktt.,esetzkere W rkung.'als man er. ot.ki iLtti xrhöhle iM Schnpa'.ii si.r i er; snsarneNs der als? yyn sich JVW Wi öu nannte ihn einen . ooicn - U'l er es, er hätte mit e'ner einflußreichen Beschützerin nich-, kl rochen i'icin, stolz und frei ist er rar sich nny er zn Äanket Haben. .sai cii ? iliin wich. lM loZchis Mann n?un natihl ch nur von Wenigen verstau, en N'.'Nen, n,d sie, die, ihn verstand, oollie ih l nimmer enttäuschen.' Hyllte -ie ikn auch vu mehr wiederseHest. sie ,?üri e ih;n deck stets eine 'treue Freun?in sei. j " " -- 1 Noch ein Jahr verging, ohne datz sie tmas tun ihm gehört hätte; da ver sreite sich im Herbst das Gerücht von tinem neuen schwedischen Schauspiel, das auf tzörund feiner revolutionären
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Tendenzen ton der Königlichen Bühne zurückgewiesen worden war, dagegen auf einem anderen Theater aufgeführt werden sollte. Man hielt es für ein Auffehen weckendes Werk, das mit großem Talent geschrieben sei. Der Name des Verfasiers, B. Berndtson, war bisher innerhalb der literarischen Welt un-
dckannt. Arla lvlchte, daß Berndtson stets den j Mönfi slsnabrt, sich als Schriftsteller Lim liebsten wäre sie auf ihn zugegangen, hätte ihm die Hand gereicht und ihn willkommen geheißen ; statt dessen wurde sie von einer unerklärlichen Macht getrieben, den Kopf fortzuwen den und zu thun, als ob sie ihn nicht sähe. Er zog den Hut, schritt aber : schnell an ihr rorüber. Als er aus ihrem Gesichtskreise verschwunden war. blieb sie einen Augenblick stehen und rang nach Athem. War es möglich? Er hatte an ihr vorübergehen können, ohne sie zu begrüßen? Wie halte sie diese Begegnung erwar tet und ersehnt wie hatte sie dieses Wiedersehen immer und immer wieder in ihrer Phantasie durchlebt, jedesmal , auf andere Art, aber jedesmal hatte sie seine Augen vor Freude erglänzen sehen, war sein Händedrnck warm und bebend vor Glück uud auch wieder vor Furcht gewesen wie hatte er ihr tief in die Äugen geblickt, um zu erforschen, ob sie ihm verziehen habe. Und jetzt dieses Wiedersehen! Wie konnte sie sich auch so thöricht betragen? Er mutzte ja glauben, ihre Freundschaft für ihn sei erloschen daß sie sich zurückziehen wellte von ihm, sie. wie all' die andern. O. welche entsetzliche Minstimmung ergriff sie! Leer und grau lag das Lcben vor ihr wie dieser kalte, sonnenlose Novembertag. Sie ging zu ihren Eltern in far Hoffnung, ihn dort zu treffen. Gurli fing sogleich von dem Stück zu sprechen an. und hätte gar zu gern gewußt, ob er in der Stadt sei. Arla ermähnte nicht, daß sie ihn ge sehen, aber diese Heimlichkeit erschien ihr wieder wie ein Verbrechen. So nahte der Tag der ersten Auf führung. Das Haus war ausverkauft. Arla wohnte derselben mit ihrem Va ter und ihren Schwestern bei. Ihr Mann, dessen Kränklichkeit im Zunehmen begriffen war, ging flicht in das Theater; er konnte die schlechte Luft darin nicht vertragen. Das Werk war thatsächlich ein uner bört führn'? Angriff auf alles Bestehende. In erster Neihe hatte er es darauf abgesehen, allen herkömmlichen Formen zu trotzen, indem er fein Drama in sechs Akten schrieb. Arla erkannte hierin seine alte Behauptung, daß es lächerlich sei, zu glauben, daß äußere Formen sür alle Zeiten giltig wären. Aber außer der revolutionären Form war r heseZ Stück noch mehr durch seinen Inhalt. Es war voll von glänsenden Paradoxen uud beißender Satire über die sogenannte .gute Gesellschaft". Verschiedttie bekannte Persönlichkeiten waren auf rücksichtslose Art vortratirt. Ade? mi!trn durch dies Alles floß eine lyrische Ader von schäumendem Aefühl. Der Held war ein reichbeqabter junger Mann mit starken Lei 'enichasteu und großer Menschenvcrachlang. Er glaubte an nichts, halte kein Ziel, sür dqö er arbeitete,' und man 'olgke ihm 'im Drama durch ein regelloses, wildes Leben, bis man ihn sckließlich als einen verlorenen Sonn erblickt, der nicht mehr zu retten ist. aus der Gesellschaft ausgestoßen. Noch Übte in ihm ein Schimmer enlschwuni ?ene? edler Gennnuua. und er war mit so viel Wärme und Snmpathie und so vielen allgemein menschlichen Zagen gezeichnet, daß man ihn noch in seiner Erniedrigung lieble nnd geneigt war, nze:t eher die Gesellschaft für seinen Fall verantwortlich zu machen. al ihn jelbsl, Aber anders wurde er von feiner Umgebung m dem Stücke beurtheilt. Leine Geschwister sind geachtete Men cken in der Gesell''cha't, die, nachdem sie erkannt hatten, daß ihr Brudfr nicht mehr zum gesittete Mischen' gemacht werden kann. ' vor ihm die Thüren schließen und aus der Straße nicht mehtz grü en. Eine seiner Schwestern ist ein unges. schönes Weib mit strengen Grundsätzen, in einem Netz von Vorurtheilen und rügen, moralischen Dog' men einzkschnüri. Im Giunde ist sie gut. ater ibre pietistische Richtung Hit, sie phari-äich streng geg-n hig ljngtück tick n Binder der Gesellschaft" gemacht. M-i.Tni.it- h j. 1 L ;c rr , ' nua lilUtlk! iiai j iq em I2yaraller getroffen, und es wär etwa in dn' bitteren. xcadoxen Aeußerungen dei he rnnkenen Bruders zu der Schwester in einer Scsne von ergreisendfr Wjrkung, vas sie an di? Annchit M Verfassers, die er tvä.hren) ihres gusalnlyenseins auf dem Lande ost halb scherzhaft ge äußert h?Me, erinnerte. Aber der Scher; war d'er zn beißendem Hob verschärst und klang wic der Nachhall seines letz' ten Brieses an sie: .ein sogenannter ;vw .,rra , kieiniichej Nilichlaeiübl," ?s . T 1t1llt Äohn lnehr npch aU alle üdriaen Kin der liebte, die mit iljm in einer elenden 'Lohilllitg.ivolznt. ut ihm hungert und ihn selbst in die Schenk begleUet. um ihn zeitig ,Mch Hause' zu.' hringen. Die Muiter i ilni vyrnehme Dame, im Lur'uz aufgtVschseq uiid an ein be guemes Lben gewöhnt. " Das Vermö gen. das sie besaß, hat derFohn schon, langst durchgebracht aber" eine Hei' math steht ihr offen bei ihren anderen iindetn, die nichts höher wünschen, attz ihr esa sorgenloses Alkr zu bereiten nur unter einer Bedingung. daß sie den Gefallenen aufgibt. S? lange sie bei ihm wohnt, wollen sie ihr Nichts ge den, da sie wissen, daß Alles nur dazu dient, , seinem Laster neue Nahrung zu aebe, Aber diese eine Bedinauna kann
Die Mutter nit erfüllen, einen Tag will sie em warmes Zlmmer, gute Nahrung genießen, so lange sie weiß, daß der Sohn. Alles entb?5?ren muß. Auch sie wird nun von ihren Bekannten als herabgekommeu betrachtet. Ihre illei der werden ich'.echt, und sie scheut ihren früheren Umgang, bis sie schließlich eines TaseS ihre alten Freunde besucht.
um zu betteln! Die Stimmung des Publikums wurde während der Entwickelung dieses trau rigen Dramas iurnter unbehaglicher. Einige vermochten es nich: zu ertragen und verließen das Theater. Die meiften wurden jedoch durch ciuc athcmlose Spannung gefangen gehalten. Das warme Mitgefühl v.iit den Unglücklichen in der Gesellschaft, das auch durch die düstersten Schilderungen schimmerte, und das sich in dem bittersten Hodn kundgab, verfehlte nicht, einen tiefen Eindruck zu machen. Eine edle Wärme durchglüht' die Schilderung dieser Mnttcr. die nicht von Liebe umgeben leben will, da der Sohn mißachtet ist, und die alles, selbst ihre Grundsätze von Recht und Unrecht, aus Liebe opfert. Der Vorhang siel nach jedem Akte, ohne daß ein Avvtaus die Ruhe im Theater unterbrach. Das Ganze war so neu und ungewöhnlich, daß man nickt wußte, was man davon zu denken hatte. Und der Verfasser hatte den sonst üblichen Ausweg verschmäht, dem Publi kum durch effektvolle Aktschlüsse einen Fingerzeig zu geben. Er besaß auch keine Freunde, die das Signal zn einer Meinungsäußerung hätten geben lön nen. Als sich der Vorhang znm sechsten Male gesenkt hatte, herrschte ein tiefes Schweigen im Theater ein Schweigen, das eigentlich der größte Triumph des Verfassers ist, denn man ist nicht im Stande, sich fosort von den Sinen zu erheben. Aber der Theatcrdirektor und die Sckanspieler konnten dem Verfasser mittheilen, daß sein Stück gefallen sei. ES werde kaum noch einen Abend ziehen. Und die bewahrheitete sich. Die Zeitungen am nächsten Tage enthielten scharie Beurtheilungen des Stückes. Es sei mit großem Talent geschrieben, das erkenne man an, allein man müsse beklazen, daß das Talent auf ein Thema vergeudet wurde, das sich keinesfalls zur künstlerischen Behandlung eigne. Einige Zeitungen hoben auch die unsittliehe, gescllschafsuntergrabende Tendenz des Stückes hervor. Es fei ja fast eine Apologie dcs Lasters und zugleich ein Hohn auf die Brauchbarkeit und Redlichkeit in der Gesellschaft. Arla fühlte, daß dies Unverstand, daß diese Arbeit nicht eine Verth?idigung d?s Lüsters sei, sondern ein Lob gesang auf die Liebe, die alles glaubt, alles leidet und alles hofft. Sie dachte an den Ausdruck: mit seinem Her;blut schreiben," und sie hatte die bebende?lhnung. daß dieser Ausdruck hier bezeichnend sei. Nachdem sie sämmtliche Thcaterkritik?n gelesen hatte, sandte sie ihm idre Visitenkarte mit der Aufschrift: Ich danke Ihnen! Sie haben ein cdleö Werk geschaffen, das warm bewundert wird von" Frau Arla Oern, göb. Pfeifer." Ta sie eine Wohnung nicht kannte, sandte sie die Karte durch einen Dienstmann in das Theater. Am Nachmittag erwartete sie ihn. Ter Nath pflegte stets zischen und 7 Uhr in den Club zu gehen, um die Zeitunzen zu lesen. Sie boffle. daß Berndtson um diese Aeit kommen würde, denn sie wußte, daß sie nicht natürlich und aas vollem Herzen würde sprechen können, wenn sie ihn nicht allein träfe. Aber gerade heute schieß hör Rath nicht ausgeher. zu wollen. Er blieb auf dem Sopha im Salon sitzen, wo sie mit den Kindern nach dem Mittagessen zu verweilen pflegten. Arla beobachtete mit einer gewissen nervösen Ungeduld, wie er sich unaufhörlich den Puls fühlte,' während er von Zeit zu Zeit iii. dem Spiegel in der Eck? seine Zunge betrach tete. Er fragte sie auch cin paar Mal, ob er nicht bleich aussehe, worauf sie tun tiitt rtifrrtMfi er itbf U'. vnii immpr Mit V V V . T M . v. fr. Endlich meinte sie. er müsse ausüben - ein wenig Bewegnng thue ihM im' wer gut. Nein, er wae nicht aus " ' 1 i V 7 U gehn; füdle sich nicht wohl, Meine Krankheit hat sich iu der letz' ten Zeit bedeutend verschlimmert." fagte er. 0ysQ Tuvie es numiuer, oazz es bald vorüber sein wird." 0!" fiel sie kühl ein. 'DaZ hast Du schon ost gesagt.". Es hat sich seit vielen Jahren vyrbereitet. Aber mir n)o!l?n davon nicht sprechen, da Hs Dich betrübt. Emil, meinJunge bringe mir die Medizin und einen Löffels Ter Knabe kam bald mit dem tyiwünschten zurück. Der Rath unter ftch'.e den Lössel sehr grnan., Er ist w ?auö; lgte er. Ich fürchte, datz Madchen behandelt 'da Silber schlecht ; ich habe geZehe'dah sie Messer und Gabeln, zusantmeulegt, wenn sie sie KinauztM ' Wir können sie ja zum Auspun geben, meinte Arla zerstreut, Wy denkst Tn hin? EchonZ. rief er aus. Tas wär? eine sehr schlechte Haushgltung. ist hesser, .einem Schaden durch Achtsamkeit und Umsicht vorzubeugen, als aber was ist denn, warum erschnäst Du dei'n?-. Ich glaubte, es klingelt. Wnrnrt ri?r (9fifrtnpK s?i ich' ttnank?., V'4ihvv. tt rf Jäkx weZhalb erschrickst Du?" be. Karrte der Rath. Wenn es, auch schellt, so ist es doch kem Gründ, zu er. schrecken. Ich glaube. v?vr ?iüsfn dei; Arzt fraer.. Du bis LoiK nicht ganz wohl? " ' Ja, gewiZj bin ich es,. antwortele Arla ungeduldig. Ader weshalb solltest denn so erschrecken? wiederholte er. DaS ist doch ein deutliches -Symptom von vlex vosität. (Fortsetzung folgt.), M ,,, m - Das iit der Hansframn geht einstimmig dahin, daß H, Schmedel'S Bürsten hie besten sind, 423 Virginia Äve. 4. Auf Vorposten : August Erbrich, Telephon 1022.
Naufcnse ttünstlcrinnen.
Raufende Künstlerinnen sind das eueste, was die Hundstage in Italien ausgebrütet haben. Helene und Earoline pflegten zusammen die darstellende Kunst am Theater zu Albisu; aber die Kunst vermochte nicht bei ihnen die vielgerühmte Wirkung zu üben, daß sie die Sitten mildert und die rohe Natur besänftigt. War es Rollenneid oder qa'kz gewöhnliche menschliche Eifersucht, ebenfalls haßten einander die beiden Liebhaberinnen mit derselben Gluth, mit der sie ihre Kunst und ihre übrigen Mitmenschen liebten. Im Zwischenakt des Lastiviels Svielt mcht mit dem Feuer" brach die Gluth in Flammen i au, uns das zerkratzte Gencht des 'rauleiaS Caroline und eine flatternde Skalplocke in der Hand des Fräuleins Heleae gaben Zeugniß davon, daß diese iorer Nebenbuhlerin überlegen war. Aber diese Niederlage hinter den Coulissen ließ Caroline nicht schlafen. Söhrend Helene am anderen Morgen noch 'n füßem Schlummer lag und von ihrem Siege träumte, erschien im Vor Zimmer bei der Kammerzofe ein junger hübscher Mann und verlangte die K unst leitn zu ehen. Auf die Bemerkung der Wienerin, daß Frl. Helene um diese Stunde nicht empfange, erwioerie der fremde Jüngling, er habe mit der Dame ein Stelldichein verabredet und begründete die-e Behauptung mit emer Fünf frankennvte so unwiderleglich, daß die Zote ;!m einließ. Im Dämmerlicht des Schlasgemachs verhandelte sich der liebende Jüngling plölich in ein racheschnaubendes Weib, .ütian's u;iiiig Genugthuung und die Rückgabe der geraubten Locke sordene. Mil Schre ea sah die erwachenoe Helene ihre schöne Feindin Ka roline vor sich stehen, wie sie zwei Zlstolen aus der Rocktasche zog und die eine der überraichten Eollegin hinreichte. Nimm und vertheidige dich, oder ich schieße dich über den Haufen! öiaro lins, rukt die erschrockene Helene, verti) nur! Aber uuerbiitl'ch fährt die n'acheriu ihrer Künstlerehre fort: Ziehst da Säoet vor? Hier sind sie. Und un ter dem Ueberrock zieht sie ein Paar '-''rf'ie'chtinene blinkende Klingen hervor. Die arme Helene, die vom Pauk mmettk nicht die geringste Ahnung hat, verlegtsich weiter aufs Bitten und Flehen: Verzeih mir, es war ein Miß Verständniß! Ha, ein Mißverstand iiiß, ja, statt meines echten Haares hast vu einen falschen Zopf in der Hand be galten. Zu deiner Bosheit bist du zetz; auch noch feige, nun warte, ich werde dich züchtigen, aber einer ehrlichen Waffe bist du nicht würdig. Sprachs. ergriff die Pantoffeln der Neben buhle rin und schlug damit unbarmherzig aus sie los. bis die zu Hilfe eilende ttam merzofedie Kämpfer trennte. Helene ist jetzt von der künstlerischen Ueberle genheit ihrer Collegin überzeugt. Kin seltener ssahrgast. Eine heiter? Episode, die den Bethev iigten zum Schlüsse großen Spaß machte und die auch weitere Kreise amü siren dürste, spielte sich vor einiger Zeil m einem von Oedenburg nach Wien verkehrenden Eisenbahnzuge ab. Eine Wienerin, welche die Bortrefflichkeit der Oedcnbarger Spanferkel zu schaven Gelegenheit gefunden, dabei als gute Haus trau aber eine geschworene Feindin der Lebensmitlelvertheuerung durch Fracht und Verzehrungssteuer war, HUte sich ein kleines, zierliches Spanferkel ge kauft und es was bei dem geringen Volumen dieser Thiere ja leicht möglich ist in einem größeren Handkorbe mit ?ich in's Coupee genommen. Während der Fahcl mochte das Fertel Langeweile veripürt haben, vielleicht empfand es auch e,ne Vorahnung von dem ibm be vorstehendin Sch.sa kurz, in dem Korbe, den h e Wiciiexin auf dem Tchooßs halte, begann erst leise, dann aber immer vernehmlicher ein aus' gesprochenes Grunzen und Knurren. Eine zweite Frau, die unserer Wienerin gcgcilüber saß und natürlich das Borbanocnsein eines Schweines im. Damen' Loupee ich: verm.uthen kynnte, glaubte, i . , , . , . . 4 ! VVf j W gtt M wohl l !ene zwenelhatten Gurgeltöne zeig, ! en Ausbruch emer nahe bevori .l.L..... t t.I. ! thitiri V sltslitrnr.h slit. i .-.-.--.- T -j jJhiLut)i(3 erknndiate sie sick bat nach dem Befinden der Gegenü.derfi.tzrn , g , 1 V V" den und schüttest be.dcitkli.ch den Uopf, al? dizsy ihr mit der harlnlosesten M'iene versicherte., sie befind? sich ganz wohl und, ver'plir? auch nicht das ge rinste Unbehagen, UebrlgenS wurde es jetzt wieder ein Weilchen still.. Doch da. wieder begann es zu knurren, wie in dem Magen .eines Dturnisten, der sich nach einem guten Vttagsessen sehnt. Ihr Mag,; is tykhl nicht recht in Ordnnnz,?. begann das 1fu..vp theilnehmmS au's Vieue und kramte aus' zhrem Neiies'kN Täschchen r.ürkende,r VZc.ge'sienz, Hier, nehme St einen kleinen, schlug und es wird Ihnen gleich besser werden. Äber uZz danke Ihnen tausendmal sür Ihre Aufmertsamk?it.- war die Ant' wort, nm seht! durchaus nichts!Doch dnn hell auslachend, setzte die Wienerin hinzu: K Sie glauben, e5 knurrt mir so im Magen, das ist ja ein. köstliches MiöverstSndniß. Da schnurz Zie her, von wem di' vrdatlgen Dvne kommen "'""U damN Kod sie den 'Tej .ih're Handkorbe,s und mi vergnügtem Grunzen schaute Spanferkelchen sich ungewohnte Umgebung an. Vom Auslands DaS vrosarsSe 6n deS jünzften Londoner Alchymiftenprp ttsscs gibt rer Daily NewZ Gelegen heit. die Erinnerung an den wirklichen letzleg Alchymisten, welchen England besessen, an Peter Woulfe. wachzurufen. Dieser dunkle Ehrenmann lebte zu An sona dieses IabrbundertS in Lyndon tn .Jz ,-r j r erry - . voulaer viDgeicrnoncnpei,! uno Wen Vergessenheit Md fühlte sich nur unter sei neu Pfannen und Rekorten zu Lause. Leine Zimmer waren thatsachlich derart mit chemischen Apparaten angefüllt, daß rs schwer hielt, auch nur ei einziges freies Plätzchen unter ihnen zu ent decken, und wo sich ein solches gelegentlich doch einmal fand, war eS gar bald mit frommen Sprüchen und Gebeten bedeckt, in welchen der aöttliche Seaen
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fcin Manu schafft von Früh bis zum Anbruch der Nacht; Die Arbeit der Frau wurde niemals vollbracht, araa eise 9 9 0 kam auf den Und iefct wird sie fertig noch vor kj. K. Fairbank & Coauf jeme irpertmente herabgefleht wurde. Woulfe war fest davon überzeugt, daß ibm der Stein der Weifen nur deshalb nicht gerieth. weil er nicht genügend oder nicht in der rechten Weise betete. Wollten die wenigen Freunde, welche er hatte. Zutritt zu ibm erhalten, so hatten sie sich zuvor durch ein geheim mes Paßwort auszuweisen. Als er im Sterben lag. mußte ihn seine Wäscherin in seinem Zimmer einschließen und sich dann entfernen. Als sie um Mitternacht zurückkehrte, fand sie Woulfe noch am Leben und schloß ihn auf sein Geheiß wieder ein. Am nächsten Morgen hatte der letzte Alchymist der alten Schule geendet. Die Insel Milo, de? Fundort der nach ihr benannten marmornen VenuS. ist die Stätte eines neuen, voraussichtlich die ganze Culturwelt interessirenden Fundes geworden. Vor Kurzem nämlich hat man auf die sein klassischen Boden die Überlebensgroße Marmorstatue eines Faustkämvters entdeckt, so gut erhalten, wie bis her nur ganz wenige Bildwerke der letzten Epoche des griechischen Alterthums, welcher das Kunstwerk angehören dürfte, aufgedeckt worden. Seit dem Tage, an welchem die Venus von Milo aus Jahr hunderte altem Staube dem Lichte zurückgegeben wurde, hat man auf Milo wecer ein iirofce-s un dedmtende , ! noch ein lo gut erhaltenes Denkmal hellenischer Elastik gefunden. Daber ; gestaltete sich die Entdeckung und die bald darauf erfolgte Ueberführung nach Athen zu einem förmlichen Volksfeste. ; Tte Bekorden und die gefammle Be völkerung der Insel hegleiteten das von einer MilitäreScorle bewachte Kunst--werk uter Iubelrufen nach dem Hafen, wo eS au Bord eines eigens aus Athen abgesandten Transportschiffes gebracht wurde, das unverzüglich die Anker nach dem Piräus lichtete. In Athen werden nun die Archäologen demnächst zusammentreten, um in einer geheimenSitzung, zu welcher auch die Mitglieder des dortigen deutschen archäologischen Instituts hinzugezogen werden sollen, die genaue Zeit und den Schöpfer festzustellen, auf welche das Werk zurückzuführen ist. Vor dem Z u ch t p o l i e i gericht zu Luxemburg ist nunmehr das Urtheil in Sachen deS Arztes Dr. Grech? gesprochen. Derselbe war auge klagt, in einer wissenschaftlichen AbHandlung mehrere seiner Patienten dadurch blosgestellt zu haben, daß er ihre ttrankheitSgeichickte mit deutlicher Kennzeichnnng der Persönlichkeit der. verschieden? Patienten veröffentlichte. Der Gerichtshof erkannte Dr. Grechen für schuldig, bewilligte ihm aber mildernde Umstände und verurtheilte ihn zu 500 Franken Geldstrafe. Ein von Dr. Grechen in seinen Studien blosgestellter Herr hat eine Vrivatllage gegen den indiscreten Arzt angestrengt. Ter Gerichtshof verurtheilte Dr. Grechen, diesem PrivatklöLr U)W Francs Scha' dcnersatz. zu zahlen. Mehrere andere vvlzHr.' Grcchen bloßgestellte Personen werden nunmehr ebenfalls Schaden erlatzklaaen gegen ldn onitren?rn. Im New Yorker Hafen er. regt der Walrücken Dampfer .Whet .sre" aus iefrÄurertWr großes Aus feben. 5cr Rumpf des SchnfeS hat die Gestalt einer riesigen Cigarre. Er ist ganz quS Stahl gebaut und trägt am vorderem und hinteren Ende stählerne Thürme; in dem vorderen derselben sind die Räume für die Matrosen, im hinteren sür die Officiere, Daß Schiff bat auf seiner Jungsernreise 95,000 Bushel Weizen nach Liverpool aenommen t d.anu mit Ballast nach New Si rk zurückgekehrt, und vimmt jetzt dort eine Ladung Maschinen ein. die für Tacoma m Staat Washington bestimmt sind. Druckfehlerteufel. ... Hetzt brcch die Gesellschaft auf. Plan dernd und scherzend schritt man den mit kostebarcn Büsten reich geschmückten orndor entlang dem Ausganze zu. Der Ttener öffnete die Pfote ..." Durch eigenen Schaden werden Viele klug und durch fremden reich., ' ' .
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5fvv 11 Plan, dem Mann m clAÜS Chicago. Die kürzeste und direkteste Route 21Voi7 slord, Süd. Vestibül Zuge mit den feinftm Partor-. !i'ft:iftül;!e und Lpeistwafffn, mit Tamvf geheilt und mit ElcktrUität beleuchtet. Die" schönsten Eisenbahnzüge in der ilkii. Die vor;üa!ichc P schaff cn!cit dcr tteleise und der Maschinerie 'qeftattni die größte EchneUic;keit bei' größter Sicherheit. Die einzige viuic, welche ihre Passagiere nach dem trand Centrat Bahnhof in il e u? j!)t r f krinat ui'.d ibuc dadurch oci Stun den Zeit spart. Die Einfahrt in Chicago ermöglicht einen Ncberblick über den Äichigan Ävenue Boulevard u. die schönücn Strafn der Stadt. Die Züge laufen in den icniral Bahnhof von C i n c i n n a t i. die Union-Tcvots' von Cleveland. B u f f a t o und 21 l b a n y. ferner St. o u i s, t. e o r i a. Dir T i n ic in dians'.pvN? tcfi st ict Rdi in: No. 1 Dü Washington Straße, Ro. i:i8 Süd ilittoiz Strasze, und dem llnion Bahuhor, w lisfetö nach allen Theilen der x'. Staaten, Eanada und Äeriko dc:: niedrigsten MaUii ;u dekoninlen sind, und alle acu'ün'drtc 5lfuiut ertheilt wird. Oscar (i. Murruy, crfciirdiicttor. !. H. Martin, (cn. Pafs. 'Agt. j II. 1. l!rl,,i5.n, Hilfe Gen. Pass. Aqt. ! ndi-inavolis. .Vad. THE NEW WEBSTER JUST PüELISHSD ENTIRELY HEW. jr "WEBSTERS INTERNATIONAL DICTIOMRY A GRAMO INVESTMENT for the ratniljr, iho Seht!, cr the Lirarr. ReTtjon ha -xm izt vrowss sor ovr 1 rt More than löO etiitorjal aerrrs cmpJoy!. ?3i0) f sjeruk'i tesor ßi copy VTintf4 ("ritjcii xamir.ntiwi inrUeL i -et tlie 1 liest. Svd al l Book se Hers. 1 ! I ustrated &?a h 1 t sre c. Mo:nrA:.i &co., rnii8Uer8, !lri.ij;Ucld. jlass., f. S4. A. CfantlnniTliero tiavo rweutTy tn tu evcral cUzp rwrinti os t;o ISil tJitirtn tl Webslc-' Uüabri!lgcdli;tioriarv,an ed;tia Im iuee superBnnuntI. Tlios ä"ofka ar pivvi ari(i3 arap., 14 Webster' r'l'il.- 'Th ftrat Wvl'UT'a Diction&ry,' Wtr's Bip Lictionftry,1 ".WebsttT'aJ-EscycJofSsdiJ l'ietion ry," Hcn c te. " Jlatijr ftnnrt.inevmenU eoncerniii?f thm r rery niislad!rif, tu tfie lody f fach, sroni A k 2ü U ye&ztrM, 6f i rt'i- ftm tlip 't nrutä'j t v f -o4s5:;v.jl b in t ' i . ' . I t. sr Das nützlichste Buch, welches ft vcröffcMcht wurde. sollte w krknrmgause frhkcn. V -1 o r 3 c w o Q c Q K&MANGLISII ü .Mi K&OWi 1 fZtnK?A o 3 o 0 s pÄJIMAN J2 o Q. K m z-w CJ i Sahner' Taschen-Wörterbuch der Englischen und Deutschen Sprache. Mit richtiz vkbnsctuzg rer Englischen werter in deutscher Sprache ?.d der Deutschen Wörter in englischer Sprache. cbA dcr genaue Otthographie, Aussprache und Tesiickion ller Wörter in bcidcn Sprachen. Ve,?!ck,nunz drr kvLlik Tsprachk durch druiZHe BUS! MM. DKK, VuH tü wm&tom end tltimm te. vnsiÄ 4 rer VA Ix&mb ei Vdre KkgenviuftkduttZ vo Viuem Tollar. Mau aücm 31. STOLZ Co., 20 PARK PLACE. K. Y.
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IU College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Telatvare Etr. 13$ Alabama und North Str. 137 ?!emmann und Achte Str. 133 College Avenue und Jruiin. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsuwannia und Prart Str. 21 Meridian und Zweite Str. 23 No. 5 Svr'nhaus. v. nahe Jllinolsstr. SS Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michigan Str. LS Pennsylvania und Fünfte Str. 29 Mississippi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsytvania und Michigan Str. 214 Illinois und Serbert Str. 215 Wailenheimaty für Farbige. 21g Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clifford und Jesserson Aoenue. 31 o. I Spr'nhS.. Ind. Ave. .Mich. Et. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Blake und Nem York Str. 3 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Stadt-Holpital. 38 Blake und North Str. 39 Michigan und Agnes Str. 312 Wett und Walnut Str. 313 West und Tritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Torbet und Paca Str. 313 Tennessee und 1. Strahe. 41 No. 6 Svr'nhaus. Wash. nahe West Str. 42 Geitzcnvorf und Washington Str. 43 Missouri und Nem Fork Str. 45 Meridian und Washington Str. 4g Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 SquareS vom Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. 412 Mississippi und Wabash Str. 413 Morris und Church Str. 421 O. I. u. W. RundhauS, westl. vom Fluß 123 Irren.Asyl. 424 Mile Ave. und National Road. 1 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill. 52 Illinois und Louisiana Str. 53 Wett und McCart? Str. 54 Wett und South Str. 5ö Mississippi und Henry Str. 57 Meridian und Ray Str. 53 No. 10 Schlauchhs, Morris u. Mad. Ao. 59 Madison Ave. und Dunlap Str. 512 West und Rockmood Str. 13 Kentucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. 516 Illinois und Kansas Str. 517 Morris und Takota Str. 513 Morris und Church Str. 519 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. LeiterHauS, Southstr. 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Telawars und McCarr? Str. 4 Catt und McCarty Str. 65 New Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradshaw Str. g-' 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 312 McKernan und Tougherty Str. 313 Catt Str. und Lincoin Lane. 314 East und Beecher Str. 315 Noble und South Str. 71 No. 3 Cpr'nhaus, Birg. Ave. u.Huron. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georgia Str. 75 Enalish Ave. und Vine Str. 70 Tillon und Bates Str. 73 No. 13 Epr'nhauS, Prospekt u. Dillon. 79 Fletcher Ave. und Tillon Str. 712 Spruce und Prospekt Str. 713 Cnglish Ave. und Laurel Str. 714 Willow und Olive Str. 715 Chelby und Bescher Str. 71 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straße. 723 gleicher Avenue und Spruce Straße. 721 Tucker und Dorsey's Fabrik. 61 Market und New Jersey Str. 82 Washington und Delaware Str. &5 East und Pearl Str. 84 Ne )ork und Davidson. 85 Taubitummen'Anstalt. 86 Ver. Staaten Arsenal. 67 Oriental und Washington Str. 9 rauen.Reformatorium. 312 No. 8 Schlsuchhaus. Ost Wash. Str. S13 Market und Noble Str. 314 Ohio und Harven Str. s15 Arsenal Aoenue und Ohio Straße. 321 Pan Handle Eifenbahn.Shops 623 Wakcott und Carter Str. !1 Ro.7 Sxr'nhaus, Maryland nahe Mend. 92 Meridian und Georgia Str. 93 Meridian und Süd Str. V4 Pennsylvania und Louisiana Str. 5 Alabama Str. und Virginia Ave. Spezial. Signale. Ersten 2 Schlage, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alan. Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgewickelt 3 Schläge, weniger Wasserdruck. 3-3 Mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittags. LS- Tis ersten 12 Cianale ttWnir stand ia ausaeschlaaen. bei bett folaenhen werden die Hundert. Zehner, und Ein. Ziffern gettennt gegeben. rr EU3ACKDl?v3A; Summer Tours; Palace Stcamcrs. Low Rat Tont Trip per We BrOQ ;f ,., .. -J4 DETROIT. MACKINAC ISLAND BW Xrnaoe, Ckli, Alpn, BmKH'Jlb ÖKsod, 8ad BwmsIl. Port Baroa, ,, , i i 8t. CUir. Otilui RouM. Kutu dty..r l: , lrvry Wk. X)y Battram . , '.J't-llr DETROIT AND CLEVELANO SpftcUI SoncUj Trips dorlnx Jo3j a AagMt. OUR ILLUSTRATCO PAMPHLETS 3Sxm and Exeurtloii Tlekatt wtU t foraiib4 bjjoutTiaiuiAgmtweiajnm , E. B. WHITCOMB, Genn. Pmc Kmt. letnlt&Clnelui St::a niT!jitI:i C3. DETROIT. MICH. . . , '-4mmiJ-., : I ii; vj " S3000: A YEAH! 1 mdmtak.a U tMckany fcirtjr iptel lirwa rnum mt ia. k, tra co nm4 ttmi Wi4ta,a4 , bnr l mrm Thnw T ,, iner iuatrartioa.wul mit tadutriowiT.
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