Indiana Tribüne, Volume 14, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1891 — Page 2

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Office : 130 Ost Maryland Straße. Indianapolis, Ind., öl. Juli 1891. Unsere WeUenernte. Soweit bis jetzt zuverlässige Berie Dvrlagen,,haim die Wer. Staaten in fcitsesi Jahre eine Weizenernte zu erwirrten, vie sie bisher nicht dagewesen jift. Der Wmtervchen ist in den Gegenden südlich vom 40. Breitengrad bereit überall, ausgedrosche; die Minneapo lis Tnbune schätzt nach dem Resultat die Ernte in Winterweizen insgesammt aus 346,000,000 Bushel, die an Sommervazen auf 183,000,000, also ftznnleu 531.000,000 Bushel; der ..Cincinnatier Price Current-, welche cn den Productenbörsen als Autorität bcrecbnet die Gesammt-Weizew jernte auf 630,000,000 Bushel, also an rherud dieselbe Zahl. Das würde selbst die Ernte von 1334, die bisher bedeutendste in den Wer. Staaten um fast 17,500,000 Buschcl übertreffen. Allerdings kann die ''Soulmerweizen-Ernte noch durch atmosphärische Einflüsse geschädigt werden; aber da beide genannten 'Blätter ihre !BerechnAngen ans die Schätzungen des !Landwirthschafts - Departements bafixen und dre letzteren erfahrungsmäßig hister deA wirklichen Ertrag zurück bleiben, so ist anznnehmen, daß jener Ernte-Ertrag mindestens erreicht wer den wird. Bestellt mit Weizen sind in diesem Jahre ach dem Regierungs-Statiftiker Dodge ca 39,000,000 Acker, nur 750, 000 Acker weniger, als im Jahre 1834. Wie im Jahre 1882 würde die Ernte euch diesmal mit 13.6 Bushel per Acker den höchsten, bisher constatirten Ertrag geben; im Jahre 1835 war derselbe bis auf 10.4 Bushel per Acker ge sunken; die damalige Ernte war die geringste in den letzten zehn Jahren. Die Preise, welche die neue Ernte bringt, stehen eben durchaus nicht im festen Verhältniß zu hem Ertrage derselben;, eine kleine Ernte bringt nicht immer hohe Preise, eine große niedrige. Folgende Tabelle zeigt das klar:

Drei? per Bu. Acker. BZhel. 1375 $1.000 96.3S1.S12 LN.IV.ttH 1877 1.0K2 28,277,546 78 77? 32,10i,56il lS??.. Um 82,545.950 448,731,630 5SW 0.884 Z7M7.I9 445.602,123 1385 0.770 34,189,346 357,112,000 18B7. 0.1581 37,6tl,7I 45ß.329.tCl0 1S.......... VW MM.l 339,202,000 ii 3,ooö,oco wo,ooa,oco

Der Ernteertrag der Ver. Staaten ist aber nicht allein für die Preise aus schlaggebend; der amerikanische Farmer hat mit Rußland, den Donau-Ländern, Ostindien, Aegypten, Argentinien, Australien etc. zu concurriren. Europa ist der allgemeine Abnehmer, je schlechter dort die Ernten ausfallen, desto höhere Preise sind zu erwarten. Wie groß dort in diesem Jahre der Ausfall an Getreide fein wird, darüber ksmmeu noch immersehr widersprechende Berichte; die Minneapolis Tribune" timxt eine Eesammt-Weizenernte in Quxopa von 1,100,000,000 Bush, an, um 100,000,000 Busheln unter den Durchschnitt: daaeaen lcbakt der Berickt deA Müller-Verbandes von Frankreich den jenem Land zn importirenden Betrag allein auf fast 115,000,000 Bushel. für ganz Europa aber auf 323,500,000 Bushel. Dabei ist noch in Betracht zu ziehen, daß nach jener französischen Quelle Rußland eine gute Ernte habe und also exportfähig sein soll, was von anderer Seite bestritten vird. Die Ver. Staaten werden nicht mehr, als die Halste des Wchenquantums liefern können, das Europa bei noralem Consum braucht, daher werden jetzt. fchon bedeutende Quantitäten von England und Frankreich bezogen und die Getreide Bewegung von Westen ach Ostm ist ebenfalls schon sehr leb k wie eS sonst erst einige Wochen später der Fall ist. Wenn auch die Preise vorläufig nicht stark steigen, so kann der amerikanische Fqxmcr doch darauf rechnen, daß ihm sein Weizen in diesem Jahre gutes Oeld bringt, dß derselbe in Wahrheit blüht. Jubiläum des atlantischen Kadelö Am 27. Juli d. waren es 25 Jahre, baß der elektrische Telegraph zwischen Amerika und Europa in ununterbrochen nnn Betriebe ist. E'rus W. Field's Verdienst ist es, daß wir heute über europäische Ereignisse ebenso rasch und genu, ja viel rascher und genauer unterrichtet werden, als die Europäer selbst, daß die Schwankungen der Weizenpreise an der Londoner Börse an demselben Tage die Preise in New York und. Chicago reguliren, daß kriegerische . ud friedliche Reden der Fürsten und ! Minister bei uns ihren Widerhall sin den und so eifrig von dem BierbanlL,litiker besprochen werden, als wären sie an dem Stammtische selbst gehal UX Schon im Jahre 1857 war mit der Legung des ersten atlantischen Kabels besonnen worden, doch riß dasselbe schsa einige hundert Meilen von der irische Küste und erst im folgenden Jahre gelang eS, das Kabel bis nach New Joundland zu legen, aber die Freude dauerte nicht lange, das Kabel rieß wieder und lange Zeit waren alle Versuche, die Leitung wieder herzustellen, vergeblich. . Field verlor jedoch deshalb nicht den Nnth; er kreuzte den Atlantic unzah li Male, agttirte unermüdlich für sein LublingSproject und' hatte endlich im Iah 1365 die Genugthuung, daß die ÄCni Lastern", das Riesenschiff der

Neuzeit, von Varenna,, Irland, ausging und ein zweites Kabel legte. In einer Entfernung von 1200 Meilen von Europa riß dasselbe , ebenfalls, aber diesmal gelang es, das europäische Ende sofort aufzufinden und die beiden Enden wieder zu verbinden. Am 27. Juli 1806 war die Leitung zwischen beiden Erdtheilen fertig gestellt und die erste Depesche flog über den Draht von New Aork an den britischen Minister Lord Stanley. Die Great Eastern begann dann, öaS erste, zerrissene Kabel zu suchen, und auch das gelang; dasselbe wurde wie der verbunden und so waren zwei directe Verbindungen zwischen der alten und der neuen Welt vorhanden. Seit jener Zeit sind eine Anzahl weiterer Kabel gelegt worden; der Kabeldienst ist stetig verbessert worden und die zuerst sehr theuren Raten für Kabeldepeschen sind allmäbüch bedeutend reducirt worden. Die amerikanischen Zeitungen machten sich das Kabel rasch nutzbar, um ihre Leser über die wichtigsten Ereignisse in der alten Welt sofort in ausführlichsten Mittheilungen zu unterrichten. Als erste längere Preßdepesche wurde die Rede König Wilhelms telegraphirt, welche er bei seinem Einzug in Berlin nach dem Siege von König grätz gehalten hatte, in der er mit prophetischem Geiste die deutsche Einheit, wie sie erst.das Jahr 1870 brachte, voraussagte. Damals lieferte das Kabel den großen amerikanischen Zeitungen jene Rede in 3700 Worten, eine Staunen erregende Arbeit nach der Auffassung jener Tage; heute sind wir gewohnt, telegraphische Berichte von zehnfacher Länge über weit weniger wichtige und interessante Ereignisse als selbstverständlich anzusehen.

New Yorker Plauderer. In der Kölnischen Ztg. plaudert W. Wyl aus New Iork folgendermaßen: Seit dem Tode Lincolns ist eS dahin gekommen, daß heute 230,000 Familien drei Viertel des Reichthums der Ver. Staaten besitzen und daß ungeheurer Reichthum und grauenhaftestes Elend nirgends in der Welt härter auf einander stoßen, als in den industriellen Attttelpuncten Amerikas. Im steinrei' chen New Iork werden von der Polizei alljährlich 150.000 dem äußersten Elend verfallene Menschen mit Obdach verse hen. Solche Daten können aber nur denen Kopfschmerzen verursachen, welche nichts von den Gesetzen des künstlerischen ContrasteS verstehen. Die reiche Dame, die $30,000 aufdemLeibe trägt, erscheint erst dann in ihrer ganzen pla stischen undcolorislrZchen Pracht, wenn man sich neben ihr die Lumpensammlerin denkt, welche in den Absallkastender reichen Häuser nach Speiseresten sucht, sie ihren hungernden Kindern nach Hause zu bringen. Das HühnerhauZ für 15.000 Dollars, das Vanderbilt sich kürzlich hat bauen lassen, erhält erst sein richtiges relief durch den Hinten gründ der tenement houses in New )ottr in denen Hunderttausende von Arbeitern in einem Zustand von physischem und moralischem Schmutz leben, der ähnlichen Erscheinungen in London sicherlich nichts nachgibt. Gedanken dieser und ähnlicher Art tanzten mir im Kopfe herum, als ich in dem Gewühle in der Nähe des AstorHauses umherspazierte. Da gerieth ich plötzlich in eine Versammlung ruhiger Leute, so ruhig es war der Gegen satz der Nacht zum Tage Ich meine die guten Leute, die unter schlichten Grabsteinen in dem Friedhose schlafen, welcher die St. Pauls'Capelle umgibt. Der Friedhof nimmt ein ganzes Geviert an dem geschäftigsten Theile des Broadway ein, und ich kann mir denken, daß dieser Platz, der nach den jetzigen Preisen des hiesigen GrundeigenthumS wenigstens t:er Millionen Dollars werth ist. den vorüvereilenden Geschäftsleuten alle Tage im Jahr ein Dorn lm Auge fein muß. Ein oder mehrere L0stöckige Geschäftspyramiden an dieser Stelle müßten sich mindestens mit 10 Procen vom Capital rentire.n. Unter den schlichten Steinen dieses Friedhofes schläft eine Generation, die den Prunk auch im Leben nicht geliebt haben muß. Wenige dieser Steine können mehr als 10 bis 20 Dollars gekostet haben, wahrend der heutige Millionär schon bei Lebzeiten einen Palast für sttne Asche plant, ein Mausoleum für wenigstens 100,000 Dollars. Der Friedhof ist freilich schon schrecklich alt für New Iork; das älteste Grab trägt das Datum 1770, eS stammt also aus dem grauen Alterthum der Stadt, in welcher ein Mann lebte, der New Aork mit 100.000 Einwohner kannte. Die Steine erzählen die alte, ewig neue Geschichte. Damals wie heute sielen sie alle unter der Sense, der Greis, der blühende Mann, das knospende Kind. Da liegt ein Engländer Namens Francis Scott, der am 8. September 1311 bei dem Versuche ertrank, ein Kind aus dem East River zu retten. Der Stein eines Kindes zeigt einen Rosenstock, von dem eine volle Rose ab gefallen. Die Gassenjungen der Vogelwelt, die Spatzen hüpfen auf den Stei vm hin und her. Ein Todtengräber mäht mit der Maschine das Gras zwischen den Gräbern, ein anderer legt bedächtig ein Blumenbeet aus. Eine äfZ . m m m m m -- graue Katze jonnt q aus vem HUgel einer alten Dame, die 76 Jahre erreicht hat. Ter Name ist theilweise durch Wind und Wetter zerstört, nur Sarahist noch zu lesen. Hohe Wume wiegen ihre frischgrünen Kronen in der Luft. Draußen an dem eisernen Gitter vorbei wälzt sich die hastende Menge. Gleichgiltig, als seien sie an das Bild des Todes längst gewöhnt wie Leichenbesorger. sehen hohe Geschäftshäuser auf die grüne Oase des Todes hinab. Auf der vom Broadway abgewandten Seite deS FriedhofeS kommen die Züge der Hochbahn vorbei, und nur ein schwaches Eisengitter trennt die Ruhestätte einet Generation von dem zermalmenden Gewirre unzähliger Lastwagen, die. Ml

Fasjern unv tsien yocydeladen, uvec das holperige. Pflaster, hinweg poltern. Es soll mich wundern, wenn die armen Todten nicht oft über Schlaflosigkeit nagen. p Weiter unten am Broadway, etwas entfernt .von dem eigentlichen Mittelpunkte des Handels und Verkehrs liegt uoch em größerer Friedhof, der die DreisaltigkeitSkirche umgibt. Diesem stillen Friedhose gerade gegenüber liegt eine andere, sehr lärmende Nekropolis, das Grab unzähliger Vermögen, die berühmte Wall Street, wo die Geldleute auf der Börse und in den feinsten Bankhäusern der Stadt mit ungeheuern Summen Ball spielen. Kein. Shakespeare hier? Denken Sie sich den Verfasser des Hamlet" an meiner Stelle in den Friedhöfen am Broadway welche neue Form hatte da meine Lieblingstragödie angenommen ! Claudius als Besitzer von 50 Millionen Dollars, die er seinem Bruder gestohlen. Hamlet kommt aus Berlin zurück, wo er studirt und sich schneidige Manieren beigelegt hat, sehr zum Vortheil Ur rapiden Entwickelung der Handlung. Polonius als alter Börsianer", der viermal fallirt hat und Mn ganzen Rummel kennt... Rosenkrantz und Güldenstern als flotte Bankkassirer, Horatio als schlecht besoldeter Correspondent eines Weißwaarengeschästes en z?ros am Broadway, Ophelia als Weiberrechtlerin, die Jura studirt, um Advocat zu werden, und Hamlets Vater, der es dem Sohne ergreifend ausmalt, was er an der Börse hätte verdienen können, wenn er nicht ermordet worden wäre. Die Verbrechen wären'schön da, aber es fehlen die Shakespeares. Käme einer heute nach New Iork, so würde er, fürchte ich, das Dichten gar bald beiseite lassen und in seinem phänomenalen GeHirn einen Plan aushecken, 'um eine Eisenbahn zu stehlen. - Damit fing Jay Gould an, der heute aus 150 Millionen Dollars geschätzte König der New $w kcr Börse. VottJnlanbe.

Wie ein Astronom terechnet aat, fallen jährlich durchschnittlich 146,000,000 Meteore auf die Erde herunter. Bei derdieöjährigenFeier des glorreichen Vierten" in Graham, Mo., hat ein siebenjähriges Mädchen die UnabhängigkeitSerklarung verlesen. KohlkSpfe werden in einzelnen Theilen Floridas zur Viehfütterung verwandt; so billig sind sie in Folge der starken Production. Von Alaska nach 'Van conver ist George C. Curry in einem auS einem ausgehöhlten Baumstamm bestehenden Canoe gefahren. Gegen den Opiumschmugg e l wird an der Pacific-Küste von den Bundesbehorden - ein energischer Kampf geführt; der Preis von Opium ist in San Francisco in Folge dessen von $3.25 auf K5.20 per Kiste gestiegen. Mehr als vierzig Fuß im Durchmesser stark war der Stamm eines im KmgS River-Canon in Nevada entdeckten Sequoia - BaumeS, der aber durch Feuer beschädigt wurde und etzt nur noch 39 Fuß im Durchmesser mißt. Dreißig Klapperschlangen in einem Neste hat Frank Lakie in den Bergen bei Hancock, N. Y., getödtet; darunter war eine von hellblauer Farbe, während die anderen sölmmtlick schwarz waren. Schlangen mit Hörnern an jeder Seite des Kopfes sind bei Fulmerville. U. , aufgetaucht; John Maley hat kürzlich ein solches Thier getödtet, welches drei Viertel Zoll lange Hörner hatte. Ein Wunderkind war der kürzlich in GlenS Falls, N. F., gestorbene Nathaniel Witherell: Er war daS dreizehnte Kind und der siebente Sohn seiner Eltern und zugleich daS jüngste Kind der Familie; feine Frau' war ebenfalls" daS dreizehnte und jüngste Kind und die siebente Tochter. Prohibition hat sich in Mame nach Versuchen wahrend nahezu eines halben Jahrhunderts als ein moralischer, politischer und religiöser Schwindel erwiesen" . mit diesen Worten fällte der Präsident der. Pharmazeutischen Gesellschaft von Maine gestern in der Jahresversammlung derselben in Portland ein scharfes aber gerechtes Urtheil über, den Prohibi-tionö-Humbug. Das Eh efcheidüngSgefetz von Süd-Takote macht den Staat zu einem wahren Paradies für alle Ehemüden. Das' Gesetz läßt einen einigermaßen plausiblen Brund zu und fordert von den zu Scheidenden nur einen sechsmonatlichen Aufenthalt im Staate. In Folge dessen hat , Süd Dakota ' sehr viele Einwohner, die sich nur ein halbeS Jahr dort aufhalten. Jsl e w s" l S 3 ei tungStit el ist nicht von dem Adject.Zv New abgeleitet. - Die Herausgeber von täglichen Zeitungen' pflegten ehemals an die Spitze des Blattes die Anfangsbuch' staben der vier Himmelsgegenden, N. E., W., zu setzen, um anzudeuten, daß ihre Neuigkeiten aus allen Theilen der Welt zusammengestellt feien. Daraus UvZckelte sich das Wort .NewS". Daß die Wasserscheu in Folge eines HundebissLS mitunter eine Krankheit der Einbildung ist, daS lehrt der Fall eines George Frank in Rahway in New Jersey. Der Mann wurde vor einigen Wochen von einem ganz gesunden Hund gebissen und sein Arzt erklärte ihm, daß er sich bald wieder erholen werde. Allein Herr Frank ' setzte es sich in den Kopf, daß er vergiftet sei und liebenswürdige Freunde ; überredeten ihn, daß , er sterben müsse und so starb er denn. ES war der Schrecken vor der Wasserscheu, der ihn daS Leber kostete, i . , , ; v w'- . k " ' ,:": 'in" 5, " , 'm i t '' ,: i ;' i!' Um' dre in großen S ch aas ren ieöt nacb den Ler. Staaten llüäi.

renden russischen Juden Umerzudrmgen, sind eine Anzahl Colonien geplant; so !st eine "solche bei Alliance, N. I., in der Bildung begriffen, und eine andere soll bei Hulberton im südlichen New Jersey angelegt werden. Letztere wird aber nicht nur. wie die bei Alliance, für New Aorker Firmen arbeiten, sondern eS sollen dort besondere Fabriken errichtet werdm, und die Leute werden auch mit Landwirtschaft beschäftigt werden. Während die anderen Colonien aus dem von Baron Hirsch geschenkten Fonds ausgestattet werden, wird die von Hulberton von einer besonderen Gesellschaft organisirt.. Für das neue Riesen-Hotel in Tampa, Florida, welches der Millionär Plant hat bauen. lassen, um seinem Rivalen Flager in St. Augustine Concurrenz zu machen, - sind ganz besondere Attractionen" vorgesehen. So wird jedes Fremdenzimmer ein Telephon erhalten, welches es mit der Hotel-Office in Verbindung setzt, anstatt der sonst gebräuchlichen elektrischen Klingel. Im Musiksaale deS Hotels wird das große Orchestrion aufgestellt werden, welches eines der Wunder der letzten Pariser Ausstellung war jeder Gast kann vermittelst des Telephon'S die Musik des Orchestrions in seinem Zimmer genie. ßen und sich durch sanfte Weisen in der Schlaf wiegen lassen. Das Zusammenüben mit den New Yorker Miliz-Matrosen. die sich, nebenbei gesagt, bis jetzt aus den Wassersport-Freunden des Uppertenthums" rekrutirt haben, wirkte für eine Anzahl von Uncle Sam's" Blaujacken sehr verderbsich. Wahrscheinlich haben es die Herrett Milizmatrosen nicht an Trinkgeldern für ihre Kameraden von der regulären Marine fehlen lassen, denn eS desertirten in der Nacht nach der ersten Uebung nicht, weniger als sechs Matrosen;. Commandeur Wiltse, der wachthabende Ofsicier des Geschma ders, hat die Flucht derselben auf dem Polizeihauptquartier angemeldet und der Polizei die betr. Personalbeschreibungen übergeben. Da auf die Wiedereinsangung von Deserteuren eine Belohnung von I10 gesetzt ist, wird sich die Polizei nach denselben umsehen. Einer der bedeutendste Perl Fisch zründe liegt im Golf von Mexico. Die dort gefundenen Perlen sind meistens von unregelmäßiger Gestatt und nicht sehr rein von Farbe; viele sind von bedeutender Größe. Auch schwarze Perlen, welche so hoch geschätzt werden, sind dort nicht selten. Die Perlenfischer sind fast sämmtlich Jndia. ner; ihre Ausrüstung ist noch höchst primitw, sie besieht nur auS eineni Korb, den sie um den Hals hängen und der zur Ausnahme der Muscheln dient, einem Messer zum Abbrechen der Muschein von den Felsen, und einem Steine, an welchem ein Strick befestigt ist. Letzterer wird dutch die Zehen ge zogen und dient dazu; den Mann hinunterzuziehen. So lange der Taueher mcht frische Luft braucht, bleibt er unten; manche Leute halten es aus zwei Minuten unter Wasser zu bleiben. Viele werden das Opfer ihres gefähr lichen Berufes ; ungeheure Haie stelle hm Fischem fortwährend nach. .- DeutfcheLoralnatyrichten. Provinz Brandenburgs In besonders umständlicher Weist hat in Berlin ein Mann, Namens Au. gust Strauch, seinem Leben ein Endz gemacht. St., welcher bereits 51 Jahrs alt ist und in dem Hause Auguststrah: Nr. 50 wohnte, war dem Trunle nich; abhold uud gerieth wegen dieses Lasters mit seiner Frau oftmals in Streitigkeit ten. Nachdem er wieder einen Austritt auS solcher Veranlassung durchgemachl hatte, befestigte er eine, Schnur an se nem Kleiderschrank, legte sich, auf dem daneben stehenden Sopha stehend, eine Schlinge um den HalS und warf nun den Oberkörper auf die Seite. Er wurde durch feine Frau todt aufgesun-. den, durch nnm Schutzmann losgeschnitten und nach dem Schauhause geschafft. Ein Doppelmord und Selbstmord hat muthmaßlich die 38 Jahre alte Ehefrau des in ; dem Hause Wilmersdorferstraße 129 zu Charlottew bürg , wohnhaften Arbeiters , Müller, Ottilie, geb. Haudon, an sich und an zweien ihrer Kinder begangen. Die Müller'schen Etzleute lebten seit längerer Zeit in auffälligem Unfrieden miteinander. Den Grund dazu hatte AnfangS die Frau gegeben, welche ohne' Wissen ihres Mannes au der Sparkasse Geld von dem daselbst 'Niedergelegten Vermögen erhoben hatte. Der Ehemann hatte in dem Glauben, es sei ihm das Geld gestohlen worden, Anzeige bei der Polizei erstattet und erfuhr erst auf diesem Wege, daß seine eigene Frau die Thäterin gewesen war. Wenn nun auch hierin eine ftrafßare Handlung nicht lag, so mußte doch Frau Müller vie! Drangsal von ihrem Manne aushalten, welcher ihr den Vorfall nicht verzeihen konnte. Um fi diesem , unerträalichen

Leben zu entziehen, verließ , sie am 9.- '' " .: ..(! M, ' .' 1 jUl,, Morgens um suns uyr, . unier Mitnahme ihrer beiden - jüngsten drei bezv. vier Jahre alten Kinder Else und Paul die Wohnung und ist bisher auch nicht zu ermitteln geweses. Nach einem bei den Geschwistern der Verschwunvenen in Berlin eingegangenelt Brief ist sie mit ihren bden Kindern inS Wasser gegangen. Sie habe sich und auch die Kleinen mit ihren besten Kleidern, versehen, damit sie nicht wie dieSchw. . aussehen, wenn sie aus dem Wasser .herausgezogen würden: Die anderen beiden, Sinder Bruno und Max, wolle sie dem! Vater , zurücklagen, damit er nicht gleich alle verliere Hhrnach dürfte die Mutter sich und den' Kinoern -zwischen das Leben genommen haben. Eine gefühllose Mutter stand in Berlin in der Person der Postschaffnersehefrau Helene , Schnipper vor ' der, , dritten ßtrskammer des Landgerichts I. " Im Februar W M hl der Werkftreße einer Anzeige : zu, wonach die Angeklagte ihr fünfjähriges, TöÄtercken 7 in-der unmenschlichstem

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Weise mißhandeln sollte. ES. wUroe ein Beamter hingeschickt, welcher .daS Kind untersuchen sollte. , Derselbe fand es in einem jämmerlichen Zustande vor. , Gesicht und Kopf zeigten viele Hautabschürfungen und Wunden, der Rücken war dermassen mit blauen und blutunverlaufenen Stellen bedeckt, daß der Beamte auch nicht einen gesunden) Fleck von der , Größe seines Daumens' fand.' Mutter und Kind wurden zum Polizei' Äüreau bestellt, um von dort zu einem Arzt geführt zu werden, die , Angeklagte kam der Polizei aber zuvor, sie suchte selbst einen Arzt auf und machte den allerdings vergeblichen Versuch, diesen zu bewegen, ihr 'ein möglichst mildes Attest auszustellen. Das Gutachten dieses Sachverständigen deckte sich im gestrigen Termine mit demjenigen des Gerichtspbysikus, wonach, die dem Kinde an gediehen? Behandlung dessen Leben gefährden konnte. Durch -die Zeugenvernehmung wurde festgestellt, daß die Angeklagte ein geradezu barbarisches Mittel anwendete, um das Kind zur Reinlichkeit anzuhalten! Sie machte einen Kamillenaufguß und ' setzte' das Kind auf das Gefäß mit der heißen Flüssigkeit. Das Kind zeigte in Folge dessen an höchst empfindlichen Stellen Brandwunden. Die Angeklagte räumte ein, dies Mittel, welches ihr von ihrer Schwiegermutter gerathen worden sei. einmal angewendet zn haben, die.Flüssigkeit sei aber nicht, kochend gewesen. Auch räumte sie ein, das. Kind mil emem Stocke geschlagen zu haben, wenn es unartig war, das ihr zustehende Züchtigungsrecht will' sie aber nicht überschritten haben. Der Gerichtshof gelangte zu der entgegengesetzten Ansicht und oerurtbeilte die Angeklagte zu zwei Monaten Gefängniß. f - " . Provinz Ostpreußen.. . Den Schmied Andreas 5lien?e in Tilsit, der das Anwesen des Besitzers Riel in Gcsweithen f. Zt. in Brand ge setzt, ereilte eine vierjährige Zuchtdaus strafe. Den Tod durch Erhängen gaden sich : der Korbflechler I oh. Kvstrzewa in Bisäzofsburg (Ursache andauernde Krankheit), die Wutwe Wilhelmine Radunz in Hafenberg, der Bäcker Soko-

lowski m MehlZacki der. Ortsarme Schröder inÄeinhau Lebensüberdruß) und der Elgenkathner Hamcke in Silberbach (Geistesgestörthelt.) ' Provinz Westpreußen. Ter Kassirer des socialdemokratischen Vereins zur Erzielung volksthümlicher Wahlen, Jabruarbelter M. m Elbmg, ist mit der lhm anvertrauten Kasse so wie unter Zurualannng rpn Weib und Kwd verschwunden. Der anläßlich der 600jährigcn Jubelfeier der Stadt Graudenz zu veranstaltende Festzug verspricht em besonders prächtiger' und farbenreicher zu werden. Es- werden sich an. demselben ca. 3000 Personen mit 50 Fahnen und tt Festwagen, welche letztere Scenen- aus der ' Geschichte der Stadt darstellen, bethemgen. Außerdem, wird , eine umsangreiche. Festschrift, eine Chronik der Stadt Graudenz mthaltend, erscheinen.' Der Priester Ruch niewicz zu Jakobsdorf feierte sein fünfundsiebenzigjähriges , Priester - Jubi-läum.--Ter .Gutsverwalter Nepomul Dobrowski aus Mgowo wurde wegen Majestätsbeliidigung 'zu 6 Mon.' Ge längniß verurtheilt. P r o v i n z P o m m e r n. f In Stettin der frühere Pastor an der St. Johauniskirche, Teschendorff.In Stralsund der frühere Bürgermeister in Verben, Gustav Vütöw. .Die. am 3. April d. I. zu Colberg verstorbene Wittwe, des Professors Plüschke hat in thrrm Testament der Universität Greifswald 18,000 M. zum Besten Studirender der evangelischen Theologie zugewandt. Letzter Tage fand die feierliche, Betriebseröffnung der neuen Bahnstrecke, Bngen-Sügärd' Saßnip statt. Die Bahnhöfe und Orte waren festlich geschmückt. Die Vorbereitungen zu dem bevorstehenden Hin-terpommerschenProvinzial-Schützenfest'' in Schivelbein sind in vollem Gange. Eine große Anzahl Schützencorporativ' üen haben ihre Theilnahme bereits zugesagt. Die Festhalle erhält 16 Schießstände. Den Tod in den Wellen fanden die Tochter des Kolonisten Herm. Dorow auf Abbau Pitzig und die Ehefrau des Besitzers Starck.in Meetm f i 'r "-" schow. h Provinz Schlesien. : Zu dem schrecklichen Unglück, dih sich unweit Liegnitz während der ßüür! Äs Berliner Schnellzuges in Fo5aet?e5 Auffpringens einer. Coupeethür?erejgnete, wird von Augenzeugen berZchttt daß der Wagen, in dem - die Tanie, die Gattin des KreiSphysikuS Dr. Löser, in Nimptsch, mit ihren drei Kindern und einem Dienstmädchen. saU der Turch-i gangswagen auS Dresden war. Es ist anzunehmen, daß sowohl daS eine Kind, ein sechsjähriger Knabe, als auch die Mutter aus dem Wagen- gestürzt sind, letztere wohl bei dem Versuch, , das fallende Kind zu erfassen. Ein in demselben Wagen ewige Abtheilungen davon entfernt sitzender BreSlSuer Bäckermeister, dessen Sohn den Sturz der Frau beobachtet hätte, zog - sofort die Nothbremse, worauf derZug etwa 400 Meter von der, Unglücks statte hielt und bald, darauf an dieselbe zurückkehrte.' 'Das Kind ist bald' darauf ' gestorben ' die schwer verwundete Mutter wurde 'in einem kreuzenden Güterzug 'yach Lieg' nitz zurückgebracht. Die . Ursache 'des Unglücks, ist NLch,,Ier bahnamilichen Untersuchung in dem Bruch 'einer Feder de5 Thürverschlusses zu suchend 'Nach Aussage deS Dienstmädchens scheint der Bruch aber nicht erst im Augenblick des Unglücks geschehen, . sondernzMß schön früher erfolgt sein,' da die Thür bereits vorher 1 wiederholt i aufgesprungen' sein soll. Sie - Dame söllZ davon much dem i Zugpersonal Mittheilung ? gemacht hat ' . r tr. t . i V--v : oen, oocy zcyelnr ne oie Lsayr ,. ume scbädt zu baben. da sie im outt derblieb und nur oem Dienstmädchen auNl trug, die Thür zu beobachten, 'beider

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No. 7tt 1 -p :rp Nord Jllmois Stmßc. Telephon 1124. Nh--'- il , "r ,,r- ,;. , I, r , ,c ' l'i..W , , , , , Keine Beziehung zu Krcgclo Whitsctt ttgt, so daß sie die Thür nicht, wie sie es sonst gethan, mit.der Hand halten kounte; aus demselben Grunde kann sie auch über das Unglück selbst keine naheren Angaben machen. Daß die Schuld an dem Unglück in einem Fehler, des Thürverschlusses lag, scheint auch nach dem Unglück nicht sofort vom Zugper sonal erkannt worden zu sein, denn man ließ - das Dienstmädchen mit den zwei kleinen Kindern auch ferner in dem Coupe, . . dessen - Thür während der Fahrt . nach Breslau noch zweimal aufgesprungen sein soll. Provinz Posen. Im 'Jahre 1871 wohnten in der Lrovinz -34,790 Personen deutscher und 844.020 Personen polnischer Abkunst. Am U Dezember 1890 wurden ca. 700,000 Teutsche und ca. 1,050,000 Polin gezählt. Von den 213,397 im Jahre 1885 vorhandenen Schulkindern sprachen 113,373 deutsch, 187,386 polnisch, 12,ö07 polnisch und deutsch und 21 eine andere Sprache. f In Gnesen der Amtsgerichtsrath von der Osten Sacken. Kürzlich hatte derselbe erst sein 50jähriges Amtsjubiläum gefeiert. Der Maler Ignatz Glabisch in Rasch, kow ist wegen Majestäts- und Beamtenbeleidigung zu. 1, Jahr und 2 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der Gütsbesitzer Sanftleben aus Schneidemüh ler Hammer ist verhaftet worden. Er ist verdächtig, den Schmied Ryback, welcher bei ihm im Dienst stand, zum Meineid verleitet zu baben. Unter der Anklage, den Altsitzer Lukomski in Geistlich-Chomionza ermordet zu haben, wurde die Ehefrau desselben verhaftet. Der Besitzer Reis aus Goldmari fand den Todunter den Rädern seines Gefährts. ' Provinz Sachsen. Die Besitzerin de? am , Cöthener Thorwege in Aken belegenen Gasthofes Zu den drei Linden, - Wittwe Karting, wurde nächtlicher Weile, in ihrer Wohnung von einem Fremden überfallen und mit einem Veilhiebe niedergestreckt. - Ter 17jähr.' Sohn der Frau, welcher auf das Hilfegeschrei seiner Mut ter herbeeilte erhielt ebenfalls einen wuchtigen Beilhieb auf den Kopf. Der Thäter wurde verhaftet. Die beiden Verletzten liegen schwer darnieder. Durch die Wechselfälschungen des seither. Vorsitzenden des Aufsichtsraths vom Vorschuß und Sparverein, Agenten G. Schmidt in Genthin ist genanntem Vereine sowie Privaten eln Gesammtverlust von 40,000 M.'entstanden. Der Betrüger hat sich freiwillig dem Gericht gestellt. In Kella würde der.Gemeindesteuererheber, der bereits 2S Jahre im Amte ist, wegen Unter schlagung 'verhastet. ' Die veruntreute Summe beträgt 50000 M. Der Kaufmann Karl Beyer in Merseburg wurde wegen betrügerischen Vankerotts zu 2, JahrenGefängnißvemrtheilt. f In Wermgerode der königliche Landrath a. D. Geh.' 'RegierungSrath Dr. jur. Rudolf Elvers. ES feierten: die goldene Hochzeit ,,die Ebeleute Ren tierFob. Ritter .in .Nordhausen und Einw.. Heinr. Kleinsteuber in Scbön. stÄ! das 'öl)M Melsterjubilsum der Handschuhmacher- Winkler in ErsurZ und? der Schneidermeister 'Köder in Wiche. - Braun schweig. Anhalt. Lippe. . , ,, k Waldeck. lfm dritten Tage des in Braunschweig stattgehabten norddeutschen Sängerfestes fand die feierliche Enthüllung des zu Ehren des verstorbenen Ltederr0mpnl sten Franz Abt im Theaterparke errichteten Denkmals statt. Letzteres ist nach einem Modell des Prof. Echtermeyer in Bronce gegossen. Es zeigt den Ver ewigten von - einer Gruppe singender Knaben,' umgebeii. DaS z. Zt. in Braunschweig abgebaltene. nordwestdeutsche Schützenfest ist von 700 Theilnehmern besucht. , Als Ehrenpreise sind vom Prinzregenten 2 silberne Pokale gestiftet Der Gesammtwerth der ausgesetztens Preise beträgt 3300,M.-Jn dem Konkurse .der Firma Schönfeld, & K Franquet haselbst tommt die Masse zur Wertheilung. ' Der Aktiva in Höhe von 40,000 M. stehen Passiva im Wer the von 232,274 M. gegenüber- .Der Mitinhaber der Firma, Banquier Schonfeld,-befindet sich wegen betrügerischen BankerottS, in . UntersuchungS haft. Wegen SittlichkeitöverbrechenS wird der Kaufm. Richard Sölter steck brieflich verfolgt. De Bahn Alan keuburg-Thale wirdUaufZ Grund deS . elektrischen Krast-UebertraguNgSsystemS . rv r!t l;v vr. - . groaui. yrn nnier rairo cie üinie mi befcndere .Transportzwecken, im 'Som. mer vorzugsweise der Personenbeförde,rüng dienen,, Den Bau soll die Firma Gebr. Nagle in Berlin übernehmen. In Dessau fand' die 'feierliche " EÄ , i ; .. r .1-, weiyung ocr ! neuen , PLUiuslirctze Itatt. Höfprediger!,, Bodemann hielt die Weiherede. !pem Kaufm. gnekS?rotiB ,l'rrliri.. 'LA -"t'l'i i' ' ;. l ''i l.. ;niau iciuoc.rocgcn Wiiliicaiettsver- ', V '" i ' "ul;t . "' - m 'y'.... ,.:.! . brechens eine lahr. Gefangmßftra e lzüerkannk.Der We demokratischen Ant)altZschenDolksblat. teS in Cöt !,cn LouisKetthausen. ist mil der ihm anoettrauken Parteikasse., sowie ' n..?.JiT!.. :t. v. ... öuiiiuicnuiii uicr amme ver schwunven. Der durch denArand des DJn vcrragt i.v M. , Der stattlich

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