Indiana Tribüne, Volume 14, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1891 — Page 2
Indianer Tribüne. Erscheint Abglich xxxxb Son ntngs.
Die tägliche .Tribune kostet durch den Tröger 12 CcntS per Woche, die S?nntagS-.Tribüne 5 CentS perWoche. . Beide zusammen Z5CentS der G5 GeatS per Woche. Per Post zzcfchickr in BoruSbezahlung N per Jahr. , , Office : 130 Ost Marvland Straße. Indianapolis, Ind., 30. Juli 1891. Kampf mit dem Dämon Morphium. Der deutsche Dichter Oscar von Red vitz ist vor einigen Tagen unter entsetz Zichm Qualen verschieden. Es wird jetzt ein Brief von ihm publicirt, den der Dichter im Janaar 1886 an einen Freund schreibt und in welchem er die Kämpfe schildert, die er mit dem Mop phium Teufel geführt hat. Vedwitz schreibt: So hören Sie ganz kur; meine Leidens und auch Erlöfungsgeschichte! Schon seit vollen dreizehn Jahren war ich durch ein sehr schmerzhaftes neuralgisches Leiden zu Morphiumwjectionen be:Tag und Nach! genöthigt. Ich trage ca. GBfiOO Stichnarben an meinem Leibe, und vor nun gerade zehn Iah' ren war ich bis auf 24 Gran (circa 1j Gramm) gestiegen und lag volle sünj Monate lang an der Morphiumvergifkung darnieder. Welche Qualen ich in jener Zeit durchduldet, das spottet jeder Beschreibung. Ich lernte dazumal an eins Hölle auf Erden glauben. Mit kolossaler Energie und Ausdauer gelang es mir aber, trotz der furchtbarsten Krampse und Schmer zen in jenen Monaten von L4 Gran auf j herunterzugehen, eine Willens leistung, die selbst dem Professor Billroth das höchste Staunen abgerungen hatte.? Kaum daß ich wieder am Schreibtisch fitzen konnte, begann ich mit neu erlöstem Körper und Geist meinen Ocilo. Seit jener Zeit stieg ich mit meiner Morphiumdosis nie mehr höher als lj Gran, aber durch die Länge der Zeit wirkte doch aus dieses kleine Quantum immer verderblicher und verstärkte die Schmerzen fast intensiver, als es dieselben milderte. Kurz mein Leben lag eben in dämonischen Giftbanden, und Tag und Nacht mußte ich mit Schmerzen ringen. Da endlich, nachem ich am 6. Decem1885 von einer hochgradigen Vronchitis befallen worden und nach zwei Wochen wieder davon genesen war, faßte ich den heroischen Entschluß, sogleich im Bette liegen zu bleiben, und einen neuen Kampf mit dem Dämon Morphium zu beginnen, eben diesmal auf Leben und Tod Was eine solche völlige Morphiumentziehung bedeuten will, welchen äußersten Auswand von Energie und Ausdauer sie erfordert, das weiß heutzutage fast jeder Laie. Müssen sich doch sogar fast alle morphiumkranke Aerzte dieser schrecklichen Cnr in besonderen Heilanstalten unterwerfen. Ich selber habe ich sage dies mit gerechtem Monnesstolz dies Willenskunststück ganz allein an mir fertig gebracht, und schon nach drei und einer halben Woche, freilichvoll der qualvollsten Tage und Nächte, war ich vollständiger Sieger über diesen verderblichen Morphiumsatan! Alle hiesigen Aerzte staun tea wieder über diese Cur, und was die Hauptsache ist und alle früheren arztlichen Diagnosen zu Schanden machte, meine früher so qualvollen Schmerzen, die durch Jnzectionen immer nur momentan gemildert, aber fort und fort verstärkt wurden, sie sind nun fast völlig geschwünden, stören meine Stimmung gar nicht mehr und werden ohne Zweisel noch völlig aushören, wenn meine dreizehn Jahre lang durch dieses Gift mißhandelten Nerven sich noch mehr er. holt haben werden. Feiere ich darum nicht mit Neckt einen stolzen Triumph deSWillmS?Der überglückliche Dichter schwelgt noch mehrere Seiten lang im Bewußtsein seines .Willentnumphss", berichtet über feine dichterischen Pläne und ist voll Arbeitslust, jetzt, wo er ein neues Leben- beginnt. Aber der unglückliche Mann hatte zu früh triumphirt, nur auf kurze Zeit konnte er den Dämon bannen, dann kam er wieder. In einem seiner nächsten Briefe heißt es: Ich vave sehr, sehr lange geschmegen. . . Als ich Ihnen mit völlig zerrütteten Nerven geWneden, konnte ds nur unter heftigsten Schmerzen und mit größter Anstrenanna geschehen. So litt und vegetirte ich fort bis zum Herbst. Da Mich, als es gar nicht mehr auszu halten war, mußte ich mich, sogar aus den Rath der Aerzte, zur Wiederaufnähme meiner Morphiuminiectionen entschließen, die ich nach furchtbar schwerem und siegreichem Kampfe für Lebenszeit glaubte überwunden zu hahn k?5B ftsfl tni'f WmiffJ (7 tttt IWIk unseligen Gefühlen ich wieder zu diesem Gifte griff. Diesem Gifte ist der . i . r 1 icsier v$i enoucu erlegen. Die zweijährige Dienstzeit In der Munch. Allgem. Ztg. lesen lr: .Für das deut che Heerwezen er scheint nach Allem, was darüber tn letzter Zt!t verlautete, in der That die Idee der Einführnng der zweijährigen Dienstzeit in den leitenden Heereskrei m in enlstere Erwägung gezogen zu erden. ' Schon daß das MilitärWochenblatt hinsichtlich derselben neuerdings einen ganz anderen Stand Punkt eingenommen hat, als noch vor einem Jahre, ist bedeutsam' genug. Merdmgs wird es sehr die Frage sein, ob die Compensationen, welche man in jenen Kreisen bei der Einführung der zweijährigen Dienstzeit ' zweifellos verlangen würde, auf die Zustimmung des NeähStages zurechnen haben werden. ES würde sich mit der Einführung der zweijährigen Dienftieit in erster SZme
sowohl um eine erhöbe ttevenspra senzstärle des Heeres wie auch darum handeln, der notorischen Ueberlegenheit Frankreichs an lm Frieden vorhandenen Kadres für die Bildung von NeuforMotionen im Kriegsfall mindesten? gleich zu kommen, und man . wird sich daher voraussichtlich auf Mehrfordemngen der Heeresverwaltung, namentlich für die Fußartillerie in der einen oder der anderen oder selbst in mehrere Dichtungen gefaßt machen können."
Keine Niederlage veS DentsH tyumö. Das Ergebniß der elsaß-lothringi-schm Gemeinderathswahlen liegt jetzt vollständig vor. Es geht aus demsel ben hervor, daß, wenn auch eine wesentliche Veränderung in der Zusammensetzunz der Gemeindevertretungen nicht einzetreten ist, das Deutschthum doch seine nationale Kraft bewährt hat und weiter im Erstarken begriffen ist. Am wenigsten erbaut von dem Ausfall der Wahlen sind natürlich die Pariser Blätter. Namentlich scheint das stellenweise Zusammengehen der Eingewanderten mit den Eingeborenen die Chauvinisten an der Seine arg verschnupft zu haben. So sagt der Pariser .Matin" : Augen schemlich ist das Äano emheMichen Handelns zwischen den elsassischen trioten zerrissen, und der Geist des Protestes, der sich bei den Wahlen zum Reichstag so kräftig kundgegeben, schemt keine Rolle mehr zu spielen. In Metz, Kolmar, Straßburg und Mühlhausen wurde gekamvst nicht zwischen Patrwten und Altdeutschen, sonder zwischen Katholiken und Protestanten, oder Bürgern und Socialisten." In den Wahnsinn getrieben. Durch fortgesetzte Mißhandlungen öes Unterosficiers Kießkalt in Würzbürg wurde der Soldat Kugler mahnsinmg. Aus der Gerichtsverhandlung ist Folgendes hervorzuheben: Das oberärztliche Gutachten findet einen unerklärten Widerspruch darin, daß Joseph Kugler in der Schule und bei seinem Lehrmeister als intelligent galt und sich dann als Rekrut so ungeschickt und schwach gezeigt hat: Das Gutachten des ärztlichen Commissärs des Kriegsminifleriums geht dahin: Die fortgesetzte Mißhandlung des Kugler war Schuld an dessen Geisteskrankheit. Wenn sein Meister, der Schullehrer, die Gemeindeverwaltung und seine Kameraden ihn als tüchtig und leben slustiq schilderten, wahrend sein Eskadronchef ihn als beschränkt, ungeschickt i r r - i r rr ' . . . u. . w. oezeicynere, io ti vieler N5ioer spruch erklärlich durch die dem Eskadronchef unbekannte Mißhandlung; der ausgestandene Dunkelarrest habe die geistige Störung zum Ausbruche gebracht. Oberstabsarzt Dr. Westermeier, Referent im Kriegsministerium, glaubt, em bei Kugler vorhandener latenter geistiger Zustand sei durch die Mißhandlung und vorschriftswidrige Behandlung zum Ausbruch gekommen. Eine schwächliche Person könne durch fortgesetzte Mißhandlung melancholisch und geisteskrank gemacht werden, wozu der strenge Arrest das letzte Glied in der Kette bildete. Herr Dr. Conrad Rieger, Professor der psychiatrischen Klinik, schließt sich den Anschauungen des Herrn Oberstabsarztes an. Wenn er nicht von der Vorgeschichte des Kugler gewußt hätte, würde er angenommen haben, daß Kug ler zur Geisteskrankheit disponirt ge Wesen, die sich später erst geäußert habe. Dafür bedürfe er nur eines Anlasses. Der Vertheidiger bestritt, daß du Mißhandlungen den Wahnsinn bei ttugler zum Ausbruch gebracht hatten. Den Geschworenen wurden fünf Fragen wegen Mißhandlung und zwei wegen Ungehorsams vorgelegt. Nach emstun diser Vcratöuna verkündeten die Ge fchworenen den Wahrspruch, wonach alle Fragen bejaht wurden. Dez Staatsanwalt beantragte 1 Jahr 4 Monate Degradation; der Vertheidige, unter S Monate Gefängniß unter Abrechnunz der Untersuchungshaft. Das Urtheil lautete auf ein Jahr drei Mo. nate Gefängniß, unter Abrechnung von 2 Monat Untersuchungshaft und De qradation. Sieg der rothen ffayne. Mit der Frage, ob der Polizei das Recht zusteht, die Entfaltung und Weihe einer rothen Fahne zu verbieten. hatte nch kürzlich das Ober-Verwal tungsgericht zu Altona zu beschäftigen. Ter dortige socialdemokratische Wahl verein beabsichtigte, die während deZ Socialistengesetzes m Amerika auibe wahrte Parteifahne im Februar 189! in Ältona zu entfalten und zu weihen. Durch ein polizeiliches Verbot wurde der Verein hieran verhindert. Der Oberpräsident bestätigte dies Verbot mit der Begründung, daß die rothe Fahne das Symbol , der Barrikaden Herrschaft und.de politischen Schreckens sei, und daß durch die Entfaltung der Fahne der. socialdemokratischen Partei die Gemüther zu Gewaltthätigkeiten an gereizt würden. Gegen diesen Bescheid des Oberpräsidenten beantragte der Rechtsanwalt Arthur stadthagen als Vertreter des socialdemokratischen Wahlverems zu Altona die Entscheidung des Ober-VerwaltunaSaerichts. Der selbe vertrat im Termine den StandPunkt, daß die rothe Fahne doch nicht auf Menschen eine aufreizende Wirkung ausüben könne, sondern höchstens auf Bunel. Durch die Verfügung der Po t werde die Verfassung verletzt. Das Ober-Verwaltungsgericht hob das polizeiliche Verbot auf, da dasselbe - j. t t ' i auerolngs inu oi miuein xy, ju uno 39 der Versattung m Widerspruch stehe. Das altvreußische Gesetzbuch be drohe nur denjenigen mit Strafe, wer böswillig oder verbotswidrig Fahnen. Zeichen oder Symbole, die den Geist des Aufruhrs , zu derbreiten oder den öffentlichen Fne--den.S. aeMrdkn jKairng Jura, önent
lich verbreitet." Die" socialdemokrati
sche Wartet habe dasselbe Recht wie an dere sociale oder' politische Parteien. und es lägen keinerlei Thatsachen, vor, aus denen heraus eine Gefahr,, für die Sicherheit ' des Publikums gefolger) werden könne. Die Ver. Staaten von Europa. Wohin wird der Dreibund' führen? ünter dieser Frage veröffentlicht die Pall Mall Gazette auS der FedeS W.' T. SteadS einen bemerkenswerthen Beitrags in welchem der Verfasser die möglichen politischen Folgen der zwischen dem deutschen Kaiser und Lord Ealisbury stattgehabten Zusammenkunft bespricht. Herr Stead schreibt: .Es unterliegt keinem Zweifel, daß der Dreibund weife geleitet, schließlich und in vielleicht nicht -gar zu langer Zeit zu der Errichtung der Vereintatea Staaten von Europa" führen wird. Dr? drel BundeSstaaten bilden nne Grundlage, welche allein durch das Gesetz der Schwere andere Staaten an ziehen wird. Schon haben Oesterreich, Deutschland und Italien einen Kriegsverein in's Leben gerufen, in welchem jeder kriegsfähige Mann vom Norden Skandinaviens bis zum Süden Sici' lrens einem einheitlichen Commando unterstellt ist. Dem , Kriegs verein folgt der Zollverein. Der Wunsch, an dm Vorthetten des Frelyandels theUzuneh me. wird demselben Staaten zuführen, welche sich nie dem Kriegsverein ange schlössen haben würde. Der central europäische Zollverein wird im Lauft der Zeit die Schweiz, Serbien, Rumänien, Holland, Belgien und Dänemark mit umschließen. Wir werden zunächst, ehe ganz Europa verbündet ist, die Vereinigten Staaten von Centrab Europa" haben." Vom Anlande. Vermittels bndraulischen Drucks hat ein Stahlwerk ein Boot aus einem Stück Stahl hergestellt, das also .r.r..-L f...4.!xi "i LviviUl wanrroiHl in. Eine sehr geringe ontaernte wir in diesem Jahre in Ealiforr.zen erwartet: die Bienen können keine Nahrung finden; Stöcke, die im vorigen Jahre zwanzig Pfund Honig ergeben haben, werden diesmal kaum ein einziges geben. Cbarletton. S üd-C a rolina. entwickelt sich als Ausfuhrplatz sehr rasch: der Werth der von dort ausge führten Waaren ist von K 13.733.751 in den am 20. Juni 1890 beendigten Pisv , r j, a ja ; w i . r ceuzayr aus $zi,yu,uuv in viezeia Jahre gestiegen. , Am stärksten t die Aussuhr von Baumwolle gestiegen. Charleston in Süd-Caxo-lina denkt die älteste deutsche Ansiedelung in den Ver. Staaten. Schon vor der Veredelung von Germantown, Pa., waren über 40 deutsche Familien in Charleston ansässig, nämlich im Jahre 1074. Die Charlestoner Deutschen wollen in diesem Jahre den deutschen Tag in würdiger Weise seiern. DerCensus von 1L90 belehrt uns, daß wir 97,275 unterstützungsbedürftige Arme in einer Gesammtbe völkerung von 62,722,5250 oder einen Pauper aus 643 Einwohner haben. Großbritannien und Irland haben 990,155 Paupers, oder einen auf 38 Personen :n einer Bevölkerung von 37,740,233 Seelen. . Ein Doppelbaum steht bei dem alten Kirchhofe in West Alexander, W. Va.; eine Anzahl Aeste zweigen sich etwa 3 Fuß über dem Boden ab, von denen die eine Halste einer Weißeiche, die andere einer Weißkirsche mit ihren eigenthümlichen Blättern angehört. Die Eiche ist ca. 65, der Kirschbaum 55 Fuß hoch. Von Duluth nach Liverpool hat bekanntlich kürzlich ein Dampfer eine Ladung Getreide direct gebracht; aber das Experiment hat sich weder in Bezug auf die sür die Fahrt nöthige Zeit bewährt, noch betreffs .des KostenPunktes. DaS Getreide konnte von Du. luth nach Liverpool auf dem gewöhn lichtn Wege über New Jork in kaum vierzehn Tagen geliefert werden, während es jetzt dreißig Tage unterwegZ war und die Kosten waren ebenfalls be trächtlich höher alS sonst. Mitten in der Weltstadt New Fort ist kürzlich ein Opossum gefangen worden; daS Thier hmg ganz ruk, an einem Telearavöenvoften an University Place und ließ sich, ohne großen Widerstand zu leisten,-fangen. Es wurde spater nach dem Central matt wrackt und der Menagerie einverleibt.- Auf Long Island find Opos- . i rJr.-T' : . cruim mms gar Nicyr leuen, wie icuc ä., aber über das Wasser nach New Fori gekommen ist, bleibt räthselhaft. . Der alt e R S mer", Exsena. tor Allen G. Thurman, soll nach Nach, rieten au4ColumbuS. O...in letzter Zeit sehr gealtert sein und lange nicht mehr 1 die körperliche Frische ' zeigen, welche ihn die' Strapazen' der letzten Campagne überstehen ließ. , ES sehlt ihm an Nsweauna da er fast immer in seiner Bibliothek sitzt , und liest. Erst ' . . ' t. .t. r kjl. .:r cMt gegen 2uaag eryeo iit v6 von seinem Laaer und verbringt dann den Tag und den größten Theil der r tt tf C r.! .ifiaM Viatyl Mil AlCjCN. ioct jciuc au Appetit hat er sich bisher vewayrr. Cblnesendürfen ofsieiell nicht mehr nach den Ver. Staaten kom- ' ' R, : ' . r - . iä ,'.'. men, wenigstens ' mchtrveit lucyenoe Bürger des himmlischen Reiches : aber die mongolische Einwanderung dauert deshalb doch weiter fort,' An tausend Chinesen sind während der letzten zwölf Monate in ancouver, Britt,y iolum. bia. aelandet. und die Mehrzahl von ihnen hat jedenfalls den Weg über die Grenze nach den er.,Staalen gesunden. Es finden sich immer' noch Leute, welche ihnen für Geld' und gute Worte dabei behilflich sind. Oberst Was son ist'der erste amerikaniiüe ' Ofncier aewefen, welcher in japanische . Dienste , trat." Als der w T 1 juirk .f rn. Bürger rrieg ausvru, ui meiner ein. avancirte bis Aura Maior
uttv'atng naal 5?apan, wo er ncy an der
Reorganisation des Heeres unter dem jetzigen Mikado hervorragend betheiligte und dafür zum Oberst ernannt wurde. ZJe! einer der zahlreichen Erhebungen gegen die neue Ordnung der Dinge in Japan wurde er zum Tode verurtheilt, doch gelang es ihm, zu entkommen und jetzt steht er in höchstem Ansehen am Hofe., . Wie Capitän puggtnS von General MileS' Stab, der die Jndianeragenturen auf der Sioux-Refervation in Nebraska und Dakota in ossicieller Mission besucht hat, berichtet herrscht unter den Indianern welche selbst Land bestellen, große Noth, da seit drei Iahren die Ernten fehlgeschlagen sind. Siele Indianer baben lbre Farmen verlassen; in diesem Jähre verspricht die Ernte in, beiden DakotaS vorzüglich zu werden, aber die Indianer leben größ tentheilS in Gegenden, welche auch jetzt durch die Dürre lei:e:t. Louifianas Behörden machen große Anstrengungen, um Änwanderer nach dem Staate zu ziehen. Früher hat die Bevölkerung desselben sich ziemlich ablehnend Einwanderern gegenüber gezeigt. Erst die BaumwollCentennial'Ausstellunz in New Orleans in 18843 835 führte viele Kapita listen aus dem Norden dorthin, welche angelockt durch den sruchtbaren Boden. die immer grünen Wiesen und Praiden, bedeckt mit wilden Blumen, Land kauften und unter Cultur nahmen. In den letzten Jahren sind so eine ganze Anzahl neuer Orte entstanden und der eigentliche Prairie-Theil des Staates ist bereits ziemlich besiedelt. Land mug jetzt schon ziemlich theuer bezahlt we? den. Durch die Fahrt des Dam pfers Charles W. Wetmore" von Duluth nach Liverpool ist die technische Seite der Frage, ob ein direetex Verkehr der Häfen an den großen Seen mit europäischen Plätzen möglich sei, wieder günstig illustrirt worden; der bereits früher gemachte Versuch. Getreideladungen direct nach England zu befördern, hat auch diesmal Ersolg gehabt. Capitän Alexander McDougall, nach dessen Plänen jener Dampfer erbaut ist, hat damit einen großen Triumph ge feiert. Seine .Cigarr-nschisfe", wie die Fahrzeuge ihrer Form wegen genannt werden, wurden bisher von den alten Seebären immer als "pu?s" verspottet. Nachdem sich aber die American Steel Bärge Co." gebildet hat, welche so groß. artige Anlagen herstellen will, daß sie jährlich 52 solche Schiffe bauen kann, und die bisherige Elsagrung gezeigt hat, daß diese Cigarrenschiffe mit dem ffachen Voden die beste Transportgelegenheit für die großen Seen mit ihren theilwcise flachen Haftn sind und zugleich auch sicher den Ocean befahren können, während sie lange nicht so viel Kohlen brauchen, wie andere Dampfer, werden McDougalls Schiffe bald überall auf den Seen erscheineiu Seit dem Jahre 1855 hat die Bundesmünze in New Orleans Zehn Cents-Stücke nicht mehr ausge prägt; jetzt sind aber in Folge der Ta-schen-Sparkassen", welche unzählige Damen und Kinder mit sich herum tragen, Dimes" so selten geworden, daß die Regierung nicht geni prägen lassen kann. 100.000 Stäck davon sollen täglich in New Orleans ausgeprägt werden. Die Arbeitskräfte der Münze" haben dazu vermehrt werden müssen und die Ausprägung von Silberdollars ist reducirt worden. DaS Gerücht, daß der neugewählte Bundessenator von Kansas, Peffer, sich bei den Bauernbündlern um die Präsidentschafts - Candidatur bewerbe, wird von dem.Hauptpartelblatte Allunue Advocate" in Kansas insofern bestätigt, als das Blatt für Pesser's Candidatur eintritt. Ehe von dieser die Rede war, rzalt Polk von NordCarolina sür den PräsidentschastS-Can-didaten des Bauernbundes. Vom SluSla??. In der kleinen Stadt Artyny in Rußland hat sidj jüngst ein belustigender Vorfall ereignet. Fürst David Kertitscheff von Davidian, ein mehrfacher Millionär, war ..gestorben" Nachdem mehrere Aerzte mit feierlicher Miene den .fürstlichen Leichnam untersucht und betastet und ihn für ganz todt" klärt hatten, wurde eine Leichenfeier veranstaltet, wie sie in Artyny die bekanntesten ältesten Leute noch nicht erlebt ' hatten. Der Fürst, dem die ganze schöne Feierlichkeit galt, lag in seiner prachtvollen, reichgestickten Uniform in dem Zinksarge, dessen wundervoll Derzierter Deckel noch nicht geschlossen war. Plötzlich erhob sich jedoch der theure Verschiedene und, verabreichte dem Archimandriten, der Hm eben den letzten Kuß gegeben hatte zwei Ohrfeigen) Dann packte er den entsetzten Popen an der Brust und schrie: Canaille, wie kannst Du es, wagen, mich ohne'meine Erlaubniß zu begraben?" Man kann sich die Panik denken welche die Theilnehmer ergriff; alle stürzten auS - der Kirche, ,, Frauen wurden' ohn mächtig und. erwarteten in diesem Zu-. stände. daö Hereinbrechen des züngsten Gerichts. ES geschah jedoch nichts dergleichen, 'über Fürst David blieb am Leben , Ein schreckliches Verbrechen ist in Jtegheim in Belgien auf einem Gute entdeckt worden., Besitzer deS Gutes ist eine Familie van den Eynde, die aus zwer Brüdern und einer Schwester besteht. Man ; erinnerte , sich sehr gut, daß noch ein jüngerer Druder, Namens Louis, zu der Familie , gehörte, aber seit langer Zeit sah und' hörte Niemand .mehr etwas von ihm.' Man wußte nur, daß er vor sechs Jahren zum Militär ausgehoben worden, aber obwohl er spater wegen Untauglichkeit bald entlassen war, erklärten die Seinigen , stets den nach Louis Fragenden, daß er noch Soldat wäre. Als aber die Dienstzeit längst um sein mußte, entstanden über seinen Verbleib schau rige Gerüchte. ' An 'einem Nachmittag 3 Uhr erschien plötzlich auf dem Gute der StaatSanwalt. der Untersuchungsrichter.
ocr Bürgermeister von Jkegyem, em Arzt und mehrere Polizisten. Aus einer geöffneten Kellerthür drang den untersuchenden Herren ein , schrecklicher Geruch 'entgegen. Man 'zündete' Licht an, und nun ,bot sich ein Unbeschreiblicher Anblick dar. In einer Ecke des Kellers ' kauerte auf elendem von Unrath starrendem Strohlager j ein schmutziges, verthiertis Wesen. Es war der. verschwundene Bruder. Das blödsinnige Lachen war das einzige Anzeichen, daß dieses Geschöpf noch lebe, denn es hatte verlernt, auch nur die kleinste Bewegung mit seinen Gliedmaßen auszuführen. Selbst der Kopf blieb in der Richtung stehen, nach welcher man ihn gedreht. Die Geschwister brachten vor, das LouiS vor sechs Jahren in Melancholie verfallen sei; welche bald nach seiner, deshalb vom Militär erfolgten Entlassung in Wahnsinn ausgeartet wäre. Um die Kosten für das Irrenhaus zu sparen, hätten sie ihn auf diese Weise bei sich zu behalten gesucht. Da man guten Grund zu der Annahme hat, daß die Habsucht der Geschwister verleitet, den Bruder ledendig Zu begraben, somußte man zu ihrer Verhaftung schreiten. Das dauernswerthe Opfer dieser Unmenschen wurde sofort in einem Asyl untergebracht. Der Juwelier Schömacker in Brüssel ist daS Opfer eines großartigen Betruges geworden. Am 4: Jup erschienen in seinem Laden drei Personen, ein älterer Herr, eine junge, reich gekleidete Dame und ein jüngerer, Herr, anscheinend der Gemahl der Dame, und wählten Juwelen int Werthe von etwa 250,000 Frcs. aus. .Vor Abschluß deS Kaufgeschäfts sollten die Juwelen jedoch vorerst emer vierten Person vorgelegt werden, zu welchem Behufe der Juwelier ersucht wurde, die ausgesuchten Schmuckgegenstände Nachmittags in ein bestimmtes HauZ in der Rue du Trone zu bringen. Der Juwelier stellte .sich, von seiner Frau begleitet, zur bestimmten Stunde in dem bezeichneten Hause ein, wo er von einem galonnirten Die ner empfangen wurde. Der Diener nahm das Packet Juwelen ab und trug es in ein Nebenzimmer, wo die Käufer sich angeblich befanden. Nach einstündigem Warten klopfte der Juwelier schüchtern an die Zimmerthür, erhielt jedoch keine Antwort. Als er daraufhin die Thür öffnete, war das Zimmer, in dem sich keine Möbel befanden, vollständig leer. - Die Gauner waren durch eine andere Thür mit den Juwelen' verschwunden. Bisher konnte nur festgestellt werden, daß sie sich nach Holland wandten. Man glaubt, daß man eS mit derselben Gaunerbande zu thun hat, welche im vorigen Jahre auf ganz ahnliche Weise einem Juwelier in London Juwelen im Werthe von 85,000 Lstrl. entlockten. Aus Athen wird berichtet: Die Insel Milo ist abermals der Fundort eines bedeutenden Kunstwerkes geworden. Man hat die Überlebens-
zroße Marmorstatue eines Faustkämpfers entdeckt, und zwar so wohl erhal ten, wie bisher nur ganz wenige Bild verke der letzten klassischen Hellenenzeit. Feit dem Tage, an welchem die Venus pon Milo aus Jahrhunderte altem staube dem Lichte zurückgegeben wurde, hat man auf Milo weder ein so großes und bedeutendes, noch ein so gut erhaltenes Denkmal altgriechischer Plastik gefunden. So gestaltete sich denn auch die Ueberführung nach Athen zu einem förmlichen Volksfeste. Die gesammte Bevölkerung, die Behörden und das Officiercorps an der Spitze, begleiteten das von einer Militäreskorte bewachte Kunstwerk unter Jubelrufen nach dem Hafen, wo es an Bord eines eigens aus Athen abgesandten Transportschiffes gebracht 'wurde, das unverzüglich die Anker nach dem Piräus lichtete. In Athen treten die Archäologen zusammen, um in einer gemeinsamen Sitzung, zu welcher auch die Mitglieder des deutschen archäologischen Instituts zu Athen werden hinzugezogen werden, die genaue Zeit und den Schöpfer feftzuftellen, auf welche das Werk zurüzusühren Ware. Eine originelle Wette ist kürzlich von einem Berliner Schlächtermeister eingegangen worden. Derselbe verpflichtet sich, an einem bestimmten Tage innerhalb 4 Stunden vom Potsdamer Platz in Berlin bis vor die Thür des Hotels Stadt Mß ni'gSbergin Potsdam zu laufen, und zwar auf schweren Holzpantinen. Wenn er diese Wette gewinnt, werden ihm von den gegenwettenden beiden anderen Herren 300 Thaler baar ausgezahlt. Inzwischen bereitet sich der Wettende in würdigster Weise auf den .Schnelllauf in Holzpantinen durch tüchtiges Trainiren vor. Er läuft auf schweren Pantinen" jetzt täglich in den frühen Morgenstunden über das Tempelhofer Feld, volle zwei Stunden, hin .und Zurück und nochmals hin und zurück, sehr zum Erstaunen der FrühPassanten jener Gegend, die sich diese Passion ' des elegant gekleideten Unbe. kannten sür Holzpantinen" ' begreifli chcr Weise nicht erklären können - ti enreyticyes unwerter 'hat in Ungarn gewüthet. AuS Budapest wird darüber gemeldet: Ueber die Ortschaft Török-Szt. Miklos ging ein furchtbares Unwetter nieder Aus der nahe gelegenen. Kengyeter Pußta stürzte eine große Tabakscheune ein jn der 160 Feldarbeiter, Männer und grauen Zuflucht genommen hatten.' Bei der Entsernung des Schuttes fand 'man 7 Todte,. 14 tödtlich und 34, leichter Verwundete. Die , Uebrizen trugen mehr vder minder'schwere Verletzungm davon. Das Unglück geschah auf der Besitzung des Bauernnabobs Baghi. Er weiß es.' Mama: Johnny. daß Du an Ethel den Löwenantheil von dieser Apselsine abgibst!. Johnny: AlaZ Ethel: Mama, er hak mir gar nichts abgegeben! Johnny: Well, ist auch ganz richtig so p Löte essen keine AvMnen!" . ' . ( Mccrschaumpfeifen, lange deutsche PfeiZen,Migarrnfpitzen etc. bei 23m. Mucho, No. 199 Ost WäshingtonWtü
fflu ..i.i5!iSiii-! 'W V'!"y :" '!''" i.!f3i! 'l!;lri:S :Ui t ib sie ist das einzige Blatt in Jndiana, wel " ,, i. "il f. . . I , ; ches die k : ' V Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für reiheit n. Recht auf allen Gebieten deö Lebens. . Die Arbeit des, Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und datum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur Niederdruck enden Last machen Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte es als moralische Pflicht empfinden Leser der Jndiana Tribüne zu sein. Das reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lesestoffes. Der Abontteutents - Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des Sonntagsblatts Je, beider zusammen 13 Cts., per Woche oder 63 Cts. per Monat. Durch die Post versandt, kostet das Tageblatt HI, ba5 Sonntagsblatt ' 2 per Jahr, beide zusammen $6 in Vorausbezahlung. aller Art werden rasch und Villig ausgeführt. . Eintrittskarten, Quittungen, Constitutionen, Necbnungen, Geschäfts karten, 1 s ; : Briefköpfe, Zirkulare, , . Programme u. f. tv. , :t. ' für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. . is.;,'.. : . .O. i r:.r;-h; . , ' ; i ; ' ' -ii s'i iÄäiÄ Mf WMISMt&M. . .s,j::!i;1ii'igiii: . . - - f t r pfcp4iim:ßM ytr , j. Wezi&fii
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Eisenbahn- Tabelle
Ankunft und Abgang dcr vcrlchiedencn Eisen bahnMge im Union Depot. Indianclis. Vandalia. Abgang Postzug Erpreß.. Expretz Accomodation.... .. Expreß !Gitpre.B ....... ... .. .... 7 M Vm ....!1MVm 100 91m .... 4 00NM .... 7 00 Äm ....NWNm Ankunft Erpreß 3 30Nm 4 15 Vm Lxpres Accomodatioll Erpreß. Schnellzug.. Accomadaüon , 10 00 Vm , 25053 m . . . 5 20 Lm 7 45 31 Chicago und Cleveland, Cincinnati, Et. LouiS. Jndianapelis und Clcveland Tivisien. Abgang Expreß C SO Vm erpreß i 35 Am Expreß 11 45 Vm Limited Expreö 3 20 Am Expreß . . ö45SInt Ankunft Expreß 7 00 Vm Expre? 11 10 Tm Limited Erpreß -II 55 Vm Expreß..."... 5 00 3!m Exprep 10 50 51m Lt. LouiS Dwifwn. Abganz Erpreß... 7 30 VN Limited Expreß I2M S!m Expreß 520to Expreß, täglich 10 55Rm AnZunft Expreß täglich 3 20 Vm Expreß 9 25 Vm Limited Expreß 2 55 m Expreß 620Vm Chicago und Eincinnati Division Mich. Abgang-Tchnellzng 3 5.5 Vm Accomodation täglich 7 05 Vm Accomodation lOöoVrn Psstzug 3 w Am Accomod. snurSonntsZs). Nrn TlccomJdatlon 0 4,j to Ankunft- Rushoille AccomsdattoN.10 35 Bm Postzug ...11 50 Vm Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.),12 35 3lm Accomodation... 5 00 91m Accomodation 10 45 ?Im Schnellzug 12 15 S'm Chicago und Cincinnati Divisien westlich. ASasng Accomodation . 7 10 Vm SSnell.Post 12 0191m Lazarette Accomadation 5 15 ?!m Schnellzug........ 1230Vm Ankunft Schnellzug 3 20Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50Nm Accomodation 15 S!m PecriaTivifion westlich. Wgang-Exxreß V 7 45nj Expreß 12 03 Nm Danville Accomodation 5 05 Dlm Expreß 10 52 ?!m Ankunft Expreß 1 15 Vm . Danville Accomodation. ... 10 40 Vm Expreß 40Nm Expreß 35Nm Pccria Division östlich. Abgang Expreß 335Vm Accomodation 5 30Vm Expreß 305S.'m Ankunft-Expreß 1l45Vm Accomodation 9 00Vm Expreß 10 30 Nm Lake Erie und Western. Abaana Ervreö 7 15 Vm Expreß 1 20 3lm Expreß 7 00 Am Schnell. Erpreß NwRrn Ankunft Schnell.Expreö 3 20Vrn Expreß w30Vm Expreß 2 50 Nn Expreß 0 20 Slm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Abganq Expreß 4 45 Vm 'Columbus Acromodation.. . 9 00 Vm Erpreß 3 00 Nm Nichmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 530Nm Ankunft Richmond Uccomodation 9 00 Vm Schnellzug 1140VM Expreß...-... ..12 50 91m Accomodation 3 45 Nm Expreß 6 50Nm Expreß 9 00 Nm Chicago Diviston via Ksksmo. Aögana Expreß 11 05 V Expreß... N30Nm Ankunft Expreß 3 30 Vm Expreß 345 9to LouisdMe Dwlsio Maana Erorek.., a w IA ' Louisville Accomodation.. . 00 Vm Schnellzug 3 55 N Accomodation 4 3)Nm : Ankunft Accomodatio ....10 25 Vm Schnellzug ; . 4 d?l 100 Vm Akkomodation .... ... . . . v w Vws :,, Spezial taglich 10 50 Nm Cineinnat!, Hamilton und Jndianapolis. ' Abgang Erpreß .. .. . ., 3 55 Vm Cincinnati Accomodotion ..1045 Vm , Expreß. 3 00 Am Expreß ' ...... ....... 3 30 Nm Expreß 6 30 51m Ankunft Aöcomodation.. 9 15 Vm Expreß 1....11 15 Vm Erpreß 745Nm Expreß ..- ..10 55 31m . TZ 3,) AM Indianapolis und Vincennes. Abgang Expreß 7 30 Vm VincenneZ Accomodation... 4 10 m Ankunft Vincennes Accomodationll 00 Ä!m Expreß 5 05 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß 30Vm Expreß ...11 45 Vm" ' Expreß 6 45Nm Ankunft stxpreß 11 10 Vm Cxpreß.. U 5 00 Nm 1 Expreß.... , 1050Nm Indianapolis, Tecatur und Wesiern. . . , ' ' Abgang Expreß 8 30 Vm i m, Accomodation ö . .". .... . 4 20 Nm :" i""' "'"'! Schnell Expreß .11 00 Nm Slnlirnft Schneit'ßrpre &$fm-J$&M, - Accomodation :. u-.' 10 1 0 Vm ' "iK'SWrrireftiJ ' 4Jri fitrt tiiiif, ':jEr " p '':ffi 'f; Louisville)'Ne Weasg Expreß ..;'.'.v.::..';. 12 40 Vm . - r Expreß. . 11 35 Wm , ' Nonon Accomodatwn ..... 5 20 Nm IßÄkSSft EkprcZ Ä a c. 3,25 Vm ' Nonon NcccmLdatien ... : ; 10 a Cm ;.v cr?nß... ... . ........ 3 2onci
