Indiana Tribüne, Volume 14, Number 310, Indianapolis, Marion County, 29 July 1891 — Page 2
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Erscheint S&0icf itnSs Sonnistgo. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 12 CentS per Woche, die SonntsgS-Tribünc"S Cent? per Woche. Beide zusammen 13(lcnt oder 2 Cents per Woche. Per Post zugeschickt in Z5oreuZbezahlung $3 per Jahr. Office : 130 Ost Maryland Straße. Indianapolis, Ind., 21. Juli 1891. Tsd Paradies der Korruption. . Bei dem andauernd en Elend in den sinanciellen und wirthschaftlichm Zu ständen Argentiniens erregt eine frisch geschriebene Schilderung der Räuberwirthschaft in Buenos Aires während der setzten Jahre besonderes Interesse, die sich in dem eben erschienen Buch von Schanz Quer durch Südamerikafindet. Es heißt daselbst: Das unglaublich! corrupte und derlotterte System argentinischer Finanzen und Politik, das niemals sehr berühmt gewesen ist, überstieg unter dem Präsideuten Juarez Celman, der von 1886 bis Mitte dieses Jahres am Ruder war, alles bislang Dagewesene. Darüber, was sich Juarez in seiner 3jährlichen Präsidentschaft verdient" dat. gehen die Ansichten sehr auseinaw der, man spricht von 20 10 Millionen Bapierpesos, und man wird zugeben, daß auch die niedrigst gegriffene Ziffer schon eine recht artige Ersvarniß darstellt für einen Präsidenten, der nur ein Jahresgehalt von 30,000 PesoS bezieht. Allein für Gewährung der Buenos Aires Drainirungs-Concession soll er 340,000 Trinkgeld erhalten haben. Das von hoher Stelle gegebene an muthige Beispiel wurde weiter unten fleißig befolgt. Ministerdeputirte ließen sich in der Form laufen, daß sie sogenannte pagares (Zahlungsversprechen) auf rund Summen annahmen, zahlbar 60 Tage nach Annahme gewisser Gesetze, die zu Gunsten on Privatinteressen durchgesetzt wurden. Die Prsvinzgouverneure behandelten die Provinzialbanken wie ihre melkende Kuh. entnahmen denselben sür ihre Rechnung Unsummen und eröffneten ihren Freuuden daselbst die unzerechtfertigsten Credite; die Bankangestellten hatten ihre Speculationsconti, und bei der Wirthschaft ist es denn nicht zu verwundern, daß Uz National- bezw. Pro vinzialbanken fast alle pleite sind. Außer einigen großartigen Bankpalästen ist von dem Capital nicht mehr viel übrig und dabei ist jür den soliden Handel und für die Cultur seitens dieser Bankm wenig genug geschehen. 75 Procent der Gläubiger des Banco National sol len zahlungsunfähig sein, um keinen Staub aufzuwirbeln, wird das Portefenille aber geheim gehalten. Die kürzlich untersuchte Provincialdank von Santa Je, die einen groß' artigen Umsatz hatte, wies einen Kassenbestand von 5 PesoS auf, und der Herr Gouverneur schuldete privatim 20 Millionen. Marcos Celman, des Präsidenten Bruder, wirkte" als Gouverneur von Cordoba nach gleichem Muster, wohin man sieht und hört, dasselbe Schauspiel quast selbst vt-.-. ten. d wird gesag ohne .' 'ichen Diebstahls bei allen Leuim Amte sind. Gouverneuren 'fentlich in den Zeitungennachwie viel sie gestohlen haben, ß sie sich auch nur dagegen zu vertheidiaen suchen; um den Criminalweg zu betreten, müßten sie erst ihr "' Amt niederlegen, und an der melkenden Kuh scheint, ihnen weit mehr als an einem ehrlichen Namen zu liegen. Ich reiste einige Wochen später mit zwei Provinzgouverneuren, von denen, die, argentinischen Mitreisenden ohne alle Hn erzählten: Der eine hat schon 4 Millionen gestohlen; besondern Provinz ist arm und er hat es deshalb nur zu einer bescheidenen Million gebracht. Das wurde aber alles als etwas ganz selbstverständliches erklärt; von Cntrüflung darüber war keine Spur. Für öffentliche, Lieserungen werden doppelt bohe Rechnungen eingefordert, sodaß, wenn der Staat für 500 PesoS Werth kaufte, 2000 PesoS berechnet und bezahlt wurden, wovon etwa 600 an die Lieferanten, 400 an die Beamten kamen. Die Justiz läßt ungefähr alles zu wünschen übrig. Richter und Unterbeamten sind gleich träge und bestechungsbedürftig. Die ossicielle Sprechstunde der Richter ist nur von 12 Uhr, aber selbst diese knappe Zeit wird oft genug nicht eingehalten, bat man das Glück, den Herrn Richter endlich sprechen zu kSnnen, so wird man liebenswürdig angehört, aber wenn der Herr nicht in irgmd einer greifbaren Weise ander Sache interessirt ist oder wird, so bleibt die Angelegenheit einfach liegen. Advo- , katenspesen hierzulande sind usuell ganz " pyramidal hoch und man flieht' die Nechtsanwälte desbalb nach Möglichkeit. Jnr Innern des Landes herrscht viel fach noch reine Paschawirthschast; Uevergriffe, besonders Personen weiblichen Geschlechts gegenüber, sind häufig, unbequeme Gatten werken unter nichtigem Grunde monatelang kalt gestellt. Bischof in vier Weltthetten. Ter einzige lebende Prälat der ; tZmisch.kacholischen Kirche, welcher aus Bischofssitzen in Europa, Asien, Afrika und Amerika gesessen hat, ist der jetzt zum Secretar der Heiligen Congregation der Propaganda ernannte Jgnatius Persico. bisher Erzbijchof von Damiette, Afrika. Aus seinem neuen Posten' wird er der Nachfolger Msgre. Jacobinis, der als papstlicher Nuntius nach Lissabon geht. Erzbischof Persico gilt sür eines der hervorragendsten Glieder der rsmischen Hierarchie; er ist bereits 63 Jahre alt und stammt aus einer edlen Familie EorrentS, des wegen seiner landschastlichen Reize und historischen Remimscenien berühmten Städtchens in der
Nähe von Neapel' Im Jahre 1839 at der junge Persico in Un Kapuzi.
ncW fiie int flire 1846 die Weihen, wozu ein besonderer papstlicher DispenS nöthig war, da der junge BS "Ä einen CursuZ ander Propaganda durch, um sich für den Beruf emes Missionars vorzuvermen. . ....... Vl 10M9 :wn n im cc ai apostoli cher Vlcanat von Patna tha. Zvezlrr ai h9, luote Die cnuegniiira NepM. S'kk'n, d chm'We Tw S rttnft im rtbr1 NCstl sntU i . . -..ff n m-T.i-.L' i - 4 " U 7-" ' , ' . teax ln Agra ennmiu, i me ; apim wayreno oes tM brttlzcyen Heere; nam reiste er nach
TlP .SS 7 Zeug gesprochen Habe) nichts Ungeus wunderbare Weise ge- .ickes. Vollmar werde sich : also
und wurde a rettet. Da das indische Klima auf die Dauer dem Vicar Persico unerträglich wurde, gab er sein Vicariat im Jahre 1367 auf und kaA nach den Ver. Staaten. .! . - - tvn'ff - ; . ' -jifi cm:?. ß'tt wnlie et zunächst att M.,sina, m Siid-Cw und wurde dann zum IT. Ä w u .77: 4";: :iV: M?' biÄ Mission nach Canada gesandt und spa j c Jl (m.f.t.- lt.nt ter ''der nach M br. es 'hm Vrs JffiTirS ."ÄÄ V il It'l V " ?VC'Z zWJi.r snrr er nun au den erwähnten hohen Posten nach Rom selbst berufen ist. Der ttaiser in der Londoner Wulld, Ha. Ueber den großartigen Empsang des teutschen Kaiserpaares in der Londoner Guildhall ist noch Folgendes nachzutragen : Der Saal bot einen dräcktiaen Anblick dar mit seinem kunstvollen Holzdachstuhl, seinen geschnitzten Emporbüh nen, seinen riesigen Marmorwerken und den beiden mythischen Riesen Gog und tWt t r l." lagog, oie ungewoyniicy sreunoucy aus ihren Glotzaugen auf die Schmausenden niederhauten. Die Gaste nahrnen an vem vonorattorenllcy veim Denkmal des wackerstarken Lordmayors Beckford Platz, fast überschattet von dem mächtigen überhängenden Credenztisch, dessen Prachtgeschirr, Becher und Schüsseln dem Ehrentische als entsprechender Hintergrund dienten. eer Speisezettel emeS Guudhallmahles ist bekanntlich fo reichhaltig wie Le porellos Register von Don Juans Liebschatten. Noch bat sich niemand gesun den, der imstande gewesen, es durchzu essen. Da gab's zuerst die berühmte Schildkrötensuppe, die einzige warme Speise; dann ln angenehmer Abwechslung Lachsmayonnaise, Forellen, Hummersalat. Lammcottelets, Wachteln, Ge flügel, Gänseleberpastete, Capaun, ge bratenes Huhn, Masthuhn, Tauben, Schinken, Rinderbraten. Darauf allerln Sümgkeiten. Gelees, Creme, Gebäck, allerlei Eis und Früchte, und zur Anr js.i v:. r . ri c.itu. verschiedene Champagnermarken behufs Befriedigung aller vereattgten Daumenttgenthümlichkeiten; mdeljen deutscher AitMfMiaiM (.hst tnimittnstm tnitl uuuuitvtm umuv mm , m . . zungn hier vie Mar vervreue: hatte, oan oer a:,er oavon, ivle von einer ugenoiunse, zuruageiommen 1. rr. t:x rA ti,A n r. i i lÄ8 .ifcJÄiSfcÄ inr u ii' ii iii, t t iiii iir iilli iiLii; 11 in H &2 (; tTXX XX m ' ' X pu au, A.rcbrunner, b u Liebhabere. nr. c?r T. Sr 1 IS r,& rZinia JÄ' ffiSKs w aiSrS erte d,e klirrende Arbett der Gabel und Messer. aU die Slentor,tmme des iaÄeTÄÄTb SchUWbmLan vorübergehend it rn Ew. Nomglichen Hoheiten. Ew. Höhet-
leuuug icicr vtanmm vwutn Monument zu setzen, das die KleiNig. alter Chnry, , rmer Portwem, franzö- keit von 100,000 kosten soll. Alle sieche Rothweme, Rhemwkine und sieben waren euer und klamme kür den Plan
LÄÄn. daran ist. daß das wilde Geflög imGentlemen! Füllen Sie Ihre , Gläser M tn U. .-ii.
- r. ndloren gic lern sehr ehrenwerthen l'.ULUinilUDr 1U ' Lordmayor zu! Und alle schwiegen, füllten ihre Glä ser und hingen am Munde' des Staats gewaltigen,, der sich des Trinkspruchs aus die Königin mit Würde und Wärme entledigte. Alle Gäste erhoben sich und lieyen das Kalserpaar in unverienn , mv hUl VDVUtoV 11 HIIVVWÜH' fnr,? min,. r.K
...tti i fcvvwii. VU1W UVV I r. r t ' ' , mm r. baiü.: nMmZ
Gesundheit mit ausbrachten. Und jetzt kam der kritische Brennxunkt de! Festes. die Antwort auf des Lord MayorS Trinkspruch. Alle diejenigen, die einen treten Redevorstoß in lrgend ein unbe kannteS Feld geweissagt, tauschte der Kaiser, indem er die Siede ablaS; dasür überraschte er. alle durch seine kräftige Stimme, seine vollkommen reine Ausspräche des Englischen, durch sein, festes ViUUll 1? WV VUiUf IVttk vutv Eintreten für die englische Freundschaft und den Frieden der Welt und zumal t,, re it.f,...,n.m VHmUf VUI VfcV WVVVtlk IMIIU, VVV die Rede durchdrang. Ter vermeintliche Soldatenkaiser sprach eZ jcht selbst vor der Welt ganz offen ausdag die Wahrung de! Fr. den! nd die Förderung t:r Wissen. schast. der Kunst und de, Handels die HauP'Pflicht d r Gegenwart sei; und da er daneben ,n nachdrücklichster Wei e & . . . . ' ! 1 die Blutsverwandtschaft, Jnteressenge meinschaft und das vereinte Rinaen bev der Nationen in der Vergangenheit in Freiheit und Gerechtigkeit betonte, so erklärte sich, wenn? die Guildhall einen Beifallsturm erlebte, wie er sonst nur t.;iti ist'. v.. v den beliebtesten Premierministern des Tages zu werdenpflegt. Dem Ursprunglichm Programm gemäß sollte hier der Trinkspruch auf 'den Prinzen und' die Vrinzesstn von Wales folaen. ader'be
'aPSH ?JC Hrra deS TageS Mgeialertzu überlassen.
und so schloß der Kaiser seine Rede.iw dem er deSLord MayorS GesundVi! ausbrachte. ; soctaltsltfchen cheuverzwist. im Verlage von Vollmar und mt stehende socialdemokratische .Mün. Statt Volt" führt eine beftiae Svracke . , . pn w stk Wärttifahm. tnetü ' die obersten Parteiführer, welche n M,nhfcffilbDMbivsRBffr w.a aav.'. t-........-s genvmme. E, wird bemängelt, b suldemkratisch?P,n - . .. jt -pjL'tt ' . iw c drängen lassen. Ueb . . Ui cm fa eiltc derartige Aus ttndmtui idaß Vollmar' dummes hnliches. Vollmar werdet sich ' also wohl kaum besonders beleidigt fühlen können, er wolle dem Parteiveteranen auch die liebgewördene Unart nicht 'ab zugewöhnen versuchen. . Derlei ÄuSlas luiiuiii uu H ii ujtvujit l&tfamä sondern ,, auch sachliche Schwäche und W!ngel an überzeüge w I? längerer LÜlHh. sungen bewiesen mcht nur schlechten rung wird gesagt, daß der Vorwärts etwas objectiv Unrichtiges behaupten . . . c.f.. ;7 1-, wuivtm :wwti. wv vvi. h . vv - ivvtutj,emk sische Par ei Haie den Dreibund sdtaWSW sthn in ekner stöhnen Mittheilung der .Srmckf. Z'g-' dargelegt ha. hier m d Mehrzahl der.WSHIer. oergrunoe oer Parrei Vieyenoe, oarun mm?,Zw ' -rBom JNianor. Die Auknabme. welche die Abaesandten des Direktoriums der Cbicaao WeltauSstelluna in London bei dem Vremierminister Lord Salisbury und den Corporationen gefunden haben, in deren Händen e5 hauptsächlich liegt. die Beschickung der Ausstellung durch England zu einer imposanten und voll, kommenen zu machen, berechtigt zu der Annahme, daß England . in Chicago . .. Sk . ..mW .i.Xf..l kMA.hlM kui$ muw mu imiwn vswt wird. ! Außerordentllche vulka. mlcde Tdatlarett am dem Aconoe. wm Professor I. L. Ray in Ashland, Va., constatirt haben. Die großen Ebenen, welche man früher auf .dem Monde wahrnahm, sollen in Wirklichkeit Seen geschmolzenen Gesteins und Metalls sein, aus welchem sich ungeheure Strome an tausend Meilen weit ergoßen. Bit Ray glaubt,- ist der Mond durch die hef tigen Erschütterungen um mehrere Grade aus seiner gewöhnlichen Bahn gedrängt worden und jetzt an 20,000 Meilen der Erd? näher, In New York haben die Neger neuerdings bewiesen, daß sie allerdings sehr wohl im Stande sind, mit ihren weißen Mitbürgern zu concurnren. ume Anzavi prominenter Neger hielt nämlich daselbst eine Versammlung ab. und beschloß nach vielen schien, feurigen Reden den im Revolutionskriege gefallenen . Schwarzen ein .. . , . . euer und klamme kur den Nk und öffnete bereitwillig den Geldbeutet, m gleich Zen Anfang' mit, einer schöne Sammlung zu machen. Sie brachten f . i u 'i . 1 "" ' ' ' taucn nmna 5s ummineiL une anoeren I99.S45,' die an den h 100.000 noch fehlen, sollen 'nun dii ! Mger außerhalb New Norks aufbrinaen. 1 . w m v " lchneWahme de,Älden Geflügel,' in den westlichen Waaien. der ÄldsS k. Wildente. Feldhähner. SchnePf'. Wachtel. Wildtauben eie. 'auf. m M.tUutm Schwärme die Gewässer und Prärien belebten.' M! Srund ür W$t schwinden dies kür die BolkZnahrunz f wichtige Thiere wird behauptet, daß L, .." T,w..U'-.'i dm Thffatt Än ' mil A inmi der AuZratwnä der Büffel. Elenn- und MZthiere Neth an Fleisch litt'". Neben demZndianeist es übeZ n.;c;- r.., i luuui luluiu ii ul uc:i A'ni:iHt: icl - illiixlu desselben bat s um sich geariffenl M 1 .. -r tt . r m.: zu vesurazren in, aznepsen, svlivenren etc. werden bald nur" noch in zoologr sehen Garten existiern. Unter den ZwischendecksPassagieren des englischen Dampfers Teutonic". der, kürzlich m New Fork I V t F t t ' tm .1 einlief, befand sich Tommy Mulllg an". itV MilW WfcV VVll (VitlfcUl. llll G ordon, Nol 13 Vandamstraße. iNe mt ' o- . t.Ai. ".'."gc mm, yaue IU44itt.it :.Ul tyu 4U0 VUhiUUV CUig geschworen, er werde auf einem großen Schiffe um die Welt segeln, wenn n ein Mann geworden fei.- DaS dauerte ihm jedoch zu lange und am Montag vor, drei Wochen, als' die Teutonic" von, hier in See stach, hatte sich .Tommy" in einer Ecke an Bord ver ., . , . bargen und kam st zum orschem l, "lich.k hoher See besand. Er wurde der Obhut der .Stewardeb" , . .' '- m -" V ' übergeben d,e n,,n,L.yexxol behn, W'1 " i W' "Ät.bsezeU. und den Knaben Fracht'. -D Onkel war von L'erpl aus uidr.ufenthatt sn. M'ÄÄ"? SÄÄ ?"UZ lxvV. wlw " den . Onkel ' anbUcktez . er mochte wohl ahnen, daß ein wärmer Empfang feiner ' t Ijfsrt I,!.!). ,W-.1T- ' ".' ' zu Hause warte. : ' 1 ? : 7 SMWt'Wä-'-' - u n s er G eneral -Co n s u l i n Mexico, der frühere Congreß-Reprü , " 1 M ''''' ' iJ" 1 ' Aj m 'i!;.... !l: . " 5 . sentan: Herr Nicyaro umyer, em deutscher Apotheker, dem also Gründ lichkeit und Genauigkeit anerzogen sind, hat ' einen höchste interessanten ye richt über , unsern Handel, mit . Merits än -daKStaat'VeVktNemmt'M
Washington . gesandt, der ! besonders deshalb interessant ist, weil er die allgemein vorherrschende Ansicht zerstört, daß unsere Ausfuhr nach zenem Staate hinter, den europäischen Handelsnationen zurückbleibt. Im Gegentheil, er hat mit vieler Mühe, da es mit der amtlichen Statistik in Mexico sehr hapert festgestellt, daß unser Export nach -dort größer ist, als der aller andern Länder zusammengenommen. Nach Günthers Angaben betrug , in dem am 31. Mai 1891 endigenden
Jahre die Einfuhr aus den Ver. Staa-, ten nach Mexiko $22,669,429, die auS England nur tz6,337,980, auS' Frankxeich t4,9ö6,26L, aus Deutschland H2,842,932, aus Spanien $1,920,94, aus allen anderen Ländern zusammen $1,297,049. Es ergibt sich demnach, daß von der Gesammteinsuhr des'.angezogenen Jahres, welche t40,024,894 beträgt, auf die aus den Ver. Staaten HS,313,940 mehr entfallen, als auf die aus allen übrigen Ländern der Erde zusammengenommen. Seit si ch Einwand erung sSuperintendent Col. Weber auf Ferien erholt, führt dessen Assistent, General James R. O'Beirne, das Scepter in der Bärge - Office. Samuel .Sicher- . . , " . . i ' mann, oer poyn armer eure in wen waukee, 19 Jahre alt, kam auf dem Dämpfer England" der National-Li-' nie am 14. Juli nach New Jork, um hier Beschäftigung zu suchen. Er hatte sich als blinder Passagier herübergearbeitet, und ab in der Barge-Ofsice auf ' die üblichen Fragen die Antwort, daß, er Amerikaner sei, wo 'sich seine Verwandten besinden u. f. w.- Nur seinen Namen hatte er geändert. Er nannte sich Frank Sherman. ' Der scharssichtige O'Beirne roch sofort, daß jedes Wort, das der Mann sagte, erlogen sei, daß dieser Frank Sherman trotz seiner Jugend und seiner kräftigen Arme, dem 0 emeinwesen zur Last fallen würde, Und mit einem kurzen UkaS ord-' nete der Gestrenge an, daß der Capitän des Dampfers England- Sichermann,, alias Sherman, wieder nach Europa zurückzuspediren habe. Zwar fand sich Jemand der an die Mutter Sichermanns, welche als Wittwe in Milwäukee leht, telcgryphirte und die Drahtantwort von dort erhielt, daß Frank Sherman wirklich ihr Sohn sei. Abcp Se. Immigranten Hoheit, General O'Beirne, schenkte diesem Telegramm keine Aufmerksamkeit. Sichermann hatte außer anderen Verwandten einen Cousin in New Jork, einen Herrn C. H. Kirschner. Dieser kam und identificirte ihn. Nun mußte der tapsere General freilich andere Saiten ausziehen, denn gleichzeitig interefsirten sich auch andere Personen für den armen Teufel und waren entschlossen, die Sache vor Gericht zu dringen. Herr O'Beirne sah' ein. daß er sich zum Langohr gemacht hatte und ließ Sichermann landen. 1 1 Vom Anslanve, Aus Muckland, Neusee land, kommt die Kunde von der glück lichen Rettung einer schiffbrüchigen Mannschaft, welche man bereits Monate lang für verloren gehalten. Das Liverpool eiserne Schiff Cömpadve" gerieth auf der Reise von Kalkutta nach der chilenischen KüsteZaus der Höhe der Insel Neuseeland in Brand. Um die ihm anvertrauten Menschenleben und soviel alSwöglich vom Schiffe zu retten, beschloß der Capitan nach abgehaltenem Schiffsrath, den nächstgelegenen Hafen ' und zwar Dunedin in der Otago-Bai anzulaufen. Ehe man aber den sichv ren Hafen erreichte, wurde das Schiff von einem Orkan überrascht, der das hartbedrängte Fahrzeug arg zurichtete. Ganze Wasserberae überflutheten das Deck und die Besatzung glaubte jeden r ' . r 1" m- t . m. . -L fc. . ugenona,, vazz .lyre teyre Viunoe oa sei. Um das Unglück voll zu machen, brachen jetzt,' als' der Sturm sich etwas gelegt hatte, die Flammen auö dem Decl hervor.-- Bis dahin hatten die fast zu Tode erschöpften Leute noch die Pumpen' in Gang gehalten und das . halb voll Wasser gelaufene Schiff, vor. dem Sinken bewahrt. Jetzt wurden die Matrosen durch das Feuer von 'ihrem Platz bei den Pumpen vertrieben und ,sie hielten sich für unrettbar verloren. In der nächsten Nacht wurde das dem Untergang geweihte Fahrzeug aber auf die felsige Küste! einen der ÄucklandsInseln getrieben, wo eS zerschellte, nachdem eS der Mannschaft gelungen war. daS Land zu, erreichen. Nicht weniger 4ft 1 A Cf,m.m. V!i daVllä.r ukv iuj .sgr ijumxii wie vzuuuzuiv1 werthen Schiffbrüchigen auf der unbe wohnten Insel auS, wo sie nur mit vieler Mühe daS nothwendigste zur Er, nähruna vorfanden und mit den größten Entbehrungen zu kämpfen hatten. " Ein Matrose erlag den Strapazen, wahrend die übrigen., chneßlich von einem vorbeikommenden Küstenjchooner ü gerettet . .c i , . r 4. 4. . . ivuroen, weicyer it am o. iuu in oer Stadt Auckland landete. M usik.A u t o maten- sind das Neueste auf dem Gebiete des automatischen' Betriebes in Deutschland. ES sind dies OrchestrionS von großem und größtem Kaltber, die sich, nur ln Beweguna setzen, wenn oura, oen ve kannten Spalt ein Zehnpfennigstück ge schoben wird. Bisher sind in Berlin nur- drei solcher Musik-Automaten im Betriebe, und zwar wie selbstverstand-. ,tlJL-.,. i rr ' --m er-m, 'r. ' ''" lieg m Vienoraten. , s , gicoi ganze Stadtviertel, in denen Budiken und Parterrekneipen gar nicht mehr bestehen . können,, wenn - sie ihre Gäste des Sönnabends1,und deS SonntägS nicht musikalisch unterhalten., Nachdem erst ! einzelne Wirthe damit begönnen hatten, mußten die anderen, die Sache nachmachen. Mag die Musik" nun auch noch so schlecht sei?, so kostet 'sie doch Geld und ' verschlingt . einen Theil des Verdienstes. ' Die - neuen Musik Automaten würden. da sie sich selbst, erhalten vielleicht bald überall Einaanä finden,- wenn sie nicht ein großes - Anlagekapital -'erforderten. tvtl'.t l'f. , am . '- :C' ' :n:i i, ff .r ' :i! r' uix emer Walze oennoen: ncy t nacy dem umfanae drer ms acht, vtüae. . Na türlich .muß ZjebeMaM hesonderStbe. Tablt werden. . Jetzt, wo die Seche noob
neu :st,, nnoer dieselbe bei den m jenen Lokalen verkehrenden Gästen natürlich großen Anklang ManZhört , da -seyr oft i Gespräche folgenden , Inhalts: .Herr Wirth! ? Für'n Nickel Musik 17 Mirth? ,.Na da riskir'n Sie doch mal 'n Jroschen! Gast: Soll mir nich' druff ankommen! . Bums, da liegt er schon , drinn. nu kann et los sehen Z Wat steht denn uff'm Programm?Wirth: Det Jebet der Jungfrau!" Gast: -So, denn man zu Z ' Da" beten wir mal , mit mit de Jungfrau! Aber det Concert is bloß vor mir. ick habe det alleene.bezahlt, aber ick will nischt. nich.dajejen haben, dat die Andern ooch zuhören ! - ' Rrr'r da fängt et ja schonst an, nu, aber andächtig bei det Jebet von s'v' si "'-" , - '. NW- . jh, . . "-,,-.s die Jungfrau!" Tinctura viituti's pueHarurn. D!i Tinktur, der wir aus eigener . MachtVollkommenheit diesen lateinischen Namen gegeben 'haben (so schreibt der Oberschles.' Anz. ). findet sich in keinem Heilmittel-Verzeichniß, kem Doctor hat sie je verordnet . sie ist gleichwohl in einer Apotheke zu Ratibor verlangt worden. Kam da neulich in die Schwa-nen-Apotheke eine weißbeschürzte Küchen-' I. ' f " WiT4 i 'l-jL"Lt oonna mir einem iaWcyen. Was wünschen Sie, mein Fräulein?" fragte der höfliche Provisor. Ich möchte gern vor zwanzig Pfennige Mädchen, tugend,- lautete , die Antwort der Holden , vom Kochlöffel: Der Provisor machte- ein verdutztes Gesicht. Der Chef, der selbst anwesend ? war, ist ein Herr von parken Nerven, er verlor' aber doch die Fassung. Als er sich von seinem Schreck erholt hatte, hielt er es für nothwendig, sich zu vergewissern, ob er sich nicht etwa verhört,, habe, Was wünschen Sie?" sragte er die Donna. Und klar und deutlich antwortete dieselbe: .Vor zwanzig Pfennige Mädchentugend!" Nun gerieth der Herr Apotheker selbstverständlich in die beste Laune. .Sagen Sie mal," fragte er, ist die Medici Ihnen selbst verordnet worden?" .Nee," sagte die biedere Maid, .ich soll sie vor die Gnädige holen." So, so", meinte der Herr Apotheker, na, die Tinktur habe ich gerade nicht , auf Lager, sie ist auch ser theuer; gehen Sie nur noch mal nach Hause und'fragen Sie die Gnädige,-ob ihr. nicht mit einer anderen Tinktur geholfen werden könne." Die Maid schwamm ' ab und .kam nach einer Viertelstunde erhitzt und pustend zurück. .Ich hab' mir geirrt", meinte sie, ich soll vor die Gnädige nich Mädchentugend, sondern Myrrhentink tur bringen." Und lachend übergab ihr der Herr Apotheker , die gewünschte Tinktur. Man ersieht auS dieser kleinen Geschichte, daß in einer Apölhekt die seltensten Medikamente verlangt werden. , ,, Recht tragisch mutbet der Roman eines Kindes an, , welches aus einem seltsamen Beweggründe in dem bei Spandau belegenen Dorfe Fal-' kenhägen seinem Leben gewaltsam ein Ende bereitete. , Die 13jährige Tochter deö dort ansässigen Malers Drobsch aus erster Ehe hielt sich seit Jahren bei ihrem Großvater in Berlin auf, wo sie auch die Schule besuchte. Kürzlich starb nun der alte, Mann, dessen Liebling die Enkelin gewesen war, und.das Mädchen müßte wieder in ihr Heimathsdorf zurück. Der Gedanke daran, in dem ' stilen Ort fortan leben zu müssen, erschien dem bei ihrer Jugend schon lehr ent.wickelten und aufgeweckten Kinde schrecklich. Das Mädchen trug sich von dem Augenblick an, wo es Berlin verlassen mußte, mit Selbstmordgedanken und' äußerte sich auch häusig in diesem Sinne. , Es zögerte auch nicht mit der Ausführung der, That. AmDonnerstag machte es den Versuch, sich' durch Auf schneiden der Pulsader u todten. Es wurde noch techtzettiz an der Vollendung des Vorhabens behindert. Am Freitag schlich das Kind in aller Frühe zu dem unweit des D'orses belegenen See und fand hier im Wasser auch den Tod, wel chen eS so sehnlichst herbeigewünscht hatte. . i- ' .! : Ein furchtbares Unglück ereignete sich in Bremen auf derWeser unterhalb der Eisenbahnbrücke. " Pitt' zehn Schlengenarbeiter welche tagsübe,. an demSeparationswerk unterhalb der Kaiserbrücke beschäftigt gewesen , waren,' hatten gemeinschaftlich in einem Dielen schiff die Heimfahrt weserabwärts" angetreten, um nach ihren Wohnungen in Hasenbüren und eehausen zurückzukehren. Das. Boot war überfüllt . und daher bei dem in Folge des hohen Wasser? standes zieMich'eißmdenSirorn vermuthlich nur schwer, zu 'regieren gewesen,. So lief eö die erste eiserne Fahrwassertonne -unterhalb der Eisenbahnbrücke an,, - zerschellte und versank augenblicklich in die Tiefe. Entsetzlich soll der Anblick des Menschenknänels im Wasser gewesen sein. Laute Hilferufe waren kaum zu vernehmen,' nur ein ünartikulirtes Gurgeln,, so daß man aus den weiterab liegenden Kähnen nicht einmal gleich aufmerksam wurde. Lei der waren in nächster Nähe keine Boote und als dann solche von dem beim Weserbahnhof liegenden Schissen ausgesetzt waren,. , hatte der Stroms mehrere Schlengenarbeiter. schon so weit fortgetrieben, daß' ' man ' ihrer nicht mehr habhaft werden konnte.' ' Auch von der kleinen Weser kam eine Jolle, : die man schnell über die Schlenge schob, zu Hilfe und so gelang es, wenigstens noch vier der Verunglückten dem nassen Grabe zu entreißen. Die übrigem zehn, ; welche einander zum Theil dadurch in die Tiefe rissen daß -sie sich gegenseitig halten wollten, : haben ihr Lebens eingebüßt Die meisten der. Verunglückten. ' deren' Namen noch nicht alle festgestellt sind, A . -j ''''lmm- i -j1-! m m' i.'ni,l' - " ''" hinterlassen Frau und Kinder. E i n e Kaninchenzuchtanstst in großartigem Stil ist, seit zwei Monaten von dem Begründer deS Vereins . zur , Förderung ; der. Schlachtkaninchenzucht in Deutschlands Herrn Paul Maser, 'Berlin eingerichtet worden. DaS Zuchtmaterial ist von Hrn. Maser Cauf ;iiiciröa)en ReP sen in Belgien und Frankreich selbst einaekaust worden. Die Anlaae iit der
erste größere Versuch, vieZer Art, welcher in Deutschland gemacht wird.. Die Zuchtthiere, etwa hundert zumeist belgische RiisenkaNinenHäben .schon über hundertundsünfzigZ Junge : geworfen. Das i belgische Riesenkaninchen, welches berufen scheint auch in Deutschland' wie in Frankreich und' Belgien leinMolksNahrungsmittel zu werden, verträgt bei jedem Klima die engste Einsperrung. ist von sanstmütbiaem Charakter, sehr
jiuchtbar, juttercjeriiigjant wMst sch? ituncu uno ein eyr woylWmeaendes Fleisch. Kann man sich wohl ein vollendeteres Karnickel vorstellen? Der Dorpa ter Pastor Eisenschmidt, welcher in erster Instanz znr Verschickung nach Sibirien und, Entziehung aller Rechte verurtheilt worden, dann aber, nachdem derselbe vie zweite Distanz angerufen unter Hinterlegung einer Gewährschaft von 500 Rubel in Freiheit belassen war, hat bisher fortgefahren, in seiner Kirche zu predigen und alle Amtshandlungen zu , vollziehen. Hiergegen erhebt tin Theil der russischenPresse geharnischten Einspruch. Die Moskowskija Wjedomosti'? sprachen von' einer .Verhöhnung der russischen Rechtspflege" und finden eß unerhört, daß ein Geistlicher, welcher bereits in erster .Instanz nach Sibirien verurtheilt worden, es noch wage, im geistlichen Gewände die Kanzel zu besteigen. Das Blatt greift sodann das lutherische! Konsistorium an, welches eine, solche .Schändung des geistlichen ! Amtes" zulasse, und fordert em unver;ügliches Eingreifen der Staatsgewalt. "'Die "Times ofIndia" versichert, daß ein Drittel der Mekkapilger, welche von Bombay aufbrechen, nie wieder zurückkehrt. Nach der amtlichen Statistik werden von 04,633 Pilgern, welche in den sechs Jahren bis Ende 1890 Indien verließen. 22,449 als vermißt angegeben. Zum größten Theil finden, diese .Vermißten" ihren Tod infolge von Epidemien und Entbehrungen zu einem großen Theil werden sie jedoch auch auf dem Wege Zwischen Jedda und Mekka ermordet. Es heißt, daß Verbindungen von biidmashes" (Mördern) regelmäßig mit den Pilgerdampfern mitfahren, um sich mit größerer Sicherheit ihre Opfer, wohlhabende 'Pilger' auswählen zu können. Auf dem Rückwege sterben in der Regel 200-400 von 1000 Reisenden. Die Ursachen dieses außerordentlich hohen Prozentsatzes sind die Ueberfüllung der Schiffe mit Passegieren, Krankheiten an Bord,-mangelhafte sanitäre Vorfeh rungen und in vielen Fällen auch das Alter und die Schwäche der Pilger. Acht. Jahre den Stum. men zu spielen, hat der ehemalige Kut scher eines Gutsbesitzers zu Vreißen O. fertig gebracht. Als zerlumpter Knabe, von demselben von der Straße aufgenommen und erzogen, .war dem elternlosen stummen" Burschen aus Mitleid besonderes Äertrauen geschenkt worden, das er aber in der Weise mißbrauchte, daß er eines schönen Tages mit einem ihm zum Wechseln anvertrauten Posten Geldes durchbrannte. Ergriffen und verhaftet, wurde er dafür in der letzten Strafkammersitzunc zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. Welch' Erstaunen malte sich jedoch auf allen Gesichtern, als derselbe zur Vertheidigüng mit einem Mal zu reden anfing. Anfänglich aus Furcht vor der Schule und dann um Mitleid zu erregen und fo gute Tage zu verlebön, war das Gebrechen mit Beharrlichkeit von dem Bursehen erheuchelt worden. DerPariser Goulois" erzählt folgendes Geschichtchen : .EinBotschafter mit seiner Gemahlin besuchten jüngst St. Germain und benachrichtigten einen dortigen befreundeten Officier von ihrer Ankunft. Sie kamen nach der Kaserne. welche ihnen der junge Officier zeigen wollte. Der Botschafter bat zuvor, den Oberst von feiner Anwesenheit zu unterrichien. Seine Karte wurde Letzterem gebracht. Derselbe .gab aber kein Lebenszeichen von sich. .Nachdem er die. Kaserne besichtigt, bat der Botschaf ter den Officier dem Oberst sein Be, baüern auszudrücken, weil er ihn nicht habe sehen können. Zwei Tage später wurde der Osficier mit, , zwei Tagen Artest' bestraft, weil er einen Fremden in die Kaserne eingeführt hatte." , Der Londoner Standard? sagt in einer Besprechung der Reise des Kaisers. Wilhelm, wmn des Kaisers Odyssee nicht Frankreich mit einschließe, so sei dies sicherlich nicht des Kaisers Schuld. Er würde gern auch Paris besuchen, aber jede Mal, wenn daS Gerücht e von einer solchen Reise , aufgetaucht sei, sei der schlummernde ; Haß der Boulevardlers zu hellen Flamwen angefacht worden.' 7-Z w i sch en d e in Zaren u n d dem Kronprinzen von Dänemark ist es zu einem kleinen Zerwürfniß gekommen, weil letzterer seiner Schwester, der Kaiferin, mehrere Aufsätze und Broschüren über die russt;chen Judenverfolgungen geschickt hatte, was der Zar,' - als er davon erfahren, als Einmischung in dieinneren Angelegenheiten Nußlands bezeichnet habc., . rt . Aus Dresden wird vom ,ös Juli ge schsiebenn Ätt bem 1 100jä hril gen, Geburtstage Theodor Körners, 23' September d. I., soll bekanntlich hierselbst eine größere Feierz, veranstaltet werden. Seitens deö Rathes der Stadt Dresden sino für dieselbe kürzlich 3000 Mark bewilligt worden. ' 'Am Vorabend, dem 22. Sevtember, ' wird im ' Hostheater eine Festvorstellung stattfin-i den. Am Vormittag des GeburtstaaeS selbst wird tirn Gewerbehaussaal, ein FestactuS Mit Festrede, Declamationen und" Gesangsvorträgen unter Mitwir kung hervorragender Mitglieder desl HoftheaterS veranstaltet werden. dem am Nachmittag ,, GesangsaufführuNgen deS Dresdener LehrergeZangvereins am Körner-Standbild solgen. Am Abend beabsichtigen sich die diesigen künstleri' schen und - schriftstellerischen Vereine m einer größeren Festlichkeit zusammenzufinden. " "' ' ' . """" " '4 1. Parole : Aurora. :
öahtt Tttbclle nkuAft und Abgang der verschiedenen Vifen.bahnzüge i;n Union Dcyot. InvianapsliS. Vandalia, .AbS2nz-?o,':zuz XilTO Erpreß . Accomodalion 7 m Sin 11 50 Vm IWNm 40Nm 7 00 31m Erpreß Erpreß . . .. Ankunft Erv roß Erprch Accomodatlon . . lllDRrn 3WRm 4 15 Vm io m Vm SMDm r 20 Vm Erpreß. Schnellzug . . . Accsinadütisn ?v45 9rn B Elcveland, Cincinnaji, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Lleveland Division. Wganz Expreß 6 30Vm Exrrcß S LZWm Expreß ..11 4? Vm Limited Expreß 3 20 Nm Ervrekj G45 Slm Ankunft Expreß 7 ( Wm Expreß 11 10 Vm LiAitcd Erpreß 11 55 Vm Exprch ö00 3im Expreß wmT,m Ct. Louis Division. Abgang Exvrek 7 30 Wm Limited Expreß 12 03 Am Erpreß 5 20 Nm Erpreß, täglich 10 LZ Nm Ankunft Er?rcß täglich 3 20 Erpren 9 25 Vm Limited Expreß 2 05.Vm Erpreß 20 m Chicago nd Eincinnati Division östlich. Abgang Schnellmz Ättomodation tZzlich rrr wVi 5ii5Snt ... 7 5 Vm AccoWdaticn . 10 551-n: 51 i 'wi4aa ... KwAm Accood. (nurSonntazs). ö w Nm Acesmodatton Am Ankunft- Rufhvill- ÄccvMds!k0N.w 35 Vm Vostzug 11 m Vm Ind'plS Acc. (nur Sonut.).12 35 Äni AccoMdation 5 0 Äm AccomJdatlcn 10 45 Nm :z 12 15 Ehicago und Cincinnsti Tivision westlich. ASgÄng Acconiodatlon 7 10 Vm Schnell-Post 12 M Am LaMctteAccsmadatiJn 5 15 Nm Schnellzug 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 20 Vm Lafayette AccomJdatisn ... 10 45 V:n Cchnellpcst. i 2 m Tau Acconodation 0 15 S!m xvna Civiicn westlich. Abgang Expreß 7 45 Vm 'Erpreß 12 03 3lm DanviLs Accomodatisn 5 05 Nm Expreß 10 52 Am Attknnft Ehrest 3 15 Vm DanvllleAccsmodatwn 10 40 Vm Expreß 2 40 Rm I 35 Am Expreß... Peoria Tivisisn Abgang Expreß stlccomodation Expreß Ankunft Expreß Accomodatlstt , .J IbVül T 30 V m 3 5 Am ..ll 45 V,n .. 9 w Vm ..WSONm Lake Eric und Wcstcrn. Abgang Expreß . . . -Expreß...... ? 15 r. J 1 20 7 00 51m (ixpxeß ... Cchnell.Erpreß 11 10 Nm Ankunft Schncll-Expreft 3 20 Vm VUu . . Expreß . . iu ni 2 m Nm Erpreß... 20 S! . P iM bürg,, .EzrÄmMU, 'Shieago und "Ä.'ÄUiS. JndianapcllZ Division. Mzang Expreß .. . . . . . . i 4 45 Ealumbus Accomodalion. . . ,9 W Vm. Expreß 1 3 00 Rm Richmond Aecomodation. .. 400 Nm Erpreß 5 30 Nm Ankunft-NlchmonÄ Aecomodstlo S 00 Vm Schnellzug . . . . . ..1140 Vm rprezz Äccomowücn . Expreß 7...12öONm ,...'345Nm ... öONm .... 900 31a Expreß . Chicago Division via Kokoms. Abgang Expreß.. Erpreß...... Ankunft Er?rcß. Expreß .1105 V .1130Nm- . 3 30 Vm . 3 45 N 1 n Lmnsville Division. Abgang Expreß LomLville Acconwdatwn. Schnellzug Accomodatlon 3 40 Vm 8 00Vm 355to 4 3 3!m An!nnst-AccoAodation 10 25 Tm Schnellzug 11 00 Vm Accomodation . ,j . . . . . 6 00 Nm Svezial täglich 1050 Nm Cmcin.ailF HmniljAt und' Ichs a na, is! y. Potts. Abgang Erpreß 355 m . Eincinnati Accomodotton . . 10 45 Vm Erpreß 30Rm Erpreß 3 30Nm Expreß 30 Nm Ankunft Accor.:odJt:cn Ö 15 Vm ' Expreß -.11 15 Vm, Expreß ........ 7 4. Ä?niExpreß. .. 10' Nm ' . i Expreß w ... 12 35 ',ZndZanÄP,olis.n Wneeziues' . MganF-Exprcz'.:. 7 AM Vrncenncs Accomodation... 4 10 Nri Ankunft Vincennes Accomodattsnl 1 00 Nm Expreß 5 05 Nin Cincmnati, Wahash . und Michigan. Abgang Exvrcß . , Expreß...., , Erpreß 30 Vm ....11 45 Vm .... U 45 Nm Llnkunft Ervreß . .11 10 Vm i 5 00 N'm .lOWNm Ver, V ... . . "' J !L Ansianavous, 'eeamr uns neuern. i .... . . ang Erpreß - 8 30 Sa Accomodatwn .". 4 20 Nm ' . Echnell-Expreß A I i . ili M Nm Anklmft Stbncll-Ervrcfz ... ..i . 1 Ü m Vm k j 2lccomodat:on... 10 10 Vm Erpreß , 4 45Vm U 'LVülSviLe, New Albany und CHZcaqö, Jt "" 1 O '..K, Abgang Erpreß . Erpre I . . . ... 4 12.40 !V ni ..1 13.5 V ,,l (P,M Aonon 5lccomodai!on ,'.' .... 4. . ... fi. 20 Nm f -I fit ... Rnkun t Errrc . .'t". ... ;i jf 4 J:m 40 Vm Expreß.. ,"""iv vvviyyuiivfii. . . . .... .... . . 3 20 Nm
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