Indiana Tribüne, Volume 14, Number 308, Indianapolis, Marion County, 27 July 1891 — Page 3
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Sprühende Funken.
Noman aus der neuesten Zeit von H. Waldemar. (gortsehung.) zvcanechen yatte emst a.S sechsiaynzes V!ädchen sich verlausen und war in den herrschaftlichen Park gerathen, den oeder die Kinder der Bergleute, noch d!e?e selbst betreten dursten. ES war :m heißer Tuzz ihre bloßen Füßchen schinerzten sie so sehr von den heißen, Deinigen Wegen, die Sonne brannte so ttbarmungsloZ aus ihr blondeS KöpsZzen nieder, daß Mariechen, das Verbot öergeffend. in die schattigen Parkwege :inbog und sich in der Kühle in's MooS hinstreckte, um zu ruhen. Wie ein Narchentraum umfing sie, was nun folgte. Plötzlich ward sie von einet lauten, brummiaen Stimme rnisge köreckt: Zlualeiö iüdlte sie. wie man sie rauh emporzog und ihr einige istöße cersetzte, als sie, noch schlaftrunken, vieder hinzusinken drohte. Ihr Schrecken mx unbeichrewlrch. als sie, sich ermun zernd. gewahrte, wohin sie gerathen war, soch noch qröner ward ihr Entseden, iU sie am Ende des Weges, auf dem sie wrtanerrt wurde, den Herrn herankommen sah. Obwohl sie Rüdiger selten gesehen und dann nur fluchng. hatte nch sem ernstes Gesicht chrern um 'ichen Gedächtniß doch deutlich elngezrägt? auch der Reden, Die sie von den grauen der Bergleute über ihn ver nommen und wonn o:efe von meiner Strenae und seiner Unerblttllchkeit er zahlten, erinnerte sie sich nur zu genau, so daij sie iu plötzlicher Furcht sich an den Rock des Varkdieners, der sie geveckt und erwacht hatte, anklammerte und lnnter diesem Schutz suchen wollte. . 't ' inri.L ... om oer wiener, lyre ÄOncyr verreukend und glaubend, sie wolle entfliehen, griff mit hartem Druck nach ibrem Arm, oci das widerstrebende Kind mit Ge valt hervor und schleuderte sie, da sie nicht vorwärts gehen wollte, dem inzw: schen naher gekommenen Herrn direct c . . f. f.fi ... r.if , vor o:e uße, wo iic san cewuuo uc zm blieb. . Wie auS weiter Ferne hörte sie eine tiefe Stimme, vernahm sie die Worte, mit dcnen er den allzu eifrigen Diener mcechtwies: dann suhlte sie sich empor schoben und davongetragen; sie ruhte m den kräftigen Armen des Herrn so ,ün, wie in ihrer Mutter Schooß, nem. süßer, denn Rüdiger fragte sie von Zeit m Aeit mit weichen, einschmeichelnden Lauten, ob sie sich weh gethan habe. Da er seine Antwort erhielt, das ttuio aber die Augen geschlossen hatte, nahm er an, es se: von einer tiefen Ohnmacht befallen und eilte rascher heimwärts, bis Mariechen Plötzlich die Augen aufschlug und seine Hand erfassend, dieselbe mit Küssen der Dankbarkeit bedeute. Eine flüchtige Nöthe halte be; dieser Gelegen heit sem Antlitz überzogen und lächelnd wehrte er dem Kmoe. Warum gibst Du keine Antwort, Mariechen, hast Du Dir weh gethan?" fragte er nochmals. 'Sie schüttelte den Kops statt jede: Antwort. Nun, tarnt kannst Du auch weiter laufen!" Ja, daskann ich, Mädiger Herr, über" Aber? Hast Du einen Wunsch ?- Manschen nickte. So sprich ihn aus ! Nichts soll wir zu viel sein, um Dich die rauhe Be Häufung des Parkdieners vergessen zu lassen." So so sprechen Sie noch einmal so lieb zu mir, ich will auch dieÄugen wieder schließen, denn es klang gar so schön!" Rüdiger lachte, drückte das Kind, an sich und legte seine Lippen auf sein rosi icS Mündcheu, fs fest, daß Mariechen ast der Athem verging; dann lietz er !e sanft zur Erde gleiten und führte sie er Mutter zu. Dies war das erste Zusammentreffen Mariechens mit Rüdiger, und seit jenem Taae. da er sich so liebevoll um sie be mstht hatte, schlug ibr Herz höher, so. i. t. :,. ciiAjE. cii 0U10 IC oc ailliUiCU Zvianu juy von ihm reden hörte. Die Liebe aber, die in ihrem Herzen Wurzel geschlagen, war frei von jedem begehrlichen Gedanken; ein sreundlicher Gruß, ein ehrlicher Druck von seiner Hand ' genügten ihr, sim sie wochenlang seine Vorzüge preisen zulasset ' Sie liebte und verehrte ihn, wie daß Kind seinen, Vater nicht wie die Jungfrau den Mann, und hatte in ihrech Herzen doch Platz für jene Liebe des Weibeö' für welche Alles zu opfern jedem braven Manne eine Freuds ein Glück ist und'die ihr Blut rascher durch ihre Adern trieb, nzenn sie tzes Gegen standes dieser Liebe ansichtig ward, obwohl sie zu stolz und zu mädchenhaft schüchtern war. um sich zu verrathen, zu verrathen sich und ihre Liebe, die ihr ganzes Leben aussullte rniti die sie zu diesem eben noch so finsteren iSejeuen hinzog, mt jener unwiderstehlichen Gewalt, die sie bszwunzen habeiz r?ü?de, such wenn sie vorhergewußt hätte, was noch ihren Augen verborgen war, mit jener unwiderstehlichen Gewalt emes höllischen Zaubers, mtt welcher der Böse selbst einen Engel umstrickt' und hinabzieht in's Verderben! Lachend trat Mariechen aus Miriani ;u und ihm schelmisch in die Auge blickend, rief sie: Ich glaube gar, Sie haben mit sie selbst gesprochen Herr Miriam. un dabei machen Sie eine solch' finstere Miene, daß man sich fast" vor Ihnen fürchten könntet Albert griff hastig nach der auZgestreckten Sand des iunaen MädcbenS und führte sie voll inbrünstiger Liebfan ,etne Kippen. Sie sollen mich nicht fürchten. Ma riechen ! Liebes Kind, nimmer wurde ich im Stande sein, Ihnen eine Thräne zu erpressen oder Sie traurig, zu stnn rncnr , , . I Trotzdem können Sie nicht leugnen.
oie 5?alte wischen Ihren Augmbrauen
nicht ÄrZchMndeN, sagte das Mädchen, . -U.. c: r-Jfs. mi oem yingcr ?yrer jtcicn über seine Stirn streichend, die' sich bei ver Berührung sofort glättete, wayreno chre blauen Augen ueöeno uno vürs urssvoll zugleich zu demManne emporiahen. Miriani erfaßte auch die zweite Hand and hielt sie fest, indeß er sich in dem . L 1 r lf l . F. u "Cml - .öl! oes Tttvttcyen, Hier cikci ßen, .schmachtenden Blick erröthenden Madchenö sonnte. Wie qut verstehen Sie es, alle Wolken zu verscheuchen. Mariechen," sagte er endlich, sie frei gebend. ,Ware, es . I l rl- -v f. Citr oocy vergonui, ?reis uno uezrzt, smsorgt, so verstanden zu sein, mir väre weit wohler und ich. von Ihrer anschuldigen Reinheit geleitet, behütet, .' .... F... ' vurve wen oezzer ielniTrojdem er die letzten Worte mehr slüfterte, hatte Mariechen sie doch ver. ivmmen. Um gut zu sein, bedarf es keineS Dritten, Herr Miriani,- erwiderte sie hastig und Sie, nicht wahr, Sie tha. en niemals absichtlich Jemandem ein Leids?Die dringende Frage, die verhaltene Zlngst in des Mädchens klarem Blick aberwältigten Albert so, daß er, sich ver zessend, seinen Arm nm ihre Schulter schlang und sie stürmisch, fest an seine Lrust zog. . . Willst Du mein guter Genius sein, Nariechen? Willst Du mir helfen, die bösen Leidenschaften zu unterdrücken, oenn sie Macht über mich gewinnen wollen? Man sagt ja oft, daß einer Jungfrau reine Liebe den Sundigen vor Schmach und Schande zu bewahren, ihn der himmlischen Verzeihung zuzuführen im Stände sei. Willst Du mit meiner öiebe, die Dir gehört von dem ersten 5ag an, da Du. zur Jungfrau' erblüht, meine Weg kreuztest, mit dem LooS, saS ich Dir bereiten kann, zufrieden lein? Sage ja' geliebtes Mädchen! Zieh, meine Sache ist es nicht, viele Worte zu machen. Ich bin ein sinsterer, verbitterter Mann, dem haS Leben llbel mitgespielt hat, aber iu meiner Brust ist das sonnige Gefühl? die Lizbe! Bit f)ai sich dort erhalten, seit meine Mutter zum letzten Schlaf die Augen schloß. Du, Dein Liebreiz haben sie erweckt, sie angefacht zu Heller Gluth. Aber auch die Geister der Eifersucht wurden wach, als ich bemerkte, wie freundlich Du mit Jedem warst, als ich y jti' ..i. " rrsljtL 'S. OT.. . oesurleli niuic, vuf un uue um. deren, Beggnstigteren zu verlieren. Sage mir, daß Du mir em klein wenig gut bist und daß Dich mein sinsteres Wesen nicht abschreckt. Deine Zukunft !n meine Hand, Dich selbst an mein Herz zu legen!" Sie waren langsam weiter geschritten und hatten so eine kleine Laube er reicht, die sür LiebeZleute wie geschaffen schien. Mariechen war ihm ejest mechanisch gefolgt? ihr Gesichtchen spisgelte his Ueberraschung wieder, die sie empfand; öber nach und nach richtete daS junge Hauvt sich empor, hohe Begeisterung, der Ausdruck eines festen Willens legte sich' ans ihre reinen Züge und als sie endlich am Eingang der Laube angelängt waren, löste sie sich sanft auS Mi rlanl'S Arm und blickte, ihm gegenüber stehend, voll unverhohlener Liebe in seine jetzt einß'heißi'Leidenschäft üsstrahlen' den Augen. ' T " Ja, ich wm Dem Werd werden, AI bert," sagte sie ftst, ich will, wie Du sagst, Dein guter Engel sein ! Der Him mel. den lch täglich darum , anflehe, wird mir gnädig bpistehen und mir helfen. Dich von den gefthrvollen Wegen zu r . . r ! ä' 7 " ruazuyaiien, oie eua? zu oerruen geneigt bist; er wird mir beistehen, Dich das Unrecht erkennen zu lassen, das Ihr Alle begeht, indem Ihr Herrn von Rüdiger'S gute Absichten verkennt; er wird um meinetwillen Dein Herz m ' t "r1 ' r c t'L . . . u. lernen, vag es vefcyetoen uno oemuiytg werde und dankbar anerkennt, was ein gütiger Schöpser ihm verlieh, denn nimmer, nimmer könnte ich es ertragen. Dich aus Abwegen zu sehen, Albert ; ich müßte vor Gram vergehen, Ntte man ?in Recht, Dich irgend einer Schuld zu zeihen!" schloß das erregte Mädchen mit Verhaltenem schluchzen',' EprachloS hatte Miriani diesen rasch hervorzesprudelken' Worten gelauscht. War dies das .'sanfte Landklnd, daS so theilnahmloS oft den Auseinandersetzun gen tzelauMis izi ihm ÄqtirS Hause stattgefunden hatten ? ' War , dies das harmlose Mädchen, dem er erst als einem Kinde gehuldigt, dessen Liebreiz, und Seelenreinheit, dessen bei -aller natür lichen Anmuth doch unbeschreiblich große Weiblichkeit ihzi dann nach und nach gesangen nahmen' und ihn leidenschaftlich sü? sie fühlen machten? " ' Albert Miriani stand noch immer vor Mariechen und schaute unverwandt in ihr immer tiefes 'sich särbMeö Antlitz bis da y Mädchen, äufschluMeyd, beide Hände vor, daS 'Gesicht schlug und sich uf die rohgezimmerte 'Bank i' der Lüube niedersinken ließ! ' M?in.G?tt, W'S'hqbe ich gethan? stöhntet Sage es noch einmal, Mariechen, daß Du mich liebst," bat Miriani, ihre Hände mit ' sanfter Gewalt erfassend, sage es noch einmal, daß Du mit Freuden mein NeweS, herziges Weik Verben willst, dam.lt ich mein Glück fassen lerne! Der ernste Mann mit dem vorhin se erschreckend ' sinstern Blick 'kniete 1 so de. müthig vor dem BergmännSkind?, seine düstern Züge wären' von, dem zu erwar tenden. Glück wie verklärt,' so daß 'selbst Mariechen,' voii seinem strahlenden Änt Xife berVZljsgti"sel Arme sank, ..i.'.A . .vp. p, ine stiiue outorir uno ai ras nmane erwiederte.' ' " - , Nun bist Du mein, Mariechen, mein Lieb, meine Braut und. so Gott will, bald wein herziges Weib! Wie sie den . ., ' 0 r - . fmstern, . mencyenjcheum Albert ' Mi. riani beneiden werden um dieses Glück. das ihm so unerwartet fast in den t-i Lt-rr in.u ' r. - - ' , ,
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HMttMMHniakWW NnertöSrtet? fragte Mariechen mU schelmischtN'SngeüllufHlag...--, Allerdings nicht ganz unerwartet, mein Herz, denn vollständig konntest Du Deinen lieben Augen nicht gebieten, die mir oft so verheißungsvoll entgegen. leuchteten und mich ahnen ließen, welche Seligkeit mir beschieden wr. Hast Du üier auch beiacht. Mariechen, welch einen finstern Gesellen Du Dir er Wahltest ? Fürchtest Du Dich nicht vok mir?Sie schmiegte sich fester in seine sie umschlingenden .Arme und erwiederte: Nein, Albert, ich werde, schon Sorge tragen, daß die bösen Falten hier auf Deiner Stirn mehr und mehr verschwinden, daß Dein Auge heller strahlen wird, und dann, wenn wir erst Mann und Frau sind und in einer nied lichen Wohnung hausen, wirst Du auch das Ueble vergessen, das man Dir frü her angethan hat!" Niemals!" entfuhr es Albert'S 2t ven so hart, daß Mariechen voll Er. schrecken in sein plötzlich wieder verdü fterteS Gesicht schaute und unwillkürlich ihre Hand auS. der seinigen zog. " .Niemals, das ist ein hartes Wort." sagte sie leise. Ich hätte eS von Dir jetzt zu dieser Stunde nicht erwartet!"' Verzeihe mir, wenn ich Dich er schreckte, mein Lieb," bald Albert mit seltsam umflorter Stimme, und ent ziehe mir Deine Liebe nicht., Aber be denke, daß nicht ich direct das Ueble erfahren, daß ich indessen Änderen ge schworen habe,' sie zu rächen." Und diese Anderen, wer sind sie?" forschte sie eisrig. Dir das zu sagen, steht außer meiner Macht!" Das Mädchen senkte traurig den .Du hast kein Vertrauen zu mir. Albert? Wie soll das werden?" Genügt Dir meine Liebe nicht, Mg riechen? Sticht die Versicherung, daß .ich Alles ausbieten .werde, im Dich so glücklich zu machen, wie Du es ver dienst? Genügt es Dir nicht, zu wissen, daß Deine Liebe meines Lebens Leuchte ist, daß sie allein mich ausrecht halten, mich fähig sejn Zgssen wird, zu tragen. waS sonst nimmer zu tragen Ware? Beruhigt eS Dich nicht, wenn ich Dir sage, daß Dein Einfluß auf' mein verbitterteS Gemüth, ein allzeit fegenSreicher sein wird, daß ein Wort, eine Bitte von Deinen Lippen mich bestimmen, mich beeinflussen kann, weil ich em pfinde, daß edle, sanfte Weiblichkeit ver edelnd wie NichtS sonst auf Erden auf pie Menschenfeele einwirkt !" Und dennoch schenkst Du mir keinVertrauen und verlangst, ich soll an Deine Liebe glauben? Deine Worte bestätigen nur, was in den letzten Minuten zu, grausamer Erkenntniß in mir auf gestiegen ist: da Du nur dle Genossin Deiner Freuden in mir suchst, daß Du aber mich von Deinem Streben, von Deinen Sorgen, von dem Schatten Dei rnf be bnchttgtt. Natürlich, ich bin la nur ein einfältiges Weibsbild und verstehe rm . . ' -m . V . ,.' i.' i 1 "r T 4 uure Begnne von neyl nno unrecy: nicht mehr, denn sie gehen den üblichen Begriffen schnurstracks entgegen!" schloß das iunge Maochen mit Bitter keit, während es sich dem Ausgang der Laube zuwandte. Mariechen, um Gottetz WDe gehz nicht sg von mir ! rief Albert, sie zu rückhaltend, Du bist in einem großen Irrthum befangen, wenn Du glaubst, ich Wollte Dich von Allem ausschließen, was mich betrifft. Mein Herz, mein ganzes Innere soll allzeit offen vor Dir liegen, nur verlange nicht, daß ich jet) heutß schvfl Dir enthülle was für , ein Vermachtniß mir übergeben Wurde. Ich kann, ich darf es nicht verrathen, will ick nicht ehrlos werden. Komm. sei wieder gut, Mariechen! Freu, Dich unserer jungen Liebe und hilf mir, die Zukunft uqs so lich; W Schalten' ' wie esnurffögljchist! "Das ' Mädchen widerstrebte nur schwach, als Miriani es neben sich aus die Bank zog, und gestattete ihm auch, ihr Antlitz heiß und innig zu küssen; doch eS gelang ihm nicht, den süßen Anödruck uueudlichen Glücks, dessen Abglanz ihre Züge vor penige Mir;.' ten so' herZgewinend gemacht,' wieh darauf brvorzuzaübcrn ; ' ihre Äugen, blicklq verschleiert,' ihr kleine? Mund lächelte ihm unendlich schm-?zlich zu und fast' krampshgft drückte sie seine Hand."' Ich könnte eS nicht ertragen, niemals ertragen, gewönnen die bösen Leidenschaften: die Sucht nach yergel tung und Rache, bis Oberhand in Dei nfm Herzen. Albert!? flüsterte Marie, chen mlt unterdrücktem Schluchzen. Ich will mich jetzt zufrieden geben, czbe.r überlege immer bei Allem, waS 'Du thust, denkst und sprichst, daß Du jetzt nicht ehr allein stehst, daß ich zu Äir gehörs mit 'Leib und Seele, und. daß Du !mich' unweigerlich ins Hrder.ösn ziehst sobald. Du etwa? g?z?J '?Skgeii Andere ' unternimmst. Wenn Du mich, wirklich so liebst, wie , Du sagtest, wird es Dir ein Leichtes sein, meine Bitte zu erfüllen; andernfalls " Nicht weites Mariechen!" pel et ein. Genießen wir die Stunh, disfi. erste Stunde unseres jungen' Glückes,' und fteuen wir uns, daß unsere Herzen sich gesunden haben."" Das Weitere wellen wir getrost der Zukunft über lassen!" ' ES gelang Albert wirklich, die dichten "'' W II -m V ' ' ' Wolken die ; sich , über seinem zungen Glück zusammenzubauen ,vxyhten, zu. zerstreuen und seine Braut von dem un erquicklichen, sieBeide'änfregenheli (0 n t: , ' s j- ,? danken abzuhrmgen. Trotzdem hatte er däWntzngfnehnie Gesü'hl, lö ernach eiZer Stunde y?s Oberstt.igers Hans verließ, Äs befände , er sich auf einer Mine, dtt -ieden Augenblick, aüfflieaen t könne. Er liebte Mariechen treu 'und
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innig und hatte sem Glück sür vollkom men erachtet? dennoch vermochte er demselben nicht seine, Mste'Ueberzeu güng zu vpser. Wie sollte das 'wer. : ' UoMung foM
Mikernte Z tzland. : " : M,??!,, : ; '"fit ""zchK,,,?,,,,,, '!,qr,
,.?ach den - Auslassungm , russischer tomiti neyi uklano vor ein ausae sproSenen Mißernte. ' Wir citiren nach ver oeulzq, gegebenen PekerS burger, Zeituna .Runkand : ZZebt in sten Schwierigkeiten entgegen, diesvedcr , inXtlt iX JL t Li i '. "i" '.''. 1 .jviMiufci, ttvui lociaier, ouoern mezes cai oronomier Natur sein werden. Das nothwendige Brot sür den Winter und den kommenden Frühling ist offene bar nicht hinreichend sichergestellt. Min solcher Roggenmißwachs, ist in unserem M4s. . iX:..- . I .si'Ti . r - ' uicmuwc mon lanae rnrnc meor vor gekommen, ES' ; sind ja Hvngerjahre tlirtrsaimn ' l.irXsiA.J J . 's awwwjwu, uvti i ue veiMannen Zlu) ulls ein. zwei DöuvernementS, wobei aber in anderen, Gegendm große Lorräthe aufgestapelt waren und zwei Drittel deS Reichs sich einer guten Ernte erfreuten. In der künftigen -Saison wird-aber nach ossiciellea und allen privaten Nach richten in ganz Rußland einer schwachen Roggenernte, entgegengesehen, wahrend die Ernte anderer Getreidearten Mittel mäßig sein wird. In manchen und recht ausgedehnten Gegenden wird Rog gen zur Saat gekauft werden' Müssen. Die Mißernte .suchte,, gerade, die Gou vernementS heim, welche .die Kornkam mer ' für beide Residenzen - und' die HauptindustrieCetren (für die Goü vernementS Tula. Kalugch Wladimir. Moskau, und. St. Petersburg) bilden. Es : gibt keinen. Roggen, in Ssärätow, Ssamara, Tambow, Ssimbirsk, Orel, Kasau und Pensa und auch im ganzen Moskau'Zchen Rayon wird er fehlen. Ein Gutsbesitzer aus dem Kostroma' schen Gouvernement schreibt der Deut schen St. PeterSb. Zeitung": Was die Bauern betrifft, so begreife ich eigentlich nicht, daß eS nicht schon unter ihnen zu Ausschreitungen gekommen ist. Eine so schreckliche HungerSnoth und eine so aussichtslose Lage habe ich in allen Kornkammer-GouvernementS Rußlands bisher noch nicht erlebt, und wenn ich nicht mit eigenen Augen so viel herz zerreißende Scenen gesehen hätte, so würde ich nicht glauben, daß das Volk in eine !olche Lage gerathen kann ! AlteS Getreide ist nicht mehr vorhanden, das Korn de? neuen Ernt? wird nicht ein mal zur Aussaat reichen, sonstige Er werbsmittel gibt eS nicht, da alle schon im Voraus erschöpft sind. Das Mehl kostet bereits 1 Rbl. 40 Kop. Pud und wird bis 2 Rbl. steigen. Und vor den Bauern liegt Aoch yin gay. zes Jahr ohne .Hoffnung und ohne Möglichkeit, bjK zur übernächsten Ernte das nackte Leben zu fristen. Um allein unser eines Gouvernement zu ernähren, werden , 2,500,000 Rbl. Zuschuß nöthig sein und das zu den gegenwärtigen Preisen gerechnet, während doch, die Preise , mit, jeder Woche voraussichtlich rapid steigen werden. Unser Gouvzr nements . Verpflegungskapital umsgßt S00.000 Rubel. Wenn; WS aus dem NeichZvepgeguygSkapital noch' eine Million gegeben wird - und das wäre sehr viel ,si würde immer doch noch eine Million fehlen. Außerdem müßte der FiskuS auf' die LandeSprästanden und LoSkaufzahlungen ganz Verzicht leisten, und auch , die indirekten Steuern mindestens um 50 pCt. herabsetzen. Solche Zustände herrschen atzn rn ZQ Gouvernements, Die Mie Mac.Jnvlaner. .Wahrend die Führer der Expeditis des Bomdoin'College auf ihre Wege nach Labraboy auZ Dort Hawkeöbury in Nova Scotia ,die dort ansässigen Mic Mac Indianer als einen schmutz! gen und verkommenen Menschenschlag fchildern. an dem kein gütes Haar sei, spricht aus der berufenen Fede des Ethnologen Dr. MMHucnan aus New Aork .ei gänzlich verschiedenes Urtheisüber denselben Stamm heraus. Erführt etwa Folgendes aus : Die Mic Macs sind gegen 20.000 Seelen stark und bieten ein seltentz Beispiel der amerikanischen Rasse m ihrem unverdorbenen UrtYpuA wie syl cher dem Nvrde hes Cöntinen,ts eigen tbünilich ist. . Bie "ha,ben sich, . grW. jheils ver. Civilisatio? ' anequeut und angeschlossen, ohne, haß dies, sie sonst so häusig. nachteilig aus ihre Vermehrung yingewirs; hat. Ihre Ehrlichkeit ist sprichwörtlich, und Verhästungen wegen Vergehen, außer wegen allzugroß Schwäche dem' verführerisches Feuer Wasser gegenüber, .si$fc gänzlich unbekannt unter ihen. - Sie liegen nicht träge auf der Bären haut, wie ihre stammverwandt Vet tcrn in Uncle Sams Reservationen, son dern üben fleißig Allerlei BerusSzweigy aus . als Jäger' Fischer,) Faßbinder. Küfer, BSttiche?, Kyhnbauer. oder. Tage lvhner. Unterde.ssG Weln. stricken und flechten ihr Hgusws fleißig da heim, und Hi4 v?n ihnen gefertigte Mocgjftns, ' Körbe. Perlenstickereien u. s. w. 'sind, wegen ihrer sauberen, zier lichen und - geschmackvollen Arbeit gesuchte Handelsartikel. ; Nicht wenige unter den Mic MacS hahcA ihre eige neu Häuser, die Innern wohnlich und behali .eingerichtet sind. -Sie hrgen dälür daß ihre Kinder eine gute Schulbildung erhalten.' j "I Hawkeöbury selbst verwendete man einen Trupp MioMacS.alS Bahn. arbeiter. ud war mit dem Ausfall, des Experunent! reM zufriedM .Aamey, 'tzch stechen "ihre Leistungen tyeilhaft M??d ' der MMschyi'TMYHnn ab: Auch sin .M als Führer für Aei send? ünh Jäger. weHkÄ .ihrer Zuver Mgkeit uWOrtskenntniß sehr beliebt i)yd gesucht. ' ... . . - -, Vollstandigmi t : Ele I t x eität aeladen scheint! em Haus , i. Richmond, Ind.,.' zu .sein.; die,, .Stifte .mit welchen .die TepHiNe mkaenageit :fin der, Ösen, kurz Alles, waS von Metall ' m.. t . .... ' t. .... . -9$ . I i ist, ist elen a ' Uno ; wer z unvorncaitg ' m i. . . ..? . X. f ansaVi, ciöaii einen ! irrige mwg. DaS GaS kann MM lnMm zünden, indem ma . eisfach -den Finger f.". ". -.'j.'-" ' '"' . WrV M. an den Brenner vatt, o uark 'iu uues
ntilririiAt sf!r'rt
Ser oma einer Nbentenreritt. AuS ParlS wird vom 30. v. Mts. geschrieben: Man kann darüber streiten, ob schlechte Sitten nmoraMch'e No mane erzeugen, oder ob unmoralische Romane die guten Sitten verderben. Jedenfalls dient eine gewisse angefaulte Literatur dazu, intelligenten Aben teurerinnen einen poetischen Anstrich zu verleihen, vermöge dessen sie gesittete junge Leute von guter Bildung an sich fesseln und ausplündern. Gestern wurde hier eine , solche Dame zu acht Möltatea Eesängniß verurtheilt, deren Liebesbriefe einem Romane von Mai zerötz zur Zierde gereicken wurden, Ihr beliebtestes, Kosewort ist Ptit Mi (petit smi) und gerade dieses Wort nebt auf dem Titel eines Romanes dieses überaus galanten Autors. Jeanne Dike. die diese 'ünaenommenen Namen am liebsten 5Zehanne d'üika schrieb und aus ihrem Briefpapier die Devise A t'u t Li. f r r . t pjau-our unorataie, MIM MU früher viel mit Osncieren umaeaanaen tu sein. Sie war etwas über die Dreißig, ais sie im Mai isss von Paris aus folgendes pikanten Brief nach Nancr sanöie? .An die . Lerren Lieutenants und OberlieutenantS der Husaren in Nancy. .. , .. ,,,M. 7 . r . . , ä r lnusurvig,ylleu mein Vcyrei ben vorkommen ' mag, so - wünsche ' ich . . oocy, oap ncy unter Ihnen Jemand sinden werde, der es ernstbakt nimmt. Ich habe einen großen Kummer, den ich in der Provinz vergessen möchte. Man hat mir oft gesagt, Nancy sei eine hübsche und angenehme Stadt. Ich würde gern hinkommen, wenn ich dajelvst nnen netten und geistreichen Ea valier finden konnte. 5tä bin weder jung ; noch alt. Ich zähle 30 Jahre. Am ich hudsch? Das ist Geschmack fache k Ich bin brünett, wie eine SK geunerin, elegant genug, daß ein Mann mich öffentlich sehen lassen kann wenn es einen gibt, der gewöhnliche Vaynen verladen will. Ich möchte ein liebendes Spielzeug für acht oder vier zehn! Tage sein. Einer Antwort ent gegensehend, schicke ich dem, der der jenige sein wird, einen langen Kuß 10 lang. Jeanne, 43 Nue de La Rochp foucauld." - Die Ofsiciere von Nancy verlangten nne Photographie, Statt dessen gab ihnen Jehanne ein Stelldichein im EircuS vo- Nancy und, nachdem sie das zelde Nicht eingehalten, m, einem Cafe. Drei' Ofsiciere suchte .sie daselbst auf und , einer derselben, der Lieutenant d'ESperel, ein. sehr befähigter und als solid bekannter Ozficler von 22 Jahren, blieb' in ihren Netzen hängen. Für d'ESperel war Jehanne die erste Lei. denschaft und er nahm sie sehr ernst. Er lebte mit ihr zusammen. Sie fes selte ihn durch ihren Geist und wußte ihm weiß zu machen, daß sie eine große Schriftstellerin sei. Ein Jahr später fand d'ESperel seine Angebetete in einer unzweideutigen Situation mit seinem Kameraden BouSquet " von der Infanterie den er zum -Hausfreund seines faüx menagQ erkoren hatte. Er verzieh seine? Geliebten und wollte sich mit ÄonSquet schlagen. Dieser ging aber dem Duell aus dem Wege, indem er behauptete, d'ESperel habe Jeanne Due bestohlen. Diese Anklage sührte zu emer diöciplinarischen Untersuchung, die d'ESperel rechtsertigte. BouSquet, der blos Mderhott hatte, was ihm Jeanne gssaziV würde auS der Armee gestoßen nd theilte von nun an die Abenteuerexistenz seiner Geliebten, Als nun im März 1890 d'ESperel sich mit einem jungen Mädchen von Nancy verlobte. da beschloße die Beiden, sich an ihm zu ti&C Wie beganmn twen Feldzug brieflicher Verleumdung, worin Jeanne Wieder ihr literarisches Talent leuchten ueß. Madame." schrieb sie an d'Espe IS Mutter ich gehorche einem Gefühl, das selten ist bei meinesgleichen, die sie f? richtig die Vervehmten" nen neck Wahrhastig, die vervehmten Frauen, wie ich, haben ost mehr Anstand in ihrer Bürgerlichkeit, als der sogenannte MarauiS d'ESperel Der Lieutenant und seine künftige Schwiegermütter Duval fanden Jeanne mit S000 Franke ab. Jeanne wurde nun j..C a.m.ota'C Ct.&(.4i, tt(lmX ui niuj,4 vup(i.iiij, juytitv vumtuui. BriHse au Petit Mi und unterschrieb: .Deine kleine WSlsin,die weint und um Verzeihung bittet." Selbst Frau Duval ieß sich rühren und schickte der büßenden Magdalena , eine Imlwtio (risti. Jeanne , antwortete mit dem geistreichen Wörtspiel, die Worte dieses Buches seien am samts et sams, D'Esperel machte ihr unklugerweise eine Besuch - am Taae nach der Hoch zeit, : wobei eSider Haukleria gelang, ihn noch einmal zu bestrickn, ohne daß dieses Ereigniß jedoch weitere - Folgen hattet Er vermisd fortan Jeanne voll, ständig. , . Pu beginnt diese ihr alteS Spiel wieder, indem sie d'ESperel bei semer jungen Frau denunzirte und ihr das Wort eoouo zuwarf., BouSquet half mit, indem er, an seine früheren Kämeraden schriebe D'ESperel suchte noch einmal ein EinVerständniß i zu erzielen und erlangte ein Stelldichein, bei dem eHvo BouSquet mit Stockschlägen empfanLen wurde, Jeanne ging in ihrm letzten Briefen bis zu ' TodeS drohavgen. ; Run entschloß sich der vielgeplagte Lieutenant 4 endlich zur Klage. ' ' Vor Gericht ' suchte Are stark gealterte Jeanne, die ihre abgeblühten Reue mit einem ritstgen Rembrandthute beschützte, die durch Leidenschaft zum Aeußerstm gebrachte ,-Liebhaberm zu spieen. Aber die Richter der zehnten ljaramer ließen sich nicht rühren und so wird.! Jehanne d'Hika - ihre . Schreib. Übungen nach J Maizeroy hinter Schloß Md Miegel ' fortsetzen) müssen. 'Jhr HelferShelser churde : weni der. Stock? schlüge zu einem Jahre Gefängniß her it. 'A- f'i'VV' j 7Ji ., - ... . s.a i A , i . i . urtheilt. , : . . fi ,-. . Meerschaümpfeifen' lanaedeutsch Pfeifen, Cigarrenspitzcn etc. 'bei Wm.
Mucho, Mo.-193 Oft Washington Str
Fcucr -Älarm - Sigualc. & Pennsylsania unb Warkst. 5 enaliZhs Opernhaus. 6 Eüjt, und L!ew Bork. 7 Noble und Mich'igan. S New JnsJpr. und MassöusttZ Ave. Vins und Nortb. 10 Warket unb Pine. U Hauptquartier des Feuer-Depart'mtS. 12 St. C!a,r Und Esst Str. 12 No. 2 Spr'nhs, Mass. Ave. nahe Noble. 13 Telaware Ctr. und Fort Wsyne Ase. 14 Ne Jersey Str. und Fort W?ne Aoe. 15 Peru Str. und MassachuseM Ave. 16 CbristZan Ave. und Ash Str, " 17 Park Ave. und Butler Stt. 13 Columbia und Makött Are. ' - 19 Itfrr&ftrimS nfi psf 123 No. 9 Schlauchhaus, Äsh und 7. St?. 124 Alabama unh Pips (,fr 125 Central UNI 9hren1n fn mTi 11 JV -vwir im Randes Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Aos. 123 Central Ave. unV Achte Str. 120 Ausstcllungö. Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. m Rohamvton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. m Home Ave. und Delaware Str. 136 Alabama.und North Str. 137 Äenimann und Ackts k?r. !33 College Avenue und Jmm. 21 JllinoiS und St. Joseph Str. 23 Pennsvlvannia und Wratt Str. U Meridian und Zweite Str. 23 No. 5 Evr'nhaus. . nahe Jllinsisstr. 23 Mi sissippi und St. Clair Str. 27 JÜmoiS und Michiaan Str. 23 Pennsylvania und Fünfte Str. 29 Missisftvpi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvania und Michiaan Str. 214 Illinois und Serbert Err. 213 Waisenheimath für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 215 Clifiord und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Ind. Ave. u. Mich. St. 22 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Blake und New York Str. 36 Jndiäna Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt-Hofpital. 33 Blake und North Str. 39 Michigan und Agnes Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. oi4 Siebente und Horoard Str. 315 Torbet und Vaca Str. 318 Tennessee und 1. Straße. 41 no. 6 Spr'nhaus, Wash. nahe West Str. 42 Geißendorf und Washington Str. 43 Mlfsouri und New 9)oxt Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Obig Str. 47 Tennessee und Washington Str. 48 King.an's Schlachthaus. 49 Jndmnola. 3 Squares vom Flub. 412 Missouri und Manikank &tr 413 Mississippi und Wabash Str. io Äorrlö und lyurai Str. 21 O. I. u. W. Nundhsus, westl. vom Fwb 423 Jrren.Asyl. . 424 Miley Ave. und National Road. S1 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. WerriL. 62 JllmoiS und Louisiana Str. 63 West und McCarty Str. 61 West und South Etr, 66 Mississippi und Henry Str. 67 Meridian und Räy Str. 63 No. 10 SchlauchhSMorriS u. Mad.Wv. 69 Madifon Ave. und Tunlap Str. ol2 West und ökockwood Str. S13 Kentucko Ave. und Ms514 Union und Morris Str. öl JllmviS und KansaS Str. 617 Morris und Takota Ew. 313 MorriS und Church Str. 319 Tennesice und AcCarty Str. 621 Meridian und Palmer Str. S23 Morris Str. und Gürtelbahn. 624 Madifon Ave. und Minnesota Str. . 61 No. 2 Saken u. fiettmftAuft.-Rmttfiftr. 63 Pennsylvania Str. und Madifon Ave. ciaroarc und fciiarra Str. 64 East und McCart? Str. 65 New Jersey und Merrill Str. 7 Virginia Ave. und Aradsham Str. 3 CM und Coburn Str. 69 Wennsvlvanka Str. MKZs yr 612 McKernan und Dougherro Str. f 1 t ff Pi j t i via van eir. und tncsln Lane. 314 Cast und Aeecher Str. S16 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhauS, Wirg. Ave. u. Huron. 72 Eaft und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Ventsn und Georaia Etr. 75 English Ave. und Pine Str. 76 Dillon und ÄateS Ctr. 78 No. 13 Spr'nhaus. Prospekt u. Dillon. 79 Metcher Ave. und Tillen Str. 12 Spruce und Prospekt Str. 713 Englifh Ave. und Laurel Str. . 714 Willow und Olive Str. 715 Shelby und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhauä. 718 Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straße. 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. 724 Tucker und Dorfen'S Fabrik. 81 Market und New Jersey Str. 82 Washington und Delaware Str. 63 East und Pearl Str. 84 New York und Davidson. 85 Tauhstummen.Anstalt. 86 Ber. Staaten Arsenal. 87 Orienlal und Washington Str. ' 89 Zvrauen.Nesormatormm. 812 No. 8 Schlauchhaus. Ost Wafh. Str. 813 Market und Noble Str. 814 Ohio und barvey Ctr. 813 Arsenal Avenue und Ob!o Straße. 321 Pan Handle EisenSahn-Shovs. 823 Walcott und Carter Str. l No.? Spr'nhaus. Atzryland nae Merid. ' I ii cnAaiv:.u mi i . . 'tcciuian uno ?evrgia srr. - - 93 Meridian und Sud Str. 94 Pennsylvania und Louisiana Str. 93 Alabama Str. und Virginia Ave. Spez ial-Signale. Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schlage, vierter Alarm. - . 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufseVlSelt 3 Schläge, weniger Wasserdruck. . ; 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittags. M Die ersten 12 Signale erden oll. standig usgeschlagen, bei den folgenden werden die Hundert.. Zehner- und EinerZtssem getrennt gegeben. lAAAAA Y'EAlt !! Tun-lert.ktUbrtrfrr 3 1 1 1 1 1 fcirijr iHfttUrratrHrnraosaiibvr . 1 1 fl I,ik v'!kwB4:.!n'Ml'Wt iiiiiiii u . rrnin "?.? 'y
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