Indiana Tribüne, Volume 14, Number 308, Indianapolis, Marion County, 27 July 1891 — Page 1
l 00 s o y k vr Vv O U w w o ou Jahrgallg 14. Office : No. 130 Oft Maryland Straße. No. 308. Indianapolis, Zndiana, ZNontaa, den 27. Juli S
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Todes-Anzeige. Freunde und Bekannten die traurige Nach richt, das uns unser üetci Tö6terä.cn Lillke. im Alter von K Jahren. d-.rrÄ den Tod entrissen urde. Krr.rh ffoullois. t uItaim 321. 3 IIERR3IANN, XClffltlVUltttt . 1 t I öfä , oii sab tfe Wh. Stä2e: 120, 122, 124, 126, 123 Ost Pearlstr. Telephon 911. Offen Tag und Nacht. 25. Iahres-Inbilamn ds
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, ff , MM, , I in Nnroro'S (ßxovi am Donnerstag, den 8. Juli '91 Kameraden Achtung ! Ter deutsche Krieger-Verei wird am i 1?:, Ost i;
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jjllllivviyß vui mv ncnte Orgamkanon vnieymm. Ser von den hier lebenden Kameraden sich dem verband noch anschlieben will, ist herzlich willkommen, Nach dieser Versammlung findet die Aufnahme neuer Mitglieder unter den 'Bestimmungen der Verfassung statt. Das C om mitte e. xcnrlion nach Ehicaao und Milwaukee ' , . Chicago M.lwaucee und zurück. und zurück, I -zzrm eirzz jrrn 1 övax Adfatzrt von nanapon : Samstag, den 1. August '91, (präzis 9:30 Abends.) I via L. E. & W. BAHN ! nach Michiian Cit?. dann via D. M. C. Tampf. lckiff-LiMe. Ankuft an der lark Ttr. Brücke ftll&r WararnA. Splitt oa B ttflcft I Mttwaukee 9NhrMgrzenZ auf dem schönen neuer. ! Tamxfbse: Mrglnta iodricki Linie). Rück. 1 SwsTfinntS(.4.tnit?rSn.it,ntfr(!rr:nnrtftS I .lUljt. -...-,-........8 . Tickets güttig ouf allen regrlmSfiisen Zügen der L. ö. W. Bakzn von Micktza Uttv. tublwa. gen Accsinodstton für 2U Personen. TtckerZ zum Verkiuse No. IH m Washington l Stro&e und icCio JlltngiS Strafe. Smith & Brown. TicketS gilttg bis zum II. August tnclusive. Tas vmmt nA. welches sc verözft?tt!lch wurde. f-j saIi? i ii &u(c sehten. f w u Krv&k . t-'s'Sl i ,.si'-ir'4$A ' - . s-rzjzveSs,9 mn Wir Im i-- ' ' M S T'3. ' Sü -- O immBmmmM Jshncr's
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Wir legen heute den Lesern der Tribüne" das Blatt in neuem Gewände vor. Eine derartige Aenderung verursacht so viel Arbeit, daß es noch nicht möglich war, die Anzeigen sammtlich neu aufzusehen, dochwird auch das
in einigen Tagen geschehen sein. Als weiteres Zeichen der Prosperität werden wir binnen ganz kurzer Zeit das Format unseres Alattes vergro ßern. Die Tribüne" wird nach wie vor fortfahren, die Interessen des Volkes gegenüber der herrschenden Plutokratie ?u vertreten, sie wird zu allen Zeiten bttS Banner der Freiheit und des Fort unabhängig von korrupter Po lüik und unabhängig von professionell len Politikantett, ohne Rücksicht auf den herrschenden Parteifanatismus hochtragen. Wir hoffen darin nicht nur wie bisher die Unterstützung unserer Leser zu finden, sondern glauben ict ecßntcn "1. . , V'li J. .iHson 5k:, Ist Wirt tytll UUU Ull Mlltlt QtlMiiVl viv --v richten zu dürfen, sich um weitere Ver breitung dieses Blattes zu bemühen. Drahtnachrichten. Inland. Wetteraussichten. Für Indiana : Kühles, trübes Bet ter; leichter Regen am Nachmittag oder j . s W in der Nacht ; gleichbleibende Tempe ratur. E i sc n b a h n u n g l ü ck. . . i Dayto n, O., 26. Juli. Die Dayton Cash Register Company von hier veranstaltete für ihre Angestellten und deren Freunde einen Ausslug nach WoodSdale Island, einem schönen Orte am Great Miamiflusse, etwa 4 Meilen nördlich von Hamilton und etwa 30 Meilen von hier. Bei einem f..,uu. ffli;, r,M si s, l"""" . 1 ' 7 ... Itt.tlt II tMT 3a- Vi wm-m -"U" v"'v , Nkr Abends fubren üe , . - - y " " " I u . Egnderzuqe nach Dayton zurück. Kurz nach zehn Uhr hielt der Zug in Mlddleton an, wo einige der m, - ar ? t -' 4. Crcurzionltten auszttegen. Zi'oayreno l . . c itA 5 ! c ? e 0tt ZUg vor vem VayNYVse yktt, ram . schnellfabrender Güterzug, der in C 111 ' Wu-Uwy "5ZV, den PersoneNZttg hineinfuhr. Drei wisrdn zerstört und die darin ' U U v " . , j. t" r . l-ll 1 vestnoncyen ?paagttre geiooler ooer j Sieben Leichen befinden m7vw.iJ . NU) IM ZOayNyvse von iVUUölClüst UNv 9rt gjw.., Ssthnn viele mit thht r;. miry wa rrr ilUytii -Jt.4tl.y Utlljlltf IVMtWU IIIVU XM' lisle in'ö Hospital gebracht. Ein 11I . . ä. s , Os . 11 . f iß9"G Äna, rn, P"",vn, muroe in o iuse rnuicn. juz Liste der Todten und Verwundeten ist nach offizieller Angabe : Todte : Frank Simoner, Dayton ; Sillie Trice, Daytoz Patterson, 13 Jahre alt. Die übrigen Namen sind noch nicht bekannt. Verwundet : William Ammon, Dayton ; H. Schlerin, Dayton; Mary Rees, Dayton; Mary Grain, North Dayton; Jos. Cleal, Chicago. Diese sind schwer verleht. Außer ihnen ist noch eine Anzahl von weniger schwer Verlehten, Erdbeben in Indiana. Evans vUle, Ind., 26. Juli. Um halb neun Uhr.heute Abend wurde hier ein ziemlich starkes Erdbeben be merkt. Die Leute stürzten auf die Straße, in. der Meinung, daß irgend wo eine Explosion stattgefunden habe oder ein großes Gebäude eingestürzt sei. In einigen Kirchen konnte nur mit knapper Noth eine Panik verhindert werden. Verschiedene Frauen wurden ohnmächtig. Viele Schornsteine sielen um, Gläser und Geschirr wurden durch einandergeschüttelt, doch der angerich tete Schaden ist nicht von Bedeutung. Depeschen aus Mount Vernon, 9Zewburg und anderen Orten im südli chen Theile von Indiana und im nordlichen erztuckn melden," daß dort eben falls ein starkeK Erhbeben beobachtet worden sei.
Ausland.
Die' französisch russische Freundschaft. Berlin, 26. Juli. Die zn Ehren des französischen Geschwaders in Ruß? land veranstalteten Festlichkeiten haben mehreren Deutschenhassern, bif einem Jachteluh in St. Petersburg angehör ten, Anlaß geboten, mit den deutschen Mitgliedern Streit anzufangen unb dieselhen'zu beleidigen, weil dieselben sich an den: Empfange der französischen Flottenofsiziere nicht betheiligen wollten. 'Die russischen Mitglieder legten eine Subskriptionsliste auf, um die Kosten eines zu Ehren der Franzosen zu gehenden halböffentlichen Festmahles, eine Ezkursion nach Eronstadt und eine Soi;ee zu decken, und der Ausschuß, der mit den Vorbereitungen betraut wurde, bestand darauf daß jedes Mitglied des Clubs hierzu beisteuern solle. In Folge davon kam eö im Club zu mehrfachem Wortstreit, der zu mehreren Duellen führen dürste. Die hiesigen offiziösen Blätter bringen Berichte über die von den Russen zu Ehren der Franzosen veranstalteten Festlichkeiten, enthalten sich aber jeglichen CommentarS. Die Presse bespricht die polmschen Gesichtspunkte der Affaire, jedoch ohne irgend welche Bitterkeit.. Die Kreuzzeitung" schreibt : Die deutsche Flotte, deren Hauptaufgabe die Vertheidigung
der Küste ist, ist nun von einer großen ete sich in St. Mande ein ZusammenBesorgniß befreit worden, und da stoß zwischen zwei Erkursionszügen,
Deutschland dle Versicherung dieses welche von dem Sängerfest in Föntegroßen strategischen Vortheils erhalten noy zurückkehrten. ' Drei Äagens hat, kann eS den Franzosen' und den wurden zertrümmert und fünfzig PerRussen ruhig überlassen, sich über ihre joncn mehr oder weniger schwer vertheatralische graternisation zu freuen." letzt. Der zweite Zug rannte, gegen' den
er wenige tun. .Berlin 3Q;'uU, r ......... .. - '. ' : hat dte MnehMgung. zur muöMung des heiligen Rocke' in Trier ertheilt und den dorthin ziehenden Pilgern eineu Ablaß gewährt. Drei Dampfer mit je 900 Pilgern sind bereits auö Ammra gekommen. "TTTTc esuaiv r. ocy au o arm. B erl ln, 26. 3uli, ' Dle am Donnerstag erfolgte.Ankündlgung, daß Dr. Koch alle von ihm.istnegehabten öffentlichen Aemter niedergelegt habe, hat zu vielfachen ermulhungen Anlaß geboten, was wohl die Mache wl Schrittes des DoktoxßM und da seit eimger Zelt Eeruchte ztrkultrten, dasi der Professor mit den Resultaten sei "fc I VT. ll k ner uoerruttn.nloecrung unzusneden sei, so nahm man an, da seme Berzlchtle,stung ans dle erwähnten Aemter dlesem Umstände zuzuschreiben n. Der Berichterstatter ber Assocnren Presse hat nun dieserhalb Nach, orschungen angestellt, und ist von den Freunden deö Professors ermächtigt worden, zu versichern, daß Koch nicht aus dem angegebenen Grunde addantt, lonoern Wetter im Aegnsse steht, em anderes Amt zu übernehmen, nämlich l O TX ..... a c . nr i oa eines lreriors oes niuis für anfteckenöe ranthetten, weiches von k... v ... 4 c j. . .1 - . :..a 1 1 . . . i ver ucui egen -viciiurung m eoen rufen worden ist. ' ,..,,.,., Der Reisekaifer. Berlin, 26. Juli. Der Reichs
anzeiger" kündigt heute an, daß der M. Sianley zustieß, nicht so bedeutend !f. i ' " rrC 'fil.l. . ' ira r . c .
aicc am vergangenen zonnernuA
Abend während eineö Gewitters auf Er brach' sich nzcht den Wtknochen sondem nassen Decke der Jc cht Hohenzol- dern nur den linken Knödel, Ein lern" ausgeglitten sei und sein rechtes Bulletin, welches heute verö.ffen.tlicht
Knie leicht verletzt hahe. Die Ver-
letzung aber wird ihn Zwingen, fein Patienten nachgeben., hätien und der cr . t1.. 0.:i ... ex. L ft.,l'n'.i:''t ' ... r.t t.r t.
iozm uugcic jaiücst, i qoigc . j 4,: 't.lc'c JtüilJ-"' oeiicn vcaoslffttglen erartteen gusgegeben, hat. De? ,,9ZelchS' . ' . . . , ri.i-
anzeiget fugt hinzu, haß das.allge- Die. AuSstellungseommismeine Besinden des Kaisers gut, sei. r :? säre.
Der Kaiser wird am' 17. August hierher zurückkehren, dann den Manö? vern bei Bromberg beiwohnen,, die M. . fV l f .rI 1 Mni f m Festung cj venazttgen, oen Mano. vern in Thüringen beiwohnen und dann nach Wien gehen. um Ein Attentat. PariS, 26., Juli. ES wurde bekannt, daß ein Versuch gemacht worden' war, Madame ConstanS, die Gattin deö Ministers deö Innern, todten. Zuerst hieß et, in ben Gemächern der Dame sei eine. Höllenmaschine,, e5ptbdnt,W I . u . . . ., . . .ii . , ,
Gerücht' lautete, sie sei getodtet, ein an
deres..fie sei sckwer verwundet worden. ie Polizei hüllt sich in Stillschweigen und eS.ist.schwer, den wahren Sachverhalt zu erfahren, doch wird offiziell zugegeben, daß 'ein .Attentat stattfand, Man erfährt aber' aus zuverlässiger Quelle, daß das Attentat thatsächlich mit einer Höllenmaschine geschah, daß ber die Dame' nicht verleht wurde. Sie hatte ein aus Toülon an sie adressirtes PaFet erhalten welches ein neues Meßbuch enthielt.. Bei näherer Prü-I fung stellte sich heraus, daß' die Blätter bis auf den äußeren Rand'herausgeschnitten worden und daß in den so entstandenen Raum ein Ezplosivpulver gefüllt war. Bis jeht weiß'-man noch, nicht, wer das teuflische Geschenk gesandt hat, doch heißt eö, daß' die Poli3ei von Toulou dem Attentäter auf der Spur ist. Eine ähnliche Höllenmaschine ging dem Unter ieotonialscf rUi :Uteniie und eine andere Herrn Treille, dem Direktor deS Kolonial-SanitätSdepar-jements zu. Treille schöpfte 'Verdacht, als aus dem Buche einige Körnchen des Knallquecksilbers herausfielen. Man hat einen ehemaligen Marintarzt im Verdacht, die Höllenmaschinen geschickt zuhaben, : - Eisenbahnkatastrophe bei St. Mande. , . Pari s, 26. Juli. . Heute ereia-,r,1-n. Bcbnt derselbe' nack den Ns,n- -" - " ' ':i""f T":"- ? """i,".,' . "Mir Die vier lekten Wägen des Schnellzu gC3 wurden zertrümmert . und die Trümmer aeriethen in Brand. Die unglücklichen Verwundeten, welche '. unter den Bruchstücken befanden, riefen laut um Hilfe und die unverwundeten Passagiere eilten sofort herbei, um die Unglücklichen so rasch als möglich aus ihrer bedrängten Säge zu befreien, . Eine'Depesche 'au5 Tt. Mande von x Uhr heute Morgen bttichtct, daß fe&,ia Personen verwundet und- bis hahin Leichen ' gefunden - worden seien.: Wnt den ' Letzteren befanden sich e von zwei Kindern, welche zur Unkenntlichkeit verstümmelt waren. gen 20,000 Personen fanden sich . " auf der Unglücksstättc ein und waren Zeugen der erschütternden Szenen, welche sich auf dem Bahnhofe abspicl n. Der Lokomotivführer und der izer deö zweiten Zuges sollen leben big verbrannt sein. Der Stations gqent soll vor Aufreauna irrsinnig ge worden und entflohen sein. Den letzten Berichten auS St. Mande z Folge sind bereits 49 Leichen gefun den worden.. Die Nachforschungen werden noch immer fortgeseht. Die I ' Zhk der Verwundeten, betrögt über hundert. - Nicht so gefährlich. Ge.n.f, 26.. Juli. Spatere Nach richten aus Muerren deuten darauf hin, daß der Unfall, , welcher Herrn Henry , war, aly uriprungllcy veriry.lel muroe. wurde, erklärt, daß die Schmerzen des iuiano oes ranren ein jcijr vesrleo 1 i'Si l gjenoer se,,. ' Pä r is, L 'Juli' Die. amerikanischen AusstellungS-Kommissäre Butterworth, Lindsey und Bullock sind nach ' . ! . ' London zurückgekehrt. Herr Grosvenör wird hier bleiben, bis der vollstänr.-' . - -' - dlge Ausschuß am nächsten Donnerstag wieder ' bttsammen -.' ist, , worauf die sämmtlichen Mitglieder desselben eW nem Diner Heim' amerikanischen- Gesandten Reid beiwohnen werden. .Die. franzosischen Blätter veröffenl lichtenam vergangenen Freitag . eine angebliche' Depesche au Chicago, mit der' Meldung daß. Deutschland 'von der 1 ' " " :' . "
Ausstellungsbehörde mit mehr Rücksicht
behandelt werden wurde, als Frankreich. Der Zweck der Meldung war jedenfalls, den Ausstellungskommissären ihre Arbeit zu erschweren. Berichtersiatter aller : großen Zeitungen hatten Unterredungen mit den.Kommissären, welche der Angelegenheit eine größere Verbreitung gegeben haben, als sie unter anderen Umständen geunden haben würde. Der zweitägige Besuch derKommissäre hat die Jnteresen der Ausstellung, soweit Frankreich in Betracht kommt, bedeutend geför dert. Der Handelsminister Röche hat den Ehe'f seines Bureaus beauftragt, mit den Kommissären in direktem Verkehr zu bleiben. Ein mörderischer Tramp. Paris, Ky., 26. Juli. Heute Morgen wurde hier von einem farbigen Tramp, Namens , Craig, einem Bruder des in Cineinnati zum Tode verurtheilten Mörders Charley Craig, ein entsetzliches Verbrechen begangen. Ohne irgend welche Veranlassung ermordete derselbe mit einer alten rostigen Sensenklinge einen Farmer, Na mens Conway und dessen Frau und verwundete einen Sohn derselben tödtlich, während er einem zweiten schwere, aber nicht gerade absolut tödtliche Verlehungen beibrachte. Conway war 61 Jahre alt, seine Frau ungefähr ebenso alt. Auf die Hilferufe der Familie eilten Machbaren herbei,'welche dem Le bin des mörderischen - Schurken durch einige' wöhlgezielte. Schüsse ein Ende machten. .Craig war. als gefährlicher Bursche bekannt-und soll bereits sieben Morde auf dem Gewissen gehabt haben. - ' - - , - i OchissS.-Agentur. iv. -' . " '"i S, 1 . "V' . AsieDampfer-Linien sowie alle eu ropäischen Eisenbohnen haben ihre hie nge aupl-Agentur m AieL. Metzger'ö GrunoelgenthumS - Agentur, Wechsel Bank und Völlckachts -Bureau. .' Etab lirt1863.- . . OSissonackriSten. mfm I. - J " Angekommen in : Lö n d o n: SigNalisirt Seandinavia" von New Sork, Belgenland" und British Princeß' von Philadelphla. B oston.: ' Nestorian" von Glas gow. . . Philadelphia: British Prmce" von Liverpool. Queenstown, Angekommen : Aurania" von New Jork. H a b r e, Angekommen ,Champagne" von New Foa5. ' New Jork; La Nvrmandie" von Habr.e, Gellert" von Hamburg.. Oahl dn?S QUtUUU&U dut schreibt auö Vrüffek: In der v , 1 h i ri . ci ,Drassenonaraanao i grgcuunig eine elektriscyeWahlmaschme aufgestellt, . t t rnt nrv ? ?l 1 veren rnnoer c. scvreau iit tm jun aer belancker Ingenieur. Der merk. vürdigeApparat bietet äußerlich den. Anbllck elneS.Harmontum oder großen PianoS. An Steye .hex Klaviatur befind fick wu Reiben von Knöpfen, wie sie bei den elektrischen HauöNingeln zur Verwendung gelangen. U. seine Stimme abzugeb,u, hat. der. Wähler nur nöthig, yuf einen diese? lknöpfe zu hrük. ken. i Oberbalb des, Snöpfe sind die Namyt de? Cndidaten angebracht, so , t'm i . ' n'"" .u 1 zwar, a zeyen scamen m xwvi c spricht. Da'abix die Ersindung in und zunächst auÄ W Belgien gemacht ist, va manck' Eine? die Kunst des Whleys meistert, ohne, sich vorher bei dem Stuoium der aleichfallö recht verwerth. baren Kunst des Lesenö ausgehalten' zu haben, ist von Herrn Möreau in, Auö. sicht genommen, neben den Namen der Candidaten eventuell deren Pyorogra. dbien an.ubrinöen.. damwsich die Wäh let nm erst der der schwierigen Arbeit der Entzifferung der Buchstaben deö Namens aukubalten brauchen. Unterhalb der Knopf-Klaviarnr- sieht man einenHasieVlchdyrlesche Zöhlnmschine. '.entva. totv xno? bMen Zailer. der die abgegebenen irnrntn ' nacb . Einheiten. Zehnern. Hunderten und Tausenden: reglstrrtt. Die Elemente, welche den Strom erzeu. n. nd unter de. Kasten befestigt. Um sich de Apparat zu nähern, muß der Wähler aus eine kleine Tribüne steigen. .' Daö genügt u den Stre einzuschalten, :und ; er kann ohne Weite reö ;. seine Stimme abgeben. Da nun aber ein Wähle?, durchdrungen vsn der Notbvend!alttt.den ''.StaatSaeschäM d Mttwirkung- sei?- Candidstea zn ßchern, versuchen nute. ib?. kSr.tz.it
Uhr ftagi, warum heißt sie u:ch! . Qj (5!? So hört denn, daß ein Zeder cs begreife: So beliebt Santa Clans, uristr weihnachisinann ift, So beliebt ist die Sapte 5!aii3 Seife.
Erfreut die Herzen aller Haushälterinnen. Nur kabrizltt von
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auf oen Gegencanvtvalen entfauenoen Stimmen durch wiederholtes Jn-Tha tigkeit-Setzen des wählenden KnopseS Ersatz zu schaffen, hat der Erfinder Vorsorge getroffen, daß es dem Votanten unmöglich gemacht wtrd, zwnmal hintereinander auf denselben Knopf zu drücken. Und da der Apparat mit Rücksicht aus daö Liftenscrutinium angelegt ist, t tt auch so emgertchtet.daß, wenn z.B. die Zahl der von jedem Wähler zu nommuenden Kandldaten fünf betragt. nicht mehr als fünf Stimmabgaben erfolgen können. - Wer ein zweites Mal auf denselben Knopf drücken oder mehr alö .fünf Stimmen abgeben-wollte. ußte erst von, der Tnbune herabstel gen und einlge Sekunden verfueßen lassen, ehe er durch abermaliges Hinaufsteigen, den Strom wieder schließen könnte.' ., Natürlich . würde das die Wahlhandlung beaufsichtigende Comlte, das tm selben Zimmer sitzt, jedes! der- , ? . riLge Vorgehen ovxi oemerren uno whibiren können. DaS Instrument garantirt ferner die Geheimhaltung der Stimmabgabe durch' einen Verschlag, m,t dem es bedeckt ist: ebenso ist em Knopf angebracht, auf den der Wähler drücken kann, um einen weißen Zettel abzugeben, und dieser Knopf setzt genau dasselbe Glockenzeichen in Bewegung wie dle anderen. Der Kasten mit dem Zähler wird na türlich zu Beginn der Wahl verschlos. m mrr a ... M, nam veren zeenoigung onn iyn der Präsident des Comites, und statt der heute am Schluß der Wahlhand luna nöthigen stundenlangen Zähl' overation braucht er nur die Ziffer der abgegebenen Stimmen abzuschreiben, die der Zähler bei dem Namen jedes Candidaten bereits fertig addirt aufweist. Man kann sich also vorstellen, wie sehr die Wahlhandlung an Rasch beit und Einfachheit durch diese wirklich ingeniös construirte Maschme gewänne. Hier in Brüfjel wird die Ersindung sehr ieacktet. und es ift gar nicht un möglich, daß die Regierung einen Ber. such macht, sie iu der Praxis zu verwerthen. - Diese verteufelte Elektricität! Jetzt beginnt sie sich also selbst in die Staatsgeschafte zu mischen, und hilft mit, Po litik machen. Die elektrischen Wahlen, das ist nur der Ansang. Und man weiß, wie schnell es bei der Elektricität weitergeht, wenn erst einmal der Ankang gemacht ist. Wie auf anderen Gebieten, so wird sie auch hier die mensche liche Arbeitskraft allmählich überflüssig machen. Die StaatSmaschine wird am Ende ganz mit Gleichstrom oder Wech selftrom betrieben werden, KeineStaatSmänner mehr, sondern nur noch elektrische Batterien Und was wir heute Reichskanzler- nennen, wird vielleicht tt hundert Jahren nicht sein, als ein großer elektrischer Knopf, auf den die Agrarier nur zu drücken brauchen, um )ie Getreidezölle so hoch zu haben, alS sie nur irgend wünschen. Oin Interview dV aiserin ?uaenle. Aus Paris wird vom 19. Juni ge schrieben: Ein Berichterstatter deS .Jour hat eS fertig gebracht, von der Kaiserin EuzeryA empsangen zu werden und ihr einige Frage zu pellen. Er schätz die .Gräfin von TierrefondS(unter diesent Namen weilt sie im Contzinentalhotel sehr gealtert. .Die fal tige Züge die tief in ihren Höhlen lY. " Wi" i V co.t l. itfarnnfn" wnatn. uct aiuunicii uuiu weißem Haar verleihen diesem Ange. f i fr.. t. J ,.f -1 rr zicyie einen uusotua lagoax: .xau rigkeit. Die Kaiserin trägt ein sehr rxw f.rv eiNsuryes waijc. iciv, um vull durch ein mattsilbernes Medaillon ge t&i&Rfn. welötS link Raartotft mi hit m AlS ibr der Aesucker estand. daß er Journalist sei, erwiderte sie er. rc ist fc Cmrt; i uiiut, wuu tu, dan' Sie meine ttnrückauoaenbeit der letzt haben. .'In England find die Journalisten dielleicht 'neüaieriger als in ' NrankttiS. aber böSiSer. WaS yy?m Ei? von einer unalückliSm
. -?f V. jf t' ?J '-w K JTii S-l-fgl A r A- Z" r Al r i I I f i- I V,i n h i wtimä - je fc -.. . , . f i -v i,.-- t 7- -rrr". Kk--?5ZS2ÄO !.'WX "CL0& 'WXiWA yc! . ... -C f tttfXf' fzd fesM s -X
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Frau, wie ich?" Der Besucher ant wortete, ihr Kummer und die Würde, mlt der sie ihr Unglück trage, hatten die Pariser längst gerührt und sie mochten gern wiffen, was ihre ehemalige Kai serin von ihnen denke. Die Kaiserin hatte sich erhoben, um die Unterredung zu beenden, setzte sich aber wieder und sagte: .WaS ich von den Parisern denke? Ich liebe sie noch immer, wie ehemals. Wenn Sie wüß ten, wie ich seit einigen Tagen glücklich, darüber bin, eine andere Sprache als Englisch und Italienisch zu hören.Auf die Frage, ob sie längere Zeit hier zu verweilen gedenke, antwortete die Kaiserin mit traurigem Lächeln: Ich möchte gern, allein man hat mir degreiflich gemocht, daß meine Anwesenheit Zwischenfälle hervorrufen konnte, und da ich in der Dunkelheit bleiben will, so werde ich vor Ablauf einer Woche abreisen. In meinem Alter, schon mit einem Fuß im Grabe, bin ich ein wahrer ewiger Jude." Auf die Geschichte des Todes des kaiserlichen j Prinzen einzugehen, lehnte die Kaiserin z ...ir -t. v - ..r v:- f., .c. cuiUjit;ucu uut unv auj viz tfiagc, , sie an die Wiedererstehung des Kaiser reichs glaube, antwortete sie lebhast: .Mit meinem Sohne ist. das ltaiserreich gestorben." Ferner erwähnte der B suche? noch die KaZsirerin in der Rue, St. Denis, Frau Chaffenot, welche sich für ihre Tochter ausgibt. .ES gibt wenigstens dreißig Verrückte in Frank reich," erwiderte die Kaiserin, .die ich als Mutter haben wollen. Sie wissen, daß zur Blüthezeit deS Kaiserreichs j dessen eifrige Verehrer ihre Kinder Na voleon weihten. In einigen Familien i tätowirte man den kaiserlichen Adler auf den Körper der Neuzeboreneu. Das muß auch bei dieser Dame der Fall gewesen sein. Endlich bemerkte die schwergevrüste Frau auf eine letzte Frage, das kürzlich bei Ollendorff erschienrne Buch: Erinnerungen aus den Tuilerien" behandle sie zwar sehr liebenZwürdig, enthalte aber von Anfang bis zu Ende nur Unrichtiges. Warnung. Zukolge eines neuen UkaseS bezüglich der Verschärfung der Paßoorschriften dürften die Mitglieder verschiedener fürstlicher und gräflicher Häuser unliebsame Erfahrungen machen, wenn sie ua glücklicherweise in Rußland etwas zu thun haben. Wenn nämlich die Namen der mit ordnungsmäßigen Pässen ver sehenen Rnsenden emen .jüdischen rut' klang" haben, sind letztere der mosai. schen Abstammung verdächtig und müs. jen sich, um gelitten zu werden, durch chr Taufzeugniß legitimiren. Mitglieder deS Hauses Löwensttm. Bentheim, Freudenberg, Marschall. Lichtenftein, Schönberg, SchSnfeld. Schönborn, Löwenberg, Waldenburg. Fürstenberg, Philippsthal, Jsenburg. Löwenherz. Lilienthal, Brühl, Hohen, stein, Schwerin, Hahn, Blnmenthal, Spiegel, Wertheim, Pappenheim :c.. ja selbst Nachkommen des Hauses Walle, stein, die Friedländer, werden es uns Dank wissen, daß wir sie vor Ungele. genheiten bewahrt haben, indem wir ihnen rathen, sich im genannten Falle sit Taufzeugnissen zu versehen. DiePaß-Cvmuussion der .Deutschen WSveu.iscmciAL CYES as3 0PT1CIAISI u FITTED (satn MO swstu cx&ss vnre Verlangt. Verlan gt ein Mädchen. ?!ack-;ufragcn in ber Offe dS. Blattes. Wl?L0j Verlangt ein Mann als utsckcr. Näkiere n eh m&xitt e traue, sui
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