Indiana Tribüne, Volume 14, Number 272, Indianapolis, Marion County, 20 June 1891 — Page 2

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Zndiana Tribüne. cklchtwt göSlich sod gsnatsg. 7lUöUch.MkÄ KV dns tt3aoll J Ctttt Ht ettnt3itftt 21 ttt Och. vttdO ,s t4 u alt UfltStGit P Vs r,lSUN t fl9ttMliallav fil SS. SwesS 230 O. C2aö!öoDC JndiM2pvl!S, Ind., Ltt. Juni 1SS1. Sie vernfchlelSene sty. Sus Mitteldeutschland schreibt man der WescrZeitung" : Der. Schreiber dieser Zeilen ohnt aus de Lande,um ringt von Leuten, die noch aus ihrer eigenen Scholle sitzen, die zwar meist als Maurer oder Zimmerleute oder Tischler aus Tegesardeit gehen,während die Frauen Gemüse und Obft nach der Stadt bringen, die aber doch ein Hauschen und etwas Garten und Äckerland ihr eigen nennen und sogar darauf etwaZ Korn für den eigenen Bedarf bauen. Sie können sich eine Ziege halten, welche ihrer Familie die Milch liefert, und konnten seit Jahren auch alljährlich ein Schwein mästen. Vor einigen Tagen höre ich zu meinem Erscannen, daß meine Nachbarn in diesem Jahre darauf verzichten vollen, ein Schwein zu halten, weil die Ferkel, das Fsttermehl. das Brod, und namentlich die Kartoffeln zu theuer seien. Die Leute haben Mühe, Brod für ihre Kin der zu schaffen, sie müssen alle größeren Au-gaben vermeiden und werdm, wenn die Theuerung anhält, nicht einmal das Stlutkorn für ifatZ Ncker erschwingen Ännen. Die Familie, bn ir ich wohne,, be? stekt aus dem Mknne. der Frau und fünf Schulkindern. Der Mann vtx friert, daß sein Mittagessen aus But terbrödeu bestehe, die er mit nach bei Stadt nehme und daß seine Familie täglich ein sechspfündigeS hausbackenes Brot brauche, das früher nur 60 und jetzt 85 Pfennige koste. Das Fleisch sei auch nicht edr zu erschwingen. DaZ Pfund Rindfleisch kostete früher hier am Orte 50 53 und jetzt 6365 Pfennige, daS Pfund Schweinefleisch sei ga von früher 35 auf 60 Pfennige, 'dn Preis einer Metze Kartoffeln von srü. der 25 auf 35 40 Pfennige gestiegen, DaZ Schmarzmehl für daS Vieh, daZ man in früheren Jahren mit 13 14 Groschen, ver Viertelcentner bezahlte, kostet jetzt 3 Mark. Der Mann, dessen Angaben ich hier notire, fahrt in seinen Klagen fort: ,Jch kann mir in diesem Jahre keinen neuen Anzug anschaffen. Am meisten leid $t es mir, daß wir Uns Schwein aufziehen können. Ich sagte immer zu meiner Frau: das Schwein ist unsere Sparbüchse. Was wir dafür ausgeben und hineinfüttern, bekommen wir im Winter mit Zinsen wieder, wenn unsere Familie ihr Fleisch und ihren Speck uud Würste hat. Was wird der nächste Winter bringen? So sieht es auf dem Lande aus in Fami lien, die zwar immer tüchtig arbeiten und dabei bescheiden leben mußten, aber ' doch nicht über Mangel klagten, weil ibnea der Garten und Mer Gemüse, Obst und andere ' Unterhaltmittel und der Stall die Ziegenmilch billiger RlS den Städtern liefert. Weit schlimmer ift eS, wenn man nach btr Stadt kommt. In allen' Wirthschaften, wo die kleinen Leute speisen, kann man beobachten, daß die Brot schnitten dünner und die Portionen kleiner werden, und daß man für eine " Portion Kartoffeln nur 7 oder 3 statt früher 9 oder 10 Stück erhält. Was soll aus der Ernährung des deutschen Volkes werden, wenn diese Theuerung noch länger anhält, wenn die Ersparnisse der kleinen und mittleren Leute ausgezehrt find und der Hunger, der jetzt' erst heranschleicht, wirklich iifi Zimmer und auf die Straßen tritt? Wie in deck Dorf, von welchem aus ich schreibe, sieht eö jetzt in vielen tau send deutschen Dörfern aus, und in den Städten ijr die Noth och viel bedenk licher. Diejenige Staatspolitik, welche die, Landwirtschaft dadurch schützen wollte, daß sie den Maffen das Brod verheuerte., hat sich in ihrer Beurthei lung der ländlichen Interessen gründlich verrechnet. Nicht nur im Interesse von Millionen Stadtbewohnern,sondern such zu Gunsten von Millionen mittle rer und Heiner Bauern, welche Saat korn und Futtermehl für ihr Vieh brauchen, muß die Zufuhr von Getreide m daS Teutsche Reich rasch und gründ' lich leichtert werden. Wenn die Maffen sich erst wieder an Brot satt essen können, , werden auch die Kartoffelln- billiger werden, welche den Menschen jetzt als Ersatz für Brot di nen! und Millionen kleine Leute werden nicht darauf zu verzichten brauchen, ein Schwein oder eine Ziege zu halten. Die Verantwortlichkeit derDeutschm Reichsregierung wird, je ; länger man mit der Erleichterung der Zufuhr noch wartet. mit jeder Woche größer. Die sociale Währung ergreift namentlich jetzt auch den kleinen Bürger-, Bauern und Be amtenständ.'l welcher nicht wie die Ar deiter durch höhere Löhne vor Mangel geschützt ist, sondern die Theuerung am bittersten empsindet und dem HandwerKr und Krämer nichts zu verdienen geim fHfc ; elegsopfer in Ostafrika. Die Ergebnisse der Thätigkeit, welch: .Major v.Mißmann in Ostaftika entfaltet hat, liegen nunmehr in einem Be richte des Reichs commissarS vor, den das D. Colvnialbl." veröffentlicht. Wenn es gelungen ist, die vstafrikanische Lüste zurückzuerobern,' die großen a ravanenstraßen weithin zu sichern, das Hinterland in kleinerer' oder größerer Ausdehnung endgiltig zu beruhigen und dem deutschen Namen bis an die äußerpen Grenzen Ächtung zu verschaffen, so sind diese Erfolge nicht ohne große : Osier erkauft. Die Sckudtruvve erlitt

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Verluste, die hauptsächlich durch, ixt Strapazen in dem ungewohnten Klima verursacht wurden, sie sind Verhältniß, mäßig größer, als bei einem europäi schen Kriege. Der Gesammtverlusl der Tmppe im Gefecht Todte und Ber. wundete) beträgt 21 Europäer und 151 garbige, was bei Zugrundelegung einer CombLttantenstärke von 150 Europäern und 1200 Farbigen für Erstere einen Verlust von 14, für Letztere von 12 v. H. bedeutet. Die Verluste der Truppe an Todten überhaupt betragen 20 Europäer und 208 Farbige, was für eine Gesammtftärke von 200 Europäern und 180 farbigen einschließlich der Süchtcombattanten) für Erstere 10, für Letztere 11 h v. H. ausmacht. Erst allmählich, nach Wiedergewinnung verschieden Küstenpunkte, nach Vergröße rung .des Sanitätspersonals, nach Durchführung der Impfung aller Truppen, konnte die ärztliche Pflege der Truppe eine wirksamere werden; aber erst, nachdem die Unterkunftöräume aus gebaut und die Erdarbeiten, die eine Entwickelung des Malaria-BazilluS begünstigm, been? it waren, wurde der allgemeine Geiund'heitszustand .ein bedeutend besserer. Ettmets Tod.

Mit Joseph Klein Emmet, welche, kürzlich an einer acuten Lungenentzün dung in seiner Sommerfrische zu Corn wall am Hudson verstarb, ist eine eigen artige und beachtenswerthe Erscheinung der amerikanischen Bühne vom SchauPlatz des Lebens abgetreten. Mas kann nicht behaupten, daß Emmet ficl zu den höchsten Leistungen seiner Kung emporgeschwungen habe, und eS wär, thöricht, zwischen ihm und Leuten wi, Jefferson, Floren oder gar S3ootr Vergleiche ziehen zu, wollen. Emmei hatte früh erkannt, daß er auf einem beschränkten Felde, nämlich der Dialect rollen, sehr Ansprechendes zu leiste vermochte. Er bildete dieses Taleni weiter aus, studirte den Geschmack dei Publikums, belauschte mit der ihm eige nen Beobachtungsgabe die deutsches und irischen Volkskreise, und brachte sl die typische Gestalt des ,.?vrmau oousin Fritz" zu Wege, der, obwohl keines wegs rein deutsch, sondern ein wunder bares Gemisch aus irischem Humor, deutscher Biederkeit und trockenem ZZankeewitz war, doch den Eindruck eines aus einem Stück gegossenen Ganz war. Das natürlich dabei viel Plattheit und banales Zeug mit unterlief, deZ pflegte Emmet unter Berufung auf d Geschmack des Publikums" zu entschuld digen. Doch ist's meist der Herr eigener Geist", der aus solchen Leistung gen zu uns spricht, und diese Entschuldigung zieht nicht sehr. Doch genug, Emmetwußtesich zu be schränken und cultivirte seine Specialu tät zu einer gewissen Virtuosität. Er wurde berühmt, und wanderte ,vos Bühne zu Bühne, überall volle Häufn erzielend und. reichen Gewinn einheim send. Auch in England verstand er es, den Erfolg an sich zu fesseln. Emmet war 1841 in St. Louis, Mo., geboren und begann seine Bühnenlauf' bahn als Liedersänger und Tänzer auf Variete-Theatern. Mit seinem Fritz", dieser Gestalt, welche er in verschiede nenihm auf den Leib geschriebenen Stükken jahrein, jahraus vorführte, hatte ei viel Ruhm und noch mehr, Geld geerntet und erst in den letzten Jahren, als ein ausschweifender Lebenswandel hoch' gradige Gedachtnißschwäche und einen schnellen Zerfall semeS künstlerische Könnens verursachte, ließ seine An iiehungSkraft nach. Er hatte einmal ein sehr großes Vermögen erworben, womit er unter Anderem einen prächtigen Landsitz am Hudson kaufte, den er auf daS luxuriS' feste einrichtete und mit prachtvollen Anlagen, künstlichen Sn, Windmüh. len, Thurmbauten und Anderem um gab. Mit seiner Frau entzweite er sich vor einigen Jahren, trat ihr aber seinen prächtigen Landsitz und einen . großen Theil seines Vermögens a. , f i:; Emmets geschiedene Frau. Elisabeth Webber, ist die Tochter wohlhabende? deutscher Eltern. Qaiern irrsinniger König. Der Wahnsinn Köniq Otto'S nimmt fedeS Jahr eine neue Gestalt an. Die ses Jahr ist der König daS Opfer einer Manie, die von seinem kindischen Geist das beste Zeugniß ablegt. Er besitzt die Leidenschaft mit Holzflinten auf sei nen Wärter m schießen und gibt seinem Erstaunen Ausdruck,' w?nn die Ange schossenen" nicht todt zur Erde fallen. Wenn man dem König einen Gefallen thun und ihm eine Freude bereiten will, fallen die Wärter nieder, hüten sich jedoch, in der Stellung zu verharren, wenn er sich ihnen nähert. Voriges Jahr bestanden seine, Hallun. cinationen darin, seine Cigarren an den Lippen und Wangen der Kammerherren in Brand zu stecken, was in Folge des Umsiands. ; daß der König ein starker Raucher ist, mit der Zeit ein für die Betbeiligten sehr -lästiges Vergnüge wurde. ' Wie viele geistesgestörte Personen ist auch der König ein großer Liebhaber der Tafelfreuden. Eines TageS fand er, i daß man ihm den Champagner vorenthalten habe, und begann fürchter lich zu toben und. zu rasen. Man machte ihm begreiflich, die Maßregel sei erfolgt, weil er feinem Wärter eine Cigarre in daS Auge gestoßen. Er schien das Unrecht seines Benehmens einzusehen - und versprach, künftig um Feuer zu bitten, aber kaum war ihm der Cbampagncr bewilligt, , als er sein altes Spiel zu treiben begann.. , , ' Schloß Fürstenned. in dem Körng Otto als armer Irrsinniger gefangen gehalten wird, liegt in einer romanti schen Gebirg Sgebend beiMünchen und wurde von dem verstorbenen Ludwig II. mit schönen Gärten, kühlen Terrassen und Treppenaangen ausgestattet. Der arme Monarch fühlt sich jedoch in dem Schlosse nicht glücklich und quält seine WäUer mit den unsinniasten Vor- -" .". ' "; :. !!:. ' ".' 's V" -.;.-; -1:; sin--T;.--:ijrfcv; i?1

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Ittnungen. : aio sind pit Tüperen stül dünnem Glas,, an denen er sich die Finger blutig ritzt, bald glaubt er an den Wänden allerlei dummes Zeug zu lesen und bereitet - seinen Aerzten durch schwer zu erfüllende Forderungen viel Kopfzerbrechen. Der Tod des Unglücklichen, die ein zige Erlösung aus der Nacht des Wahnsinns, ist in sehr weite Ferne gcrückt, und es ist alle Aussicht Vorhänden, daß er ein hohes Alter, er zahlt jetzt 41 Jahre, erreichen und den jetzigen Regenten Bayerns, sowie alle sein, Wärter überleben wird. Jranzöfische Altersversorgung. AuS Paris wird gemeldet, daß die französiscke Regierung daS Muster der deutschen socialpolitischen Gesetzgebung ju besolgen und demnächst in der Kam mer eine Vorlage über die Altersversorgung der Ardeiter einzubringen ge denkte Danach soll den Arbeitern nach dreißig ArbeitSiahren eine jährliche Rente von 30(5 bis 600 Francs gesichert werden. Die Arbeitgeber und die Ardeiter werden zu gleichen Theilen hierzu beisteuern, der Staat aber wird des Gesammtbetrages dieser beiden Einzahlnngen beitragen. Die 'jährliche Aus gäbe des Staates für diesen Zweck wird 100 Millionen Francs nicht überschreiten. Das deutsche Vorbild ist unverkennbar. Wenn f oh darüber geklagt wurde, daß die deutsche Industrie durch die Zo-'ialpoitischen Gesetze zu schwer belastet und ihre Concurrenzfähigkeit mit dem Auslande beeinträchtigt werde, so konnte mit Recht darauf hingewiesen werden, daß auch auswärtige Gesetzgebungen in Kurzem genöthigt sein vürden, ahnliche Einrichtungen zu treffend Der Beweis liegt also hei' Frankreich bereits vor. VomJnlanbe. Die Ver. Staaten-M arin ist im Besitze eines Papierbootes. Dr. Samuel Adler, zweiundachtzig Jahre alt, einer der bekanw testen Rabbiner Ne Yorks und Vater des im ganzen Lande bekannten Dr. Felix Adler, ist soeben gestorben. Laut CensuSStatistiksind im Staate New York während deS Iah res 1890 nicht weniger als 9,316,135 Pfund Tabak gezogen worden, deren Werth sich auf t33S,067 bezifferte. Ob nun Leif E ri cfon oder ColumbuS Amerika entdeckt hat, die Thatsache, daß Beide Ausländer waren, ist ein kalter Wasserstrabl auf die gegen wärtige hitzige ÄntvEinwanderungs Bewegung.- Phil. Times." Jetzt wollen auch dieDeut schen New Yorks ihren Deutschem Tag" haben. "Die dortige Staats Zeitung" meldet diesbezüglich: Delega? ten des Liederkran;-, Arion", Deut scden Vorwärts", Gesellig-Wissenschaft. liche. Vereins", .Historischen Vereins". Äeethoven-M.?B.", Germania" von Brooklyn und des Deutschen Clubs" von Hoboken beschlossen in einer in der Liederkranz-Halle- stattgehabten Ver sammlung, den Deutschen Tag" am 4. October d. I. festlich zu begehen. Ma hat bereits Herrn Carl Schurz dafür gewonnen, die deutsche Festrede zu hal :en, und andere großartige Vorbereitungen getroffen.' Die Untersuchung der Walla Walla LynchAffaire verdient mit dem aufmerksamsten Interesse verfolgt z werden. Die Voruntersuchung ist be endet und daS vom Kriegsdepartement mit dieser- Aufgabe betraute Special comite hat seinen diesbezüglich? Bericht an den General Auditeur übermit telt. Aus dem Berichte geht hervor, daß der Oberst Compton, der sich s, entrüstet über die Excesse seiner Leute geäußert hat, sehr wohl die ganz Affaire hatte verhindern, können, wenu er nach dem ersten erfolglosen Angrist auf das, Gefängniß feine Leute bessn unter Controle gehalten hätte. Cölonel Compton Wird wahrscheinlich vor ei Kriegsgericht gestellt werden. Im Uebrigen ist es schwer, die Thater aus findig ZU' machen. Seit der Lynchaffaire sind eine Reihe von. Desertionen in Walla Walla vorgekommen und die meisten Deserteure waren -alle Währschnnlichkeit an der Affaire betheiligt. Jedenfalls wird es gut sew, wenn der Antheil Colonel.ComptonS an der Ver antwortlichkeit genau festgestellt wird. Auch in Dänemark rüstet man zur Beschickung der WeltauSstel lung in Chicago. ES schreibt darüber Dagblader" : Ende März dieses Iahres hielt der Kopenhagener Industrie, Verein eine Sitzung, auf welcher Däne markS Stellung : zu der 1893 ftattsin denden Ausstellung ;: te&stiHrt" toarbcl Seit der Zeit hat der Verein verschie dene Aufschlüsse an dm betreffende Stellen eingeholt, namentlich um sich einen Begriff von den Kosten bei einer solchen Theilnahme- machen zu können und über die Mittel zur Deckung dieser Kosten zu berathschlagen. Ehe- dn Verein indessen in dieser Hinsicht -vei' tere Schritte ' unternimmt, wünscht er bestimmte ErNärungen, wie weit dit dänischen 1 Industriellen 1 überhaupt an der' Ausstellung ' theilzunehmen 1 geben kn. ES wird daraus aufmerksam ge macht, daß selbst mit einem nach unje ren Verhältnissen großen 'Zuschuß ' vom Staate ein weiterer Zuschuß von Seiten der Theilneh mer erforderlich sei, jedem falls zu einem - Garantiefond, und der Verein hat deshalb dieser Tage an alle bedeutenderen Industriellen Dänemarks die diesbezüglichen Aufragen und Auf forderungen ergehen lassen.' j Die colossale ' AuSwande rung nach Nordamerika,' welche in-dn letzten Zeit über Antwerpen stattfand, hat' die Antwerpener direkte Dampfer linie nach New ,Z)or? veranlaßt,' die, eeue Dampfer auf einmal in England zu bestellen, von denen einer nicht weniger aU 9000 TonS groß werden soll. Da ß diese Compagnie I bis dahin etwa acht oder neun Dampfer besaß, - so be deutet die letzte Bestellung eine plötzliche Vermehrung der Zahl ihrer Dampfee 'V :,: '' " '' P m m . : UM ca. 5v Prozent, em ae aaMlözes Voraeben. welches ebenso ungewöhnlich

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wie auffauenv erscyemr uns zu oem man sich auch schwerlich würde entschlossen haben, wenn nicht ganz bestimmte Jndicien sür em noch bedeutend stärke res Anwachsen der Auswanderung nach Nordamerika via Antwerpen vorlägen. Freilich wäre eS auch denkbar, daß man erst die Dampfer erbauen ließe in d Ueberzeugung, später die nöthigen Pos sagiere mit einigem guten Willen schor heranziehen zu könnil. Wie hiesige Bläser melden, wird eines der neuer Schiffe ein Schnelldampfer sein, welch?, die Reise nach .New lork in sieden Tagen zurücklegen soll, so daß also auch hierdurch den deutschen d'ihedereien ein neue und gefährliche Concurrcnz end stände. Der Faustkampf zwischen dem Großmaul Jake Kilrain und seinem australischen Gegner Slavin, bei dem es sich um dir Cöanwionship der .Welt" handelte, überbot nach den Berichten auS HobskenNF.. .alles .'Dagewesene an Brutalität, wenn man namentlich dit kurze Zeitdauer des Kampfes, der in neun Gängen entschieden war, bedenkt. Dabei vergißt der Bericht nicht hinzu zufügen daß der Kampf bereits nach drei Gängen entschieden worden wäre, hätte die beiden Gegner mit der bloßtn Faust, statt mit behandschuhten Han den auf einander losgedroschen. Denn schon im sechsten Gange waren Slavins Handschuhe von Blut und Schweiß seines Gegners so schlüpfrig geworden, daß viele seiner wuchtigen Hiebe vom Schädel semeS Gegners abglitten.- Im dritten Gange erhielt Kilrain einen furchtbaren Faustschlag über's linke Ohr, der ihn blutend und besinnungslos zu Boden streckte. Als er sich auf raffte, schlug ihn Slavin von Neuem zu Boden, um ihm im vierten Gange daS Nasenbein zu zerschmettern, sodaß ihm das Blut über Gesicht und Brust strömte. Im fünften Gange bat der Unparteiische um Gnade sür den amen fanischen Champion". Dieser war augenscheinlich dem Australier und des sen überlegener Kunst nicht gewachsen, und vermochte sich gegen die hageldicht ras seine Brust in der Herzgegend mit unwiderstehlicher Gewalt herabsausenden Fausthiebe absolut nicht zu decken. Die. Bitte deS Unparteiischen beantwor tete der Australier damit, daß er dem Champion, der, halb blind und besin nungslos, ohnmächtig mit den Fäusten in der Lust umherfuchtelte, nunmehr mit einigen wuchtigen Hieben vollends den Garaus machte, sodaß Kilrain wie kin Klotz- dies ist der zartsinnige Aus druck des "boxing roporter,T hinaus geschleppt wurde. Uod diesem empörenden, entwürdigenden Schauspiel wohnten einige Hundert der besten Gesellschaf: in den Räumen des arlstokratischen Granite Clubs bei! Slavin trug oußer einigen unbedeutenden Schrämmen den Preis von $J 0,000 davon. Der groüe John L." war dem bengel hafren Australier unter allerlei Bor wanden klüglich ausgewichen. Süvcalisorntens Pflau menernte wird in diesem Jahre sehe spärlich aussallen. Die ungünstige Witterung der letzten Wochen hat den Früchten sehr geschadet, die nun unreif und wurmstichig von den Bäumen fallen. In den B'er. Staaten und Canada werden jetzt 1!),373 Zeitungen gedruckt, 1613 mehr als der vorjährige Ausweis angiebt. Der Staat New York allein besitzt, 1958 Zeitungen. Zwei iartenfpieler. 2l Ich will nur gleich mein Blatt auf. decken ; St? können nicht gewinnen. - B. Spielen Sie nur! Ä. Aber sehen Sie doch, ich habe sämmtliche Trümpfe in der Hand: Ihr Spiel ist auf alle 'Fälle verloren. B. DaS kann man nicht wissen ; ' spielen Sie nur viel leicht rührt Sie der'Schlag! Qom NuSlande. Am 1. Juli 1890 wurde? in ganz Rußland 12,274 Aerzte und 409 Aerztinnen (einschließlich der Pro ! fessoren und Dozenten)' gezählt, davon standen 21 v. H. im Staatsdienste. Sluf 100.000 Einwohner entfallen im Reiche 8,4, im europäischen Rußland 9,2 Aerzte (in Deutschland (1887) 30,9, in Oesterreich (1886) 26,9). Noch ungünstiger gestaltet sich dieseZ Verhältniß nach Ausscheidung der großen Städte, wo insgesammt ein Drittel der Civilärzte wohnen Petersburg. Riga, Moskau, Warschau, Kiew, Kasan, Odessa,' Charkow). Auf 100,000 Einwohner des europaischen Rußlands entfallen 6,6, im Kaukasus und in Sibirien sogar nur 3,8 Aerzte. .Die Ost r i 'fc' m v 'V ' seeprovmzen, sowie die Welchselgouvernements (Polen) weisen die günstige sten Verhaltnisse auf. vJast den vierten Theil der Aerzte bilden Specialisten. Mehr als die, Hälfte (L4,:n v. H.) sind ' Russen, etwa 1J7 Polen, ijli Deutsche. Als Juden wird, j bezetch' et. Das Durchschnittsalter Ui Aerzte nach Beendigung der Studien betragt 25.0 Jahre, das der Aerztinnen 26,8 Jahre.. In Rußland .ist die Sterblichkeit unter den Aerzten bedew tend größer, als in anderen Ländern, Namentlich junge Mediciner leiden an erhöhter, Kränklichkeit, meist Tuberkulose. Die meisten Erkrankungen unte: den' Studirenden haben ihren Grund in unzureichender Nahrung, Mangel an guter Kleidung, in den feuchten, unge funden Wohnungen. - Mit einem s chw er en U iu fall fand kürzlich eine Luftfahrt ih: Ende, welche von Ofstcieren der sraw zösifchen Lustschifferschule von ChalaiS in der Charente unternommen worden war. Um 8 Uhr Morgens waren in Meudön zwei Luftballons aufgestiegen und nahmen, von Windstößen gettieben, ihre Richtung gegen i Chantilly. s Der eine derselben, in welchem' sich s außer dem Leiter der Fahrt Capitän Julien, der Artilleriecapitän de Margerie vom Generalstabe ? und , der , Geniecapitän BaNheS befanden, gerieth in, eine Schneeböe. ES legten sich solche Schneemasse : auf den - Ballon, daß er mit furchtbarer Heftigkeit stürzte , und zu I knklt,n Malen ani w aufschlug. Da .auch das Auswerfen

jämnilttcheL ÄiMüng vert Vallott nlchi m die Höhe zu treiben vermochte, tnU schloß sich Julien, in einer' Höhe von. 100 Metern über dem Erdboden den Ballon mit der Reißleine corde de misericorde nennt diese der Franzose bezeichnend zu zerreißen. Bei dn nun erfolgenden jähen Absturz kam Julien mit leichten Verletzungen davon, aber von seinen Begleitern erlitt der eine einen Beinbruch,, der andere schwere Quetschungen. Den Verunglückten wurde aus dem Dorfe Baron, in .dessen Nähe der Ballon gesunken war! bald Hilse. Dem zweiten Gallon, dessen In. sassen Zeugen des Vorfalls gewesen, gelang es erst in einer Entfernung vou t Kilometern, zu landen. Der biedere Stelzen mann Dornon, der - mit Hilfe der Eisenbahn von seinen Geburtsort Arcachon nach Moskau gestelzt ist, um den Russen die Sympathien Frankreichs zu übermitteln, hat dort sehr trübselige Erfahrungen machen müssen. , Die MoZ. ?aucr Kaufmannschaft hat ihm zu Ehren ein großes Festessen gegeben, das Herr lich und in Freuden begann, aber ein schreckliches Ende nahm. Noch ehe nämlich die Tafel aufgehoben war, hat' ten sich, wie das in Rußland so Sitte ist, alle Theilnehmer bis zum Stumpft sinn bekneipt; in ihrer (brannt)-wein-seligen Stimmung forderten die Russen nun ihren herzlieben- französisa)en Gast auf, einmal zu zeigen, was er jetzt noch auf seinen Stelzen zu leisten ver möge, Dornoscha" (Dornonchen), riefen sie ihm zu, schnalle an und geh' eirmal zu Ehren Frankreichs!" Und Dornoscha schnallte an und ging auch ganze drei Schritt zu Eh ren Frankreichs, dann aber es half Alles nichts lag er der Länge nach am Boden. Ei, ei, Brüderchen," jubelten die russischen Gastfreunde zn Ehren Frankreichs bringst Du's ' nichl fertig, aber zu Ehren Rußlands, da wirst Du's können!" Und sie halfen dem armen Dornoscha ans die Beine und der ging dann auch zu Ehren Ruß' land neue drei Schritte und dann lag er abermals der Länge nach auf dem Boden. Hört Brüder," schrie da der to.angebende Kaufmann, das ist doch sehr bedenklich! Weder zu Ehren Frank reichs noch Rußlands kann er auf sei nen Stelzen gehen und das will ein Franzose sein! DaS ist gar kein Iranzose, das ist einNjemez (ein Deutscher), oder nein Gott schütze uns, Brüder das ist ein Jude, werfen wir ihn hinaus!" Was dann geschah, wir wis sen es nicht, aber der französische ExBäckermeister soll wehmuthsvoll und trüben Blickes dreinschauen, wenn man ihm von Festen der russischen Kauf Mannschaft spricht. In der bekannt en Affär! Turpin-Tnvone ist der pariser PolizeiCommissär sehr schlau zu Werke gegan gen. um sich der incriminirten Broschüre Wie das Melinit verschachert wurde-, zu versichern. Ein scheinbar nichts BöseZ im Schilde führender Bürger der großen Republik tritt hastig bei dem Buchhändler ein: Haben Sie vielleicht noch ein Exemplar des Turpin'schen Buches? Sozar noch mehrere!" Her damit! Ich nehme Sie." Sie scherzen, mein Herr", erwiderte der Angestellte. Es sind noch 1500 Exem plare auf Lager." Nun wohl, ich nehme sie alle, nicht eins weniger." Und damit öffnete er den Ueberzieher, unter welchem die Beamtenschärpe sichtbar wurde. Eine Soiree bei dem jüngsten französischen Akademiker Vierre Loti gehörte von jeher zu den Ereignissen der Pariser Saison um ihres phantastischen Charakters halber. Der berühmte Romancier liebt es, die Einbildungskraft seiner Gäste zu beschäftlgen und nach einer bestimmten Richtung hin in Ansprnch zu nehmen. So arrangirte er vor einem Jahre eine arabische Abendunterhaltung. Durch ein chinestsches Vorzimmer an einer echten japaiscken Pagode vorüber passirte man zunächst ein gothisches Cadinet und bk' fand sich dann in einem breiten, künstlich erleuchteten Corridor, an dessen Wanden bläuliches Mondlicht herabzufließen schien. Dann stieg man mehrere Stufen hinauf, schob einen schweren Teppich beiseite und befand sich in Marokko.' Tropssteingewolbe, Marmorsäulen. tep pichgedeckte Wände und das Ganze von silbernen Lampen, welche an Ketten von der Decke herabhingen, geheimnisvoll erleuchtet. In der Mitte des Raumes steht Löti selbst in goldgestickter arabischer Tracht, ein Schwert an der Seite, das ihm der Sultan von Marokko geschenkt. Hier empfängt er seineGäste, für die eienfallS orientalisches Costüm de nueur ist. Morgenländische Musik erklingt aus nnem dunklen Winkel. Dem Haupt- : ngang gegenüber erblickt man eine teppichverhängte Thür, die von .zwei riesigen, bis an die Zähne bewaffneten Negern bewacht wird. Durch eine schmale Fensteröffnung ist es gestattet, einen Blick in .den Harem zu werfen.. Da sitzen mit , gekreuzten Beinen, in reich gestickte Kissen zurückgelehnt, Frau Loti als Rumänien, die Gräsin Diana Beausacque als Marokkanerin und eine Masse von Odaliöken und Sclavinnen'. Und nun beginnt ein rechtes orientali lcheö Concert, in welchem die Stimme der Madame Littre, einer Nichte deS berühmten Lexikographen, sich in flöten begleiteten Soli besonders hervorthut. In den Pausen , werden HaremSconfect und andere ' Erfrischungen' ; heru mge reicht, deren Herkunft , und Mischung den Gaumen fremdartig berührt. Ein Abend bei Pierre Loti hinterläßt einen seltsamen Eindruck, der auS . derselben Mischung von Einbildung und Wirklichkeit resultirt, die seinen Schriften zu so großen Erfolgen verholfen hat : Geselljchaftlicher und literarischer Haschisch, die Sinne gefangen nehmend und abstumpfend. - Die Akademie hat daS geistige Genußmittel patentirt, die Büeher Lotis werden noch mehr verkauft werden, seine Soireen noch besuchter it M' ; HTelephon 1032. Caltm Okiks.

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