Indiana Tribüne, Volume 14, Number 252, Indianapolis, Marion County, 31 May 1891 — Page 5

kV4. ''.v'VCÄ

.(' ,Ol KKli'IViiiilWH11 ."'e" si , 4 r, i, f - jE'rrtsÄj jr. -.tot .N.i.ii iii,.:1:- 't-M y-

'ij1!,, H' 'i;-'' Killt,!!!!

M?

o ,P 'li:' i v ? - V ' - IS st J s i f 1 ' l i ! ; Cttrt

VW

r

H

1

. : , !: : ' ' iii1;;. ! J: riv

1) ZMiNKF "5 ' I1 v 4 M..M, M V J JC"V I ,- " tfi b1 nD fcrt V ls?ÄMk,SU : A?.AwMH IlllilSlI - s da beste Mittel gegen Vlutkrankhcitcn, Leber uZ Magenleiden. .hD!e Flasche Dr. u,uft stSniy Hambnr I ?ro,sn k,ftet SS CmkS.odn fSafglascha $2.00 j in alle Spsthekeu , haben. TUI CHARLES A. VOGELER COSatttrntn. HL -- 1 ' ' . i Dr. August Kinlg'S 0 LlQW.'blIZ?MI? O KRiSÜTEßPFLÄSTEß ist ix nZ vzOzNche Heilmktt? S Qil$tt, eisU&JKRitn Cnnl. &1 OrfiJ bistcs, grsßieulk, H2ikxk , cts. 1 S 6tl. ta Potket. Ja Sentheke i habe, tt QÜXilU JL VOCELCI CO.. txSlar, 121. Manner und JungUnge l Den einzigen Weg, derlsren TZanneSkrastwlcver kz erzn stellen, fcrclc srlsche, veraltete und selbst auschei nend llheUSare Fülle von SkZchlechti kankheUea sicher und dauernd z heiknz fernkr, genau AuftUrunA über Manubarkett l Weiilühkeit t Eh k Hinderniffe derselbe und Heilung, zeigt da ge iArstnß 5RrA t T ff44tS i v r t j nktt". 25. Aussage, 250 Seiten, mit rlelen lehneich Vildern. Wird in deutscher Sprache geze Ein senduuz ,ou 25 EeukZ in PostmarKu, Kr ine unKeKruckteu Umschlag vehl vrvckt, frei versandt. Ldnssire: ocUTTOttl-S tt3tt..!57!7UI, 11 Clinton Kacev sv Tori. N. X, T$t .9ltlttnolntft i uft z ha t Idia axsltl.Jnd., bt . elr, 2S 2d Dlmaftr. -GinWankbarer PatZmt (Nein Arzt konnte ihm helfen) der seinen Namen nicht genannt haben will und der feine vsUftänVise WiedrherftNM v? schwerem Heiden einer, in inen, Douorbuck geb, Arznet verdankt, löt durch ns dat itiit kostenfrei an seine leidende MUmenschea vn 'j schufen. DietesgnßeLoch beschreibt aussuhtttch alle , ' ikanlheiten in kläre? vttstanrltcher BtiU und giebt Jung und U beiderlei eschlechtIchiiKeAwth sschlüZse über Alle, was fte tenOre könnte, auherre enldält tasielöe ine reich nzapl der Kette vteeept. weicht in jeder Apotheke gemacht erden könn. Schickt iSuere Adrejs UBrtesmarke t privat WlnlK xmd Dispcnsary, SS West 11 Str. TTeir Tort, X. T. :. DOMi I. S. I,. Mm ris wy QftgQgffg.oi Gemalte Mandeln, Oallnüsse, OllbertS, VeeanS, brasiliantfüe- aob Wanbet-Nüffe Die besten i de Stadt. Ilnvller's Tea Store, COO Ö3 Oasölnatonat DUdi 63 s Brillen z cZeillen Twk giee LstÄahl zu noch uie bszeloestne iedrizm Pniseu. Karl Müller. St 2ckss Plsee. Unisu Depot gegenüber. M KregeldSß Solm, : a; ' m0. 7S JiriX !:!!' Mtd Jlliuoiö Straße. . Teleobou

f

I

f

. i v hi M Blut ist lk VaS sSi-' Leben

M M -HchM. DtMÄiÄMZ Ullmm imJÄwicirjmgl

" . deS NSrperS.

1

rx

ü.l

zchen

B

estatter

i-ri ; ' ; W ' ! ';: v" : V.- ; V f i '. ' , ; v " : : ' ... , ;

Berliner Htirathöschwindek. . Ein ganz neuer Sport des HeiralhV schwind els kam in einer vor dem Berliner Schöffengericht verhandelten SQt trugZanklage gegen den Coneipienten Max Werner, dessen Schwestern Mal vine und Emma und die unverehelicht Wilhelmine Freude zur Sprache. Du Geschichte ist lehrreich genug, um weite ten Kreisen bekannt zu werden. Wer ner hat sich eine recht niedliche Methode anSgesonnen, um schon seit langer Zeit mittels eines mühelosen Gewinns sein und der Seinigen Lebensunterhalt zu erwerben. Sowohl seine beiden Schwe stern, als auch die dritte Ängettagte, du bei ihnen wohnte, gehören zu den spä ten" Mädchen, deren HeirathSlust dn Angeklagte in folgender Weise verwer , thete: Im Auftrage der Grazien ließ er fast täglich Inserate in die Zeitungen ; einrücken, wonach ein beiahrtes Madchen mit guter Einrichtung sich zu verheira j then Wunsche und Adressen unter einn bestimmten Chiffre erwarte, i Nach den zahlreichen Zuschriften, welche jede dn drei bttratkslustlgen Damen fort und fort auf diesen Köder erhielten, z urtheilen, haben Diezemgen entschieden . Unrecht, welche behaupten wollen, daß der Heirathsmuth der Männer in unse ; rer Zelt sichtllch :m Schwinden ser. Die Corresvondenz ama aukmt uon und der Anaettagte Werner, welche, dieselbe besorgte, hatte alle Hände voll zu thun, um die gegangenen, tyeu , weise von schönenPhotographien beglei

teten Offerten zu beantworten. Dtt Antwort siel fast überall in der gleiche Art aus; in verschämten Worten er! klärte sich die heirathslustige Dame fo reit, ihrem unbekannten Bewerber ein Stelldichein zu geben, sie gab aber zu verstehen, a ihren BUttn und Ge wohnheiten ein Rendezvous auf d Straße oder in einer Restauration nicht entsprechen würde, dagegen gern eine: Einladung inS Theater folgen würde. Wenn dann unter der angegebenen chiffrirten Adresse FidelitaS", Fiametta" Amor u. dgl. ein Thea. terbiller eintraf, dann erhob eS dei Angeklagte Werner und verkaufte es ftz schnell wie möglich an dritte Personen. Da die viel umworbenen Mädchen oft an einem Tage mit BilletS zu verfchie, denen Theatern versehen wurden, so er i gab sick daraus die Möglichkeit, ohne Anlagekapital einen g.anz schwunghaf' ten Billet Handel einzurichten. Dii Spender derselben machten natürlich ein möglichst verdutztes Gesicht, wenn sie im Theater an Stelle der erwartete weiblichen Schönheit einen Mann vor fanden. Ein Juwelier, welcher zweimal gerupft werden sollte, hat den Krug zum Brechen gebracht. Dieser Bewerber, welcher an einem Abend in der geschil derten Weise seinen Billettribut entrich-. tet hatte, erhielt am nächsteu Tage nock einen Brief, in welchem die Schreiber! ihr lebhaftes Bedauern darüber aussprach, daß sie das Billet verloren habe, und um nochmalige Zusendung einei Theaterbillets bat. Der Herr entsprach auch dieser Bitte, entsandte aber gleich' zeitig nach dem betreffenden Postburear einen Geheimpolizisten, welcher den Angeklagten Werner dingfest machte. als derselbe daselbst einen ganzen Hau. s.'n von Liebesbriefen mit Billet-Jn halt abhob. W. ist geständig, in etwt 40 Fällen diesen Koup ausgeführt zr haben. Auch die drei Grazien hatte ursprünglich ein Geständniß abgelegt, welches sie aber im Termin widerriefen. indem sie behaupteten, daß sie wirkliij nur die Absicht gehabt hätten, unter du Haube zu kommen und daß sie nur di, überschüssigen Billet5 eines Abends ver. kaust hatten, um sie nicht umkomme, zu lassen." Da sie gleichzeitig auch der betreffenden PolizeUieutenant, welche, sie vernommen, beschuldigten, daß er sil zum Schuldbekenntniß geradezu ge zwungen habe, erachtete esderGerichts. hof für zweckmäßig. zunächst noch diese? Beamten vorzuladen. Der Damenanzug derZukunft. &tx vernünftige Damenanzug der Zukunft, wie ihn die Phantasie der Rational Dreß Society- in London und der Frau Charles Hancock aus geklügelt hat, ist augenblicklich bei einem Wohltl)ätigkeitsbazar auf dem Rath Hause in Kensinzton zu sehen, wo ein Dutzend mehr oder weniger junger Da inen sich darin von allen Seiten bewun dern läßt. Beim Eintritt in den Saal glaubt man sich iu's Morgenland ver setzt; vor kleinen, in matt gebrochenen Farben ausgeschlagenen Zeltbuden waw dein Odaliöken einher in bunten Zua venjäckchcn, koketten Toreäoör-Hütchen und wetten, unten zusammengebundenen Pluderhosen, wie sie die Türkin? trägt. Indessen werden wir bald belehrt, daß es sich dabei zunächst nur um das Tut khh Tea. Gqwn handelt, einen neuen Hausempfangsaujug, .'der sich an di weibliche Radreittracht,. das Cycling Dreß, anlehrsoll. Bei dem Nvs o'clook tsa, wenn der Salon von Be sucherinnen überjüllt ist, würde sich die ser Odalisken'Anzug ' allerdings vom malerischen und Aeweglichleltspand Punkt' empfehlen. Von ihm nur durch den unken offenen Rock verschieoen ist der syrische und ja panische Anzug; xr wird ' beim Aus. gehen getragen, . aber wahrscheinlich wohl in dunkeln . Farben, wenn er nicht Verwechslungen mit italienischen Or geldreherinnen herbeiführen soll. We niger auffallig zeigt sich der eigentliche allgemeine Zukunstsanzug, der sog. Schmutziges-WktteMnzüg (das Mudd? Weather Dress), der seltsamerweise der Eilitto-Anzuz getaust ist. Indessen löst sich die Herkunft des Beinamens in der unschuldigsten Weise auf: Eilitto ist die Umkehrung von Ottilie und Ottilie heißt niemand anders als Frau Charles Hancock, die Erstnderin des Anzugs. Bald ta iht ,, sie auch selbst vor ibrem Zelt auf,' wo sie dessen Vorzüge an ihrer Persoil auseinandersetzt und Papjerschneid'emuster für zwei Shilling das Stück feil hält.,, , , ;, ,, , Daß ihr Anzuz die Zukunft für Nch

l: !IS jl,.;". ''lilC : r -D;: yar, glauvr man lyr gern, so lange man ihr zuhört, denn Frau Hancock besitzt ein reges Mienenspiel, wunderhübscheZähne und spricht das Englische mit einem an ziehenden fremdländischen Kehl-R ; ist sie doch eine gute Deutsche, wenn die ge dorene Ottilie Blind, die Tochter Karl Blinds und einer deutschen Mütter, überhaupt etwas anders ' sein kann. Aber der neue Anzug mag vernünftig sein, sonderlich hübsch ist er nicht, und wenn ich mich auf däö Urtheil einer mich begleitenden Dame verlassen darf, so würde Frau Hancock in der.augenblick lichen Modetracht noch viel hübscher aussehen, als in ihrem Vernunftanzuge. Von entschiedenem Portheil wird letzte' rer beim Lawn Tennis-Spiel, Rudern und Bergsteigen sein, und zwar wegen der Kürze des Rockes; auch mag er sich schneller anlegen lassen, weil Unterröcke und Schnürbrustüberzeug fehlen; ande rerseits ist aber auf die hoch hinausreichenden Knöpfstrümpse und die Schnür stieselchen größere Sorgfalt und Zeit zu I t ! ... 1. . L. I verwenoen.' jüzu aus ver rrm rung und. den lebendigen Mustern er ficZtlicht bestände der vielgerühmte $Ia jug aus folgenden Stückm: hohen KnopfstrSmpfen, engen Unterhosen, der-1 kt ' m ." . l knuroncy in .inniger zeromoung rnii dem JSgerschen CombinationSwell Hemde, dem Rock, dem Unterleibchen, welches den Rock trägt und dessen Ge wicht auf den Schultern verlegt, einem Mieder mit aufgepufften Aermeln und dem vorn offenen Zuavenjäckchen. Da zu kommt, beim Ausgehen noch ein klei ner sogenannter Toreador-Hut und eine straff, anliegende .Jacke. Mieder und Aermel sind oft aus Seide und die dazu gehörige Zuavenjacks aus Sammt ange fertigt. Wie gesagt, sonderlich anzie hend wirkt das Zukunftskleid Nicht, und da eS dazu noch durch die Kürze des Rockes die Fußfrage empsindlich berührt, darf man, vorlausig seine Zukunft kaum als gesichert ansehen. ausfisch. Der im Kreise Witebsk ansässige Mühlenbesitzer MalinowSki pellte beim Gencht in St. Petersburg den Antrag auf Ausfertigung der Copie eines ihm im Jahre 1332 während eines Raub Überfalls abhanden gekommenen, aus den Namen eüleS Herrn Dolgov lau tenden ExecutionSfcheinS im Betrage von 2470 Rubeln. Dabei erzählte der altliche Herr folgende recht interessante Episode aus seinem Leben und über den Verlust des Dokuments: ES ist heute gerade der. neunte Jahrestag, an dem ich mit einigen Freunden und einigen bekannten Damen um ein Haar von einer Räuberbande hingeschlachtet wor den wäre. ' Ich kehrte auS Witebsk mi? meine Sohne heim und wollte eine kurze Rast bei einem Gutsnachbarn halten. Wir trafen dort Besuch an und wurden vom freundlichen Gastgeber nicht fortgelassen. Wir waren vier Herren und einige Damen im geselligen Kreise am Theetische beisammen, als ge klopft wurde. Auf das .Wer da?" des Dienstmädchens erfolgten die Worte: .Aufmachen, n Telegramms Ah nungslos öffnete die Magd. Wohl fünfundzwanzig bis an die Zähne be waffnete Räuber umzingelten uns. Auf meinen Sohn und meinen Nachbar wurde geschossen. Letzteren traf eine Kugel in die Brust. Der Schuß gegen meinen Sohn ging fehl. Darauf wur den wir gemißhandelt und beraubt, die Nauver erbrachen vor unseren Augen Kommoden und Schränke, raubten alles Werthvolle und jagten darauf aus be reitstehenden Wagen davon. Während des Raubüberfalls verlor einer der Räuber im Zimmer ein Büch lein in blauem Umschlage, bemerkte eS jedoch sofort und steckte eS mit einem Fluche wieder ein. Während der wilden Fahrt nach dem Raube waren sie an einen unweit des Gute S belegenen Feld stein gerathen und hatten umgeworfen und czwar sie sich dabei keinen Schaden geholt, sollte das doch ihr Anderben werden. - Tags darauf fand nämlich der Dorf geistliche neben dem Feldstein jene? blaue Büchlein liegen, das ich sofort als dasjenige erkannte, welches der eine Räuber bereits einmal im Zimmer, ver loren und aufgehoben hatte. ES war ein Abrechnungsbüchlein und trug den Namen des RäuberS. Durch dieses Büchlein gelang es, der ganzen Bande habhast zu werden. Der größte Theil derselben wurde zur Zwangsarbeit der urtheilt", schloß der alte, würdige Herr seine Erzählung. Auf den ExecutionS schein i zurückkommend, ' erklärte Herr Malinowski, die Räuber hätten ihm nebst seiner . Baarschast und seiner Uhr auch jenes Document geraubt, und nun befürchte er, daß der Schuldner, der nichts von sich hören lasse und nicht zu ermitteln fei. diesen Unglücks fall zu seinem , Nutzen ausbeuten und nach einem Jahre sich die Verjährung der Schuld zu Nutzen machen könne. Der Richter verfügte, .durch einen Ausruf in den GenchtSorganen Herrn Dolaom zur - Angäbe feines Wohnsitzes auszu. fordern, und falls derselbe sich im Lause von sechs Monaten nicht Meldet, Herrn Malinowski einen neuen ExecutionS schein auszustellen.' Noch . einmal TalleyrandS Memoiren. Man schreibt auS Paris : Die kürz, sich veröffentlichten zwei ersten Bände der Memoiren Tallenrands haben nicht nur eine Fluth von Commentaren, von Verdächtigungen und Vertheidigungen fahren, sie haben auch neue Veröffent Iichungen anderer Schriften deS großen Diplomaten hervorgerufen.' Die Aechtheit der Memoiren wird jetzt von Niemandem mehr bestritten. Die Erklä rung, die wir an dieser Stelle und der bekannte Historiker 'Corel gleichzeitig im Temps,,, gegeben, wonach die Me moiren eine sür Ludwig XVII l. de stimmte Nechtfertigungsschrift sind, hebt alle Zweifel. .Der scheinbare Wider spruch der neuesten , Publikation, , der Brief TalleyrandS an die Herzogin von Kurland, die Mutter der nacbmalise

fei1:

jiifjijil!. : 1;!;;;"

ri'Sl'llslii'ilftJ'niilli ''i ' ili j; BuunrikaHuai Herzogin von Dmo, der Gattin von Talleyronds Neffen, vom 1. Januar bis ; zum 31.- Mai 1314, mit den Me. moiren bestätigt in vollkommener Weise diese Erklärung. 1 Während nämlich Talleyrand sich in den Memoiren so stellt, als ob ihm das Hauptverdienst an der Restauration der Boürbonen zukomme, sehen wir auS den vertraulichen Briefen an feine alte Freundin, daß er kühl bis an's Herz hinan" die Aussichten Ludwigs und die einer. Regentschaft 'ider Kaiserin Marie Louise gegen , einander : abwägt. Noch am L0. März, zehn Tage vor dem Einzuge der Alliirten in Paris, schreibt Talleyrand : Wäre der Kaiser todt, so würde die Regentschaft alle Welt be. friedigen, weil man einen Rath, der allen Parteien gefallen würde, ernennen und Maßregeln ergreifen könnte, damit die Brüder des. Kaisers' keinen Einfluß auf die Regierung ausüben. So lange er aber lebt, bleibt Alles ungewiß und kann Niemand voraussagen, was geschehen wird." So schrieb der große Betrüger, da der legitime Herrscher, den er nach den Memoiren schon seit Jahren als das einzige Heil Frankreichs herbeige sehnt hatte, bereits in Bordeaux gelandet und unter dem Schutze der engli schen Schiffe proclamirt worden war. Einen Beweis von seiner Vorsicht gab Talleyrand in dieser Correspondenz da durch, daß er sie doppelt führt. Durch. die Post schickt er der Herzogin unbedeutende Briefchen mit galanten Com plimenten und durch Boten seme Politik schen Orakel, die immer die Bemerkung trugen, daß sie zu verbrennen sind. Die Postbriese sollen, verhindern, daß die Polizei den Botenbriefen nachspüre. Die Vorsicht war unnütz, da die Herzogin die Briefe nicht verbrannte. -Sie kamen vor vierzig Jahren durch öffentlichen Verkauf in den Besitz eines belgischen Barons Namens Stassart und von da in ein Brüsseler Archiv, wo sie ihr nunmehriger Herausgeber, ein ano tzymer Diplomat, aufgefunden hat. . ? TtrsranzösischeMottke. . i j Der Pariser .Figaro" hat den Marschall Canrobert überMoltke interviewen lassen. Bemerkenswerth ist w dem Bericht darüber nur die Angabe, Canrobert habe von einem französischen General gesprochen, welcher als Stra tege den Verstorbenen aufwiegen werde: .Ja, wir habm einen Mann, der noch jung und feurig ist, der mit den schonen französischen Vorzügen die deutschen Eigenschaften verbindet, und der je nach den Umständen und wenn es sein müßte, ei hinreißender General und ein er staunlicher Mathematiker sein wir. Ja, wir haben unseren Strategen, der ebenfalls Alles gelesen, AlleS studirt, Alles voraussehen, AlleS. vorbereitet hat." Man wird begreisen, erzählt oer Mitarbeiter deS ..Figaro", mit welcher Ungeduld ich auf den Namen wartete. Marschall Canrobert sprach mit Enthusiasmus von dem General, welcher nach seiner Ueberzeugung ausersehen ist, der Moltke Frankreichs zu werden, aber er nannte ihn nicht. Ich möchte doch wissen, Marschall, welchen Namen Sie auf den Lippen haben. Wer ist der General, den Sie da meinen, der'U gleich Canrobert und Moltke wäre?" i .MiribelZ Das ganze Heer schätzt ihn, aber man wird ihn niemals genugfam schätzen; er wird noch wehr leisten, als man von ihm erwartet . . . . " .Sagen Sie ja," rief Canrobert mir noch nach, .daß, wenn die Deutschen Moltke verloren haben, wir Miribel besitzen." Dabei muß man unwMkührlich an die einstige Vergötterung des banalen Maulhelden und Feiglings Boulanger denken, an welcher sich' eine Zeitlang auch die ernsthaftesten Männer Frank- j ichs betheiltgten. t . Mio a t- o iothi d er. Wisse Sie vat MiZsit.loiHing bdntel ? Nauchal lasse Leute sich AnzSge ach Maß acheu und denn sie fnt'g find,' gefallen sie ihneu nicht oder oftmalt passen sie auch nicht. Oftmals kommt et auch vor, daß die SvzSge nicht abgeholt werden. So che Anzüge kaufen dir sehr billig und können sie darum auch ebenso dillig d erkaufe?. Solche au g ern Material gemachte und gut gearbeitete AvzZge verkaufe dir für ungefähr den halben $rcll, die folgende Lifte zeigt: Otr verkaufen: $25.00 Merchant Tailor Nazuge für Z1S.50. 0.00 . . . 15.00 ; 81.00 . . , . 17.50. 40.00 . 9 m 20 00. SO. . . . . 25,00. 60.00 . . mm 0.00. Hose. 16.00 Merchant Tailor Hosen für......ßS.00 6 00 . . . 8.50 8.00 . . . . 4.00 10.00 . . 6.09 12.00 . . I 6.50 Oeiginil HisriT Clothinq Paslob, tto. 86 Nord 3lIUel6 Str. vergiß icht d Vla. Holz nud OSkefer - OfiiciUi ; (Mantels) Getto City Otono ITIltors. (Waffndehälter.) MssSrau? ud ?isklsten ia grSper Vvsdahl und zu den billigsten prci sen bei 3 . Ich hä fCroCtl ton Crtjor Jorda fatdilrt Ctl nwi)itt hkd w-n ,oie orraih vo Lak it, tlchcl ich nach Um. tfltn xril 1891 Mal fril auf Eiul u sei yije tiefer: , , i M Hl 100 auf einmal 40c ti tttl. tuo Hl 2t) f uf tnml 35c per tr. 1, 2ü0 M 500 T T Umal 2to pf , , , sw 9 i EMftenumna . Telephon 019. rreld? laen kw Recht ton liefen VN al gt$n, tt Cntra!t u chen.DZ'iPS Ossi: S O. üolstrajro Otr -Olo cdcxhoipo

!WeMttM ffiMiiiiig . 1

'''iKiliSi

fi! 4 ', ;,!,!, t.i"-:5 rÄ jSilii - ::i ÄS'Btt- : i'?MMM Gßnccf, ißß'H .''ff!.j.i Ossi: XJ. 60 st ctfli Sttoj. ,,, !': :" Office Stunden : 10 Ubr Vormittag 24 Uhr Nachmittag . ' - Wohnung: Ecke Vroadvay .Lincoln Uv. Telephon 848. Dr. Saöerlw, o uSWer? ÄvM CZo. 70y.00t OQ Ott., Qcke Lweoln La, e,chstV, : s i iouhr vsrmin. (2c5slIIasbingtonu.Teur:essee (Lorraine Block) Zimmer 4, 5 & 6. xrbftud: ntagen 5it4Nhrch.z 7btS Uhr bd. n Snt,n 10 tti 11 N5r Uorgen. CCT ZtUwbon kkS. Dr. C. H. Wbett, Office: CIo, 01 Oirginia lUeso. Qohnung: 00 X7oot Vermont Otr. Sdiaadli. 3u. C. C. EVBBÜDS, DeuWer Zahn Arzt, 8i Nd SteKfolamia Cbsiu CT OH dk tat Caafö es:öesil. Wevv. A. MüLlev, (Nachfolger do Seorge Nnller.) Np0öy6?6Y. Sie Lfa5!zrz vsn Lk?t rtmt k zttulSfstk söchdnSKStze, VSdvip oStz d, Qü C3afsi(octioo c- CD Clti Telephon 870 ff. Will. Pantzer, yoöysVeo SWft? CrAinu TUßigtynift. Nezepttt besoudne Sorgfalt. SÄ TUZafbiugton Otr., XUi ln Caltl CoL RaU Nt pntUi Cffl Di in,ig xothek, t Sttt. lch die gan, Nicht ssnt. G 0 S 6 1 ' zum verkauf in den Gso - WeLen. 8 CentS per Bushel für ganzen 9 CentS per Bushel für gestampftm Coke. Ticket zu habe : 40 Oüb Vennsvlvauia Otr. Theodore Stein, IUt?ftzn 99U p. tf. rjt. Vbftrakt von Vefihtitelu nd Srundeigen thnm derben iu prompt und znderlässign Weise anZgesührt. 5To. 00 00 OrtrCöt OtcoCi 1 Sndlauapoli, Snd. Bach - MMeviall ! 3L O. OLIIXIIEK. HSudl ln Kiesdach.Materlal, 2 und s plh Ready Noofiug, dafferdichtes vheating, senerfestem Atphalt-Filz, Ctrodpappe, Dach, und Metall-Farde rc. . Ossi 1S9 Oeft Mary land Sttaße. Telephon 861. - i D ach deSoes i. H. O. S5 T. IT. amltlior. Fähige und derantdorUiche Dachdeckern Kiedächtt, Triuidad und eUsonite Niphalt Dächer. Alle Arten KmpisitionDich mit bestem Material. Office: , TU. 169, Yard : 51o. 180 O. CrtlesiPri Telephon 8S1. Judianapolis, Ind. - ) tfS MMWMMZEM ? 3 Schönste Auswahl T:i?:;-:!- . ' . "! ni "l.i ,;!': J). ' -, !. -Ü H T? opeto o" : ä'jirai iepiili: fTi h M CABL nOIilLES, 161 0? EUaßfcatn Ctrj.

Jil hS Jrv . rJr ir? 7 r f 1V I ffiW M 1 1 W 4SJiF' v"8" lll lll ; $ktH&' iJrv) m vr ivSa'V'. s ii.n "tu Äii II IJ

. 2" VWi vst b ' .-Zu. i n iÜ! .s : si ' '! Ä5ffJ 1 1 ti WÄ?r i I - OjVv t

eaQevbovvaQQfi

Oti.1' , ,

ISiiia i'" ;!;';'!-: v,;.'. !; :'. ':-ri!:;: 41 ' " ''"1 . -'''V' -"Vvi. ' " . ';sfete ' ' ' " ' ,. 4w iÖR:-' V " A ' , .X-". '.itMtWi&r-.. l (aX . V. eim:0 -,t--i!;.t-'v. Lt 5,', ,k - -3" nt :-,rvm t!ty-tt ÜB 'S'Ä-:.: . 'vZ VA . tjf 1 i - t$5 ff- . ' ' fJr ' "' Sk . j ''''''

xm

3$ANTA gLAUS SEIFEN

qUuuj

ßJl

Eine Schulbank ist für Knaben wohl selten sehr begehrlich; Eine Sandbank wird den Schiffen auf Meeren oft gefährlich; Eine Geldbank läßt gewißlich man'sich eher schon gefallen; Doch ein FAIRBANK liefert Seife Euch, die beste unter allen. Santo ßlaus Sfifö.UÄS.Üi

Alles muß fort. , aiueaaaawiin raiinein 19 Ofl06 - Itin Postenpreise, da iö dielen Tbkil rntitteS I - - - -

Eine gute Gtlegenheit für Hausfrauen, Gtld zu sparen. J. UEYEß, No. Mi Cfift EaN QtralZ.

t4in Tino VEBif as." saßt der alt lateinische Dicht?, und heibt auf Deutsch : .I Wtin Qahrhelt "Iu Svino Vcritas" Sre bksser. Dknn in einem Pfund SchVeinkfleifch ist ehr Wahrheit als in lnem ganzkn Faß Wtin. Der Man, welchtr gutes gerSuchtrteß SchstintfleifS in feine fovi in den Mund seiner Familie legt, wird ganz gtviß ,ln guter und wohlhadendn ASrgtk. Um da Btste zu bikommin, kauft Nknaan's FrühstüSs-Speck, 5Ilnaans Ettattsh.Cured" Schultern. QlnttnS Sttgar-Cured" (?chkn?en.

Fragt Euken Groctr und

IZZ2.M7M,I

yTm

X2. CDlIJlIC3in:ElI0

MW!Nlg!lsi?!r'" ,..r . . - Lj vti iNt Vro vp-: 4i'K'i li& jVtj-1 f:fr;;:U'5l JMzWMV d M M dkll Mv. 4rt 1 j - 1.6 1 : wi ?M KZ x$fli&W 4J$Mp S' LfY mSw Wfr? iU) ßA MMZ

Qit haben eine sehr große und lj? m 3p O Q vird hnm zum Vortheil gereichen, sonftwo kaufen.

S 6 S 0 ü ö 6 S S i m m $Vq 191 Ost Washington Straße 191 ' Nah Ned, Ins, Strski.

ZMIARA?VM

irewii

lkntrsllirtdi, G. 0 OtniPi OeQNersk, LlsSee Orawing Go.,

Liefert folgende DctülnM CUtutt k

UHUvttDieil

HAXmP - U cd m t D t's

. , ;. " Indianapolis, Ind.

Unser Netto : Ontt Wüartn, billige

Teppiche,

Tapeten,

MWDieen

p w-ciyw

in großehLüÄähl bei .

mnmtm - -; ir v . j1 ' . - M :. ,. xnt-?--:;..;: : ?M 1 T I T

WWMMA0ll

t::!li;if:':''ili.: 0ir!:f

m't Llön. m!) Fn z:iiiMnMnn rstrftr.-';.-':-1

SsiftT-V1. iw"

.", i. iif1,;! ii1 '!' syaef iJJUc,, Alles muß smt. !ütpaient venauit to iffet genau eläSfus cnfmaitm ientta,. - T'vf Mitzger stets nach S Gent Getey 5 m 62NochZlliuo!SSt. voNständige AuSvshl in & O 2H 2 unser Lager erst.' zu prüfen ehe Ei, -: 3 S '!:: C, , r- ' - jiP il;;!!.'!;1':.'";-!"!:!'!'!...,.!!;,...,.;!!!; Ma CzczczcU , 'flf ::,;!:!; .:- Sien : . ' lii.Üiti.ij. m m . ' "" ''Ui , Wul'iw,,. II,:...,; Ovttial Oren?, Ls5-5 l(i:,M& :&in n h f. , ' "iitfWi.w i-liifw.;,,; t: i l'l'ir-r- . :':ui ; 't '";!: ,:;;il5j. :'!;, f:!l;;ili"'f!;l,:;ä:!,,if' OITITiCE! t tin ii',' B t o uecef. , ..13. , "f II!1:! i'i. -aiwc idlizÄIlM''): i'lfeii'V'iul'' : '"'s.i;, 'vii Ire lse, reelle QedkeMSk :r- :.':i!ls.:i.:i:,!i..: "tHriri QFmmd ' ?-:k,Xi . "" " ' ' . :" , , i ...!. 1 ;.'

Li

T

c

Gomp

;! l M il'ii!!:' i'-li i - ' ' VVf "h,,. , ' f ' -ili' ' "'.'P'li "si: i n imMt 'M:fc'ffS!iifs . ' fsmfy' Ni'"

,. ". '''v'C ':'',.'.ÄD Sf " "' S ;;!! ::,":!! -!" ,. ". i :i RöuImU r-y&i ' , .; . ''1 Vlif

'BovWMW'' .

t ,:r :f . :" , "ij i:ll!,!'",!f n 'iy'-:':

f-i':-'"

.!;"() rV'"l Si:

m w;t "' :,:..;;:iiv 5! '"''s "f. P

l I, '''ill'-f'il

A liil ' illl'!' 4 : i ii ''''i'''! :,fuii .

' . i j! k : :,Xr-:. jl 1,1' ;li ' li .: - v- l; ' , . , , ! Xff'i :r1lr:: xirna ! ,,. 'V'ljlv ' ' ist -: vi ' "if'i J 1 :;!; ( llllllf:;,: i .Mk Pij 1 : ilÜviV'Vty''-' i' äih .; -0' ! - ; $K .

1. : .. Wt:j.:

liil'ltl :f.i'-:

"i ' ; 1 , ; i i '" ' J 1 l:JiJ

1,1 sil'

c 's ':"(."!: f'-i g fi iß

! v' O t d I';' $ ' S r-3 - - rf r ri e T : -1 s---i J ' h --s J iii s - i hM- ;-b s i? : l?5: r '' mt'iMMmmmmmm Vj'tiUiriii: mmihm.i.m& isi:, ;:;;( :MAW, '5''?'-:' n:! ,i,,,ii: ,i f'iiivSiiä'ij j.fl.;.i!:.gl ,m'

,r..: