Indiana Tribüne, Volume 14, Number 252, Indianapolis, Marion County, 31 May 1891 — Page 3

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" j,1" "SSSäSEKajiS i-A J...:: . " O i o 3 l l e.vs n Kourad Telmann. ' (5. Fortsetzung.) x.;. Der Alle hatte mir, den Kopf hlnnd h wiegend mit etlichen Hm5 und beMerttcheu Qh, oh,' oh!" zugehört,,, banst unterbckch er mlt der Frage: Aber o lst denn da arme, junge Frauchen? $2o i? sie denn?" Cle.. "artet Hier draußen, sagte ich und rZes nach ihr: Frau Helene!-Aber der Al!e stolperte bereits dZenste!fr!g die iSteinstufeu hinunter, um ihr mlt ritterAcher Galanterie entgegenzugehen und sie !n sein Haus zu führen. DaS that rr'nzn mlt rührender (Äeschätlgkeit und als Helene fragte: Wollen Sie mir für i nne Nacht Quartier geben, ja?" da eriderte er: iiint Ehre für mcin HauS, Frau Hafeler, eine Eßre" Und'an sei- ' nemMrm geleitete 'er .sie' in's Innere, ; tot) alsbald feine dröhnende Stimme nach der alten Haushälterin r!ef, die für Helene das Zimmer und das Lager herrichten foflte. '- , V Da die Sore darüber, no Helene die Nacht verbringen könne, damit für mich gehoben war, wollte ich das Weitere nicht mehr abw arten, sondern 'beschloß, zu stehen: Ich hatte wahrlich nach diesem Tage Nuhe nöthig. Ich verabschieSete mich von dem Alten, der von seinen HanZherrupflichten fo m Anspruch genommen schien, daß er mir nur zerstreut zuhörte, und fagte ihm ich würde in der Frühe des kommenden TageS hier sein, um Frau Helene nach ihren Wünschen zu besragen und sie erforderlichen Falls be! bem zu unterstützen, was sie vorhabe. Er nickte zu Allem und schüttelte mir derb die Hand. Von Helene selber konnte !ch cgen der zeitweiligen Anwesenheit des Alten und der aus ihrem ersten Schlaf geschreckten, verdrossen und brummig berumhantirenden Hausbalterin nur kurzen Abschied nehmen. Ich drückte ihr die Hände, ich sah ihr tief in die Augen, ich sagte: Auf Wiedersehn! Nichts sonst. Und sie selber brachte keln Wort hervor, so bewegt, so erschüttert war sie. Sie sah mich an; eS war sekundenlang, als woöte sie mir nachstürzen, ba ich mich langsam zum Gehen wandte! Sie vermochte es Ober nicht, sie drohte zusammenzusinken. Da machte sie mir nur noch ein Zeichen mit der Hand, das ich mir nicht recht zu beuten wußte, dann war ich hinaus. Mir war's draußen nicht viel anders, als müßt' ich mich niederwerfen, um den . ngehcunn Jammer, der mich gepackt hatte, auszuweinen nnd auszustöhncn. Aber ich zwang mich, weiterzugeh'n, ich zwang mich fetzt genau auf den rechten Weg zu achten, der mich am schnellsten nach der Stadt führen würde. Nur denken konnte ich noch immer nicht, das Ungeheuerliche überdenken, zu Ende denken, das siel mir unmöglich. Im Weiterwandern durch die NachtPille klang es mix unablässig wieer in den Ohren: Em? Mörderin! Hme Morderm!" und ich hatte es ge?. ahnt und immer wieder weit von nur fort gewiesen, wie etwas, das nicht fein konnte, nicht sein durfte, um nicht zum Wahusin zu führen. Nun war es dennoch. AuS Nothwehr! Freilich, wer hatte daran zweifeln können? Kein Raubmord, kein Mord aus Rache, seier, der im Affekt- des Augenblicks begangen worden war, sondern ein Mord us NethWendigkeit. So hatte sie es ja selber genannt. Aber doch immer in Mord! Darüber käm ich nicht hinaus. Nicht um meinetwillen beharrts ich dabei, es so anzus sehen, nicht zwischen Helene und mir,, warf es feinen düstern Schatten, aber die verletzte Rechtsordnung wollte ihre Vergeltung, ihre Genugthuung.,. Ob das, was geschehen war, sich vor Helenes Gewissen, ob es sich vor dem meinigen rechtfertigm ließ, nicht darauf kam es, an; es war geschehen gegen das ewige Gesetz, das da dem Menschen verbietet, das Vlut eines seines . Gleichen zu vergießen, und diese Verletzung heischte gebieterisch ihre Sühne. Wirbeide kanntcn Ächt setzt als Mann und Weib in die Welt hinausgehen und glücklich miteinander,,, werden ,,, während ? das schnöde gekränkte Recht nach Rache schrie. Dieser Rachefchrel hätte un3 , keine Ruhe und keinen Frieden gelassen. Es waren keine m jriF -I 1 -Y- '.l! ' V fr 's 'H, 'ILP leere Formeln und Paragraphen, dle mich kchMteaD Ät,ii?hatie' der Jurist den Menschen iiCmir noch nicht überwunden und geknechtet ick h ganz klar und unbeeinflußt,, den Dingen ins Gesicht und ich konnte mein Gewiss sen, das menschliche Gewissen in mir icht befchwichtizeu. AuS Nothwehr! Wenn es Nothwehr gewesen war! Aber baL vermochte ich nicht , zu glauben, so gern ich't! gethan hatte. Hätte es sich um ein Attentat . gehandelt, woher in Helenes Handen dann der Revolver, mit dem sie eS abgewehrt? Und wes: halb war sie stumm geblieben, als alle - Welt nach dem,MöroerMschrle,, war nicht mit einem offenen Bekenntniß, ßark'und frtl.mÄewutseln.!hreF guten NechtZ hervorgetreten? Feig, - Mlh-:i(iMl ni" ::.!,. ; j!!;:!' . ' '' " "' ' "':!,; -W ' ' V ' -; . V V heit war doch ,hre Sache mcht. Sie fühlte sich also vor dnn Richterspruch des eigenen Her- - zens. - Nothniehr! Ihr mochte es so ersüienen seiu. als sie das Ungeheuerliche that, - aber war eS um deswillen auch schon so? :Wßt0tiini Par tei in .tim 'wlm StralN NUN ich nach der Mahnung meines Gewisims sie nicht freisprechen, nicht entfuseMMtffceft Ich war langsamer ausgeschrittcn, alö iit-iihfüjfytm Zimmer zurückzukommen. Ruhe konnte ich mir für diese Nach! ja doch nicht versp rMWWWelnMogendc fanden wohl eher noch einen Ruhcport. nenn ich wanderte, , als wenn ich mich schlaflos auf meinem Lager umherwälzte. ) Wie hatte Helene gesagt? Zusammen sterben oder zusammen fliehen in eine rudere Welt als zwei andere ' Menschen. NichtS anderes bliebe unS. Holte sie recht? Aber was nutzte uns denn die Flucht? Krtttt r?lr sa4 5c!bcr estS:

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W'V ! !i : , Nnmn? Und zwei andere Mensche? Z Wer würde uns dazu machen? Wir unS - r. tftnncw - C . irt . zeiviik AUS eigener JcrukiS nno as Ve z wußt sein dessen, was geschehen, würde nicht mit uns ziehen durch alle Weltmeere? Unmöglich! Unmöglich! Also sterben sterben Dagegen lehnte sich kraftvoll strotzendes Lebensgefühl in mir auf. Mir graute vor der Selbstvernichtung, I vor dem Aushören des Sems, des Ichs. Was hatte ich denn auch Todeswürdiges begungen?, Ich, liebte , ein Weib, ! das einem Anderem , angehörte, und war bereit gewesen, es diesem Anderen abzukämpfen. , .War das Sünde? Und ich hatte nichts davon gewußt, welche Schuld auf ihr lag. War ich nun durch meine Leidenschaft für sie in diese Schuld mitverstrickt worden? ' xux . " Ich konnte eS ' Nicht glauben, wollte kö auch nicht. Und doch sah ich keinen Ausweg. Da siel mir dle, .Genugthuung ein, bis ich nach dem röNventionellen Sitten koder und nach seinem eigenen stürmischen Verlangen Leopold Haseler gewähren mußte, Ich hatte dies moderne Gottesurtheil bisher verlacht., vor ihm sowohl 'wie vor niijr selber. Jetzt plötzlich klammerte ich mich daran unb meinte in Meiner Nathlosigkeit hier einen Anhalt!) zu sinden. Wenn. Leopold Häseler mich nies derfchofz, war Helenes Schuld viellelcht mit gesühnt; wenn ich lebe bliebt könttt' ich das als ein Zeichen dafür nehmen, daß sch aben bleiben sollte und durfte. Es war eine Entscheidung, die mit nieinem sonstigen Fühlen und Denken iri keinen Einklanz zu bringen war,' aber da ich -keine andere wußte, , keine andere fand in meinem rastlosen Grübeln, griff Ich nach ihr wie ein Ertrinkender. So kam ich endlich zu Hause an, wie zerschlagen, wie wenn ich eine Tageswanderung über Berghohen zurückgelegt hatte, bei welcher mich Stunde um Stunde der Tod umdroht und - nur die höchste Anspannung aller Sinne, aller Kraste mich mit genauer Noth , vor ihm errettet hatte. Ich warf mich in meinen Kleidern auf's Bett. Ich mochte kein Licht anzünden, mir um nicht die Schriftstücke zu sehen, die noch immer auf meinem Tischeliegen mußten. f Mir war's, als schwebe im Zimmer noch ein feiner, süßer Duft, wie er Helene's Haaren entströmt war, und rufe mir ihr holdes Bild in greifbarer Deutlichkeit wieder vor die Sinne herauf. ' Mit hämmernden Schlafen, mit ? jagenden Pulsen lag ich wach. Stunde um Stunde., Ich hörte sie vom Kirchthurm her durch die lautlose Sommernacht dröhnen und lrcute mich jeder neuen, die da schwand. Und dann schlief, ich endlich doch ein. Wie das möglich, war im diesenLumult meines Innern, bei dieser jagenden Hast, mit der mein Herz klopfte, ich weiß es nicht. Die Natur wollte ihr Recht und es ist wunderbar, wie viel Weh und Iammer ein Menschenherz zu tragen vermag, ehe eS bricht. Ich zulief und im Schlafe hörte ich nur einmal Helenes Stimme, die meinen Namen rief, wie wenn sie um Hilfe schrie, und deren Stimme dann verhallte und versank, um mir noch lange lm Ohr nachzutonen. Manchmal fuhr Ich auch wohl wie aus meinem Schlummer mit schreckhaftem Herzschlag empor; aber ohne mich völlig zu ermuntern odet zur Vesinnuügr über daB zu kommen was im Traume an meinen Sinnen vorübergezogen. Es war' heller' Tag, altz ich mich endlich aus den ' mich umklam merndcn Banden aufriß und vom Lager sprang. Als ich mich umgekleidet und eine Tasse Kaffee hinuntergestürzt hatte,, eilte ich in's Freie. Ich hatte um zehn Uhr Termine, die ich um jeden Preise abhalten mußteeS mochte nun gehen wie 't$ wollte. Bis dahin mußte ich mit Helene in s Klare gekommen sein über das, was' uns zu thun blieb. Vor Allem mußte ich ihre Geständnisse vernehmen,' um danach beurtheilen zu können, in welchem . Mazze sie , schuldig war. Ich würde ihr sicherlich ein stren''t :" ii!1 ,,i!r, ".'"!' i ar-f i -0 '' 1 'is-ifj t '' ""- oer, unnach nchtlgec Richter sem, 1 ihr 'i und mir. Ich würde nicht ans Nucksichten auf ihr oder mem Leben, auf ein Glück, daS ia doch i kein Glück für , i . ,:l,.;i, '::..' '.i'lli' : i". -illl'iil "M"- '' r--'-""' Ih.l.m.I:,' "! die Dauer sein konnte, wenn Blutschuld auf ihr laq keinen Freispruch , fällen, fr ii'1' ' . '::''-!' i'iii ''." 'IfVf,,''! !H' tl ,,.: wo mein Gewissen sie verdammte. Und dann ? wollt' i ich ' entscheiden, ob ich im Zwiespalt zwischen . meiner Leidenschaft und meiner . Pflicht weiterleben, ob ich von dem Zwctkampf Mit Leopold Hä seler, zu dem ich mich stellen wollte, Leben und Tod sollte'vlhZna?lakk. Ich hatte keine , großen Hoffnungen mehr, ich vermochte mir gar keine Zukunft vorzustellen, in der. wir Beide glücklich sein würden, auch nicht in einer anderen Welt, auch mit aller Aufbietung meiner Phantasie und meiner Leiden schaft nicht. Zu Vieles und zu Schwer res war geschehen, thürmte sich zwischen ' ' ' !; 4T t w ' '. uns und unserem lucre auf, wie ein unäbersielalicher Niefenwall. Wle ein Todgeweihter schritt ich dahin. Und doch grüßte ich die Vorüberkommcnden nnd qad ihnen freundlich Bescheid auf ,,.4s' r t . Xf':'trqre fragen uns inruse, oie mir von hier und dort wurden, als wäre nichts Absonderliches geschehen oder gar int A n zugc. Z wisch en iv i eoie l Kli ppen und .Abgründen, iI'd i f$ c jra ie r I c t n 0 er s 5 1) n 5 lichen, unvereinbaren Gegensätzen windet das Lcden sich doch hm! . 1 Schnellen GanqeS hatte ich da3 Forst Haus erreicht. Da sah ich den alten Heaemann, die Pfeife im Munde, das HguskZppchen aus den spärlichen Eilberhaaren, mit der groß cn Decken sch eere in seinem Gartchen beschaftiat, die wucherndcn Schößlinge von feinen hochr, m : "''!' .ii1 " iv - "'"'. :vr r'"KV !". ' ::::?. :"SVr.- 'ie kammigen vioen zu scynewen. is war ein Bild, das in feiner stillen Fricdsamkelt merkwürdig mil dem tobenden Aufrühr in meiner Seele kontrastirte. Ich rief den ölltcn , an, , der bei seiner Aeschäftigung mein Nahen überhört, hattD und winkte ihm einen Morgengruß zu. . Den erwiderte er freundlich nickend. Dann nahm er die Pfeife aus dem Munde und, die riesige Scheere unter bem Arm haltend, lachte er: Kommen doch fchon zu spät, Herr Kreisrichter, tretz aller Frühe. Die junge Gnädige

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I ih'iil'nlll 'Iih'I I" -I? ,. f. ' ' '"fi ,:i4 15 I5SI .t, l: !" ' elf I. I 1l .,, ? tst längst auf und ,yaoom'Jtrwlaus dem Lande, wir wissen doch' besser, waS C fft ' . 1 1 ji , gruyaultleyen yeißll" Ich starrte ihn an. , Was sollte das heißen? Wollte der Alte da seinen Spaß mit mir treiben? Auf und davon?" stammelte ich noch. Wohin- denn? Das ist ja unmöglich. Was hat sie für mich denn zurückgelassen?" " Der Alte munte mir wohl ansehen, daß mich , seine Worte von, vorhin- in fassungsloses, schreckhaftes Erstaunen versetzt hatten, denn er kam nun näher auf mich zu, that ein . paar. Zuge, aus feiner Pfeife - und faate dann: Zurückgelassen?. Gar nichts, daß ich wüßte. Wie' ich heute bei Tagesanbruch nach meiner Gewohnheit herunterkomme und das Hausthor aufschließe, geht hinter' mir auch' schon eine Thür, pnd als ich mich verwundert umschaue, denn die alte Liesing ist so früh nie bei Wege,' .'und mein Teckel hatt' auch Nicht ! angeschlagen, enn sie"s war, wie er nun that, ist's die junge Gnädige, nr und fertig, m Hut imo Um chlagtuch, ganz so wie sie gestern ankam. Hoho!?, ruf' ich, was soll daö bedeuten?? i ;,fch geh' fort," sagt sie uÄ sagt das in einem Ton, na, wie soll ich s oeschreiben? Mich ging es 1 ja überhaupt nichts an, ob sie blieb oder nicht,?! und ich hatte aar nichts dreinzureden: aber ielbit. wenn's, , anders gewesen ware hätt' ich dem Ton gegenüber kein Wort herausgew r , . p . ': . r m ' eracht, cy frag alto auch Nicht, woyin sie geht .denn fchließlich: wohin soll sie gehen, wenn nicht zu ihrem Manne? Ich bitt'.nur, daß sie, ein Weilchen wartet, bis ich ihr eine Tasse Kaee helg ge macht habe, aber davon will sie ja nichts wissen. Adieu", sagt sie, und haben Sie vielen, vielen Dank für Alles!" Und den Herrn Krelsrichter wol, len Sie nicht erst abwarten?" frag' ich. Nein, nein", fällt sie mir in's Wort, es ist besser so. " Und nickt mir noch einmal zu und geht davon. Zurückgelassen hat sie gar nichts, keinen Grüß und kein Wort; Ein Händedruck, das war Alles. Na, ich denke mir: es wird ihr mit der. Versöhnung ja wohl recht geeilt haben. Und so klar und ruhig sah die junge Gnädige aus, beinahe heiter, möcht' ich sagen, gar nicht so, wie gestern Abend, wo man ja einen förmlichen ' Schreck bekam, als man sie anfah. Und heute Nacht muß sie auch gleich einen Versöhnungsbrief an ihren Mann geschrieben' haben, "" denn kaum daß Ste gestern weg waren, fordertel sie Tinte und Papier von mir. und die hab' ich ihr gebracht." " ' '" - Wo ist der Brief?" stieß ich in furchtbarer Angst und. Erregung heraus. Der Brief?" Der Alte sah mich verwirrt an. Den Brief muß sie wohl mitgenommen haben, oder sie hat ihn zerrissen, weil sie nun doch lieber in Person auf Eartlow erscheinen wollte. Der Brief ist nicht da." Sind Sie dessen ganz gewiß?" Ueberzeugen Sie sich selber. He Kreisrichter! Das Zimmer ist hier gleich rechter Hand. Es ist dasselbe, in dem der unglückliche Planck gewohnt hat. Da er ja in dem Bett nicht gestorben ist, hab', ich gemeint, e3 könnt' der jungen Gnädigen wohl nichts verschlageN. " ' , ,,,', ;! Ich war ;usamniengezuckt, aber ich sagte kein Wort. Wle verstört, wankcnd betrat ich das Zimmer, in dem Helene die Nacht verbracht: hatte. ,, Nichts darin deutele freilich darauf hin. Das Bett war unberührt; alle Möbel standen auf ihrem Platze. Sie mußte sich nicht zur Ruhe begeben, sondern die gan 31 ac t : ge ch rieben r) a a Thu tenfaß stand noch auf dem Tische, ein Stuhl' davor. , Von,, einem Briefe fand sich nichts. Ich athmete fchwer.. : : DaS bedeutete ein Unglück. Ich wußte nicht was geschehen war, ich wollte mir'S nicht klar machen, aber waS hatte dies Alles mir sagen können, wenn nit das Eine: Helene war mir verloren! Ich fank auf den Stuhl, auf dem sie die Nacht hindurch gesessen, ich hatte fchlasen können! und barg mein Gesicht in meine Hände. Dann sprang ich auf. So konnt' ich mich doch nicht mit dem Gräßlichen. Unausdenkbaren zufrieden geben, so nicht, l!!!! Und an wen hatte sie ge schrieben, wenn nicht an mich? Wo aber war dieseyBrleS erklaren mußte? Ein jäher Gedanke durchschoß mir das Hirn. Hatte sie mir nicht gestern ' gesagt,:: als ilwir am Waldsee uns ge,t?e,nnt.attett,,eS : war freilich nicht zu begreifen, , daß , eö geftern erst gewesen sein sollte, ich würde heute ! in , der hohlen Föhre dort die ' - mir gewiesen, ihre Antwort, ihren Bescheid über das finden, was nun werden sollte? Dorthin würde sie also den Brief dieser Nacht getragen haben, dorthin mußte ich eilen, um zu wissen, wie sie sich entschieden hatte. Ich zwang mich, möglichst gefast zu erscheinen, als ich mich von dem alten Forster verabschiedete. Er wollte wissen, was ich dächte und ob auch nichts Schlimmes zu befürchten stehe; ich beruhigte ihn. Nichts, gar nichts. Ich denke wenigstens nicht. Guten Morgen, Herr Hegemannl Auch von mir vielen Dank!" Keine Ui WM Herr Kreisrichter. ? war gern gescheh'n. ;Müusch?MllesGuteI. Dann war ich fort. Ich lies, , als ich ' de m Alten ußer Sehweit e,w a r, so schnell meine Füße mich nur irqend tran- liii i !fif "-t :"' en " "i 1 4 gen wollten. In zehn Minuten war ich am ' Waldsee. 'u' Es ' durchschauerte mich ''!"'-k-i' "' t11" ""' 'it?' ''"mt'i iiSjl!'": iiL.!'' - ""rf seltsam, als ich den dunklen Spiegel plötzlich vor mir, aufschimmern sah. fr'' nr ' ;i"iS:; t XTX !ii-.:'iiiKiiv! V. 1 -. Eine Ahnung zuckte nur durch die Seele, eineiju?$ sah ich etwas Weißes zwischen Schilf und Binsen des Ufers aufleuchten Soleier fetzen. , ein Tuch, ich unterschied kS nicht deutlich. Aber es mahnte mich an Helene, ohne daß ich wußteHvb lch !,:..:, r'' i r .""r .fX'iPl V 'ü'l1-'! -iri t3 .il!:. bei l t ge ce it''";' bbcr:f nic t. ;-;fp!:,;5 Schwindel zog mtr urch.bfc.ugcnin Ich tastete mich bis zu der hohlen Fohre, ioo sie ihren Brief hatte niederlegen Dollen, ich griff mit der Hand indas Nstloch, zitternd, wie betäubt, mit rasendem Herzschlag. Und dann zog ich wirklich ein Schreiben von ihr hervor, die ! Aufschrift. an mich gerichtet, und riß den

.hj.1. !'! lilliasSIII!!! Ä! J :i Ii'i!:li'.' liisi: !-. .; y-jsa! ::i ::l! 'ii ü is:.!..; in' ..ijjjjlll M-:,". Ji jt'i :l''i:.i,II: j t f Sii i'!" ::;;!,ti: i' !:ili!r..-lil-,i!. ' I"l' - Umschlag' auf. Lesen konnte ich jetzt nicht, ich suchte nur nach irgend etwas in dem langen Briefe, etwas, daS ich finden mußte, zu sinden gewiß 'war. Und da war eS auch schon: So will ich mich denn in der. unergründlichen Tiefe des WaldseeS verstecken tt vor ' Dir ' und vot aller Welt.'" . i'Ich schrie auf, ich steckte den Brief zu mir, ich lief zum Jorsthause zurück. Wie ein gehetztes Wild jagte ich dahin. WaS ich eigentlich wollte, was ich noch hoffte, wußte M selber nicht. .Wenn die Unglückselige in? den dunklen Wassern deS Waldsees Frieden gesucht hatte, konnte Niemand sie mehr erretten, kam alle Hilfe viel zu spat. Und wozu wollt' ich ich ihr schreckliches Geheimniß in alle Welt hinausschreien? Und dennoch lies ich, lief ich, . als hinge Tod und Leben, als hinge das Heil der Welt davon ab Förster Hegemann! Förster Hege, mann!" - : ' ,. ' -; ?r:" Der Alte, der eben in der, graugrünen Uniform, den Hirschfänger an der Seite,' aus dem Hause , trat, . M nnem Rund? gange durch sein Neoier gerüstet, starrte nur, entgegen.- während ,, der, Dachshund an seiner Seite ein heiseres Gebell am schlug. Herr Kreisrihter! Um Götteswillen, was giebt'S .denn? Doch kein Unglück?" . . ' ,; : :- , Ein großes Unglück! - Frau Helens Frau Haseler hat sich im Waldsee ist vielleicht durch ; ein Versehen hinein': gerathen Man muß suchen, suche 4Ich konnte nicht mehr sprechen, elm rothe, heiße Fluth schoß mir in den Kopf, ich stolperte, ich stürzte vornüber, die Sinne schwanden mir. , Noch ein, Sekunde hindurch war mir'S, als horte ich ein dumpfes, gurgelndes Getöse übn mir, dann wußte ich nichts mehr ofl mir selber. ' Als ich erwachte, lag ich in einen: der kühlen, hohen Erdgeschoßzimmer deS Forsthauses auf einem Sofa ausgestreckt, und die alte Frau Liesing, , des Ober, försterö Haushälterin, war um mich beschäftigt. Ich , hatte den Gefchmac! von ornbranntwein auf der Zunge, und um mich her war Alles todeSstill. Die Sonnenlichter spielten mit fchillerm den Funken durch ; die Stäbe der herabgelassenen Jalousien herein. SSli viel Zeit vergangen war,' seitdem ich draußen zu Boden gefallen war, wußte ich nicht aber, das, was geschehen, bevor ich niedergestürzt war' mir' Alle's klar und lebendig vor der Erinnerung, nur zu klar.! Meine m Glieder waren wie gelähmt, jder 'Kops- brannte mir, immer noch siedete das Blut in meiner Adern. Wo ist der Forster?" fragt, ich die Alte, die mürrisch mein Erwachen beobachtete. Fort", sagte sie. Aber deShall brauchen Sie Nicht ängstlich fern oder herauslaufen. Es ist schon Alles ' ir Ordnung. Der Peter war eben hier. Herr Hegemann hat ihn hergeschickt, si, hätten sie richtig gefunden, und sie war, nach Eartlow gebracht worden. Uni dann ließe Herr Hegemann fragen, o! Herr Kreisrichter 'was bei Gericht zu bestellen hatten, dann konnt' es der Pe ter dem Aktuar Zorn -gleich ausrichten. denn er müßte nun doch auf die Polizei laufen und Alles lzaarklem erZahlen Und Herr Krcis?lchter mochten ' sick doch nur ja und ja ruhig halten, es ginge Alles ohne ihn, und es konnte nur ein Unglück pasiiren, wenn er , sich ' vor der richtigen Zeit wieder 'herausmacht uns yeixen würd' es doch nicht So hat's der Peter bestellt. -: Ich fröstelte mitten in meiner Fiiber Hitze leicht zusammen. Nichtig gesunder und nach Eartlow gebracht! klang - es in ... : je orrf . ...'''?.,. 1 ..!. f. f. rnii iiua;. mo wirrnq, w.riil: n war todt! -Ich schloß die Auoen. ' D Förster, hatte recht: ich konnte nicht m r helfen, und es frommte zu nichts, wenn ich mich zwang,- aufzustehen, mein, Schwäche niederzuringen, meine -Pflicht zuHunWas gab es jetzt in Wahrheit ttöri .k,-,,Mtt!.''ktt??,Z?. .'it.-lüSi no Ich ließ durch den Burschen der Forstcrei bei Gerichts sagen, daß ' man all, Termine abbestellen solle, da ich kran! -Vjitvkwit ut tiiiu geworden : sei, , und bat die Alte mich allein zu , lassen,, 5 da ich Truhen ' wolle, Hilse brauchte ich nicht mehr Jn'einigen Stunden dachte ich aufzustehen und wolle nur vorher,' erst die Nuckkehr des Dörflers abwarten, Mit dem ich VerschledeneZ zu :t bejptechesti, halten JftS5ftaiiJlii ging sie brummend hinaus, und uv ' -' 'i "?' i"m "t rt :tU 'fxi v i L .ujimc ita eicncs' ioxii veroorzleyev und lesen. Er lautete: Ich habe Dir heute gesagt.Ottomar. daß es ! nachdem w nun langer kein Geheimniß "mehr vo, fT -tH J . v j I n: ist. mtt mmUiMt sur un, ? lr eioeerotti voer lalnmDeme fluchten mu irr .,. 9-l , wv 41141(11 Kllill UI1V UIV WU cm neues Leben als zwei neue Menschen oeglnnen konnten. f Ich habe mich i , ge? tauscht. Es giebt noch ein Drittes und dies Dritte ist asWahre und daSNechte: ich allein muß f sterben. Wozu solltest Du's? Du trägst keinen Theil an meiner Schuld,und daßDu einWeib geliebt hast, welches zur Verbrechen geworden, wer: den mugte. kann kein Todeöurthell für Dich bedeuten. Ich will Dich nicht mit mir herabreißen, eS graut mir vor diese, neuen, Blutschuld. Du darfst weiter'leben, und Du kannst es, auch ohm mich. DaS fühl' ich,,trotzdem ich weiß, daß Du mich liebst, und daß mein Tod JfürjlMe fDemlii Zusammen aber können wir nicht . mehr leben, .auch .rV:t;:, ' i;!''!!!"!1,!;:' e,:it l'v ' , v ür'v Xsi iiicht in ;j'.ber!j;crnlcn i:rnJiCiifd5 :n.tct;j;n der weltfremdesten Einfamkeit; ich würde Dich nicht mehr glücklich machen können, in a chdM,.D t, Du würdest DKichtmHrzMgeM konnenAaß?ZLit lHanMdle dich liebkost, einmal Menschenblut vergossen hat. Ich kenne Dich. OttomarZl Du würdest mich nie fühlen lassen, daß ich Dein Leben vergiftet habe, 'aber ich würde es. doch missen, daß Dir im Geheimen vor Deiner Lebensgenossin graute, und daß , Du ? es innerlich nie verwinden kannst, ihre Schuld' ungesühnt gelassen zu haben. Wie könnt' ich Dir auch je jetzt noch das Glück bereiten, das Dich entschädigte für Alles, was Du M'kSeu tffclll D-zu i? 5"5U-U

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M:: ' " !i::s, ik,,f' ' fe. V M! .1 ' ' " l! x spät geworden., Du würdest langsam unter dem hinsiechen, was Du entbehrst ': .. .'i ili ,! '' 11 -i ' ? .!, i .-. -ii', '!;,'ii ! i i . ! ii--was Du durch meme Schuld . zu tragen hättest.. Deshalb darf ich mich nicht an Dich hängen, ' Du mußt frei wfcTiJNr v&i&f J -v .',-:' f..V: t ;"' bleiben. Und weil Du das aus elaenem Willen in Deiner-' opserl) eteiten Meidenschaft für eine Unwürdiae .niemals woly7, j 'i,. ,,,tjt.,Wi. a .ii,. : ten wurocu, , vieivr mir nur lncs, unr dieses Eine wird meine Schuld, auslö "t JL 'l-fl 1s rts ' Wl c - ' " 1 :r ' '' 'rtW'"' "ft ' ''. sehen vor Dir und vor aller Welt. ' Mo will ich mich denn in der unergründliche Tiefe des , WaldseeS verstecken vor Dir und vor' aller Welt. Keiner, soll mich zurückhalten:.'.. Vorher aber sollst Du 1 ' ' I1" ' " i-' ' ' ' '''' " ij !' i ii'i '''' i'i j' ' ' erfahren, wie Alles kam und weshalb mein Leben in Stücke brach. Dann urtheile über mich,' Ottomar! Aber ver damme mich nicht! Ich habe viel, aclit: '!!!;':, ; - J v . " : . l :! . ren, uno es Wweore immer, was wu ein ' Vcrhängniß über mir. -Das wag man , schön und liebenswerth an, mir fand, wurde zu . meinem ,, Verderben. Wäre ich häßlich und des Begehrens um werth . gewefen, . hätte,, . ich wohl . , das gleiche, , anspruchslose, . hindämmernd, Dasein führen , können, wie Tausend, meines Gleichen ; fo aber riß es m ich von Schuld zu Schuld bis in's tiefst, Elend...... , :..,::: ' 1 Ich, bin , eines Pfarrers Tochter.! äuS eijischen Odenwald. Da mem,Var früh starb und , uns mittellos zurücklteß i war es Z an mir, durch - meinel 'Hände Arbeit, die Mutter und ? mich !zv .erhalten, ..Denn dieMutter! selber dZi spater ganz erblindete, war fchon damals so schwer augenleidend,! daneben 'se : kränklich überhaupt, daß man wohl baur.ernjv an -HrPflegezsiMbenieNials !ar ., , , , . t. . m . irgeno weicyen Zvcrolcnjl ocnren ronnre. Geschwister hatte ich nicht, und Ver wandte meiner Mutter waren wohl vorHanden, lebten sogar in .guten,: zur? Theil qlänzendnr Verhältnissen, abei i meine Mutter ' hätte eher ror sremdev Thuren gebettelt, alS von den Ihrigen ein Almosen entgegengenommen.' Su hatte damit das Andenken meines Vater zu schäuden geglaubt. Denn meineMutttt stammte aus einer alten Patrizierfamilu des Wupxerthals und hatte, als sie dem Erzieher ihrer jüngeren Geschwister, dem .damaligen Kandidaten der Theolog Theodor Halm, : die Hand reichen wollte trotz der in ihrer Familie ' von 'Alters her herrschenden Strenggläubigkeit, eine? erbitterten Widerstand gegen solch eine bei den ''reichen Fabrikanten unerhört, Mißheirath gefunden.'. Man pflegte bei den Weideners., immer nur Familien: ' heirathen zu schließen, damit das Geli hübsch beisammen blieb, und für meim Mutter wär chon kängs !' iinteich. Vetter zum , Gatten ausersehen gewesen, als sie erklartt,' meinem Vater ihr Ja wort gegeben zu haben. ' Da sie feß blieb trotz aller Ermahnungen und Ge? genvorstellungen, kam es darüber zum 'Bruch zwischen ihr Ulid der Familie, in cm Bruch, der sich noch erweiterte, als mein Vater später sich . einer sreisin: nigen theologischen ' Richtung zuwandte, die im schärfsten Gegensatz zu der in Wupperthal' herrschenden Orthodori, stand und ihn in. den Äugender müttey Wichen Verwandte .als einen Ketzer unl ; Abtrünnigen erscheinen ließ, übrigens -auch wohl ' seiner Laufbahn in unseren? weltentlcacnen Städtchen , ein Ziel setzt, ti "fcL'i: -f-H-h :,L t-t " ... und ihm . den Zutritt zu höheren gelst: lichenIAemtern verschloß Er war nicht frei von klner,, Verbitterung über , dies, letzteren 'Katsachen,, als , er istarb. .unt das dauernde ' Kranksein, , dcr,jMuttci t ;. '! Ii i,,.:, LX ', -i:Mi . v. vß 1 - 'f Lm ' " !! hatte auch nicht dazu beitragen können. ts 4 1 " 1 : " " 'c: 1 1 ' ' C 1 i ' n . ihm sein allzu eng umfriedetes Laos zr ,! ., !,,. if j. ' ! '-.! ' t ! " " l'i "' ' " 0 .! crscborierit.,,,,,;,, ., , 5; . . w r ? :. . 'iiij; .T,i-,!i .Jt 11 , v"l: - " ' t; v Die Mutter , sei bst neigte n ach seinen ode ; ztüarjroiederitni; i ,ohtjih'dIrjei'S'ei l J&C Öc.5isf fctlTTS ö -bf eür :ejD o'r den ;;und iit ;: denen ; sie v ein göttliches Strafgericht sehen 1 mochte; der streng: gläubigen Richtung zu, in der sie er: zogen, hielt aber das Gedächtniß meines Vaters doch viel zu hoch, um sich 'voi ihren Verwandten 1 jetzt demüthigen zu wollen, wo sie fremder Hilfe bedürfte, um nicht Hungers zu sterben. - ' I pi$ ch meinerseits w äre i- vo llend s zu stolz dazu gewesen und war überdies Willens, . vor. keiner. Arbeit zurückzu: schrecken' Um Leben ; zu ; bringen: : Ich durfte ' nicht wählerisch sein. . Meine Erziehung war noch nicht vollendet, ich selber kaum er, wachsen, als unser GnadenZahr" nach des Vaters Tode ablieflZ HA :Ät so weder als Erzieherin ! noch an i eine, ossentlichen Lehranstalt eineStelle suchen, zu z meiner weiteren Ausbildung fehlt, s.'HNiallen,Mi ich mehr auf, mein ! Einkommen, als auf das Ansehen, welches der von mir I HfVtW 411 VUVili WfclUVV VVI VVtl lllll eingenommene Posten etwa in der Meiung den Menschen besitzen! :' mochte, ü?n Ustb hk Stellung, die mir 'cm I w . . meisten eintrug, mußte mir bedingungsloS die willkommenste sein. So wurde ich Verkäuferin in einem großen Schnittwaarengeschöst. Ich ' hätte hier ruhig meine Pflicht erfüllen und von dem, wag ich gewann, unsere kleine Hauslich: keit erh alten kön nen, :fyo "e n ri:.1 ämirnich t bald die faden Galanterien und HSßlichen Zudringlichkeiten junger Herren, .dle.sAchÄ5a!S?Kauser ' an mich , "'' 11 "' ' ' '' V - i; r- "'' - 'Ü'i'iln""!1'" " ""m'1 ' ;!''' rangrenZUndLiwlrKw Gasse' auflauerten, meine Stellung UxttääimtnM$$lfö mich nach l' 'llOl' I ,, - ,, '. , , -.- , . ; ! ., ,'' I ' i1' ein er anderen um, fa nd ab er lange Zei t . fkemMl 'tevP.einenlBries unbekannten Onkels Lebrecht Weidner 'r. J' 'ili:' , 11 ' 'l'Sifii : 1 . ?i ' "' :'' i'.11'1''!- f l'iiif'l'i'i'1,1'' l'pi' " i. f ,-I'IiHii.i.;. .K . Hf'h, opirtpics; jkantilil lhfiIFe;jy hört habe, und da er wi sie, daß sie fei; ;!" l" '" i . V 1 '' "'i1' 'M 1, r l" ' : T.i 'i-, 1 ii'"!,1 j iij'i'iiü'i,' V'ii 1 ,1 V " .'lii'i , 1 :l1 j1; nerleU , wp Hej3!: fici ; fttmer;;. bure$ : biit jin f firi f te ihrer Tochter mit erhalten lasse, so biete er weniMen lung in seinem Geschäfte an, die der von ihr bisher innegehabten gewiß vorzuziehen fein , würde. ES sei ein Vertrauensposten in seinem umfangreichen Geschäftsbetriebe eben ledig geworden und ich würde mich voraussichtlich dazu eignen, umso mehr, als mir dabei der direkte Verkehr mit den Käufern und Ladenbesuchern erspart bliebe. Ich hatte anfänglich keine Neigung,

i1 i 1 i ii I "' j: .f K: WH': las das Anerbieten einzu gehen.'! :Aber ineine ! Mutter,., die offenbare dasselbe durch ihre Berichte an ihren Bruder erst öeranlaßt hatte und: sich nach einer Wie derannäheruna an die , Familie sehnte. soweit solche ohne Demüthigung geschehen konnte, bestand mit eigensinniger Zähig,,, keit' darauf, .und da ich keine besseren" Zlussichten hakte, die ich ihr hätte eutgezcnstcllen können, mußten ich mich fugen. zum. r-. ich nach Elberseld und wurde ,. Im Hause meines reichen Onkels ange- ' stellt. Mein Posten war der einer Kassl-. rerin in dem Dctailgeschäft, das die Firma neben ihren Fabrilunternchmungen gleichfalls betrieb. Ich hatte an- . fangs viel Mühe, mich in die mir fremde Thätigkeit, unter fachmännischer Leitung Mmahlich! einzulebett, sand mich aber dann in meinen Beruf und konnte mir nicht verhehlen, daß derselbe mir neben kiaträglicherem Gehalt vor Allem auch be Vortheil gewahrte, mich von jeder tt T.' ;.... . . V Berührung mit dem jungen uno alten r . :. .n . . vr. ... . yerrn sernzuyaiien, ofe mir in meiner früheren Stellung so oft zur Last gefallen maren und mein Zartgefühl auf'S Roheste and Rücksichtsloseste verletzt hatten. Ich hatte hier' nur mit den Angestellten sel-! Ut' zu verkehren, unh die .wännlichens Glieder unter denselben hatten es bald herüUsgebracht, daß bei mir jede galante r ... ' . . , . y . . , . . . ': X. , : -. t 1 Bemühung vergeblich war und daß ich y. Nichte des , allmächtigen Ehefs , nicht langewürde mit mir. spaßen lassen, mochten sie auch wohl fürchten. So lies en sie ' mich nach den ersten erfolglosen LersucheN in. Ruhe, und .ich konnte mit einer "Mtllpnl ' Kusrieden fein, that meine Pflicht , und hatte die Genugthu ang, jede fremde Unterstützung von meiner Mutter abwehren zu dürfen, ohne baß sie selber daöei etwas entbehrte. Dem Onkel und seiner Familie gegenüber zeigte ich mich von so unnahbarem Stolz, daß ich mir auch dort bald meine Position erobert hatte. So hatte mem Leben nun einen ruhlgen und friedfamm Verlauf nehmen können, wäre mir nicht das, was die Menschen meine Schönheit nannten, zum Verderben geworden. Der ältere Sohn meines Oheims, mein Petter Leo. ver bis dahin in England als Volontär ln einem gro ßen , Geschä st sh ause fungirt hatte, kehrte in's Vaterhaus zurück, wo :r alsbald als Sozius in die Firma auf zenommen werden f öllte. Er sah , mich and verliebte sich in mich. Ich erwiderte feine Neigung nicht, hätte ihn übrigens ?uch diesenfalls wöhl schwerlich erhört, da ich mir selber sagen konnte, welchen Sturm der Entrüstung, welchen Kampf, welche Zwistigkeiten daS Projekt einer Ehe des reichen Leo Weidner mit der ffassireritt seines väterlichen Geschäfts kn der Familie, in allen Fabrikanten? kreisen her Stadt 'hervorrufen würde. Und ich hätte es nie ertragen, als :in Eindringling betrachtet, überHaupt nur geduldet zu werden. Der stolz meines , VaterS war in mir. Dieser Zwiespalt zwischen Liebe and Selbstbewußtsein blieb mir jedoch erspart. Leo war mir lieb als ein lebefrischer, heiterer und weltgewandter junzer Mann, dessen Erzählungen ich gern zuhörte, mit dem ich gern plauderte und lachte, aber ein tieferes Interesse ver mochte er mir nicht einzuflößen, und mein Herz hing nicht an ihm. Ich trug deshalb auch kein Bedenken, ihn zu UU !en, durch einen allzu lebhaften irnd allzu auffälligen Verkehr mit mir nicht den väterlichen Zorn zu reizen und überHaupt den Schein , einer Vertraulichkeit zwischen Uns zu erwecken, die in Wahrheit nicht eristire. Das nahm er aber nur mit lachendem Glcichmuth auf, bis sein, Vaters eines Tages ihm und dann auch mir ernstliche Vorhaltungen machte und Leo sich nun hinreißen sieß, dem Vater rund beraus zu erklären, er wolle mich' zur Frau. ' ,;i mich oder keine. Das schlug dem Faß den Boden auS. Onkel Lebrecht 'wüthete, vornehmlich natürlich gegen mich,' die als Verführerin dastand,' und war auf dem besten Wege, mir meine Stellung ; zu kündigen und fein Hans zu verbieten, bis ihn meine heilige Versicherung, ich dächte gar nicht daran, ' Leo zu erhören, liebte ihn nicht und wolle nichts lieber, alsHaßer einer Anderen seine Hand reiche, ' endlich wieder zur Vernunft brachte.' Er beschwor ,'1? , . ",i?i, v V '' V-ur. 1 1 k.Zi?:'r' mich nun, da ich leine BundeSgenomn t,.'i,,,i, iii, ,!' " i' ' i!il fcn rf JH. !'f '''i'"1'1 , rt ; ii: ' ' ei, ihm in seinen Bestrebungen, Leo zu i"- -f.- W, "';: hi r0. klner standesgemäßen Verbindung zu be? m . X iv " it ' ; ... . . ' ( i , . !l wegen, bekzustehen und vor Allem . demselben durch 'mein Benehmen' schon jede Aussicht zu rauben,' t mich je besitzen . zu können ' DaS ' versprach ' ich" . ihm und f . y'M, ' i: W . I1 v K .rl'if ...... u s: V l . ,, (. yieir mein Zier precyen aum. rreuii., Vielleicht zu treulich! ' ! Denn eine nunmehrige ablehnende Kalte brachte den leiden scha stlichen ja ngen M ann zur N a -, serei. ' Er schwor, mich eher zu tödten, als je einem Anderen lassen zu wollen. Daß ich ihn' verschmähen , konnte, , der mich trotz des väterlichen Widerstände?, trotz aller Hindernisse, welche UeWWKZ?gen uns austhürmen möge seinem Weibe ' mach en wollte, begriff er nicht, wollte er nicht alauben f wen n n i ch t ei n Anderer i hm i m V i.ji..::. - 'Ilin ill; ,1 lr ' i, '..jj1 ': Ij, - , '. ' i .t :.l f pi"" lt'.'' Wege stand, ein Anderer, gegen den sich all' sein Skachegelüste : richtete. Diesen afl,if'l 8?::: !;)-:.; .W t'' W Vl Slndercn zu finden, war seln elsnaes 7, i' V ' , ::" 't'f,!,: .,ii.:i , I V ,,, ' ' V. V " ' . ' , "' Bemühen. Und er fand ihn wirklich, sand '1hn'mIeh er Augestellten, der sich in der letzten Zeit mn meine Gunst zu bewerben '' begonnen hatte, und der sich, wie ich nach- !'.,,.: . VriLii. I S- :!:!l!isiii!i,!i; ""ui'ij;.. . ii-. ,. f. , tragllch er uhr, , lil : l : der Th at , ein, xFiMfW'" :':SI' 4.::,,-i,,t!ilf j.:! . v!:,M,ä.':. ; redete, mich gewinnen zu :' können. HHeKbZ ravpll;!im begann Leo nunmehr zu intriauiren; ,W r "f. J 4M"- ii r-, '.:;;:!; ..' ns 3 .jf . .,.-', hatte sich s geradezu in den Kops geseht, ihn zu verderben, eö war eine Art Wahnsinn, der ihn dabei beherrschte und dazu KaelteMi,,Er ihm zufallen würde, sobald jener nur erst beseitigt sei. Und als alle seine MachiNationen dennoch fehl schlugen, griff er iu einem anderen, noch verwerflicheren Mittrt j,:.L' C3 tfefeUIlfl f Öäw'SS Aus derJag d uacy dem OkäS fallt der Anstand ye

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' :.?f?W -'lll - z. IH Hitte Dich, gib -ÄwWaüsiW meinen Franz echt, während ich nicht I; dort bin; er ist zwar treu wie Gold, ii,'! ' , .. ..V ,!: . 'II- :iH!! ,IHI'I lill aber Gelegenheit macht Diebe.., ':' ; ', , 4, , ........ S3ic oben. r "iVi. . Zweiter Brief. Antwort. . .üDheuerste 'Freundin! 'Die 'Männer' taugen - alle nicht viel, Unb .ÄüU.Kuß , ihnen schon ttwaS ' zu Gute halten. Ich ,. irr i" .... jKfc... . ''iK. .- :ii. ... r j"L '')., j i 'will über. Deinen Franz Weiter 'UichtK ' gesagt haben, aber .ich glaube.' er und .Ili-r... i. i a r s. i ä ..t ;.L mein Fr:h können sich die Hand gcben. Ich hoffe von Herzen' daß Dich mein nächster Brief mehr erfreuen wird. Es grüßt und küßt Dich in Eile (ich' muZ zum Markt) Deine Dritter Brief. , j Liebste Jenny Z Er ist doch ganz so schlimm nicht, wie ich dachte. Gestern trafen wir uns zusammen am Brunnen - nota bene, man lernt sich hier sehr leicht kennen und das sich zwischen uns entspinnende Gespräch brachte uns aus ein etwas gefährliches Thema, aus Liebe und Liebesverhältnisse. Aber wie er da voll Lobes von Dir redete! Sei unbesorgt, Freundin, die Leberkrankbeit war kein bloßer GorwandZ Mit herzlichem Gruß . l Deine Elly. Vierter Brief. Antwort. - Liebste Elly ! Ich muß Dir beWm men, man täuscht sich häuflg - in dcn Männern. Jetzt habe auch diese Wahrnehmung bxi, Demem . ßtsnzgemacht. Er besucht mich tagtäglich, um sich mit mir über Dich zu unterhalb ten, und dielen Abend gehen wir zusammen ins Theater, um den Trompeter von Säckingen" Deine LieblingsOper zuhören. Sei bestens gezrüßt von t Deiner Jenny. Fünfter Brief.' f Liebe Freundin! Denke Dir. Dein machte mn heute einen Antrag, selbstverständlich im Scherz.... was würdest Du gezagt haben, wenn er'S im Ernst gethan? Beunruhige Dich übn gens nicht; scheinbar nahm ich ihn zwar an, aber er wird in meinen Zügen ge lesen haben, dazz ich den Scherz verstand. Ich gratulire Dw zu seinem vorttefslichen Herzen ; er wein immer, wie weil er gehen darf. In Eile Deine Elly. Sechster Brief. Antwort. - Liebe Elly ! Wie sich Alles " trifft. Just vorgestern machte mir.auch Dem Franz seine Erklärung natürlich im Scherz, wle Fritz Mr. ' . Wir sprechen noch tagtäglich über Dich Jenny. V.StebeniZ!r,'Ä7WVH Meine herzliebste Jniny! Athme auf, Freundin, Tu hast ,n größerer Ge fahr geschwebt, üluDMicchtZedächt.'' Was ioMeach thun, als er ml? gestern in aller Form seine Hand anbot ! Aus flüchte wollte cr mcht, von Scherz verstand er nichts mehr, ich mute nothze drungen den Ring 'Gehältend m er nix über die Finger nur Du hast mir von .Kerzen leid gethan, so leid, daß ich ihm Alles bekannteZ unsere Freundschaft,' ' unser Complott, kurz Alles. Äi'KäMtiesD,lihsehen sollen, fast hätte er mir den Ring vom Finger gerissen, als ich geendet. Gott' sei Dank, seht ist wieder Alles beim Alten ; er rcteutt otgcn; wiel' mir der Lellner sagte, und ich werde in 4'''StundM''w Ärmk-AiegeWGe von - 1 MMmer'iElly. . mifisä M , f . t Steps- ,.i mL Ms f i X : , ;: 1 1 !: Llebe Freundm ! ES thut m:r recht H leid für Dich, daß Du Dich Wo lunöerl!! stSndigZPenoMen Fritz und DRJHrÄäret ein vortreg-'! licheS .Paar "geworden ; Gott fei Dank. . !,-'' ;i.-iMi ' i-iiljin- .f.,i'i ii.! !, M "'-- : . , ' oag lch jcitojiwftlsfcstftgeiiiifl kennen l lernte. Franz wird sich morgen mit mir verloben, 'grlüuttrenlir. Jetzt trill ich Dich nicht einladen, aber zu unserer Hochzeit kommst Du doch, nicht wahr? MWkWruMJM. i! '" ' " 'IN" .,;'-:. m-, ...:.-. if ,....' '-: t . ,: - . ' ii' - " :ljii ff. 'StXi Vi lf "X ' Meltt, ist der Helm, und mir gehört er zu,- sagte der Soldat, als beim Mo növer ein ausgeweichter Helm aus dem tiefen Graben gezogeu wurde. ; Drum' soll der Sanger mit dem Kömg gehen," sagte der Orgeldreher und ging mit dem Zuge mit, welcher den Schützensönig einholte. . Nichtswürdig ist die Nation,- sazte der Tourist, als er in einem Gasthause zehnter Ü lasse zu sehr vou den Wanzen gepeinigt wurde. TerÜnabe Uarl fängt an. mir fürchlerlich zu werden sagte der Rentier Zieskej als er sein schreiendes Söhnchen schon zwei Stunden lang auf dem Arm trug und weder Frau noch Dienstmäd i'r. - f r t i '::. i" ?..z, ,..... yen tq vuaen ließ. WMMut etzSrund.U Hausherr (zu seiner Frau): Laß unsere Her mine heute Abend auf der mustkalischen Soiree ja nicht das Lied ven des Meeres salzigen Wellen" singen, sonst -bekommen unsere Gäste wieder so schrck lichen Durst und trinken mir den gan tn Weinkeller lker. .: 's

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