Indiana Tribüne, Volume 14, Number 252, Indianapolis, Marion County, 31 May 1891 — Page 2

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. Ueber d Lage der Frauen in Korea m der MtaZ. Lloyd fesselnde MW thellunZen. Dort zu Lande hat dZe trau nicht einmal emen Namen; sie ist lediglich aU W Schwester" oder die Tochter" des Soundso bekannt. Ist ihre Ehe von Kindern gesegnet, so ist sie die Mutter" von dem und dem. Ereig nct es sich, daß eine Frau vor Gericht m einem.Prozesse erscheinen , muß. so giebt ihr derNichter einen besonderen Namen für die Zeitzdez UntersuchunI, um die Verhandlung kzüverelmacben. So bald ein,Mädcheu heirachsfähZg tv!rd darf Niemand, ausgenommen ihre nach fien Verwandten, sie sehen oder mit ihr sprecken. und nach .der . Heirath ist es unmöglich sich den Frauen zu nähern ; sie leben in ihren Gemächern förmlich eingeschlossen. Die Gemächer sind He!ligthümer, in welche selbst die Voll strecke? des Gesetz es nicht, eindringen dürfen; Nur in Fällen von Empörung oder Hochverrath darf man einen Mann auZ ihnen ' herausführen. ' Schickt sich thi Mann an, das Dach feines Hauses nszubessern. so macht er seinen Nachbar davon Anzeige, damit sie ihre Thuren und Fenster schließen m:d nicht einen Vlick in die Frauenkammertt werfeÄ B Wie in China, ist auch in Korea die Heirath eine Angelegenheit Hit de? die Frauen nur wenig oder gar nichts zu thun haben. Der Vater des Zungen Mannes setzt sich entweder brieflich oder persönlich mit dem Vater des MädchenI. welches er für seinen Sohn wlmschk, in Verbindung. Häufig geZchieht dies auch durch einen Mittelsmann. Der Vater bestimmt den Hochzeitstai. nachdem der Heirathsvertrag geschlossen worden ist; die Astrologen werden stets zu Rathe- gezogen, um einen günstigen Tag festzustellen. Am Hochzeitstage wird in dem Hause des Bräutigams eine Erhöhung errichtet und diese mit qewebten Stoffen reichlich geschmückt; Eltern, Freunde und son stige Bekannte versammeln sich zu dieser Gelegenheit. Die Brautleute, welche sich nie gesehen noch miteinander gefprochen haben, werden in's Zimmer geführt und betreten,, die Erhöhung; dort ' bleiben sie Angesicht zu Angesicht einige Minuten lang stehen, worauf sie sich gegenseitig begrüßen, doch wird nicht ein einziges Wort gewechselt. Abgesehen von der Uebergabe eines geschr:ebenen,.VertrsZes besteht hierin die ganze Zeremonie ; 4. , r Das Paar zieht' sich sodann in seine Gemächer zurück. Wenn dann der jungen Frau; ,jditz Glückwünsche dargebracht werden. muZ sie das strengste stillschweigen beobachten. Sie setzt sich in ejneEck,,, des Zimmers, schwer beladen in 'verschiedenen Kleidungsstücken; sollte sie svrechen, oder nur eine Gewe.;unz, machen, so wird sie von dem HauZhJlte ihres Mannes ausgelacht. Aber die Frauen Korea 5 haben auch ein ; Vsrrecht, das in Anbetracht ihrer gern I zenStellung besonders auffällig erscheint. I Die Sitte verbietet es nämlich den Mär.n:rn, sich ' nach 8 Uhr Abend s auf per Straße sehen zu laffen. Sobald f.bk koreanischeAbendglocke ertönt, müslen sich alle Herren der Schöpfung in h ihre Häuser zurückziehen, wahrend- es h den Frauen freisteht, bis 1 Uhr Mor- ) gens auf den Straßen zu wandeln.' Einer Wittwe geziemt es nicht, sich wie- ', der zu verheirathen ; , man erwartet von !fhr, daß sie ihren verstorbenen Mann ,; beweint und zeitlebens Trauerkleider kttZgt. j; jl 2!e QciM&U des SteShrleM ,, Zur Geschichte des Steckbriefs theilt xxsx folgende in der Frankfurter Kaiferl. ReichsHberostamts-Zeitung" vom Jahre 1797 von dem 'Bürgermeisteramt tt ReichZstadt Nürnberg unterm 15. ölugust 179? erlassene Bekanntmachung mit: Es ist eine gewisse Operistin,NaIttens Catharina ,, Schröll, mit ihrem 1 Amanten, dem Schauspieler Petrivi, welche sich beide bei hier anwesender unter hochgraflich von Fugger'scher Intenwne stehender. Augsburger deutschen SchanspiLlergeZellZchaft laut eines von ihnen eigenhändig unterzeichneten Contraets cl. d, 24. April dieses Jahres Dnd zwar sie Schröfl als erste SänVsenn, und er Petrivi, als 2. Tenorist, us ein Jahr engagirt haben, ohngeechtet ihrer ansehnlichen, allwöchentlich richtig tthaltenenage: mit einem noch kber dieses schuldenden, sehr beträcht-, lichen GetsvorschuJ-Nestes in den jüngst derwicheneu Tagen von hier heimlicher und bsshaster Leise entwichen, und ha ben durch diese bösliche Entweichung die Theakerdirection in nicht geringen Schaden versetzt. Es werden daher ' ' 'jede Ortsobrigkeit, in sub3idhim Juris et sub oblatione reciproci in simili y.:; bu3 geziemend, ersuch?, die .entwichene ;' Madame oder Demoiselle Schröfl wie " kie sich Zu nennen belieben wird, welche nni und stark von Person, dann an ihren schwarzen. .Haaren und großem K Wund !enn?ar, gleichwie ihr Verführer tzPetrlNekÄiroler von Geburt, der V dsn fchlaukem, langen Wuchs, auch, an ; seinen braunen Haaren und sie:s geiV sütteneu Zaden, wie man rnrnoer an !p seiner , LandeZiprach?, welche er stark 'ä durch tu J2st)"c spricht, zu erkennen ist, il zuf betretenen Fast sogleich arretiren Und sofort gegen Erstattung der kosten, ' ohne wet:res durch eine sichere GelegenKt hei: a:ch:ro ausleern zu lassen. ;:Z'K "ff .1: ; L ' t t i .: Angenehmer Tod. , A.: l Fch 'ichers Sie, die Welt ekclt mich hxnU an;wcnnich mal 'nen lttgench'N n:en T.d wcitz dring' ich m: d sofort ? , ,, U5r i ; , So ? Da kann i .) Ihnen feciben; kaufen Sie sich doch das Buch zum T suchen: ! j X n i; 'i.'i'iühi1'!! 1 ' iiii'c r !;" PMi 'f Frau : o errathen. mW fttu engaitte Köchm at mir s nc. erst in isreKTÄen ein 1 sagen, lreten VMixe Da bleibt mir wohl nichts an es übriL als während der paar SeA selber äu lochen. Mann: Mnn. das trifft sich gut, liebe Agathe! ' .it. ' . rt'L cv- :ju :.c nafaienö ctqcr ;u üejiUv-c uuu , j. si r x T x -a C - "ü'iii: . ..üi,israde ans oer

Die Erholung. Fs, Prof. Dr. H. tewtha!. Das körperliche Leben besteht in einem fortwährenden Verbrauch und Ersatz der - Kräfte, Stehen diese beiden in Gleichgewicht, so erhält man sich; über wiegt der Verbrauch, so magert man ab; überwiegt der Ersatz, so wachst man in der Zeit des Wachsthums, und. später wird man stark, wie man zu sagen pflegt.- '' Der Ersatz aber, wenn er auch den Verbrauch begleitet, hat den Nachtheil, daß er sich nicht so schnell vollzieht, wie der Verbrauch: daher, bedarf er einer besonderen Zeit; das heißt: giebt es Stunden, wo man viel Kraft verbraucht, wenig ersetzt, so muß es, um das Gleichgewicht herzustellen, Stunden geben, wo man wenig verbraucht und viel ersetzt, wie es , am meisten im Schlafe- geschieht, überhaupt in .den Stunden der Erholung. Bei der Ar. beit tritt dann, wenn man das Mißver ... rr. ... sn.lt X rc-r-i yaunlg zwizcyen eiorauui unv t der Kräfte spürt, ein Gefühl der Er müdung ein; wächst dieses Mißverhältniß. so entsteht. Ermattung, endlich Er lrankung. Dagegen gewahrt die Arbeit mit überschüssiger Kraft Behagen und Lust ; ; sobald, aber alle Kraft, ; über die man' verfügen kann,H eingesetzt werden muß, hat man das Gefühl der Anstren gung. ' Arbeit mit 'genügender Kraft ist gesund; denn wenn sie auch viel Kraft verwendet, so ruft sie auch andererseits einen kräftigen Ersatz herbei, der in der Jugendzeit ein Mehr an Kraft gewin nen läßt, als man in der Arbeit ge opfert hat. Darum ist auch Erholung eine Pflicht des Menschen. Indessen nicht alles, was die Pflicht gebietet, gehört auch zum Lebenszweck. Dies drückt ein altesMort so aus: man ißt und schläft, um zu leben; aber man lebt nicht, , um zu essen, zu schlasen und zu spielen ß - Im Gegensatz hierzu sagt man Wohl: Arbeit ist Leben. Ader kann man wirtlich behaupten, Arbeit sei Lebenszweck? Der Dieb, der Räuber arbeitet auch, in semer Weise; aber umwillen der Lebensmittel arbeitet er, den 2e benszweck zerstört er. ' Die Arbeit in hilfreicher Liebe gegen den Nebenmenscheu, das ist Lehenszmeck.5? M--? Erste Pflicht der Sittlichkeit ist, die: seine sittliche Macht U vergrößern und 511, erhöhen; und dies ist die .einzige Wicht gegen sich selbst, hie Mutter alles wmen uns 'tsoiexu? - ": v-H Und gerade mit dieser höchsten Pflicht hängt die Erholung zusammen, soll sie zusammenhängen, ihr soll sie dienen, Wenn sie das aber soll, wie muß sie denn beschaffen sein, um dies zu können? Es gibt zwei .Arten der Erholung, sagen unsere Philosophen p die erste, die niedere, ist die abspannende Erholung. Wie man die Saiie eines Bogens, eine? Harfe spannt, so spannen , wir unsere Sehnen, unsere Nerven, die Fasern unseres Gehirns, machen sie straff und stramm, so strengen wir uns an. Der Arveiter ist wie ein angespanntes Zugthier; wenn wir matt sind, spannen wir uns ab und erholen uns. Weil wir aber Menschen sind, so ist die Abfpannung nicht sogleich mit dem Abbrechen der Beschäftigung gegeben, sondern wir suchen nun eine neue Beschafngung, aber eine abspannende. Schon der Wechsel der ÄeWstiguttg ist Erholung, weil jede folgende Anspannung eine vorausgehende Abspannung bedingt. Man wählt dann freilich auch nach der straffen Arbeit eine weniger strenge. Doch muß endlich Schlaf oder ruhiges Liegen das Ansfpannen aller Muskeln zulassen. Es , ist mit der geistigen Arbeit nicht , anders sie fordert angespannte Aufmerksamkeit, Wechsel und endlich Bewußtlosigkeit. ' Die meisten Arbeiter sind za auch gar rncht reln kör verlich: eigentlich sind sie alle nur mehr oder weniger, mit geistiger Thätigkeit verbundn. Zwischen der eigentlichen schwereren oder leichteren, Arbeit nun, welche allemal auf die Gewinnung eines praktisch,' Nutzens, auf die Herstellung eines Werthes genchttt ist, und andererseits dem völligen Nichtsthun, liegen die abspannenden Erholungen m der Mitte. f ' ,', , Das Turnen und , , alle körperlichen Spiele mögen einen ganz beträchtlichen Aufwand an Kraft , uud nicht geringe Aufmerksamkeit erfordern ; dennoch ge währen sie Erholung. Weshalb? Weil sie ge.-zen die vorangegangene Arbeit einen Wechsel bieten; uno weil sie in sich selbst einen Wechsel der, Bewegung: sowohl körperlich wie aeistia erfordern, Die nützliche, Arbeit erfordert meist an dauernd sörtgeseZ)te Bewegung derselben Glieder, geistige 1 Aufmerkfainkeit, Thätiakeit' aller Glieder in einem dnn Bau des Körvers angcmessenen Wechsels und ebenso for- . ,r'' "i, .liiül-ii ' n'iiii'tfV 4.;! '!! oerr es eine von einen, PUAir z.um andern üb:rgleitende, Besonnenheit." Mit der rem geistigen Thätigkeit verhält es sich genau evenzo: dm Rech' nen des MalvematllerS oder des Kaufnunn3, mag dieser ein vollzogenes oder sich darbietendes oder speculalw zu sör- . if . jl ? ?l i . . e oernoc y;c caai ocrecuneu. zmmer bleibt die Thätigkeit einförmig, wenn man nickt den Wechsel der vier Species der plötzliche Uebergang aus dem an-

welche unverruat , auf denselben Punkt es, noch! domane.

aeheftet ist; das Spiel boanfpriuht nach fchreibungen, sie

und :mlt einander 1 die

zur erfrischend hatten will; und immer ge oorden sind, was .wir sind.

ut der Sepuntt deS Bewuntieins auf horst du Nicht gern zu. wenn

dieselbe Stelle gerichtet. , Hier wäre Greis von deinen verstorbenen

strcngenoen Geschäft in den erquicken- nt:en, wie ue gckälnpft, wie sie ihr Geden Schlaf sehr erwünscht: aber, wie s.t ick, in eigenen Worten daraeftellt. be

'virrayruuu ictjii, et ..iiiuguc. rr..T. (...; -vitm.' i ;. r 'llw zunaM avipannende Erholung rf'.ii:!ii:,i ' ' r ';r! " ',1.

ourü?, wenn mcyr rorperiicye, w durch ven." as nues lannn du zu leen begeistiges Spiel! , , , v kommen, kannst es mit Weib und Kin. Unser, Bemugtsem' mu-z losgerissen dern lesen, besprechen, mit heutigen

w:ut:x von der einen orjtungs- Richtern und Denkern vergleichen. -aruove, an der es hängt; es mun in Dann wird dein. Herd ein traulicher!

eine leidliche Passivität, in eine passive Bewegung versetzt werden, in daß wir schauen, ohne mit dem Blick zu suchen und ohne den Trieb, da Geschaute zu lenken (wie im Schauspiel); so daß wir denken, ohne zu forschen und ohne ma i thematisch oder logisch Schlüsse zu ziehen

WcoMbmirM

über andere Objekte und andersartige Aufgaben sinnen und unser Bewußtsein '",!." i , :' T . "i-"!1 " ' m ' . !: ." W ! .rtr a P ln anderen Formen ver Bewegung uven (wie im Karten und Schachspiels Das reine Zufallsspiel kann durch die wunderliche Zu älligkeit unsere Erwartung fesseln und durch oä Ersolg überra schen; die mit Zufall vermischten Ver standesspiele könnte uns daschefühl der Erhebung über den Zusall gewähren, im dem wtr denselben, wie auch die Karten fallen mögen, unserm Zweck. dienstbar machen. v;-.::v ' Ich kann hier nicht alle Spiele auf. zählen und verweise auf LazaruS, Die Reize des Spiels. So erwähne ' ich schließlich nur noch die gesellige Unter Haltung mit ihrer Gemüthlichkeit und Heiterkeit, wo jeder Theilnehmer giebt und nimmt, aber jede Gabe theils nur eine Rückgabe, theils' nuredurch ,Vernommeneö hervorgerufen ist also passive Bewegung des Geistes. Hiernach, könnte, es scheinen, als ob die- ab spannende Erholung nur unmittelbar zum Lebenszweck gehöre, daß sie, wie sie auch der Zeit nach zwischen die Stunde des Geschäftes und des Schlafes nach dem Essen fällt, so auch thatsachlich nur den Uebergang von der Arbeit zum Schlase vermittelt. Doch wollen wir un'er Urtheil feststellen, erst die andere Art der Erholung betrachten. Das ist die erhebende Erholung. Diese Erholung erweitert unsere Sach und Menschenkenntniß, schärft und klärt und berichtigt unser Urtheil und somit auch unsere Selbstbeurtheilung, beseitigt die guten Vorsätze, kräftigt die Willens-, erhöht die Thatkraft und lenkt sie aus das Edle. Nun wäre es aber unrichtig, von die sen heilsamen Wirkungen der erhebenden Erholung ' in , der . abspannenden gar nichts I zu finden.! I Es wäre. ja . auch schwer, beide Arten schneidend von ein ander ',, zu sondern. Sieht man aber, wie sie in einander übergehen, so er, kennt man auch sogleich, daß der wesenU liche Unterschied auch hier nichts sowohl in den Thätigkeiten liegt, als in der Gesinnung, mit .welcher wir . dieselbe üben. y, ! - i 11 'V - - : 1' " Betrachten wir einige der beliebtesten Erholungen. ' Das ist das Theater. Gehört es zur abspannenden oder zur erhebenden Art? In ganz vorzüglicher Lebhaftigkeit vermag dasselbe uns aus der Enge unseres alltäglichen Gedankenkreises zu heben, unsere Anschauung in eine , freiere, Welt zu versetzen, wo zwar der Mechanismus des Lebens kein anderer ist, als der uns wohl bekannte, wo aber die Liebe größer, und die Gerechtigkeit-: strenger ist, und Ur sache und Wirkung klarer vorliegen, wo man nicht nur den Stundenzeiger, sonden: auch das Getriebe der Räder im Gehäuse sieht. In solches Schauspiel geh, werther Leser, dort wirst Du erhe dcnde Erholung finden, dort ist das Spiel, das Schiller als höchsten Ernst anerkannt hat, dort siehst Du den Schein, ' den jener Dichter - Denker als höchste Wirklichkeit hingestellt lhat; aber geh nicht in solches Schauspiel, wo, es bloß schöne Bilder in reicher Abwcchslung gibt und wo vielleicht deine Sinnlichkeit gereizt wird, kurz, wo du, um dich abzuspannen, auch von deiner sittlichen Höhe hinabsteigen mußt. , Nun die gesellige, Unterhaltung.' Fürs Erste rathe ich, suche die Unterhaltung in Deiner Familie mit Weib üud Äind und unter Freunden. , 1 Es bedarf nicht der sogenannten hohen Gedanken,' nicht des Fluges in ätherische Regionen; aber Du bildest ' Dir , mit den Deinen , ein Urtheil über die alltaglichen Ereignisse, über ihre Ursachen und Wirkungen und ihren sittlichen Werth: Tu 'bemerkst, wie dort $luck. Verstand und Güte sich einen, dort hingegen sei es die Güte, sei es das Glück, fehlt? Du siehst, wie unbeständig und unberechenbar das Geschick der Menschen ist, wie relativ 'aber das ist. was man Glück nennt, wie alücklicö man bei,, ungünstigem , Geschick leben kann, und umgekehrt. 11 Nicht jeder Glanz ist Glück, i, und echtes Glück glänzt nicht, So zieht!, die! Weisheit, , die . aus',' den Gassen predigt)" in Dein Heim ein und Du wandelst den' gesammten Bildungsund Lebenskreis, in dem Du Dich mit den Deinigen bewegst, in ein Schauspiel um, in eine moralische Anstalt. Aber versinke nicht in Klatsch! ' "' 11 ' 1 , , Weder ist man zu solcher Unterhab tung immer gestimmt noch auch bietet sich immer der genügende Stoff. Wenn du jemats!über Lanzeweile geklagt oder solche befürchtet hast, hier,, kenne i ich ein vortressliches Mittel Bücher lesen, Du mufzt aus der Welt-Literatur hundert Bücher haben: je nach deiner Skimmung greifst du eines heraus. ' Außer den hundert Klassikern der ganzen Welt, wie viele emp fehlenswerthe Bücher gibt Dramen, , Neliebe? bieten die Btlder der Natur und des Menschenlebens in weiten und fernen Nreisen. durchwirkt mit ausklärenden und erhebenden Gedanken. I fT r "'' f " .'." 1 " m .-r - "' .-V . ' . Populär - naiurwlencyasllla)e erre I enthalten theils Geheimnisse , , der k Schöpfung in ihrer nie völlig zu ergrün. denden Weisheit, theils belehren , sie über die Äcacht. welche der Mensch durch feine, immer tiefer eindringende, nie ab jchließmde Erkenntniß über die Kräfte . -s. i . uno 'inae oer caiur aewmnr. we schichtöwerke zemen, wie es zu den Rti ! ten unserer Bäler war, und wir das Und drr der Eltern und Gr?ßeltern erzählt? Was sie geI . r? . rt c r I uiiyii.i yuucii, ic z es zum VBCtNCDI oder zum (sedanlenMem gestaltet ha I jf r m . Ji ! Ich habe mich in Deinem traulichen Kreise so fest niedergelassen, da ick den ! Lzdenszweck ganz aus den Augen ver I loren zu haben scheine. Dock Dir wird es nicht so scheinen; Du fühlst oder I siehst, wie das ziusammenbänat. Der Setzte Theil Deiner Beschästigunz ge

hört a der Gennnnnng der LebenZ-

Mittel; in dieser erhebmden Erholung ri f r stärkst Du Dich für den' Lebenszweck. ' ,r. n:-?! 'ii!,;iifB.ifti."is (..cx ' irs ii nverou mn otm cijxc uyauu Wie mit dem Körper; jener wie dieser soll, gesund und schön sein. Ja, volle Gesundheit, allseitige angemessene EntWickelung aller Glieder und Kräfte, welche nirgends einen Mangel und nw gends eine Ueberfülle zeigt, also harmonische Entwickelung aller Theile des Körpers wird ftlbst auch schönseim Der Handwerker, der bei seiner Thätigkeit nur die Arme odernur die Beine entwickelt, hat keinen schönen Körper. Genau so, wer Kräfte des Geistes zi. seitig in den Dienst nimmt, die eme Kraft . vorzugsweise, entwickelt, die andere verkümmern laßt, wird geistig unharmonisch, unschön. Der Lebenszweck aber erfordert ,i Harmonie aller Kräfte. Darum vereint die erhebende, alle Kräfte deS Geistes umfassende, das Bewußtsem von der Aufgabe des Menschen erwei' ternde und aufklärende Erholung' unwittelbar den Lebenszweck während die Arbeit den Geist verengt und verkümmern läßt. Sicherlich nennst du jede Thätigkeit, die du dem Gesammtwohl und der Liebe zum Nächsten widmest, deine erhebende Erholung. Nun verstehst Du das , merkwürdige 'Wort Dich erholen". In der Arbeit UM da alltägliche Brod und das alltägliche Bedürfniß verlierst Du Dich ganz oder theilweise ; in der Erholung gewinnst Du Dich zurück in Deiner Ganzheit wo möglich und zin der vollen Schönheit geistiger Gesundheit. Dort bist Du nur ein, Werkzeug zur Herbeischaffung von Mitteln; hier lebst Du Dir selbst als Zweck. lDu. vervollIommnestDich, indem Du Deine tugendhaste Gesinnung, Deme sittliche Personlichkeit stärkst. l ! Amerikanischer Humor. ' Ein farbiger Polizeiserqeant unten ln Virginia sah kürzlich einen seiner Untergebenen, ebenfalls einen Farbigen, mit einem prachtigen Hahn unter dem Arme. ' Halloh, Thompson, woabt Ihr den gestohlen?" rieh der Sergeant. Gestohlen?" , wiederholte ' Thompson erstaunt.' Keine Idee! Ich sah den Kerl da drüben auf dem Zaune sitzen, und weil gerade Maifeiertag war, forderte ich ihn auf, für die "Stars ancl Ltripes" Eins zu krähen; er)voüte aber nicht, und so hübe ich lhn als Rebellen verhaftet!"',, S f$:l Vrt-rt,' ses m. ,' . "' N'll or:n dte Kunst liegt Ist nie Bildhauerei schwierig?" frug Duffy e nen Freund. .Me.ss you; nol Du Nimmst einen Marmorblock, einen Hammer und ern Stemmeisen zur Hand und schlägst soviel von dem Marmor ab, wie,, Tu brauchst!" 1 ! ,; f ' , fül . : .. r , ' 'I " "' (!' 1 Strenger Vater: .Und wenn ich Ihnen meine Tochter zur Frau gebe, iunger : Mann, wie , wollen Sie I beide ernähren?" Frcur: Well, ich dachte, daß vielleicht Sie mir ein Plätzchen in Ihrem Comptoir geben würden." Strenger Vater: Ich habe aber seht keinen freien Posten: wenn ich Sie anstellte, so hättm Sie nichts zu thun." . ( '-.. ' freier zrcuoig ) ; das maazt gar nichts, wenn SL mir nur das Salär zahlen." -. I f K AV Geistlicher: Mein Kind, sag' Mir, warum gehst Du eigentlich zur Schule?" Die kleine Maud: , Um stiftn CVnfiMAM tU'ifk HM -M k2;,::!!44' oiui; uijutvu qu jtytiu , " 1 DieBehörden der Stadt Canton im Staate Misissippi haben unlängst fol gende Beschlüsse gefaßt: , 1 Der Ban eines neuen Gefängnisses wird hiedurch genehmigt; 2. das neue Gefängniß soll aus dem Material des alten gebaut werden; 3.' bis zur Vollendung' des neuen Gefängnisses ' wird das alte in feiner f bisherigen Eigenschaft im Gebrauch bleiben." AmerrkanrscheS Herrathsefuch: Ein junger Wiltwer, sehr gefühlvoll, wünscht sich,' da er sich noch 'k. . .r . i ,-, ''',! ' im rauermyre vennoer, ' mit einer vte gerin , zu vermählen. ( Mulattinnen tonnen erst vom Herbst ab Berücksich. klaNngnnoen.Der Achtstun dental, Grundgütiger Himmel," rief Miß Passee, ich hoffe. Die werden doch nicht ein Gesetz annehmen, wodurch der Tag aufmacht Stünden reducirt:, wird!" Warum denn nicht?" Bedenken' Sie' doch, wie rasch wir dann aliern! Genau dreimal so schnell!" , l ' ' - - B r , d g e t bat dieser Tage ihre berrin ,um einen Ausgang, damit sie ihren Bruder, welcher, eben von der grünen' Insel gekommen war, begriißen können MS Bridget nach Hause S tarn,frug sie die Hsrrin: ,Nun, hast ,, Tu .ww. ' ' ' 'm . . . O j ...... , r ii . ,!,,, . lernen Zruoe? geeyen.-.,,, Bridget: Ach gewiß, Madam, und ich war sehr erfreut darüber." Herrin: Und waS beabsichtigt er, hier zu thun?" Vridget:,WcZ. Madame, er war,.-immer ein etwas schwächlicher Bursche und niemals besonders fleißig, 'und so dacht' ich das Beste ' wäre, er würde Pofiiiffl;, t '( v" '"'U 'rii: 3 -Ii- ' -' lifiil'ii fffefi; lljljt ., ),, , ' -4 ' r w ' S on zwei U ebeln. , 'Nobbsie, der Ofsicejunge: Unten ist ein Mann, welcher fortwährend schrei daß er Sie umbringen will, und auch eine hübsche junge Dame,' welche sagt; sie möchte gern zur Bühne qehen." " Manager (überlegt): 1 ÄeU dring' den , Mann krctü-';ä:'!j-1 ' ,,, ft,,,,! tmpi : We is eMo Hi ch,tNtllieKU mag Dich, schon heirathen, Elarence, aber ich möchte nicht gern meine Fünf-zebn-Dollar-Stelle" im Store aufaeben.", Clarcnce: , Gieb sie einfach nicht au?. Theure. Ich will meine aufgeben, da ich Za doch nur zehn Do lars die Woche verdiene." , : Bei der K avallerie. Ein jähriger: Herr Rittmeister, auf den Gaul iet) ich mich mmmer. Der be handelt mich immer & la Lustballon 1 Im Strome des Lebens schwimmt der Leichtsinnige, der Schwerlnuthige sinkt. E hem änner sollen sich stets den Thurm zum Muster nehmen und ihr Kreuz mit Geduld tragen.

Starke Cl&nntu

::'!;';S:tsttli5J Modernen Herküles welHer feine Producliouen kolossaler Kraft Z stets einen zahlreichen Kreis von Bewunderern sindet und damit! ein schönes Stüc! Geld verdient. Es ist allerdings ein jedenfalls eigenthümlicher Zusall, daß gerade die ausgezeichnetsten unter diesen Nrastgenies Ausländer sind, und seitens der eingeborenen Amerikaner keiner nen nenswerthen Evncurrenz begegnen. "s? ' ;r , , t IW ',, ' ' I WMj vt7rtc m Da ist vor Allem der Elsässer Louis Cyr zu nennen. Er ist nicht besonders groß, und sieht eher wohlgenährt, als kräftig "aus. Aber der Schein trügt. Ehr hat größere Lasten gehoben, als irqend ein Mensch. - So nimmt er eine eiserne Hantel von 102 Pfund Gewicht und streckt den Arm im rechten Winkel wagerecht aus. 1 G leich darauf hob er dieselbe, Hantel esnen , Fuß hoch, ein zweites Gewicht von 232 Pfund und einen Mann von' 150 Pfund Gewicht, und das alles mit einem Fingers sodaß er aus einmal 434 Pfund mit einem Finger aufhob. An demselben Tagt balancirte er seine, Frau, tverche ,118 Pfund wiegt, auf einer Leiter)' die mit der Spitze auf, seinem Kinn aufgestellt war. Seme größte Kraftlustung wa, es, als er eine Platform, auf der fünf-. zehn Erwachsene standen, emporhob, oost cn:MW ni. ein u WU OOÜ J UUV, VV1 Bild.) - ' - " Ein zweiter Herkules ist , der lebendiae Amboß", Andrew Hull. So un glaublich es klingt: dieser Mann besid! einen-derart 'eisenhartenSchädeMdass er Steine von acht bis, achtzig ,,, Pfund auf demselben mit einem Schmiedehämmer in kleine Stücke zerschlagen läßt. Kürzlich ließ er bei einer speciellen Bor steüung im Ätdlete Ctuv zu San yran cisco ein Felsstück von schotbischem Granit, welches 186 Psund wog, auf seinem Schädel iNStucke schlagen. . Der mus kulöse Schmiedegesell, welcher ? unbarm. herzig auf Andrews, EisenZchadel los, hämmerte, mußte 33 Mal mit. einem '. f,..f' . i. ? . .. - . Y. ...! V .... zwvispzunoigen cmieveyammer . zu schlagen, ebe es ihm gelang, das Fels stück zu sprengen.' Bei einer anderen Gelegenheit ließ er durch einen Steinwetzen einen 124pfündigen Stein1 durch Lü Hiebe auf feinem Schädel zertrüm, mern. ' Bei seinen Leistungen träai Hull eine enganliegende , Mütze aus Eiien mit ebener Oberflache. Die cütze wiegt 124 Pfund und hat Handgriffe, reiche so anscbracht sind, daß die Wucht der Hammerschläge nicht den' Schädel, sondern ;.bic Halsmuskeln trifft. Man kann die, Wucht eines Schlages auf etwa 125 Pfund annchmen. -, ,3tn t;--g Die gutö Tochter. i-EilI 'Ä1:: '! äl 'illil i Wenn ich nur wüßte, womit fch die Schuld abtragen könnte, daß Sie mir gestatten. Sie zu begleiten. ..Die Un nen Sie am besten dadurch abtraqen. daß , Sie .' Ihren Schneider bezahlen, v -i ! ' m.i-. ' vcnn ver i mim aitr. nS 4 n& riX, Lwiiä 1 i WMIm i&?MM.-L -inji .? lizl ' miX y n o i ? Yf',H , mr Fräulein (singend): Ich schnitt' es gern. in alle Ninden ein-" warum lausen Sie denn aus einmal sort, He Bäumler? Bäum ler: Wissen Sie, Fräulein, ich darf das nicht hören ich bin Fürstbeamter! . ES ist ein Fehler, daß tie . eijtcn Menschen consequent mcon Zequent sind.

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Speisezettel. Z,n Edrikllne Hl 7?,,s.

Ich mochte die Häuser nicht zählen. m welcben im Laufe des abres der Speisezettel ! zwischen ' Mann und Frau

Unfrieden stiftet. j des Mannes liebevoll bnkckjtchtigy. Was sollen wir beute essen?" fragt trägt auch dazu bei, ihn nach Hause zui nach dem Frühstück die Hausfrau den loclen, :hn an seinen Herd zu fesseln. Gatten, der eben nach Hut und Stock Sobald die junge Frau den kufoari greift. : um seinen Berusspsiichten nach, schen Geschmack ihreH Gatten kennen gezugehen. -lernt, was ja ohne besondere Mühe, Er bleibt neben dem Ausgang nach, schon wenige Monate nach der Hochzeit deutlich stehen, zuckt mit den Achseln,. der Fall sein .kann, sollie - sie sich Ixt und sagt dann, die Frau könne kochen gelt nehmen, einen Speisezettel für ," was sie wolle, ihm sei alles recht, alles , einige Wochen zu entwerfen. Am Ende '! egal", wie sie wisie. der nächsten Jabreszei! noch einen, m:d -: Das wisse sie nun allerdings nicht, ' so weiter, bis das ganze Jahr gedeckt ! ertmderle die Hausfrau übellaunig, 'ft. Es ist diese Arbeit nicht so schwer Sie kenne keinen Menschen auf der gan- zeitraubend, wie es den Anschem ' zen Erde, der so schwer zufrieden zu hat. . . ) stellen sei, wie ihr Mann. Wenn sie l Man braucht sich dabn nur emmal i kocke, was ihr passe, dann sei er nie zu- ben Kopf zu zerbrechen, statt alle Tage. J frieden. Tarum möge er einmal den Auch kann man auf diese Weise überSpeisezettel herstellen, sie habe es nun sichtlicher zu Werke gehen, kann dem ost genüg gethan. Ueber diese Zumu Manne die von allen so sehr geliebte jhung geräth der arme Hausvater ge Abwechslung leichter bieten. Natürlich radezu aus der Fassung. Was? Er vermag man auch so nicht für jeden Tag soll den Speisezettel zusammenstellen? des Jahres etwas Neues zu ersinnen. Er, der als Junggeselle im Gasthaus Dieselben Gerichte kehren regelmäßig , oft hinunterschluckte, was immer sie ihm wieder, aber dadurch, daß sie mit Kunst gaben, nur um das Studium der Speise zusammengestellt und gemischt sind, erkarte zu vermeiden. Nein, liebes müden sie nicht, erscheinen sie immer . Kind sagt er , ziemlich unwirsch zur nieder neu. Frau, damit belasse ich mich nicht Freilich darf der Jahresspelsezettel, 1 das ist Teme Sache." nicht das ganze Leben hindurch unvers Darauf erwidert sie mit einer schnip. ändert bleiben. Eine kluge Hausfrau pijchen oder unfreundlichen Entgeg. wird von Zeit zu Zeit eine neue, vcrän- , nung, die eine nicht gerade liebenswür. derte Auflage redigiren, um dem verändige Widerrede von Seiten des Mannes derlichem Geschmack ihres Publikums findet.,, Tann geht er fort und denkt , nachzukommen, im Laufe des Vormittags über den fiel Veränderlich launisch sind sie bei uns nen ehelichen Zwist nicht weiter nach. älle. unsere lieben Haustyranncn! Wer Sie aber sülzlt sich sehr gekränkt und Düßte davon nichtwin Lied zu singen? bleibt es nur, allzu oft, bis der Gatte l Da hatten wir Z.tBÄiiHreud5,Ä i wieder nach Hause kommt. Da sindet lieben Männchen etwas zu kochen, was er zu seiner , nicht geringen Ueber seinem Gaumen so recht zusagte. Es raschung eme schmollende Frau, die zut habe ihm schon lange nichts ge- , noch obendrein aus Rache sür die er- schmeckt, , lobt ' er, und nimmt sich zum sahreNe, wehr oder minder eingebildete örittcn Male von dem neuen Gerichte. Kränkung ihm lauter Gerichte vorsetzt, Das mochte er alle Tage, ja den ganzen d;e er nicht leiden mag. i Tag essen. , :.,, ,. . , Was bleibt dem Manne in solchem. Von nun, an kommt natürlich baS , Falle übrig, als die verhaßten Speisen Leibgericht bei Tische sehr ost zum Vormit stillem Ingrimm . hinabzuwürgen schein.' Man ist ja so frob, etwas ge.

und tm HoUbewumsem seines guten m , , , r . -i t?i j-L ...

Zttecyles ern mnges, nnzieres zu vaues zuiricoen umr, uno es t o vemachen? luem, oft das Nämliche zu kochen. Ja, im Vollbewußtsein seines Rech. Einige Male sindet die neue Speise betes! Der Mann, der für seine Fami. Seisterjen Anklang, dann wird nö schwerlie sorgt, hat m der That den Anspruch, gend Legelzen und endlich wird darüber Mkt den klnnm häüUichen Sorgen ver. gemurrt, wellelcht weil ' sie M Nicht schont zn bleiben, das Recht, nicht dar. ehr so sotgsältiz ' Zubereitet wden, üder nachdcnken zu müssen, was er zu tm Anfang, sie.den Geschmack Mittag essen wird ja er hätte eigeut- des Gatten festen sollte, ,, vielleicht weil lich das , Recht, in seinem Hause wie im selbst ;dasejr Schlaraffenlande zu leben zur Beloh. t wenn man allzu häusig davon rt. nung für all' die Mühe und Plage, die ! Immer, rmmer daizelbe!" brummt er Tags über jahraus, jahrein zu er. der Mann. t dulden hat. Er. verdient dast ihm, wo Aber Du hast eS dock immer so nicht die gebratenen Tauben, so doch gern' gegessen! klagt die Jraiu die schmLühasten Speisen mühelos in Gewlv. gcwln. aber daszelbe bleib .den Wwnd stiegen. ; nicht immer fÄll m gibt gewiß so manche jnngeFran fj Jä welche ihrem Mnne diefts angenehme tT htrAhrf mm tiiMit sZl. nur Nicht, nach welchem sogar Rebhühner

wüSe, wi las a ängenäre? Jh .ichh Freundinnen, anch'wenZ sie schon lau.' Di ttuge H

- ' , i w . t X tss arfnü A t i t? f s filltm 1-fliTT utii wun uuu1 ,vtmu uMni v viinw üh.;Ht.tJu biu- t lic "yyjiu ii uus;iuu iunwtifj-iMijs.il, wie und wnn zu fegen und zu waschen seZ, wiä und unn das Obst , sür den Winter!e!ntemacht werden müsse, wie man allerlei kleine Ersparnisse erzielen könne, i Was aber geschehen solle, um dem Manne , das Leben behaglich zu gestalten, davon wird keine Erwähnung geluan:! frägt das junge Frauchen, was man nnem Manne kokett Nlüne. damit es ihm zu Hause schmecke, so heit es, man koche, was die Jahreszeit eben mete: Fleischte ottenes oder gebrater.es, ."':. ,,'. . ... . " . .1: .'.

dazu irgend ein Gemüse, einmal Kohl.. St, cnn;eaci uno crcjcraip. ein anderes Mal Spmat. Spinat csse M es womöglich ,memalS verzakzene ich nicht gern, klagt die kleine Frau. Suppen, angebrannten oder unausDas mache gar nichts, meint die Muster-1 zekochten Braten, verfehlte Mehlspeisen, hausfrair. Männer könnten nicht immer oor allen Dingen , aber .leine Thränen , ihre Leibspeisen essen. kein Schmollen, wenn der Hanstyrann- !, Wohin, käme man da, wenn man sie Das oder Jenes an unserem Speiseso verwöhnte? , Da wäre, mit' ihnen leite! auszusetzen hat, wenn er irgend schvn garnicht mehr, , auszukommen! ein Gericht, das er :m Gasthaus oder nein! ' Gerade durch die, liebevolle ,,M Hause eines Freundes gege,ien, über Beachtung und Erfüllung all' jener llei., die Maßen lobt. ,,,,, nen ' Wünsche, die zum geistigen, und Ein klein wenig Terger wird auch die körperlichen Behagen des ManneS ge'" sanftmüthigste Frau daiüber rmpfinhören,,, jchineichelt sich die? Frau , am den, aber sie Zollte sich von dieser klein leichtesten in sein Herz ein, nistet! sich lichen Anniandlung die gute Laune nicht

darin fest. , Die wenigsten Galten zel- , derderden lam, ' sie , vor, l'iucm ntqr, gcn sich ii damr undankbar. Jedem ist i ändern verderben. . DaS Leb, welches, dieie Zärtliäie Sorafalt sur,scin Wohl.,,' der i fremden Küche gespendet , wird,

befinden ,, schon an und , für sich ange nehm und den meisten ist sie eine. traute Erinnerung an ihre Kindhett;,an die Zeit, da, eine liebevolle, ' seitdem schon deimacaanaene.' aeliebtc Mutter ihnen so manche kleine Freude bereitete, die sie nie ivieder zu : erleben gedachten, ( '' Die ft hie ihrem Manne 1 die mütterliche Zärtlichkeit iin späteren Lebcn ersehen will,, must, alle klemm häus litte Scherereien ferne von' ihm bal ten. . w:e muj; unter Anderen aucy Den Speisezettel und zwar einen' guten, olnr,, seine , Mithilfe herstellen Sie mim ,'üu. denselben scheinbar' nie- in Vcrlcqenkeit sein; er soll tagtäglich wie durch Zauber entstehen. , V!un hat eine gute Hausfrau allerdings in der, Wirthschaft ,an gewissen Tagen oft so viel zu Nun, daß es ihr wirklich , schwer, wo nicht, unmöglich , sl-'-, -s,,.... -: .,,,;.' ' fällt, lange darüber nachzudenken, was ?.MöMUeWnWM Darum sollte sie 1 vnt Reihe von Speisezetteln in Vereitschaft halten, aus denen sie an außergewöhnlichen Arbeitstayen mühelos Uüchen-Weisheit schöpfrturr f 1" 1 . .. Ich lucine oamil etwa wen, daz xt sich einen Kalender, ein liockbuch anschaffen sollte, worin angegeben . ist. was an jedem Tage gekocht werden könnte. Diese allgemeinen Speisezettel paffen selten für besondere Z'.vccke. Auch sind sie, wenn nicht gar zu einfach, ost zu kostspielig, lrochbuch und Kalender können sich eben nicht nach dem Vermögen und dem Geschmack der Einzelnen richten; könne keine mdivi duellcn Speisezettel liefern, wie sie in

einem traulichen Heim von ÄSthn ,k ck M iM, sind. lt Um nur die Hsusfran

Stande bringen. Tie Mühe, die lhr macht, lohnt sich taunndtach, den! eine gute Küche, die den Eigengeschmach funden zu haben, was den,Herrndes n r. F !"" L" nwi ... ,'sl 't V i .!' i 4 f-- i . , r .r rti . V . .r . fJl wenige - schmollt über die kulinarische n cr nm unenhaftigkeit chre- Mannes, ,a sie lEi ie mchtz mchr liebe und würzt d:e Mahlicrt ithranen DaS'ist.vom Uebel. Ds;..M'twg. essen ist die Zeit, in welcher man von körperlicher oder geistiger Anstrengung ausruhen, sür den Nest des Tagewerks if feine Kräfte sammeln' will und darum soll , während desselben ungetrübtester , Frieden herrschen. Deshalb vermeidet die, Uuge Hausirau jeden. Anlaß zn., r ' .--" i... . 3 r c ftr . ;r. im schließt ja nicht immer einen Tadel für die unsere ein, 'sondern nur die Hldi zung, welche v!e Herren , der Schöpfung lllem Neuen widmen, und wir dürfen, uns sogar glücklich preisen, wenn das. 1 vas den Flatterhaften auswärts begei' ftertc, nur ein lucullischer Genuß war. - : I J " r , - W ' 'z '"-V' "l , Eine Glosse. Nein Freund hat ein Mädchen kenne - ' -:;n$ t . , Und hat es sich zur Frau genommen, ,, Jetzt hat er mir gesagt beklommen: Ich habe das Mädchen nicht kennen Qt , ! . " '' " ' I i II' r llJ 1 h '& 'T X frf "; lteüll ' fc . '.; !.: ;s .1 1, Kurzer Abriß der Ge. sch i ch t tJ Chaos wüste Schöpfung Licht -7 Menschen böse - Strafgericht. ,,sl.n.a VII I . v, u.lira ntn j aU.h.. bellaS Blüthe Versernoth Bruderkämvfe Hellas Tod! , Stolzes Noma ' Glanz und Precht Durch Gcrma gen Wird's verkracht! ; Mittelalter Finster ach! Gutenberg ColumbuS Krach! Neuzeit! Riefig ankeklärt! Schiller Goethe Leyer Schwert! oT,,r.vavt 1 ?t-; aicuutjn u -uc ! Krach Amerika!,, ,, , ! Am Schluß der Jagd saison. 1 Sonntagsjäger ( selbst ge. fällia.): Na, Euere Wälder haben wir Euch diesmal wohl ordentlich tnU volkert?" Förster: Allerdings, Dr, ber sind schon fast gar keine mehr zu haben.", & Ge dankensplitter. Die Weiber sind wie die Metalle; wenn 1 , roftig werden, ist stark Putze nZthig.

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