Indiana Tribüne, Volume 14, Number 240, Indianapolis, Marion County, 19 May 1891 — Page 3

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var5N " TPfinc X (un nArvi v TRÖPfEN ie beste, sicherste tmV bUIigste Medizin Mutkrankhetten, Unverdaultchkeit, : f Magenleiden, '? Aeb erleiden, Kopftveh, Uebelkeit, Dyspepsie, Schwindel, VerdauRngSdeschvrrden, Magen- und NZerrnleschverden, lgiliose Ankalle, 7 SSenf grgrn die Ätütt des deZbZZchen EkWchtZ. tfttll 5QC1J; iu Sen pthekkk z Halm. 7! CHARLES A.VCCELER CO.. Biiumon. Ui Gegen Verren?ungeu,z Quetschungen, Verletzungen, Nückenschmerzen. Mttich Ehen tJ& x.-,- V CJIV.p sy'': , "V" -j 4 . sind selten glückliche. '-'Elf ni wodurch diesem VLtUX in kvezer 8 1 1 1 geholfen teeiitü kann, zeigt der Net tsSker", 25J Seiten, mit zahlreichen naturzetreue tarnt, ml&n ton dem alte rat tährten TeutZen HeUJnstttut ku ew ftett hnauögezzben ralrt, aus kte klarste Gels. JuA Leute, die t.t ten Stank, der Ö4 trete wollen, sollten d Tpxuch Sck tll's : ,D'rum prüfe, wer sich wta bindet, obl bebmizea nud daZ Vortrcsflüb Sui lesen, ehe sie lern n(6itaßca SSritt ! Leben thun l Wird sür 25 Cent In PoZrmirkea in teutsch Sprache, frei uud ssrzsa verpackt, versdk. Wre?e : Deutsches ITell-X&gtitut, II Clinton irUca, NoTT.York. N. X. T 2.?fUUFOnf'-itt ooft luaC- t tajUf,3tt., 6it3. Ättjlet, 23 tüi Iciaioaitflr. I. I O?VÜM V SssLeSs Die B?gffco WABASB BOÜTE Z ffsIU CU Itc CteH ach h;t sin 1x23 iw nt dnlsZf bkäbfichttg, gehe? OU I Diiasl liOkfie. O. 5K Otf pflftböto Skagz. Sdianalis, erftaa IU BaSöxt.fe ukine 4füsssts. vefsnn CsfrnaSfftaltU ti .LaudQSssesn OQigraotsv ftOftXt cdZsMZZ sJ all MJ w v Nsrdvftk k OK disstteCs OialK &$ FOBT T7AY2JE, TOL2X, DCTBOn IPC CiÄilp ctrr CdiCClssl, taXiUniltt LnichlsK b dollftSbig Sich. tzkUsllchttW L?oLs Osbasd Oshs -we:N:, y2ll-zisJsZ? K L?. Z?. T7oflOf Ol?kJ-Va?azKk 2 i-Ugn! J,,li Z. N A. 0 t tz, T. u I t. CflOstfT tal Vckt.nt - .u x?tkfk?.gk,e-?,e VWMMMZ C!5 ö ri a ? CtfltlMl.Cäö'bäjt'Ö .OtXoiciio, X31ffaoturl. rion (iäusfV ioxtcj, notoooixo: ffosoOt jrLtonccJ3 Öolo roslo; XTor Xlosloo, po ota cs Ooltsorni IP 1 '.. . DU üft?SÄ liW C!& ! iu c st csl Olahl. i&Cti hab ttZ , Et2 C5TcäSO Lu 8b3 5o yazittk, es u ra Ci2it .2 CXftfl CdjiaaUa-Cl2i hsb örtttikst iYkSalwzSj, ? Daffi .5.. . Da Ctl SS3 (v3 ju4H a nsu..sf3 vc? . t.ku.i k. rr.-j EX. n.,:30csrtnÄ:: : . : crrf cwuu tüStiiiÄ oatn etnc 1 Eifi 0. OIIL Oal Oxif. ct.c,na.

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Die Kinder KaZns.

Koma aus zdn SidiheUen den C. Matthias. Ali', ' sffsrtseruna. CUa scöaute auf und heiß flammte eö über ihr Gesicht. Eberhard war inzwischen' ganz nahe zu der Gruppe herangetreten und derneigte sich jetzt tief im.Sattel vgr dem jungen Mädchen. , i-,Vf: . - Mein Freund SodenbergZ stellte Hugo ihn den Geschwistern vor. Der Freund meines BruderS ist auch der meinige rief Georg, dem Gaste treuherzig die Sand entgegen streckend. Willkommenen -Australien, willkommen auf Terrünova! Möge eö Jbnen bei nnS gefalleWund Sie recht lange unser Gast jkin!M ' Ds ist brav gesprochen", sagte Hugo erfreut. Und Du, Ella, willst nicht auch Du unseren Gast willkommen heißen, wie eS die Sitte im Busch sor? dert?" Ohne Zögern lenkte das Mädchen ihren Schimmel an Eberhards Seite und bot ihm die Hand.T Sie bringen uns den Bruder wieder, Sir," sprach sie mit einer Stimme, die wie eine Silberglocke llang, mit Ihnen kommt also daö Glück und. die Freude in unser HauS. Mögen auch Sie Beides bei uns finden!" Eberhard schaute die Sprechen mit Entzücken an. Der holde Zauber der Jungfräulichkeit, der auf ihrem ganzen Wesen lag, berückte seine Sinne. Sie war in der That.- eine wunder liebliche Erscheinung, die weiße Busch, rose von Terranova; das lange, blonde Haar, nur durch ein Seidenband im Nacken zusammengehalten, war durch den hastigen Ritt ein wenig in Unord. nung gerathen. Kleine, krause Locken umspielten Stirn und ' Schlafe; die tiefblauen, strahlenden Augen aber bildeten den Hauptreiz ihreS Gesichts, dem die gerade, zartgeformte Nase das Aus sehen der griechtschen. Antike verlieh. Der kleine, tirschrolhe Mund war voll und zeigte zwei Reihen blitzender Zäbne. TaS kräftige Kinn deutete auf Ener. gie und festen Charakter' hin. Die ganze Gestalt deS jungen Mädchens war schlank und von entzückend vollen deten Formen. So einfach das helle Gewand auch war, so vortheilhafd ließ eS ihre Er scheinung hervortreten. Schmucklos wallte es auf die winzigen Füße nie der. Schelmisch saß ihr der kleine Stroh Hut im Nacken und webrte den Sonnen strahlen nicht, die voU und warm auf das liebliche Antlitz fielen. Eberhard küßte galant , ihre Hand, bevor sie e5 hinvern konnte, und jagte ihr Dank für die freundliche . Be grüßung. Ihre Worte lassen mich vergessen, daß ich nur ein Eindringling in frem dem Lande bin", sagte er. Mir ist eS, als wäre ich daheim !" Sie erröthete aufs Neue und unver wandt ruhten Eberhards Blicke, als dann der Ritt fortgesetzt wurde, auf der holden Mädchengestalt an HugoZ Seite, indeß er selbst mit Georg, der unauf börlich wie zu einem Bekannten mit ihm plauderte, ko!gte. Die bebauten Felder mehrten sich schnell, der BaumwuchZ nahm an Größe und Dichtigkeit zu. Zur Rechten befand sich ein Bach mit bedeutendem Gefalle. Er schien eine Mühle zu treiben; daö Klappern der Räder schallte deutlich zu den Reitern hinüber. Wie erinnerte daS Alles an die deutsche Heimathl. Auch die Einzäunungen der Felder durch Weißdonlbüsche und die leichten Bretterzäune an den Uebergänzen tru gen zu dieser Täuschung bei. ' Und als sich plötzlich das Unterholz bei Seite schob und der Blick frei wurde auf ein lachendes Thal, da hatte Eber hard aufjauchzn mögen, so mahnte ihn der Anblick des FarinerhaufeS an die Törser im Vaterlande. Eine Anzahl freundlicher, weißer Häuschen, sauber mit rothen Dach ziegeln gedeckt und mit grünen Fenster läden versehen, lag bei einem größe ren Gebäude von herrschaftlichem AS sehen. Dieses Hau? wandte der Straße die Breitseite zu. Hinter dem Haupt gebäude standen die Scheunen und Ställe für Rinder und Pferde, ge rade wie eS in Deutschland Gebrauch ist. Der ganze Häuserkomplex war beschattet von riesigen Eukalypten, wie man sie nur auf dem australischen Fest lande findet. ' Blühende Gebüsche zogen sich zwischen den einzelnen Gebäuden hin, Garten und Zaun zugleich bildend, uud er höhten mit ihren violetten Blumen du Lieblichkeit der Landschaft. s Vor dem Herrenhause stand eine Gruppe vött Leuten, nterihnen ein kochgebauter, grauköpffger Herr in der Tracht der australischen Squatter, in Wam?, breitem Hute uud Buschschuhen, An seiner Seite lehnte eine Frau in den vierziger Jahren, die zwciz eis ohne einst eine große Schönheit gewesen sein mußte... - , ' ES waren Master Werder und seine Gattin, welche die Ankunft der Kinder erwarteten. Lebhaft winkten .sie hin über, als der Reilerirupp !am Saume des Waldes auftauchte. - - Wenige Minuten später lag Hugo in den Armen seines, Vater5, ,am Herzen seiner-, Mutter." sw$t ein Fragen, - ein Bewundern. , :e!n Lieb,' kosen, da) schier:- keinÄEnde? nehmen wollte. - - . " v Allein auch k. die 'Rücksicht für den ?hlÄillkommee'Mft wurde nicht ver, gessen. . ' . Während Hugo mit der Mutter be. schästigt war, stellte Georg denselben m Vater vor. , ' Ich bin kein Mann von Redens arten, Sir." sagte der Squatter. .Be t72tenSie.mem. .Gaentöua cl5,d?2

Ihrige, sich selbst als zu meiner FamMe gehörend. DaS ist ein Wort,-so gefühlt, wie gesprocken!Äamit sührte er seinen Gast in daS Hau?, wo ein reiches Mahl bereit stand. Alle Familienmitglieder dersammelten sich jetzt um den gedeckten Tisch. Gott segne Deinen Eingang, mein Seh, und den Ihren, Sir", sprach der Zltt, sein Glas erhebend. Aufete gesegnete Zukunft in diesem gesegnete, Lande!" Hell klangen die Glaser an einander Und dann mußte Hugo erzählen, indes sen seine Mutter die Hand deS Sohnej fest w der ihrigen hielt. XI.

Das Leben in Terranova heimelt, Eberhard ungeahnt schnell und mächtig an.' Indeß die Männer vollauf be schäftigt waren, die ArLeiten des riefv gen Besitzes zu überwachen und du Schäfereien, welche weit hinein im In y nern deS Landes lagen, zu visitiren. walteten Mutter und Tochter im Haus, und sorgten für die Wohlfahrt deö Fa. milienkreifeS. Eberhard gehörte völlig zu Ui Hausgenossen. Niemand fragte ihn.' 'welche Plane er für die Zukunft ßabez Niemand aber auch dachte daran, daß n -eines Tages das gastliche HauS doc einmal wieder verlassen werde, dieses HauS, in welchem wie ein lichter Engel 4i schoue Buschrose waltete. . . DaS liebliche, frische Wesen deS jun 'gen Mädchens hatte auf ihn eine liefen Eindruck gemacht. Erfühlte de Zaaber, den sie auf ihn übte, allein noch waren die ihm geschlagenen Wun j den zu frlsch, als daß er an eine Gefaht gedacht hatte. Ella ging unbefangen neben ihm her. Dem Freunde ihres Bruders brachte fit eine schwesterliche Freundschaft entge. gen. Freilich gefiel ihr Eberhard auS nehmend. Seine stattliche Gestalt, fein vorneh' me5 Wesen, hatte einen tiesm Eindruck auf ihr Herz gemacht. Abr? nie kam ihr in den Sinn daß sie in einem ande, reu Verhältniß zu einander stehen könn ten, als dem jetzigen. Sie ritten oft in Begleitung dn Brüder oder wohl , auch allem durch den Busch und über die weiten Salz steppen. Ella war eine leidenschaftliche Reite rin. Ihre höchste Lust war, auf ihre Schimmel im Galopp dahin zu sausen. Dann wurde eS Niemandem leicht, gleichen Schritt mit ihr zu halten. . Sie schreckte vor keinem Hinderniß - zurück und sprengte wie ein Wirbelwind übe: die weite Ebene dahin. . , ' Ein echte? Kind des wilden Busches, streifte sie dabei alles schüchterne Weseü ab, welches sie von ihrer Mutter geerbj hatte, und ward ganz die tapfere Ama zone, die rnit der Gefahr' spielt und dei Tod mißachtet. Wenn sie . aber nach wildem Ritt, uiter höhen Bäumen rasteten, wurdt sie wieder die liebliche Buschrose, mitt umwoben von dem Zauber mädchenhaf. , ter Scheu. . Alö Ella und Eberhard e!nS Tage! von einem weiten Ritt nach WaltonZ Station heimkehrten, fanden sie den Gummiwald bei Terranova mit unwill. kommenen Gästen angefüllt. Qint Horde Eingeborener hatte ihn Gunoos kaum einhundert Schritt von der Ansiedelung aufgestellt. Am Saumi des Waldes brannten große Feuer. durch durreS Holz und die Rlnde abge schalte? Gummibäume genährt, so daß die Rauchwolken, durch die dicke Luft hinabgedrückt, sich träge über die Ebene wälzten. ; Bei Annäherung der Reiter schien die schwarze Gesellschaft nicht übel Lust haben, sie bettelnd zu umringen, allem Ella trieb ihr Pferd zum schnellsten Trab an. setzte mitten in sie hinein, st daß die Wilden schreiend auS einandn flohen. Fort, NiggerS," rief sie, ihre Peitsche schwingend, macht mir daS Roß nicht scheu!" Der Ausdruck' eines unverhohlenen EkelS lag dabei auf ihrem Gesicht. Als echtes Kind Australiens haßte sie die schwarzen Menschen, und die Berührung mit einem giftigen Reptil wäre ihl weniger widerlich gewesen, als die An Näherung ftner Eingeborenen. Für Eberhard war dies ein Räthsel. ES widersprach so ganz und gar ihr sonstigen Herzensgute. Er machte ihr' diese Rauheit bti Schwarzen gegenüber zum Borwurs und bedachte nicht, daß dieselbe ein, Folge der Landes sitte sei. ; Zugleich m! t Eberhard hatte ein hoö gewachsener Schwarzer die heftigen Be. wegungen Ellas mit scharfem Blick be. obachtet. . t- -?!; . ES war ein Mann vou starkknochige, Gestalt., Ein überstarker Bart de schattete sein breites Gesicht und siel saß .bis zum Gürtel, die nackte Brust, be. deckend, hinab. ' , Sem Unterkörper wat mit,weiten Hosen von rother Farbe be kleidet, welche wahrscheinlich aus irgend einer französischen Garderobe stammten. Ein Streifen rothen Tuches diente ihm als Stirnbinde und hielt daS dichte,.

strafte Kopfhaar zusammen,' welches u wirren' Strähnen bis zu? Hälfte dei Rückens hinabreichte. ., Sein " Gesicht, ganz den Typus bei Eingeborenen bewahrend, war durchaus nicht hübsch. AIS Ella bn ihm vorüberkam,, nahn es einen geradezu abschreckend häßliche Ausdruck an. Die weißen Zähne flet. schend und die Augen rollend, erhob t drobend die nervigen Fäuste. .Weiße Bufchrose wild wie Kuirawi", zischte er, 'werde sie. zähmen, daß si, nicht mehr wild ist!" - . ' ' Und er lachte mitwildnn Kehllaut auf und i schwenkte seinen kurzen Jagd sveer, als ! wollte er, ihn dem schön Mädchen nach schleudern, dem seim Augen mit . raubthierhafte?:.Bezierd, Äa haben wir einen hübschen Besuch bekommen", rief Bater Werder den Aw Wgenden entgegen. ' - . -

iStgen Damper rSfien, denn über kurz oder lang werden sich die Nigerweibe, einstellen und können wir sie mcht gleich befriedigen, so ist der Spektakel groß Ella nickte dem' Väter 'zu und eilt, nS Haus. ' - Ist keine Gefahr vorhanden, wen? diese Gesellschaft , hier so nahe 'beim Hause lagert?" fragte Eberhard. ' Ihre Nähe schließt t gerade die Ge. fahr aus entgegnete der Squatter. Dadurch will die Bande eben beweisen, daß sie an Raub und 'Diebstahl nicht denke. Sobald .sich die Wilde vertrauensvoll den Stationen nähern, rechnen sie darauf, gefüttert zu werden, was sie freilich nicht verhindert, beim Anzüge ein paar Dutzend Schase forb zutreiben. Doch sagte ich eS nicht? Da naht der unwillkommene Besuch. Der rothhosige Kerl, wahrscheinlich de; Häuptling,' schickt die Weiber auf unseri Thür zu. Ich will hoch sehen, ob mein, Ladies fertig sind." ' Werder begab sich in daS HauS, in. iessen Eberhard vor der Thür bliei und den Schwärm der Frauen erwar tete, die Mlt selbstgefertjgten Netze, und Bastkörben sich dem Eingang naher. ten. Die armen Geschöpfe, mit wenigen Ausnahmen ganz unbekleidet, boten 'einen eben so häßlichen, wie bejam mernöwerthen Anblick. Schmutzig, skelettartig abgemagert, von Schwiele und' Hautschürsungen bedeckt,' konnten sie selbst von den Wilden mcht zu der schönen Geschlecht gerechnet werden. Besonders ihreAnsührerin, eineMegari von undefinirbarem Alter, war von ab schreckender Häßlichkeit. Aber gerade dieses Scheusal schien an Eberhards Gestalt Gefallen zu finden, denn sie drängte sich dicht an ihn h'ran und streichelte grinsend und unter schnalzen den Gurgeltönen liebevoll seinen Arm und seinen Bart. Trotz aller Menschenfreundlichkelt vermochte dieser solche Zärtlichkeit nicht zu ertragen. Schau dernd stieß er die Megäre zurück, wor über die Weiber in ein gellendes Jam mergeheul ausbrachen. Frau Werder theilte die vielbegehr ten Damper unter .die Schwarzen aus, auch gab sie ihnen Mehl und Zwieback, sowie ein wenig Thee und Tabak. ?e friedigt zogen die Weiber ab, freilich nur, um gleich darauf zurückzukehnn, indessen die Männer der Horde über die Lebensmittel hersielen. Kuirawi will Schaf." fagte die Alte, die Sprecherin der Bande. ' Gut, er soll eins haben," entgeznzte Werder, aber nur ein einziges ; we:m Ihr ein zweites verlangt oder gar stehlt, laß ich Euch Alle ausbäyaen!" (FoMtduna folgt.) ,,harlcöton"ns,,Eömeralda Nachdem der mit KriegScontrebande geladene chilenische Rebellendampfer 5itata" sich trotz der Beschlagnahme durch den Bundesmarschall von San Diego auf und davon gemacht, ist die gesummte an der Stillen Ocean Küste versügtare Marine der Ver. Staaten zur Verfolgung deS Flüchtlings aufge boten worden. Zu diesen Schiffen ge hören die CharleSlon", Omaha", VBallimore", Peniacola" und San FranliZco-. Ernstllch in Betracht kommt davon nur die Eharlttton", denn Baltimore", Pensacola" und San Francisco" sind Tausende von Meilen entfernt und die Omaha" ist zu schwerfällig, während die CharleSton" eine Geschwindigkeit von durchschnittlich 15 Knoten stündlich entwickelt. Da die Jtata" überhaupt nicht zum Kampf fähig ist und ohne Zweifel sich überhaupt niemals der CharleSton" gegenüber ernstlich zur Wehr setzen würde, so wäre die Sacke, wenn die

.Jtara" erst einmal eingeholt ist. sehr -IfJl -fA'.t . J1A tinsiuy cucuigi, wenn man mu)i anney men müßte, daß die Jtata" en dem chilenischen Stahlkreuzer Esmeralda", welcher irgendwo an der südlichen Küste deS Pacific versteckt lauert, einen mäch, tigen Beschützer und Bundesgenossen findet, der nothigen Falles einem offenen Kampf mit der CharleSton" durchaus nicht aus dem Wege zu geben braucht. Beide Schiffe sind an Stärke und Lei stungSsähigkeit nahezu gleich. Die Charleston" ist nach dem Muster der .Esmeralda" aebaut. Lekterer war einer der ersten Stahlkreuzer, welche neueromgs m cen Flotten aller ee mächte so schnell beliebt geworden sind. Mit einem Displacement von 300 Tonnen erreichte sie eine Geschwindigkeit von stündlich 15 Knoten, und legte vor sechs Wochen die 1300 Meilen Enifer nung zwischen Valparaiso und Callao in 103 Stunden zurück. Ihre Batterie besteht aus Zwei zehnzolligen und sechs sechszölltgen Geschützen, vielleicht die schwerste Armirung unter den Skiffen ihresgleichen. Dagegen hat die CharleSton", welche auf den Werften des Mare Island CchissSbauhofeS bei San Francisco vom Stapel lies, ein Diöplacement von 3730 Tonnen und entwickelt dieselbe Geschwindigkeit, wie die Esmeraldabei ihren Probefahrten. In letzter Zeit soll auch die ESmeralda" an Gejchwin digkeit etwas eingebüßt haben. Doch hat diese durch ihre schweren Geschütze viel vorderCbarleSton" voraus, da diese nur zwei achtzöllige und sechs sechSzöt lige Kanonen sührt. DaS zehnzSlligt Geschütz der ESmeralda" wiegt doppeU so viel, als ein achtzölliges, schleudert ein dovpelt so schweres Geschoß, welches eine doppelt große Ladung Pulver er fordert und viel weiter schießt. . ES erscheint jedoch trotz dieser Chan cen sehr fraglich, ob sich die ESme. ralda" auf einen Kampf einlassen wird. Kaum wird eS nämlich die Jnsurgen ten ode r Congreßpartei wagen, eS mit der'Regicrung der Ver. Staaten zu verderben, selbst auf die Gefahr hin, die Jtata" und Ladung einzubüßen. itfe i,...v';'.:,-.i: r'1," !!:' . .. . ' . ..'.. ; - ... . Freischulen t England. EDsWsagt? werden, daß' dik lglischkn Conservativm in den Jahrzehnten nur dann Erscle " errun-:

plänlt vver -angestredte Refornten sich : . -1..- v v r.ft v f....M

aneigneten uno viezeiveu vllrcyzusuyren suchten. Tpsselbe Experiment will die Tvryregierung, auch jetzt wieder mit dem unentgeltlichen': Volksschulunterricht machen. Während der Wahlen der Jahre 1883 und 1836 befand sich die freie Volksschule in dem Programm eines jeden i Radikalen, allein die,, Con servätiven hatten damals kaum genüg Worte, um den Plan zu' verdammen.' Die freie Volksschule, würde der). Un. I tergang der britischen Verfassung' sein 6iA z;HVtMii mfimiUliW ,,y IVVV, . W fckVItV ' WlvilJJlWU zerstören. Jetzt aber liegt den TorieS mehr däran,.im 'Amte' zu bleiben,' als Verfassung, 'Kirche :c. zu retten. Sir W. Hart-Dyke, der gegenwärtige Unterrichtsminister, hat, wie der radikale Star" bemerkt, zum .Glück, ein elasti scheS Gewissen oder wenigstens huldigt er dem Fortschtttt." Im Jahre 1Y3S sägte er nämlich in einer Wahlrede: , ö .- . 1 3 t1! Wili'l S j. -4 Ich bm geaen die Elnführung der freien Volksschule, weil sie gegen daS m Jahres 1870 eingeführte lUntw richtsgesetz verstößt, welches t fo gute Resultate erzeugt bat." . Jetzt ist er für die freie. Valksschule, . obgleich z viele gute Conservative" über' die Kühnheit ihreS Ministeriums den Kopf schütteln. Doch erklärte 'selbst' der Herzog von Norfolk, das ' Haupt der englischen katholischenLaienwelt, daß die' Ein sührung deS unentgeltlichen Volksfchul Unterrichts nur eine Frage der Zeit fei; die größte Gefahr liege in dem Verlan gen, daß aus Wahlen hervorgegangene Körperschaften? auch über die Kirchen schulen etwaS zu sagen haben sollen. An und für. sich würde die freie Volksschule nur dazu .beitragen, die Freunde der kirchlichen' Erziehung zu noch größere Anstrengungen zu ermutdigen. Durch ähnliche Erwägungen läßt sich wohl auch daS conservative Ministerium leiten, welches beschlossen haben soll, sallSsein VolkSschulproject aus großen Widerstand stößt, daS Parlament auf zulöfen und mit dem Feldgeschrei Freie Volksschule" ,n den Wahlkampf zu ziehen. Ehrlich sind dabei die ToriS freilich nicht, aber man nimmt eben das Gute, von welcher Seite es auch kommt. f. ÜÄein Schätztet (Shüblsch.) I hau emal Schätzte g'het, 's war liab und guat und fei; Die Gret' die ischt mer untreu wor Der Deuxel schlag' da drei'! Z kauf mir e Papier und Dint' Und schreib's ihr grad und krumm: ,Du Luadcr hescht mi bös anz'fchmlerr. Drum bring' i mi jetzt um!" I kenn e sprudligS WSsserle, Da gurgelts in deam Lauf; Ln Hupfer mach i, Liesele, In emzig'n und versauf! Der Himmel färbt sich bluatigroth, Geal wird mei ganzes G'sicht Und kimmt nachher der Monde'fchein, Da ischt vorbei die G'schicht!" so zwanzig Jährle sind jetzt 'rum, Und'S war koi leichte Zeit, Denn waS' i ihr mal g'schriebe han, Tintrosse ifcht'S, Ihr Leut'! Der Rothe ischt halt gar zu guat, Da gurgeltS in deam Lauf: Koin Hupser mach Liesele, 's geht so schon i versauf! Un - statt deam Himmel bluatigroth, Ischt jetzt halt so mei Nap. ' Mei G ficht, deS ischt jetzt mangeleS brau', Wie blindes FenfchterlaS - Den Mondschei spür au m Kopf 'S ischt. wia i g'schriebe han Nur ischt no net vorbei die G'schicht: 'S fangt all' mal wieder an.' - Drtrittttte. Wer nichts liebt, als Wein, Weib und Gesang,, . Der bleibt auch ein Narr sein Leb lang. ' i Alb. Roderich. I Zachdlied aus en' sächS'schen RadSgelle. . Drowen im Schdädche Zs Ruh', Nur noch bei' Schkädchen Klobbest du Im digsten Rauch; De Gellnerin senkt schon ihr Geppchen, Rasch noch e' Deppchen, , . . Dann geh'v mer auch. , Un ge rechtigkeit. Fremde Dame: Du hast so schöne Haare, LieS chen, trägst du denn einen Zopf? Lieschen: Ach nein, die Mama erlaubt es nicht und dabei, sagt sie, bringt der Lapa alle -Abend einen Zopf nach Hause. Der Hypochonder. Erster Arzt: Was fehlt eigentlich dem Rentier Le hmann ? Zweiter : Ach, der ist ein Hypochonder,- der Hat immer so kuriose Einbildungen.Erfter: WaS bildet er sich denn ein? Zweiter: Daß meine Rechnungen zu. hoch find. ': , ,, Ein. Beweis. Sie: Du, lllter! Nicht ..wahr, Dein Freund BimSky ist', verheirathet? Kennst Du feine Frau?" Er:.Geseh'n hab' ich sie noch nicht, aber ich kann Dir sagen, daß sie blond ist- Woher weißt Du denn daS?"? Er:' Nun, ganz einfach, weil er fich neulich auf dem Kostümball nur für brünette Damen begeisterte!" llln fe hlba r. Dame (in- der Modewaarenhandlung) : DaS ist doch nicht daS' richtige Himmelblau!" CommiS: Aber, gnädige Frau, wer sagt Ihnen, daß der Himmel daS xify tige Blau hat!?" Militärische Oilder sprach e. Feldwebel: Kerl?,- Ozz herein, Brust h:reuS,. als cb Jhr d;c ritte Commerzienräthe wäret!" " f..H f..... !. .'. i t- fm Cito C!:r.I::::n c:. C:M . V.'il?. ,1D Ol C:::::!::: L"::. "r. -s

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