Indiana Tribüne, Volume 14, Number 238, Indianapolis, Marion County, 17 May 1891 — Page 7

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Cln NeiHSsuswanderungSgesetz , Reichskanzler Caprivi hat vor , etni fiK Zeit den Erlaß eines Reichs'Auswanderungsgesetzes im Neichstage angekündigt. Jetzt hat sich das Neichsamt bereits mit oem Entwürfe eines solchen besckästigt. Es soll die Absicht Herrschen, mit Um veralteten bei dem Heu tigen Gesüge des Teutschen Reiches rntbehrkich gewordenen - Auswande-rungs-Agenturwesen m seiner zetzrgen Gestalt vollständig zu brechen. Es ist vas noch eine Uebereinkommenschast aus den Zeiten, in welchen fast jeder einzelne Staat glaubte, sich gegen den damals seiner Jurisdiktion entzogenen Transportunternehmer eine Sicherheit schaffen zu muffen, indem fr ihm verbot, mit Auswaiiderungslustigen d:rect zu verhandeln oder Verträge abzufchlteßen, und ihn nöthigte, allein berechtigte, concessionirtc Ageuten anzustellen, an welche der Etaat sich halten konnte oder halten zu können glaubte. Die beiden großen deutschen Schiffsgesellschasten, in deren Hand Vorzugs weise die Auswandererbeförderung concentrirt ist, sind heute nicht nur für jede deutsche Behörde ebenso rechtlich belangbar, tnc jeder Agent, fondern sie bieten derselben auch eine unendlich bessere Garantie, als dieser. Früber betracht tete man irriger Weise diese Gesellschaften mit Mißtrauen als solche, welche den Eewinn, ja vielleicht gar die Ausbeutunz der Auswanderer allein aus ihre Flaggen geschrieben hätten, heute der kennt man den hervorragenden Antheil, welchen gerade diese Gesellschaften an der Entwickelung der deutscheu Schiff?ahzt. des deutschen, Handels und deutscher Üraft im Auslande und damit auch der Lebenselemente für die SchaffMg einer' öieichZ-'Und' Kricgsrnarine genommen haben, heute weiv man den Muth und i die Thatkraft zu würdrJen, mit denen sie wiederholt ein schweres Nisico aus sich genommen haben, um dem deulschen Handel und der Jndu,strieneue und schnelle Verkehrswege zu schaffen nnd die deutsche Handelsflagge neben diejenige der ersten seefahrenden Nationen zu stellen. ES ist deshalb mit Sicherheit zu erwarten, daß das kommende AuZwanderuugsgssetz nicht dabei beharren wird, diese großen deut schen Tranporlunternehmungen gewissermaßen als verdächtig" zu behandeln und sie durch Beibehaltung des Agentenzwanges und des Verbotes des directen Lerkehrs mit den Reiselustigen in fast beschämender Weife unter Euratel ju stellen. ;, Eine andere, wichtiqe Frage ist es, ob .und wieweit ausländische TranS vortunternelzmungen zum Betriebe der Auswandere rbesörderung ferner in eu:fchland zugelassen werden sollen.' Jedenfalls gebietet die Rücksicht auf den Schuh der luswanderer, wie auch auf die vaterländischen Betriebe, die doch einen so großen Antheil von dem in der deutsch? Nhedrei veranlagten .Eapi' tale und von der von ihr geleisteten nationalen Arbeit aufmachen, daß den fremden Linien allerwenizstens die Stellung einer kzohen, wirkliäze Garantt bietenden Caution zur Pflicht gemacht werde. Endlich würde das neue Gesetz auch nicht umhin können, gegenüber der sogenannten indirecten Auswanderer-Be-forderuna. d. d., der .umkruna von Auswanderern an fremde, meist engli sche Linien durch deutsche Dampfer aus "deutschen Haien Stellung zu nehmen. In Frankreich ist es untersagt, andere ls Zranzoznche Schift der der Auswan derung zu denuen. ite : , j . ., -: ili,,,!!,- !, ,,,,! I II..'' 0m m Ijll - i'jii h k Dle Ideale des Herrn LazoS. ion fBttr$t Zt. Vevrouse.

Unter den Mitgliedern ?er berühmten Malergesellschast Platz für die Jungen !" befand sich auch der Maler Lazoche. :fi,l Lazoche war von Saintonge entdeckt, und X , als vielversprechendes Talent in die Ge sellschaft eingeführt worden. Lazoche war ein Specialist in dem Maleraikel Venedig", einer Waare, v!e damals von , ,, den Handlern sehr stark begehrt wurde. s " Wie Saintonge einst in einer Clubsitzung mittheilte.gingcn die Darstellungen der Lagunenstadt von der Hand Lazoche's reißend ab, hauptsächlich wegen ihres lokalen Colorits, welches geeignet er schien, selbst die Tauben von , Marco zu rauschen. In der That lebte Lazoche lange Zeit ausschließlich von Venedig. Selbstverständlich hatte der geniale Künst ler seinen Fuß niemals in die Dogen stadt gefetzt : das las man übrigens von $M seine? Leinwand auf den ersten Blick ab, i? . . r 4 L

und Lapqe macyle aucy rnt cus , ge ringste Hehl daraus. , ; . Als Lazoche . das erstemal mit seiner Ansicht von Venedig" zu einem Handln kam, sagte er: Ich bringe Ihnen hier eine Darstellung des Canal Grande. WaS geben Sie mir dafür V , , Der Händler warf einen Blick auf das , Gemälde und antwortete ? Mit Ihrer Unterschrift: nichts; ehne Ihre Sig. natur: 30,Francs!", Höchlich erstaunt geht Lazoche, seine Weges und wiederholt nach einigen Tagen dsa Experiment bei einem anderen Händler, ver ihm denselben seltsamen Bescheid gibt. Offenbar ist der Name schon früher von irgend einem Sudler discreditirt worden !" dachte Lazoche und Verkaufte fortan seine Bilder ohne Sig natur. Da die Ansichten von Venedig, wie scöon bemerkt, von den Vilderhändlern sehr stark begehrt wurden, malte La. , zsche unbekümmert darauf los und vari. , irte seine Gemälde nur insofern, als er abwechselnd, den, Dogenpalast auf'dtt rechte Seite, die Gondel auf die lmke Seile, oder die Gondel rechts und den Dogenpalast links placirte.- , Vach zwn Jahren Venedig- erwachte in Lazoche künstlerischer Ehrgeiz, er fühlte sein Talent und wollte mit einem Ge. mälde im , Salon" debutiren. Die Händler, welchen er seinen Plan mit theilte, meinten trocken, daß dies für ihn kon furchtbaren Konsequenzen begleitet sein würde. Ja, aber," meinte Lazoche, wai , liegt denn Ihnen daran, wenn ich ausstelle?" :

Bedenkm Sie, Unglücklicher, wenn

man Sie accevtttte s!" ,' Das ist's ,a eben,waS ich wünsche !" So?! Also,, man ! wird im Salon Ansichten von Venedig sehen, die von Lazoche signirt sind? ! Das ist ja der helle Wahnsinn ! Verblendeter, vergessen Sie denn ganz und gar den berühmten Vene digMaler Ziem ? Es liegt in unserem Interesse, daß alle Ansichten von Vene dig, namentlich aber die Ihrigen, .Herr Lazoche,. von Ziem herrühren. : Wenn Sie unter Ihrem eigenen Namen Venedig, ausstellen, sind wir geschiedene Leute!" y; I; f " ; ; i , Der unglückliche Lazoche schwur, nie mehr venezianische Bilder zu malen. Man wird diesen Schwur um so hoher tariren müssen, wenn man bedenkt, dan der Maler nicht nur keine anderen Hilfsmittel, sondern auch kein anderes Talent besaß und zudem noch verheirathet war. Die lange, veneuaniscbe Vraris batte das Auge und die Hand Lozoche's so voll" standig veidorben, daß er sich nicht mehr sicher fühlte, einen Topf, eine Rübe oder, eine Sessellehne korrekt zu kopirm. Die geringe künstlerische Äegabung, die ' er einst besessen hatte, war im Jndizo-Blau t.:a ix i m.w ..v aj-f l(iuc uuimi uiuuvi uiw tm üiua vtv DogewPalapeS erkunken. Traung klagte er dem Spotter samtonge .way rend einer Clubsitzung sein Leid. ' Ich begreife nicht,", meinte Saintonqe sinnend, ,,weöha!b du es nicht ein , K V tßmj. i-m"f:Wiu M WiS1 '"' mi"' -ii irn '''" mal Mtt der. Levante verbuchst.' , Z)cacy meiner lphrntntrta - Vniirbft fcir tritt

orientalischen Bildern Furore machen..!', fand .den Ausweg aus diesem Di. Seine ftArnuIemfifcteiiSlnfLuta Hnben , lcmmsl, "lllM er feine Bllcke Ubtt dtt

Deine Kameelemükten Anklang finden V ;;3ch kann; keine ; Kameele mltn," murmelte Lazoche traurig. 1 Lächerlich ! Ich habe , doch Gondeln "von deiner Hand gesehen ! Die Differenz ist nicht gar so groß, als du meinst. Sla meele und Zondeln haben Üngesähr bic selbe Form." 'v , , zr Und Saintonge. versuchte' mit einem Stück Kreide an der Wand seine Ansicht zu beweisen. - Wir deuteten vorhin flüchtig an, daß Lazoche verheirathet war. - In der That bildete er mit seiner Frau den seltsam sten, originellsten Haushalt in der gan en Boheme von Paris. Das Atelier diente der Familie je nach Bedarf als Salon, als Speisezimmer, alSAnkleidekabinet, als Küche se. Mit Ausnahme 9 V wwwwfw rww- 0www rwwt v wj V v.? uT4i.;.' HP k,. V KJlMUt IMlMVV UUI UV IV VWVU Estrade stand und nur mittels einer stei. len Leiter zu erreichen war, lag und' stand Allesund Jedes, Hausrath, Kleider, rr-, cro 4?!? r. 1 vipiöststiciT, -i;iaiuienin, rn unier Unordnuna duraeinander,ein Labyrinth, in welchem nur Lazoche Bescheid wußte. Alltäglich um 10 Uhr Vormittags brachte man in das Atelier ein warmes Bad für Ä'adame Lazoche, eine korpulente, orientalisch faule, junge Frau, Welche sich d treck von ihrem Lager m d:e dampfende Wanne begab, um daselbst im warmen Wasser zu plätschern und Clgarretlen zu, rauchen. Kam Mittlers weile irgend ein Besuch, so begnügte man sich damit, eine alte Seidendraperie über die Wanne zu breiten, und nahm sodann keinen weiteren Anstand, den Gast, zu empfangen. Um elf Uhr verließ Lazoche das Are lier, welches er hinter sich zusperrte, um das Dejeuner zu holen. Dasselbe, bestand fast immer aus zwei Semmeln, einem Liter Wein, einem Stück mit Trüffeln gespickter Galantine, einigen ! v jt nt. t. Crevetten und einem Endchen Käse ; die Mablzeit wurde stets aus' dem .Arbeits tische inmitten von Farbenkapseln, Mu schein, Pinseln verzebrt, und zwar dien, ten hiebe! , die jeweiligen ! Papiere,,! in welche die Eßwaaren gewickelt gewesen, als Teller. Wa8 nach der Meinung de: Madame Lazoche insoferne sehr praktisch War, als man dadurch das zeitraubende Neinigen des' Geschirres,' sowie , dieses elbst ersparte. Der Kasseerest vom Früh. tück, welcher auf dem Ofen' gewärmt vurde, vervollständigte das anmuthige Menu. Tagsüber arbeitete Lazoche sodann an seinen Ansichten , von lVenedig," während Madame Lazoche Toilette machte : das währte bis Zünf Uhr Nachmittags. Wäh rend dieser Zeit unterbrach die Dame' häusig ihr Toilettenwerk, um auf j dem ilX) .... ,,.,' i i Sopha und sämmtlichen FauteuilS! um I . M m- . 'ii c '!.. w i ' m, ' r M herzufaullenzen oder durch's Fenster auf die Straße zu blicken, mit der.Kahe zu spielen und die Zeit auf alle erdenkliche nr??., ... v ... r. f..P'Mf. . . ?!? Weise zu todten. Nacb fünf Uhr griff 1: ... ... ' Äiadame gewöhnlich .eiligst , zu Hut, und Mantel, um Einkäufe für S Diner zu be sorgen. Einmal aus der Straße, vesich tigte sie mit großer Sorgfalt sämmtliche Schaufenster nnd verweilte ' stundenlang bor den Ankündigungen der Theater und Concerte, denn Ä)!adame hatte , nur , eine Leidenschaft : das Theater. Da sie des halb zumeist zu spät nach Hause zurück kehrte, mußte das Diner in aller Eile improvisiit werden. w ' Der an.e Lazoche betete seme Frau an, und der Gedanke, daß er durch die Diotb gezwungen fein könnte, der Gattin , . k,f ftq 5tneben ivl TM,rri brachte ihn dem Wahnsinn nahe. Nach dem in ihm der Entschluß gereift war, Venedig für immer ziu verlassen, sann er unaufbörlich über Mittel und Wege nach, sein Einkommen auf der gewohnten Höhe zu erhalten. Dem Rathe Saintonge entsvrechend, versuchte er eS eine ZeU lang mit dem .Morgenlande : aber die Händler verschmähten mit Konsequenz

sine Kameele, auch ohne seine Signatur. Man fand dieselben allzu persönlich. Als es damit nicht ging, malte er Blw men. Aber Wa5 für Blumen ! Du lie ber Himmel ! Man hielt sie allgemein für Feuerwerkskörper. In seiner Ver zweiflung verfiel er auf Ainderköpfe. Ei malte das Haupt eines drallen Babys und verfügte sich damit zu' einem Händler. Ich bedaure, aber ich kann Ihr Ge mälds nicht brauchen.... ..die Veftellun: ge von läsehändlern für Aushänge: schilder sind jetzt gar zu selten !" , , , Lazoche stotterte erstaunt : Vestellun. gen von Käsebandlern? Ja, wie meinem lEitdernf, -,,Nirn erwiderte der Handler zornig, diese rothe Kugel pellt doch einen Eida !merüse'vorH!Dtz,s Sprachlos wankte der migverstanden, Künstler nach Hause und befestigte das Gemälde in einer Fensternische. ' Schon Wollte der Unglückliche alli Hoffnungen aufgeben und reumüthig in den Dozenpalaft von Venedig zlurückkeh - - , t m - . t ff -

' , "J:i::"J': .." J. ' ..U;:''" Situatlondie Augen niederschlagen sollte; Wände schweifen ließ, an denen zahl reiche Oelgemälde hingen. 1 ,i Ah, ! Herr Lazoche," rief er, endlich, da braucht man wahrhaftig nicht zu fragen, ob das Venedig, ist ! , . Wie Herr lich es, dort wohl sein-muß k''. Natürlich tvaren UftmH,"devt lfF,,7 ,,, ,w " ; Ich selbst nicht,7 meinte . Lazoche. aber ein Onkel von mir hat sich einmal sechs Wochen lang in Beedig aufgehal ten Aber, ich diitc Sie, heutzutage ist ja das Alles eins !" ; , Gewiß ! Sehen Sie, Herr La zoche" der Wursthandler, zupfte den Künstler am Aermel sehen Sie, die ses Bild hier? DaS ist's, was mich eigentlich zu Ihnen, sührt l'f (öaleur zog den unjtler m eine en 9 Zternnwe ' w - n rj n; Sie müssen namltch wlssen, Herr La loche, ich sehe Vaterfreuden entgegen ; Madame Galeux wird mich in Väloe mit . . c r. . r r. . rr. s in. k. a -..n -., emem .noe eenien. i a eine nach ;ebniabriaer Ehe Nehmen Sie meinen herzlichsten Glückwunsch entgegen Herr Gaicux. 3)!öge der Himmel,..." ' ' ' ,,Sie werden begreifen,, daß ich auf ein schönes Kind, ein sehr schönes Kind besonderes Gewicht lege!" fmsterts der Wursthändler mit mysteriösem Augen zwinkern. Ich dachte, daß es bei einem solchen Vater nicht fehlen kann," wendete der Maler höflich ein. Gewlb nicht, gewiß nicht aber, offen gestanden meine Frau , und ich wünschen noch etwas Besseres, noch etwas Idealeres und deswegen, Herr 2a loche, komme ich zu Ihnen." ; Der Maler wich entsetzt zurück. Sie dürfen mich nicht mißverstehen, Herr Lazoche ! Wir wollen nämlich,' daß Sie uns ein pausbackiges, rothwangiges, i. t.ü-a fv x . ? ..r. ü :! dickes, fettes Kindchen malen, eines... wie dieses hier beispielsweise mit großen, runden Augen, gelockten Haaren und langen Augenbrauen. Ihnen ist ja das eine Spielerei beiJhrem Talent ich bin sogar geneigt, hierbei bis zu hun bett Francs zu gehen !" ' 1 Ja, aber......mein bester Herr Ga leur zu welchem Zwecke denn?, Das ist sehr einfach. Das Bild wird' twfr P- AffMmmr ? itff Ttfv VirtS ttt V VWIUJIMM)V JMI.MVV.WHV -WV. der Frau Galeux gehängt werden, so zwar, datz sie es fortwährend vor Augen hat. Das Bild , wird sich ihr !n's Ge dächtnijz einprägend. mit Einem Worte, dir werden ein schönes Kind bekcmnun!" JfsS iifiiiiil" f 'z Lasche siel von Staunen beinahe um. ' Ach!'...... Das' habe ich nicht ge. wußt ..Derlei höre ich zum erstenmal . - . , , . . " . ,. , ln meinem Leben!" rief er endlich. "V iimv , pM i"rfl ' '!,. Ä CV 1 ' 'W'l' " ' " Ii' '! ' H f f. u - VI 1 . IX ? ! 1..L Ein sichere) Mittel, mein lieber Herr Lazoche ! Z.'!eine Mutter hat eS uns oftmals gesagt, und, Recht '' hat 1 sie 1 gehabt, r t ."..f:r.ifll:'.. :.,. ' ,. ,1,1. i , r Pl . , : ovglelch l'.ur eme emsacyeBauelln ge qn y i oe;iii;cn wir uns recht, Herr Galeux.. .bitte, fetzen Sie sich .Also Sie geben r.'.ir einen ' Auftrag für ein ttinderporüät 1 1 C --- u 1 '; So ist es!" erwiderte der Wurst hänoler. t , t Ihre Idee ist vortrefflich, mein ver ehrtester Herr Galeux ! Sie ist ganz danach angethan, um allen Künstlern zu ge fallen; sie gefallt auch mir ausnehmend gut. Aber sprechen wir ein wenig näher, von der Sache. Bor Allem sagen Sie mir, welche Geschlechtes soll daS Ideal , sein? . Dnn, falls Sie ein Tcchterchen bekommen sollten, bedenken Sie, wie un angenehm es wäre, wenn es mit einem Knabenkopf zur Welt käme, und vice rer3x !" " ' " : i. Sapristi! Daran habe, ich gar nicht gedacht! Nun, was, mich be oetrifft, so wäre mir eine Tochter aller ! inas lieber.. Und der Madame Galeur ein Sohn, das versieht sich ja von selbst!" warf Lazoche ein, vor deffen Augen sich die an enehme Perspective einer ganz neuen Industrie eröffnete. Nun, darüber tverden wir uns slzon einigen. In erster , Linie handelt cs sich darum, ob er blond ?der ob sie schwarz sein wird Nach meinem Geschmacke , würde sie schwarz fein." Dann wird ihn Madame Galeux blond haben wollen. Um keiner Partei wehe zu thun, 1 werde ich 1 die goldene 2)!ittelstraße wählen und braune Locken rnalen. Die Äiatur wird dann selbst die endgiltige Entscheidung treffen. Verlaffen Sie sich ganz auf mich, Herr Galeux, übermorgen erhalten Sie Ihr Ideal ins haus zugestellt." Mit freudig verklärten Zügen ent lernte sieb der Wursthändler. Lazoche eilte an seine Staffele! unt murmelte vor sich hm: Pausbackig, rothwangia dick fett große runde Augen..., ..gelocktes Haar eins vortteffltche Bestellung !" Hteraus be schrieb er auf der Leinwand emen großen

ri, als tym em gluanqer Usau oen rechten Weg zu Ruhm , und ö!eichthum wies. - ' ' Eines Morgen klopfte man an sein Thür. ' Da Lazoche Niemanden erwan tete und einen Gläubiger vermuthete, fce antwortete er das Klopfen mit tiefem Schweigen. ' ' MB Ich bin's, HerrLazoche, ich bin's,Ga'' leux!" rief eine Stimme. , Lazoche wars rasch eine Decke über die Badewanne, n - welcher , seine Gattin plätscherte, und öffnete die Thür. 'Welch' ,, eine Ehre, Herr Galeux!" !, sagte er mit dem Aufgebote all seine: Höflichkeit, denn Galeux war der Wurst Händler von nebenan, bei welchem ei seine Frühstücks Galantine bezog...... vielmehr schuldig blieb. Seit vierzehn Tagen war Lazoche der Schuldner des Wursthändlers ,? 4 l .HZ Die Ehre ist ganz auf meiner Seiten Herr Lazoche," erwiderte der Händler mit einer Verbeugung . . .doch .Pardon ......wie ich sehe, störe ich....;." ' Dabei streifte sein Blick die Badewanne, aus 'welcher, umwallt .von Wasserdämpfen,, das Haupt der Maoame Lazoche heraust ragte...'...' ,',Sie malen wohl ein Modell, HerrLazoche?" I - - z: -: ; Nein," erwiderte der Maler verle, gen, das ist meine Frau, welche ich hie mit Ihnen vorzustellen die Ehre habe!" ! , Der Wursthändler wußte nicht, ob n der Dame deS HaufeS einige Artigkeiten sagen, oder in Anbetracht der,' seltsamen

KretS, malte, zwei kleinere hinein und einen Kanz kleinen Eirkel ' darunter ; bis kleineren Kreise ' füllte er mit marine? blauer Farbe, , den kleinsten mit blut rother Farbe aus. Den also hergestellt ten Augen und dem Munde des Ideals llch er m gesundheltstrotzendem Rosa zwei wettere Kreise : dte Wangen, foU aen. Nachdem er dieser Weise flcrfctg sortgearbeilet rmd daS Kunstwerk vollem L. sLcr;

VUi VUltV, lV' V " ifiMwuiifc UvlV VU9 I Gemälde unter den Arm und verfügte sich r . rm -f.- . . ' , ' I zu oem ur uyanvter. Seltsam!" rief Galeux, nachdem die Zuge seines künftigen Sprößlings längere Zeit betrachtet hatte...... ? Sie sieht mir wirklich schon ein wenig aw lich ! Hier, verehrter Meister, sind Ihre 100 Francs!" j " Madame Galeux war von dem Bildegleichfalls ganz entzückt. Die Kreise gefielen ihr unendlich gut : das Ideal be gann offenbar zu wirken. Gleichwohl vermochte die gute Frau nicht, eine Vemerkung. zu unterdrücken: i : ,;,, Konnten Bit :hm nlchl noch ein Haubchen, auf den Kopf und n SpielZeug in die Hand geben, Herr zoche ' Vr frug sie. JM macht sich um so Vieles veiser ! ! m"?"1?11 Mada7 rwtderte Lazoche, aber .... mit Herrn Galeur nicht vereinbart wor den itr Das müßte extra berechnet wer. l .) H ,., i ii den. . .. . li I w. vitv. jwok. v. wviivs I Häubchen.' Herr Lösche!" sagte Frau ,Was kostet ki fin. eri.a (saleux..:... ,,Jch will Sie nicht übnhalren, Ma kam?, ich sgebe Ihnen das Häubchen um 4-Francs öl) " j ) : ' Der Zufall wollte es, daß das, Kind' der,, Wurstbändlerin in der That dem Kugelgemälde ähnlich sah. DaS Greta .mjj wirbelte in der Nachbarschaft unc heuer viel Staub auf, die Weiber des V l. r. r. . . er - rv r . laoiöicrxci ipiocen in aioe von nichts Ander und Lazoche wurde 'mit neuen .Bestellungen desselben Genres überhaust. Der Kunstler arbeitete .uw ausgesetzt an seinen Idealen und , mußte 4 hlAvkdt . 1 yT IrtAAW V VllJI. ... I vöfc uiy yc ".W K'e ebmen. Lazoche malte nunmehr für alle Metiers und alle Geschmacks. nchtungen. Sem Atelur war erfüllt !.-v .... .r... riüTi.. ' " von Kinderköpfen, feisten und mageren. rothen und blassen, ovalen, spitzen und viereckigen, schwermüthigen und grinsen ,den, ausdrucksvollen und gedankenlosen. Irr Matt eine linac bin AuSwbl it Bäcker. Tavttierer. leisckbacker. Scknei. .der. Schuster, Grünzeughändler,' kleine :Jtm VtoniiAnirt. I Er überschwemmte mit seinen Idealen das ganze Stadtviertel und verdiente wnwiivkMm iii itv ähhiu. y.$ VW, rtV,ailjC ..2;(Ueitt(lDIUK I trugen die Merkmale seiner 'Kunst an r 1.. -1 ST . L . 1 aWm tlml Tl.. W VUmaa sLfAUM.i:.u I Nch, und Lazoche wurde wegen seiner ho- & d wnzösie iwuirn, Wluiü, vuiiy UiOMt Der iSBrenlfslimr sliiÄfKiPtmnft. I i ü O WHVM -'$ - i i f( 1 m I H a i; . I, j l'.t.Ä ?auk Lindau; Aricfe ant Amerika an da,nlk j , 4 ' , tt itf'" . !, ,'I r l VUIav r trSltrt't,fftt Otffl'trt dieses conlrastreichen Landes die entsetz u;vh u vs-u vtviw kVH llchen Schneesturme rasen, du veryeerertkert Wsl? ttrSä fttätruifn rtrtttt Städte verwüsten und !, kostbare Mem, .vvt. wvj).vx t.v. g..0r schnleben fordern. dann beginnt es m londa zu, grünen und, zu vluyen, und vom hohen blauen Himmel ,cyeml die Sonne goldig und warm yerao. ' rf- ."' :: - r' yr 1 " v srfRt Qtf fit sulnvtn hrttnnr im -v ,v Ovt , u vva December und dauert bis Marz. Z Das filtert km navii f a y 1 1 '' Chff Ii linst 4uunu. ii-uj. I u''5n?r i4tsn Wafo fif-f ' VtfT flt BW WVHtJ VWa tVk tV MWfc v. ai r: 's i' I r. , v Uti-tili br r.il . Sfurn schen xiernura , uaiic .üiöc loenia oern uueuv. i'.:. .f: j. rj : i-- .t u. r Auf diese klimatischen Borzüge allein hat nun die ,,,Speculatlon',hre' kühnen Plane gebaut,' und mit iLr;olg.iin luyner, unrerneymenoer, m Floridas, nach, dem naheliegenden St. MsitiiTf itt ÄtMA'VWrthtt1 Jftf.. itnh '1fHt i i 1 V ' ouii nuyvav 5u monjen, , mn zu Pinrn iri:nn ipit ?a iTaoriäDric olelem eoauken yeraus nno an die Riejenhotelsvon St. Augu- , mit Ponce de Leon an der Spttze, uden. ' ?, . ! ' " - - ; '( . auch stine, erstanden, Das Hotel spielt in .Amerika 1 etne M ,!, , ,',',!, .1 Hl .'( 1 i Ii' V- , Mi, 'T- , '!,,,' . , , i i ' , i " ganz andere Rolle, als bei uns. ,Wtr verstehen es kaum, wenn 'wir von Einc. " t , . w1 . . .. . L. ; Ii , , , . ,. yiuiu)zzt voer ianoesiunoigrn siedelten die oft wiederholte Redensart I, . . . ' T.. ' uVi.u l n.. M. ! iFZ M hnthn rnt& nnrr 1A m,hr ."tmnS. 7... f?v?h in "x 7 Mvvvv, VVVV titlttVVV WJkiVU Fremde für die das Absteigequartier. oder schlecht , aufgehoben und verpstegt wird. , , Wir wissen, dan uns , da daS , , . nicht geboten wird, was wirzu Hauie haben, sind in unseren Ansprüchen genügsam, uud wenn wir ein helles lusliaes Zimmer, ein sauberes und gutes Bett baden, so verlangen mir kaum meur.

! II. . . 1 Ccr l - 7 ' j" ' P w , ? . oer umeru ucyertiru , mau uoerovien X .T. L,J!?. "n ma,,enha . in 9 wird. Sie Wchieln7äglich zum minde.

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in gtüucu laoien, oic in u;tcu utu- Strandes scheint man hier kein Ver vurzc, lvvcitc.i ll rueuiL xriume ;u vi., zu vuzn rlt.i,uvrtt r , .' mäßigkeitseinrichtungen und in, ihrem ständniü zu besitzen. hellen Flammen empor., Jetzt endliä Eine gute AnSrede. Luxus auch auf emer viel höheren . der Stadt und a-aen ck der he'.ß enehnte Augenblick gekom- Vaters, Nanu, Du kommst jet schon Stuse stehen, als die europäisches Ich Wer der nördlin Svike der Anafta' men, wo ich Ihnen meine seurige Lied, aus der Schule? Der kleine Vaul: sorecke von ienen besonderen Botels m H u y- aeueden kann, die mick !u verbrennen irr bnbni ntftri?n hetmv-it

uemnen OrtchaZten, die. njer i,. - s., Was? Im April?

. ' ' . " . . . z . . - I na ttrtnt ueaz Die ein im c inrerenanif I ' ' v , i ' w '

nmgermen meM5nwördZg untergebracht und nicht alZzu sehr geprellt wird. Hier aber gibt es' Dutzende und Aberdutzende von prachtvoSen großartigen Palaflbauten für FremÄe,,die d?rÄmerikaner aufsucht, um newnbei anch die Annehmlichkeiten eines milderen Klimasund der landschaftlichen EiZmthümUchleiten und Schönheiten zu genießen. z ZiJZ . , Von dte m Hotels wird mehr ut

- ia r"c s .jft i als die eigene Hausl chkeit gefnrtfern rnnn Iran hif fänttnit)rt hab rl:" Z , h l? , amerrkaulzchen Grovjtadter bemächtig um allerorten Nlesenbauten von unerhorterracht und Verzchwendung zu richten. , Diese bauten bilden gewtsssrmaLen etnen Ersatz der reizenden Niviera während der rauhen Jahreszeit unt der Luxusbäder lm Sommer und Herbst, Sobald einmal der Plan gefaxt war und Gestalt anzunehmen begann, St. ölugustine zu einem amerikanischen Nizza herauszuschminken, wurde , wie üblich die große Werbetrommel gerüW.' Allerorten wurde angekündigt: St. ölugustine, , herrlichster ! WinteraufentErfrischung für d!e Ermatteten Stärkung für die Nerven, Eldorado für die sich aus winterlichem Dunkel m grotnach Licht, Sonnenschein und Wärme sebnn. Äelteste geschichtliche Denkmäler der Ver. Staaten , WunarUn 4 rz?i- r,;.i tN den Hotels. Tagliche Conzerte, Balle, .?LJL .ri "'1 : L' , Vcuivimmvcrgliuaunaen rnu lum uce ... , k. , f ... : ... , ?eTl öer. ,-chekydn nt, ytgnwi. , Der, Begründer dieses neuen Mode- ,' bades that nun, ab:r auch wirklich alles Erdenkliche, um die ersten Neugierigen, die sich hatten anlocken lassen, zu Pro-,,, pagandamachern zu werben. Von, allen Besuchern von Zt. Auqustine borte man den Nuhm der großartigen Hotels ver künden. ' St.Auaustine kam in Mode. , , . , ' t',..,j )as ,?teuge Hotet.Ponce de eon wute bald "dem Bedürfniß nicht mehr genügen, und Herr Flagler errichtete noch im.i andere fast eben w aroe und eben so elegant ausgestattete Hotels, Cordova - .1, ii, i'-f.,,, Ii"; .:, V in' M ii. L 'l1' n . !, und Älcazar; auner diesen wurden nun m von , anderen Unternehmern Kolos-, salbau:en, für den Winterbesuch : einge- , ..ilUJitl. tchtet. Die ganze Stadt, die bisher aus einim t m f . rtfff . ... t t .r .. zen yuvzcyen luen woykyaoenoer Leute, ein paar Logirhäusern in beschei denen Verhältnissen und den unansehnlichen und dürftigen IZretterhäuschen der heimischen. Bevölkerung . beständen hrtTT Ni ITTt Vrt tl nltm nrAnPrt . MTtPtT I ( v; 1 3ai1S 1 andern Charakter an.,' Vrerte Straßen wurden' angelegt, mit -einer' r ' . . f j. I -itt l7AXa 4 . itHAAVnrthMliiiM I vuuvt yutij aynvvyuuuytu i Zorasalt aepsteat und die schonstenioaar I Tspalttrt. Der potelbentzer errichtete 4 ba ftoljejte jne Öe&aude, ane iiuuua, ariiniiu9iüuigciuwvirtitm? JUftpn unn

der üppigen Pracht der tropischen Vege- macht die Rotunde, aus deren Kuppel acktete, wußte, beim Ausstehen, ob ertation vergißt man ! gar balo den. er das elektrische Licht auf den schönen ge- wafferdichte tieseln anziehen oder sich r t . . ? jf. , -l4l . ..t i;ri crr-. - j L , c . - -. " F

icyreaiicy lairrocuigeu uuo iriiic 'eg, den man yak zurulllegen ,, muzien, um daS paradieulche Ziel zu erreichen. Hier mnPlt VlT tltmrtrtPiT lfslnltTIP Pl TlPl?tti I I .t ..g. ..rj.i. I m.V . .2 V..... t .1 Diaiiriacn cimK 1 uui. uüi üciii üjni i s. 5aubs der ranaenbZume Todin I Z zie aoldiaen drückte entaeaen.' unI 1 f2.-: ..r...fi- I ocr qciuauiacii.iiuiieiiuiiiq acipuue i .- Blättern ' der Ricsenstauden fiedt man die schweren Bananen heraühängen, auS den Büschen leuchten , die Kaelien in ibrer ' unbeschreiblich prächti. Öen z?ärbuna bervor. Cacteen von ein 1 - . 5 , . ,. I I jti-t i v . t . I i cuumjeii imo Ajcuciiaimii, ü uencn nordische Treibhaus nur eine höchst I . . H.cf.. ' ... . llngenugenoe vrjieuuug zu gcvcu ver- i I : 1 "jt -irrt ,kJ.-,w,'JCY! - I i .tiDr Der Sonne racvl turanen". am . - . Tage zusammengerollt unter den grünen Blättern säst ganz verschwinden, in bcr Nacht, aber ihre lilienweißen BlätvoUtg erzchMLtN. uns emen függartige Leben in diesen amerifani " ' , 'r.t. c : ' -lazen VpecutartvnsyoietK no orezeCu richtung selbst beobachten. , ',s , r ; " 1 -rn . izl 1 . bcr allspanischen Niederlassung und mit em Klima in allerdings mit großtt 'MMi"behandettem, maurischen , Stile aufgeführt. Auch zu den anderen gro, 1 - , . 1 -w,,---- - ----- .-- m Bauten, die wir bier feuerO sind I .1 ........ - , I ' ,,! ,,,.,. ;!! ' ' , vorzugsweise Motive der altspamschen und maurischen Baukunst benutzt wor1 V ,, 1 9 a oen. , Jeden Vormittag von'elf bis zwols I - i - : .,., 18-.. I!" i i. ".!"... - " iiil . . "7" " . '.7! -I . 7 i nem innnPDTnpn Der y'tciDiiCiirn unc . J" 7 V ?r.u . . hlltA bsta kleine Ne n,. V !.). jiviniiw vi,)(Vi u.h vv.v am sast(T ist nickt ieb, lnn &t. iuniMni iit nii nm;hftr am f)cett. fandern an mretTmf Tmi,?n .?s ctLt ,nx . srtA. I nfr UUIIV UUV IIW IUIU114V 4 liUlUv. schg sandige Insel, Anastasiä IS. 2s.-. vn-.,.f;4;fu rr;Afss Ve?.kK,W die tm vorigen ayryundert vouenoez worden ist, das Fort Marion de San ' . . massiver Bau mit ivuivt War, ein ftark. . massiver Bau mil Rinamauern. die mit Schießscharte dnrchbrochen'sind und von i WachtitnÄ, h,MSM Mm ' b. m..t5 . O Ö" " uwwuyt V' , 'EwWMaktb. mTtm .vftVk :' v CaCai. aIjm. ' V ttMl

i mag ceocccn oen vven, unv miing- na; je vrer verzcyleoene Zottelten Mit Weins

H 1 I - M :. Ifc I

.in dem man gut t mit Knarn,n Kkasakr. seu aussehen. Sie erinnern mich an

quzznes Unterkommen finden. 'Zn die

sem bgute, in dem alles neu ist, gilt du spanisch? )Üeste schon als ein ehrwür diges Dckmal ans grauer Vergangn heit. Die Leute, von St. Augustin: thun sich überhaupt etwas darauf , zu guw, einer, der ältesten Anstedlunzen der Ber. Staaten anzugehören, Di Spaniw mit Ponce de Leon !m der Spitze sind in dcrThat schon in den crfteu Jahrzehnten des sechzehnte Jahrhun', derts hie? gelandet. Von den Spa, niem ist übrigens hier nicht viel mehr übrig' geblieben, als die Nomen der Städte und der Straßen. j i 1 Was thun, nun die Leute. ,, die dit tagelange Neßse, durch eine kare und unschöne , Gegend mcht scheuen, um bin im Hotel Ponce de Leon und den De-, pendenzen ein lwterkonimen zu finden? Die Antwort ist nicht ganz leicht. So viel ich habe beobachten können, besteht der verlockende Reiz des hiesigen Auscnthaltes hauptsächlich im Negativen in der Entrückung aus dem Winter und' der Großstadt. Man geht nach St.. Augustine, um nicht in New Z)ork, Chu cago oder Pi,iladelphla zu sein. .Die Leute die ich hier sehe, gehören, wie sich das ' schon aus den erheblichen Kosten der Fahrt kierher und des Aufenthaltes an Ort und- Stelle von selbst ergibt, ausschl,elich,, ,der, , degütertsten Klaffe an. ' Sie thun eigentlich gar ! nichts. Wenn sie nicht, durch die einzig noth. wendige Beschäftigung des Essens und Trinkens in Anspruch genommen wer. den, -sitzen und 'stehen sie den ganzen Tag in der .Rotunde und ,,:m (Varten herum, bummeln aus und nieder, wiegen sich auf ,, den Schaukelstühlen, lesen Zei tungen und Romane, rauchen, schmtzen und freuen sich vor i allem der schönen wanneil Luft und des goldigen Sonnen. scheinZ. , Hie und da dilden sich llcinm tvr,i; w.t. s7. IV.VV V JUUUtUUl, UVfc'Vlb stnd sich sremd und haben auch durchaus nickt bflsphflrfniü'i-fiA innw nähern;, theilnahmlos schlendernste an . . . . ir ,,, ' K , ii , ,, . 1 , ,j I rinanoer,DoriiDer. , jrrv I ,, Das ist eine Eigenthümlichkeit, die mich hierzu Lande oft überrascht hat: kinerseits das Bedürfniß der Amerika ner, in größerer , Gesellschaft zu sein, ndl?rer?eltS wi?dsrum di? nfiniTisfi Gleichgiltigkeit l gegen ? die Umgebung. vorausgecyt eben, daß sie nur da sei. I tV Wmfriltmtr fnnrprt htihrr lieber in ihren aronen Waaen mit zwan Ztg fremoen Menzcy! .,'"'. nyt , , -if seM ihnen etwas in unieren .ttemen . ii t ' " .i " " . ." rein .noift icnc arDi?i 'isrflcnrraiinTC na (n j,enen ?0 und so viel' gleichUt;n, iw 'UiA,n; isH iV' "' I M Si f il1 4 M I - 9 V I 3JjhaltCIt. , f . Am brihn irM fitpr fck mn die Zeit todtzuschlagen. Sie entfaUen einen Luxus in Toiletten,' der' von der wildesten Mode-Extravaqänv U... cvtz?..: r.i...tiJL. l -Q... I I hrend der Musik cymaavouen maum yeraviaur, oen xtx', druck, einer großen Galagescllschaft. , .. " Ich habe meine Toiletteuftudien vor. ( limstrf ,'mtf ort fiTtfltr stitttrt fNtm I IIVUHII'W HMI VltlV UltWjWk! IIHtik I .! .7,, . 's ? "' . . . , . r .. I in mrnnrr. nie nn unterem jraaiDarmmü i si mrtr -ml l-ick s,, r I rübttück durcn eine Sarab Aernbardt. .w. . r.t 1 Siivi . . I ranislc lanaiWievoenoe :.iiicalrnee? inn h ttattisck'em Faltenwurf aufaesallen um zweiten Frühstück schwebte sie in hellfarviaem Sommerkleid mit einem sebi extravaganten Hut 'in, den Saal, und mm. iner trua sie eine meine lResell. ll i " ' '''I'r t:t, . ,m":v": .'".'-. . r "'frv:'! asrsroiiette Mit Petz verorami uns Blumen im Haar. An! dieser jungen in . , , ' , .t . . F rt V. jt7? ame yaoe tco nun in suni -Zaen raa ., . ,t . . W : t... Geschmack, über ebenso kleidsam wie kost, bat Leider ist sie mir am sechsten Tagt men allesammt etwas verwegen Zm enchhlupst. Ich war neugierig, mir die ,Klffnzusehen, denn ich hörte, daß war, hatte in den vierzehn Tagen seine, I ' . ii; t r.'L' 'j.i,;:!:L" ... 2 a-s'ir 11t. . i eigenen cooaqiung Nicmllts vuöjetv.' iKleid wiederkehren sehen. gen und verwöhnten chen. .Auch mitde dieselben : Modenar und i finde die Ki den Kmdern werden Modenarrheiten, getrieben, nnoe die tnoermooe. ote icpi , ' . M ,,,,,, ,. , '1 .77.... .. W H" 'I .V K " lner herrscht, und mit der man uns verI f .:"! : Ii,!,!. . rl-1 . 0 '-')":' ,, ' 1 'l '" 'i. '' " .1. V ,l'":ir 1 ! T muthllch auch bald beglücken wird, ge-, ravezu abscheulich. Die armen, Würt ' n . In; !" . '.in l 'i.-:-, "' .lljn, i , ,i wr U den Bildern des ,Velazque peh du wf if,m s?ith ;- i v.. ..v. o .v. fff-tt nfhnn1A ' ffi Sr. T MhK die geputzten Pudel, die man als Ma dame Vomvadour in den Affentheatern i , ' . " , ,, herum iprmgen steht. ,,lM !v ... - 1 1 Ein gefährlicher Freier, Junger Sckwarmer: .Mein Fräulein. I . , " F " . ' m , H,.' 1 als icu aenern re lameixenDitoiimm , . . , hvrte, alS ich die glühenden Blicke wh. vt,umr ivviin. . . . . -fTtuuicm .s ,,u ni'i bald aufhören. lasse ich die g r 7 .,7. ' " , u, wehr alarmiren. -Erkannt. Frau: ,Wie. Du willst morgen aui die Jagd gehen? Morgen amesttaz?" Manu: Tas schadet, doch nichts Frau: .Nein. da trifist Du za doch teilten Hasen toeii,' dann alle Geschälte geschlossev i fr

!N zusammen, aw vl"Tu; v z?. P.:?

, wenn sie nicht in ifi. f U'der Sizlvcsternacht .regelmäßig

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Der 7taQi&&$itr;

Vom Nachtwachter alte? und neuer Zeit und , verschiedener Länder weiß, fZr. Rkgensberg in den Müuch. Ansprechendes mitzutheilen. : Dem alten frommen, väterlich ermahnenden Rus der nächtlichen Wachter, wurde bald ei Ene, gesetzt: entweder wurde er zur, blo&nc Angabe der Stundenzeit oder er höNe ganz aus oder aber die neue praktische Leit , machte seine Poesie sich dienstbare So sind von einem Wächter zu Wohlcn Dn Aargau , in der Schweiz folgende Nuft', überliefert:.,, Wer jetzt prShtiaes Fleisch will kaufe, Soll zum Cha?eli-Ä!i?ses laufe, D?r gibt's Pnud oh? Strapaze Gut gewoge ur, Ms neue Baje Am nächsten' Aend aber lautete der Sprsch des nächtlichen Barden, jeden- ! falls auf Veralazsung eines Coucur .nten des Chappvli-Mcf? : , Laufet hin zum Metzger Seiler, ' Der gibt' Alles iiA wohlfeiler, Fleisch vom Ochse, dicke Nieme, Gibt er. um sunszzg Centlr.:?. Die Anaabe der Stunden laa deu? Nachtwächter noch, bis m.'unsm PAt hinein fast überall ob und it vieljach' noch heute seine N sticht. Schor? zu sei ner besseren Controlle feitcnZ Äes be '1 ' fcv A 11. ! (13 1 V A 0t" . TZ f M4itl TaÖ N??!?.5' lJn Rtit hörte ich ein merkwürdiges Ge rausch:, ein Ausklopfen auf das Pstaster " . il V A.lrtN " .Uk -ä mir emer n:e:aacnen iiemc yaj yorle rs ln , regelmajzlgen , Zwischcnraumen wieder und wieder und merkte nun, daß: es der orientalische Nachtwächter war. "",3!?,J, lTa' kündete. Wie gewljienhast er seines uc t. er.. rrxf il r: s y1t M ' j ; ; . "v ; ' r . . , " Grixjslhnt sei ' mer. , dan ,IN der deut'n Neichshauptstadt' noch bis vor. l-)irr;ont 7t n!it fStitntt 7Sm- M?rtifv vhv V4wn'vk ourcy PZeitcu angegeben wurden, waserst am 3. Januar 1773 ausgegeben' ward.' In cer gutm alten Znt" ginz? dort der Sommer oWell mildem Taq? des , einstmals berühmten .Stralauer Fischzuges,.am L4. , August zu Ende "W, ,, ,111 wc Wachter Nicht mehr UM 11, , sondern lcbon um 10 Mr die Sausthären. Der .sammelten Hofgesellschaft, um Mitter nackt den AnbruÄ des NLUkN wahres : r - j- v T - x nj' 1 4 . r.9 Pvrnuozze UTIQ viiNJUNg eines Chorals an,,, wofür er vom KS 'Nige-j des Mal einen blinkenden Jr, wchsoor , erhielt. ''. , Die Nachtwächter von London hatten---je j.-:iirvi:i(.'.:i.w-A i-. NUU ÜU UtiyUJUjtllCll UljllfUUtTIi uic Aufgabe, nach Mitternacht den Vewoh nern derenqliichen Hauptstadt -die Ve schanenhttt, des Wetters, zu verkünden. zuvein ie vurly vie iraßen gingen , v, rr - j. k.' . r. ... ... Mit lauter Stimme ihr: iroBty morninsr' u.n5 Ankündigungen 1 dieser: eigen artigen Wetterpropheten hörte und bt warmer neioen , mußte. ..uoeiuo riks der Pachter IN italienischen Städten neben der Ztunde auch das Wetter aus: Tiririsnrt so apäni 4amna i itinTrt" I M, V . Vi i V. JllUU, UUIUJV t - ,". fvv ".fi a ic naaoent rpnneip: imone mstuev thir fiMtrr'Rinin's nnr c !nien beliebt dieser Arauck, noü bmtiae'' -... ,,, Iaaes'.. i: ,i 1? WH&iev nift hnrf hie ftfirnV von' 11 Uhr Nachts biS Morgens früh um 4 Uhr in hohem, halbsmaendem Tone aus und1 fügen jedesmal eine An-' oaht ü6?r fea mm? '' ? N ) ' V ,,-T il1:,' ''V-'--rm T: " V .""r ' t-Ar .'r- . . -7; I'ei gegruer, ueiuge,,ungzrauj hat's gesülagen! s Heiterer Himmel!I .4 ' kV" 'f ir " . . W' 'Ta nun in dem schönen Land des und der Gesänge" der Himmel etwas , Anderes , als - Uieto, (heiterer Himmel) zu rufen haben, so hat ihnen das, Volk schon rn, alter Zeit den Spottnamen berenos gegeben, deizen Entstehung und eigent liche, Bedeutung aber längst m Berges senheit geratben ist. ,,, Kein Nachtwächsreno!' I ' ::3!lfel! r?nzen Tiefe türlichen Wafferbehälter. Bisher kön. nen demselben 180 Liter n der Minute entnommen ' werden, man hofft aber. noch großerk,'aermengen erzielen zu können.' E - lst dies der erste Fall, dan in der Sahara bet so geringer Tiefe i. Vt WM M ilU Wt IV UlilUUti ,11 b Wasser gefunden wurde. scheint sich diesmal u--in bedeutendes unlertrd? 'ef.eservvir zu ' handeln, wa5 Rücksicht auf feine große Ergiebigtt4k Mit ifrlt .'lsC4M'.jftf a SlAM. iw tt ' wlc v.wiuswiÖ , '. tr.- rt.. f wiv fu..mn herzustellenden artesischen Brunnen,' die den Verkehr in der Wüste erlcuch lern .sollen. -von aroner Bedeutung wäre. ,, itMÄi 'issfifi : I , (rl rr-k , Ber m )ort genommen i lsnneipal l zum Gehilfen): Hrer ha den Sie,eine ausgezeichnete Eigar; I vorzügliches S!raut, echte Wasre darf ,t .. :' , . . , .,'.' .tacniiicg nur nacn cmcm amen eurer 1 , . ' t , . , . lrancht Werden!" Gehche: yerr vzann Paul : a, mit eingeheizt! Schuldiener hatte zu stark Sehr zerstreut. A. : ii 3a,' trat doch dem, .vafcet gefehlt??" B:. .Nix, nur a Byzel an verdorbenen I aen hat er a'dabtl" A.: daran stirbt man doch nicht gleich! 0f 4 40 ' VVB r Ä.: Tcr sch?n der zrrstrte con suseWrn'ch!"

I iW ftmftiÄmfflii Ar;lir;.f5ümIn&0friiA.

Couvees. und l es l "jiaien , r.uuj unicx uraoiuu itcici

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