Indiana Tribüne, Volume 14, Number 238, Indianapolis, Marion County, 17 May 1891 — Page 5

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- ' i I f '' Ü &$tiU ., t-i i "" " , '" tfe: "? ? '- f - :'' ftm r CQat Gchtairta.' Obwohl Ovid die Etymologie M Monatsnamens April 'von .sver!rs. öffnen, weil sich,d!e Erde um dieZe Zeit hm Wachsthum gewissermaßen öffnet, oerwirst, so dünkt mich .diese, auch von Vario undBeda angegebene Erklärung die einzig richtige. Ovid'S unrichtige Ableitung ist die von Äphrilis, ein von Aphrodite, also VenuS gebildetes Wort, weil in diesen Monat auch ein Fest der Venus fiel und die Salier ihr Geschlecht als von dieser Göttin abstammend be trachteten. Die erste Erklärung bleibt, jedensalls die natürlichste und richtigste,'vofür auch schon die Benennungen dieses . Monats in verschiedenen slavischen Sprachen plaidirt, z. B. im Tschechischen clueu von äub (Eiche), weil im April du Eichen zu sprießen Pflegen; im Altser bischen travau", d. i Grasmonat; im Polnischen kisclm Blüthenmonat ; auch in manchen deutschen' Gkgmden heißt der, April Blumenmonat. , , Einer," änderen Benennung begegnen wir im Ostermonat, weil dieses bewegliche Fest gewöhnlich in diesen Monat fällt und weshalb der April bereits im Angelsächsischen LturiQsotK und im Holländischen' noch heute! Pa&maord 7m tJL - ' " r " (Pascholmonat) httßt. , -Allegorisch wird der, April' zumeist als tanzender .. Jüngling', mit . einem Klapperinstrument! dargestellt, ihm zu Füßen eine Sphinx und , vor ihm anj einem Gestelle das Bild der Venu?. In China fällt aus den 4. April das chinesische Erinnerungsfest der Todten, das 7a5!aF'oder'Kräöeirfeft und im benachbarten Japan, das "Xzdk-sm no-je, ein allgemein .gefeiertes Volks fest, bei welchem man sich ' mit VerSma chen und Trinken im Freien unterhält, auf den dritten April. Der April gilt als wetterwendisch. Man spricht geradezu von einem April weiter, welcher Ausdruck 'dann in über tragener Bedeutung gebraucht wird und das Thema zu vielen Sprichwörtern, Bauernregeln abgibt: Aprillenblut thut selben gut. Frauenlieb' und Rosenblätter, Herrengunst, Aprillenwetter, Aendern sich im Augenblick."' Wenn eS friert am St. Vital, Friert es noch fünfzehnmal. Regen in Walpurgis nachr. Hat stets gute Zeit gebracht. Von großer Bedeutung außer diesen Vaannt'en, ist, ich betone nochmals, die' zuletzt citirte Walpurgishexennacht vom letzten April auf den 1. Mai, ferner der Georgstag am 23. und der Markustag am 85. April. . Bezüglich der Ankunft des Kukuks im April herrschen zweierlei Ansichten nach der eingi kommt er am 14.: Tiberius Und Valerian Bringen uns den Kukuk 'ran." nach der anderen, wird der selbstsüchtige Vogel erst am 15. erwartet, am Tage der heiligen Anastasia: !' .Am 15. der Kukuk singen soll. Und müßt er singen aus einem Baum, der hohl.Ja den schon früher erwähnten Rand, flössen fragt der Glossist: Der April ist in seiner Veränderlichkeit ein Bild des Lebens. Auch das Leben hat fei nen ersten und 'letzten April. Wen der Mensch zur Welt kommt so heißt eS, der Storch habe ihn gebracht das ist der erste April. Wenn'der Mensch gestorben ist, so setzt mänlihn einen Leichenstein, auf dem viel Rühmens und Preisen? gemacht wird das ist der letzte April; und was ' zwischen beiden liegt, ist meist eine Kette von Täuschun gen." Die Beziehungen auf' das Wechsel' hafte, sagen wir das Aprilhafte", sin, den wir auch im Namen der Aprifaw schel und des Aprilweizens ausgedrückt, denn der technische Terminus für erstere ist Ötre$ varin und letzterer heißt auch .Wechselmeizen". Unter den vielen, auf den April be zugnehmenden Sprichwörtern lautet eines: ' ' . V - .Am ersten Äpril . . Schickt man den Narren,, wohin mtt v . DifX- ,r Damit komme ich auf, den Äprilnar ren und die' alte Sitte deSJn den Aprilfchickens- zusprechen. Sie ist in fast ganz Europa, mit Ausnahme Spa nienS , und Portugals,'- in Gebrauch. Der erste April- ist ein SchreckenStag für alle Leichtgläubigen.. -, K ' Goethe in seinem Epigramm .Jahr aus, Jahr' ein" gibt die Regel: ' ':i : - f. m .y ., ... iic. .Willst Du dm März nuht ganz , ver. " . lieren."' So laß nicht in April Dich führen. Den eröen April mußt übersteh'n, . Dann kann Dir manches I Gut'S ge . ' Der Franzose inennt poissori 6'vril (Aprilsisch) formell den Gefoppten, als euch den Streich, welcher ihm gespielt wird;' ! während in der Gegend von Saalgau,' sowie in Schwaben überhaupt der in April Geschickte weperum .Aprilenbock" genannt wirv.' Akanche erklären den "iKIaon di -rir als verstümmelt aus l.u pssion indem sie daS .in April schikfen mit der Passion Christi, dem Schicken von Pontius zu Pilatus j Verbindung bringen. 11 ' Und woher datirt die Geschichte bei AprilschickenS? ! Der Ursprung reicht ins graue Mter Hüm'zurück.W ; Die von Rhea überlistete Kronos ist in den April gegangen; die Römer feier ten am 17. Feder ein lesturn sultorumj die Inder haben sich am Hulitaae lam

31. März) bei der Feier des Hul in den April geschickt und auch der nordische Thor überlistete zur Aprilzeit den Win. terriesen Thiassi. 1 - , Ei Räthsel, dessen Lösunz, der erstt April, möge hier auch noch semen geeig. Llaö iiAdm. . .

Anführer bin ich schon seit manchem . I 'i ' ." i --Ü. . ? .!..: fK. neven ayr Von einer Ephemerenschaar; Es sind nur dreimalzehn sehr taunen hafte Leute, Beständigkeit istihre schwache Seite; , , Auch führ' ich obendrein i als ein ge. wandte? Mann, Schon viele Tausende seit ; vielen Iah ren an." .Der erste April heißt eine Posse von C. Görlitz, über welche die :Berliner BiontagZeüung- feiner Zeit nach der ersten' . Aufführung ' ein i schnurriges Referat brachte und zwar in Form einer Parodie auf Goethes Kritik .Der Sa lontola" von Kalidasa: .Willst Du den Blödsinn der alten,.die Zoten der neueren Posse, Willst Du was langweilt undschmerzt willst Du, was ekel und flach. Willst Du die Schäden deS Lustspiels mit einem Namen begreifen: WSrlitzenS .Ersten Avril- nenn' ich, der' - Alles besagt !" Der deutsche Aberglaube stempelt dl! L April zu einem UnglückStnge, da ar, einem solchen .JudaS Jschariot geboreck sein soll, uud' wer am N April gebore wird,! stirbt emeS elenden, j gewöhnlich . ä.-T ! X ': unnarurticyen -ioocs, uicii vuvuj vcu kershand oder Selbstmord Um diesen albernen . Aberzlanben recht grell zu' illusrriren,' lasse ich hier folgende - chronologische Statistik folgen: ": ' ' , An einem 1. April wurde , geboreu und zwar des Jahres 1232 der deutsche Kaiser Ludwig IV:; 1476 Vayard. der Ritter ohne , Furcht und Tadel ; 157 der berühmtes LvndonerMrzt, Williams ßarvey ; 1697 der französische Schrift steller :. Antoine FrangoiS Prevsft d'ExileS ;'1730 : der Jdyllendichter und Maler Salomon- Geßner ; " 17S5 der französische Schriftsteller Bmllat-Sava rin; 1774 G. D. Krumacken u. s. w.; endlich 1815 Fürst Biömarck. DaS genügt doch? freilich könnte nun Jemand entgegnen, an einem, ersten April: 1543 starb Sigmnnd l., König von Polen; 1697. starb der Epigrammen dichter Joh. Grol; 1757 wurde die Reichsacht über den König von Preußen ausgesprochen; 1814 decretirte der französische Senat die Absetzung NapoleonS ; 1831 wurden die Russen geschlagen uno dergleichen mehr. Wohl war daS für die Betreffenden' immer' ein unglücklicher erster , April, und doch waren dieselben nicht am ersten April geboren, und wenn die Russen geschlagen wurden, so war es doch wie der für die Sieger ein glücklicher erster April. ' ' Höhlen in Korsika. Die Entdeckung einer Höhle auf Kor sika oder vielmehr einer Reihe von Höh len bis zu einer Länge von 60 Kilometern erregt dort das größte Aufsehen. Der Eingang, etwa zwei Kilometer von dem Z Bahnhofe von Ponte Leccia, ist sehr eng und äußerst beschwerlich. Nach dem man jedoch einen niedrigen, schmalen Gang passirt hat, gelangt man in ein Felsengewölbe, welches nach und nach bis zu einer Höhe von 20 Metern aufsteigt An- diese Höhle schließt sich ein wahres Labyrinth von kleinen und gro ßen Höhlen, welche durch niedrige und enge ( Gänge '. miteinander - verbunden sind. 'Dieses korsikanische Inferno hatte ein sagenhaftes Dasein. Ernige korsische Hirten und Jäger wollen zwar duse HL hlenwelt ans Stunden besucht haben, allein vor' Schreck und 'Schauer ode? auch ans Furcht, den Auögang nicbt wiederzufinden oder wohl gar auf fürchterliche Ungeheuer zu stoßen, immer wieder schleualgst verlassen. . .Endlich gewann man einen beherzte Vergmann zu "diesem Wagnrß und stattete ihn mit LebenSmittelu auf acht Tage aus, sowie mü WcchSfackln und allen' sonstigen Arbeitsverkzeugen, allem auch dieser konnte ' eS ' nur fünf Tage aushalten und mußte von einer weiteren Versolgung seines von ihm einge lchlazenen , WegeS in dieser ewig ächt liehen Finsterniß abstehen, nachdem er, immer tiefer in dieses fürchterlich grause 'Höhlenlabyrinth hinabklimmend, in steter Todesgefahr, von den Felsen in ein unsichtbares GrauS hinabzustürzen, auf einen See, stieß, welcher ihm jedes ' weitere Vordringen unmöglich machte Nach den mündlichen und graphischen Notizen deS Bergmannes müsse sich dieser See am Vorgebirge La Revellata bei Ealvi befinden und sei Wasser vom Meer aus erhalten, er also einen Weg von 40 Kilometern in dieser finsteren Höhlenwelt zurückgelegt haben. - Bei genauester Nachforschung an der Küste vom Meere aus entdeckte man am Kap Revellata eine kleine Felsengrotte in gleicher Höhe mit der MeereSfläche, welche jedoch niemals eines Menschen Fuß ' betreten, und von welcher auch Niemand wußte, so lange eS eine Insel Korsika gibt, daß diese .Grotte deS Rauschens" unten am Meere in Ver bindung stände oben mit der Höhle von Ponte Leccia. Nach allem ist anzuneh rnen, daß ' diese Höhle unten am Meere eine Länge von 60 Kilometern haben muß. Um diese Nnter und Wunder : Welt Korsikas gründlich von oben, wie vom Meere aus kennen zu lernen, wird !ich nach der .Voss. Ztg." im Laufe dieses Sommers ein, Gesellschaft von Gelehrten und Touxisten in Ajacciy zu mmensinden. . NOBLESSE OBLIGE, ,,Daß Fürsten und Prinzen , und son stig'e hohe Magnaten Schulden zu maHen verstehen, schreibt ein Berliner Blatt, ist ja bekannt, auch kommt es toohl zuweilen vor, daß über deren Ver möaen oder Nacbla der Konkurs eröff net wird. Ein Unikum dürfte ' aber

' doch wohl in dem beim Amtsgericht zu Lublinitz anhängigen Konkurse über daö Vermögen des Prinzen Earl zn Hohen, lohe. Koschentiner Linie, auf Dronco. vitz zu Tage getreten sein. Der Prinz Carl zu Hohenlohe hat zwei jüngere Brüder: den Vrw LritdriÄ M'

tzelm, FidÄomnilAeMet "der "Kerr. schaft Koschentin und GeneraladMant des Kaisers von Deutschland, und den Prinzen Karl, General der Artillerie D. ebenfalls General-Adjutant, in Dresden wohnhaft. , Da Prinz Carl schon in jüngeren Jahren stark Schul den a nackt hatte, wurde er im Ver-

gleichswege von der Fideikommißfolge ausgeschlossen und erhielt von dem zweiten Bruder, Friedrich Wilhelm, eine Abfindung dafür, daß er an diesen daS Fideikommiß abtrat. Am i. Mai 1890 . starb der Prinz Carl in Berlin, 70 Jahre alt, und mußte über den Nachlaß der ConcurS eröffnet werden, obwohl die Vermö. aenS-Jnsufficienz nur gering ist.' Von der letzten Apanage-Zahlung . brachte nun der General-Adjutant des Kaisers und Fideicommißbesitzer Prinz Friedrich Mlhelm zu Hohenlohe auf Koschentia ca. .1760 M. Kosten für die Bestattung seines BruderS Uebersübrung der Leiche hon Berlin, Behandlung deS Arztes und diverse Trinkgelder in Abzug, resp, liquidirte diese Auslagen zu den Con mrsActen. Nun braucht man ja nicht zu beanspruchen, daß die ' Brüder die Schulden deS Prinzen Carl zu bezahlen hatten,' obwohl bei dem nicht hohen Betrage in - Familien niedere Standes dies wahrscheinlich geschehen wäre; iedenfallS, aber, wird es als Seltenheit bezeichnet werd dürfen, daß Gläubiger Ue Ehre haben, eine fürstliche Leiche kf ihre Kosten zu bestatten, und fürst, liche Brüder, . ein kaiserlicher GeneralAdjutant und ein General z. D. nicht Ne Pietätspflicht empfinden, ihrem vertrmten..resp. verschuldeten Bruder, der jich bis zu seinem LebenSmde hohen AnheaS unter seinen StandeSgenossen er kreut hat, und Aiitglied des Prövinzial Ausschusses , .für? Schlesien war, auf Losten der Familie ein anständiges Bezrabnitz zu gewähren. Gewiß ein in teressanter Beitrag zu dem Capitel: .Kodlsss obU?s". O uch eine Demasrirung. Vor Kurzem gab eS in Bern eine ;anz eigenartige Volksversammlung. Dr. Wassilieff, ein in der Schweiz natu ralisirter Russe, den die stadtbernischen Arbeitervereine als ihren Secretar anze stellt haben und dessen Specialität die Lereinsgründerei, ist, hatte -die Kellne rinnen zusammmberusen, die. einen . Fach verein eonstitüircn sollten.' Im Zaale hatten sich etwa ' vierzig Kellnerinnen, eingefunden, alte und junge, schöne und häßliche, und mit besonderem Vergnügen mag Herr Wassilief wahrge lommen haben, daß auch einein landesZtblicheS Costüm gekleidete, flotte, wenn iuh nicht gerade hübsche.Bernennr schienen war. Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung mit einer' Anrede, in welcher er die Miseren der dienenden Klassen lebhaft geschildert und die Vorzüge genossenschaftlicher Vereine au Z ein zndergesetzt haben soll. Als er fertig var. und vermuthlich ' mit dem ;: eigent liehen Geschäft beginnen wollte, ergriff obenerwähnte Bernerin daS Worr und bemerkte, sie finde nicht viel Neues in dem von Herrn Dr. Wassilieff Borgebrachten und glaube nicht, daß . dasselbe genüge, um die Bildung eines besonde. ren Vereins zu motioiren. Rednerin habe blos daS .. sagen wollen und sei deswegen in dem. Kostüm erschienen, denn - setzte sie nun in tiefe: männlicher Stimme hinzu .dem Dr. Läri hätte man sonst den Eintritt verveigert." Dr. Bari ist der ' Spitzname kineS in Bern stadtbekannten Witzbolds. herFigentlich Wilhelm König heißt und nn politischer Antipode deS .Einberu ferS- ist. Daher. ist die gewaltige Bevegung erklärlich, die unter den Anwe senden bei dieser unvermutheten DynaSZirung ausbrachI-Die 'Kellnerinnen, velche zuerst die alte Schraube mißtrau, isch gemustert, reckten sich fast die Halse xus, um zu fehen, ob wirklich die .lufeige i Person- in dem überjährigen Ochenkmädchen , stecke ; aber Dr, Wassi liess wär nicht tolerant , und klug gmug, gute: Miene zum bösen Spiel zu'machen. : Er forderte den politischen Geg fler mit Amtsmiene auf, sofort ; das Local zu verlassen. Die Versammlung ledoch lehnte sich, gegen diese '.AuZ. nabmemoßregel- aus, zumal Dr. .Bäri schon 'seit Jahren für, die Verbesserung des LoojeS der? arbeitenden Klaffen ein getreten sei, .Te Bari cha blibe, riefm im Chor d,e Kellnerinnen,, .er steyt us üsere Syte." Mit der Erörterung der socialen Nothlage war es jetzt vorbei, der Humor trat in seine Rechte. Dr. Bari begab sich mit der Kellnerin aenschaar' in den goldenen Hahnen. Die ganze Stadt, Wassilieff ausgenommen, lacht über diesen humorvollen Verlauf der Kellnerinnenversammlung. Im Parlamente eineS ganz kleinen , ytaatcheS.Ki',!S Präsident : Nun kann ich wohl die Sitzung eröffnen? ' : fs , - , . . . , V .' . 't, lil' y . Präsident: Der Antrag hat die Malorität, , also : .. . . .. Ein Abgeordneter: Bitte um Verzeihung, eS hat sich ja nur Einer dafür Präsident: Ah so, ich glaubte, es väre noch Einer. ' , . rri;:'-:'ü'-' ' ' ' 1 i Präsident: Meine Herren! Die dieSjährige' Session, ist eröffnet." ES sind kinige Antrage eingegangen, welche ich :ber nicht finden kann. Ich beantrage) eine neue Prüsidentenglockeanzusckaffen. Wer, ist dafür? Die Majorität! Meine Herren, die diesjährige Session ist gechlossen. , . (Ulk.) "";rjj:f ? V t' il! ilr'J'1 :L..r '' '! p' : '''i1"'' 4 ''i'1 f , ::- rt!: fix srenll ch. --M f ii , r!l! . ? I-1 wj -f t. i" "i ' Frankreich und Deutschland mit eiaanchMDZdn veöhnmks'UH DaS ist die Kunst! , ,, 'WM: Doch was dazu den Anfang macht, den UM-M,., schöne,! Da? ist die Kunst! J.m: O T. Orcca, M::!-t. Cc:n

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Zirkular

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ad dir tbn dies cm so letchkttea Herzen al wir j wissen daß Sie ei Sedeimniß dehUea könne. Wir haben ek in den Sternen gelesen daß Sie demnÄHft lieben Bewch eWfargen, der eine ksefil'chwt in ihrem Hause haben wndea, und daß Sie nichte sthnlicher wänscht, als bei dieser SelegendeitIhr Hau mit eiae neuen Teppich nenen Borhängen, eea kapetea der sooft dergleichen n schmücken. Also imAertranea. 23 haben nicht den gerisz ltea öweifel daran daß Sie geehrte Fra so liebe nt würdig sei wndenzvtcks Ihn Slkaast ans die Chr Ihres V sches zu schenken. 23a wir Ihnen im Vertrau, ittheUen wslle, iZl, dsß dir, i Va?s auf Ihren vesach rechnend, auch garz aparr für Hie etnZekZVft heben, nud da, Sie gerade das bei aus finden werden, wonaS siH Ihr Herz feit Large sehnt, sas helt insoferu die Sehnsucht 2dni Herzens sich ans die Aalle! deschräalt, welche wir in unsere Cu fAXCl. 121m ':. -iii . -i,:f:;i ,i ,;"ill!:.N.':'h'.1v,:i :.ni: ;!,,! , :;!; II,: -.-jii i,ii-::iil;'V;Vl I "r'iifi:",' 1 i i.. , ' i ,-i,'.l!l!"J ,'il,i!-i,..'V,,!' ;, '"' .:' '" ,'-1;!-'""!n:,'ii!-N-!,-';.-i"Kij!,.,ia,i..1......:i!11.ii"Ni.."- "11,11.. I ,ilt 4hltaiLHjft!V. 'I ',!?!?iv ipiSi. I" iri.ii 'K,I. , ..'i ,i, . , . .., ,.iii, II . Zii!' 'tz.H Ii!!,i. .1 I. 1-1 ,:.,,; ; fSC m'f . Ch dersZneche Ihnen durchaus nicht, die Waaren weit netee des Oerthe i ! derkanfe. tttt ha!) ein gz zu scheake, denn das thut gar kin VeschäsUsann aber wir derspreSe Zlzrx dsllaadtz reelle und ehrliöt Oedieanng, so daß Sie sich auf aas dttluZsen llaaea, t

tc;i was vmi an uacauit d caaw bemgr. -i -1 Uchta?:Zdsll l

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