Indiana Tribüne, Volume 14, Number 238, Indianapolis, Marion County, 17 May 1891 — Page 4

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V ZNdiüna IM M. SonntSQS'luogabo. QtUttt 100 O. CJötöIocSOs ' J7R2psNS, Ind., 17. Mai 1891. lFurspäische Mumien. sOtvetteb. Das Bemühen, menschliche Leichnam dsr Verfall und Verwekuna w schützen. Knd die Slsche Hülle Derer, dre wn '.' - " ' ' W als verstorben bezeichnen, zu erhalten, entsprang dort, wo wir dieS als geltende Sitte anerkennen müssen, zuersl religiösen ! Anschauungen und Gebräuchen. So namentlich im alten Egypten, wo dieser Ceremonie der Glaube an den Fortbestand des Lebens nach dem Tode zu.Grunde lag und wo das Ritual den ctt i. . i r '!: ' Act der Mumisiruna und EinöalsaM rung zu einer großartigen und umstand' glichen Feierlichkeit machte. Aber auch - w . ff . k v r ' in Ländern, die in Egypten in der Lagt sowohl, als auch m. der Cultur sey: ferne liegen, findet sich der Gebrauch, Leichen einzubalsamiren, so bei den Guanchen aus den Canarischen Inseln, bei den alten Peruanern und den Uz einwohnern vonMexiko und überall ist es ein mehr oder minder eomplicirtes. anti septisches Verfahren, - das den OrganiZ. muS möglichst so wie er lebend ausgesehen und aus möglichst lange Zeit hinaus erhalten soll. Indeß ist dies bis jetzt nur theilweist - elS gelungen zu bezeichnen. Entweder der Bestand der Mumien dauert nur beschränkte Zeit. , oder aber ihr Anblich die Struktur ihrer Theile ist derart ver ändert, dass sie ein vom Leben sehr ver schiedenes Aussehen bekommen. Zw hat Dr. Elisio Marini, der verschieden, Objekte 'auf der' Wiener Weltausstellung 1873 ausstellte, Präparate erhielt, du einerseits den Leichnam scrmltch pttxl fijiren. andererseits dessen Geschmeidlg. keit. Fülle und natürliche Farbe auj beliebig lange Zeit hinaus , erhalten sol len.' allein daS Verfahren ist bisher alt Gebeimniß .bewahrt worden, und du Resultate entzogen sich einer erschöpfen, den Beobachtung. Interessant ist es, daß die Natur selbst durch sehr verschiedenartige (Sinflüsse. deren einfachster trockene Luft zu sein scheint, den Proceß herbeiführt, der auf künstlichem Wege viel umstand, licher und. meist minder vollkommen erreicht werben kann, und daß unter c schiedentlichen Bedingungen, natürliche Mumien entstehen. Die ältesten derselben dürften die menschlichen Leichen sein, die man in den großen tropischen Sand wüsten verweh von der Sonne vollkoiw wen gedorrt und starr gemacht, gefun den hat, und die selbst nach der Entfep nung vom Fundorte erhalten blieben Einen ähnlichen Einfluß haben hohl Kältegrade, das EiS des Nordens, ohm jedoch die sofortige Verwesung bei " Wechsel der Temperatur auszuschließen i Europa hat serner verschiedene Gegen den, wo unter theilmeise noch nicht gam aufgeklärten Bedingungen eine natür liche Mumistzirung an Cadavern unl besonders an menschlichen Leichen be ' vbachtet wird. So - die Capucini vor - Palermo,, das Kloster auf dem großen Sankt Bernhard, der Bleikeller bei Bremer Domkirche u. A. Auf dem Kirchhofe zu Ferentillo ' in Toscane fand Professor Maggiorani' aus Roa Leichen vor, die unter natürlichen Eiw " puffen mumifiirt waren. Diese merk würdigeErscheinung ist von Maggiorani "durch das Auftreten eines gewissen Ptt zeS an den Leichen erklärt worden, wu schon - früher die Studien über Pilz Parasitölogie eigenthümliche Eigenschaften einiger Arten derselben aufge de5t haben. In der Nähe von Aquilejt soll man bei Gelegenheit von Nachgra bungen gleichfalls auf mumifizirte Lei. chentheile gestoßen sein. Speciell in Italien sind werthvolle Beobachtungen auf diesem Gebiete gemacht worden, unl Italien besitzt in einem kleinen, äußerst wenig bekannten Oertchen, das interes santeste Phänomen natürlicher Mumiji. kation auf europäischem Boden. An der Bahnlinie Udine Pontebba. unweit Gemona, am Fuße der kahlen, in Schuttfeldern bestandig ' abrinnenden Berghänge liegt Venzone, das alte Pen cheldorf, ein uraltes, weltvergessen Nest, dereinst von zwei mächtigen Raubbürgen zur Thalsperre und Landplage - qualisicirt, dann, u Zeiten der venezia Nischen Republik eine wohlhabende, an gesehene Stadt, , heute ein verfallene?. im heißen Sonnenlicht hin schlummern. , des, armseliges Dörfchen. Im drei. zehnten und vierzehnten Jahrhunderte bat es viel zu schaffen gegeben, Wegraul i und Brandschatzung war seine Losung Zuerst ' ritterlicher Besitz, war es nach einander in den Händen der. Görzei Grafen, Eigenthum der Patriarchen vo ; Aquileja, wieder Görz und unter dn .Republik Benesig. Einstmals, eint starke deutsche Kolonie war eS zu Endt des vierzehnten Jahrhunderts, wo das , deutsche Element mit Riesenschritten aui , Friaul, zurückging: wieder italienisch, und wenn zeitgenössische Karten bei Ven. ßvne sagen kio tenninus eat ditionis Venetorurn" hier endet, daS vene zianijche Gebiet", so ist das nichts an dereS als euphemistische Selbsttäuschung. Von den Burgen Venzone'S hat du Zeit alles zernagt und sortgewifcht. Eiv 1 grauer, verwitterter Steinhausen, lieg! es heute verlassen an dem breiten Kies, dette des wilden Wassers, das aus dn Fella und dem Tagliamento zusammen, fließt. Trotzdem stehen noch olterthüm. bliche Häuserreste malerischen Aussehend genug, ss der Dom, der einige sehi hMt Marnorarbeiten birgt, das 5!athhaus mit der hübschen Frettrepp, UNV eiNiZkN tjUiWiUfW"" , HreSfen, und etliche Privathäuser aus historischen Tagen. Malerische Details finden sich auf Schritt und Tritt, ar. bsrstcnem Mauerwerk, zerbröckelnden Fasaden, hin und wieder wie eine mattl Lkrle unter dem Söutt aemerkelteZ . ' (..(Lu.JAwmVHii fff)!

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Ltelnwerk oöer ein seiner, romüttiMi Bogen. Das Näthbaus, der Palazzo" municipale, "mit seiner großen alle. ist ein geMiger Bau aus venetianischer Zeit. , ' y:,t-rt,.:mx. Auf die merkwürdige Erschemunz. daß der Boden , :n den Gräbern ti Domes Leichen : mumifizire, stieß mau bei einer Restauration einer Seiten kapelle, wobei eine alte Grust geöffnet werden mußte. Zur großen Ueber raschung . fand man den Leichnam, dn im Jahre 1037 beerdigt worden war. intakt, von einer vraungelben Masse, wi, von einer Art Schimmelbildung über zogen, eingetrocknet und vollkommen mumlnzirt. Eme vegreifliche Neuglerdi . 1 . . . 'l . . . r. suyrte zur unterucyung weuerer wra der, in denen man gleichfalls Mumin fand, unter der sranzojizcyen Herr schast schon richtete die Regierung ihn Aufmerksamkeit auf die interessante Er scheinung, And es sollen , Dokumente existiren, wonach Napoleon t., die wissen schastliche Prüfung- des TerrainS ,ange. ordnet bade, wie es heißte zu dea Zwecke, .um vielleicht solches Erdreich in die kaiserlichen Grüfte übertragen zu lassen. Auch unter der österreichischen crt : i... tiX, Vt! CD.&äK Ml4 Regierung befaßt? sich die Behörde mit Venzone. Es besteht, em Erlaß vom 16. Juni 1833 mit besonderen, die Be erdigung betreffenden Vorschriften, wo. rin außerdem gewisse Untersuchungen sowohl am BeeroigungStag als bei der Exhumirung vorgeschrieben werden. Nach und nach wuchs die Zahl der eibumirten Leichen an, so daß man au einen eigenen LusbewahrungSort dachte. Heute sind sie alle ( 32 M der Zahl) im alten Kirchhofe nächst' dem Dome, dem sogen. Conservatorio. einer früheren Leichenkammer, aufbewahrt, und dir stumme Versammlung macht -einen äußerst seltsamen Eindruck. Links und rechts in diesem kreisrunden Raume ist eine Art hölzerner Arkaden mit simplem grauem Anstriche angebracht und die Leichen. Männer und. Frauen, aufrecht, ucbenemander hineingestellt. Sie sind bloß, nur um die Lenden ist ein Stück Baumwolltuch geschlungen. Ja den Händen, die sich am Schooße kreuzen, trägt jeder ein Blatt Papier, von dem sein Name, sein Stand, seiu Todesjahr, das Datum, der' Exhumi runz und ' häusig 'auch die Krankheit zu sehen ist. die ihn fortraffte. , Die Weichtheile des? Körpers? sind stark eingeschrumpft, die Augen , mäßig zurückgesunken, die Schadet f mit Aus nähme derjenigen bei den Leichen junge ren Datums) von Haaren entblößt, die Haut gelb und hart wie Pergament. Das Gewicht der Leichen ist ein mini males, eine Verwesung, wenn sie den eigenthümlichen Einstüssen des TerrainS eine entsprechende Zeit hindurch ausge setzt waren, völlig ausgeschlossen. Sämmtliche Muskeltheile sind dunkel rothbraun, faserig, gebrechlich, fast wie ein dick verwirrtes, grobeS Gespinnst. Von den Zähnen fehlen nur, solche, die schon bei Lebzeiten eingebüßt waren. Seltsam nehmen sich die Leichen bei Geistlichen aus, mehrerer Pfarrer von Venzone, die man gleichfalls hier aus vswährt. Man hat ihnen, , gewiß nicht aus Mangel an Pietät, eher wie zum Abzeichen, ihre schwarzen Ä!ützen aufgesetzt. Der älteste, weiter oben schon erwähnte Leichnam, den man fälschlich für einen Veroneser Scaligero gehal ten, stammt aus dem 17. Jahrhundert, zwei andere aus dem 18., ihrer 29 aus dem gegenwärtigen. Davon sind 11 Frauen und 21 Männer. Außer Dreien war keiner unter fünfzig Jabre alt, deren elf über 70, und drei hoch in den achtzig. 10 waren Geistlicheres OrteS, von zwei sind nähere Angaben nicht be. kannr. Die ganz merkwürdige Erschei uung lohnt gewiß einen Besuch in Ven;one, der, da. der Ort Eisenbahnstation ist. ohne Umstände sich bewerkstelligen läßt. Ein eisgraue? Meßner geleitet dev Gast erst in den alten Dom, und wenn man ihm nachgibt, , womöglich noch in die Paramentenstube,, wo. in Dutzend alter Stolen und Pluviale ' hängen,- so dann in das Conservatvriö. " Mit .einer Art Ziebenoer Sorgfalt .'zeigt , er einem seine Todten,., klopft .mit dem Kirchenjchlüssel an das trockene Gebein, oder hebt sie sorgfältig , in .die Höhe, um uns sehen zu lassen, wle leicht sie sivd. , . ., ''--z Sono brari i&nto quldti, tantaquetlr , Sie sind brav, und so still, so still. Mit einer nerschopstichen Suada gibt er die Geschichte seiner Todten zum Be sten:'D:ejer dawar ein guter Freund von ihm. und jener Reverendo hat ihn und seine bessere Halste copulirt, und . i:.?. :rt. rx.:... if-.f . 1 uicic (j&uu ii uu9 iuicick Ciaait voi l " : V: J- ' . A r : . ' i" "' ' dem Lärm des Krieges vmo 66 gestor den. v ; ,; , : Deribreitschultrige Kleine dort aber. mit, dem kurzen Nacken und den hohen Schultern, daS, ist ,ü Gobbo", oder wie der Führer vertrauensselig erzählt, ein Sprosse von dem berühmten Sca, ligeri aus Verona. So , geht es fort. Der Alte erzählt ohne Unterlaß klopft und deutet M' feinen "bravi molti" herum? zu offenen Thüren aber fluthet das Sonnenlicht in di: stumme Runde , mV iIM ItM .Um A. !k mitiu, unu um li uutu xjvui iicijc lärmend die Schwalben. 4;:. 3f. : Italienische Gelehrte haben sich mehr, sach schon mit dieser Erscheinung adge geben. " als , Erster Dr. Marcolini in Mailand, Stringari in Padua, Zecchini und Dr. fvxi in Udine. 1 Die zwei Er. sten erklären sie au? gewissen chemischen Einflüssen, die nicht im Terrain ihren Ursprung haben, die Letzteren blos auö der Bodenbeschaffenheit., Und zwar fand Pari das Auftreten , eines ganz kigenthümlichen, mikroskopischen PilzeS. der sich am Organismus ansetzt, densel den vollkommen überzieht, ihm jegliche Feuchtigkeit in kurzer Zeit entzieht, und den solcherweise vollständig ausgetrock. tten ttchnam zur persectes Mumu waii. -C'icj Piij )l CiC , liypüJl , Ombio pen. Er erscheint bei der Exhumirung als, ein gelblicher Ueber, zug der Leichen, der nach und nach v. schwindet, und die Haut gelb, glatt uud hart wie Pergament zurückläßt. eö sich die Mfcfc ni Mxt m:r. n:f. c' t ,

M-M A? iz... verdrießen, Lin PtT von Leichen z sammeln Und es gelang ihm, sich eine Quantität davon zu erhallen, womir ei höchst interessante Experimente machte. Er hat j den Pilz unter Anderem ß aüj lebende Frösche, Tischchen, , Erdwürmer kpplicirt , und aus diesen sowohl, wie kus Vogelleichen vollkommene Mumien gewonnen,' die nunmehr bereits 20 Jahre hindurch gänzlich intart geblie. en sind. - ";:!" In der Bierhefe erzeugt sich die Torula, ein Pilz von ähnlichen Eigen schaften. Wenigstens theilte mir Dr. Pari mit, es sei bei einer Exhumirung uf einem Friedhofe zu Udine vor eh ceren Jahren der Theil einer - Leiche mumisicirt. und als Ursache davon die Torula gefunden worden, die der Wind uS den Hefelagern einer benachbarten Brauerei herübergetragen haben nag. Leider konnte die Erlaubniß zu einge henden Untersuchungen damals . uüh! 'rwirkt werden ? . rCki Was das, Austreten der Hypha und Mumisication durch dieselbe in Venzone selbst betrifft,, so scheint es, daß der Pilz zuf gewisse Strecken und Lagen deS cx rains beschränkt ist. Man .kennt nun mehr 20 Grabzellen, in denen sich die Leichen mumisiciren, die sämmtlich im Dome selbst gelegen sind. ES sind.dieS mit Ziegeln ausgemauerte Gräbers 1,90 Meter tief, 1,5 breit .und . 2 Meter lang. Sämmtlich find sie, den noch er haltenen Grabsteinen i nach, im Besitze uralter, jetzt meist ausgestorbener Ja mitten gewesen. ' Nach der gegenwartig giltigen Vorschrift ist deren Benutzung vollkommen geregelt. ES bedarf einer behördlichen Autorisation, nach welcher zuerst der Bezirksarzt der Exhumirung beiwohnt. Erkennt er die Mumisici rung so weit gediehen, daß die Erhab tung des Leichnams gesichert ist, so wird derselbe zunächst in die unter dem Con ervatorio- befindliche Kammer, später m dieses selbst übertragen und die freu gewordene Grabzelle kann einem neuen Todten . eingeräumt werden. In der Erde des Friedhofs selbst verwesen . du Leichen wie sonst überall. - In ein Kirche an der Berglehne oberhalb. Ven zone jedoch, soll vor wenigen' Jahreu gleichfalls eine Mumisici rung entdeckt worden sein. Welchem Terrain, und in welcher Art der merkwürdige Pilz, der diese pietSt'. volle Arbeit so meisterhast ' vollbringt, sich beigestellt, entzieht sich bis her noch einem völlig bestimmten Urtheile, und voraussichtlich siud noch wettere For jchungen auf diesem Gebiete zu er varten. Jedenfalls aber rathen wir Jedem, m sein Weg etwa vorbeiführt, und der )ie moderne Heerstraße nach Italien zinabwandert, im alten Venzone jZeuscheldorf Halt zu machen; es wird Memand gereuen. Er sieht einen elczischen Rest auS grauer Fendalzeit - und nag, wenn er des MittelalterS dieses Sandes gedenkt, an manche blutige Histo :ie erinnert werden, die ein Blatt G, echichte bildet der ehemaligen Stadt' Venzone. .Stark ist sie, sagte der Patriarch Bertrand de St., GenoiZ von Lquileja. nachdem er das wilde Nest zur ZZuhe gebrächt, aber voll Gesindel steckt li auch." Dies galt in jenen längst ver. zangenen Tagen. Heute sieht es ninder gefahrlich aus, unv das Häuflein dürstiger, gutmüthiger, furlanisch Zinwohner deS verfallenen OertchenS .it früh, wenn es seinen griedeu' hat. Zluch wird der fremde . Reisend nicht nehr gebrandschatzt,' höchstens um ein paar Soldi, die sich der graue Meßner nit unzweideutigem Augenzwickkern und :iner mcht zu mißverstehenden Handbe vegung erbittet, wenn er ihm alles Se jenswerthe ' seines Ortes gezeigt "und ihm genugsam erzählt zu haben glaubt son der tsrr äsi morti". . ,, ,m. "sTm' ; '" f, ".; ' :.. ' i ! Ci " Ein sünffachers O i ftnord ist zu Ligny verübt worden. ! AlS daselbst im Winter 1LL9 sehr stark dn Typhus herrschte, starben- unter ver. dächtigen M erkmalen an zwei aufeinander solgenden Tagen ein 2Sjährign Föhn uns eine LMHrige Tochter dn Familie Vanoerovera.' .Man schrieb ihren schnellen Tod her 1 Epidemie zu. Zm Februar vorigen Jahres starb ein öind von 13, im October darauf ein kkiud von 11 Jahren, ebenfalls nach kurzer Krankheit. Am 15. Februar neseS Jahres erkrankte" abermals ein Knabe von Z 4 Jahren uns'' starb unter häusigem Erbrechen nach venigen Stun sen. Die Eltern riefen , nun die? Hilft Des Bürgermeisters an und dieser, ver mlatzte etne Untersuchung der Leiche. WIIt.lL C . i' "''k i X."'. " ' ? -!' f '"r : rvayreno vie siaarscuemller oamir , ve ;agt waren, erhielten die schwer geprüf. ' . r r j xn I Eltern eine Postkarte.' welche . ein ttues Unglück in Aussicht stellte. . In er That erkrankte bald darauf ein Kind ?ön 3 Jahren, wiederum unter denstl h Symptomen. Diesmal gelang den ilerzten die. Rettung deS , Vergifteten, Die erbrochenen Massen wurden chemisch Untersucht., i, In ihnen, wie in den Em geueiden des Verstorbenen fud man Kroße Mengen Arsenik. Der Mörder der 1 Schreibe? der aeueiuinif.vcll Postkarte ist entdeckt. , Es ist der zweite Bruder der Vergifteten, welcher, V slfff t.fli. .4-.. . ici jiia wea .ueinoeny ves varerucTe vauerngutes zu gelangen, die grausige That ausführte. -Ki nd bleibt Kind Junger prinz:"Mädi wie heißt Du denn?" Mädchen: Jch heiße Äoserl.. .. Bit ßt denn Du, Bubi?" Junger Prinz: Ich bin kein Bubi - ich bin ein Ornj! Ein erschwerter Diebstahlt Mein Geliebter war ein Spitzbube ersten Ranges! Suerft hat er unsere Hergott den Tag, dann mein Herz. Ruhe und Olüch meinen gut Namen und zulezt mit einen Erjx. Kissen und der Kasse des Prinzipals jich selber fortgestohlen k , Höchste Koketterie. .Na, hören Sie aber, ich finde die Kleint zanz nett, warum wolle. .S'? sie denn eicht nehmen?" .Nicht um die Welt, m käme man schön an, die ist mir viel zu nilitärfreundlich: Die kokettirt ja, wenn njer Bataillon in den Stehen, ist, sogar mit ihres Bruders Bleissldatrn!-

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