Indiana Tribüne, Volume 14, Number 232, Indianapolis, Marion County, 11 May 1891 — Page 2

lnMm Tribüne.

' Qtförtst FSgliH snd LsLUßags. tlfltty Sstlftnt toBit Hch bT,itt f inll , sch,, fe eroatss,ritfiai' ft tontl , Seilt tss 4 ' (5 tl pT nonttS ? M tnjiftlct i ahln 13 ? II FSr. ttZztx 180 Q. cHarvlssdvs. JAdZsspo!iZ, Jd., 11. MaZ 1S91. p i Drei Dutzend NSrder. In den Tombs zu New Jork befin . ben sich augenblicklich 36 Mörder, von ' denen sieben des Mordes im ersten Grade schuldig befunden und zum Tode durch Elektricität verurtheilt worden sind, während Neunundzwanzig andere in jenem Gefängnisse ihres Urtheils harren. Von diesen 36 Mördem und des Mordes Angeklagten sind vier Teutsche. Von den 29 Angeklagten sitzt derjenige, dessen Verbrechen am ältesten ist. schon seit 15 Monaten in Untersuchungshaft. Unter den zum Tode verurth eilten sieben Mördern befindet sich einer, welcher schon vor zwei Jahren verurtheilt wurde. Nirgends scheint die Rechtspflege gegenwärtig so im Argen zu liegen, als in der Weltstadt am Hudson. Distrittsanwalt Nicvll sagt darüber: Achtzehnhundert Criminal-Processe sind gegenwärtig vor den Gerichten der Stadt New Jork im Schweben, und darunter befinden sich annähernd tau send Anklagen wegen solcher Verbre chen, für welche das Gesetz Zuchthaus strafen vorschreibt." Folgendes ist eine Liste der zum Tode Verurtheilten: Da ist zuerst Joseph Wood, der im Juni 1889 zum Tode verurtheilt wurde, weil er in grausamster Weise seine Geliebte ermordet hat. Ueber Charles McEloame fällte der Richter einen Monat später dasselbe Urtheil; der Angeklagte war auf frischer That ertappt worden, als er den Grocer Lucca in Brooklyn ermordete, um dann dessen Haus auszurauben. Das Blut feines armen Opfers klebte noch an seinen Händen und Kleidern und McElvaine leugnete nich! im Min-' besten seine That, aber All daZ hindert nicht, Latz seine Hinrichtung imirer von Neuem hinausgeschoben wurde. Schiaik Jugigo, der .Japanese, der sich hinter den Vertrag zwischen den Ver. Staaten und seinem Geburtslande verschanzt, hat einen Landsmann nie dergestcchen, der ihn angeblich aus seiner Stellung hinausgedrückt hatte, um dieselbe selbst zu erhalten. Die VerHandlung ergab indeß die Grundlosigkeit dieser Behauptung und das Opfer Jugigos war völlig grundlos gefallen. Mit kaltem Blute, vor den Augen eines Polizisten, in einer Wirthschaft hat Harris A. Smiler seine Geliebte erschossen; die That, zu der das Mad chen nicht die geringste Veranlassung gegeben', wurde in der Verhandlung im April vorigen Jahres für gemein , genug befunden, um mit dem Tode bestraft zu werden. Eine ähnliche That, wenn auch weniger bestialisch und kaltblütig durchge? führt, hat James Slocum verübt, und sie hat ihm demgemäß auch das gleiche Urtbeil im Januar 1890 erwirkt. Der Italiener Trezza hat ebenfalls einem Landsmanne den Garaus gemacht und zwar am 1. Ostertage 1890; derj Mord soll einer jener von der Maffla befohlenen Gewaltakte gewesen sein. Trezza feuerte von einem Hosfenster aus in eine Anzahl Italiener, die sich im Hofe vergnügte und tödtete einen derselben. Der siebente ist Martin D. Loppy, ein böhmischer Cigarrenmacher, über welchen im Juli vorigen Jahres das Urtheil gesprochen wurde. Loppy hat seine Frau ermordet und sein eigenes Kind durch's Fenster auf die Straße geworfen, wo es zerschellte und sofort todt blieb. Ein Wohlthäter der Verfolgten. Geht einerseits Rußland mit immer größerer Strenge gegen seine jüdischen Staatsangehörigen vor und müssen, trotzdem dies von der Regierung dem Auslande gegenüber hartnäckig abge leugnet wird, Tausende von jüdischen Familien ihrem Vaterlande den Rücken kehren, so suchn; die retchen Glaubensgenossen der Verbannten durch eine wahrhaft großartige, dabei umsichtige Wohlthätigkeit das harte Loos der Vertriebenen nach Kräften zu mildern. Besonders thut sich hierin Baron Hirsch in Oesterreich hervor, der kürzlich ein "Capital von dritthalb Millionen Dollars zur Unterstützung und Besör derung der nach Amerika auswandernden Juden aussetzte. Jetzt kommt überdies aus London die üherraschende Nachricht, daß Baron Hirsch neuerdings die ungeheure Summe von fünfzehn Millionen Dollars zum Besten der vertriebenen Juden auögesetzt hat, und daß die Rothschilds und andere reiche jüdische Bankiers in Eu ropa dem gegebenen Beispiel hochherziger Wohlthätigkeit durch namhafte Beitrage folgen werden. Ansangllch lag es wohl im Plane desStifters,die Vertrlebenen in Nord- oder Mittelamerika anzusiedeln und deshalb bedeutende Land streben anzukaufen. Einem Berichterstatter der fall Mall Gazette" in London und des Pariser Herald" . erklärte jedoch Baron Hirsch in einer : Unterredung mit charakteristischer Offen heit, daß man beschlossen habe, von den Ver. Staaten ganzlich abzusehen, weil es dort, schon genug Juden gebe und jnan sie nicht sehr freundlich aufnehmen würde." Der Baron verbreitete' sich hierauf über seine Pläne betreffs der . jüdischen Auswanderer in folgender . ; Weye: . r - "n Ich habe 'vor kurzem einige Sachverständige nach Argentinien geschickt und miq bereits entschlossen, dort meine erste Colome amulegen. Später jedoch.

wenn die Auswanderung größere Dimensionen annimmt, werde ich auch Colonien in Brasilien, La Plata und anderen südamerikanischen Staaten gründen. Weshalb ich zuerst Argentinien den Vorzug gad, hat seine guten Gründe. Meine Kundschafter haben mir nämlich berichtet, daß das Land sich dort zum Ackerbau trefflich eignet. Ich kann nur den besten Farmboden brauchen. Bereits ist dort eine Vorhut von vierhundert jüdischen Familien ringe troffen, welche sich schon ganz heimisch fühlen. Mein Colonisationsplan verfolgt ausschließlich die Absicht, die EinWanderer seßhaft und zu tüchtigen LandWirthen zu machen. Ich gebe ihnen absolut keinen, Cent zum Handel und Schacher in die Hände. Wir schicken im ersten Jahre 1,000, im folgenden Jahre 2,000, im. dritten 3,000 und so fort bis zu 10,000 Köpfen dorthin. Natürlich werden sie anfänglich unterstützt, bis sie selbständig werden und sich allein weiter helfen können. Mein Ziel ist, die Colonien sobald wie möglich von jeder Beihilfe zu eütwöh nen und unabhängig zu machen." Man sieht, diese Pläne des wohlthatigen Eisenbahnmagnaten haben Hand und Fuß. Die Frage des Auszuges der Juden aus Rußland ist dadurch in ein neues, hoffnungsvolles Stadium getreten, und es bleibt nur abzuwarten, wie sich die eingeborene Bevölkerung der südamerikanischen Staaten zu den Zuzüglern stellen wird und ob vor Allem die Letzteren die von Baron Hirsch gehegten Hoffnungen, daß sie sich zu seßhaften Farmern entwickeln, rechtfertigen werden. Die mit ihnen in den Ver. Staaten in derselben Richtung angestellten Versuche sind bekanntlich mißglückt. Der neue Preiskämpfer.

Sullivan der Große hatte sich zur Ruhe gesetzt, d. h. war zur Bühne gegangen, und um die Prügeleien der kleineren Lichter in der Welt der Boxer kümmerte, sich Niemand, schreibt die Newark Fr. Ztg.". Es fehlte entschieden an einer neuen Berühmtheit und an einem Preiskamps, über den sich ganz Amerika ausregen konnte, weil es sich um die wcharnpioaship of the world Handelte, die visher von diesem gesegneten und beneidenswerthen Ame rika, dem Geburtslande eines Sullivan u. s. w., gehalten wurde. Das Bedürfniß nach einer neuen herzerfrischenden Keilerei im großen Styl war zuletzt ein so tiefgefühltes geworden, daß dasselbe unmöglich noch länger unbeachtet bleiben konnte und so entschlossen sich denn einige unserer tonangebenden Sportleute, dem nach Preis' fechterei dürstenden Publikum eine ganz besondere Labe zukommen zu lassen, indem sie den Australier Frank Slavin importirten. Slavin ist am Klopsfechter - Himmel ein Stern ersten Ranges, dessen Glanz demjenigen der Sterne Süllivan und Kilrain in Nichts nachgibt Ein so bedeutender Mann durste selbstverständlich nicht wie gemeine Sterbliche n New Jork einziehen, etwa wie ein lumpiger fremder KlJ:er-Virtuose vom Schlag; Hans von Bülows. Unmöglich! Dafür mußten außerordentliche Veranstaltungen getroffen-werden. So miethete denn die Blüthe unserer Sportswelt einen eigenen Dampfer, bemannte ihn mit den Auserwählten und fuhr der Germanic-, welche Ihn" an Bord hatte, entgegen. Der große Mann wurde alsdann auf den Begrü' ßungs - Dampfer verladen, allwo ihn eine Musikkapelle mit. "See the con'niiannrt lian rvia' i?Yf WTToil f r äktlt 14 V MtlV V ie ChieP empfing, während die übrigen Gaste Hurrah schrien. Sodann trat John Dillon. der Präsident des Fishkill Athletic Club, vor und hielt eine fulminante, Ansprache an Slavin, in welcher er das unsterbliche Verdienst hervorhob, welches sich Slavin um Amerika durch seinen Besuch erwürbe und ihn der ehrfurchtsvollen Ergebenheit' sämmtlicher Amerikaner versicherte, welche 'durch die bloße Nachricht von seiner Ankunft nahezu übergeschnappt wären. Daß die Stadt New York zu Ehren des phänomenalen Herrn Slavin nicht geflaggt hatte, beruhte sicherlich nur auf irgend einem fatalen V ersehen. Kaum im Marlborough-Hotel angelangt alle welterschütternden Leute steigen im Marlborough-Hotel abmeldeten sich bereits dieReporterder gelesensten Tag?s-Zeuungen und flehten um ein Interview. Dasselbe wurde gnädigst gewährt und am nächsten Tage prangte Frank Slavins durchgeistigtes Angesicht mit den nicht minder, durchgeistigten Fausten in sämmtlichen Blät lern dicht neben einem gewissen Moltke, seines Zeichens ebenfalls kein übler -prize-figtiter aber leider nur ein . - .. , - . . Dmazman" unv uvervles verettsverstorben. Diese Concurrenz war also ganz ohn Belang. Aus den Artikeln über Slavin erfahren wir, daß er nicht nur ein Kerl von sechs Fuß .zwei Zoll und 44 Zoll Brustweite ist, sondern auch bereits die gewaltigsten Helden der Faust in Australien und England besiegt hat. Seine Anwesenheit in diesem so hoch cultivirten Lande Sullivans, hat keinen geringeren Zweck, als mit letzterem um die Meisterschaft der Welt zu boxen. Er fuhr deshalb eigens nach Boston. Aber Sullivan lehnte dankend ab, weil er jetzt Tragöde und überdies dura) Contract auf zwei Jahre gebunden.sei, und weil er vor allen Dingen nicht zugeben könne, daß die amerikanische Bühnenkunst durch eine auch nur zeitweise Abwesenheit seinerseits von der Bühne zu Schaden komme. Mit der championship of the vorld" ist es also für Slavin Essig. Bleibt demnach als einzig bemerkenswerther Gegner nur noch Kilrain, für dessen Vertobackung Sullivan bekanntlich 75 Runden gebrauchte .und bei der Letzterer selbst furchtbare , Prügel bekommen hatte. ir Der Kampf soll demnächst stattfinden und eS ist nur zu begreiflich, daß diesem evochemachendsien Ereianiß. seit den?

Sulltvan-Klttam-Kamps m ver ganzen Welt schon jetzt mit gradezu fieberhafter Spannung entgegengesehen wird. Glückliches Land, in dem wir leben! Noch ein deutsch-engUschrK Tauschgeschäft. Die Abtretung von Deutsch-Süd estasrika an England wird neuerdings in einem französischen Blatte mit aller Bestimmtheit gemeldet. Jetzt bezeichnet es auch der .Hannov. Cour. als zutreffend, daß zwischen den Auöwärti gen Aemtern in Berlin und London Unterhandlungen über i Südwestäfrika gepflogen werden. Die Befürchtung erscheine nicht ungerechtfertigt, daß die deutsche Regierung für eine etwaige Abtretung jenes Gebietes von Eng'rnid nur eine ungenügende Entschädigung erreichen ? würde. Ueber diese Angelegenheit wird des Weiteren aus Berliner kolonialpolitischen Kreism ge schrieben: Die letzten halbamtlichen Äuslassun yen der K. Ztg." über die Verhältnisse in Südwestasrika bewegen sich leider in dem geheimnißvollen Ton, der gewöhn heitsgemäß die meisten Einbußen Deutschlands in der Kolonialpolitik der Regierung eingeleitet hat. 'Soviel ist aus denselben ersichtlich, daß das sogenannte deutsch-englische Consortmm das für Südwestafrika nöthige Geld nicht ausbringen kann. Aus diesem Grunde tauchen in den kolonialen Kreisen immer wieder die Befürchtungen auf, daß ganz Südwestasrika für Deutschland verloren geht. Man erinnert sich der Abweise, welche die Nachricht erfuhr, daß Herr von Caprivi dem Kaiser eine Denkschrift überreicht habe, welche den Verzicht auf Südwestasrika im Princip aussprach und dieser Colonie nur noch den Werth eines Compeusationsobjectes vindicirte. 'Es schweben in der That zwischen Berlin und London Verhandlungen in dieser Richtung und zwar soll als Tauschobject die Insel Sansibar in Betracht kommen, deren Werth für die Engländer nach Unterbindnng der Handelsbeziehungen zum afrikanischen Festlande nur gering veranschlagt wird. Die Colonialpartei in Deutschland ist wüthend über diese Aussicht. Und doch sind es gerade die Colonialschwarmer, welche ihr eigenes Geld nicht in das südwestafrikanische Abenteuer stecken wollen. ' Je eher Deutschland jenen Elephanten" mit Anstand wieder los werden kann, desto besser. Vom Jnlande. 250 italienische Stiefel puyer-Jungen haben in San Francisco einen Schutz verein, gegründet. Frl. Marie Schiller aus Philadelphia, eine der drei, Damen, die im Interesse der Weltausstellung nach Südamerika reisen sollen, um die südlichen Donnas für Chicagos kommende Feier zuinteressiren. ist eine sehr gebil, dete junge Dame von deutscher Abkunft. Sie spricht spanisch, französisch, englisch und deutsch. DieGoethe Bibliothek im Harvard College zählt ungefähr 30 Bände und wurde der Anstalt noch von Goethe selbst devicirt. Jeder Band tragt den Namenszug des großen deutscheu Dichters. Auch die Universität Ann Arbor besitzt eine werthvolle Goethe-Vibliothek, welche derselben von deutschen Bürgern Detroits geschenkt wurde. Dieselbe kostete 1500. Frl' Mary E. Garrett ha: den Trustees der John HovkinsUniversitat $100,000 für einen Fonds bewilligt, um eine Professur für medicini sche Wissenschaften an jener Universität zu errichten. Frauen sollen zu dem Studium der ärztlichen Wissenschaft im ter den gleichen Bedingungen wie Man ner zugelassen werden, jedoch wird die ser Lehrstuhl nicht eher errichtet, als bis der Fonds H500,000 beträgt. Mit Frl. Sarretts Gabe ist derselbe auf $230,000 angewachsen. Das Geheimniß, welches das, Verschwinden eines hübschen jungen Mädchens, Floren Herschel in Louis Alle, Ky., umgab, it endlich gelöst wor den. Fräulein Herjchel' verlobte sich im Oktober letzten Jahres mit einem jungen Manne Namens S. Haywood, doch schob derselbe die Hochzeit immer wieder hinaus und 'machte sich schließlich uw sichtbar.' Am 19. December verschwand dann auch Fräulein Herschel, und alle Nachforschungen nach ihr erwiesen, sich als vergeblich. Jetzt ist . ihx Leichnam aus den Fluthen des Ohio gezogen wor? den, und alles deutet darauf hin, daß sie aus Gram über ihres Geliebten Untreue Selbstmord beging. . Daß es keinen größeren Unfug gibt, ' als die PrivatdetektivAgenturen, welche überall in den Ver. Staaten, wie -Pilze aus der Erde schießen, beweist ein Fall, welcher in Newark, N. I., großes Aussehen erregt hat. Dort war die sechzehnjährige Sarah Dickerson Tochter eines Loco motivführers," unlängst verschwunden. Man fand Hut und Mantel des jungen Mädchens und befürchtete bereits, daß dasselbe durch Selbstmord' geendet habe.' Doch der Vater, argwöhnte, da hie Leiche nicht gefunden twurde daß das Mädchen doch noch am Leben' sei. Ein Privatdetectiv, Namens Wells, wurde mit den Nachforschungen . nach - deren Aufenthalt betraut, fand denselben auch aus und zwang dir ; Verirrte durch Drohungen, ihm , nach . New Pork zu folgen und ihn dort - zu hnrathen. Dann kam er mit dieser sauberen Ent. hüllung zu dem neugebackenen Schmiß gervater, welcher den Hallunken ohne Weiteres aus ,dem , Hause , warf. Du Tochter ist reumüthig in's Elternhaus zurückgekehrt. " j! V':-': ,' " . , , ' ' " 1 ." 'fji ,;;,;; Unter d en ana.lo-amerika. vischen Zeitungen spricht, sich die N. F. Sun" am vernünftigsten über ,! die Ein Wanderung au5. , DS, Blatt schreibt nämlich : Es , ist i eine, nicht zu übersehende Thatsache, daß während, ein Theil d:r neuen Ankömmlinge , auS Europa uus verschiedenen Gründen nicht wünschenSwMh ül iede. 3c)

grotze Manen von nützlichen, werth vollen Einwanderern hier eintreffen. Es sind dies vernünftige, nüchterne, thätige, robuste und auch gesetzliebende Leute. Sie werden mit der Zeit gute amerikanische Bürger. Ihr Fleiß gereicht dem Lande zum großen Vor. theil. Sie suchen hier eine neue Hri math, um ihr Loos zu verbessern, indem sie sich entweder dem Ackerbau oder einem andem Erwerbszweig widmen. Sie werden in Bälde unsere demokratischen Einrichtungen lieb gewinnen und im Laufe der Zeit vollständig amenka nisirt werden. Für solche Emigranten haben wit noch Raum genug in diesem Lande. Sie können sich entweder nach dem Westen über den Mississippi hinaus oder bis zum füllen Meer wenden. Ziehen sie ein wärmeres Klima vor, so können sie südlich ziehen bis zum Golf von Mexico oder dem Rio Grande. Paul Lind'au erzählt sob gende nette Geschichte über das Aus treten der Emma Juch'schen deutschen Operntruppe, in Los Angeles, die sich furz vor der im März erfolgten Abreise der Gesellschaft nach Mexiko ereignete. Wegen einer Bahnstörung hatte sich der Zug um sechs Stunden verspätet. Die Vorstellung war zur achten Abendstunde angesetzt. Die Künstler trafen aber erst um halb zehn Uhr in Los Angeles ein. Dort wurden sie vom Agenten an der Bahn mit den Worten empfangen: Das Publikum wartet." Also alle Mann sofort ins Theater! In den verscyiedenen Garderoben erfolgte zunächst die sehr nothwendige gründliche Reinigung. Inzwischen waren die Garderobenkörbe schon ausgepackt, die Dekorationen gestellt, und um ein viertel Zwölf konnte Neuendorff aufklopfen, und die Introduktion zu Carmen" begann. Was hatte nun das Publikum von acht bis ein viertel zwölf angefangen? Nach der Ankündigung des Direktors, daß der Zug eine starke Verspätung habe, und daß die Vorstellung deswegen wohl werde ausfallen müssen, hatte sich eine ganz parlamentarische Debatte ent wickelt: ob man das Geld von der Kasse wiedererheben wollte, wozu sich der Tirector natürlich hatte bereit erklären müssen, oder ob man warten wolle. Schließlich hatte sich die Mehrheit bei der Abstimmung für das Letztere entschieden. Die freundlichen Tbeaterbesucher hatten nun sofort gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Es herrschte bald im ganzen Raume eine große Gemüthlichkeit. Gemeinsame Gesänge wur den angestimmt, und schließlich erbat sich einer der Herren das Wort, um unter allgemeiner Zustimmung den Vorschlag zu machen, daß man aus der nahegelegenen Wirthschaft sich das Abendessen kommen lassen solle. Nach einer Stunde sah man in den Reihen des Parquets und den Logen von berufsmäßigen und freiwilligen Kellnern Speisen und Getränke herumreichen, und das gemeinsame Souper wurde in heiterster Stimmung eingenommen. Während des Essens erschien der Director wieder vor seinem Publikum, um die mit großem Jubel aufgenommen Mittheilung zu macken, daß die Künstler soeben eingetroffen seien, und daß die Vorstellung in einer Stunde etwa ihren Anfang werde nehmen können. Und so geschah es denn auch. Als die Musiker in den Orchesterraum eintraten, wurden sie mit freudigen Zurufen uud Beifall begrüßt. Während der ganzen Borstellung verharrte das wohlgelaunte Auditorium in freudiger Stimmung, und gegen 3 Uhr Morgens verließ es entzückt von dem Kunstgenusse das heiße Haus. Ueber eine Moltke-Feier wird aus Omaha geschrieben: Unter der Leitung des hiesigen Kriegervereins wurde am Sonntag, 3. Mai, in der Germania-Halle eine Moltkefeier veranstaltet, welche aufs Glänzendste verlief. Ueber 1000 schwarz gekleidete Personen hatten sich eingefunden und lauschten andächtig den Reden, , welche zu Ehren des entschlasenen Helden .gehalten wurden. Nachdem ein für die Gelegenheit verfaßtes Gedicht von Udo Brachvogel von dem Dichter selbst vorgetragen worden war, folgte als Hauptredner Herr Jakeb Haisch. der eine fesselnde Schilderung des Lebensganges des Feldmarschalls und der Schlacht von Sedan entwarf. Geschriebenes durch telegraphischen Proceß auf weite Entfernungen in der Originalschrist zu verMitteln, i)t die neueste Erfindung eines New Jorker Elektrikers. Vom AnölanVe. Ueber die von den Fran zosen beabsichtigte Ausgrabung in Del phi wird geschrieben, daß nach dem dem griechischen Parlament vorgelegten Ge setzentwurf die Häuser und andere Ge bände von Kastri (das ist der Ort. dn an der Stelle des alten-Delphi entstan' den ist) geräumt und die , Eigenthümer von der französischen Regierung-entschädigt werden müssen. , . Die griechischk Regierung verpflichtet sich, den Einwog nern die Summe von 60,000. Drachmen zuzusichern.' Die Franzosen erwerben das Recht, in dem ganzen District Aus. grabungen. anzustellen.. Alles, was' .gefunden wird, wird Eigenthum des grie. chischen Volkes, nur behalten die Fraw zosen auf fünf Jahre das Recht, Abformungen davon zu machen, und es wirb ihnen der Vorrang in der VeroffeNtlu chünq .der Ausgrabungsergebnisse vorbehalten. Nach Schluß der Ausgra-, bung fällt das Land an die griechische Regierung. Man schreibt aus Paris: Filons BelgiqueV jener lakonische Calembourg, welchen der Hauptmann Filon, Begleiter des kaiserlichen Prinzen,. nach "der Schlacht bei Sedän hier, bertelegraphirte, scheint von einer ge wissen Kategorie von Pari ser Banquiers als Devise beibehalten worden zu sein. Kein Tag vergeht, wo 'nicht emer derselben' seine Penaten und ,'die ,,,ihm an. vertrauten Gelder pietätvoll über die Grenze trägt.'' Auch die kleinste Ein, läge wird dankend mitgenommen? , gewöhnlich werden aber in diesem Flucht, eifer Millionen , deplacirt, denn du Zajl DerieniLen, welche sich durch die

nrsayrungen Anverer nlcyr vavon ao. schrecken lassen, einem Versprechen von fünfzehn oder zwanzig Procent monab lichcr Zinsen zu glauben, scheint eh zu- als abzunehmen. Vielleicht wird man demnächst auf der Linie Paris. Brüssel einen eigenen, mit vierachsigen Geldschrank-Waggons versehenen Zug einlegen. Nicht zur Klasse der mi't irdischen Gütern reich ausgestatteten Ausreißer gehört aber jedenfalls der chinesische Militärgesandte und Sekretär General Tscheng-Ki-Tong. Er . war

; kein Betruger, sondern ei Betrogener. ; das Opfer falscher Liebe, die ihn rücksichtslos ausbeutete, und gewissen loser Wucherer. Ich glaube bls aus Weiteres auch nicht an die Beschuldigungen, welche einige zweifelhafte Mi litärlieferanten hinter ihm herschleu dern. Er mag Geschenke von ihnen angenommen haben, was gewiß seitens eines Diplomaten sehr unstatthaft und darum bei seinen europäischen Collegen noch niemals voraekommen ist. abn , daß er ihnen andere Hoffnungen au lohnende Austrage erweckt hatte, als solche, die ihm selber sein so poetisch veranlagtes Gemüth einflößte, erscheint mir höchst unwahrscheinlich. Deshalb dürfte auch die rührende Besorgniß des Figaro", es könnte dem freundlichen General im Reich der Mitte an den Kragen gehen", grundlos sein. Du chinesischen Interessen hat Tscheng-Ki-Tong aus keinen Fall geschädigt; warum sollte man ihn köpfen? Er hat die Euro päer, die ihm Geschenke wldmeten, mit Liebenswürdigkeit bezahlt. Manche Europäer, die sich in China weit reicher beschenken zu lassen wußten, waren noch grob und grausam dazu. Werfen wir also keinen Stein auf den gebildeten Asiaten, sondern wünschen wir Sr. Excellenz guten Wind, guten Appetit und eine treuere Liebe, als Tänzerinnen sie zu geben im Stande sind. Dem Barrer Kantons Blatt" aus dem Elsaß entnehmen wn eine Schossengerichtsverhandlung.welche am 14. April zu Barr stattfand wegen Pfeifens der Marseillaise. Ein Knecht war angeklagt, beim Düngertragen die Marseillaise gepsiffen und solches dem des Weges daherkommenden Gendarmen bestritten zu haben. Der Angeklagte behauptete, er kenne die Marseillaise gar nicht und habe damals den Marsch seines braunschweigischen Husarenregiments ausgeübt. Das Gericht beschloß nun, in das Berathungszim mer abzutreten und sich dort von dem Unecht seinen Regimentsmarsch und von dem Gendarmen die Marseillaise vorpfeifen zu lassen. Bald konnte mau auch im Sitzungssaals aus dem BerathungSzimmer die Pfeifübungen vernehmen. Der Anfang des mit großer Kunstfertigkeit gepsiffenen Marsches hatte absolut keine Ähnlichkeit mit dem jenigen der französischen National' Hymne, erst in der Mitte erinnerten einzelne besonders ledhasten Stellen an dieselbe. Der Gendarm meinte aber, er bekomme bei feinen Dienstgängen östers jenes zu singen verbotene Lied vorgepfiffen, um ihn zu ärgern. Das Gericht griff schließlich zu dem UnsugsParagraphen und verurtheilte den Pfeifer wegen VerÜbung groben Unfugs zu drel Tagen Haft, weil der An geklagte die Marseillaise nur zu dem einzigen Zweck intonirt habe, um den Gendarmen zu ärgern. Mitten im H erze n des bekanntlich lieber Schnaps und Ehampagner, als Bier" trinkenden Rußland, und zwar in der franzosischen Ausstellung im heiligen Moskau werden die Franzosen merkwürdigerweise eine Bierhalle" errichten, die durch eine allegorische Gruppe verschönt wird: Frankreich als Hebe, als .Bierhebe, welche Rußland dieses, doch nicht zu leugnen, urdeutsche Getränk kredenzt. Und nun kommt noch gar hinzu, daß der Vollblut-Franzose, der alle für diese allegorische Gruppe nothwendigen Tow nen und Tönnchen umsonst liefert, ein in Nancy ansässiger Böttcher mit dem urfranzosischen" Namen .Frühlings holz" ist! Wenn das Alles zusammen, wenn solche Entweihung nicht das p& triotische Gesühl der Derouledes und Genossen in Wallung bringt, dann allerdings....! Nun wir werden ja sehen! Aus Schleswig Holstein schreibt'man: Eine junge Berlinerin aus angesehener Familie hat in Rendsbürg eineii Selbstmordversuch begangen ; die tragische That erregt wegen der begleitenden Nebenumstände großes Aufsehen und das lebhafteste Interesse. Die junge Dame war am Morgen aus Berlin in Rendsburg eingetrogen, um ihren Verlobten, einen Osfirier der Infanterie, zu veranlassen, seine Verheirathung zu beschleunigen. Da es bel der Auseinandersetzung zu einem Zerwürf niß zwischen dem Paare kam, verließ die Dame ihren Verlobten und stürzte sich in die Eider, wurde indeß mit Mühe gerettet nnd vorläufig bei einer Hebeamme untergebracht. Da es der Zufall fügte, daß gerade in dem Augenblicke, als sich das junge Mädchen zu erträn ken versuchte, der Generalmajor in Rendsburg an der betreffenden Stelle vorüberging und' , üuf , sein Befragen Kunde von den tragischen Vorgängen erhielt, ließ sich ver Geliebte der zungen Dame sofort beurlauben; dem Vernehmen nach hat der Offizier bereits Rends bürg verlassen. Wie es heißt,' soll Aussicht vorhanden fein, daß die eheliche Verbindung zwischen demOfnzier und der bedauerswerthen jungen Ber linerin zu Stande kommt. D i e alte sten Z eirung en Deutschlands sind: Frankfurter Jour nal 1615), Magdeburger Zeitung" (1628), Königsberger' Hartung'sche Zeitung (1048), .Leipziger Zeitung (1660 ), Jenaische Zeitung (1674). Augsburger Postzeitung- (1684), Gmhaische Zeitung" (1691), Vossi, sche Zeitung ,(17), Berliner 1 telligenzblatt (1743). , ;: V ' " -.. " - t . fis:-'. . Salem Altikun, Uurora Hofbräu; zu btzitdtn durc) August LrbriH. t pdon 1032.

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